Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

von Libba Bray 
4,0 Sterne bei599 Bewertungen
Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen
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Positiv (444):
A

Toller Start in meine absolute Lieblings-Trilogie! Wunderschgeschrieben. Ich habe mir gewünscht, selbst ein Teil dieser Geschichte zu sein.

Kritisch (38):
EnysBookss avatar

Auch nach mehreren Anläufen war es einfach zu langatmig... zunächst spannend aber es geht schnell Berg ab. Schade..

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Inhaltsangabe zu "Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen"

Gemmas Visionen

England,1895: Die 16-jährige Gemma wird auf einem Internat für höhere Töchter, der ›Spence-Akademie‹, zur heiratsfähigen jungen Dame erzogen. Hier sollen ihr die Aufsässigkeit und sonstiges unziemliches Betragen ausgetrieben werden. Gemeinsam mit drei anderen Mädchen gründet Gemma, den strengen Regeln der Akademie zum Trotz, einen geheimen Zirkel. Das neu entstandene Kleeblatt Felicity, Pippa, Gemma und Ann trifft sich heimlich nachts, um dem Schulalltag zu entkommen, verbotenen Alkohol zu probieren und über Übersinnliches zu spekulieren. Dann entdeckt Gemma das Tagebuch eines Mädchens, das 20 Jahre zuvor auch Schülerin von Spence war. Die Lektüre elektrisiert sie: Die Verfasserin hatte Visionen von einem herrlichen Reich, das sie durch eine Art Portal betreten konnte. Hin- und hergerissen dazwischen, ihre Macht zu ergründen und sie zu verdrängen, weiht Gemma ihre Freundinnen ein. Die sind natürlich Feuer und Flamme. Bei einer »spiritistischen« Sitzung passiert es dann: Gemma sieht die Lichttür und tritt mit ihren Freundinnen in das fantastische Reich über. Überwältigt vom Gefühl der grenzenlosen Freiheit geben sich die Mädchen allerlei magischen Spielereien hin, denn dort lassen sich die kühnsten Träume realisieren. Doch bald schon erkennen sie, dass das magische Reich bedroht ist. Eine schreckliche Macht namens Circe will die Magie des Ortes für sich besitzen ...
»Ein wunderbarer Gothic-Roman - köstlich und elegant!« Publishers Weekly

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423716833
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:27.05.2016

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    DianaEs avatar
    DianaEvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Vielleicht wird der nächste Band besser? Ich hoffe es. Ich lese nur weiter, damit ich die Challenge erfülle. #slytherin
    Libba Bray – Der geheime Zirkel, 1, Gemmas Visionen

    Libba Bray – Der geheime Zirkel, 1, Gemmas Visionen


    Die sechszehnjährige Gemma wächst in Indien auf und wir schreiben das Jahr 1895. Nach einem Streit mit ihrer Mutter bekommt Gemma eine Vision und erlebt hautnah ihren grausamen Tod mit. Nun geht doch noch der größte Wunsch von Gemma in Erfüllung: Sie kann nach London auf ein Mädchen Internat, die Spence Academy. Schon gleich am ersten Tag muss sie sich den Anfeinungen zweier Mädchen stellen, die nur wenige Tage später zu ihren Freundinnen werden. Interessant dabei ist, das es erst geschieht, als sie über ein Geheimnis eines der Mädchen stolpert.

    Doch nicht nur der Schulalltag bereitet ihr Probleme, denn da gibt es auch noch den geheimnisvollen Kartik, der von Gemmas Visionen weiß und sie eindringlich bittet, diesen nicht mehr nachzugeben. Plötzlich werden die Visionen zur Realität und führen sie in ein anderes Reich.


    Ich habe mir das Buch, genauso wie auch die beiden Folgebände, für eine Challenge aus der Bibliothek ausgeliehen, da ich zwar nicht unbedingt Historisches mag, aber die Mystery mich darin gelockt hat.

    Ich habe mich wirklich selten durch ein Buch so gequält, dabei will ich ehrlicherweise sagen, dass mir die Grundidee eigentlich ganz gut gefällt.

