Lian Hearn

 4.3 Sterne bei 1,397 Bewertungen

Lebenslauf von Lian Hearn

Japanische Mystik in Jugendbuchform: Die 1942 geborene britische Autorin Gillian Rubinstein, auch bekannt unter dem Pseudonym Lian Hearn, ist in Deutschland vor allem für ihre Jugendbuchreihe "Der Clan der Otori" bekannt. Grundsätzlich verfasst sie aber Kinder- und Jugendbücher und veröffentlichte auch mehrere Bilderbücher. Ganz besonders interessiert sie sich für Japan, die japanische Sprache und die asiatische Mythologie. Hierraus gewann sie viele Ideen für ihre Bücher. Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrem Mann und ihren drei gemeinsamen Kindern in Australien.

Alle Bücher von Lian Hearn

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Lian HearnDer Clan der Otori - Das Schwert in der Stille
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Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille
Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille
 (447)
Erschienen am 21.09.2017
Lian HearnDer Clan der Otori - Der Pfad im Schnee
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Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee
Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee
 (321)
Erschienen am 26.10.2017
Lian HearnDer Clan der Otori - Der Glanz des Mondes
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Der Clan der Otori - Der Glanz des Mondes
Der Clan der Otori - Der Glanz des Mondes
 (279)
Erschienen am 23.11.2017
Lian HearnDer Clan der Otori - Der Ruf des Reihers
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Der Clan der Otori - Der Ruf des Reihers
Der Clan der Otori - Der Ruf des Reihers
 (176)
Erschienen am 22.02.2018
Lian HearnDer Clan der Otori - Die Weite des Himmels
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Der Clan der Otori - Die Weite des Himmels
Der Clan der Otori - Die Weite des Himmels
 (62)
Erschienen am 25.04.2018
Lian HearnDie Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln
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Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln
Lian HearnDie Legende von Shikanoko - Fürst des schwarzen Waldes
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Die Legende von Shikanoko - Fürst des schwarzen Waldes
Lian HearnDas Schwert in der Stille
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Das Schwert in der Stille
Das Schwert in der Stille
 (17)
Erschienen am 01.08.2007

Neue Rezensionen zu Lian Hearn

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Lotta22s avatar

Rezension zu "Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln" von Lian Hearn

Unnahbare Charaktere und eine verwirrende Clan-Struktur
Lotta22vor 5 Monaten

Die Kakizuki herrschen über die acht Inseln, doch ihre Macht bröckelt, denn der Kaiser liegt im Sterben und die Miboshi tun alles daran, endlich an die Macht zu kommen...

Kazumaru muss früh den Verlust seines Vaters hinnehmen und wird nun durch den Hass seines Onkels erzogen, wird er dies überleben?

Anfangs ist es vor allem schwierig, die japanischen Namen zu entwirren. Sie sind für mein Auge einfach nicht gemacht, immer wieder musste ich nachschauen, ob jetzt der eine Kloster oder doch der andere gemeint war. Dies hat etwas den Lesefluss gestört, doch irgendwann ging es.
Der Schreibstil ist sonderbar, denn auch wenn viele Perspektiven in diesem Buch in einer willkürlichen Reihenfolge auftreten, kommt einem kaum eine Person wirklich nahe. Sie bleiben alle auf Distanz und lassen selten Einblicke in Gefühls- und Gedankenwelt zu.

Dazu eine Clan-Struktur, die erst einmal verstanden werden musste und dann werden ab und zu auch noch die Seiten gewechselt. Aber eigentlich ist doch wieder jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht. 

Es gab aber auch einige wirklich toll beschriebene Natur Szenen im "Schwarzen Wald", von denen es gerne mehr hätte geben können.
Desweiteren bleiben die Fantasyelemente auf eine Art der Hexerei beschränkt, die zwar recht unbekannt, aber von den in den Perspektiven besprochenen Personen nie wirklich verstanden wird und somit auch für den Leser ein Buch mit Sieben Siegeln bleibt.

Insgesamt ein Buch voller unnahbarer Charaktere und einer verwirrenden Clan-Struktur. Es wäre sicherlich mehr möglich gewesen, doch gerade zum Ende hin wurde es Zäh. 
So bewerte ich mit 2 von 5 Sternen und bin schon etwas enttäuscht.

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Damariss avatar

Rezension zu "Die Legende von Shikanoko - Fürst des schwarzen Waldes" von Lian Hearn

Besonders und faszinierend. Ein durchdachter und gelungener Schluss.
Damarisvor 6 Monaten

Der erste Band der Shikanoko-Dilogie hatte es mir nicht einfach gemacht. Er war besonders, aber auch sehr eigenen geschrieben und ausgeführt. Ungewöhnlich für Leser aus unseren Kulturkreisen. Wahrscheinlich war das Buch dann schlussendlich so faszinierend, dass der Abschlussband "Fürst des schwarzen Waldes" ein Lesemuss wurde. Die Handlung knüpft direkt an der vom Vorgängerband an, und es war für mich erstaunlich, wie leicht mir der Einstieg fiel.

