Anna Karenina

von Lew Tolstoi 
4,3 Sterne bei959 Bewertungen
Anna Karenina
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (815):
patrick2804s avatar

Klassiker mit Längen; das Durchhalten lohnt aber!

Kritisch (30):
Maki7s avatar

Eine unglaublich langweilige Geschichte

Alle 959 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Anna Karenina"

Anna Karenina ist eine wundervolle junge Frau. Sie scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Dann tritt der glanzvolle Offizier Graf Wronskij in ihr Leben, und sie opfert alles: den Mann, den Sohn, sogar die Achtung der Gesellschaft, in der sie lebt. Doch ihre bedingungslose Liebe scheitert und führt zu Eifersucht, Hass und Verzweiflung. Die Tragödie einer Frau wird bei Tolstoi zum unerbittlichen Porträt der adligen Gesellschaft im Russland des 19. Jahrhunderts. Rosemarie Tietze, die ihre Übersetzungen immer wieder "zu einem Kunstwerk eigenen Ranges" (Begründung zum Voß-Preis) macht, hat dem Meisterwerk eine moderne Gestalt gegeben und es mit Nachwort und Kommentaren versehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446234093
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:1288 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:07.09.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    efells avatar
    efellvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Anna, ein Dame aus der Gesellschaft und wie über sie geurteilt wird
    ein lesenswerter Klassiker

    Ein wirklich schönes Buch! So viele Einsichten in das Leben der Menschen zu dieser Zeit, besonderes der russischen Kultur. Viele Probleme von heute sind auf die Gesellschaft von damals zurückzuführen und auf manchen Gebieten haben sich doch die Ansichten geändert und für alle verbessert.
    Teils philosophisch, teils religiös, teils gesellschaftskritisch - ein guter Spiegel der damaligen Zeit.

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    CarinaElenas avatar
    CarinaElenavor 2 Monaten
    Weltliteratur ganz groß

    "Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern..." Meiner Meinung nach wird AK bereits im Klappentext sehr negativ dargestellt, was ich unfassbar finde. Ich habe sie als sehr liebenswerte und starke Frau "kennengelernt", die einfach nur sie selbst sein möchte - auch wenn es nicht immer leicht fällt. Zu der Geschichte selbst: Das Buch beginnt mit den Oblonskijs, die unzufrieden in ihrer Beziehung sind. Stiwa flüchtet sich in Seitensprünge und lebt auf verschwenderischem Fuße während Dolly sich um die Kindererziehung kümmert und sich um das Auskommen der Familie sorgt. Ihnen gegenübergestellt sind die Karenins. Alexej ist ein hoher Beamter, der seinen Beruf sehr ernst nimmt und sonst ein eher verschlossener Mensch ist. Seine Frau Anna verliebt sich Hals über Kopf in Wronskij und sieht für sich keine Zukunft mehr in ihrer Ehe mit Karenin. Obwohl ihr ein Leben als gesellschaftliche Außenseiterin bevorsteht verlässt sie ihren Mann und muss ihren Sohn Serjoscha zurücklassen und stürzt sich in eine zunächst leidenschaftliche Beziehung zu Wronskij. Kitty heiratet den Gutsbesitzer Ljewin, ein bodenständiger und ehrlicher Mensch. Es ist Liebe auf den zweiten Blick, aber diesen beiden gelingt es, durch ihre Aufrichtigkeit und durch eine große Portion Einfühlungsvermögen ihre Ehe in glückliche Bahnen zu lenken.Tolstoi beschreibt die Entwicklung und die Gefühlswelt seiner Protagonisten mit einer Intensität und einer Tiefe, die brilliant ist. Anna Karenina ist für mich definitiv ein zeitloses Meisterwerk und wer es noch authentischer möchte, solltes es wie ich in der Originalsprache lesen - Gänsehaut pur :*

    Grandioses Meisterwerk das Tolstoi geschaffen hat

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    Elena_Franzvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Meisterwerk
    Meisterleistung eines Genies

    Nie war das Buch so spannend, informativ und unendlich romantisch geschrieben, wie dieses Meisterwerk von Lew Tolstoi.


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    littleowls avatar
    littleowlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Klassiker, der die Mühe wert ist!
    Anna Karenina

    Meine Meinung

    Ich muss gestehen, dass ich lange Zeit etwas Angst vor diesem Klassiker hatte: Fast 1300 Seiten sind doch ein ziemlich respekteinflößender Umfang. Tatsächlich habe ich eine Weile an diesem Roman gelesen, mich aber nicht durchgequält, sondern gut unterhalten gefühlt. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich einzulesen – am Anfang hat es mich sehr verwirrt, dass die Figuren alle mehrere Namen und evtl. noch Spitznamen haben. Nach etwa 100 – 150 Seiten hatte ich dann aber verstanden, welche Titel und Kosenamen zu welchen Personen gehören.

