Lewis Wallace

 3.8 Sterne bei 80 Bewertungen

Lebenslauf von Lewis Wallace

Lewis "Lew" Wallace (* 10. April 1827 in Brookville, Franklin County, Indiana; † 15. Februar 1905 in Crawfordsville, Indiana) war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, General, Politiker und Schriftsteller, vor allem bekannt durch seinen Roman "Ben Hur".

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Ben Hur / Roman (ISBN:B0025WJ28C)

Ben Hur / Roman

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Erschienen am 01.01.1960
Cover des Buches Ben Hur (ISBN:9783811201828)

Ben Hur

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Erschienen am 01.01.2016
Cover des Buches Ben Hur (Roman) (ISBN:9783730604106)

Ben Hur (Roman)

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Erschienen am 31.08.2016
Cover des Buches Ben Hur (ISBN:9783863520670)

Ben Hur

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Erschienen am 01.09.2015
Cover des Buches The Prince of India (ISBN:9781153717595)

The Prince of India

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Erschienen am 15.03.2010
Cover des Buches The Prince of India Volume 1 (ISBN:9780554378084)

The Prince of India Volume 1

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Erschienen am 18.08.2008

Neue Rezensionen zu Lewis Wallace

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Rezension zu "Ben Hur / Roman" von Lewis Wallace

„Mars regiert die Welt“ (S. 47)
Beustvor 4 Monaten

Wer „Ben Hur“ hört, denkt „Wagenrennen“ - umso erstaunlicher, dass das Wagenrennen auf den 356 Seiten meiner 1924 bei Neufeld & Henius in Berlin erschienenen Ausgabe keine 15 Seiten ausmacht. Plus Vorbereitung und Training der Araberpferde Ben Hurs sind es kaum 30 Seiten. Wenn es nicht ums Wagenrennen geht, worum dann?

Lewis Wallace, Rechtsanwalt und General in den Vereinigten Staaten, ging es um die Christwerdung: Wie wird ein durch und durch edler Mensch, dem das Schicksal und die Menschen übel mitgespielt haben, zum Gläubigen, der von seinem Racheplan ablässt? Die Handlung des Romans spielt deshalb zur Zeit Christi - Ben Hur begegnet dem Heiland mehrfach und wird stark von ihm beindruckt, aber auch andere Figuren des Neuen Testamentes haben ihren Platz in der Handlung. Diese setzt ein mit der Begegnung der Heiligen Drei Könige in der Wüste auf der Suche nach dem eben geborenen „König der Juden“ und endet mit dessen Kreuzigung. Dazwischen spielt sich das Leben Judah Ben Hurs ab: Geboren in eine edle und reiche Familie, wird er von seinem Jugendfreund Messala verraten und für ein Verbrechen zur Galeere verdammt, das er nicht begangen hat. Seine Mutter und Schwester erleiden ebenfalls ein schweres Schicksal, und die Familie verliert ihr gesamtes Hab und Gut. Judah aber kann sich im Seekampf auszeichnen, wird von einem römischen Tribun adoptiert, gewinnt Ansehen und Vermögen und kehrt nach Antiochia zurück. Hier sinnt er auf Rache - an Messala und mit ihm an allen Römern. Im Laufe des Romans wächst der Hass auf die römischen Herrscher, der Freiheitskampf der der unterdrückten „israelitischen Nation“ gewinnt immer mehr Bedeutung. Es ist Christus selbst, der mit seiner Friedensbotschaft das Blatt wendet.

Kann man den Roman heute noch lesen?

Unbedingt ja, und ich frage mich warum. Der christliche Schwerpunkt der Handlung („A Tale of the Christ“ lautet der englische Untertitel) mag weniger gläubige Menschen abschrecken. Die Figurenzeichnung ist grob - gut ist gut und böse ist böse; lediglich Iras ist eine vielschichtige und starke Person. Die Handlung wartet mit einigen arg konstruierten Wendungen auf und mündet in ein rosarotes Happy End. Überdies ist die Sprache altertümlich und wirkt bisweilen angestaubt.

Aber vielleicht beginnt die Atmosphäre dieses Romans gerade bei der Sprache? Die Geschichte besitzt Strahlkraft und erzeugt eine dichte Stimmung, der man sich nicht entziehen kann. Die Komposition aus historischem Umfeld, aufbrechendem Konflikt und der rührenden Ernsthaftigkeit der Personen erschafft ein überzeugendes Bild.

Die Handlung weist erhebliche Parallelen zur Rachegeschichte des „Grafen von Monte Christo“ auf und birgt deshalb das Spannungspotenzial eines Abenteuerromans. Die Actionszenen - Galeerenkampf, Wagenrennen, Vorbereitung des Aufruhr - sind plastisch, spannend und exzellent gelungen - was umso mehr erstaunt, als „Ben Hur“ 1880 erschienen ist.


Also: Auch wenn Ben Hur oftmals zu hell strahlt und Messala ein chargierender und viel zu früh abgelegter Bösewicht sind, auch wenn „Hurs Sohn“ im Deutschen irgendwie unglücklich klingt und auch wenn die Greise alle weise und die Frauen alle lieblich sind, besitzt der Roman eine Kraft, die ihn auch heute noch lesenswert macht.

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Rezension zu "Ben Hur" von Lewis Wallace

Ben Hur
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Der Autor hat reale Figuren aus der bibel nach seinen Vorstellungen etwas "umgestaltet" und fiktive Figuren hinzugefügt und einen Roman daraus gemacht, wobei der rote Faden der sich durchs Buch zieht immer die Geschichte Jesus erzählt. Sozusagen Das Evangelium aus der sicht einer Fiktiven Figur nacherzählt.

Da der Roman etwas älter ist, ist auch die Schreibweise und der Schreibstil ein etwas ungewohnter. Gelegentlich stolpert man beim Lesen über veraltete Satzbildungen oder Wörter. Doch nach einer Weile hat man sich daran gewöhnt und das Lesen fällt nicht wirklich schwer.

Mir als Christin hat das Buch sehr gefallen, nur fand ich die Beschreibung einiger Personen aus der Bibel etwas weit hergeholt. Zum Beispiel das Maria eine blonde, blauäugige Frau sei usw. Aber das nennt man dann wohl kreative Freiheit :)


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Rezension zu "Ben Hur" von Lewis Wallace

Schwere Lektüre
Jeamivor 6 Jahren

Ich bin mir nicht sicher welche Geschichte in dem Buch erzählt wird: Die von Jesus Christus (Geburt, Leben, Tod) oder die der Freunde Judah und Messala die zu Todfeinden werden. Schwer zu sagen.


Auf jeden Fall ist die Sprache schwer zu lesen, klar ist das Buch alt aber:


Klein und anmutig von Gestalt, voll Jugendfrische und Gesundheit, mit regelmäßigen Zügen, die hellen Verstand verrieten und durch den Schimmer einer hingebungsvollen Natur verklärt wurden, konnte sie nur Liebe erwecken, wie ihr ganzes Leben der Liebe gewidmet war.


So wird Esther, die spätere Frau von Judah Ben Hur beschrieben.


Das ist schon schwer verdaulich.


Da mir der Film immer gefallen hat, war ich von dem Buch, der Geschichte, der Langatmigkeit der Erzählung entäuscht.

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Lewis Wallace wurde am 10. April 1827 in Brookville, Indiana (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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