Lia Hillberg Keine kleine Sache

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Inhaltsangabe zu „Keine kleine Sache“ von Lia Hillberg

Nach dem Happy End … … fängt die Geschichte erst richtig an: Was passiert mit der ersten großen Liebe, wenn die Seifenblase im rauen Alltag ankommt? Anfang der 1990er-Jahre verlieben sich Tine und Andi Hals über Kopf ineinander. Tine, wohlbehütet und etwas schüchtern, ist fasziniert von Andi, der mit seiner Band auf der Bühne steht und alle Freiheiten hat. Andi, cool und selbstsicher, ist verzaubert von Tine, die seinen Beschützerinstinkt weckt und sein Herz berührt. Doch ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit von Tines Familie belastet ihre Liebe sehr. Trotzdem träumen sie von einer gemeinsamen Zukunft, aber das Leben und das Erwachsenwerden verändern sie und stürzen sie in ein turbulentes Gefühlschaos. Verzweifelt kämpfen sie um ihre gemeinsamen Träume. Ist ihre Liebe groß genug, um zu überleben? Eine bittersüße Liebesgeschichte ohne Weichspüler und Zuckerguss - und eine kleine Zeitreise zum Ende der analogen Welt, als Telefone noch Kabel hatten und Musik auf Kassetten aufgenommen wurde ...

Der erste richtige Kuss, die erste Liebe, der erste Liebeskummer ... Doch was kam danach? Hier geht die Geschichte weiter!

— sollhaben
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  • Die erste große Liebe im Rückblick

    Keine kleine Sache

    sollhaben

    21. November 2016 um 13:51

    Anfang der 90iger Jahre: Tine und Andi erleben gemeinsam ihre erste Liebe. Tine, bei ihren Großeltern unter recht strenger Aufsicht aufgewachsen. Andi dagegen mit recht lockeren Eltern, die ihm viel Freiheit lassen.Natürlich sind Tines Großeltern nicht einverstanden, dass sie so kurz vor dem Abitur bereits einen festen Freund hat und lehnen ihn einfach ab. Damit beginnt für das junge Mädchen ein Drahtseilakt. Sie versucht es allen Seiten recht zu machen. Die Erwartungen ihrer Großeltern zu erfüllen und gleichzeitig auch mit Andi wertvolle Zeit zu verbringen. Jedes Mal, wenn sie ihren Freund vor ihre Familie stellt, geben diese ihr das Gefühl versagt zu haben und sie total zu enttäuschen. Ihre kleine Rebellion wird von Andi natürlich unterstützt, doch so einfach lässt sich das Problem nicht bei Seite schieben. Tine grübelt und denkt viel und dabei bleibt die Leichtigkeit der ersten Liebe auf der Strecke. Die Alltagsprobleme erscheinen manchmal extrem groß und dennoch beschließt Tine immer wieder Kompromisse zu schließen, denn schließlich ist Andi ihre große Liebe.Meine Meinung:Erstmals vielen Dank an die Autorin, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Es gab zwei Gründe, warum ich mich entschlossen habe, dieses Buch zu lesen und genau, die zwei Punkte überzeugten mich schließlich:90iger Jahre: Ich kann mich noch so gut daran erinnern. Keine Mobiltelefone sondern stundenlanges Warten am Festnetzanschluss. Kleingeld für die Telefonzelle immer dabei haben. Es wurde überall geraucht – ohne Rücksicht auf Verluste (mochte ich damals schon nicht als Nichtraucherin), die Musik war meiner Meinung nach cool, ich war jung und habe viele Dinge ausprobiert. Bei der Mode bin ich mir sicher, dass ich hin und wieder ins Fettnäpfchen getreten bin, wenn ich mir so manches Foto näher anschaue. Erste LiebeWir Frauen verstehen uns. Jede von uns hat daran ähnliche Erinnerungen. Wie nervös wir waren vor den Dates. Wie das Erste Mal aussehen sollte? Welche Erwartungen hatte der Freund? Was haben die anderen Freunde von ihm gehalten? Soll ich ihn meinen Eltern vorstellen? Wie wird das nach der Schule sein? Unzählige Frauen stürmten in dieser Zeit auf uns ein und genauso ergeht es Tine in der Geschichte.Diese Zeit ist rückblickend betrachtet, eine der besten überhaupt. All die Möglichkeiten, die uns offen standen, die wir genutzt haben oder auch verpasst haben. Wir haben versucht uns zu finden, eine Persönlichkeit zu entwickeln und gleichzeitig gingen wir unzählige Kompromisse ein, um die Liebe unseres Lebens zu halten. All diese Erfahrungen sind in diesem Buch vereint. Anfangs natürlich noch mit rosaroter Brille der Frischverliebten, aber im Laufe der Monate und Jahre verblassen die ersten Eindrücke und werden durch neue ersetzt. Genauso ist das Leben. Es ist eine vorgegebene Straße, die wir einschlagen und dann an den richten Stellen abbiegen müssen. Deshalb hat es mir so viel Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Sie entspricht der Wahrheit und ein wenig natürlich auch meinen Erfahrungen. Am Ende erinnerte ich mich an meine erste große Liebe und fand, das ich eigentlich alles richtig gemacht habe, wenn ich auch ein paar Umwege genommen habe, um dorthin zu gelangen, wo ich heute bin.

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