Entgegen aller Vermutung und obwohl das Buch seinen Titel trägt, hat Shikanoko eine eher kleine Rolle im Buch. Er ist viel weniger präsent als in der ersten Geschichte. Es ist jedoch so, dass über den Titelhelden alle wichtigen Fäden im Buch zusammenlaufen. Dabei ist Shikanoko aber eine Person, die nicht durchweg sympathisch oder gut ist. Er ist sehr komplex, und das macht ihn so interessant.
Im Grunde geht es in "Fürst des schwarzen Waldes" um das Finden und Ernennen des Wahren Kaisers Yoshimori, der versteckt als Akrobat unter normalen Leuten lebt. Wäre sein Aufenthaltsort bekannt, würde er sofort von seinen viele Feinden umgebracht. Die ganze Handlung ist auf dieses Ziel - Yoshimori zu finden - ausgelegt. Dazu sind viele verschlungene Wege nötig und die Autorin setzt Personen ein, von denen man nicht erwartet, das sie etwas dazu beitragen könnten.

Ich empfand diesen zweiten Band als ein einfacheres und zuträglicheres Lesen als noch Band 1. Es ist nach wie vor kein easy reading, hat viel Handlung, und kann den Leser ganz schön herausfordern. Trotzdem konnte ich hier ununterbrochen am Ball bleiben, empfand keine Längen o. Spannungseinbrüche. Die Handlung kann teilweise ganz schön hart sein. Leser vom ersten Band durften das schon ausführlich erfahren.
Die große Stärke des Romans sind wohl die Charaktere, jeder (ganz unabhängig von Shikanoko selbst) ist sehr vielschichtig und oftmals alles in einem: gut und böse, freundlich und eigennützig. Man kann kaum eine Person nur auf eine Eigenschaft reduzieren. Schon in der Mitte des Buches fragte ich mich, wie es der Autorin wohl gelingen würde, alle Fäden miteinander zu verknüpfen. Da werden sie dann perfekt. "Fürst des schwarzen Waldes" hat ein gutes Ende und lässt den Leser mit dem Gefühl zurück, etwas Großes geschafft zu haben.

Zusammengefasst:
"Die Legende von Shikanoko: Fürst des schwarzen Waldes" schließt die Reihe so gut ab, das wirklich keine Wünsche offen bleiben. Der Roman ist extrem gut durchdacht und hat mich dadurch stark beeindruckt. Es bleibt vielleicht ein spezielles, eigenes Leseerlebnis, dessen Erfahrung sich aber lohnt. Sind es nicht manchmal gerade die ungewöhnlichen Bücher, die am meisten faszinieren? Am Ende war ich rundum zufrieden und hatte das Gefühl, etwas Umfangreiches gemeistert zu haben. Sehr gut!

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ViEbners avatar

Rezension zu "Die Legende von Shikanoko - Fürst des schwarzen Waldes" von Lian Hearn

Schöner Abschluss.
ViEbnervor 7 Monaten

Auf ihre unvergleichlich harmonische und wundervoll melodiöse Weise hat Lian Hearn auch den zweiten Band ihres Shikanoko Epos verfasst. Da liegt eine Poesie in den Zeilen über Fabelwesen, Mystik und das Ehrgefühl Asiens, einfach nur schön.

Zugegeben, es gibt ein paar kitschige Stellen, und die Brutalität einiger Szenen ist auch nicht zu verachten, aber egal wie blutig es auch wird – die Autorin bleibt auf ihrem feinfühligen Niveau.

Die Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa zwölf Jahren und zeigt den Kampf um den kaiserlichen Thron auf fast schon anmutige Weise. Intrigen werden gesponnen, Rachepläne geschmiedet, Geister besänftigt oder aufgebracht und um die Macht gerungen wie, wenn es nichts Wichtigeres gäbe. Alles präsentiert in einem abgerundeten Schreibstil, der in eine Welt entführt, die voller Mythen, Legenden- und bedeutungsvoller Zeichen steckt.

Shikanoko kämpft auf seine Art, um das Gleichgewicht der Macht wiederherzustellen, und den wahren Kaiser auf den Thron zu bringen. Dass dabei nicht alles läuft wie gewünscht und er sich mit Mächten konfrontiert sieht, die außerhalb seiner Vorstellungskraft liegen, das wird nach und nach deutlich. Aber auch, wie er sich damit zu arrangieren versteht und wie er mehr und mehr anfängt zu begreifen, was das Schicksal von ihm will.

Ein wunderbar gelungener Abschluss, der zudem noch einen sehr gelungenen Übergang zur Otori Saga bildet. Und damit den Erzählkreis schließt. Dennoch kann man die Saga und dieses Epos gut unabhängig voneinander lesen.

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Zusätzliche Informationen

Lian Hearn wurde am 29. August 1942 in Potten End (Großbritannien) geboren.

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