Tausend kleine Lügen

von Liane Moriarty 
4,6 Sterne bei71 Bewertungen
Tausend kleine Lügen
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Subtil, erfrischend und humorvoll

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KleineNeNis avatar

Mich konnte es leider nicht begeistern. Vielleicht ist es nur was für Mütter? Ich konnte die Handlungen nicht immer nachvollziehen.

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Inhaltsangabe zu "Tausend kleine Lügen"

Jane flieht vor ihrer Vergangenheit. Seit der Geburt ihres Sohnes vor fünf Jahren hat sie es nirgendwo länger ausgehalten. Nun ist sie im idyllischen australischen Küstenstädtchen Pirriwee gestrandet und scheint endlich angekommen zu sein. Schnell schließt sie Freundschaft mit der lebhaften Madeline und der schönen Celeste. Doch plötzlich geraten die drei Frauen in den Strudel von dunklen Geheimnissen, Lügen und Intrigen. Als bei einem Elternschulfest ein Mann tödlich verunglückt, bezweifeln einige, dass es ein Unfall war.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175437
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:25.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.01.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Tagorvor 8 Stunden
    Kurzmeinung: Subtil, erfrischend und humorvoll
    Daily Soap mit Supermüttern

    Als Jane mit ihrem Sohn Ziggy in eine Kleinstadt am Meer, Pirriwee, zieht, ahnt sie nicht, wie sich ihr Leben in den folgenden Wochen ändern wird. Dort lernt sie zwei Frauen, auch sie Mütter, kennen und freundet sich mit ihnen an, macht sich aber aufgrund eines Vorfalls in der Vorschule auch schnell ungewollt Feinde. Die Emotionen kochen hoch und aus einer Mücke wird ein Elefant, der eine Lawine an Ereignissen lostritt, die einen Menschen das Leben kosten wird.

    Ein erfrischend subtiles und humorvolles Buch, das eine regelrechte Sogwirkung entwickelt, der man sich kaum entziehen kann.  Wer auf Rätselraten, Geheimnisse und kleine Intrigen, attraktiv verpackt in eine Vorstadt-Vorschul-Hölle steht, ist mit diesem Buch definitiv perfekt beraten.

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    niknaks avatar
    niknakvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wie viele Lügen braucht man, um ein normales Leben führen zu können?
    Big Little Lies

    Inhalt:
    (Klappentext)
    Jane flieht vor ihrer Vergangenheit. Seit der Geburt ihres Sohnes vor fünf Jahren hat sie es nirgendwo länger ausgehalten. Nun ist sie im idyllischen australischen Küstenstädtchen Pirriwee gestrandet und scheint endlich angekommen zu sein. Schnell schließt sie Freundschaft mit der lebhaften Madeline und der schönen Celeste. Doch plötzlich geraten die drei Frauen in den Strudel von dunklen Geheimnissen, Lügen und Intrigen. Als bei einem Elternschulfest ein Mann tödlich verunglückt, bezweifeln einige, dass es ein Unfall war.

    Mein Kommentar:

    Dieses Buch stammt von der Autorin Liane Moriarty und ist trotz der fast 500 Seiten sehr schnell gelesen. Die Autorin hat einen flüssigen und lockeren Schreibstil. Das Buch basiert auf der Serie Big Little Lies. Dabei finde ich, dass es sehr gut gelungen ist, diese Serie in einem Buch zusammenzufassen.
    Der Einstieg ins Buch ist mir ein weinig schwer gefallen, da zu Beginn sehr viele verschiedene Personen auftauchen und man als Leser erst herausfiltern muss, wer wichtig ist und mit wem zusammengehört. Aber nach kurzer Zeit hat man einen roten Faden und dann lässt einen das Buch auch nicht mehr los.

