Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee

von Lian Hearn 
4,3 Sterne bei320 Bewertungen
Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee
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Neue Kurzmeinungen

Niklas_J_Wingenders avatar

Das beste Werk in der Reihe. Düster, traurig und wunderschön!

Casris avatar

Takeos muss sich für seine Liebe oder den Tod entscheiden. Sehr spannend umgesetzt, untermalen von einem schönen Schreibstil.

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Inhaltsangabe zu "Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee"

Takeo, rechtmäßiger Erbe des Otori-Clans, musste sich dem geheimnisvollen Stamm anschließen. Er wird gezwungen, dem Glauben seiner Kindheit, seinem Recht auf Reichtum, Land und Macht abzuschwören, und wird von seiner Liebe Kaede getrennt. Andernfalls wird der Stamm ihn töten. Doch Takeo kann sich den strengen und grausamen Regeln des Stamms nicht beugen, zu stark ist seine Verbindung zu den Otori und zu Kaede. Er flieht und begibt sich mitten im eisigen Winter auf eine gefährliche Reise durch die Berge. Kaede, nunmehr ein wertvolles Pfand in den Händen ruchloser Kriegsherrn, braucht all ihre Intelligenz und Schönheit, um in einer Welt voller machthungriger Männer zu bestehen.

Die ganze Otori-Reihe auf einen Blick:

'Das Schwert in der Stille'

'Der Pfad im Schnee'

'Der Glanz des Mondes'

'Der Ruf des Reihers'

Und die Vorgeschichte: 'Die Weite des Himmels'

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733503222
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:26.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Casris avatar
    Casrivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Takeos muss sich für seine Liebe oder den Tod entscheiden. Sehr spannend umgesetzt, untermalen von einem schönen Schreibstil.
    Eine solide Fortsetzung

    Im zweiten Band setzt Takeo seine Reise fort, indem er sich einem geheimnisvollen Stamm anschließt. Dieser stellt ihn vor die Wahl als Otori und mit Kaeda zusammen weiterzuleben und dafür getötet zu werden, oder aber sich für den Stamm zu entscheiden und damit „alleine“ weiterzuleben.

    Eine gute Fortsetzung, die Charaktere entwickeln sich weiter. Kaede bekommt eine immer größere Rolle und ich fand es sehr spannend ihren Handlungsstrang zu verfolgen und zu sehen, welche Entscheidungen sie treffen wird.Wie in jeder Geschichte, braucht auch diese einen neuen Bösewicht, der kurze Zeit später auftaucht. Dieser war jedoch wenig einfallsreich und von dem vorherigen kaum zu unterscheiden, abgesehen von dem Namen.

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    Papillions avatar
    Papillionvor einem Jahr
    Gute Fortsetzung

    Dieses Buch ist dadurch bestimmt, dass Takeo und Kaede getrennt sind und versuchen wieder selbst auf die Beine zu kommen. Takeo beim Stamme seines Vaters und Kaede in der Heimat. Die Erzählung schwankt zwischen den beiden hin und her. Was mir an dem Buch besonders gefallen hat, ist wie stark Kaede ist sich als Frau in der von Männern dominierten Welt durchzusetzen weiß bzw. was sie für Mittel anwendet um ihre Wünsche zu verwirklichen.

    Das Buch hatte durch die Trennung ein bisschen an Spannung verloren oder vemutlich für mich persönlich wurde es weniger interessant. Man hofft die ganze Zeit, dass die beiden wieder zueinander finden. Dennoch will man unbedingt weiter lesen und bleibt dran.

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 4 Jahren
    Mit weniger Spannung, aber dennoch empfehlenswert.

    Takeo ist eigentlich Erbe des mächtigen Otori - Clans, hat sich jedoch dem geheimnisvollen Stamm angeschlossen. Diese besagt jedoch, dass seiner den Glauben an seine Kindheit, sein Recht auf Reichtum, Land und Macht und vorallem seine Liebe zu Kaede aufgeben muss.

