Ich fühle so tief ich kann

von Liane Cornelius 
3,6 Sterne bei5 Bewertungen
Ich fühle so tief ich kann
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BlueSirens avatar

Intensives, gefühlvolles und besonderes Buch. Ungewöhnliche Liebesgeschichte mit esoterischen Elementen.

Elizzys avatar

Ein interessantes Thema!

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Inhaltsangabe zu "Ich fühle so tief ich kann"

Lilly ist emotional schwer verwundet.
Doch sie hat sich mit den bedrückenden
Erlebnissen arrangiert.

Nach mehreren Operationen braucht sie
nun die Hilfe eines Physiotherapeuten.
Sie lernt Andreas kennen - gutaussehend,
sportlich, charismatisch.
Von seinen besonderen Fähigkeiten ahnt sie nichts.

Geschickt dringt er tief in ihre Seele ein - eigentlich
unmöglich - denn die ist fest verschlossen,
seit damals.

Lilly passt perfekt in sein psychisches Beuteschema.
Sie geht ihm ins Netz. Das Spiel kann beginnen.

Aber der Plan geht nicht auf. Ausgerechnet er,
der Gefühle verabscheut, der in einer kalten Welt
lebt und die Menschen um sich herum durch
Sex und Manipulationen kontrolliert -
ausgerechnet er wird nun unerbittlich
mit seinen Emotionen konfrontiert.

Zwei Menschen am Rande ihres Traumas.

Ein verzweifelter Kampf beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741275197
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:396 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:17.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    BlueSirens avatar
    BlueSirenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Intensives, gefühlvolles und besonderes Buch. Ungewöhnliche Liebesgeschichte mit esoterischen Elementen.
    Ungewöhnliche Liebes(?)geschichte

    Wer es esoterisch, tiefenpsychologisch und ungewöhnlich mag, der darf bei diesem ungewöhnlichen Buch beherzt zugreifen. Lilly und Andreas lernen sich tiefer kennen als ihnen lieb ist und die Gefühle, verändern und überschlagen sich.
    Eine vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog.

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    seekingzamonias avatar
    seekingzamoniavor 5 Monaten
    Eine andere Liebesgeschichte

    Lilly (Liane) ist 57 und gesundheitlich angeschlagen. 

    Nach mehreren Operationen landet sie bei Andreas, einem knapp 30jährigen Physiotherapeuten, der ihr helfen soll.

    Trotz des Altersunterschieds entsteht eine Verbindung zwischen den Beiden und Lilly fühlt schnell mehr, als sie sich selber eingestehen möchte.


    Zwischen den Beiden entwickelt sich eine seelische Verbindung auf einer Ebene, die nicht alltäglich ist; jedoch stößt Andreas sie immer wieder von sich.

    Beide haben zu kämpfen mit Problemen aus der Vergangenheit und tragen emotionalen Ballast mit sich, der ihnen die Situation erschwert, sie aber gleichzeitig miteinander verbindet. 


    -


    Ein ungewöhnliches Buch mit einem ungewöhnlichen Thema. Eine Beziehung auf einer Ebene, die nicht alltäglich ist.

    Man muss sich einlassen auf Lillys (Lianes) Geschichte, sich einfinden in das, was sie uns zu erzählen hat.


    Und sie erzählt es uns direkt, aus ihrer Sicht, unverblümt und geradeaus. Der poetische Titel „Ich fühle so tief ich kann“ lässt eigentlich einen anderen Schreibstil erwarten, und man ist zu Beginn überrascht, wenn einem kurze, prägnante, oft sehr pragmatische Sätze entgegenkommen.

    Das ist aber absolut nicht negativ zu sehen, denn genau das macht das Reiz des Buches aus. Wir erfahren die Geschichte von Lilly selbst und es wirkt, als würde sie einem gegenüber sitzen und erzählen. Man ist persönlich berührt und grade das oft kurze, pragmatische bewirkt, dass man selber emotional reagiert auf das, was sie uns zu sagen hat.


    Allerdings ist das Erzählen „frei von der Leber weg“ manchmal auch etwas verwirrend, Lilly springt in ihren Gedanken, verwickelt, verschachtelt, wechselt das Thema. Es fällt nicht immer leicht, ihr zu folgen. Manchmal bleibt man auf der Strecke, muss den Faden neu suchen, was etwas schwierig im Lesefluss ist. 


    Es sind teils schlimme Dinge, die man erfährt, grade in der Retrospektive. Beide, Lilly und Andreas haben ihre Dämonen, die sie verfolgen, Traumata, die sie zu verarbeiten haben.


    Dabei ist es faszinierend zu beobachten, welch starke Persönlichkeit sich bei Lilly vielleicht auch aus diesen Erfahrungen gebildet hat. Eine Frau, die immer wieder auf Hindernisse trifft aber eine innere Stärke hat, sie zu meistern und an ihnen zu wachsen. 