    Die Autorin teilt das Buch in zwei verschiedene Handlungsstränge auf, welche durch verschiedene Schriftarten sehr gut voneinander zu unterscheiden sind. So gibt es einerseits die Haupthandlung, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und so sehr lebendig und unterhaltsam wirkt. In diesem Strang wird davon erzählt, wie es zum Ende des Buches kam und was sich bis dahin alles ereignet hat. Und nebenher erfährt der Leser auch noch gleichzeitig das Ende des Buches in Form von Aussagen, die die teilnehmenden Charakteren bei einer Zeugenbefragung zu Protokoll geben. Dabei ist aber wichtig zu sagen, dass man nie genau erfährt was passiert und warum. Die Spannung bleibt also bis zum Schluss erhalten. Ich würde sogar sagen, dass sie dadurch noch erhöht wird, da man eine Ahnung hat, was passiert ist, aber nicht genau was und wie es dazu kam. Das ist eine sehr gelungene Idee der Autorin und die Umsetzung ist ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Etwas Vergleichbares habe ich bisher noch in keinem Buch gelesen.

    Die Protagonisten sind sehr lebendig und authentisch beschrieben und sie könnten jederzeit bei uns in der Nachbarschaft leben. Dabei gefällt mir sehr gut, welchen Zusammenhalt die drei Freundinnen haben und mit welcher Fürsorge jede einzelne auf ihre Kinder achtet. Obwohl sie selbst viele eigene Probleme haben, steht die Freundschaft für sie an erster Stelle. ich fand die Hauptprotagonisten sehr schön und auch tiefgründig beschrieben und man konnte sich immer ein gutes Bild von ihnen machen. Das lag sicher auch an der verschiedenen Perspektiven in denen die Geschichte erzählt wurde. Dadurch lernte man alle sehr gut kennen und konnte ihr Handeln auch gut nachvollziehen.

    Das Buch hat aber auch viele Zeitkritische Themen behandelt und so den Leser zum Nachdenken angeregt. So ging es nicht nur um Mobbing und Gewalt in der Beziehung sondern auch um Kinderprostitution und die Erziehung im Allgemeinen. So erhält der Leser neben einer spannenden Geschichte auch noch ein paar tiefgründige Themen, über die er nachdenken kann und die ihn nicht so schnell loslassen.

    Mein Fazit:
    Ein sehr gelungenes Buch nicht nur für alle Fans von Big Little Lies, sondern für jeden der es gerne spannend und unterhaltsam liebt. Dabei kommt jeder auf seine Kosten.

    Ganz liebe Grüße,
    Niknak

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    Katharina_Maasss avatar
    Katharina_Maassvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren!
    spannender Zusammenhalt dreier Frauen

    Ich wurde vom Bastei Lübbe Verlag eingeladen dieses Buch zu rezensieren. Witziger weise habe ich nur wenige Tage zuvor die Serie beendet. Ich hatte so viel Lob über Big little Lies gehört, dass ich sie unbedingt gucken wollte. Die 7 Folgen der Serie habe ich an einem Stück geguckt. Ich wusste zu dieser Zeit nicht mal das die Geschichte auf ein Buch basiert. Als ich dann die Einladung von Bastei Lübbe bekommen habe konnte ich einfach nicht widerstehen.

    Wir lernen 3 Frauen kennen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch alle drei sind mit Leib und Seele Mütter. Diese Tatsache führt sie zusammen und lässt sie zu sehr guten Freundinnen werden. Doch erstmal zurück zum Anfang des Buches, bzw zurück zum Ende der Geschichte. Den Tausend kleine Lügen beginnt am Ende der Geschichte. Es passiert ein Unfall von dem keiner glaubt das es ein Unfall war.

    Nachdem uns Liane Moriarty erzählt hat wie die Geschichte endet, erzählt sie uns auf knapp 500 Seiten wie es zu diesem Unfall kommt und wie die Freundschaft zwischen Jane, Madeline und Celeste entsteht und wie diese drei Frauen zusammen halten.