    Ich kann absolut nachvollziehen, dass „Anna Karenina“ bis heute als einer der ganz großen Klassiker gilt. In modernen Verfilmungen wird der Roman meist auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Anna und Graf Wronski reduziert. Damit tut man dem Werk jedoch Unrecht, schließlich handelt es sich hier um ein vielschichtiges, facettenreiches Porträt der russischen Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Der Roman präsentiert und diskutiert dabei ganz unterschiedliche Lebensentwürfe. Der unglücklichen, aber leidenschaftlichen Romanze von Anna und Wronski wird die glückliche, beschauliche Ehe von Lewin und seiner großen Liebe Kitty gegenübergestellt. Ich habe mit allen Figuren mitgefiebert und gehofft, dass sie am Ende ihr Glück finden (Obwohl ich vorher eine Verfilmung gesehen hatte…). Es gab allerdings auch ein paar Längen und Kapitel, in denen ich mich dann doch weiterkämpfen musste.

    Als ich vor ein paar Jahren den Film mit Keira Knightley und Co. gesehen habe, hatte ich den Eindruck, dass die Gesellschaft an Annas und Wronskis Unglück schuld ist. Nachdem ich nun die literarische Vorlage gelesen habe, würde ich das jedoch etwas anders bewerten. Ich habe Anna den ganzen Roman über immer wieder als egoistisch und hysterisch empfunden. Die Handlungen und Gefühle von Graf Wronski und Annas Mann konnte ich um einiges besser nachvollziehen. Ersterer war mir zunächst etwas suspekt, dann sehr sympathisch. Lewin ist jedoch eindeutig die Figur, die mir am meisten ans Herz gewachsen ist. Er hat das Herz am rechten Fleck und ich habe ihn für seine Ehrlichkeit, Natürlichkeit und die Vorliebe für Geruhsamkeit sehr geschätzt. Dagegen ist Kitty die Art von Person, die so liebenswürdig, perfekt und gutherzig ist, dass man unwillkürlich eine leichte Abneigung gegen sie entwickelt.

    Der Text an sich war überraschend angenehm und leicht zu lesen. Ich kann die Neuübersetzung von Rosemarie Tietze (Hanser 2009) nur empfehlen. Der umfangreiche Glossar war wirklich hilfreich, um zu verstehen, wie das damalige Zeitgeschehen und Tolstois Biografie in den Roman eingeflossen sind.

    Fazit

    Ein Klassiker, der Mühe und Ausdauer wert ist!

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    wortkulisses avatar
    wortkulissevor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Anna Karenina" ist ein Wälzer, aber ein Wälzer, der es (nicht zuletzt wegen Kitty und Ljewin) verdient, gelesen zu werden <3
    Anna Karenina - Leo Tolstoi

    „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ ist wohl einer der bekanntesten Sätze der Literaturgeschichte. Ich hatte immer ein wenig Angst den Klassiker „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi, dieses große Werk der Weltliteratur, zu lesen und so lag es jahrelang auf meine Stapel ungelesener Bücher. Ein großer Fehler! „Anna Karenina“ ist nämlich nicht nur voller großartiger Charaktere und tiefer Gefühle, sondern auch voller Geschichte und Konventionen der russischen Gesellschaft im 19. Jahrhundert.

    Anna Arkadjewna Karenina begibt sich auf die Reise nach Moskau, um die Ehe zwischen ihrem Bruder Stepan Arkadjewitsch Oblonskij (Stiwa) und seiner Ehefrau Darja Alexandrowna Oblonskaja (Dolly) zu retten. Dolly hatte herausgefunden, dass ihr Ehemann sie mit der ehemaligen Gouvernanten betrog, und daraufhin den Plan gefasst, sich scheiden zu lassen. Während der Zugfahrt sitzt Anna gemeinsam mit der Gräfin Wronskaja in einem Abteil und unterhält sich mit ihr. Auf dem Bahnsteig wartet ihr Bruder Stiwa gemeinsam mit Graf Alexej Kirillowitsch Wronskij, der seine Mutter abholen möchte. Anna und Wronskij begegnen sich nur kurz, verlieben sich aber sofort ineinander. Anna gelingt es schließlich, die Ehe zwischen Stiwa und Dolly zu retten. Doch da sich Stiwa nicht ändert, ist Dolly weiterhin unglücklich.

