Laut Jakob Augstein im "Literarischen Quartett" DAS Kinderbuch wo ein Kind in eine Unterwelt hinabsteigt und sonderbare Sachen erlebt, "mit Ironie und Doppelbödigkeit". "Vom "white rabbit" und dem "rabbit hole" hat man in Songtexten schon viel gehört, man kann das Ganze als Feier der kindlichen Phantasie oder als kruden Drogentrip auffassen, beides ist möglich (Drogentrip des Autors natürlich). Als Jurist hat mich natürlich besonders die Strafgerichtsparodie am Ende amüsiert. Eine geistreiche Unterhaltung, auch für ältere Jahrgänge.
Lewis Carroll

Lebenslauf
Alle Bücher von Lewis Carroll
Alice im Wunderland
Alice hinter den Spiegeln
Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln
Die Alice-Romane
Alice's Abenteuer im Wunderland (Illustrierte Ausgabe) (German Edition)
Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln
Alice im Wunderland: Überarbeitete und illustrierte deutsche Fassung
Alice im Wunderland: mit den Illustrationen von John Tenniel
Neue Rezensionen zu Lewis Carroll
Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.
Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.
1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?
Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!
Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...
Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!
Lewis Carrolls Alice im Wunderland ist für mich ein ganz besonderes Buch, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme. Es gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, weil es auf einzigartige, spielerische Weise Fantasie, Humor und einen Hauch von Verrücktheit miteinander verbindet.
Schon ganz am Anfang, als Alice dem weißen Kaninchen folgt und in den Kaninchenbau fällt, werde ich in diese seltsame und faszinierende Welt hineingezogen. Im Wunderland scheint alles seinen eigenen Regeln zu folgen. Figuren tauchen auf, stellen seltsame Fragen, verschwinden wieder, und nichts ist wirklich so, wie man es erwarten würde. Genau das macht dieses Buch für mich so reizvoll.
Besonders liebe ich die vielen ungewöhnlichen Begegnungen, die Alice erlebt. Die Gespräche sind oft lustig, manchmal völlig absurd und gleichzeitig erstaunlich clever. Ich muss beim Lesen oft lächeln, weil die Situationen so wunderbar bizarr sind.
Was mich aber immer wieder beeindruckt, ist die Fantasie, die in diesem Buch steckt. Das Wunderland wirkt wie ein Traum, in dem alles möglich ist. Man kann sich darin verlieren, es bestaunen und einfach die Kreativität genießen.
Für mich ist Alice im Wunderland ein zeitloses Buch, das man in jedem Alter lesen kann. Als Kind entdeckt man die Abenteuer und lustigen Figuren, später vielleicht die Wortspiele und die vielen kleinen Gedanken über Logik, Identität und Fantasie.
Genau deshalb ist es eines meiner absoluten Lieblingsbücher – eines, zu dem ich immer wieder gerne zurückkehre.
Gespräche aus der Community
Klassiker-Leserunde
Beginn: 01.09.22
Jeder ist herzlich willkommen!
Im Mixtvision Verlag ist der Klassiker "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll in einer wundervollen, modernen Neuausgabe mit Illustrationen von Valeria Docampo erschienen. Möchtet ihr noch einmal auf ganz neue Art und Weise in dieses fabelhafte Kinderbuch eintauchen oder es erstmals entdecken?
Wir verlosen hier 5 Pakete bestehend aus je einem Buch und einem
hochwertigen und limitierten Print des Covermotives.
Wir freuen uns sehr, dass das Buch so gut bei euch angekommen ist und gratulieren den Gewinner:innen! Vielleicht darf es ja bei dem ein oder anderen auch so einziehen ☺️
Wir freuen uns schon auf eure Rezensionen!
Dies ist KEINE Leserunde und deshalb gibt es auch KEINE Bücher zu gewinnen*********************
Das Spiel hat bereits begonnen! Falls ihr aber bei der nächsten Runde dabei sein wollt, hinterlasst doch eine Nachricht im Unterforum "Ideen-Ecke für weitere Runden".
