Lew Wallace Ben Hur

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Inhaltsangabe zu „Ben Hur“ von Lew Wallace

Der Roman schildert das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. wegen eines angeblichen Attentats auf den römischen Statthalter von Judäa zur Galeerenstrafe verurteilt wird, später aber in seine Heimat zurückkehrt und eine Aufstandsbewegung gegen die Römer plant. In einem Wagenrennen besiegt er seinen früheren Freund und späteren Widersacher, den Römer Messala. Ben Hur bricht seine Aufstandspläne ab, als er von der Glaubensbotschaft des gekreuzigten Jesus überzeugt wird. Kritik: Die im Roman dargestellte Galeerenstrafe gab es in der Antike nicht. Römische Kriegsschiffe wurden von ausgebildeten und bezahlten Seesoldaten gerudert. Es bedeutet schon ein hartes Training und viel Geschick, ein großes Schiff gleichmäßig zu rudern, und bei der Professionalität der römischen Armee wollte man nichts dem Zufall überlassen. Ungeübte Ruderbesatzungen aus Sklaven, deren Kraft durch körperliche Strafen und unzureichende Verpflegung vermindert würde und die vielleicht in ihrer Unzufriedenheit das Schiff meutern würden, wären nicht sinnvoll gewesen. Eine weitere historische Unmöglichkeit ist die Beteiligung von zwei Mitgliedern der römischen Oberschicht an einem öffentlichen Rennen. Als Angehöriger der jüdisch-hellenistischen Oberschicht wäre es Ben Hur zwar möglich gewesen, Rennen zu fahren, doch nicht als Adoptivsohn eines römischen Senators, zumal er unter dessen Augen schon im Circus Maximus gefahren ist. (Quelle:'Fester Einband')

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  • Rezension zu "Ben Hur" von Lewis Wallace

    Ben Hur
    Morella

    Morella

    14. September 2012 um 12:28

    schon auf Reisen

  • Rezension zu "Ben Hur" von Lew Wallace

    Ben Hur
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    14. August 2012 um 22:00

    Wagenrennen, Längen & Jesus Christus Ich brauchte etwas, dass Buch durchzulesen, da man schlecht ins Buch rein kommt. Erst als das legendäre Wagenrennen, welches man ja immer bei dem Buch im Hinterkopf hat, erwähnt wird, wird es spannender und endlich entsteht ein Handlungs- bzw. Spannungsbogen. Vorher war für nicht wirklich ein roter Faden erkennbar. Gegen Ende gewinnt das Buch aber immer mehr und wird noch richtig interessant, gerade auch durch den Bezug zur Jesusgeschichte und der Frage, ob er nun ein weltliches oder ein himmlisches Reich aufbaut. Insgesamt ein gutes Buch, welches zurecht als christlicher Klassiker hervorgehoben wird. Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Ben Hur" von Lewis Wallace

