Lian Hearn

 4,3 Sterne bei 1.484 Bewertungen

Lebenslauf von Lian Hearn

Japanische Mystik in Jugendbuchform: Die 1942 geborene britische Autorin Gillian Rubinstein, auch bekannt unter dem Pseudonym Lian Hearn, ist in Deutschland vor allem für ihre Jugendbuchreihe "Der Clan der Otori" bekannt. Grundsätzlich verfasst sie aber Kinder- und Jugendbücher und veröffentlichte auch mehrere Bilderbücher. Ganz besonders interessiert sie sich für Japan, die japanische Sprache und die asiatische Mythologie. Hierraus gewann sie viele Ideen für ihre Bücher. Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrem Mann und ihren drei gemeinsamen Kindern in Australien.

Alle Bücher von Lian Hearn

Cover des Buches Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille (ISBN: 9783733503215)

Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille

 (475)
Erschienen am 21.09.2017
Cover des Buches Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee (ISBN: 9783733503222)

Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee

 (338)
Erschienen am 26.10.2017
Cover des Buches Der Clan der Otori - Der Glanz des Mondes (ISBN: 9783733503239)

Der Clan der Otori - Der Glanz des Mondes

 (289)
Erschienen am 23.11.2017
Cover des Buches Der Clan der Otori - Der Ruf des Reihers (ISBN: 9783733503246)

Der Clan der Otori - Der Ruf des Reihers

 (182)
Erschienen am 22.02.2018
Cover des Buches Der Clan der Otori - Die Weite des Himmels (ISBN: 9783733503208)

Der Clan der Otori - Die Weite des Himmels

 (67)
Erschienen am 25.04.2018
Cover des Buches Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger (ISBN: 9783737357654)

Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger

 (3)
Erschienen am 28.07.2021

Neue Rezensionen zu Lian Hearn

Cover des Buches Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger (ISBN: 9783737357654)
SophieAnschuetzs avatar

Rezension zu "Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger" von Lian Hearn

Der Waisenkrieger, der kein Krieger ist?
SophieAnschuetzvor 10 Monaten

"Die Kinder der Otori" von Lian Hearn beschreibt die Geschichte des Waisenjungen Kasho, der mit Toten kommunizieren und sie sogar wieder zum Leben erwecken kann. Ihr merkt vielleicht schon am Cover, es verschlägt uns in eine japanisch anmutende  Welt.

Nach den beiden Klappentexten hatte ich mir eine Geschichte voller Magie, Spannung und Liebe erhofft. Ich würde nicht sagen, dass ich komplett  enttäuscht wurde - das Setting in Japan ist sehr schön und ich mochte  den Schreibstil generell sehr.

Leider konnte mich das Buch nie ganz fesseln. Kasho wirkt auch am Ende noch unnahbar. Ich konnte seine Handlungen teilweise nicht nachvollziehen und es ist leider immer so, dass er vom Schicksal mal hierhin, mal dorthin geweht wird, aber nie eine eigene Entscheidung trifft. Das liegt sicher am auktorialen Erzähler, aber auch am Alter. Kasho ist am Anfang zwölf und am Ende dreizehn und noch sehr auf Entscheidungen der Erwachsenen um ihn angewiesen. Ich hatte mir hier irgendwie einen Zeitsprung/ größere  Zeitspanne erhofft.

Die Liebe, von der die Rede ist, habe ich dann so schmerzlich vermisst, dass ich das Buch fast aus der Hand legen wollte. Das, was im Klappentext angeteasert wird, kommt in sage und schreibe 2 Sätzen vor.

Und ich hatte auch nie den Eindruck, dass Kasho wegen seiner Gabe in Intrigen geriet. Vielmehr war es sein Name, seine Herkunft, die hier eine Rolle gespielt hat.

Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Ich würde es nur großen Japan-Fans  empfehlen, weil das Setting wirklich toll ist. 

