Lia Habel Dearly, Beloved

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  • Rezension zu "Dearly, Beloved" von Lia Habel

    Dearly, Beloved
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    28. December 2012 um 16:03

    Ich habe wirklich versucht dieses Buch zu mögen, mehr als Band eins, bei dem ich auch schon meine Probleme hatte, aber wieder hat es nicht funktioniert. Müsste ich es in zwei Wörter fassen, kann ich nur sagen ‚zu lange‘ oder ‚langweilig‘. Ehrlich, man braucht sich doch nur die Inhaltsangabe anzusehen, um zu erkennen, dass hier jemand gewaltige Probleme hat, sich kurz zu fassen – und das ist auch im gesamten Buch so. Mehr als 500!! Seiten habe ich gelesen, bei einem langsamen, zähen Verlauf, den man auch auf 250-300 Seiten zusammenfassen hätte können und jeder wäre damit glücklicher gewesen. . Die Handlung verlief unglaublich langsam, ohne richtige Spannung aufzubauen und es war viel zu viel unnötiges Gerede zwischen drinnen. Genauso störend empfand ich es, dass bei jedem Kapitel wieder dieser ständige Wechsel der Charaktere stattfand. Natürlich wieder hauptsächlich zwischen Nora und Bram, den Hauptfiguren der Geschichte, aber trotzdem kamen auch viele andere zu Wort, wie die beste Freundin Pamela, oder auch die ‚Bösen’ in der Geschichte, was ich total unnötig fand, weil es mich wenig interessier, was sie denken. Es reicht mir am Ende eine Zusammenfassung, warum sie dieses und jenes getan haben; fertig. Hinzu kommt, dass am Anfang viel zu viele Infos und Charaktere waren und nur so mit Namen um sich geworfen wurde, dass ich schwer zu kämpfen hatte, jeden richtig zu zuteilen. . Das positive an dem zweiten Teil war, dass ich mit Pamela besser zurecht gekommen bin, da sie echt und authentisch wirkt und trotz ihrer großen Probleme, die vergangen Monate mit den Zombies zu verkraften, nicht den Kopf einzieht, und sich ihre Schwäche eingesteht. Aber nicht auf eine nervige Art, sondern real, wie man es sich in so einer Situation gut vorstellen könnte. Daher waren mir ihre Kapitel fast am liebsten und ich fand ihre Entwicklung mit diesem Lord interessant und dies ist auch der Grund, dass ich weiterlesen wollte – und, weil ich das Buch über netgalley bekommen habe ;) . Von Nora war ich auch mehr überzeugt, als im ersten Buch und ich finde sie zwar manchmal etwas übertrieben und zu furchtlos, aber andererseits mag ich auch ihre freche, selbständige Art. Ob dies zwar in den restlichen Hintergrund der Story passt und authentisch wirkt, sei dahingestellt, da ansonsten doch alles sehr prüde und vorschriftsmäßig geschildert wird. Außerdem finde ich es – sorry an alle Fans – eklig, wie sie da mit Bram rumknutscht usw. usf. Ich meine, der Typ ist ein Zombie! Zugegeben, er ist vielleicht einer, der noch nicht so verrottet ist, wie die anderen, und auch noch recht hübsch… aber er ist ein Zombie, verdammt nochmal! Er hat Narben, wurde schon mehrmals am Körper zusammengeflickt und fault quasi während der Geschichte vor sich hin … und Nora knutscht mit ihm! würg – Hier zb. ein Auszug aus der Geschichte – geht leider für mich gar nicht!: . "His lips found my brow, the sensation instantly identifiable due to the bit of thread that stitched his broken lower lip together. I loved his every scar." . . Nach dem zweiten Teil habe ich mich dazu entschlossen, die Reihe abzubrechen. Da ich aber neugierig bin, was aus den Zombies wird (– ich rechne nämlich mit einer Heilung, damit Bram nicht sterben muss), und ich wissen möchte, wie sich die Beziehung von Pamela und diesem Lord entwickelt, werde ich dann einfach die Rezis zum letzten Band verfolgen. Mehr aber nicht. Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/12/27/snapshot-dearly-beloved-dt/

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  • Rezension zu "Dearly, Beloved" von Lia Habel