    Obwohl sich die Geschichte insgesamt sehr gut lesen lässt, der Schreibstil locker und einfach ist, hat es ewig gedauert, bis ich in der Geschichte drin war.

    Die Story plätschert so vor sich hin, es gibt einige Überraschungen, letztendlich ist die Geschichte aber im Großen und Ganzen vorhersehbar, was ich nicht besonders schlimm finde, denn schließlich erwarte ich nicht, das das Rad neu erfunden wird.

    Eine durchgängige Grundspannung gibt es (sonst hätte ich sicher noch länger für das Buch gebraucht), aber leider gibt es keine Steigerung zwischendurch, allerdings ist auch das Gegenteil der Fall, denn komplett langweilig ist es jetzt auch nicht.

    Historisch gesehen würde ich sagen, das es nicht unbedingt der Zeit angepasst ist, natürlich gibt es hier das Mädchen-Internat und die Einstellung, das Frauen grundsätzlich nicht zu intelligent sein dürfen, sie nur für die Rolle als Ehefrau und Hausherrin zur Verfügung stehen, sie sich in allen Dingen Regelkonform verhalten müssen. Schon allein bei dem Gedanken bekomm ich Ausschlag, aber hey, jeder so wie er mag. Da mit Gemma aber eine starke, wenn auch nicht unbedingt sympatische Protagonistin erschaffen wurde, konnte ich über den historischen Stellenwert von Frauen einfach mal drüber hinwegsehen. Was mich allerdings an Gemma von der ersten Seite an genervt hat, war, dass sie so extrem egoistisch, teilweise fies, dann wieder voller Selbstmitleid strotzt, wie sie angeblich das Herz am rechten Fleck hat, und dabei so ätzend und herablassend sein kann, dass sich bei mir überhaupt nicht das Gefühl der Nähe einstellen wollte.

    Dann kommen wir zu ihrer Zimmernachbarin, die kluge aber leider irgendwie total unterbelichtete Aussenseiterin Ann. Sie wird als stotterndes Mädchen mit vielen Komplexen dargestellt, die sowieso keinen Ehemann abbekommt. Sie war mir fast noch die sympathischste Figur in diesem Buch.

    Bleiben noch Pippa und Felicity, die Gemma das Leben anfänglich schwer machen und dann plötzlich die besten Freundinnen von ihr sind? So ganz konnte ich diese Wandlung überhaupt nicht nachvollziehen. In der einen Nacht sperren sie Gemma noch in die Kapelle, in der nächsten sind sie beste Freundinnen?

    Bei der Geschichte hapert es an so Vielem. Teils unlogische, teils haarsträubende und ganz viel nervenzerrende Szenen haben mich den Kopf schütteln lassen.

    Der Mysterieanteil ist schön verpackt, aber auch hier hätte man eindeutig mehr draus machen. Wer die Mutter in Wirklichkeit ist, war für mich jetzt leider überhaupt nicht überraschend, hatte ich mir schon sowas gedacht.


    Ich werde die Fortsetzung lesen, schon allein weil ich an der Challenge teilnehme, aber ich hoffe wirklich sehr, dass die Autorin in ihrer Fortsetzung mehr Leben, mehr Emotionen, mehr Spannung bringt. Und vielleicht schafft sie es sogar, Gemma eine Generalüberholung zu verpassen, sodass sie deutlich sympathischer wird. Warten wir es ab.


    Das Cover ist nett anzusehen.


    Fazit: Vielleicht wird der nächste Band besser? Ich hoffe es. Ich lese nur weiter, damit ich die Challenge erfülle. 2,5 Sterne.


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    Boleynhistorics avatar
    Boleynhistoricvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: War ok
    War ok, hätte besser sein können

    Libba Bray entführt uns mit diesem Roman in eube Zeit, in der Frauen noch keine Rechte hatten und als Schatten ihrer Männer galten. In einem Mädcheninternat versuchen Gemma und ihre neu gewonnenen Freundinnen eine Freizeitbeschäftigung zu finden, die sie jedoch schnell in Schwierigkeiten bringt. Gemma kann in das magische Reich übertreten und die Mädchen erleben alles, was sie in ihrer wirklichen Welt nie tun dürften.