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Cover des Buches Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger (ISBN: 9783737357654)
gagamauss avatar

Rezension zu "Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger" von Lian Hearn

Jugendfantasy
gagamausvor einem Jahr

"Der Clan der Otori" lässt sich gut ohne Vorkenntnisse der früheren Bücher aus dieser Welt lesen. Es handelt sich um ein Jugendbuch, dementsprechend ist der Schreibstil einfach und klar gehalten, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Die phantastischen Elemente sind anfangs sehr zurückhaltend und vor allem auf den Hauptdarsteller Kasho zentriert, der Tote wiedererwecken kann. Dass diese Fähigkeit von allem möglichen Menschen ausgenutzt werden möchte, liegt auf der Hand. Ungewöhnlicher ist da schon, dass auch die Toten Kontakt zu dem Jungen aufnehmen und er sich in ein totes junges Mädchen sogar verliebt.

Keine Sorge, das Buch ist nicht besonders gruselig oder gar blutig und ist meiner Meinung nach ab 10 Jahren schon gut lesbar.

Schöne Jugend-Fantasy auch wenn ich sagen würde, nicht ganz für den All-age-Markt gedacht.

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Cover des Buches Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger (ISBN: 9783737357654)
buchgestapels avatar

Rezension zu "Die Kinder der Otori 1 – Waisenkrieger" von Lian Hearn

Mystisch, dunkel, beeindruckend
buchgestapelvor einem Jahr

Worum geht’s?

Nachdem der Clan der Otori die große Schlacht verloren hat, ist nichts mehr wie es einmal war. Tausende Tote sind zu beklagen, und die Überlebenden bewegen sich im Verborgenen. Auch der junge Kasho wächst versteckt im Tempel der Tereyama auf, um dort ein Leben in Meditation und Gewaltlosigkeit zu verbringen. Als jedoch klar wird, dass er magische Fähigkeiten hat, muss er sich entscheiden – denn nicht jeder im Land ist im wohlgesonnen.


Meine Meinung

Wer auf düstere Mittelalter-Fantasy mit einer ordentlichen Portion finsterer Antagonisten steht, für den ist dieses Buch auf jeden Fall perfekt.

Das Setting und die Atmosphäre sind unglaublich gut gelungen, und ich hatte von der ersten Seite an das Gefühl, ganz nah dran am Geschehen zu sein. Der Schreibstil lässt sich dabei wirklich flüssig lesen und macht die Geschichte zu einem extrem kurzweiligen Leseerlebnis.

Mit den Charakteren habe ich mich zunächst eine ganze Weile echt schwer getan, da ich die Namen und die dazugehörigen Personen sowie ihre Absichten oft durcheinander gebracht habe und mich häufig neu orientieren musste. Hätte ich zuvor die Der Clan der Otori-Reihe gelesen, wäre das eventuell nicht ganz so stark zu beobachten gewesen, auch wenn man die Bücher eigentlich unabhängig voneinander lesen können soll.

Die Handlung ist an sich sehr interessant konstruiert und macht auf jeden Fall neugierig auf Band zwei der Dilogie. Wenn ich mich dann noch besser in der Geschichte zurecht finde, hat diese Reihe auf jeden Fall eine Menge Suchtpotenzial und bekommt eine definitive Leseempfehlung von mir.


Fazit

Auch wenn man dieses Buch unabhängig von den fünf Bänden der Der Clan der Otori-Reihe lesen können soll, halte ich es doch für sinnvoller, sich erst den Vorgängern zu widmen. So beeindruckend wie die Geschichte auch ist, hin und wieder herrschte bei mir doch etwas größere Verwirrung, die mich aus dem Lesefluss gebracht hat und mit Vorkenntnissen der Reihe eventuell weniger stark ausgefallen wäre.

Von mir gibt es daher vier Bücherstapel.

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Zusätzliche Informationen

Lian Hearn wurde am 29. August 1942 in Potten End (Großbritannien) geboren.

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