Lewis Caroll Alice's Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass and What Alice Fo

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Inhaltsangabe zu „Alice's Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass and What Alice Fo“ von Lewis Caroll

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  • Rezension zu "Alice's Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass and What Alice Fo" von Lewis Caroll

    Alice's Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass and What Alice Fo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. January 2012 um 13:46

    „Alice’s Adventures in Wonderland“ von Lewis Carroll , erschienen im Jahr 1865, gilt unter den englischen Kinderbüchern als einer der bedeutendsten Klassiker. Die vorliegende Ausgabe beeinhaltet neben dem ersten Teil auch den Nachfolger „Through the Looking-Glass and what Alice found there“ von 1872. Es empfiehlt sich durchaus beide Geschichten hintereinander und ohne Unterbrechung zu lesen, da sich die aus dem komprimierten Disney-Film bekannten Szenen und die Auftritte in der Weltliteratur unvergesslicher Charaktere, wie etwa die Grinsekatze oder Humpty Dumpty, über beide Bücher hinwegstrecken. Viele Leser werden die Geschichten der oft zitierten Bücher bereits im groben Kennen, aber dennoch fasziniert das Wunderland auch nach mehrmaligen Lesen noch immer und bietet stets etwas Neues. In beiden Büchern erzählt Caroll die Geschichten des kleinen, aus gutem Hause stammenden Mädchens Alice, die sich in ein fernes Wunderland träumt. In dieser Welt ihrer Phantasie begegnet sie den absonderlichsten Charakteren und erlebt merkwürdige Ereignisse. Für das 19. Jahrhundert waren die „Alice-Geschichten“ etwas vollkommen neues, denn sie verzichteten auf den didaktischen Anspruch, den die Kinderliteratur bis dahin vertreten hatte. Lewis Carroll (1832 bis 1898) hieß mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson und verdiente sein Lebensunterhalt als Geistlicher und Mathematikdozent. Er arbeitete als Hauslehrer mit Kindern, für die er sich Geschichten ausdachte, so auch „Alice’s Adventures in Wonderland“ für eine Mädchen namens Alice Liddell. Neben seinen Kinderbüchern war er begeisterter Fotograf und gilt als ein Pionier der Kinderfotografie. Seine Nähe zu Kindern wird heute oftmals kritisch gesehen. Über Carrolls Leben ist jedoch wenig bekannt, sodass die in der Literaturwissenschaft lange vorherschende Meinung, er wäre ein passionierter Freund kleiner Mädchen und Hasser von Frauen und des Erwachsenen, nicht wirklich beweisbar ist. Das Lesen der beiden „Alice-Bücher“ ist ein großes Vergnügen, wobei nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen. Denn wo junge Leser lustige Szenen sehen werden, entfaltet sich für den geübten Leser eine Satire auf das soziale Leben und die Politik des 19. Jahrhunderts. Die Geschichten sind mit einer ungeheuren Portion Sprachwitz angereichert und quellen über an Wortspielen und Nonsens. Wenn der Leser in etwas längeren Kapiteln Routine zu verspüren bekommt, wird die Szenerie in der Regel von lustigen und doch hintersinnigen Gedichten oder Liedern aufgelockert. Die vorliegende Ausgabe enthält wunderschöne Zeichnungen von John Tenniel, die die Geschehnisse wunderbar illustrieren. „Alice’s Adventures in Wonderland“ ist ein zeitloses Kinderbuch, dass auch in Zeiten von PlayStation und Mangas seinen Platz verdient hat.

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