Libba Bray Rebel Angels

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Inhaltsangabe zu „Rebel Angels“ von Libba Bray

The compelling sequel to A GREAT AND TERRIBLE BEAUTY
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  • Rezension zu "Rebel Angels" von Libba Bray

    Rebel Angels
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:34

    Anders als bei den meisten Bücher, beginnt dieses Buch eher schwach und wird gegen Ende immer besser. Die erste Hälfte ist klassische, platte, nichtssagende Backfischliteratur. Kein Tiefgang, keine wirkliche Story außer Bälle und Kleider und Teeparties (Gähn). Erst ab der Opernbesuch (dem letzten Drittel des Buches) kommt langsam wieder Schwung in die Geschichte und die sozialkritischen Aspekte des ersten Bandes kehren langsam zurück. Überraschend, wie schnell auf Freunden und Personen, die man für gut hielt plötzlich Feinde werden, das fand ich einen wirklich guten Aspekt. Was ich mich noch Frage: Wo ist Miss Moores Körper? Die Mädel gehen ja nur mit dem Geist in "the realms" und lassen den Körper zurück, nur der von Miss Moore ist unauffindbar, wo ist er hin? Sie kann das Reich nicht selber betreten, sie hat das Reich also sicherlich nicht verlassen, wie konnte sie ihrer Haushälterin eine Nachricht geben? Das letzte Gespräch mit Simon ist so wunderbaar zweideutig, eines der Highlights des Buches neben der wahren Lebensgeschichte von Mrs. Nightwing, die ich sehr traurig fand. Das gibt diesem Charakter neue tiefe und lässt einen die Headmistress mit ganz anderen Augen sehen. Extrem klischeehaft und überflüssig fand ich Felicitys Geheimnis. In der letzten Szene, als sie den Mädchen in Spence das Bogenschießen beigebracht hat, scheint es als wenn man einen Blick in ihre unabhängige Zukunft wirft.

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  • Rezension zu "Rebel Angels" von Libba Bray

    Rebel Angels
    Enid

    Enid

    11. March 2008 um 18:50

    Fans von Jugend-/Fantasybüchern, die aufgrund ihres Alters eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe gehören, aber nichtsdestoweniger gerne solche Bücher lesen, dürften sich bei dem zweiten Band der Trilogie um Gemma Doyle das eine oder andere Mal fragen, ob sie nicht doch zu alt für dieses Buch sind und ob sie nicht schon genug Bücher ähnlicher Thematik gelesen haben (Junge Heldin mit ungewöhnlichen, unerprobten Fähigkeiten/Freundschaft/erste Liebe/Klassenunterschiede/Kampf zwischen Gut und Böse...). Sie werden das Buch zu Ende lesen und nichts Neues darin entdecken, aber sich trotzdem gut unterhalten und ihre Zeit nicht vergeuden. Zu Beginn des zweiten Bandes folgt für den Leser gleich eine ungewohnte Überraschung: das erste Kapitel erzählt aus der Perspektive von Kartik! So erfährt der Leser ein wenig mehr über seine Figur und vor allem über seine Brüderschaft, die Rakshana. Doch, wie viele zweite Bände einer Triologie, die das Schicksal ereilen lediglich eine Brücke/eine Verbindung zwischen Teil 1 und Teil 3 zu sein und wie viele Jugendbücher zuvor, läuft die Geschichte konsequent ihrem vorhersehbaren Schema ab und hält kaum Überraschungen bereit. Fronten werden geklärt, Freundschaften geschlossen/beendet,neue Figuren treten auf der Bildfläche auf, die ominös erscheinen und sich nicht einordnen lassen sollen und natürlich taucht ein Rivale für Kartik auf, der Gemma's Gefühlswelt durcheinander bringen und sie vor eine Entscheidung stellen soll. Im Gegenteil zum ersten Band jedoch wird das Bild des viktorianischen Zeitalters deutlicher skizziert und die Beweggründe hinter den Handlungen der einzelnen Figuren näher erläutert, was durchaus unterhaltsam ist und mitunter sogar überraschend. Einzig die Enthüllung Circes wahrer Person ist so vorhersehbar, so unüberraschend und daher so spannungslos, dass es den Leser am Ende ziemlich unbefriedigt zurücklässt. Ein Buch also, das kurzweilige, dennoch durchaus unterhaltsame Lesestunden verspricht und sich flüssig und verständlich lesen lässt - vorausgesetzt 2 - 3 Jahre Schulenglisch liegen vor. :)

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