    Ich möchte euch hier nicht zuviel über den Inhalt verraten, da ich die Geschichte sehr spannend finde. Als ich die Serie begonnen habe, habe ich etwas im Stil von Desperate Housewives erwartet. Doch ich wurde komplett überrascht von der Handlung! Als ich dann das Buch gelesen habe, wusste ich ja schon was mich erwartet. Daher fand ich einige Situationen vorhersehbar. Aber trotzdem finde ich die Entwicklungen wirklich spannend, auch wenn man erahnen kann was als nächstes passiert.

    Ich gebe zu das es mir sehr geholfen hat das ich im Vorfeld schon die Serie geguckt habe. Diese Tatsache hat mir sehr geholfen ins Buch rein zu finden und mit den Sprüngen der Sichtweisen zurechtzukommen. Trotzdem war es nochmal eine ganz neue Erfahrung das Buch zur Serie zu lesen. Und nebenbei bemerkt: die Umsetzung des Buches zu Serie ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen!

    Die Geschichte ist wirklich spannend, die Charaktere sind sehr unterschiedlich wodurch es nie langweilig wird. Der Schreibstil von Liane Moriarty ist angenehm aber auch anspruchsvoll und nicht unbedingt leicht. Das Cover finde ich wunderschön und ich finde es sehr passend zur Geschichte.

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    christiane_brokates avatar
    christiane_brokatevor 3 Monaten
    Tausend kleine Lügen

    Leider hat mich das Buch überhaupt nicht überzeugt.

    Meine Erwartungen:
    Als ich denn Klappentext gelesen hatte, habe ich erwartet, dass die 3 Hauptcharaktere Ermitteln und den Tod des Mannes aufklären, das im Hintergrund aber auch ihr Leben als Mütter eine Rolle spielt. Außerdem hoffte ich auf Spannung in dem Buch.

    Meine Meinung:

    Wir lernen Pirrewee, celeste und Madeleine kennen die alle ihr Schicksal haben und schon viel erlebt haben. Viele Intrigen und Geheimnisse warten auf einen, aber es war so ein bisschen Desperate Housewife ähnlich, nur nicht so spannend. Die Charaktere wirkten sehr oberflächlich und zeitweise auch sehr kalt. Sie konnten mich überhaupt nicht überzeugen und in ihr Herz lassen.

    Ich musste dieses Buch in Etappen lesen, da es mich nicht gefesselt hat, die Geschichte zwar etwas spannend war aber der Spannung Bogen nicht durchgehend war, außerdem waren die Handlungen sehr vorhersehbar. Es wirkte alles sehr gestellt und nicht realistisch, in meinen Augen. Die Story war auch nichts Neues.

    Wenn die Charaktere einen noch mehr in ihre Seele schauen hätten lassen, sie mehr als Freundinnen gewesen wären auch für mich als Leser. Dann wäre dieses Buch auch sehr gut gewesen, außerdem fand ich dem Toten hatte noch eine größere Aufmerksamkeit verdient, die hier etwas zu kurz kam. Wäre dies alles gewesen wäre meine Bewertung besser ausgefallen.


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    Mrs.Bookwonderlands avatar
    Mrs.Bookwonderlandvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolutes muss
    Big little Lies

    Ich wurde eingeladen, dieses Buch zu rezensieren und habe dies sehr gerne mit Freude angenommen.

    Zuvor habe ich noch nicht so viel darüber gehört, bis ich gelesen habe, dass dies das Buch ist zu Big Little Lies.

    Ich bin mit keinem Vorbehalt an das Buch gegangen und habe mich in das Buch verliebt, Der Schreibstil ist toll und man findet sich sehr toll in die Geschichte ein.

    Meiner Meinung brauch man allerdings etwas Zeit um nicht durcheinander zu kommen. Da die Geschichte aus mehreren Perspektiven ist. Das Buch beginnt mit dem Ende der Story, was es sehr spannend macht, man muss wissen was passiert ist.

    Es wird das leben verschiedener Frauen gezeigt und jede hat so ihr eigenes Paket zu tragen aus der Vergangenheit und Gegenwart. 