    Ansonsten wird er Stamm ihn töten. Takeo kann sich den Regel des Stammes nur schwer beugen und fällt schließlich eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben verändert. 

    Er fliegt, um sich mitten im eisigen Winter auf die Suche nach Kaede zu begeben und um das Erbe seines Vaters antreten zu können. Zu stark ist seine Verbindung zu beiden, zu stark die Sehnsucht nach beiden. 


    Der Schreibstil hat mir hier zwar auch recht gut gefallen, aber ich fand es in diesem Band schon etwas schade, dass die Spannung aus dem ersten Teil etwas nachgelassen hat.

    Dieser Teil des der Reihe beschreibt lediglich die Reise der beiden Liebenden aufeinander zu und die Hindernisse, die sie zu überstehen haben.

    Es gab zwar auch einen gewissen Spannungsbogen auf dieser teils sehr erschwerlichen Reise, aber manchmal hat es sich einfach nur total hingezogen und einige Textpassagen fand ich sogar gänzlich überflüssig.


    Kaede fand ich schon eine recht starke Persönlichkeit, auch wenn mich ein Schicksalschlag, welcher sie getroffen hat doch etwas irritiert hat. 

    Ich möchte jetzt nicht erwähnen, welchen Part ich meine, aber ich denke, jeder der das Buch gelesen hat oder lesen wird, kann vielleicht erahnen, was ich meine. 


    Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass man durch diesen fehlenden Spannungsbogen die Möglichkeit hatte, Keade und auch gerade Takeo etwas näher kennenzulernen. Oftmals schweift die Autorin in die Vergangenheit ab, in die Gedanken der beiden Hauptprotagonisten.

    Ich werde den dritten Teil in jedem Fall auch lesen, denn empfehlenswert sind sie in jedem Fall und ich bin der Meinung - obwohl ich den dritten noch nicht gelesen habe - dass sie einfach in jedes Regal derer gehören, die sich für diese Thematik interessieren und daran ändert auch der ein wenig fehlende Spannungsbogen nichts.

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    tara_tonkss avatar
    tara_tonksvor 5 Jahren
    Ein Übergang

    Fesselnde aber langatmige Weiterführung des ersten Teils. Es passiert nicht viel, in der Geschichte selbst vergehen nur ein paar wenige Monate. Man wird von den Charakteren mit ihrer Ungeduld angesteckt. ich bin gespannt auf die nächsten Teile und Ich finde man hätte kein einzelnes Buch daraus machen müssen.

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    Chiawens avatar
    Chiawenvor 5 Jahren
    Es war wieder sehr schön

    "Der Pfad im Schnee - Der Clan der Otori" von Lian Hearn ist der 2. Band der Reihe um Takeo Otori.

    Takeo hat sich dem Stamm verschrieben und lernt von ihnen. Das Oberhaupt der Kikuta hat veranlasst das Aiko und Yuri sich um seine Ausbildung kümmern sollen. Er lernt zuerst jonglieren, damit sie als Schausteller getarnt durchs Land reisen können. Auf der Reise lernt er mehr über den Gehorsam im Stamm, seine Fähigkeiten zu nutzen und Yuri besser kennen. Als er die gesammelten Daten Shigerus über den Stamm suchen und ihnen aushändigen soll, verlässt er der den Stamm und wird gejagt. Kaede muss lernen in der Männerwelt zu bestehen, denn ihr Vater ist nach der Niederlager der Tohan stark geschwächt. Des Weiteren muss sie ihr Kind mit Takeo verheimlichen und gibt es als das Kind Shigerus aus. Denn sie angeblich heimlich geheiratet hat bevor dies offiziell geschehen sollte. 

    Lian Hearn schafft es mal wieder einen in die japanische geprägte Welt eintauchen zu lassen. Auch in diesem Buch lässt sie abwechselnd Takeo und Kaede ihre Geschichte erzählen.

