Liam O'Flaherty

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Alle Bücher von Liam O'Flaherty

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Liam O'FlahertyZornige grüne Insel
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Zornige grüne Insel
Zornige grüne Insel
 (19)
Erschienen am 28.05.2004
Liam O'FlahertyDer Stromer. 21 Erzählungen aus Irland
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Der Stromer. 21 Erzählungen aus Irland
Liam O'FlahertySilbervogel
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Silbervogel
Silbervogel
 (0)
Erschienen am 18.03.2008
Liam O'FlahertyMeistererzählungen
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Meistererzählungen
Liam O'FlahertyArmut und Reichtum
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Armut und Reichtum
Armut und Reichtum
 (1)
Erschienen am 01.12.1993
Liam O'FlahertyOFLAHERTY
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OFLAHERTY
OFLAHERTY
 (0)
Erschienen am 01.01.2020
Liam O'FlahertyIch ging nach Rußland
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Ich ging nach Rußland
Ich ging nach Rußland
 (0)
Erschienen am 01.03.1991
Liam O'FlahertyDer Denunziant
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Der Denunziant
Der Denunziant
 (0)
Erschienen am 01.09.1992

Neue Rezensionen zu Liam O'Flaherty

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Zornige grüne Insel" von Liam O'Flaherty

Eine irische Familiensaga zur Zeit der großen Hungersnot
Barbara62vor 3 Jahren

Der Roman Zornige grüne Insel des irischen Autors Liam O'Flaherty (1896-1984) erschien auf Deutsch bereits unter verschiedenen Titeln:  Das braune Segel (1942), Das schwarze Tal (952) und Hungersnot (1965).

Die irische Hungersnot der Mitte des 19. Jahrhunderts, bedingt durch die Kartoffelpest, die Seuchen und Auswanderung nach sich zog,  wird hier beispielhaft erzählt am Schicksal der Familie Kilmartin. Wie viele irische Familien sind auch sie zu Beginn kleine Pächter, die zusammen mit Hühnern und Schweinen in einer düsteren, schmutzigen Hütte leben. Erst als die Kartoffelpest das Tal erreicht, wird klar, wie gute es der Familie vorher ging, denn nun können die Pächter den Pachtzins nicht mehr aufbringen und sie werden vertrieben. Der Hunger führt zu Seuchen und eine lähmende Gleichgültigkeit und Apathie ergreift die Menschen. Doch Mary Kilmatrin, deren Mann sich den Aufrührern gegen die britische Obrigkeit angeschlossen hat, erkennt, dass sie ihren Mann finden und sich mit ihm und ihrem Säugling auf ein Auswandererschiff retten muss, bevor auch sie in den gleichgültigen Dämmerzustand verfällt...

Sehr drastisch, sehr politisch und vor allem sehr berührend schildert Liam O'Flaherty diese Hungersnot, die bis heute im Nationalverständnis der Iren eine bedeutende Rolle spielt. Der Rückgang der Bevölkerung um 50 Prozent und die unvorstellbare Härte der britischen Kolonialherren, die den "Eingriff in die Marktwirtschaft" ablehnten und vor den Augen der Hungernden Vieh und Getreide abtransportierten, wirken bis in die Gegenwart nach und machen den um 1930 entstandenen Roman auch heute noch absolut lesenswert.

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Hypochrisys avatar

Rezension zu "Zornige grüne Insel" von Liam O'Flaherty

- Hypochrisy -
Hypochrisyvor 4 Jahren

Im Jahr 1845 begann für Irland eine Folge von Katastrophen, die alle gewohnten Entbehrungen übertraf. Durch eine Kartoffelkrankheit sahen sich die Menschen ihres Hauptnahrungsmittels beraubt; die Pachtzinse waren nicht mehr aufzubringen. Die kleinen Pächter standen - der eine früher, der andere später - buchstäblich vor dem Nichts. Die Leute starben an Flecktyphus oder 'einfach' an Hunger ...

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