    Für mich war es ein Rauf und runter der Gefühle und ich habe es geliebt.

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 4 Monaten
    Dabei könnte die Wahrheit so einfach sein.

    Beschreibung:

    Pirriwee, eine kleines idyllisches Städchen an der australischen Küste. Hier möchte Jane mit ihrem fünfjährigen Sohn Ziggy wohnen. Mehrfach ist die junge Mutter seit der Geburt ihres Sohnes in Sidney und um Sidney herum umgezogen, doch hier hat sie das Gefühl, dass sie sesshaft werden könnte. Schon bevor sie überhaupt offiziell Bewohner des Küstenstädtchens wird, trifft sie auf Madeline und Celest und freundet sich mit ihnen an. Zwei bzw. drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei einem Quizabend in der örtlichen Schule, treten am frühen Abend Unruhen auf, wodurch auch ein Mensch ums Leben kommt. Doch war es tatsächlich ein Unfall?

    Meinung:

    Witzig. Irgendwie las sich die Geschichte bereits vor einer Weile ganz interessant, als das eBook reduziert war und ich fast zugreifen wollte. Da es aber nicht so wirklich mein Genre ist, lies ich es bleiben. Schwups, landete eine E-Mail in meinem Postfach: Der Verlag „Bastei Lübbe“ lädt zum Rezensieren ein, da die dazugehörige Serie aktuell auf VOX angelaufen ist. Was soll man als Leser denn da machen?! 

    An sich erinnerten mich die Charaktere etwas an die Desperate Housewives, nur die abgespeckte Version. Wobei ich mir nach dem Buch nur schwer vorstellen kann wie sich eine Serie gestalten soll. Ein Film fiele mir da leichter. Der erste Satz soll auch keine Kritik an den Charakteren sein, denn ich habe die Serie stellenweise gesuchtet. Mir gefallen das Zusammenspiel sowie das Erfüllen von so manchem Klischee. Quasi das Gesamtkonzept. So oft musste ich schmunzeln über die Helikopter Mamis, die Art wie die Karrierefrauen dargestellt wurden. Oftmals sicher absolut überspitzt, aber gerade das macht es so unglaublich passend. 

    Der Clou des Ganzen war, dass die Geschichte am Ende beginnt. Das baute für mich eine gewisse Spannung auf, da ich ja von Natur aus neugierig bin und entsprechend wissen wollte, was da eigentlich passiert ist. Tja, dafür musste ich dann natürlich das Buch lesen. Immer wieder wurden Zeugenbefragungen sowie Interviews eingestreut, welche die Neugierde nur noch mehr anfachten. Oft wusste ich gar nicht um was es genau ging, denn das erfuhr ich oft erst ein bis zwei Kapitel später. So verglich man die Aussagen mit dem gerade erlebten Kapitel und versuchte daraus schlau zu werden.
     
    Mir gefiel es außerdem, weil es zeigt, dass auch so komplett unterschiedliche Menschen Freundschaften schließen können. Man sich nicht von Gerüchten und Vorurteilen beeinflussen lassen sollte, denn nicht immer ist etwas dran. Und vor allem aber: Man ist nie allein! Es gibt immer Menschen, mit denen man reden kann. Für Probleme gibt es Lösungen, man muss es nur anpacken. Leider kann ich ohne zu spoilern nicht auf die Details eingehen, aber wer die Geschichte dieser Frauen liest, der wird vielleicht wissen was ich meine. Sicher könnte man sich jetzt darüber streiten ob es nicht ein unglaubwürdiger Zufall ist, dass gerade so viele Fälle auf einmal eintreten, und überhaupt. Es ist ein Buch. Das Buch in sich ist schlüssig, es unterhält, ist interessant und…. *bitte weiter zum Fazit*

    Fazit:

    …ich würde es definitiv weiter empfehlen. Ein gewisser Tiefgang, ein bisschen Humor, es passt und gefällt! 