    Kaede selber hat eine unglaubliche Stärke gewonnen. Wenn man sie noch als Geisel der Nugochi sieht, wo sie verängstigt war und sie sich jetzt anschaut. Die lernt alles um ihre Domäne und die Maruyama wirtschaftlich halten zu können. Zeigt Stärke gegen über den Lords und schließt Handel hab, damit ihre Leute durch den Winter kommen. Gleichzeitig muss sie sich aber auch im ihre beiden Schwestern kümmern.

    Takeo kommt mit dem strikten Gehorsam im Clan nicht zurecht. Dort kann er zwar seine Fähigkeiten verbessern und lernt sie zu kontrollieren, aber er merkt, dass das Leben im Stamm nichts für ihn ist. Seine Loyalität gehört den Otori.

    Er muss jetzt lernen in Krieger zu werden, um das Erbe Shigerus einfordern zu können.

    Auch habt hat Takeo Freunde, die ihm helfen wie Jo-An, Makoto und sein Lehrer Ichiro.

    Die Spannung wird zum einen durch die tragische Liebesgeschichte gehalten und zum anderen durch die Ereignisse, die sie jeweils einzeln durchlaufen. Sobald ein Ereignis eingetreten ist, schwebt das nächste drohend über ihnen. Selbst am Ende ist die Spannung nicht raus und man ist gespannt wie es weiter geht.

    Das Cover und der Titel passen auch gut zum Ganzen. Der Winter naht und später ist es Winter. Takeos Weg vom Stamm zu seinen Wurzeln liegt im Schnee. Auch Kaede muss sehen wie sie und ihr Volk durch den Winter kommen.



    Auch bei diesem Buch bin ich froh es nochmal gelesen zu haben. Die Liebesgeschichte und auch Takeos Lehrzeit beim Stamm fand ich sehr schön. Die Affäre mit Yuri haben das ganze noch aufgepeppt. Kaede die sich Lord Fujiwara hingeben muss. einfach Klasse erzählt.
    Es gibt 4 Sterne.

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    Yurelias avatar
    Yureliavor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannende und tiefer verflechtende Fortsetzung des ersten Bandes.
    Lian Hearn: »Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee«

    Das Buch steigt tiefer in die Story um Takeo, Kaede und den Clan der Otori ein, als im ersten Band.
    Die Geschichte vertieft sich und verflechtet sich immer weiter. Mehrmals habe ich mich gefragt, wohin das alles führen soll. Allerdings im positiven Sinne.
    Die Autorin macht es total spannend durch ihren Charaktersichtwechsel, der auch in diesem Band wieder existent ist.
    So weiß man zB lange nicht, ob Kaede und ihr Kind die Geburt überleben, bis Takeo davon erfährt.
    Den ganzen Band fieberte ich total mit... So war ich total erleichtert, als Takeo sich endlich aus den Klauen des Stammes befreien konnte... Und ich war auch verdammt froh, als Kaede endlich eigenständig agieren konnte.
    In gewisser Weise haben sowohl Kaede als auch Takeo endlich ihre Fesseln ablegen können.
    Takeo plant nun, sein Erbe anzutreten und sie mit Arai zu verbünden - und außerdem Kaede zu heiraten...
    Doch ich denke, so einfach wie sich das anhört, wird das bestimmt nicht vonstatten gehen... Irgendeine Katastrophe wird bestimmt noch passieren..
    Ich bleibe gespannt auf den nächsten Band. :)

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    Lyianes avatar
    Lyianevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Pfad im Schnee" von Lian Hearn

    Inhalt:
    Otori Shigeru und Iida Sadamu sind tot. Araii Daiichi hat das Chaos genutzt und die Macht über die drei Länder übernommen.
    Takeo hat sich dem Stamm verpflichtet und muss Kaede zurücklassen.
    Diese ist nun die Erbin von Maruyama und Shirakawa und möchte ihr Erbe auch antreten. Doch niemand darf wissen, dass sie Takeos Kind unter ihrem Herzen trägt.
    Während sie versucht, ihre Machtansprüche durchzusetzen, kann sich Takeo dem Gehorsam des Stammes nicht unterordnen und flieht.
    Im eisigen Winter schlägt er sich durch die Berge, immer verfolgt von Stammesangehörigen, die ihn töten wollen.

