Lia Leendertz

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Rezension zu "Urban Gardening: Gemüse anbauen auf kleinstem Raum" von Lia Leendertz

kreative und inspirierende Projekte
katze102vor 3 Jahren

Der Untertitel verrät es schon: Gemüse anbauen auf kleinstem Raum. In diesem Buch werden Beispiele aus verschiedenen Ländern vorgestellt, auf Dächern, Balkonen, Quadratmeterbeeten u.m..

Nicht die Selbstversorgung, sondern das kreative Nutzen des Gegebenen für seine eigene kleine Ernte als willkommene frische Ergänzung des Speiseplans steht in diesem Buch im Mittelpunkt. Die kleinste vorgestellte Möglichkeit besteht aus Gläsern, in denen Keimsprossen herangezogen werden, die lehrreichste auf der Ladefläche eines Pick-ups, das als Unterrichts-Anschauungsobjekt über Land fährt, die mutigste war für mich das Schlüssellochbeet in Lesotho und die innovativste der Garten im Container, ein in sich abgeschlossenes System, in dem nicht nur Pflanzen, sondern auch Fische großgezogen werden.Vorgestellt werden auch ein Tee-(Kinder)-Garten, ein Dachgarten in London, ein Spargarten ( der im Jahr umgerechnet nur 65 Euro kosten darf), Gemeinschaftsgärten oder origenelle Nutzungsmöglichkeiten, wobei die vorgestellten Möglichkeiten eher Anregungen als Arbeitsanleitungen darstellen. Aber auch kleine Tipps und Tüfteleien werden beschrieben; mir gefällt besonders gut die aufgehängte und vor allem schneckenfreie Salatkugel. Die ein oder andere Möglichkeit bei den bepflanzten Gefäßen läßt mich etwas stutzen, z.B. Gummistiefel oder Autoreifen; hierbei überwiegen meine Bedenken in meinem Gemüse verstoffwechselte Weichmacher oder Ölrückstände wiederzufinden. Am Ende des Buches findet man auf zwei Seiten nützliche Adressen, z.B. die blogs und Firmen der im Buch vorgestellten Microgärtner und mehr.
Insgesamt fand ich die vorgestellten Ideen sehr abwechslungsreich, originell und inspirierend und durch die vielen Fotos und Praxistipps wird jeder Leser neue Ideen für seinen Gemüseanbau auf kleinstem Raum gewinnen.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Urban Gardening: Gemüse anbauen auf kleinstem Raum" von Lia Leendertz

Selbstversorgung auf engstem Raum?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Um es vorneweg zusagen: Mir hat dieses Buch gut gefallen, ich finde nur die grundsätzlichen Aussagen etwas zweifelhaft. Kann man sich wirklich auf engstem Raum selbst versorgen? Sicher hängt das natürlich auch davon ab, ob jemand zum Beispiel Vegetarier ist oder eher kaum Obst und Gemüse isst. Für eine ausreichende Versorgung mit Tomaten würde ich schon einmal drei Tomatenpflanzen benötigen, die wiederum einen knappen Quadratmeter Platz beanspruchen. Noch ein paar Gurken, Paprika und einige Kräuter, vielleicht ein wenig Salat - und schon kann ich auf meinem Balkon nicht mehr treten. Kurz: Man sollte sich nicht von den Illusionen verführen lassen, die gerne in Büchern wie diesen über eine hinreichende Selbstversorgung verbreitet werden.

Natürlich bedeutet das nicht, dass man seine kleine Gärtnerei nicht doch eröffnen sollte. Ganz im Gegenteil. Man hat immer etwas zur Hand, ist in gewissem Sinne auch meditativ beschäftigt, findet Ausgleich und Entspannung, wenn man im selbst arangierten Grünen sitzt. Und wenn man in alten Häusern wohnt, wirken solche kleinen Oasen verschönernd. Davon kann man sich in diesem Buch überzeugen. Es zeigt viele Beispiel, auch einige leicht merkwürdige, wie einen Minigarten auf der Ladefläche eines fahrbereiten Pickups. Darüber hinaus lernt der Leser einige Gestaltungs- und Pflanzideen kennen. Das Buch begreift sich wohl selbst aber eher als Bericht darüber, was andere Menschen so in dieser Beziehung treiben. Gezeigt werden zahlreiche Beispiele solcher Minigärten, allerdings wiederum nur plakativ, also in Fotografien, die eher einen ersten Eindruck vermitteln und kaum ein Gesamtbild oder detaillierte Einsichten. In vielen Fällen machen diese kleinen Oasen eher einen leicht chaotischen Eindruck, was aber auch seinen Charme hat.