    ALS ER SICH UMSCHAUTE, WANDTE SIE SICH AUCH GERADE UM. DIE LEUCHTENDEN, GRAUEN AUGEN, DIE WEGEN DER DICHTEN WIMPERN DUNKEL WIRKTEN, RICHTETEN SICH FREUNDLICH UND AUFMERKSAM AUF SEIN GESICHT, ALS OB SIE IHN ERKENNE, WANDTEN SICH DANN ABER SOFORT DER VORÜBERSTRÖMENDEN MENGE ZU, WIE WENN SIE DORT JEMANDEN SUCHTEN.
    Während ihres Besuches bei den Oblonskijs begleitet Anna Jekatarina Alexandrowna Schtscherbazkaja (Kitty), die jüngere Schwester Dollys, auf einen Ball. Kitty hofft inständig, dass Wronskij um ihre Hand anhalten wird, und lehnte einen Antrag von Konstantin Dmitrijewitsch Lewin ab. Lewin, der Kitty liebt, ist nur deshalb von seinem Landgut in die Stadt gekommen und kehrt nun bitter enttäuscht zurück. Wronskij hingegen hofft darauf, eine Gelegenheit zu finden, Anna seine leidenschaftlichen Gefühle zu gestehen, ungeachtet ihrer Ehe mit Alexej Alexandrowitsch Karenin, einem einflussreichen Beamten, und ihrem Sohn Serjoscha. Diese Gefühle bleiben Kitty nicht verborgen und verletzen sie tief. Nachdem sie ihren Liebeskummer überwunden hat, nähert sie sich Lewin wieder an. Währenddessen beginnen Anna und Wronskij eine Affäre, die vor Karenin nicht verheimlicht werden kann. Während Anna hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu Wronskij und der Liebe zu ihrem Sohn ist, will Karenin seine Ehre retten.

    „NUR DIESE BEIDEN MENSCHEN LIEBE ICH, UND EINER SCHLIESST DEN ANDERN AUS. ICH KANN SIE NICHT VEREINIGEN UND DAS ALLEIN BRAUCH ICH. ABER WENN DAS UNMÖGLICH IST, DANN IST MIR ALLES GLEICH. ALLES, ALLES GLEICH! IRGENDWIE WIRD ES JA EIN ENDE NEHMEN, UND DARUM KANN UND WILL ICH NICHT DARÜBER REDEN. ALSO TADLE UND VERDAMME MICH DESWEGEN NICHT. DU MIT DEINER REINHEIT KANNST NICHT ALLES VERSTEHEN, WORUNTER ICH LEIDE.“
    Leo Tolstoi erzählt somit drei Familien- und Liebesgeschichten parallel: Im Mittelpunkt steht die Dreiecksbeziehung zwischen Anna Karenina, ihrem Ehemann Alexej Karenin und Alexej Wronskij. Die Liebe zwischen Anna und Wronskij ruiniert Annas Ehe mit Karenin und stößt in der Gesellschaft auf Missbilligung der schlimmsten Art. Wenn wir in unserer heutigen Zeit das Gefühl haben, unter großem gesellschaftlichen Druck zu stehen, dann ist das nichts im Vergleich zu dem, was Anna Karenina in der russischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts erlebt. Sobald ihre Beziehung zu Wronskij der Öffentlichkeit bekannt wird, wird sie zur Ausgestoßenen und damit von der Gnade ihres Ehemannes und der Liebe Wronskijs abhängig. Einen starken Kontrast zu dieser leidenschaftlichen Affäre, bildet die grundständige und vernünftige Beziehung zwischen Kitty und Lewin. Diese beiden Beziehungen werden durch die unglückliche Ehe zwischen Stiwa und Dolly miteinander verbunden. Dabei ergänzen sich die einzelnen Handlungsstränge auf gekonnte Weise: Die Tragik in der Beziehung zwischen Anna Karenina, Wronskij und Karenin, die sich fortwährend zuspitzt, wird durch die vergleichsweise harmonische Beziehung zwischen Kitty und Lewin immer wieder aufgelockert.