    Meine Meinung:
    Das Cover von „Der Pfad im Schnee“ gefällt mir, nach „Die Weite des Himmels“, am besten, da es perfekt zu der Geschichte passt. Das Blau und der Schnee weisen auf einen großen Teil der Handlung hin. Auch der Klappentext, wieder ein Ausschnitt aus dem Buch, ist aus diesem Abschnitt entnommen. Der Titel rundet dies perfekt ab.
    Im zweiten Teil geht die Geschichte aus „Das Schwert in der Stille“ nahtlos weiter. Die Geschichte wird dieses Mal nicht nur aus der Ich-Perspektive von Takeo, sondern auch sehr aus der Sicht von Kaede erzählt, da die beiden jetzt getrennt sind.
    Kaede, die jahrelang als Geisel gelebt hat, muss nun die Macht über zwei Clans übernehmen und sich in der Welt der Männer durchsetzen. Ihre Schönheit hilft ihr dabei sehr. Doch sie sehnt sich immer noch nach Takeo und lässt sich zu sehr von ihrer Leidenschaft lenken.
    Takeo, der nun dem Stamm angehört, muss Gehorsam lernen und wird nicht sehr gut behandelt. Eine Affäre in dieser Zeit wird ihm in den weiteren Büchern zum großen Verhängnis.
    Man muss die Geschichte sehr aufmerksam lesen, um die vielen Personen, die in der Geschichte vorkommen, auseinander zuhalten und sie richtig zuordnen zu können. Die japanischen Namen machen dies etwas schwer.
    Der Schreibstil ist wie in den vorherigen Teilen einfach nur großartig. Sehr schön ist auch die perfekte Aufteilung in die Kapitel. Sie sind nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Für mich ist das immer wichtig, da ich oft unterwegs lese und dann auch mal schnell aufhören muss. Dann wären extrem lange Kapitel nicht so optimal.
    Außerdem befindet sich am Anfang des Buches eine Karte der drei Länder. So kann man immer die Wege der Personen sehr gut verfolgen und sich einen Überblick verschaffen. Ich konnte mich in die Hauptpersonen Kaede und Takeo gut hineinfühlen und habe sie auch schon sehr lieb gewonnen.
    Genauso wie viele andere Personen, die eine große Rolle spielen.

    Mein Fazit:
    Im zweiten Teil gibt es zwar nicht so viele Geschehnisse wie im ersten, aber die Entwicklung der Personen steht hier viel mehr im Hintergrund.
    Es gibt viele Schicksalsschläge und die Personen werden reifer und lernen aus ihren Fehlern.
    Da von der Autorin eigentlich nur drei Teile geplant wurden, weiß man, dass der dritte Teil „Der Glanz des Mondes“ der Höhepunkt der Hauptgeschichte ist und auf diesen habe ich die ganze Zeit hingefiebert.

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    Sevothartes avatar
    Sevothartevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Pfad im Schnee" von Lian Hearn

    Es hat zwar wirklich bis zur Hälfte des Buches gedauert, bis ich wieder wusste, warum mir der erste Band so gefallen hat, aber dann war ich auch wieder voll drin und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Was mich schon am Vorgänger so begeistert und fansiniert hat ist ganz klar Lian Hearns unfassbar toller Schreibstil. Ich habe immer das Gefühl, dass dieses Werk eine Japanerin geschrieben hat und ich mich im alten Japan der Sengoku Jidai befinde. Sie beschreibt ihre Umgebungen und Gefühle so wunderschön, dass ich oft Absätze zwei oder dreimal gelesen habe, um sie wirklich zu genießen.

