Liane Dirks Die liebe Angst

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Inhaltsangabe zu „Die liebe Angst“ von Liane Dirks

Neu aufgelegt: der Roman, der als Standardwerk zum Thema des sexuellen Missbrauchs gilt. Vor zwanzig Jahren erstmals erschienen und immer noch aktuell: Der Romanerstling von Liane Dirks wurde als literarisches Meisterwerk gelobt und für die Hilfe zur Selbsthilfe eingesetzt – bis zur Aktion „Keine Gewalt gegen Kinder“ der damaligen Familienministerin Angela Merkel Nichts ist eigentlich ungewöhnlich in dieser Familie. Die Eltern und die Kinder sind nett, der Vater kocht in den feinsten Hotels. Wenn nur das ewige Tingeln nicht wäre von einem Ort zum nächsten, aufbauen, abreißen, Zelte und Betten – Köche bauen kein Haus. »Euer Vater hat wieder etwas angestellt«, sagte die Mutter zu den Kindern, wenn sie die Koffer packte, auf und fort – Hamburg, die Karibikinsel Barbados, München, Fürstenfeldbruck, Rothenburg und schließlich Bielefeld. Und wenn die Angst nicht wäre, die »liebe wütige Angst«, wie Anne, die zu Beginn der Geschichte vier und am Ende elf Jahre ist, dieses Gefühl des Unbeschützten nennt. Das Mädchen erzählt die Geschichte seiner Kindheit, erzählt von der Liebe zum Vater, der mit seinen Träumen und Märchen alles verzaubern kann, der seine Sehnsüchte aber auch mit Alkohol und Sex stillt und doch dabei nie satt wird und seine beiden Töchter sexuell missbraucht, über Jahre hin. Anne erlebt die Kälte und Wut der Mutter, die alles ahnt und nicht eingreift, sie sucht Schutz bei der älteren Schwester, erfährt, wie der Pfarrer auf Hilferufe schweigt, erleidet die Brutalität der Nachbarn, als die Bombe platzt und der Vater ins Gefängnis kommt. Und doch werden in dieser Familie auch Sterne gebastelt und Märchen erzählt, Anne tobt, spielt, lacht und tröstet die arme Mutter. »Dieses Buch ist mit Abstand die sensibelste und dichteste Beschreibung sexuellen Missbrauchs in der heutigen Literatur. Es zeigt besser als jedes Lehrbuch, wie Kinder Opfer sexueller Gewalt werden und mit welcher Überlebenskraft sie in der Lage sind, gegen dieses Trauma anzukämpfen.« Ursula Enders, Zartbitter

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