    „ABER KENNE ICH DENN IHRE GEDANKEN, IHRE WÜNSCHE, IHRE GEFÜHLE?“ FLÜSTERTE IHM PLÖTZLICH EINE INNERE STIMM ZU. DAS LÄCHELN VERSCHWAND VON SEINEM GESICHT, UND ER WURDE NACHDENKLICH. UND PLÖTZLICH ÜBERKAM IHN EIN SONDERBARES GEFÜHL. ANGST UND ZWEIFEL ERGRIFFEN IHN, ZWEIFEL AN ALLEM.
    Der Roman handelt aber nicht nur von Liebe, Ehebruch und Familienleben, sondern auch von Abhängigkeit, gesellschaftlichen Konventionen und dem Sinn des Lebens. Beim Lesen erfährt man außerdem so allerhand über Politik und Wirtschaft. Tolstois Ausführung sind dabei sehr detailliert und eng mit dem Leben der Protagonisten und Protagonistinnen verbunden. Durch Anna erfahren wir, wie groß der gesellschaftliche Druck ist, der insbesondere auf den Mitgliedern der Adelskreise in Moskau und St. Petersburg liegt. Lewin und die Art wie er sein Verhältnis zwischen sich als Gutsbesitzer und Landwirt und den Bauern gestaltet, greifen zentrale Fragen der Bauernbefreiung von 1861 auf. Einen Blick auf die russische Staatskommission erhalten wir durch Karenin und durch die Probleme, die mit einem Scheidungsverfahren verbunden sind, erfährt man auch einiges über die rechtliche Lage.

    „ALLES, NUR KEINE SCHEIDUNG!“ SAGTE DARJA ALEXANDROWNA.
    „WAS HEISST ALLES?“
    „NEIN, DAS IST ENTSETZLICH! SIE WIRD NIEMANDES GATTIN SEIN, SIE WIRD ZUGRUNDE GEHEN!“

    „Anna Karenina“ ist einer der bedeutendsten Romane des europäischen Realismus und wird als das beste Werk Tolstois angesehen. Ein großer Ruf, der aber nicht abschrecken muss. Die Handlung des Romans ist komplex, keine Frage, aber noch lang nicht so undurchdringlich, wie es gern dargestellt wird. Der Roman ist trotz seiner Dicke – und obwohl ich die Handlung bereits vorher kannte – spannend und nicht zuletzt wegen seiner Figuren mitreißend. Tolstoi erschafft in seinem Roman Menschen, die in ihren Empfindungen und ihren Gedanken bis ins Detail ausgereift und unglaublich authentisch sind. Er versteht sich darauf, jedem Charakter, der in den Fokus der Handlung tritt, eine eigene Sprache und damit auch eine eigene Stimmung zu geben. Ebenso authentisch wie die Figuren sind auch die Beziehungen zwischen ihnen. Insbesondere die zaghafte Annäherung zwischen Kitty und Lewin habe ich geliebt!

    Leo Tolstoi gelingt es mit viel Verstand und einer guten Prise Humor, das Leben in den Adelskreisen des 19. Jahrhunderts einzufangen und mit authentischen Figuren, tiefgründigen philosophischen Gedanken und fesselnden Beziehungen wiederzugeben. Interessiert man sich zusätzlich für die russische Gesellschaft und ihre Gepflogenheiten zu dieser Zeit, ist der Roman ein wahrer Hochgenuss voller Informationen, die lebhaft anhand der Protagonisten und Protagonistinnen vermittelt werden. Leo Tolstois Roman „Anna Karenina“ ist ein Wälzer, aber ein Wälzer, der es verdient, gelesen zu werden.


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    ada86s avatar
    ada86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Habe Mühe mit solchen Themen. Ich fand Ljewins Geschichte sogar interessanter zu lesen als von der berühmten Anna. Geschmackssache halt.
    Geschmackssache halt

    Habe Mühe mit solchen Themen. Ich fand Ljewins Geschichte sogar interessanter zu lesen als von der berühmten Anna. Geschmackssache halt.

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 2 Jahren
    Hörspiel-Rezension - Überzeugendes Hörspiel

    Dies ist mein erstes Hörspiel, das ich gehört habe und ich fand diese Art von Hörbuch sehr angenehm, die verschiedenen Personen hatten verschiedene Sprecher, weshalb man alle gut auseinander halten konnte und so den Überblick behalten konnte.
    Das Cover des Hörbuches gefällt mir sehr gut. Es passt zu diesem Klassiker und weißt ihn auch als einen solchen aus. Die eher dunkleren Farben passen gut zu dieser traurigen Geschichte.
    Ich denke zur Geschichte an sich brauche ich garnicht mehr allzu viel zu sagen, da der Klappentext das große und ganze schon vorweg nimmt. Das Hörspiel ist im Bezug auf das Buch (ca 1000 Seiten, je nach Übersetzung) stark gekürzt. Ich denke, da Tolstoj im Buch so umschweifend alles erzählt wäre das in einem Hörspiel auch nicht möglich gewesen das alles mit einzubinden. 
    Ich fand die Stimmen der Sprecher allesamt sehr ansprechend, der Erzähler stach ein wenig heraus, mit seiner ruhigen und angenehmen Stimme, die mir sehr gut gefallen hat. Auch die weibliche Sprecherin konnte überzeugen. Alles in allem musste man sich trotzdem etwas mehr auf das Hörspiel konzentrieren, da die Russischen Namen doch meist sehr gleich klingen, das fand ich im Hörspiel aber viel einfacher als im Buch.Für mich war es ein gelungenes Hörspiel, das die Geschichte der Anna Karenina gut wiedergegeben hat.

