Lewis Gropp 111 Gründe, Köln zu hassen

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Inhaltsangabe zu „111 Gründe, Köln zu hassen“ von Lewis Gropp

Der Kölner ist ein lokalpatriotischer Taliban. Rührselig und militant zugleich, glaubt er an die außergewöhnliche Stellung seiner Stadt in der Welt. Im ganzen Land (und darüber hinaus) belächelt man seinen Größenwahn und seine Selbstzufriedenheit – Eigenschaften, die selbst angesichts großer Katastrophen und kleiner Tragödien niemals ins Wanken geraten. Da kann das Stadtarchiv in den U-Bahn-Tunnel stürzen, die Stadt als »Verbrechenshauptstadt« tituliert werden oder der Silvestermob ein ganzes Land im Mark erschüttern – der Kölner würde niemals seinen heiteren Frohsinn aufgeben und den Tatsachen ins Auge schauen. Das würde schließlich bedeuten, dass es so nicht weitergehen kann, und das geht dem Kölner gegen seine Natur – schließlich hat er eine geradezu antizivilisatorische Lust am Status quo. Wenn er sich aber weiter mit seinem Et kütt, wie et kütt in seinem imaginierten Auenland verschanzt, ist diese Stadt ziemlich sicher dem Untergang geweiht. EINIGE GRÜNDE Weil der Kölner das Mittelmaß für Brillanz hält. Weil man in Köln keine Kritik verträgt. Weil der Kölner an totaler Selbstüberschätzung leidet. Weil man hier die Selbstzufriedenheit als eine Tugend feiert. Weil die Kölner alles verniedlichen. Weil die Kölner auch die großen Probleme kleinreden. Weil die Kölner die zivilisatorischen Errungenschaften der Römer aufs Spiel setzen. Weil die Kölner sich erst durch die Franzosen erobern lassen müssen, um anständig regiert zu werden. Weil die Preußen den Kölner Dom fertig bauen mussten. Weil die Kölner Tauben den Dom kaputt kacken. Weil die Kölner den Dom kaputt pinkeln. Weil die Kölner es gut finden, dass ihre Stadt verwahrlost. Weil der Kölner bei seiner Entwicklung in der analen Phase stecken geblieben ist. Weil die Kölner einen rücksichtslos zulabern. Weil sich in Köln hartnäckig die Legende hält, dass die Stadt bei der ganzen Nazischeiße nicht mitgemacht hat. Weil die Kölner die kriminelle Unterwelt romantisieren … und viele mehr.

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    111 Gründe, Köln zu hassen

    Babscha

    14. September 2017 um 01:20

    Um es kurz zu machen: In seinem Buch mit doch leicht reißerischem Titel (als Teil einer Buchreihe, in der offensichtlich analog auch andere Großstädte "auseinandergenommen" werden) befasst sich der seit seiner Jugend in Köln lebende und damit glaubhaft sachkundige Autor mit allen Auswüchsen, Schrullen und Eigenheiten dieser Stadt und ihrer Bewohner. Wer Köln kennt (hatte selbst jahrelang das manchmal zweifelhafte tägliche Vergnügen), vielleicht sogar mag und eine ausreichend hohe Toleranz- wie  Humorschwelle mitbringt, dürfte an der Lektüre durchaus seinen Spaß haben, zumal hier ziemlich trennscharf zwischen lustigen und durchaus ernst gemeinten Anmerkungen differenziert wird. Die klare, deftige, direkte und so auch erforderliche Sprache des Buches trifft den Kern und trägt das Ihre bei zu einem unterhaltsamen, kurzweiligen Lesevergnügen.

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