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    Kendas avatar
    Kendavor 4 Monaten
    sehr fesselnd und unterhaltend

    Angestachelt von der Serie, die ich nicht gesehen habe, und von dem Angebot von Bastei Lübbe, konnte ich gar nicht anders und das Buch „Tausend kleine Lügen“ musste bei mir einziehen. Eine Weile hat es gedauert aber nun habe ich es gelesen und was soll ich sagen? Der Schreibstil ist klasse. Bislang kannte ich noch keinen Roman von Liane Moriarty aber das wird sich sicher noch ändern.

    Die Protagonisten haben mir sehr gefallen. Die Blonden Bobs nun nicht so und überhaupt sind doch einige Intrigante Charaktere vorhanden aber die drei Frauen fand ich super gelungen, sehr abwechslungsreich und auch so normal, wie aus dem Leben gegriffen.

    Die Idee und die Umsetzung finde ich sehr gelungen. Ich mag wie sich die Geschichte an den Unfall heran tastet aber auch wie die Gesprächsausschnitte dargestellt wurden. Ich bin eigentlich kein besonderer Freund von diesen Auflistungen wer was sagt aber in diesem Fall fand ich es sehr gelungen und passend. Das gab mir besonders das Gefühl dabei zu sein.
    Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen und ich konnte auch das Buch kaum aus der Hand legen weil ich so neugierig war welcher Mann den Unfall hat und wie es dazu kommt. Sehr gelungen fand ich auch die ganzen kleinen Geheimnisse, die Lügen und die Intrigen und wie sich die ganze Situation so zuspitzt. Für mich war es ein Leseerlebnis.

    Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und beides ist sehr gelungen.



    Fazit:
    Mir hat „Tausend kleine Lügen“ sehr gefallen. Ich fand die Entwicklung zu dem Finalen Abend sehr gelungen und auch die Darstellung der „anderen“. Insgesamt konnte mich die Geschichte sehr gut fesseln und unterhalten. Ich kann „Tausend kleine Lügen“ absolut empfehlen.

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    MiHa_LoRes avatar
    MiHa_LoRevor 4 Monaten
    Sympathische Charaktere, nachvollziehbare Handlung

    Protagonisten
    Jane
    ist etwas jünger als die anderen Mütter, aber davon lässt sie sich nicht einschüchtern. Sie flieht vor ihrer Vergangenheit und hat schon einige Unsicherheiten und steht unter deren Einfluss. Ihr kleiner Sohn Ziggy bedeutet ihr die ganze Welt. Als er dann am Anfang der Grundschule direkt beschuldigt wird, eine Mitschülerin verletzt zu haben, beginnt ihre gerade gewonnene Ruhe wieder zusammenzubrechen. Sie glaubt ihrem Sohn, dass er nichts getan hat, doch einige andere Mütter oder Väter glauben etwas anderes. So fühlt sich Jane nie wirklich Zuhause und das fand ich sehr traurig, da sie und ihr Sohn wirklich lieb sind und die fiese Behandlung nicht verdient haben.

    Madelines
    vierzehnjährige Tochter Abigail von ihrem Exmann Nathan bereitet ihr den größten Kummer. Nathan war kaum für die gemeinsame Tochter da und nun ist es für Madeline sehr hart anzusehen, wie er für sein Kind von seiner neuen Frau Bonnie da ist und wie Abigail sich eher zu dieser anderen Familie zugehörig fühlt. Madeline fühlt sich sowohl von Abigail als auch von Nathan verraten und das ist absolut verständlich. Sie hat Jane unter ihre Fittiche genommen und beschützt sie wie eine große Schwester vor den Anschuldigungen der anderen Frauen. Sie setzt sich sehr gegen diese Ungerechtigkeiten ein und ist immer leidenschaftlich bei der Sache. Sie ist nicht der Typ, der aufgibt, sondern eine, die sich festbeißt und kämpft. Ich habe sie mit ihrer offenen, ehrlichen und entschlossenen Art direkt ins Herz geschlossen.