    Der Autor:Lew Nikolajewitsch Tolstoj, 1828-1910, ist einer der bedeutendsten Romanciers der Weltliteratur. Mit den großen, epischen Gesellschaftsromanen Anna Karenina und Krieg und Frieden gehört sein Werk neben Dostojewskijs zu den bekanntesten des Realismus der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Neben weiteren Romanen gehören zu Tolstojs OEvre zahlreiche Erzählungen, Essays, Kritiken und autobiografische Schriften.

    Die Sprecher:
    Bodo Primus

    Nach seiner Schauspielausbildung an der Folkwangschule Essen spielte Bodo Primus an verschiedenen deutschen Theatern, so z.B. in Münster, Essen, Köln und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 1962 arbeitet er freiberuflich für Rundfunk und Fernsehen - v.a. an Hörspielen, Rezitationen, Features und TV-Dokumentationen.
    Für die Produktion "Briefwechsel" liest er die Briefe von Paul Celan an seine Frau Gisèle Celan-Lestrange.

    Walter Andreas Schwarz

    Walter Andreas Schwarz, geboren 1913, begann seine Laufbahn als Schauspieler in Wien, wo er Germanistik, Französisch, Englisch und Musikwissenschaften studierte. Bereits mit neun Jahren stand er das erste Mal auf der Bühne. Später spielte er in Wien, Berlin, Hamburg Frankfurt am Main, Bonn und Mannheim. Internationales Ansehen erwarb der vielseitige Schwarz als künstlerischer Sprecher bei Hörspielproduktionen – u. a. in Leo Tolstojs "Anna Karenina" und Heinrich Manns "Der Untertan" –, aber auch als Musiker. So gewann er mit seinem Chanson "Im Wartesaal zum großen Glück" 1956 den Ersten Deutschen Chanson-Preis. Er war außerdem als Übersetzer und Bearbeiter von Theaterstücken tätig. Walter Andreas Schwarz starb am 1992 im Alter von 78 Jahren in Heidelberg.

    Ludwig Cremer (Regisseur)

    Ludwig Cremer wurde am 4. Juli 1909 in Duisburg geboren. Nach einer Hörfunkausbildung bei BBC in London war er als Hörspielleiter beim NWDR in Hamburg tätig. Für den WDR inszenierte er große Hörstücke, wie "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert, "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch und Heinrich Manns "Der Untertan" aus dem Jahr 1971, der mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet wurde. In den 60er und 70er Jahren war Ludwig Cremer einer der meistbeschäftigten Fernsehregisseure, der u. a. mit "Die chinesische Mauer" von Max Frisch die dramaturgische Geschichte des Fernsehens geprägt hat. 1982 starb er nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren.


    Fazit:Ein interessantes Hörspiel, das die Geschichte sehr gut wiedergegeben hat.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    zu langatmig

    Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Die Geschichte und auch die Charaktere sind zwar interessant aber mir persönlich kommt die Geschichte zu langsam voran. Da ich meine Zeit nicht weiter damit vergeuden möchte, habe ich dieses Buch abgebrochen. Vielleicht versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

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    SandraWers avatar
    SandraWervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch, tolle Charakterzeichnungen. Einführung ins Leben Russlands zu dieser Zeit. Wenig Handlungsstrang.
    Alle glücklichen Familien ähneln einander-jede unglückliche aber ist auf ihre eigene Art unglücklich

    Die ganze Geschichte dreht sich um 2 Liebeespaare, Anna Karenina mit Wronskij ist eines davon, das andere Konstantin Dmitrijewitsch Ljewin und seine spätere Gemahlin Kitty.

    Das Buch beginnt damit, dass Annas Schwägerin von Annas Bruder betrogen wird. Es ist für sie ein schlimmer Schicksalsschlag, doch letztendlich verzeiht sie ihm, so wie es wohl die meisten Verheirateten im Russland des späten 19. Jahrhunderts getan hätten. Es hätte wohl verheerende und unvorhersehbare Folgen gehabt, wenn sie anders gehandelt hätte. So denkt man zumindest, wenn man den weiteren Verlauf des Buches kennt.

