Liaty Pisani Die rote Agenda

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Inhaltsangabe zu „Die rote Agenda“ von Liaty Pisani

Auf der Jagd nach den verschollenen Notizen des Mafia-Anklägers Paolo Borsellino – Spion Ogden im Fadenkreuz von Mafia und Politik.

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  • Sizilianisches Finale

    Die rote Agenda
    walli007

    walli007

    In London wird ein bekannter Sherlock Holmes Kenner umgebracht. Ohne zu wissen, was er da hat, ließ er vor einer Holmes-Auktion, einen roten Terminkalender mitgehen, den er von einem Freund nach Italien schicken lässt. Verena Mathis hält sich anlässlich eines Kongresses in Turin auf, wo auch ihr väterlicher Freund Paolo Astoni wohnt. Natürlich soll die Gelegenheit zu einem Treffen genutzt werden. Astoni, der inzwischen vom Tod seines Freundes erfahren hat, ist sehr niedergedrückt, dennoch genießt er den Abend mit Verena. Als er später wieder zu seinem Haus kommt, wird ihm ein Umschlag in die Hand gedrückt. Auch Ogden und Stuart, die den Dienst gemeinsam führen, machen sich auf den Weg nach Turin, um Alimante zu treffen, der einen Auftrag hat. Mal wieder was von Ogden, mit Spannung nahm ich in der Bücherei diesen Band zur Hand, denn Ogden ist einer der wenigen Spione, die es mit Intelligenz und Herz auf meine Leseliste geschafft haben. Schon einige Male habe ich ihn durch einen Auftrag begleitet, wobei sein Beruf ihn immer mit interessanten Personen und spannenden Geschichten zusammengeführt hat.  Wie der Untertitel des Buches (Der Spion und der Pate) schon andeutet, bekommt es Ogden diesmal mit der Mafia zu tun. Ein heikles Thema, die Verquickung von Wirtschaft und Politik mit dem Verbrechen, wofür sich Italien als Schauplatz zwar förmlich aufdrängt, wo sich aber dennoch die Frage stellt, ob sich andere Länder oder Regierungen davon frei sprechen können. Als Jahre nach dessen Ermordung jedenfalls der Terminkalender eines Richters wieder auftaucht, sind die verschiedensten Organisationen dahinter her. Und Ogden und seine Kameraden haben alle Hände voll zu tun, gerade dies zu verhindern und dabei noch für den Schutz der eher unschuldig Beteiligten zu sorgen. Atemberaubend sowohl in den actiongeladenen Momenten als auch in den hervorragend recherchierten Teilen, in denen es um die verschwiegenen Kanäle geht, die die Mafia mit ihren Freunden oder Feinden verbindet. Dabei bleibt Ogden doch menschlich, auch wenn kurz die Gefahr besteht, er könnte zur Killermaschine mutieren als seine Verena entführt wird. Ihr gilt doch seine größte Sorge, ist sie neben dem Dienst doch seine einzige Familie.  Fesselnd und packend wird hier ein brisantes Thema angepackt, bei dem man sich immer fragt, was Wahrheit und was Fiktion ist. Allzu realitätsfern scheint es nicht zu sein, auch wenn die Autorin betont, dass Ähnlichkeiten zufällig und unbeabsichtigt sind. Sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Die rote Agenda" von Liaty Pisani

    Die rote Agenda
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    10. December 2012 um 14:57

    „Die rote Agenda“ ist ein weiterer spannender und politisch aktueller Roman der italienischen Autorin Liaty Pisani mit der von ihr geschaffenen Gestalt des Spions Ogden in der Hauptrolle. Man kann den neuen Roman auch ohne die Vorgängerbücher gut lesen, doch die Kenntnis der Vorgänger: Der Spion und der Analytiker Der Spion und der Dichter Der Spion und der Bankier Der Spion und der Schauspieler Der Spion und der Präsident Der Spion und der Rockstar die zwischen 1991 und 2006 erschienen sind, ist sehr hilfreich dafür, überhaupt zu verstehen, wer sich hinter dem Dienst verbirgt, für den Ogden arbeitet. Im vorliegenden Buch folgt Ogden der sogenannten roten Agenda, Notizen des sizilianischen Richters Paolo Borsellino, der seine Erkenntnisse der Beziehungen zwischen der Mafia und der italienischen Politik mit dem Leben bezahlen musste. 1992 kam er bei einem Attentat um und seine Agenda galt als verschollen. Der sehr gut recherchierte und überaus spannende Roman erzählt, wie Ogden auf die Spur der Agenda gerät und skandalöse Verbindungen zur gegenwärtigen italienischen Politik aufdeckt.

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