Der Clan der Otori - Der Ruf des Reihers

von Lian Hearn 
4,1 Sterne bei175 Bewertungen
Der Clan der Otori - Der Ruf des Reihers
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Casris avatar

Eine Geschichte mit einem politischen und elterlichen Einblick, welcher den vorherigen Bänden leider nicht gerecht wird.

Lilith-die-Buecherhexes avatar

Einfach fantastische Fortsetzung!

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Inhaltsangabe zu "Der Clan der Otori - Der Ruf des Reihers"

Sechzehn Jahre sind seit 'Der Glanz des Mondes' vergangen. Takeo und Kaede herrschen gemeinsam und in perfekter Balance zwischen männlicher und weiblicher Kraft über die Drei Länder. Der neue Wohlstand des Landes bleibt auch dem Kaiser im fernen Miyako und seinem obersten General, Saga Hideki, nicht verborgen. Der General fordert Takeo zu einem Wettkampf heraus: Wenn er verliert, muss er nicht nur abdanken und sein Land verlassen, sondern auch in eine Heirat seiner schönen Tochter Shigeko mit Saga einwilligen. Und schon bald überschlagen sich die Ereignisse, und ein schwerer Verrat droht das zu zerstören, wofür Takeo sein Leben lang gekämpft hat …

Die ganze Otori-Reihe auf einen Blick:

'Das Schwert in der Stille'

'Der Pfad im Schnee'

'Der Glanz des Mondes'

'Der Ruf des Reihers'

Und die Vorgeschichte: 'Die Weite des Himmels'

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733503246
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:768 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:22.02.2018

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    Casris avatar
    Casrivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit einem politischen und elterlichen Einblick, welcher den vorherigen Bänden leider nicht gerecht wird.
    Eine solide Fortsetzung, welche leider zu oft in die Länge gezogen wurde

    In dem vierten Band wird Takeos und Kaedes Geschichte nach 16 Jahren fortgesetzt. Beide sind beliebte Herrscher und haben 3 Töchter. Die Geschichte verfolgt weiterhin Takeos Prophezeiung und wie er sein Schicksal abwenden will. Zusätzlich sieht man die drei Töchter aufwachsen und verfolgt deren Schicksal, sowie Kaedes weitere Schwangerschaft und wie diese sie verändert. Die Geschichte nimmt ihren tragischen Verlauf und bleibt spannend bis zur letzten Seite.
    Die Fortsetzung ist etwas unerwartet, jedoch wird diese gut erzählt. Die Geschichte der Töchter tritt in den Vordergrund und es macht so viel Spaß zu sehen, wie jede der Mädchen sich entwickelt und ihre eigene Rolle annimmt. Die älteste Tochter, Shigeko, hat ein ähnliches Schicksal wie Kaede zuvor. Sie soll das Erbe der Mayurama antreten und sich der vielen Bewerber behaupten, die sie wegen ihrer Schönheit heiraten wollen. Die Zwillinge Maya und Miki werden von dem Volk und Kaede gemieden, da sie als Unglückbringend gesehen werden. Ich war etwas überrascht, dass Kaede ihre Kinder meidet und unbedingt einen Sohn haben will. Sie hatte selbst ein schweres Schicksal und dann solche Vorteile und egoistische Handlungen vollführt, die für mich nicht nachvollziehbar waren. 
    Es gab auch einige politische Situationen die sich unnötig in die Länge gezogen haben, und viel zu komplex gestaltet wurden. Zum einen machte sich Takeo auf seine Reise gegen sein Schicksal auf und Kaede vertrat ihn als Herrscher, was jedoch irgendwie seltsam erzählt wurde. Dann hatten wir Shigekos Perspektive, die der der früheren Kaede ähnelte und wenig einfallsreich wirkte.
    Takeos wirkte dann zum Schluss wie ein altes, verwundetes Tier welche eingekeilt wird und nicht mehr weiß was er tun soll. Keiner Stand im wirklich zur Seite. Kaede war insgesamt sehr unsympathisch. Sie war nur noch egoistisch, misstrauisch und wie bereits erwähnt, außer Shigeko liebte sie niemanden. Es gibt noch viele weitere Verluste in diesem Band, was ich sehr traurig und unnötig empfand. Ich mag es nicht, wenn Charaktere getötet werden, um die Handlung einfach voranzubringen oder damit andere Charaktere sich „entfalten“ können.

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    Lyianes avatar
    Lyianevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    Takeo und Kaede herrschen seit sechzehn Jahren über die Drei Länder.
    Die Beiden haben drei Töchter: Shigeko, die Älteste, die das Erbe ihrer Eltern annehmen soll, Miki und Maya, die Zwillinge, die Takeos Fähigkeiten vom Stamm übernommen haben.
    Doch es drohen Gefahren. Zum Ersten von Araii Zenke, der die Macht an sich reißen will und zum Zweiten vom Kaiser und seinem General Saga Hideki.