    Die Grundidee des Buches ist wirklich schön, denn die Zeit damals war eher bitter für Frauen und mit ihrer Magie konnten sie dem entfliehen. Die Stimmung ist schön und besonders, doch leider fehlt von Anfang an jegliche Spannung. Und bei einem Buch in dem es um Magie geht, erwarte ich doch zumindest ein bisschen Spannung.

    Die Charaktere von Gemmas Freundinnen haben mir gar nicht gefallen. Egoistische und hochnäsige sowie gefühlskalte junge Frauen, die so gar nicht zu Gemma passen. Das war für mich eigentlich absolut unstimmig und unsympathisch.

    Die angedeutete Verliebtheit von Gemma und Kartik war irgendwie ganz nett aber mehr nicht.

    In Summe muss ich nun mal sagen, der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Spannung war absolut nicht vorhanden und deshalb nur 3 Sterne.

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    PetiteBelles avatar
    PetiteBellevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schaurig schönes, viktorianisches England!
    Schaurig schön

    Ich hatte dieses Buch ganze 10 Jahre auf meinem Lesestapel liegen und habe es erst vor Kurzem in die Hand genommen. Und ich habe es regelrecht verschlungen.

    Der Roman beginnt in Indien, wo Gemma mit ihrem Vater und ihrer Mutter lebt - zu Gemmas Überdruss! Ihr Traum ist es, in London zu leben. Dies sorgt für ordentlich Streit zwischen Gemma und ihrer Mutter. 

    Letztendlich bekommt Gemma ihren ersehnten Wunsch erfüllt, doch der Preis dafür war hoch und grausam. Unglücklich und von Schuldgefühlen geplagt, landet Gemma an der englischen Mädchenschule. Die Mädchen dort sind alles andere als charmant und der Anfang ist ruckig und schwer. Hinzu kommen ihre seltsamen Visionen, die sie weder erklären noch einordnen kann. Dann taucht auch noch dieser seltsame junge Mann auf, der ihr schwere Folgen androht, wenn sie ihren Visionen weiter nachgibt. Wenn Gemma nur wüsste, was genau dort eigentlich mit ihr geschieht! Und dann gibt es da noch dieses mysteriöse Tagebuch einer ehemaligen Spance Schülerin...

    Ich möchte gar nicht viel von der Geschichte selbst preisgeben. Die kurze Zusammenfassung, reicht meiner Meinung nach, um auf den Geschmack zu kommen! Gemmas Visionen ist ein schaurig schöner Jugendroman, der zwar etwas braucht um in Fahrt zu kommen, aber durchaus spannend zu lesen ist.  Meiner Meinung nach, ist dieses Buch für die Altersgruppe 12-14 Jahre sehr gelungen.

    Was mich jedoch gestört hat war das offensichtlich übertrieben naive handeln der Hauptfiguren und die kindliche Denkweise.  Natürlich sind die Mädchen zu dieser Zeit anders erzogen wurden und waren sicherlich nicht so gewitzt, wie die jungen Damen von heute, aber teilweise konnte ich mir wirklich nur an den Kopf fassen. "Ernsthaft jetzt?!" Dafür gibt es einen klaren Punkteabzug.

    Im Ganzen kann ich den Auftakt der Reihe nur empfehlen
    und bin selbst schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, welche ich schon bereit liegen habe!


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    Azalees avatar
    Azaleevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vielversprechender erster Band, der sich nach einem packenden Anfang leider etwas zieht.
    Vielversprechender erster Band mit einigen Längen