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Hexchen123s avatar

Rezension zu "Urban Gardening: Gemüse anbauen auf kleinstem Raum" von Lia Leendertz

Auch ohne Garten zum Selbstversorger
Hexchen123vor 3 Jahren

Garten kann man gar nicht genug haben. Frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau schmeckt unvergleichlich gut und kann gar nicht mit gekauften Früchten mithalten. Dass dieser Traum auch ohne Landidylle und Garten in Erfüllung gehen kann, zeigt dieses Buch.

„Urban Gardening Gemüse anbauen auf kleinstem Raum“ meint genau das. Jedes noch kleine Plätzchen, sei es auf dem Balkon oder auf dem Dach, kann genutzt werden. Kreativität ist gefragt, um die ausgefallensten Pflanzgefäße auf Treppen und in Ecken zu arrangieren.

Hoch hinaus geht`s in Bristol auf Nells Balkon oder auf den Dächern von Joel in London. Gekonnt wurden hier Blumen und Gemüse angebaut um sich so den Traum vom eigenen Garten zu erfüllen. Urbane Lösungen haben sich Penny und Ellen ausgedacht – sie nutzen jede noch so kleineste Fläche, jede noch so versteckte Ecke und zaubern sich so ein kleines Paradies. Gärtnern fürs Gemeinwohl ist auch eine spannende Sache. Ein tolles Projekt wofür sich auch kleinste Flächen lohnen. Hier wird Kindern gezeigt, dass Tomaten am Strauch, Karotten in der Erde und Äpfel am Baum wachsen und nicht im Supermarkt. Ian, Fiona und Lia haben sich ganz den Pflanzen auf Wanderschaft verschrieben. Ob in einem Wohnmobil, einem ausrangierten Schubkarren oder gar auf der Ladefläche eines Autos, Pflanzen wachsen da wo man sie braucht. Im vorletzten Kapitel kommen wir noch in den Genuss der Gartenminiaturen. Auch hier wird aus der Not eine Tugend gemacht um so viel wie möglich anbauen zu können. So begegnen uns hier Ideen wie eine Salatkugel, exotisches Gemüse oder Kräuter im Mini-Gewächshaus. Zum Schluss dürfen wir noch einen Blick in die Feuchtgebiete werfen. Hier schwimmen Beete auf einem Lastkahn oder wurde ein ausgedienter Swimmingpool gekonnt zum Gewächshaus umfunktioniert.

Alle Kapitel sind am Ende mit Praxistipps hinterlegt, so dass die eine oder andere Idee nachgemacht werden kann. Wer sich gerne noch mehr mit den vorgestellten Ideen beschäftigen möchte, findet im Anhang alle Adressen der Blogs und Firmen aus diesem Buch.

In diesem Buch werden keine Pflanzen vorgestellt welche besonders gut für das Gärtnern auf kleinstem Raum geeignet sind. Dieses Buch ist eine Inspirationsquelle um sein eigenes Paradies auf seinem Balkon, Dach oder Hinterhof zu gestalten. Die wunderschönen Bilder machen Lust, sich genau diese grünen Wohnzimmer nachzuahmen, jeder nach seinen Möglichkeiten.

Fazit

Wer genauso gerne sein Obst und Gemüse auf seinem Balkon, in Töpfen oder auf anderem kleinen Raum anbaut wie ich, findet hier sehr viel Inspiration. Durch die Praxistipps kann man einiges Schritt-für-Schritt nachmachen, so dass der eigene Traum von einer essbaren Wand zur Realität werden kann.

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