    Andreas wiederum ist ein schwieriger Fall. Das nicht nur aus Sicht eines Therapeuten vermutlich, sondern auch aus Sicht des Lesers. Natürlich wird einem schnell klar, was ihm alles aufgebürdet wurde in seiner Vergangenheit und man versteht, dass so manches an seinem Verhalten Resultat daraus ist. Jedoch rechtfertigt keine Vergangenheit der Welt das Manipulieren anderer Menschen zum eigenen Vorteil. 


    Die Beziehung der beiden findet auf einer Ebene statt, die für mich faszinierend aber nicht immer greifbar ist. Vermutlich fehlt mir das Hochsensible, um mich einfühlen zu können. Nichtsdestotrotz sind es spannende Aspekte, die einem beim Lesen bewusst und näher gebracht werden.


    Ein gänzlich andere „Liebesgeschichte“, dieses Buch. Nicht für jedermann vermutlich, aber eine faszinierend Lektüre. 

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    helenscreativeobsessions avatar
    helenscreativeobsessionvor 6 Monaten
    Rezension Ich fühle so tief ich kann

    Meine Meinung
    Cover und Titel: Die Farbwahl des Cover gefällt mir unheimlich gut. Die warmen Farben passen sehr gut zu Liane. Die mit Nebelschwaden behangene Landschaft stimmt einen sofort nachdenklich und fängt die Atmosphäre des Buches sehr gut ein. Der Titel klingt für mich unheimlich schön. Allerdings hätte ich vielleicht ein Wörtchen mehr hinzugefügt. «Ich fühle so tief ich nur kann.» Denn ohne das «nur», klingt es, als würde sie versuchen überhaupt etwas zu fühlen, aber Liane ist ja ein wahnsinnig sensibler und gefühlvoller Mensch.

    Schreibstil: Der Schreibstil war für mich vor allem zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Denn ich hätte etwas vollkommen anderes erwartet. Bevor ich mit Lesen begann stellte ich mir den Schreibstil sehr detailliert, tiefgründig und sogar etwas poetisch vor. Allerdings ist der Schreibstil leider fast ein kleines bisschen plump, jedenfalls stellenweise. Ich hätte mir raffiniere Vergleiche und Redewendungen gewünscht. Ich muss aber sagen, dass die Gefühle und Emotionen trotzdem sehr gut rübergekommen sind.

    Die Erzählweise ist, als würde Liane ihre Geschichte direkt dem Leser erzählen. Das ist zwar eine gute Idee, aber ihre Worte kamen mir oft so vor, als würde sie immer aussprechen, was ihr gerade durch den Kopf geht. Gedanken kommen nie perfekt chronologisch geordnet heraus. Deshalb war mir die Geschichte teilweise zu wirr und kam mir etwas zusammengewürfelt vor.

    Inhalt: Das Grundthema des Buches ist ein wahnsinnig interessantes. Ich selber würde wagen zu behaupten, dass ich sehr empathisch sein kann, aber Lillys und Andreas Beziehung geht überall das weithinaus. Am Anfang war eine solche Beziehung zwischen zwei Menschen für mich eher schwer vorstellbar. Aber ich habe mich auf die Geschichte eingelassen und das hat sich gelohnt. Ihre Verbindung, die man im Verlauf der Geschichte immer besser nachvollziehen kann ist wirklich faszinierend.

    Charaktere: Liane ist eine wundervolle Protagonistin und das in vielerlei Hinsicht. Wenn ich daran denke, was sie als Kind alles durchmachen musste und dann an all ihre Operationen, läuft es mir kalt den Rücken hinunter. Deshalb finde ich es umso bewundernswerter, wie sie immer wieder aufsteht und sich ihren Weg zurück ins Leben erkämpft.

    Es gab aber auch ein paar Dinge, die mich störten. So wie ich das verstanden habe, waren Toni und Lilly verheiratet, während diese eine Beziehung mit Andreas aufbaute und dieser verlobt. Auch wenn ich ihre Verbindung für sehr kostbar und wichtig halte, fand ich es doch den Partnern der beiden gegenüber gehörig unfair. Überhaupt hat mich Andreas an meine Toleranzgrenzen gebracht. Ich verstehe, dass er unter einem schweren Trauma leidet, aber das rechtfertigt aus meiner Sicht keinesfalls, wie er andere Menschen und insbesondere Frauen für seinen persönlichen Vorteil manipuliert.


    Fazit
    Eine faszinierende Idee. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, werden einem viele spannende Aspekte der menschlichen Psyche erleuchtet. Der Schreibstil war mir etwas zu plump und stellenweise zu wirr. Während ich Liane schnell ins Herz schliessen konnte, hatte ich mit Andreas doch meine Probleme.