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"Werwölfe im Düsterwald" meets "Alice in Wonderland"
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Teilnehmer
katha_strophe
sternchennagel
booklisa
elfentroll
rainbowly
X-Ausgeschieden-X
(AnnikaLeu) Seherlehrling
(MissSnorkfraeulein) Heiler
(Vucha) Traumwolf
(Knorke) Seherin
(Daniel89) Dorfbewohner
(Admiral) Dorfbewohner
(Lenicool11) Dorfbewohner
(Kirara) Bruder
(Mitchel06) Werwolf
(stebec) Bruder
(Unzertrennlich) Werwolf
(SchCh121) Dorfbewohner
(Conja) Dorfdepp
Der Ablauf
Es gibt zwei Parteien: Die "Guten" und die Werwölfe.Die Werwölfe verschleppen/fressen nachts Dorfbewohner. Tagsüber haben die Dorfbewohner Zeit, die Werwölfe unter ihnen zu enttarnen und sie wegzuschicken/hinzurichten. Es gibt zudem noch weitere Zusatzrollen, die spezielle Funktionen haben.
Ziel
Die jeweils andere Partei komplett unschädlich machen!
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1 Harter Bursche
0 Seherin
0 Seherlehrling
0 Dorfdepp
0 Heiler
0 Bruder
1 Aussätzige
1 Dorfbewohner
= 3 Teilnehmer
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0 Traumwolf
1 Werwölfe
= 1 Wölfe
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♥"Gute" Rollen♥
Dorfbewohner - Haben keine besonderen Fähigkeiten. Müssen die Wölfe enttarnen um zu gewinnen.
Harter Bursche - Überlebt den Angriff der Wölfe Nachts, stirbt aber an der Verwundung in der darauf folgenden Nacht.
Seherin – Kann jede Nacht die Identität eines Teilnehmers einsehen, allerdings erfährt sie nur ob die Person Gut oder Böse ist.
Seherlehrling - Übernimmt die Rolle der Seherin, nachdem diese aus dem Spiel ausscheidet (auf welche Art ist nicht relevant). Der Seherlehrling bekommt allerdings keine der, von der Seherin gesammelte Informationen zur Verfügung, sondern muss sich alles selbst erarbeiten. Immerhin ist er ja nun erwachsen!
Dorfdepp - Wird der Dorfdepp vom Dorfgericht als Opfer auserkoren, erkennen sie im letzten Moment, dass es sich nur um den Dorfdepp handelt. Der Dorfdepp darf weiter leben, hat aber nun kein Abstimmungsrecht mehr.
Heiler – Darf jede Nacht eine Person schützen. Sollte diese von den Wölfen als Opfer gewählt werden, bleibt diese am Leben. Der Heiler darf sich selbst schützen. Er darf aber niemanden zwei Mal hintereinander schützen.
Die 2 Brüder - Diese kennen sich von Anfang des Spieles und dürfen sich separat be- und absprechen. Sonst sind sie einfache Dorfbewohner und haben keine weiteren Fähigkeiten. Weder sterben sie gemeinsam noch sonst irgendetwas. Sie kennen sich einfach schon.
Aussätzige - Jeder meidet sie, da sie eine ansteckende Krankheit hat. Wird die Aussätzige von den Wölfen in der Nacht gefressen, so stecken sie sich an und können in der darauf folgenden Nacht nicht angreifen.
♠Böse Rollen♠
Werwolf - Die Wölfe fressen jede Nacht einen Dorfbewohner. Sie dürfen sich absprechen und ihr Ziel ist es zu überleben.
Traumwolf - Sobald der erste Werwolf stibt, erwacht der Traumwolf. Erst ab diesem Zeitpunkt darf er sich mit den anderen Wölfen absprechen, vorher wissen die anderen Wölfe nicht wer der Traumwolf ist. Der Traumwolf wird von der Seherin zu jeder Zeit als Wolf gesehen - Egal ob verwandelt oder nicht. Diese weiß dann auch nur, dass es sich um einen Wolf handelt, nicht, dass es der Traumwolf ist.
Zusätzliche Informationen
Lewis Carroll wurde am 26. Januar 1832 in Daresbury (Cheshire) (Großbritannien) geboren.
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