    Meine Meinung:
    Das Cover passt wieder zu den anderen Teilen, obwohl dieses Buch eher ein Zusatzteil ist.
    Der Klappentext ist sehr wehmütig und lässt darauf schließen, dass der Frieden nicht gewahrt ist.
    In diesem Teil sind Takeo und Kaede erwachsen und Eltern.
    Kaede ist unglücklich, da sie Takeo keinen Sohn schenken kann. Doch er ist aufgrund der Prophezeiung, dass er nur von seinem Sohn getötet werden kann, sehr froh, dass Kaede keinen Sohn gebärt. Schließlich hat er einen Sohn, von dem seine Frau nichts weiß.
    Ihre Tochter Shigeko bereitet sich darauf vor Schritt für Schritt die Macht über die Drei Länder zu übernehmen. Sie hat die beste Ausbildung genossen und handelt sehr beherrscht und überlegt.
    Im Gegensatz dazu stehen ihre Schwestern Miki und Maya, die als Zwillinge geboren wurden und von der Gesellschaft gemieden werden. Sie besitzen die Stammesfähigkeiten und nutzen diese aus.
    In diesem Teil passiert ziemlich viel.
    Der Kaiser ist nicht damit zufrieden, dass Takeo über die Drei Länder herrscht und Araii Zenko will immer noch seinen Vater rächen.
    Außerdem besteht auch noch die Gefahr von Takeos Sohn.
    Dadurch, dass ziemlich viel passiert, gibt es nicht so viele detaillierte Beschreibungen der Umgebung und der Atmosphäre.
    Trotzdem schafft es die Autorin die Atmosphäre immer gut rüberzubringen.
    Es ist aber eine Umstellung, da in diesem Teil alles aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt wird und nicht mehr aus der Ich-Perspektive von Takeo.
    „Der Ruf des Reihers“ ist komplett abgeschlossen und lässt keine offenen Stellen mehr für eine Fortsetzung.

    Mein Fazit:
    Lian Hearn versetzt den Leser noch ein weiteres Mal in ihre japanisch angehauchte Welt und erzählt die Geschichte von Takeos und Kaedes Zukunft und ihren Kindern.
    Das Buch ist noch einmal ein schöner Abschluss der Geschichte und für alle, die nach dem eigentlichen Schluss („Der Glanz des Mondes“) noch nicht genug haben.

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    Musegirl90vor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    16 Jahre nach dem großen Erdbeben, dass für Otori Takeo den Sieg bedeutete, regiert er mit seiner Frau Kaede die 3 Länder in Frieden und Wohlstand. Die 3 Länder blühen dank des Handels regelrecht auf. Es herrscht Reichtum und Wohlstand. Doch dann bekommt Takeo durch einen gewissen Lord Kono die Nachricht, dass der Kaiser seine Herrschaft nicht anerkennt und er entweder ins Exil gehen oder sich das Leben nehmen soll und das Unglück nimmt seinen Lauf. Intrigen werden gesponnen und langsam zieht sich das Netz um Takeo zu.
    Wie schon bei den ersten 3 Bänden war ich gefesselt von der Geschichte. Es ist interessant die Charaktere, die in den ersten 3 Bänden teilweise noch Kinder waren, nun als Erwachsene zu erleben. Manchmal ist es bei den ganzen Intrigen ein bisschen schwer mit zu kommen, zumal auch immer wieder die Sichtweise wechselt und man dadurch um Monate zurück geworfen wird in der Geschichte.
    Das einzige was ich wirklich enttäuschend fand, war das Ende des Buches. Es war viel zu kurz und einfallslos.

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    SalomeWoodhouses avatar
    SalomeWoodhousevor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    Eine etwas überraschende Fortsetzung der Trilogie "Der Clan der Otori". Zeitlich setzt die Handlung sechzehn Jahre nach Ende der ursprünglichen Saga ein und greift die Prophezeiung wieder auf, die Takeo im zweiten Band der Reihe gegeben wurde.
    Anfänglich skeptisch gegenüber dieser unerwarteten Fortsetzung (roch sie doch schon nach reinem Kommerz ohne Bücherseele), schaffte es Hearn trotzdem mich über weite Strecken des Buches zu fesseln und zertrümmert gleichzeitig mit diesem Band das wohlgeschaffene Happy End aus "Der Glanz des Mondes".
    Dabei gelingt es ihr jedoch nur teilweise den Zauber, den die ersten Bände versprühten, wieder aufzugreifen.
    Dieses Buch ist sicherlich nur etwas für Kenner der ersten drei Bände, und auch nur dann, wenn sie ihren Drang Weiteres über Takeo und Co. zu lesen über den Wunsch nach einem guten Ausgang stellen. Allen anderen sei geraten: Lest die Trilogie beginnend mit "Das Schwert in der Stille" und erfreut euch an einer schön erzählten Fantasy- Liebes- Geschichte situiert in einem mystischen, fernöstlichen Land voll Schwertkämpfe und Intrigen.

