Liad Shoham Tag der Vergeltung

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Inhaltsangabe zu „Tag der Vergeltung“ von Liad Shoham

Eine junge Frau wird nachts auf offener Straße brutal vergewaltigt – ein Schock für die Anwohner des ansonsten beschaulichen Viertels von Tel Aviv. Die Polizei tappt im Dunkeln, keine Hinweise, keine Augenzeugen, keine Verdächtigen. Doch der Vater des Opfers weigert sich, das zu akzeptieren. Er beginnt selbst zu ermitteln und hat den vermeintlichen Täter bald gefunden: Ziv Nevo, der schon einmal wegen Belästigung angezeigt wurde. Er trieb sich in der Nähe des Tatorts herum, sein Aussehen passt auf die Beschreibung. Doch der erfahrene Ermittler Eli Nahum hat Zweifel. Warum schweigt Nevo während des Verhörs? Warum passt sein Verhalten so wenig zu der Tat, die man ihm vorwirft? Nahum ist zu allem entschlossen, um Nevos Geheimnis auf die Spur zu kommen … ›Tag der Vergeltung‹ hat alles, was ein guter Thriller braucht: Erzähltempo, authentische Figuren und ein faszinierendes Setting. Bestseller-autor Liad Shoham zeigt das moderne Israel fernab von Stereotypen und sorgt dabei für packende Unterhaltung.

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  • ein hier unbekannter Autor punktet mit einem super spannenden Thriller

    Tag der Vergeltung

    robbylesegern

    05. April 2013 um 14:07

    Liad Shoham, ein hier eher unbekannter Autor, ist in Israel, in dem auch dieser Thriller spielt, einer der führenden Thrillerautoren und nebenbei auch noch praktizierender Anwalt.Das somit juristische Themen in diesem Buch vorkommen, gilt somit als sicher. Doch lassen sie sich nicht abschrecken, trocken ist dieses Buch auf keiner Seite, im Gegenteil, dieser Thriller weist ein atemberaubendes Tempo auf, dem auch Sie sich sicher nicht entziehen können. In einem Wohnviertel im Norden Tel Avivs, wird eine junge Frau brutal vergewaltigt.Der Vater des Opfers macht sich selbst auf die Suche des Täters, da er überzeugt ist, dass dies keine Einzeltat war. Nach langen Nächten des Wartens, wird seine Geduld belohnt. Er sieht eines Nachts einen jungen Mann, der sich neben einem Auto versteckt, währenddessen eine junge Frau auf dem Weg zu ihrer Wohnung ist. Er versucht ihn zu stellen, hat aber kein Glück, weil er flieht. Er verfolgt ihn bis zu seiner Wohnung und präsentiert ihn am nächsten Tag der Polizei, die bis dato keine Ermittlungsergebnisse aufzuweisen hat. Ziv Nevo, der vermeintliche Täter, wird festgenommen und gerät in die Mühlen der Justiz. Ist er der Täter und wenn nicht, was wollte er zu diesem Zeitpunkt in der Wohnsiedlung ? Die Polizei ist von seiner Schuld überzeugt, allen voran Eli Nachum, ein alternder Polizist, der sich beweisen muss, wenn er seinen Job bei de Polizei behalten will. Liad Shoham legt in diesem Thriller von Anfang an ein hohes Tempo vor. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite und hält bis zum Ende unvermindert an.Bis zum Ende dieser Geschichte, weiß man nicht wie sie ausgeht und hält am Ende eine Überraschung bereit.Was mir aber neben der Spannung gut gefallen hat, war die Beschreibung der Figuren in diesem Buch Eli Nachum ist eine Figur, die hier heraus sticht . An dieser Person wird deutlich,welcher Druck auf den Ermittler liegt, schnell ein Ermittlungsergebnis vorzulegen, um die Chance auf eine Beförderung, oder aber auch nur, um seinen Platz, als älterer Kommissar, zu behaupten.Da verlässt man sich durch den Druck hervorgerufen, nicht auf seine seit Jahre gereifte Intuition, sondern auf Aussagen und Indizien, was manches Mal zu einem Verfahrensfehler führt.Aber auch Ziv Nero, der der Vergewaltigung angeklagt werden soll, ist eine interessante Person an Hand derer beschrieben wird, wie unüberlegtes Handeln den Weg in die Illegalität beschleunigen können. Liad Shoham ist ein Autor , den man sich merken sollte. Er hat mich jedenfalls mit seinem Buch überzeugt.

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  • Rezension zu "Tag der Vergeltung" von Liad Shoham

    Tag der Vergeltung

    Natalie77

    08. March 2013 um 20:14

    Was soll ich schreiben. Der Rückentext verspricht einen großartigen Thriller und ein rasantes und komplexes Buch und ich kann keins von beidem bestätigen. Liad Shoham als Autor kannte ich bisher gar nicht, aber der Rückentext sprach mich an und so wollte ich es natürlich lesen. Mag ich doch gerne Thriller. Aber ich hätte vielleicht das Wörtchen Mafia genauer nehmen sollen, oder es lag an etwas Anderem ich weiß es nicht. Auf jeden Fall fehlte mir hier die Spannung und ich fand ihn auch nicht großartig. Erstmal zu den Positiven Punkten. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht zu lesen und das auch wenn man sich eher langweilt als unterhalten fühlt. Anfangs war da auch noch eine Spannung, die aber recht schnell abflachte. Der Plot ist interessant und auch die Protagonisten haben ausreichend Tiefe. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und wechseln zwischen den verschiedenen Schauplätzen Der Schauplatz Tel Aviv ist wichtig wegen der Gesetzgebung, ansonsten könnte es auch überall stattfinden. Shoham hat aber seine Heimat gewählt und sich somit in seiner Wohlfühlzone bewegt. Was war also der Grund das er mir nicht zusagte. Genau kann ich es gar nicht benennen und natürlich ist es meine subjektive Meinung. Probleme bereiteten mir die vielen Personen, die vielen Verästelungen und das zu Beginn gar nicht genau fest stand worum es geht, denn die Vergewaltigung ist ja eher ein Nebenschauplatz. Lange dauerte es bis endlich der eigentliche Fall zur Sprache kam. Der Leser wird auch fast bis zum Ende ziemlich im Dunkeln gelassen wie alles zusammen passt, was ich hier eher als negativ empfand obwohl es ja eigentlich für Spannung sorgen sollte. In meinem Kopf drehte sich immer die Frage: Warum? Ein vorheriges erkennen des Täters oder der Situation ist nur schwer möglich. Mein Fazit: Alles in allem ist es ein anspruchsvoller Thriller, bei dem man hoch konzentriert sein sollte und den man nicht mal eben zwischendurch lesen kann, auch wenn er nur etwa 350 Seiten hat.

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