Ich erfinde dir Paris

von Liam Callanan 
3,0 Sterne bei3 Bewertungen
Ich erfinde dir Paris
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Inhaltsangabe zu "Ich erfinde dir Paris"

»Eine Ode an die Bücher und das ewige Paris. Liam Callanan nimmt uns mit auf ein charmantes Verwirrspiel.« Antoine Laurain

Es beginnt in Paris. In Paris, Wisconsin. Robert und Leah sehnen sich nach der Stadt der Liebe, doch glauben sie kaum noch daran, dass dieser Traum je in Erfüllung gehen wird. Als Robert eines Tages verschwindet, finden Leah und ihre Töchter nur eine Flugnummer und ein Manuskript. Beides führt sie nach Paris, Frankreich, in eine Stadt, die Robert für sie erfunden zu haben scheint. Auf den Spuren seines Romans wandeln sie durch die Straßen, kaufen einen Buchladen, der offenbar nur auf sie gewartet hat und beginnen ein neues Leben – stets in der Hoffnung, das so schmerzlich vermisste Gesicht in der Menge zu entdecken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455004069
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:14.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Patnos avatar
    Patnovor 23 Tagen
    Da fehlt das Salz in der Suppe

    Schauplatz Paris - es gibt unzählige Bücher, die in der französischen Hauptstadt spielen. Schriftsteller aus aller Welt sind fasziniert von Paris und auch mich ziehen solche Geschichten magisch an. Liam Callanans Roman „Ich erfinde Dir Paris“ ist im August 2018 beim Atlantik Verlag erschienen. Robert und Leah leben mit ihren beiden Töchtern in Wisconsin, träumen aber von Paris, obwohl sie im Laufe der Jahre immer weniger an die Erfüllung ihres Traums glauben. Dann geschieht das Unfassbare, Robert verschwindet. Er hinterlässt ein Manuskript und eine Flugnummer. Leah und ihre Töchter folgen Roberts Spuren und landen in Paris. Sie kaufen einen kleinen Buchladen und beginnen ein neues Leben. Doch sie geben die Hoffnung nicht auf, Robert eines Tages in Paris wiederzufinden. „Einmal in der Woche folge ich Männern, die nicht mein Ehemann sind.“ Mit diesem Satz beginnt Leah mir ihre Geschichte zu erzählen. Sie blickt dabei auch auf ihr gemeinsames Leben mit Robert zurück. Leah kommt mit zwei Mädchen im Teenageralter in eine Stadt, von der sie bislang nur geträumt hat. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung und immer und überall sucht sie ihren Ehemann inmitten der Menschenmenge. Da gibt es immer wieder kleine Ereignisse, die darauf schließen könnten, dass sich Robert in Paris befindet. Leah spürt seine Nähe. Doch mit der Zeit findet sie ihren Weg und baut sich eigene kleine Welt ohne Robert auf. Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem Schreibstil des Autors etwas schwer getan habe. Auf mich wirkte er nicht flüssig, gelegentlich ausschweifend und langatmig. Die wunderbare Atmosphäre, die Paris zu bieten hat, kommt nur ansatzweise rüber. Ich habe die bildhaften Beschreibungen vermisst. Auch die Charakterdarstellungen befriedigten mich insgesamt nicht. Für Robert konnte ich am wenigsten Sympathien empfinden. Seine Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Prinzipiell gefällt es mir, wenn in Romanen der Bezug zu Büchern hergestellt wird. Doch hier wirkten die detaillierten Beschreibungen zu den Werken „Der rote Luftballon“ und „Madeline“ ermüdend, zumal ich beide Werke bislang nicht kannte. Erst im letzten Drittel des Buches hat mich die Geschichte gepackt. Das Ende fand ich gelungen und schlüssig. Insgesamt hat mich der Roman nur mittelmäßig unterhalten. Ich hätte der Story etwas mehr Pepp und Paris-Flair gewünscht. 3 Sterne-Leseempfehlung!

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    Naburas avatar
    Naburavor 2 Monaten
    Ein spurlos verschwundener Ehemann und ein Neuanfang in Paris

    Leah lebt in Wisconsin und arbeitet als Redenschreiberin, nachdem sie ihr Studium der Filmwissenschaft aufgegeben hat. Sie hat das Land noch nie verlassen und träumt davon, eines Tages Paris zu erkunden, denn dort spielt ihr Lieblingsfilm, „Der rote Luftballon“. Ihren Mann Robert hat sie kennengelernt, als sie das Buch zum Film klauen wollte, weil sie knapp bei Kasse war, und er es für sie bezahlt hat. Er ist Schriftsteller und sehnt sich ebenso nach Paris wie sie. Fast zwei Jahrzehnte später sind die beiden verheiratet und haben zwei Töchter im Teenageralter, da verschwindet Robert plötzlich spurlos. Der einzige Hinweis: Vier Flugtickets nach Paris. Leah macht sich mit ihren beiden Töchtern auf den Weg nach Frankreich und bleibt doch länger als gedacht. Doch wird Robert sie dort tatsächlich finden? Und wann sollte man die Suche und Hoffnung aufgeben?

