Lew Marschall

 4.4 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Höllenhund.
Autorenbild von Lew Marschall (©Lew Marschall)

Lebenslauf von Lew Marschall

Lew Marschall glaubt daran, dass er mit seinen Geschichten den Status Quo der Fantasy herausfordert. Er möchte, dass der Leser den Helden dabei beobachtet, wie dieser einen Strudel von Konflikten durchlebt, die den Leser selbst glücklich machen, erschaudern oder einfach verblüfft zurücklassen.


Dazu mischt Lew Genres und Themen, die außergewöhnlich erscheinen. Die Heldenreise in einem Fantasy-Roman gepaart mit Philosophie, der Frage des Warums im Leben und einer Realwelt, die den Leser die Wirklichkeit aus einer anderen Perspektive erleben lässt. Lew möchte Außergewöhnliches schreiben und schreibt für alle Leser, die das Außergewöhnliche erwarten. Und das können sie auch.


Lew verfolgte lange Zeit seines Lebens eine Offizierskarriere beim Heer. Eine Situation ließ ihn aber schnell Abschied nehmen: Während eines Nachteinsatzes drückte ein Stabsunteroffizier einen heißen MG-Lauf an Lews Hals. Der Uffz fühlte sich in diesem Moment wohl wie John Wayne, der seine Winchester lässig auf die Schulter hievte und erwischte Lew dabei. Mit einer schweren Brandverletzung fiel Lew zwei Wochen aus und begann zu schreiben. Er sollte damit nicht mehr aufhören.


Zwischenzeitlich, nachdem er das Heer verlassen hatte, übernahm Lew die Brauerei seines Vaters und verkaufte sie nach ein paar Jahren gewinnbringend. Ab diesem Zeitpunkt konnte er sich komplett der Autorentätigkeit widmen.


Lew wurde 1971 in Berlin geboren, hat vier (fast) erwachsene Söhne und ist geschieden. Er schreibt hauptsächlich in seiner Wahlheimatstadt New Jersey, wo ihn seine Freunde eigentlich nur »The Marschall« nennen.


Lew informiert seine Leser über den Newsletter unter http://iaculatorium.com

Botschaft an meine Leser

Liebe(r) Leser(in),

du liebst das Lesen, das Eintauchen in die Gedanken eines Helden und Bösewichts; du liebst seltsame Orte und Geschehnisse, mitreißende Geschichten und Protagonisten, die das Unwagbare wagen, das Unmögliche möglich machen und das Verbotene träumen. 

Gegen die größten Hindernisse steuert der Held seinem Ziel entgegen. Nur um uns vergnügliche Stunden zu bereiten, uns mit Spannung aufzuheizen und uns um die Auflösung bangen zu lassen.

Mein Geschichten bieten dir genau das. Dazu eine Prise Ernsthaftigkeit, ein Fünkchen Philosophie und extrem viel Spannung!

Dein Lew Marschall!


Alle Bücher von Lew Marschall

Cover des Buches Höllenhund (ISBN:9783000630118)

Höllenhund

 (20)
Erschienen am 25.06.2019

Neue Rezensionen zu Lew Marschall

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M

Rezension zu "Höllenhund" von Lew Marschall

Schließlich gibt es mehr als nur eine Welt...
Michael_Blumvor 4 Tagen

"... dass für Glück im Leben Mut, Fantasie und Dankbarkeit notwendig sind; dass diese Welt außergewöhnlich und nicht nur auf das Sichtbare beschränkt ist." Damit endet dieser Fantasy-Roman mit Anspruch. Ein wahrer Pageturner, insbesondere für Menschen, die Fantasy mit einem guten Schuß Realität mögen, wie ich... Und das ist dem Autor ganz fantastisch (hahaha) gelungen - das Fantastische rückt nämlich näher heran, wenn es auf einer zweiten Erzählebene einen unmittelbaren Gegenwartsbezug hat und sich die zunächst getrennt wirkenden Ebenen zusehends vermischen, so dass das Fantastische Einfluss nimmt auf das Gegenwärtige und das Gegenwärtige auf das Fantastische. Der Schreibstil ist, wie wenn man einen Comic in Worte fassen würde; geniales Stilmittel, ist doch der Protagonist Comiczeichner! Und klug ist das Buch so ganz nebenbei auch, ist doch der eingangs zitierte Satz nur eine von vielen eingestreuten, dabei nicht lehrmeisterhaft daherkommenden Lebensweisheiten. Fazit: Unbedingt lesenswert! (Handlung siehe Klappentext oder auch sonstwo...)

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Rezension zu "Höllenhund" von Lew Marschall

Zwei Welten eine Geschichte
<Melanie>vor 4 Tagen

Klappentext :

Nutzt du die Freiheit, die Pflicht zur Verantwortung, die dir dein Leben aufzwingt? Würdest ein Schicksal annehmen, welches dich zu Ruhm und Ehre führen kann, selbst wenn du dafür die Liebe deines Lebens opfern musst?