    Der geheime Zirkel - Gemmas Visionen ist der erste Band von Libba Brays gleichnamiger Trilogie rund um Gemma und ihre Freundinnen. Obwohl er nicht immer spannend ist, macht das Buch doch Lust auf den zweiten Band.
    Die Geschichte spielt im Jahr 1895. Gemma, eigentlich aus Indien, wird seit kurzem von Visionen geplagt.
    Durch einen schrecklichen Vorfall muss sie nach England in ein Internat für höhere Töchter ziehen. Anfangs noch Außenseiterin lebt sie sich schnell ein und findet Freundinnen. Gemeinsam lesen sie in einem geheimnissvollen Tagebuch und werden immer tiefer in eine magische Welt hineingezogen.
    Der Anfang des Buches war sehr vielversprechend und packend. In der Mitte des Buches lässt es allerdings etwas nach und das Buch zieht sich etwas. Spannung kommt dann erst gegen Ende wieder auf, dann geht es Schlag auf Schlag. Einige Fragen zum magischen Reich bleiben leider offen. Die Perspektive rechtfertigt das aber wieder, da der Leser genau wie die Mädchen ins kalte Wasser geschmissen wird und gemeinsam mit ihnen alles aufdeckt.
    Libba Brays Schreibstil ist dabei sehr locker und einfach. Ich konnte mir die ganze Atmosphäre im Internat und magischen Reich gut vorstellen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Gemma geschrieben und gerade am Anfang bringen ihre Gedanken Witz in die Geschichte.
    Gerade Gemma ist eine sehr selbstbewusste Person. Obwohl ihr einziges Ziel sein sollte einen passenden Ehemann zu finden, ist sie relativ frech und alles andere als angepasst. Sie war mir sehr sympathisch, denn auch ihre sensible Seite kam nicht zu kurz.
    Auch ihre Freundinnen hatten einen eigenen Charakter und waren gut ausgearbeitet. Sie waren um einiges angepasster als Gemma, was aber angesichts der Zeit und ihrer Erziehung nicht verwunderlich ist. Teils machen sie im Buch eine gute Entwicklung durch - sowohl zum Negativen als auch zum Positiven. Die Figuren sind eben nicht schwarz-weiß. Ihre Entwicklungen bleiben aber stets nachvollziehbar. Lediglich Gemma scheint etwas auf der Stelle zu treten. Die angedeutete Liebesgeschichte finde ich zum jetztigen Zeitpunkt noch etwas zu unglaubwürdig.

    Handlung: 3,5/5 Sterne
    Schreibstil: 4,5/5 Sterne
    Figuren: 4,5/5 Sterne
    Insgesamt gebe ich dem Buch 4/5 Sterne.

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    Tialdas avatar
    Tialdavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Authetische Charaktere, geheime Séancen und eine sich zusammenbrauende Gefahr – absolute Empfehlung.
    Ein toller Auftakt

    Auf „Der geheime Zirkel: Gemmas Visionen“ von Libba Bray wurde ich durch die ansprechende Verpackungskombi aus Cover, Titel und Klappentext aufmerksam. Ich hatte deshalb hohe Erwartungen an die Story und habe mich lange nicht getraut, das Buch zu lesen, denn meist bin ich enttäuscht von der Geschichte, wenn ich zu viel erwarte. Dabei hätte ich diesen Reihenauftakt ruhig direkt lesen können, denn er hat Lieblingsbuchqualitäten.

    Libby Bray schreibt einfach wunderbar. Die Geschichte wird sehr authentisch aus Sicht der toughen 16-jährigen Gemma erzählt, wobei der Text an sich durch viel wörtliche Rede sehr lebendig wirkt. Zusätzlich wurden immer wieder Briefe und Tagebucheinträge eingewoben – für mich die perfekte Mischung.

    Zunächst führt Gemma ein sehr ungewöhnliches Leben für eine Jugendliche Ende des 19. Jahrhunderts, denn sie lebt mit ihrem kranken Vater und ihrer resoluten Mutter in Indien. Allerdings wäre sie stattdessen viel lieber in England, um dort eine klassische Schulbildung zu erhalten; sie sorgt sich, in Indien als alte Jungfer zu enden.

    Als etwas Schreckliches geschieht, erfüllt sich ihr Wunsch auf unliebsame Art und Weise und Gemma wird auf ein Internat nach London geschickt, wo sie Anfangs nur schwer Anschluss findet. Alles ändert sich, als sie eines Tages ein altes Tagebuch findet, in dem von einem magischen Reich berichtet wird. Nach und nach findet sie heraus, dass auch sie die Macht besitzt, sich selbst und andere in diese andere Welt zu bringen, wodurch Felicity, Pippa, Außenseiterin Ann und Gemma zu Verbündeten werden. Doch wer ist der junge Mann, der immer wieder urplötzlich auftaucht und Gemma (natürlich vergeblich) vor dieser anderen Welt warnt? Ich spoilere nicht, wenn ich verrate, dass die ungewöhnlichen Reisen irgendwann völlig aus dem Ruder laufen.

