Lewis Carroll Die Alice-Romane

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Inhaltsangabe zu „Die Alice-Romane“ von Lewis Carroll

Lewis Carroll, Dozent für Mathematik in Oxford, war 30 Jahre alt, als er mit einem Kollegen und drei Töchtern seines Dekans, darunter der 10-jährigen Alice Liddell, eine Bootsfahrt auf der Themse unternahm. Um die Mädchen zu unterhalten, erfand er eine Geschichte – daraus wurde der Roman Alice im Wunderland, dem er sechs Jahre später die Fortsetzung Durch den Spiegel folgen ließ. Zu den Bewunderern des phantastischen Märchens gehörten T. S. Eliot, Virginia Woolf, James Joyce, die Surrealisten. Die Untergrundkultur der 60-er Jahre schätzte es als Zeugnis eines Drogentrips, John Lennon erklärte später, es habe die Beatles zu Songs wie Lucy in the Sky with Diamonds inspiriert.

Sehr skurril

— klex
klex

Verrückt, charmant, humorvoll, verrückt... habe ich schon verrückt erwähnt? - Die Alice-Romane eben. Günstig, leider recht schmucklos.

— Cylan
Cylan

Ein toller Klassiker! mehr muss man dazu nicht sagen! :)

— AutumnForest
AutumnForest

Eines der wenigen Bücher, von denen ich sagen würde, dass eine Verfilmung sie besser gemacht hat. Unterhaltsam, aber mit blassen Figuren.

— franzzi
franzzi

Ein wundervolles Buch, das ich immer & immer wieder lesen kann.

— Prinzesschn
Prinzesschn

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  • Alice's Abenteuer im Wunderland

    Die Alice-Romane
    Geschichten-Welt

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 10:19

    Dieses Buch ist sicher den wenigsten unbekannt. Besonders wenn man meinem Blog schon eine Weile verfolgt, kann man mit Sicherheit sagen, dass ich ein großer Fan dieses Buches bin und daher ist es ein Wunder, dass diese Rezension erst jetzt kommt. Wenn man natürlich die ganzen verschiedenen Filme bereits gesehen hat, ist das Buch wahrscheinlich etwas leichter zu lesen, als wenn man komplett unvoreingenommen an dieses Buch heran geht. Die Geschichte hat ja nun seit diesem Jahr 150 Jahre auf dem Buckel. Man kann sich also vorstellen, dass die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig ist und wahrscheinlich nicht für jeden etwas. Es als Ergänzung zu bereits vorhandenen Wissen zu lesen ist allerdings immer eine sehr gute Idee.

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  • Der Ort, wo die Helden der Kindheit wohnen - aber nicht mehr

    Die Alice-Romane
    franzzi

    franzzi

    Der Ort, an dem die Helden der Kindheit wohnen - aber nicht mehr. Alice im Wunderland. Was habe ich meine illustrierte, für Kinder nacherzählte Geschichte geliebt als ich Kind war. Wie gern sah ich die Disney-Verfilmung mit der wundervollen Grinsekatze und dem dicken weißen und verhuschten Kaninchen. Und wie sehr gluckse ich, wenn die Grinsekatze in Jasper Ffordes wunderbaren Thursday-Next-Romanen auftaucht. Carroll hat wunderbare Figuren geschaffen, die es in das Gedächtnis der Literaturwelt geschafft haben. Aber warum eigentlich? Das zumindest fragte ich mich nach dem Lesen der Originale:   das Wunderland und Alice hinter den Spiegeln. Das Kind in mir war schwer enttäuscht. Die Grinsekatze und das Kaninchen, die verrückte Teegesellschaft und die Herzkönigin. Sie alle huschen durch die kurzen Geschichten, die die Kapitel bilden. Sie sind Schemen, keine wirklichen Figuren. Sie sind angedeutet, über sie wird erzählt, sie leben nicht wirklich in Carrolls Geschichten. Das gilt für beide Teile gleichermaßen. Alice wächst und schrumpft, begegnet tierischen und scheinbar menschlichen Wegbegleitern, abweisenden, listigen und scheinbar völlig durchgedrehten. Sie irrt ziellos herum, wird mal mit philosophischen Einwänden, mal mit Gewalt konfrontiert, mal mit purem Nonsens. Einige der vorbeischlendernden Figuren sind wunderbare Ideen - wie eben die sich auflösende Grinsekatze. Aber sie sind so blass. Das erklärt sich, sobald man weiß, warum Carrolls Alice-Romane entstanden. Er, der erwachsene Mathematiker und Schriftsteller,  erzählte kurze wunderliche Geschichten bei Ausflügen mit einem kleinen Mädchen namens Alice, um ihr zu imponieren. Das erklärt, warum die Geschichten oft nicht recht zusammenzupassen scheinen, warum die Figuren blass bleiben. Eigentlich ist es keine zusammenhängende Geschichte, es ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, zusammengehalten von der Rahmenhandlung, dass Alice durch die wunderliche Welt (ihrer Fantasie) reist. Dieser Hintergrund der Entstehung lässt zurecht die Stirn runzeln. Doch auch unabhängig davon ist Alice nur ein Bruchteil dessen, was die Literatur- und Filmwelt daraus gemacht hat.  Wie sinnhaft und sinnstiftend und klug ist dagegen die Tim-Burton-Version des Märchensammelsuriums? Wie rund ist die Interpretation Disneys. Wahrscheinlich ist es gerade die Schablonenhaftigkeit der Vorlage, die es erlaubt, so viel herauszuholen. An Carrolls sensationellen Geschichten kann sein bis heute bestehender Ruhm jedenfalls nicht allein gewachsen sein. 

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  • Rezension zu "Die Alice-Romane" von Lewis Carroll

    Die Alice-Romane
    Myra

    Myra

    06. September 2011 um 18:30

    "Alice im Wunderland"-Eine Geschichte, die fast jeder kennt und kennen muss. Nachdem ich als Kind die Serie und den Zeichentrickfilm verschlungen habe, musste ich nun endlich das Buch (oder eher Heft) lesen. Ich muss sagen, ich bin absolut begeistert. Ich habe Alice und das Wunderland nochmal völlig neu für mich entdeckt und definiert. Eine kleine Erzählung mit so viel Charme und Humor und Philosophie gefüllt, dass ich sagen muss, dass es für mich als nun Erwachsene noch einen sehr viel größeren Wert hat, als damals als Kind. Vielen Dank, Lewis Carroll!

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