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    Familinavor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    clan, geschichte, japan, mittelalter, rivalitäten, vergangenheit, otori, tohan, arai, takeo, shigeru, stamm, fähigkeiten, hören, gehör, Zweites Ich, Ich, 2. ich, liebe, krieg,

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    Margovor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    Auch meine Erwartungen konnte der vierte Band der Reihe nicht erfüllen. Die Handlung setzt 16 Jahre nach dem letzten Band ein. In den Drei Ländern herrscht Frieden und Kultur und Handel florieren. Takeo und Kaede regieren das Land als glückliches Paar. Sie haben 3 Kinder. Doch schon bald werden Glück und Frieden bedroht ... von der eigenen Familie, einem skrupellosen Heerführer und dem Kaiser.
    Diesmal hat es Lian Hearn nicht geschafft, mich so zu begeistern, wie in den ersten drei Teilen. Die Handlung zieht sich anfangs sehr schleppens hin. Gegen Ende hat man dann das Gefühl, das Hearn bewusst wird, wieviel Seiten sie schon zu Papier gebracht hat. Plötzlich verläuft die Handlung sehr schnell, abgehackt und nicht sehr ausgefeilt. Auch den Charakteren scheint Lian Hearn weniger Liebe und Gedult gewidmet zu haben.

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    Luxiliphvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    Hmmm. Das Ende ist doch sehr traurig, mir wäre es lieber die Autorin hätte nach dem dritten Band einfch einen Schlussstrich gezogen, denn mit dem Ende des dritten Bandes war ich mehr zufrieden. Zwar bleibt im dritten Teil noch die Frage offen, wie wahr die schlechte Prophezeiung für Takeo ist, doch nach dem vierten Band bleiben noch viel mehr Fragen offen. Es soll zwar noch einen fünften band geben, das ist jedoch die Vorgeschichte des ersten Bandes. Die Autorin hat auch ihre Erzählweise geändert, es wurde nicht mehr so genau alles beschrieben, wie in den letzten drei Bänden. Wer schon mit dem Ende des dritten Bandes zufrieden war, sollte sich das vierte Buch sparen.

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    Samairevor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    Das ist er also, der endgültige Abschluss der Geschichte um Takeo und Kaede. Seit 16 Jahren herrscht Frieden in den drei Ländern, doch Takeo hat all die Jahre seiner Frau den letzten Rest der Prophezeiung verheimlicht, dass er von der Hand seines Sohnes sterben wird. Dieser Sohn ist nunmehr 16 Jahre alt und hat in seiner Kindheit gelernt Takeo zu hassen. Dazu mischt sich nun auch der Kaiser in die Politik der drei Länder ein und Takeo droht alles zu verlieren, was er aufgebaut hat.
    Ein toller Abschluss, sehr emotional und grossartig geschrieben! Dieses Mal nicht mit einem Ich-Erzähler, was ich sehr angenehm fand, da so keine der Figuren in den Vordergrund gerückt wird. Mein persönlicher Lieblingscharakter Makoto hat leider etwas wenig Auftritte im letzten Band, was ich doch sehr schade finde! Aber dennoch ein durch und durch gelungener Abschluss, den man, wenn man die vorhergegangene Trilogie gelesen hat, unbedingt auch lesen sollte!

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    ling_lings avatar
    ling_lingvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    Seit sechzehn Jahren herrschen Takeo und Kaede gemeinsam über die Drei Länder. Ihre Liebe und Harmonie, aber auch die perfekte Balance zwischen männlicher und weiblicher Kraft haben ihrem Land dauerhaften Frieden und großen Reichtum beschert. Das bleibt auch dem Kaiser im fernen Miyako und seinem obersten General, Saga Hideki, nicht verborgen. Der General fordert Takeo zu einem Wettkampf heraus: Wenn er verliert, muss er nicht nur abdanken und sein Land verlassen, sondern auch in eine Heirat seiner schönen Tochter Shigeko mit Saga einwilligen. Mit seinen treusten Gefolgsleuten reist Takeo nach Miyako. Und schon bald überschlagen sich die Ereignisse, denn ein schwerer Verrat droht das zu zerstören, wofür Takeo sein Leben lang gekämpft hat …

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    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Reihers" von Lian Hearn

    Immer noch gut - aber ich muss sagen Takeo jammert mir etwas zu viel rum wie ACH SO alt er doch jetzt ist....

    Band 1: Das Schwert in der Stille
    Band 2: Der Pfad im Schnee
    Band 3: Der Glanz des Mondes
    Band 4: Der Ruf des Reihers
    Einzelband - über Otori Shigeru(bisher nur auf englisch!) Heavens Net Is Wide

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