    Alle glauben, dass Celeste eine wundervolle Ehe führt. Sie und ihr Mann Perry sind attraktiv, reich und haben zwei tolle Kinder. Doch was niemand weiß ist, dass Perry manchmal die Kontrolle verliert und Celeste dann verletzt. Seine Entschuldigungen in Form von teuren Geschenken bedeuten ihr nichts, und doch kann sie ihn nicht verlassen, denn er ist ein guter Vater und wenn er nicht gerade wütend ist, könnte man sich auch keinen besseren Ehemann wünschen. Sie liebt ihn trotz all der schrecklichen Dinge, trotz ihrer Angst. Sie möchte zwar, dass er damit aufhört, aber sie kann auch nicht wirklich etwas dagegen unternehmen.

    Andere Charaktere

    Das Buch hat sehr viele Charaktere. Die Kinder in der Schule, deren Eltern, die Freunde der Erwachsenen, ihre Familien und Nachbarn. Am Anfang war es kurz schwer, sich da zurechtzufinden, bei den Nebenfiguren weiß ich nach wie vor nicht, wer wer ist, aber sie haben die Sache mit ihren Geschichten schön abgerundet und ihr Tiefe verliehen.

    Handlung und Schreibstil

    Ich kann gar nicht genau sagen, was das Hauptthema des Buches ist. Es geht um Gewalt und Missbrauch, um den Umgang mit Kindern und deren Erziehung, Probleme in der Ehe und auch darum, sich für seine Kinder oder Familie einzusetzen. Es waren viele Punkte, die auch im Alltag oft so vorkommen und es gefiel mir, dass es zum großen Teil ganz gewöhnliche Dinge zu sein schienen.

    Am Anfang des Buches geschieht ein Mord, aber der Leser weiß weder, wer das Opfer ist, noch, wer der Mörder sein könnte. Dann beginnt die Handlung sechs Monate vorher und es gibt zwischen den Kapiteln Kommentare von anderen Nebenfiguren, über aktuelle Geschehnisse oder noch kommende. Diese fand ich sowohl spannend als auch nervig.
    Ansonsten fand ich den Schreibstil sehr passend. Man hatte einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten. Ihre Ängste, Motive und Dinge, die sie leugnen. Ich konnte die Handlungen der Charaktere immer sehr gut nachvollziehen und fand auch die Geschichte dementsprechend gelungen.
    Sonstiges
    Die Serie fängt die Stimmung des Buches wirklich wunderbar ein und die Schauspieler passen wirklich gut in ihre Rollen. Ich würde den Lesern die Serie empfehlen und auch den Serienguckern das Buch! Es wurde wirklich gut adaptiert.

    Fazit

    Mir hat "Tausend kleine Lügen" mit seinen sympathischen Charakteren und der absolut nachvollziehbaren und verständlichen Handlung gut gefallen und konnte mich auch wirklich überzeugen.

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    KleineNeNis avatar
    KleineNeNivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Mich konnte es leider nicht begeistern. Vielleicht ist es nur was für Mütter? Ich konnte die Handlungen nicht immer nachvollziehen.
    Vielleicht nur was für Mütter?

    Laut Klappentext könnte man denken, es geht um den Mord eines Mannes, welcher kein Unfall war. Allerdings ging es eigentlich um etwas anderes... Jane zieht mit ihrem Sohn Ziggy in ein kleines Küstenstädchen, wo Ziggy dann eine Vorschule besucht. Jane ist 25 Jahre alt und alleinerziehend. Den Vater von Ziggy kennt sie nicht. Durch einen Zufall lernt sie Madeline kennen, welche zum 2. Mal verheiratet ist, ein Kind aus erster Ehe hat sowie ein (oder zwei?) aus der neuen Ehe. Madeline ist mit der schönen Celeste befreundet, welche ebenfalls verheiratet ist und zwei Söhne, Zwillinge, sowie sehr viel Geld hat. Alle 3 lernen sich also kennen, da die Kinder neu eingeschult werden und freunden sich miteinander an. Als eines Tages der kleine Ziggy beschuldigt wird, ein Mädchen aus seiner Klasse gewürgt zu haben, geht ein Krieg unter den Müttern los und Jane wird durch Madeline und Celeste unterstützt. 