    Anna Karenina, die verheiratet ist, begegnet Wronskij und es entwickelt sich sofort eine enorme Leidenschaft zwischen ihnen. Wronskij beginnt immer häufiger Annas Nähe zu suchen und so entwickelt sich eine heimliche Affäre daraus. Bis zu dem Zeitpunkt als Anna schwanger wird.
    Anna gesteht ihrem Mann von ihrer Liebschaft, aber entscheidet sich dennoch bei ihm zu bleiben. Es sind gesellschaftliche und finanzielle Zwänge, die sie dazu veranlassen, ihn nicht zu verlassen. Es wird alles sehr schwerfällig und die Distanz zwischen Anna und ihrem Mann unerträglich.

    Deshalb ist es immer wieder etwas auflockernd, wenn im Buch ein Schwenk passiert auf die Geschichte Kittys und Ljewins, die nach anfänglichen Problemen doch zueinander finden und man könnte fast sagen eine Traumbeziehung führen. Zumindest im Gegensatz zu der Geschichte von Anna.
    "Da erkannte er zum erstenmal klar, was er noch nicht gewußt, als er sie nach der Trauung aus der Kirche geführt hatte. Er erkannte, daß sie ihm nicht nur nahe stehe, sondern daß er jetzt nicht einmal mehr wisse, wo sie aufhöre und wo er anfange. Er empfand dies an jenem quälenden Gefühl der Zweiheit, welches er in dieser Minute hatte. Im ersten Augenblick war er verletzt, ebenso schnell aber wurde er auch inne, daß er von ihr nicht verletzt werden könne, daß sie ja er selbst sei."
    Ljewin, der ein Denkertyp ist, beschäftigt sich viel mit der Frage der Bauernbefreung und stellt in Folge darauf seine gesamte Landwirtschaft um, um seine Bauern am Gewinn zu beteiligen. Seine Suche nach einem christlichen Glauben ist eine weitere der vielen Nebenhandlungen, die in das Buch einfließen,, die aber nicht immer ganz so leicht zu lesen sind.

    Zurück zu Anna: Am Ende des ersten Teils des Buches verlässt Anna ihren Mann um ein Leben mit Wronskij zu führen. Jedoch schon bald beginnen Probleme zwischen den beiden aufzukommen. Anna ist unglücklich. Nicht zuletzt deshalb, weil sie für ihre neue Liebe ihren Sohn zurücklassen musste, den sie über alles liebte. Anna hat ein unerfülltes Leben und wie es scheint auch keinerlei Beschäftigung. Sie wird immer unausgeglichener und verbeißt sich in Gefühle der Eifersucht, Wronskij gegenüber.
    "Obwohl sie sich überzeugt hatte, daß die Abkühlung eintrete, war es ihr dennoch nicht möglich zu handeln, irgendwie ihre Beziehungen zu ihm zu verändern. Nur allein so wie früher, allein mit Liebe und Anhänglichkeit konnte sie ihn halten. Nur ebenso, wie früher durch Arbeit am Tage und Morphium des Nachts, konnte sie die furchtbaren Gedanken darüber ersticken, was werden sollte, wenn er sie zu lieben einmal aufhören würde."
    Ihr Misstrauen ist meiner Meinung nach nicht zuletzt der Grund für das Erkalten von Wronskijs Gefühlen. Anna sieht keinen Ausweg mehr und setzt dem Ganzen ein Ende.

    Es besteht eine Dopplung der zwei Handlungsstränge. Im einen wird eine Familie aufgebaut, im anderen wird eine Familie zerstört. Solche Gegensätze kommen öfter im Buch vor, so auch der Tod und das Entstehen von Leben.

    Tolstoi ist ein Genie in der Erschaffung differenzierter, sehr unterschiedlicher Charaktere, die er sehr genau zeichnet. Man hat wirklich das Gefühl auf sehr unterschiedliche Persönlichkeiten zu treffen. Selbst Sprache und Satzbau ändern sich von Person zu Person. Nicht jedem Autor gelingt es diese Vielschichtigkeit und Einzigartigkeit so schön darzustellen.

    Im Buch findet man zudem eine historische Darstellung Russlands im späten 19. Jahrhundert vorwiegend in gehobener Gesellschaft. Wichtige Themen, die Diskutiert wurden finden ihren Platz, sowie gesellschaftliche Konventionen, die einen wichtigen Stellenwert einnahmen.

    Das Umfeld wird auch sehr gut beschrieben. So hat man ein anderés Geühl am Land als in der Stadt. Selbst die Unterschiede zeischen Moskau und St. Petersburg werden deutlisch. Landschaftsbeschreibungen werden eingesetzt, um einen Ortswechsel zu verdeutlichen. So kriegt man auch als Leser, das Gefühl an jenem Ort zu sein.