Der letzte Kriegerpriester der Göttin Zulora wurde vor 20 Wintern im Kampf getötet. Der neue Auserwählte ist ein Bettler, ein Geprügelter und Geächteter in der mittelalterlichen Stadt Ingelspfort. 
Wenn er nur wüsste, dass gleichzeitig ein Junge in einem kleinen Dorf im Sommer 2019 seine Geschichte als Comic zeichnet … 
Der Comic-Held und Bettlerjunge Hansgar stank wie eine Leiche im Sommer – Reste der Kanalisation klebten wie Kletten an ihm. Sein Ziel, die Prinzessin Penelope vor dem Todesurteil zu bewahren, lag direkt vor ihm. Die Prinzipien seiner Kriegsgöttin und die Queste des Königs von Lichterwald katapultierten sein Leben aus dem Straßendreck, hinein in Ränkespiele der Götter; und direkt in Kampf gegen einen mächtigen Gegner, den dreiköpfigen Wolf, Samael. 
Er hatte die Prinzessin fast erreicht; das Versteck hinter dem Kaninchenkäfig im Burghof war sicher … bis das Ungetüm aus dem Wohnturm stakte; es heulte laut; es nahm Witterung auf. 
Hansgar drückte sich tiefer hinter den Käfig. 
Der Höllenhund witterte ihn und stürmte mit wetzenden Krallen zu seinem Versteck. Umfangen vom Gestank des Urviechs, erzitterte der auserwählte Kämpfer Zuloras und wich soweit wie möglich an die Burgmauer zurück. Die drei Köpfe des Höllenhunds umrundeten von jeder Seite sein Versteck. Mit zitternden, todbringenden Lefzen knurrten Sie den Eindringling an. 
Hansgar, der zukünftige Kriegerpriester, saß in der Falle ...

Fazit:
Der Schreibstil hat uns gefallen und war sehr flüssig.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte.
Die Geschichte eines Helden der in zwei Welten lebt. Wir haben die Reale Welt unseren Protagonist wo er sehr viele Kämpfe austragen muss und die Fantasiewelt in die er sich verliert. Das Ende lässt offen ob es vielleicht ein 2 Teil geben wird.

Danke das wir an der Leserunde mit teilnehmen durften.

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Rezension zu "Höllenhund" von Lew Marschall

Hans und Hansgar – zwei Welten, zwei Geschichten, und doch so viel gemeinsam!
Aljuvor 5 Tagen

Worum geht es?


Hans, der junge Held dieses Romans hat ein kleines Problem. Er soll für seinen draufgängerischen Nachbarn Ricko Matzke den Rottweiler seines Erzfeindes Erhardt vergiften. Doch Hans denkt gar nicht daran den Hund zu töten. Als der verunsicherte Hans darauhin sich plötzlich beim Abendessen mit seinen Eltern, Ricko und Erhardt gemeinsam an einem Tisch wiederfindet, läuft für ihn die ganze Situation völlig aus dem Ruder. Wegen diesen Vorfällen liegen Hans‘ Nerven ziemlich blank, da bekommt er einen Tipp: er soll es mal mit Meditation und mit Zeichnen versuchen. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, fängt Hans an einen Comic zu zeichnen.

Die Hauptfigur seines Comics ist Hansgar. Als Bettler der Stadt Ingelspfort lebt er ein einsames, kaltes und hungriges Leben. Als er eines Tages auf den Ritter Ronald trifft, wird für ihn alles auf den Kopf gestellt. Hansgar soll nämlich ein Kriegerpriester werden und in die Fußstapfen des Heiligen Heinrich treten. Das würde natürlich auch die Chancen bei der schönen Penelop erhöhen...

Jedoch ahnt niemand, dass Hans‘ zeichnerische Begabung ihm unvorstellbare Möglichkeiten offenbart und es bald gar nicht so klar ist, was nun Realität und Fiktion ist.


Und das halte ich von Buch….