    Bewertung
    ⭐⭐⭐/5


    Habe ich euch neugierig gemacht? Dann schaut auf der Website der Autorin vorbei (https://www.liane-cornelius.de/). Dort könnt ihr ein Casting absolvieren und euch voraussagen lassen, ob das Buch etwas für euch ist oder nicht.

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    Elizzys avatar
    Elizzyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein interessantes Thema!
    Ich fühle so tief ich kann

    Darüber Gedanken gemacht

    Man erfährt bereits am Anfang, dass Liane einen Unfall hatte, der dazu führte, dass sie nun die Hilfe eines Physiotherapeuten benötigt. Andreas. Doch was sich zwischen den beiden entwickelt, damit hätte ich nicht gerechnet. Beide verbindet eine schwere Vergangenheit, mit vielen Tiefs.

    Trotz des Altersunterschied findet Liane eine Verbindung zu ihm und fühlt schnell mehr, als sie sich Anfangs noch zugestehen möchte.

    Wie sich die Beziehung der beiden entwickelt fand ich wirklich faszinierend und wollte unbedingt wissen, wie es mit ihnen weiter geht und ob es vielleicht doch eine Zukunft für sie gibt.

    „Mein Leben ist ein Fluss
    und ich bim mitten drin.
    Die Strömung ist immer noch reissend stark,
    dich ich habe gelernt,
    zu schwimmen.
    Ich muss das rettende Ufer nicht mehr erreichen,
    fühle mich wohl, in dem klaren, warmen Wasser,
    Und ich bin neugierig.
    Neugierig darauf, zu sehen, wohin ich der Strom des Lebens
    noch so treiben wird.“

    Gefiel mir sehr

    Trotz allem, hat Lilly nie den Mut verloren, war immer widerspenstig und konnte immer das Positive in allem Negativen für sich herausziehen. Diese Einstellung ist sehr lobenswert und gefiel mir wirklich sehr!

    Gefiel mir nicht

    Leider war mir das Buch teilweise zu düster und ich hatte ein schlechtes Gefühl beim Lesen, vor allem als man erfuhr, was bei Liane / Lilly in der Kindheit alles vorgefallen ist. Solche Eltern wünscht man sich niemandem!

    Schreibstil & Cover

    Der Schreibstil sprach mich leider nicht wirklich an und war mir teilweise zu verschachtelt. Die Sätze kamen mir oft wie Gedanken vor, die dann wirr wiedergegeben wurden und so viel es mir schwer der Geschichte zu folgen. Mir war der natürliche Lesefluss so etwas zu holprig. Das Cover ist farblich wundervoll gewählt, einzig die Schrift sagt mir persönlich nicht zu.

    Fazit

    Das Buch konnte mich von der Thematik her auf jeden Fall fesselnd, doch leider sagte mir der Schreibstil nicht zu. Auf der Homepage von Liane, könnt ihr übrigens durch das Lösen von ein paar Fragen ganz einfach herausfinden, ob das Buch zu euch passt!  Hier gelangt ihr zum Casting – diese Idee finde ich übrigens richtig toll und habe ich so noch nicht gesehen!

    Bewertung
    Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
    Schreibstil ♥♥ (2/5)
    Botschaft ♥♥♥ (3/5)
    Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

    Hier könnt ihr das Buch kaufen

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    Peanut91s avatar
    Peanut91vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Man muss sich beim Lesen voll und ganz auf das Buch einlassen. Wenn man auf übernatürliche Bindungen zwischen Menschen und dem Thema Dual-Se
    Buch für Hochsensible

    Das Buch ist in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst und beinhaltet viel Hintergrundhandlung und ist mit sehr vielen liebevollen Details versehen. Es tauchen nur wenige Personen auf, aber diese werde alle sehr detailliert beschrieben.

    Ich konnte Lillys Gedankengänge als ebenfalls hochsensible Persönlichkeit durchaus nachvollziehen, auch wenn sie um einiges emotionaler ist als ich.

    Das Cover ist wunderschön, jedoch müsste die Schrift etwas heller sein. Es passt zum Buch an sich, da es sich um eine Liebe zwischen einer sehr warmherzigen und einer kühler Person handelt.

    Besonders gefallen haben mir die kurzen Texte zu Beginn und am Ende des Buches.


    Für meinen Geschmack war alles ein wenig zu langamtig, doch für eine Autobiographie in der Dicke ist es eine durchaus gängie Handlungsgeschwindigkeit.


    Die Liebe findet auf anderer Ebene statt und somit auf eine ganz andere Art und Weise. Dadurch weiß man nicht immer was gerade wirklich geschieht und was nicht.

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