    Ein wahres Meisterwerk, jedoch nicht ganz einfach zu bewältigen

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Klassiker mit Längen, die aber im Gesamtpaket durchaus Sinn machen!!!
    Klassiker mit Längen, die aber im Gesamtpaket durchaus Sinn machen!

    Liebe Anna,

    du kennst mich nicht - ein Zustand, der sich auch nie ändern würde, selbst wenn wir in ein und derselben Zeit leben würden oder gelebt hätten. Du bist und bleibst jedoch "nur" eine Romanfigur deines Schöpfers Lew Tolstoi.

    Trotzdem wage ich zu behaupten, dass ich dich "kenne". Immerhin hast du mich ein halbes Jahr lang von meinem Nachttisch aus jeden Abend angeschaut und angelächelt und ich habe mit dir zusammen gelacht, geweint, getanzt, gewütet...Ich habe beobachtet, wie du mit dem Grafen Wronski angebandelt hast, war später bei der Geburt eurer gemeinsamen Tochter dabei, war mit euch in Italien, hab dir die Daumen gedrückt, dass du es schaffst, deinen Sohn Serjoscha (aus deiner Ehe mit Alexej Karenin) mit auf deine Seite zu ziehen, habe dich zum Schluss für deine sinnlose Boshaftigkeit und Eifersucht gegenüber Wronski gehasst und war betrübt, als du keinen anderen Ausweg mehr gesehen und dir das Leben genommen hast.

    Auf der anderen Seite durfte ich viele andere Personen deiner Familie und Freunde kennenlernen; am meisten jedoch Kitty und Lewin, deren Leben ich genauso intensiv beobachten konnte wie deins. Auch mit ihnen habe ich gehofft, gebangt, gelacht - die ganze Palette an Gefühlen und Emotionen. Selten vor und nach deiner Schöpfung ist es einem Autor gelungen, so ein vielschichtiges, emotionales Epos zu schreiben wie es Lew Tolstoi mit deiner Geschichte getan hat. Er hat mir sämtliche Schichten der russischen Bevölkerung gezeigt - vom kleinen Landarbeiter bis in die höchsten Regierungs- und Adelskreise, hat dabei augenzwinkernd, jedoch nie wirklich boshaft den Zeigefinger erhoben und mich (den Leser) auf Fehler "im System" hingewiesen.

    Es fällt mir schwer, dir noch weiter zu berichten, was du in mir ausgelöst hast. Du kannst dir jedoch sicher sein, dass ich dich von nun an auf ewig in meinem Herzen trage und wir uns garantiert noch einmal begegnen werden - nur um dann neue Facetten von dir oder den anderen kennenzulernen, Meinungen zu revidieren und trotzdem am Ende wieder genauso begeistert dazusitzen und zu sagen "Anna - schön, dass es dich gibt!"

    In inniger Verbundenheit

    Jochen

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NiWas avatar
    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden

    Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

    Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost!

    Für November & Dezember haben wir uns „An(n)a Karenina“ von Leo N. Tolstoi vorgenommen.

    Klappentext:
    Anna Karenina scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Doch als der leidenschaftliche Offizier Graf Wronskij in ihr Leben tritt, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie muss ihrer bedingungslosen Liebe folgen – bis zum bitteren Ende. Tolstois berühmtes Werk gilt als sein künstlerisch vollkommenstes, mit Charakterbildern von unerreichter Feinheit, zugleich ist es ein unerbittliches Porträt der russischen Gesellschaft. Rosemarie Tietzes hochgelobte Neuübersetzung setzt neue Maßstäbe und lässt das eindrucksvolle Werk in neuem Glanz erstrahlen.

    Die Leserunde beginnt diesmal am 10. November und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns „Anna Karenina“ lesen will.:-)

    Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt.

    Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.
    Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

    • Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt.
    • Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


    Zur Einteilung der Leseabschnitte
    ------------------------------------------------
    „Anna Karenina“ ist in 8 Teile gegliedert und danach wurde die Leserunde eingeteilt:

    Teil 1 | Kapitel 1-17
    Teil 1 | Kapitel 18-34

    Teil 2 | Kapitel 1-17
    Teil 2 | Kapitel 18-35

    Teil 3 | Kapitel 1-16
    Teil 3 | Kapitel 17-32

    Teil 4 | Kapitel 1-12
    Teil 4 | Kapitel 13-23

    Teil 5 | Kapitel 1-16
    Teil 5 | Kapitel 17-33

    Teil 6 | Kapitel 1-16
    Teil 6 | Kapitel 17-32

    Teil 7 | Kapitel 1-16
    Teil 7 | Kapitel 17-31

    Teil 8
    Zur Leserunde
    AddictedToBookss avatar
    Achtung: Hier wird KEIN Buch verlost, ich suche nur nette Mitleser.