Wer bei diesem Buch hofft einen typischen Fantasyroman in den Händen zu halten, wird etwas verwundert sein. Denn dieses Buch ist alles andere als ‚typisch‘. Dieser Roman schafft es immer wieder Erzählebenen, Handlungen und Realitäten zu durchbrechen, damit zu spielen und den Leser stets aufs Neue zu überraschen.
Bereits am Cover lässt sich der zweigliedrige Aufbau des Buches – den Handlungsstrang von Hans und Hansgar – erkennen. Meiner Meinung nach passt dieser Stilmix des Covers perfekt zum Inhalt und visualisiert die beiden Erzählstränge bzw. Realitäten hervorragend. Auch am Schriftbild lassen sich beide Handlungen klar voneinander abtrennen, denn Hansgars Story wird in kursiver Schrift wiedergegeben. Dieses ist eine schöne Idee und definitiv leserfreundlich umgesetzt. 
Beide Erzählstränge sind sehr spannend und haben für sich jeweils ihre eigenen Besonderheiten. Dennoch habe ich am Anfang etwas Schwierigkeiten gehabt den Einstieg zu finden. Insbesondere werden grade zu Beginn des Romans viele Fragen aufgeworfen, die erst im Fortgang der Geschichte teilweise aufgeklärt werden. Außerdem lassen sich im Roman einige Stellen finden, an denen die Geschehnisse sich derart schnell überschlagen, dass mir nicht ganz klar war, was da genau passierte und insbesondere warum. So erging es mir beispielsweise in Hansgars letzter Kampfszene, die für mich leider nicht in allen Zügen völlig nachvollziehbar war. Ähnliches gilt auch für einige Szenen, in denen so viele überraschende und neue Informationen zusammenkommen, sodass selbst der Held damit nicht zurechtkommt und ziemlich verwirrt ist.
Was mir dagegen sehr gut gefallen hat war die parallele Darstellung der beiden Helden und ihre jeweilige Entwicklung. Immer wieder konnte man Verbindungspunkte zwischen den beiden Helden und ihren Erlebnissen erkennen. Gleichzeitig durchlaufen sie jedoch ihre eigene Entwicklung und werden beide auf ihre eigene Weise mutiger, reifer und wachsen über sich hinaus. Die Darstellung und Beschreibung der Helden sind dabei durchaus nachvollziehbar. Zumal wird ihr Charakter und ihre individuellen Persönlichkeiten sehr lebendig beschrieben. Beachtenswert finde ich zudem, dass der Sprachduktus an die jeweilige Figur angepasst worden ist.

Darüber hinaus schafft es der Roman den Leser in eine atmosphärische Szenerie eintauchen und ihn hautnah die Geschehnisse miterleben zu lassen. Dabei lässt sich ein besonders scharfes Augenmerk für Details erkennen. Die kreativen sprachlichen Wendungen, außergewöhnlichen Metaphern und Vergleiche haben mir das Lesen dieses Buches zudem versüßt und mir das eine oder andere Schmunzeln entlockt. Etwas Schwierigkeiten hatte ich jedoch mit dem Erzähler. Die Geschichte von Hans wird vom Ich-Erzähler Franziskus Jutebold retrospektiv berichtet. Dabei erzählt er detailgenau von Hans Gedanken und Gefühlen und scheint Informationen zu haben, die eigentlich nur ein auktorialer Erzähler haben dürfte. Zudem haben mich seine Off-Kommentare, die an Elisa gerichtet sind, viel mehr als nur irritiert.

Mein Highlight dieses Buch war jedoch das Spiel mit der Realität und der Fiktion. Beharrlich steht in diesem Roman stets die Frage im Mittelpunkt, ob Hans mit seiner Imagination Realitäten erschafft oder lediglich ein Beobachter ist, der mit seinem Comic die Geschehnisse dokumentiert. Insbesondere hat das Ende mich völlig überzeugt. Es war emotional und unerwartet, schaffte es aber hervorragend dem Buch ein würdiges Ende zu verleihen. Jedoch blieben für mich einige Fragen und Erzählstränge offen, die leider nicht mehr ganz aufgeklärt bzw. zu Ende geführt worden sind.

Fazit: Ein untypischer Fantasyroman der besonderen Art, der auf sprachlich gewandte Art es schafft, Realitäten, aber auch Gedankenmuster, zu durchbrechen und der Geschichte eine tiefere Bedeutung und Massage zu verleihen. 

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„Es gibt keine Natur des Menschen, die den Menschen festlegt, sondern der Mensch ist das, wozu er sich macht.“ 
– Jean-Paul Sartre

Autoren oder Titel-Cover

Wie ist das mit der Freiheit? Wir alle bekommen sie in Form unseres Daseins aufgezwungen. Doch wertschätzen wir sie wirklich? 

Die Helden dieser Geschichte werden unfreiwillig zu Auserwählten; ihnen wird die Freiheit genommen. Stell dir vor, aus deinem jetzigen Leben gerissen zu werden, nur um ein Schicksal zu erfüllen; einem Weg zu folgen, den du dir nicht ausgesucht hast. Oder doch?


Mehr zum Buch

Hans weiß nichts mit seinem Leben anzufangen und lebt in ständiger Furcht vor anderen Menschen, bis Elisa und ihr Vater Ronny in sein Heimatdorf ziehen und ihn im Denken beeinflussen. Er fängt an gegen die Grenzen in den Köpfen der Menschen anzurennen, erlernt mystische Fähigkeiten und beschreitet im Geiste, als mittelalterlicher Bettler Hansgar den Weg zum Kriegerpriester.

Als Hans anfängt, auf die in ihm schlummernde künstlerische Seite zu hören, entsteht ein fabelhaftes Comic, das die Heldenreise seines Kriegerpriesters meisterhaft beschreibt. Doch plötzlich bemerkt Hans, dass seine Zeichnungen Realität und besonders für seine Freundin Elisa zu einer lebensgefährlichen Bedrohung werden.


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