    Zu Beginn des Buches lernt der Leser Leah kennen, die schon seit einer Weile in Paris lebt und dort eine Buchhandlung besitzt und ihren Mann sucht. Danach springt die Geschichte erst einmal in die Vergangenheit und erzählt, die Leah und Robert sich kennengelernt haben. Die beiden verbindet von Beginn an ihre Leidenschaft für Paris, wobei sie unterschiedliche Favoriten haben. Leah verehrt als Filmstudentin „Der rote Luftballon“ von Albert Lamorisse, Robert als Kinderbuchautor die Madeleine-Reihe von Ludwig Bemelman. Doch die Stadt ihrer Sehnsüchte scheint unerreichbar, denn beiden fehlt das Geld für einen Flug. Stattdessen machen sie Ausflüge nach Paris, Wisconsin, das es gleich zwei Mal gibt, verlieben sich und heiraten, nachdem Leah Robert um einen Antrag gebeten hat.

    Doch Robert ist ein labiler Charakter, der ständig an sich selbst und seinem Tun zweifelt und immer wieder unangekündigt auf „Schreibfluchten“ flüchtet. Jedoch hinterlässt er immer eine Nachricht. Das ist anders, als er eines Tages spurlos verschwindet und deutlich länger wegbleibt als je zuvor. Leahs Entschluss, die Flugtickets zu nutzen und ihn in Paris, Frankreich zu suchen, wurde für mich nachvollziehbar gemacht, auch wenn das Ticket, das Robert für sich selbst gebucht hat, ungenutzt zurückbleibt.

    Leah hängt oft ihren Erinnerungen an Robert nach. Sie denkt an all die schönen Momente zurück, die die beiden gemeinsam erlebt haben und sucht gleichzeitig nach Anzeichen und Hinweisen, die sein Verschwinden erklären. In der französischen Hauptstadt lebt sie sich bald ein, sucht aber nicht so aktiv nach Robert wie ihre Töchter. Sie ist in vielerlei Hinsicht unentschlossen: Soll sie weiter nach Robert suchen? Oder ihn aufgeben? Will sie dieses Leben in Paris? Was soll sie ihren Töchtern sagen? Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit sich selbst und fühlt sich von Robert im Stich gelassen. Sie auf ihren Gedankenwegen zu begleiten zog sich für mich zunehmend in die Länge. Ich fand keinen richtigen Zugang zu ihr als Protagonistin. Auch mit den ständigen Verweisen auf Lamorisse und Bemelmann konnte ich wenig anfangen, da ich beide Werke nicht kenne.

    Leahs Töchter Ellie und Daphne haben mir deutlich besser gefallen. Sie werden im Buchverlauf immer eigenständiger und gewöhnen sich bald an ihr neues Pariser Leben. Der Leser wird häufig mitgenommen auf Spaziergänge durch Paris, auch abseits der beliebtesten Ecken, was sich vor allem für Fans der Stadt lohnt. Doch die Geschichte kommt lange nicht wirklich voran und verharrt im Status Quo. Erst zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Sie konnten mich trotzdem nicht so recht packen und einiges traf bei mir auf Unverständnis.

    In „Ich erfinde dir Paris“ zieht Leah mit ihren beiden Töchtern von Wisconsin in die französische Hauptstadt, nachdem ihr Ehemann spurlos verschwunden ist und außer Flugtickets keinen Hinweis hinterlassen hat. Das Buch ist eine schöne Hommage an die Stadt. Leider kannte ich die Werke nicht, auf die ständig verwiesen wird, und die Geschichte rund um die zweifelnde, verlassene und unentschlossene Leah kam nicht richtig in Schwung. Für mich eine durchwachsene Lektüre, die interessanter sein könnte für Paris-Liebhaber, die auch die oben genannten Werke kennen.

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    M
    mayalavor 5 Tagen

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Angelfish1000s avatar
    Angelfish1000vor 3 Monaten
    Bücher und Paris ! Perfekt für meine Urlaubslektüre !
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