    Mit etwas mehr Zeit hätte ich das Buch sicher am Stück gelesen, weil mich die Story zu 100 Prozent fesseln konnte. Der Spannungsaufbau ist genial und sowohl Gemma als auch die anderen drei Mädchen sind mir richtig ans Herz gewachsen, weil jede einzelne von ihnen so „echt“ wirkt. Die Autorin hat hier keine makellosen höheren Töchter erschaffen, sondern Mädchen mit Ecken und Kanten, die dadurch umso glaubwürdiger wirken.

    Wer auf Jugendbücher mit Magieanteil und dazu noch auf das viktorianische Zeitalter steht, sollte sich diesen Reihenauftakt unbedingt mal ansehen.

    Fazit:

    Authetische Charaktere, geheime Séancen und eine sich zusammenbrauende Gefahr – absolute Empfehlung.

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    Nadl17835s avatar
    Nadl17835vor einem Jahr
    Wunderschön verträumte Fantasygeschichte

    Nach dem tragischen und plötzlichen Tod ihrer Mutter, zieht Gemma nach England, um dort auf ein Internat für höhere Töchter zu gehen. Nach anfänglicher Ablehnung, trügerischen Fallen, freundet sie sich dort der unsicheren Ann, der hochnäsigen aber wunderschönen Pippa und der selbstsicheren Felicity an. Es könnte schön sein, wären da nicht diese schlimmen Träume und Visionen, die Gemma zunehmend Angst machen. Eines Nachts findet sie verborgen in einer Höhle ein geheimes Tagebuch, welches der Schlüssel ihrer Bestimmung sein wird und bald schon erkennen die Freundinnen, dass es eine andere Welt, fernab jedweder Fantasie gibt,so echt, als wäre sie Wirklichkeit. Doch die vier laufen Gefahr sich in ihr zu verlieren...

    Schon zu Beginn wird eine mysteriöse Spannung aufgebaut, die durch die plötzlichen Visionen Gemmas verstärkt wird. Besonders gut gefallen haben mir die historischen Hintergründe, die sämtliche Verpflichtungen, sowie die Stellung einer Frau in der Gesellschaft, sehr gut gezeichnet haben und einen sehr realistischen Einblick gegeben haben, auch wie einige (leider) daran zerbrochen sind. Die Beschreibungen der anderen Welt klangen zu schön um wahr zu sein und während die vier dort ihren Wünschen nachhingen, konnte man das Unglück schon kommen sehen. Vor allem die fehlende Greifbarkeit des Bösen und das langsame Anschleichen dieser bauten Spannung auf, wirkten allerdings zu unwirklich und ungefährlich, was die Bedrohung und dadurch auch die Spannung etwas eingedämmt hatte, aber dazu verspricht der nächste Band noch mehr. Nun bin ich gespannt wie es mit Gemma und den anderen weitergeht und ich möchte mehr über die Zigeuner erfahren, die bisher nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben.

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    Julia_Regenbogens avatar
    Julia_Regenbogenvor einem Jahr
    Leider zu oberflächlich

    Leider habe ich über dieses Buch nicht allzu viel zu berichten, da ich überhaupt nicht rein gefunden habe.

    Am Anfang fand ich den Klappentext total spannend, aber beim lesen habe ich gemerkt das es überhaupt nichts für mich ist.

    Ich habe mich etwa bis auf Seite 146 gequält bis ich abgebrochen habe.

    Ich persönlich mag Fantasy Romane, aber das war mir zu viel des Guten.

    Auch diese verwöhnten Gören die in dem Roman auftauchen. Also es war bei Selection zum Teil ja auch so aber da waren die Mädchen anders beschrieben und nicht so das man sie um jeden Preis hassen muss.

    Auch die Protagonistin ist mir viel zu Naiv und oberflächlich.

    Es hätte in meinen Augen ein gutes Buch sein können, aber mir wurde es zu viel.

    Leider nur 0,5/5 Sternen.