    Wer liest mit mir Tolstoi's Anna Karenina?
    Ich habe mir vorgenommen, den ganzen Monat Oktober für dieses Buch zu "opfern". Wer mitmachen will,  ist gerne eingeladen :)
    Start der Leserunde ist der 1. Oktober.

    Ich habe die Version von Weltbild, die es vor ein paar Monaten gab, glaube jedoch, dass sich auch alle anderen Versionen nicht sehr entscheiden.

    Das Buch ist schon in Teile gegliedert, die ich auch bei der Leserunde verwenden möchte. Das Unterthema "HILFE! Ich komme einfach nicht mehr weiter" ist für Zeiten gedacht, an denen man einfach die Lust oder Geduld verliert. In diesem Unterthema können wir uns gegenseitig Mut zusprechen, damit auch jeder Mitleser das ganze Buch schafft :)

    Ich freue mich schon auf eure Bewerbungen (wenn man es überhaupt Bewerbungen nennen kann, da jeder mitlesen darf, der will). 

    Liebe Grüße,
    AddictedToBooks
    Leselottelieses avatar
    Letzter Beitrag von  Leselotteliesevor 5 Jahren
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    Lacrima_Atras avatar
    Hallo an alle! Ich möchte nächstes Jahr eventuell "Anna Karenina" von Tolstoi lesen. Bei Dostojewski haben mir die Übersetzungen von Swetlana Geier sehr gut gefallen, leider hat sie keine Tolstoi-Bücher übersetzt. Kann mir vl jemand eine gute Übersetzung von "Anna Karenina" empfehlen?
    Zum Thema

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    "Sie lesen Tolstoi, weil Sie nicht mehr aufhören können." Vladimir Nabokov
    "Anna Karenina ist ein vollkommenes Kunstwerk. Dieser Roman enthält eine menschliche Botschaft, die in Europa noch nie vernommen wurde und die die Menschen der westlichen Welt brauchen." Fjodor Dostojewskij
    "Was ich ungescheut den größten Gesellschaftsroman der Weltliteratur nannte, ist ein Roman gegen die Gesellschaft." Thomas Mann
    "Eine wunderbar elegante Neuübersetzung, 1200 Seiten, die sich lesen wie Butter, doch der Leser sei gewarnt: Neben diesem Roman verblassen alle anderen, denn mit "Anna Karenina" hat Tolstoi eigentlich alles gesagt." Johanna Adorján, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.11.09
    "In künstlerischer Hellsicht entwarf Tolstoi ein Gemälde dieser Übergangsepoche voller privater Zweifel und heraufziehender politischer Unruhen." Hannelore Schlaffer, Süddeutsche Zeitung, 27.10.09
    "Tolstois Sprache vermag sich an jede Zeit anzupassen und bleibt doch immer die wundervolle, lakonische und reiche Sprache Tolstois. Selten waren zwölfhundert Seiten eine so kurzweilige Lektüre." Sabine Berking, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.09
    "'Anna Karenina' ist eines der himmlischsten Bücher der Weltliteratur. Jetzt ist es neu übersetzt worden: besser denn je. Im Vergleich zu allen auf dem Markt erhältlichen Übersetzungen genauer, farbiger in den Einzelheiten, überzeugender. Der Roman lässt uns all seinen Figuren so nahe kommen, wie es nur wenigen Büchern der Weltliteratur gelingt, lässt ihnen aber in aller Nähe ihr Rätsel." Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung, 13.12.09
    "Rosemarie Tietze glättet zum ersten Mal nicht an Tolstoi herum. Sie gibt ihm mehr Spielraum. Die aufgefrischte Übertragung ist nur die eine besondere Leistung dieses Bandes. Die andere ist die editorische. Besser geht`s kaum." Die Welt, 19.12.09
    "Die neue Übertragung von Rosemarie Tietze ist ein Glücksfall. Da will man nur weiterlesen, weiterlesen und möglichst nicht an ein Ende kommen." Ilma Rakusa, Die Zeit, 10.12.09
    "Rosemarie Tietzes Übersetzung lässt Tolstois Roman in neuem Glanz erstrahlen und macht seine Aktualität augenfällig." Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 24.12.09
    "Grandios neu übersetzt." Johanna Adorján, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.02.10

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    DieBertas avatar
    DieBertavor 3 Monaten
    Ich habe es vor Jahren mal gelesen und möchte es gern noch einmal lesen.
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