    Ich glaube, dieses Buch wäre wieder ein Highlight, wäre da nicht Kaedes Part gewesen, der mir dann doch etwas zu langatmig und eben stellenweise auch langweilig war. Sie ist mir leider nicht ans Herz gewachsen, ganz anders Takeo. Sein Part ist wirklich genial, mitreißend und spannend. Außerdem gibt es eben dann noch den kleinen Minuspunkt, dass man einfach merkt, dass es der Zwischenband einer Trilogie ist. Vieles, was im ersten Teil passiert ist, wird aufgegriffen und einiges wird eben für den dritten und letzten Teil vorbereitet, deswegen fehlt es eben oft an Spannung, aber dafür macht das Ende extrem viel Hunger auf den letzten Band und ich freue mich schon darauf.

    Ich kann die „Clan der Otori“ Reihe nur jedem ans Herz legen, der das Land Japan und ihre Kultur mag, oder wie ich, liebt und sich auch für die Samurai Zeit interessiert. Diese Leser kommen nämlich auf jeden Fall auf ihre Kosten. ;)

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    TigorAs avatar
    TigorAvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Pfad im Schnee" von Lian Hearn

    Nachdem Iida besiegt wurde und Otori Shigeru den Tod fand hat sich Arai an die Spitze gesetzt. Takeo schließt sich den Kikuta an um seine Fähigkeiten weiter auszubauen, doch er kann nicht bleiben. Es zieht ihn zurück ins Land der Otori, dass ja eigentlich rechtmäßig ihm gehört. Dem Stamm gefällt dies natürlich nicht, fortan jagen sie ihn und wollen ihn tot sehen ob seines Verrats. Kaede flüchtet sich mit Takeos Kind unter dem Herzen auf den Sitz ihres Vaters, wo sie aber schon bald merkt, dass es mit ihrem Land, bedingt durch eine Hungersnot, und auch mit ihrem halb wahnsinnigen Vater bergab geht.
    Der Erste Band war ja noch ganz gut aber bei diesem hier hatte ich irgendwie das Gefühl, dass es fast nur um Belanglosigkeiten geht und die Geschichte gar nicht richtig an Fahrt aufnimmt. Klar ist es eine tolle Story und die Autorin hat einen gute Schreibstil und nette Ideen, doch irgendwie haben mich ein paar Dinge gestört. Wie bereits erwähnt braucht die Story noch länger als vorher schon um ins Rollen zu kommen, was spannendes passiert kaum und wenn man denkt, dass jetzt endlich der Punkt erreicht ist, flaut der Moment auch schon wieder ab. Die Teile in der die Autorin über Kaede berichtet fand ich ganz okay weil mir Kaede von den ganzen Charakteren mit einer der Liebsten ist (neben Makoto und Jo-An) und ich es ganz interessant fand zu verfolgen, wie sie versucht wie ein Mann zu handeln und Macht auszuüben. Takeo hingegen ist mir nach wie vor unsympathisch, klar er hats nicht leicht und steht vor einigen schwierigen Entscheidungen, aber gleichzeitig finde ich ihn auch etwas 'arrogant und eingebildet'. Ich finde, wenn man schon Takeo selber seine Geschichte erzählen lässt (also aus der Ich-Perspektive schreibt) sollte man darauf verzichten ihn sich als was Besseres hinstellen zu lassen und ihn sich so oft loben zu lassen. Niemand würde über sich selber so schreiben, es sei denn man ist eben eingebildet... Auch hat mich gestört, dass die Autorin oft Dinge wiederholt hat, die der Leser aber schon weiß bzw. wissen sollte wenn er aufmerksam den 1. Band gelesen hat. Dafür hatte ich aber wieder nicht auf dem Schirm das Takeo was mit Makoto hatte... Ich bin mir auch nicht sicher ob ich nur 3 oder doch 4 Sterne vergeben soll. Da mich das Buch aber im Vergleich zum Vorgänger schon etwas enttäuscht hat, gebe ich mal 3. Diese Reihe wird für mich immer seltsamer, mal schauen ob ich mich mal traue den 3. Band zu lesen. Vielleicht schon, aber nicht so bald.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Pfad im Schnee" von Lian Hearn

    Rezension folgt...

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