    Ich persönlich würde sogar so weit gehen, dass es gar nicht, wie im Klappentext angedeutet, um einen Mord geht, sondern eher um den Krieg der Mütter. Immer wieder werden in der Geschichte einzelne Elternteile zum besagten "Quizabend" befragt, an welchem der Mord stattfand, aber inhaltlich ging es jedes Mal um Ziggy und die Probleme von Jane, Madeline und Celeste. Jede der Frauen hat ein Problem und wirkte sehr labil auf mich. Ich hatte auf eine Art "Desperate Housewifes" gehofft, allerdings wurde ich nur mit Problemen überschüttet, die nicht viel zur eigentlichen Handlung beigetragen haben.

    Das Cover hat mich nicht angesprochen, da ich aber wusste, dass es sich um das Buch zur neuen Serie "Big little lies" handelt, wollte ich es unbedingt lesen.

    Der Schreibstil Autorin war gut, eher normal. Allerdings kam meiner Meinung nach nicht viel Spannung auf. Zu Anfang schienen die Verhöre der Elternteile, welche immer mal wieder auftauchen, sehr vielversprechend, aber auch diese konnten mich irgendwann nicht mehr fesseln, da ich kein Vorankommen sah. Die Erzähl-Perspektive hat es mir da nicht einfacher gemacht. Mal haben wir Jane verfolgt, mal Celeste oder Madeline und konnten so in deren Gedankenwelt eintauchen. Da jede auf ihre eigene Art und Weise ein wenig gestört war, war es zwar irgendwo spannend, aber nicht fesselnd. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich jetzt unbedingt wissen möchte, was an dem besagten Abend passiert ist und was generell noch bei den einzelnen Frauen passiert. Nach der Hälfte des Buches habe ich die Seiten teilweise quergelesen. Es hat sich einfach nichts getan und vieles erschien mir belanglos.

    Ich weiß nicht, warum bei mir die Spannung nicht wie bei anderen aufkam. Liegt es daran, dass ich die Frauen und deren Handlungen nicht nachvollziehen konnte? Ich weiß es nicht. Der Plot war aber auf jeden Fall da! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Da ich mit den Protagonistinnen leider nicht sympatisierte, war mir die Wendung aber auch irgendwie nicht wichtig.

     

    Fazit

    Mir hat einfach Spannung gefehlt und auch die Protagonistinnen konnten mich nicht begeistern. Weder die Handlung, noch die Charaktere waren überzeugend. Ich hatte eine Art "Desperate Housewife" erwartet, habe aber nur eine verbitterte Hausfrauen-Geschichte bekommen. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern. 

    Vielen lieben Dank an Bastei Lübbe und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

    Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

    Eure Neni ♥

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    N
    Nina_Sollorz-Wagnervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Jane kommt mit ihrem kleinen Sohn in Pirriwee an und fühlt sich heimisch. Mit Madeline und Celeste schließt sie schnell Freundschaft.
    Tausend kleine Lügen / eine spannende Story

    In " Tausend kleine Lügen " ist Jane mit ihrem kleinen Sohn in das Küstenstädchen Pirriwee gelandet und versucht sich dort ein neues Zuhause aufzubauen. 
    Dazu gehören auch ihre neuen Freundinnen Madeline und Celeste.
    Bis die drei Frauen in einige Intrigen und Lügen verwickelt werden.
    Die Story bringt eine Menge an Spannung, Abwechslung und Emotionen mit. 
    Man darf mit den Frauen mitfiebern und die verschiedensten Gefühlen erleben. 
    Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können und musste es in einem Rutsch durchlesen. 
    Das Buch bekommt von mir eine Lese  / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne. 

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