    Ben Hur
    sabisteb

    sabisteb

    13. June 2011 um 17:53

    Judah Ben-Hur, wächst als jüdischer Prinz, als wohlbehüteter Sohn des verstorbenen jüdischen Kaufmanns Ithamar im Jerusalem der Zeit Jesu auf. Als Judahs römischer Freund aus Kindertagen, Messala, nach Jerusalem zurückkehrt, ist Judah enttäuscht und verletzt. Messala ist nicht mehr der Junge, den er kannte, er hat sich verändert, ist zu einem Römer geworden und behandelt seinen einsteigen Freund herablassend, kalt und zynisch. Als der neue römischer Stadthalter Gratus seinen Dienst in der Stadt antritt, kommt es zu einem folgenschweren Unfall. Ein lockerer Ziegelstein löst sich vom Dach des Palastes der Familie Hur und verletzt den Römer. Die Soldaten unter Befehl Messalas stürmen das Haus Judahs, nehmen die Bewohner gefangen und konfiszieren das Hab und Gut der Familie. Judah wird zur Lebenslangen Strafe als Galeerensklave verurteilt, nur sein Streben nach Vergeltung lässt ihn überleben. Jeder kennt Ben Hur zumindest als Verfilmung mit Charlton Heston und wenn nicht, so verbindet man mit der Geschichte vor allem eines: ein antikes Wagenrennen. Diese Geschichte ist aber viel mehr. Zum einen ist sie ein klassischer historischer (Abenteuer-) Roman in der Tradition von Sir Walte Scott, den Lewis Wallace sehr verehrte. Wallace betrieb dabei, so wie heutige Autoren historischer Romane, die ihre Aufgabe ernst nehmen, detaillierte historische Studien (auch wenn ihm der katastrophale Fehler mit den Galeerensklaven unterlief, die es damals nicht gab, die aber bis heute in den Köpfen der Menschen herumspuken). Er studierte aber auch die Bibel, denn parallel zu Ben Hurs Leben, wird auch die Geschichte eines jüdischen Zimmermannssohns namens Jesus von Nazareth erzählt. Gerüchteweise soll Wallace Atheist gewesen sein, der durch seine Recherchen und das Schreiben zu diesem Buch, zum wahren Glauben gefunden haben soll. Ich persönlich sehe das als gelungenen Marketinggag. Was heute Vampire sind, waren zur Zeit von Wallace religiöse Erzählungen. Romane waren damals verpönt, nur etwas für Frauen und selbst diese sahen Romane häufig eher als unchristliche Zeitverschwendung an und lasen lieber die Bibel. Wollte man, dass eine Geschichte Erfolg hatte, musste man sie aus der Schmuddelecke der Zeitverschwendung herausholen und zu einem christlich sinnvollen Zeitvertreib machen. Was bietet sie da besser an, als den Helden Ben-Hur dem Herrn Jesu begegnen zu lassen, ihn im Laufe der Geschichte den wahren Glauben finden zu lassen, und Jesus als Deus Ex Machina zu verwenden, um noch ein familiäres Problem zu beseitigen. Das noch in Verbindung mit der Aussage, dass der Autor durch seinen Recherchen zum Leben Christi zum Gläubigen wurde und der Bestseller ist perfekt und bekommt den Segen der Kirche. Auch die Beschreibung Jesu erinnert an einige, bestimmte Romane der heutigen Zeit "Ein weicher Bart fiel wellenförmig über seine Brust. Seine ganze Erscheinung war anmutig, mild, vertrauenerweckend und machte den Eindruck vollendeter Schönheit." (Kapitel 34) "Die Frauen blickten in sein ruhiges, mit überirdischer Schönheit übergossenes Antlitz, aus dem ihnen seine Augen mitleidsvoll entgegenstrahlten." (Kapitel 38) Und natürlich hat Jesus auch wunderschöne blaue Augen und Wimpern, wie man sie sonst nur von Frauen her kennt. Wer will da keine Braut Gottes sein, wenn man sie die Männer um sich herum so betrachtet? Das alles ändert jedoch nichts daran, dass Lewis Wallace ein wunderbarer Erzähler ist. Ben Hurs Geschichte ist spannend, sein Sinnen nach Rache, seine Suche nach der verloren gegangenen Familie und nach seinen Wurzeln gepaart mit einer gemeinen Intrige und Rache funktionieren auch heute noch und stehen modernen historischen Romanen in nichts nach. Wallace bedient sich dabei immer wieder eines Kunstgriffes, wie er heute auch noch ab und an verwendet wird, indem er den Leser zwischendurch direkt anspricht und parallelen zu späteren und heutigen Ereignissen zieht. Erstaunlich ist auch Wallace genaue Beobachtungsgabe. "Ich kannte einen König, welcher Millionen von Menschen regierte und so vollkommen beherrschte, das Zutrauen eines Pferdes aber konnte er nicht gewinnen." (Kapitel 19) Heute werden Pferde daher in Managerseminaren eingesetzt, um deren Führungsstil zu verbessern, das konnte Wallace nicht wissen. Unglücklich mutet heutzutage der Beginn des Romans an. Bevor es wirklich los geht muss man durch ca. 50 Seiten Weihnachtsgeschichte. Kaspar, Melchior und Balthasar treffen sich in der Wüste, erzählen sich ihre Geschichte und machen sich auf den Weg dem Jesuskind zu huldigen. Das erinnert teilweise sehr an "Life of Brian" und so wirkt die Szene mit Josef und Maria auf der Suche nach einer Herberge unfreiwillig komisch an: "Du bist aus Bethlehem gebürtig und begibst Dich nun mit Deiner Tochter dahin [...]" "Sie ist nicht meine Tochter" "Deine Tochter ist schön!" flüsterte der Rabbi "Sie ist nicht meine Tochter!" wiederholte Joseph ruhig. Fazit: Ein gelungener historischer Roman aus der Zeit Jesu mit christlichen Touch, wie er auch heute noch in jedem christlichen Verlag aufgelegt werden könnte. Ein Klassiker, den man auch heute noch lesen kann und der so spannend ist, wie zu seinem ersten Erscheinen. (Mir lag die Übersetzung von B. Hammer mit den Illustrationen von Ant. C. Baworowski vor)

