Lewis Carroll Through the Looking Glass - Version originale anglaise

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Inhaltsangabe zu „Through the Looking Glass - Version originale anglaise“ von Lewis Carroll

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    Through the Looking Glass - Version originale anglaise

    sabisteb

    10. May 2012 um 09:45

    6 Monate nach ihren Abenteuern im Wunderland, tritt Alice ihr zweites Abenteuer an, diesmal im Spiegelland, einem Nachbarkönigreich des Wunderlands. Dieses Spiegelland ist wie ein Schachbrett organisiert und ebenfalls voller wunderlicher Bewohner wie Humpty Dumpty und den ZwillingenTweedledee und Tweedledum. Ich habe das Buch als Kind gehasst, ich fand es schrecklich und dazu noch langweilig. Als Kind hätte ich das Buch mit 1-2 Sternen abgewatscht. Als Erwachsene hasse ich es noch immer, aber ich kann formulieren und begründen warum es mir immer noch nicht gefällt. Es beginnt schon damit, dass die Geschichte wie ein Schachspiel aufgebaut ist. Ich habe gar keine Ahnung von Schach, ich kann das Problem in 11 Zügen nicht ansatzweise nachvollziehen, ging mir als Kind auch nicht anders. Auch beim zweiten Mal lesen fällt mir auf, dass ich die gleichen Szenen ätzend finde, wie als Kind. Mit den Sprüngen und Perspektivwechseln beim Überqueren eines Flusses konnte ich als Kind schon nichts anfangen und finde sie als Erwachsene einfach nur Dadaistisch und uninspiriert. Die Wortspiele sind in diesem zweiten Band noch prominenter als im ersten und noch weniger übersetzbar, wie "You might make a joke on that—something about “horse” and “hoarse,” you know. " oder "Well, if she said “Miss,’ and didn’t say anything more,” the Gnat remarked, “of course you’d miss your lessons. That’s a joke. I wish you had made it. " Vor allem dieses "CHAPTER III. Looking-Glass Insects", war als Kind mein absolutes Hasskapitel. Ich habe es als Kind gehasst und auch heute kann ich das noch nachvollziehen. Das ist das mit Abstand schlimmste Kapitel in diesem Buch, vielleicht, weil ich bis heute mit Dada nicht anfangen kann. Besonders "CHAPTER IX. Queen Alice" hat mir als Kind Albträume beschert und auch heute finde ich es Albtraumartig beklemmend und gehetzt. Angeblich ist diese Geschichte eine Parabel auf das Erwachsen werden. Alice muss mit verschiedenen Facetten ihrer Persönlichkeit ins Reine kommen, bevor sie erwachsen wird und aufwacht. Ich finde, da wird einfach zu viel hineininterpretiert. Ich denke, nach dem riesen Erfolg des ersten Bandes, wurde einfach so lange genervt, bis Carroll eine Fortsetzung schrieb. Diese ist nicht im Mindesten so genial wie der erste Band, was vor allem daran liegt, dass er selber kaum noch neue Figuren erschafft, sondern sich schamlos bei alten Kinderreimen bedient. Diese Reise mit ihren Sprüngen beim Überqueren von Flüssen wirkt uninspiriert, verwirrend und allgemein ist das für mich kein Kinderbuch sondern ein erstes Dadaistisches Werk, das seiner Zeit einfach ein wenig voraus war. Fazit: Auch als Erwachsene mag ich das Buch immer noch nicht, vielleicht ist das Kind in mir zu stark oder die Erinnerung daran, wie ich das Buch als Kind empfand. Ich würde es keinem Kind zu lesen geben, zumal fast alle Wortspiele in einer deutschen Übersetzung, egal welcher, verloren gehen und zusätzliche Verwirrung stiften.

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