    Dearly, Beloved
    Bissfan

    Bissfan

    18. September 2012 um 08:59

    rezensiert von Shiku Die Rezension enthält Spoiler zum ersten Band. ______________________ Wolfe wurde als Verräter entlarvt, die Situation in der Stadt unter Kontrolle gebracht. Nun weiß die gesamte Bevölkerung von den Zombies und nicht wenige haben nun einen untoten Verwandten. So auch Pamela, deren Bruder gebissen wurde und glücklicherweise nach seinem Tod schnell wieder erwachte. Wie alle anderen auch, hat sie mit den neuen Erkenntnissen zu kämpfen, doch längst nicht alle sind dabei so tolerant wie ihre Familie. Während auf der einen Seite Familien, die mit den neuen Umständen klarkommen wollen, und neue Zombies stehen, bildet sich auf der andere Seite eine stetig wachsende Gruppe von Gegnern, die notfalls auch mit Gewalt gegen die Zombies vorgehen will. Mitten in der Nacht springen sie aus den Schatten hervor und töten Zombies – bis irgendwann auch lebende Menschen angegriffen werden. Auch für Nora und Bram wird das Leben nicht leichter und obwohl sie nichts lieber tun würden, als ihre gemeinsame Zeit zu genießen, ist ihnen genau das – nicht nur durch gesellschaftliche Normen – vergönnt. Bram versucht so gut es geht, beide Seiten zu beschützen: einerseits die Zombies, die für etwas bestraft werden, für das sie nichts können, andererseits die Menschen, die sich bisweilen mit Zombieattacken konfrontiert sehen. Es ist ein zweischneidiges Schwert; das weiß auch Nora, die alles in ihrer Macht stehende tut, um ihre Liebsten in Sicherheit zu wissen und den Zombies zu helfen. Doch trotz aller Anstrengungen ist ein gewaltsamer Ausbruch des Konflikts kaum zu verhindern – lediglich der Ausgang ist ungewiss. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? So einfach ist es leider nicht, zumal unsere Protagonisten oftmals die Gefahr gar nicht erkennen oder etwas Falsches für eben jene halten. Erzählt wird die Geschichte auch dieses Mal aus der Perspektive von Nora, Bram und Pamela, hinzu kommen außerdem Vespertine Mink und Michael Allister, die wir bereits aus Band 1 kennen, und Laura, ein Zombiemädchen, das Pflanzen an seinem Körper wachsen lässt. Es ist also mal wieder eine bunte Truppe, die viele Perspektiven zu Wort kommen lässt. Wir als Leser erhalten dadurch auch wesentlich mehr Informationen als die Charaktere selbst und müssen zusehen, wie sie ihre Fehlschlüsse ziehen. Das ist zum einen wahnsinnig frustrierend, zum anderen erhöht es die Spannung. Wann werden sie wohl ihren Irrtum bemerken und die wahren Schuldigen finden? Welche Probleme bringt die Verzögerung mit sich, welche Fehler werden sie in der Zwischenzeit machen? Richtig spannend ist es dabei zugegebenermaßen nicht sofort. Die Handlung steigt, wie schon bei Band 1, langsam ein und erst nach und nach offenbaren sich die Konflikte, mit denen sich die Charaktere auseinandersetzen werden müssen. Aber erst, als die Charaktere langsam darauf zu reagieren beginnen, geht die Handlung ein wenig voran – bis dann immer wieder Überraschungsgäste auftauchen und manch einer sich so verhält, wie ich es nicht erwartet hätte. Nicht bei allen ist das etwas Positives, von einigen Charakteren war ich sehr enttäuscht. Aber auch das spricht für das Buch, denn so wie sie alle einen anderen Hintergrund haben, so haben sie unterschiedliche Arten und Weisen mit der Situation umzugehen. Nicht jeder kann ein Held sein und so schade das teilweise ist, es ist sehr gut nachvollziehbar. Natürlich fehlt dem Buch der Umfang, um wirklich allen der unzähligen Charaktere Tiefe zu geben, aber bei Nebencharakteren ist das auch gar nicht verlangt und bei den Hauptcharakteren bleibt da nichts zu wünschen übrig, auch wenn am Ende sehr deutlich wird, dass da noch einiges ist, von dem wir nichts wissen. Und doch mochte ich „Dearly, Beloved“ weniger als „Dearly, Departed“. Das liegt nicht am Ende, das mich ein wenig geschockt zurückgelassen hat, auch wenn ich die Idee und Noras Wunsch sehen und nachempfinden kann. Mir fehlte vor allem der Humor als Ausgleich zur zunächst etwas langsameren Handlung. Er ist nicht komplett verschwunden, aber die Situation ist eine vollkommen andere. Bram & Co. sind aus der Army ausgetreten, wohnen jetzt bei Nora und auch wenn sie noch viel auf den Straßen bewirken, so ist ihr Miteinander zu einem gewissen Grad auch ein anderes. Hinzu kommt, dass sie gar nicht mehr so viele Szenen zusammen haben. Abgesehen davon war zwar auch im ersten Band die Situation keine allzu gute, doch hier wird es bisweilen richtig drückend. Alles befindet sich in der Schwebe und man wartet geradezu auf den großen Knall, bis das Drama langsam beginnt, sich zu entfalten. Da ist gar nicht mehr so viel Platz für den Humor, doch er ist da, wenn er hinpasst. Das Ende weist eigentlich auf einen Neuanfang hin, ohne dass alles Bisherige vergessen werden würde. Viele Fragen sind offen geblieben, manche stammen noch vom Anfang des Buches oder gar dem Ende des ersten Buches, wenn man es genau nimmt. Manche haben sich mit der Zeit ergeben, andere wiederum kommen wirklich erst in den letzten Kapiteln auf und bleiben. Nora und Brams Geschichte, dieser Konflikt zwischen Zombies und Menschen, zwischen Befürwortern und Gegnern ist also noch lange nicht abgeschlossen, vielleicht werden im nächsten Buch auch die Punks weiter eingebunden – vollkommen abwegig ist diese Hoffnung nicht. In einigen Dingen ähnelt „Dearly, Beloved“ seinem Vorgänger, besonders was Charaktervielfalt und den Spannungsaufbau angeht. Trotzdem ist die Ausgangssituation eine völlig andere, und auch der Humor kommt in diesem Band ein bisschen kürzer. So blieb mir das erste Buch ein bisschen besser in Erinnerung, was aus dem zweiten Band aber noch lange kein schlechtes Buch macht.