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  • Rezension zu "Ben Hur" von Lewis Wallace

    Ben Hur
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2010 um 15:56

    Ich habe ein altes Werk gelesen :) Inhaltsangabe von BG: Als der römische Statthalter von Judäa bei seinem Einzug in Jerusalem von einem herabfallenden Ziegelstein lebensgefährlich verletzt wird, verurteilt man den jungen Judah Ben Hur wegen eines angeblichen Attentats, dessen sein einstiger Jugendfreund Messala ihn bezichtigt, zu lebenslangem Galeerendienst. Seine Mutter und seine Schwester werden ins Gefängnis geworfen. Als er einige Jahre später während einer Seeschlacht den Oberbefehlshaber der römischen Flotte vor dem Ertrinken rettet, schenkt dieser ihm die Freiheit. Ben Hur macht sich auf die Suche nach seiner Familie und seinem Widersacher, den er schließlich in einem dramatischen Zweikampf im Wagen-rennen herausfordert.Ben Hur ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Es führt den Leser in die Zeit Christi und läßt ihn teilhaben am Schicksal des unrechtmäßig zum Galeerendienst verurteilten Judah Ben Hur und seiner Familie. Die legendäre Verfilmung von 1959 mit Charlton Heston in der Hauptrolle wurde mit 11 Oscars ausgezeichnet. 2009 wurde das berühmteste Wagenrennen aller Zeiten neu verfilmt. Ich muss ehrlich sagen, wenn ich "Ben Hur" gehörte habe, dachte ich nur an die Wagenrennen. Nur diese werden irgendwie hochgepriesen. Aber im Prinzip ist es nur der kleinste Teil dieses Buches. Angefangen wird mit dem Treffen der drei heiligen Könige, die sich auf den Weg machen zu Christis Geburt. Nach einem Zeitsprung kommt man zum jungen Judah, der einen guten Freund wieder trifft und am Ende zum Feind hat. Ein unglücklicher Zufall macht Judah zum Sklaven und muss auf einer Galeere das Ruder bedienen. Mit den Gedanken ist er immer bei seiner Mutter und seiner Schwester, weil diese weggebracht wurden und weggespeert und er weiß nicht ob sie leben oder tot sind. Man sieht nichts mit Wagenrennen *g* die kommen erst ab 3/4 des Buches. Trotzdem ist das Buch sehr spannend geschrieben und hält eine gewisse Grundspannung, die einen immer überlegen lässt wie es weitergeht. Ich habe ehrlich nicht erwartet, dass es so gut ist. ;) Was mich ein bißchen gestört hat, war das es lange, lange, lange Absätze waren. Die Sätze auch recht lang mit einigen Verkastelungen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Und die Auslassungen über die Landschaft ist auch, ehm... uninteressant. Was er auch gut kann 6 Adjektive für ein Gefühl zu finden und alle hintereinander aufzulisten *g* Also wer mal gerne was älteres (klassisches?) Lesen möchte, kann ich euch Ben Hur empfehlen. Nicht einfach aber unterhaltsam :)

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