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    NiniLoveBookss avatar
    NiniLoveBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ganz gut !
    Super für Einsteiger!!!

    Das Buch hat eine große Schrift, die gut lesbar ist. Ich musste mich anfangs erstmal an den Schreibstil gewönnen, da es im 19. Jahrhundert in England spielt, weshalb die Schrift auch angepasst wurde. 20-30 Seiten und du bist drinnen. Trotzdem hat mir der Schreibstil gut gefallen. Womit ich meine Probleme hatte, waren die Charaktere. Alle sind ja um die 16 Jahre alt. Für mich würden sie, aber ab und an wie 12 dargestellt, was mich manchmal echt irritiert hat, weil ich dann dachte " Sind die jetzt 16 oder nicht ?". Gemma ( die Hauptprotagonistin ), ist mir trotzdem positiv aufgefallen. Sie ist ein starkes Mädchen und versucht mit allem klar zu kommen. Das Buch ist neben der Fantasy-Seite, realitätsnah und das Verhalten der einzelnen Personen nachvollziehbar. Manchmal war mir die Spannung zu wenig, weshalb ich zu den 4 Sternen gekommen bin. Ich kann das Buch Leuten, die gerade in die Historische Richtung anfangen zu lesen, empfehlen, da es groß geschrieben ist und der Fokus nicht nur ausschließlich auf das Historische liegt.

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    Buchmaids avatar
    Buchmaidvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Grundidee... leider schlecht umgesetzt
    Gute Grundidee... leider schlecht umgesetzt

    Mich hat das Buch aufgrund seines Covers und des Klappentextes sehr angesprochen und ich hatte einige Empfehlungen aus meinem Bekanntenkreis bezüglich des Buches erhalten.

    Auch wenn der Schreibstil der Autorin sehr ansprechend ist und auch die Grundidee der Geschichte nicht schlecht ist, konnte mich das Buch leider absolut nicht überzeugen.

    Ich habe mich jedoch durch die kompletten 480 Seiten gequält, da ich dachte, vielleicht kommt noch die Wendung die mich überzeugen könnte. Jedoch war dem nicht so.

    Die Geschichte ist langatmig und leider hatte ich zeitweise das Gefühl ich möchte das Buch unbedint abbrechen. Was auch zur Folge hatte, dass ich das Buch eine Weile weg gelegt hatte, um ihm dann nach 2 Monaten nochmal eine Chance zu geben.

    Auch wenn mir die Thematik rund um die Viktorianische Zeit wirklich sehr gefällt und ich ein großer Fan von England bzw London bin, hat mich die Geschichte einfach nicht fesseln können.

    Auch das die Geschichte schon spannend startet, war zwar ein Pluspunkt jedoch konnte das Niveau der Geschichte nicht gehalten werden.

    Auch das Zusammenspiel der Protagonisten war mir zeitweise echt nicht schlüssig und ich konnte diverse Reaktionen und Verhaltensweisen einfach nicht nachvollziehen. Was mich wirklich sehr genervt hat.

    Es war mir deshalb auch einfach nicht möglich mich mit den Protagonisten zu identifizieren und voll mitfiebern zu können.

    Mein Fazit: Leider wurden meine Erwartungen an das Buch nicht erfüllt, was zur Folge hat, dass ich Teil 2 nicht lesen werde.

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    Buchmaids avatar
    Buchmaidvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Grundidee... leider schlecht umgesetzt
    Gute Grundidee... leider schlecht umgesetzt


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Sommerlesers avatar
    Hallo zusammen, wir in der Gruppe Serien-Leserunden haben uns überlegt, dieses Buch gemeinsam zu lesen. Starten wollen wir am 01.04.2016 und jeder, der das Buch besitzt und mitlesen möchte, ist herzlich willkommen. Jeder liest mit seinem eigenem Buch, es gibt hier leider keine Bücher zu gewinnen! Bitte achtet darauf, dass ihr eure Beiträge einklappt, wenn ihr etwas über den Inhalt schreibt. Viel Spaß beim Lesen :)
    PMelittaMs avatar
    Letzter Beitrag von  PMelittaMvor 2 Jahren
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