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  • Rezension zu "Dearly, Beloved" von Lia Habel

    Dearly, Beloved
    Shiku

    Shiku

    18. September 2012 um 08:36

    Die Rezension enthählt Spoiler zum ersten Band. ___________________ Wolfe wurde als Verräter entlarvt, die Situation in der Stadt unter Kontrolle gebracht. Nun weiß die gesamte Bevölkerung von den Zombies und nicht wenige haben nun einen untoten Verwandten. So auch Pamela, deren Bruder gebissen wurde und glücklicherweise nach seinem Tod schnell wieder erwachte. Wie alle anderen auch, hat sie mit den neuen Erkenntnissen zu kämpfen, doch längst nicht alle sind dabei so tolerant wie ihre Familie. Während auf der einen Seite Familien, die mit den neuen Umständen klarkommen wollen, und neue Zombies stehen, bildet sich auf der andere Seite eine stetig wachsende Gruppe von Gegnern, die notfalls auch mit Gewalt gegen die Zombies vorgehen will. Mitten in der Nacht springen sie aus den Schatten hervor und töten Zombies – bis irgendwann auch lebende Menschen angegriffen werden. Auch für Nora und Bram wird das Leben nicht leichter und obwohl sie nichts lieber tun würden, als ihre gemeinsame Zeit zu genießen, ist ihnen genau das – nicht nur durch gesellschaftliche Normen – vergönnt. Bram versucht so gut es geht, beide Seiten zu beschützen: einerseits die Zombies, die für etwas bestraft werden, für das sie nichts können, andererseits die Menschen, die sich bisweilen mit Zombieattacken konfrontiert sehen. Es ist ein zweischneidiges Schwert; das weiß auch Nora, die alles in ihrer Macht stehende tut, um ihre Liebsten in Sicherheit zu wissen und den Zombies zu helfen. Doch trotz aller Anstrengungen ist ein gewaltsamer Ausbruch des Konflikts kaum zu verhindern – lediglich der Ausgang ist ungewiss. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? So einfach ist es leider nicht, zumal unsere Protagonisten oftmals die Gefahr gar nicht erkennen oder etwas Falsches für eben jene halten. Erzählt wird die Geschichte auch dieses Mal aus der Perspektive von Nora, Bram und Pamela, hinzu kommen außerdem Vespertine Mink und Michael Allister, die wir bereits aus Band 1 kennen, und Laura, ein Zombiemädchen, das Pflanzen an seinem Körper wachsen lässt. Es ist also mal wieder eine bunte Truppe, die viele Perspektiven zu Wort kommen lässt. Wir als Leser erhalten dadurch auch wesentlich mehr Informationen als die Charaktere selbst und müssen zusehen, wie sie ihre Fehlschlüsse ziehen. Das ist zum einen wahnsinnig frustrierend, zum anderen erhöht es die Spannung. Wann werden sie wohl ihren Irrtum bemerken und die wahren Schuldigen finden? Welche Probleme bringt die Verzögerung mit sich, welche Fehler werden sie in der Zwischenzeit machen? Richtig spannend ist es dabei zugegebenermaßen nicht sofort. Die Handlung steigt, wie schon bei Band 1, langsam ein und erst nach und nach offenbaren sich die Konflikte, mit denen sich die Charaktere