Lewis Carroll Alice im Wunderland

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Inhaltsangabe zu „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll

Bearb. v. Carruth, Jane Illustr. v. Cloke, Rene 94 S. fPr (Quelle:'01.05.1997')

Ein durchaus lesenswerter Klassiker.

— Sikal

"Ich fürchte, ja. Du bist übergeschnappt, hast eine Meise, bist nicht ganz bei Sinnen. Aber weißt Du was? Das macht die Besten aus!“

— TheHippiehoppie

Fantasivoll, kreativ und, ja, auf eine Art und Weise wohl auch mehr als verrückt. Aber gut verrückt, wie, denke ich, alle wissen.

— FairyOfBooks

Wunderschönes Buch

— Glimmerchen

Wenn es denn wirklich ein Kultbuch in der modernen Literatur gibt, dann ist es doch wohl dieses. Oder etwa nicht?

— Phil_Skurril
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  • Ab mit ihrem Kopf!

    Alice im Wunderland

    Sikal

    09. October 2017 um 17:42

    Spätestens seit der Verfilmung mit Johnny Depp ist der Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll allen ein Begriff. In meiner Ausgabe gibt es als Einleitung eine kurze Erläuterung wie diese Geschichte zustande kam und dass der Autor ursprünglich die Geschichte für die kleine Alice, Tochter einer befreundeten Familie, schrieb (offensichtlich war er in sie verliebt). Die altkluge kleine Alice, die in einen Hasenbau fällt und dort eigenartigen Tieren begegnet und in skurrile Situationen gerät, ist wohl nicht jedermanns Sache. Alice ist oft besserwisserisch, verzettelt sich in ihren Gedanken und Monologen. Sie ist aber auch ein neugieriges Kind – ein Mädchen, das genaue Erklärungen benötigt und den Dingen auf den Grund gehen will. Nach und nach muss sie lernen, dass hier in dieser Traumwelt nichts so ist wie es scheint und schon gar nicht vergleichbar mit dem realen Leben ist. Sie begegnet interessanten Dingen, wächst und schrumpft je nachdem welche Seite des Pilzes gerade abgeknabbert wird, spielt Croquet mit der Herzkönigin zu seltsamen Regeln und darf letztendlich einem Gerichtsprozess beiwohnen, der dem Fass den Boden ausschlägt. Also, wer bis dahin noch nicht den Kopf geschüttelt hat, wird es spätestens hier tun – ein rechthaberischer Herzkönig lässt Zeugen vorladen und Beweismittel auftischen, die allesamt Unsinn sind. Dieser Nonsens zieht sich durch das ganze Buch, Wortspielereien, unsinnige Dialoge und absurde Sinndeutungen kommen zuhauf vor, bis sich am Ende alles auflöst und Alice wieder in der realen Welt bei ihrer Schwester landet. Sprachlich ist das Buch natürlich etwas ungewöhnlich zu lesen. Die verschachtelten Sätze und die  für die heutige Zeit oft verwirrenden Ausdrücke sind gewöhnungsbedürftig. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Kinderbuchklassiker, der durchaus lesenswert ist. Zwischendurch ist mir Alice mit ihrem Hinterfragen ganz schön auf die Nerven gegangen. Ich bin vermutlich nicht die richtige Zielgruppe. Trotzdem kann ich hier vier Sterne vergeben und eine Leseempfehlung aussprechen für alle, die sich gerne in eine Traumwelt entführen lassen.

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  • Traum oder Träumchen?

    Alice im Wunderland

    Phil_Skurril

    03. May 2015 um 11:08

    Wenn es denn wirklich ein Kultbuch in der modernen Literatur gibt, dann ist es doch wohl dieses. Oder etwa nicht?

  • Rezension zu "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

    rikku_revenge

    19. January 2013 um 18:07

    "Wir alle hier sind verrückt. Ich bin verrückt. Du bist verrückt." Alice im Wunderland von Lewis Carroll ist einer der weltweit bedeutendsten Kinderbuchklassiker. Aber auch viele Erwachsene erfreuen sich an der fantasievollen Handlung des Buches und gehen immer wieder gerne mit Alice auf den Weg durch die fabelhafte Welt des Wunderlandes. Alice ist die Protagonistin des Buches und gerade mit ihrer Schwester bei einem Picknick am Bach, als sie vor Langweile eine Kette aus Gänseblumen basteln will. Doch plötzlich hoppelt ein weißes Kaninchen mit Weste und Taschenuhr an ihr vorbei. Hat sie nur geträumt? Ist ihr die Hitze zu Kopf gestiegen? Das möchte sie herausfinden und so verfolgt sie das Wesen sogar bis zu seinem Bau. Kurzerhand springt sie einen langen Schacht hinunter, jedoch fällt sie langsam, fast schon schwebend. Verkehrte Welt? Als sie schließlich auf dem Boden aufkommt gelangt sie in einen großen Raum, der eine kleine Tür beherbergt. Aber wie hineinkommen? Den Schlüssel dafür hat sie aber da ist ja noch das Problem ihrer Größe. Vielleicht kann ja das kleine Fläschchen auf dem dreibeinigen Tisch weiterhelfen? Schwupps, ein kleiner Schluck und schon beginnt sie zu schrumpfen. Der Weg ins Wunderland ist geebnet... Auf ihrer Reise lernt Alice wundersame Wesen kennen. Wer erinnert sich nicht an die Edamerkatze (Grinsekatze), den Schnapphasen oder den durchgeknallten Hutmacher? Auch die launenhafte Herzkönigin und die falsche Suppenschildkröte wissen zu begeistern. Und immer mittendrin, als essentielles Gestaltungsmittel: die wunderbaren Wortspiele. Carroll verstand es, Handlung und sprachliche Mittel miteinander zu verbinden. Es gibt wohl kaum einen anderen Schriftsteller, der auf diese Weise zu schreiben vermag. Und gerade diese Wortspiele bleiben in Erinnerung. Einfach verrückt. Alice Im Wunderland ist ein wunderbar humorvolles, verwirrendes, aber unglaublich fantasievolles Buch, das große sowie kleine Fans noch heute begeistert.

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