auseinandersetzen werden müssen. Aber erst, als die Charaktere langsam darauf zu reagieren beginnen, geht die Handlung ein wenig voran – bis dann immer wieder Überraschungsgäste auftauchen und manch einer sich so verhält, wie ich es nicht erwartet hätte. Nicht bei allen ist das etwas Positives, von einigen Charakteren war ich sehr enttäuscht. Aber auch das spricht für das Buch, denn so wie sie alle einen anderen Hintergrund haben, so haben sie unterschiedliche Arten und Weisen mit der Situation umzugehen. Nicht jeder kann ein Held sein und so schade das teilweise ist, es ist sehr gut nachvollziehbar. Natürlich fehlt dem Buch der Umfang, um wirklich allen der unzähligen Charaktere Tiefe zu geben, aber bei Nebencharakteren ist das auch gar nicht verlangt und bei den Hauptcharakteren bleibt da nichts zu wünschen übrig, auch wenn am Ende sehr deutlich wird, dass da noch einiges ist, von dem wir nichts wissen. Und doch mochte ich „Dearly, Beloved“ weniger als „Dearly, Departed“. Das liegt nicht am Ende, das mich ein wenig geschockt zurückgelassen hat, auch wenn ich die Idee und Noras Wunsch sehen und nachempfinden kann. Mir fehlte vor allem der Humor als Ausgleich zur zunächst etwas langsameren Handlung. Er ist nicht komplett verschwunden, aber die Situation ist eine vollkommen andere. Bram & Co. sind aus der Army ausgetreten, wohnen jetzt bei Nora und auch wenn sie noch viel auf den Straßen bewirken, so ist ihr Miteinander zu einem gewissen Grad auch ein anderes. Hinzu kommt, dass sie gar nicht mehr so viele Szenen zusammen haben. Abgesehen davon war zwar auch im ersten Band die Situation keine allzu gute, doch hier wird es bisweilen richtig drückend. Alles befindet sich in der Schwebe und man wartet geradezu auf den großen Knall, bis das Drama langsam beginnt, sich zu entfalten. Da ist gar nicht mehr so viel Platz für den Humor, doch er ist da, wenn er hinpasst. Das Ende weist eigentlich auf einen Neuanfang hin, ohne dass alles Bisherige vergessen werden würde. Viele Fragen sind offen geblieben, manche stammen noch vom Anfang des Buches oder gar dem Ende des ersten Buches, wenn man es genau nimmt. Manche haben sich mit der Zeit ergeben, andere wiederum kommen wirklich erst in den letzten Kapiteln auf und bleiben. Nora und Brams Geschichte, dieser Konflikt zwischen Zombies und Menschen, zwischen Befürwortern und Gegnern ist also noch lange nicht abgeschlossen, vielleicht werden im nächsten Buch auch die Punks weiter eingebunden – vollkommen abwegig ist diese Hoffnung nicht. In einigen Dingen ähnelt „Dearly, Beloved“ seinem Vorgänger, besonders was Charaktervielfalt und den Spannungsaufbau angeht. Trotzdem ist die Ausgangssituation eine völlig andere, und auch der Humor kommt in diesem Band ein bisschen kürzer. So blieb mir das erste Buch ein bisschen besser in Erinnerung, was aus dem zweiten Band aber noch lange kein schlechtes Buch macht.

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