Libba Bray The Diviners - Aller Anfang ist böse

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Inhaltsangabe zu „The Diviners - Aller Anfang ist böse“ von Libba Bray

New York, 1926: Wegen eines kleinen "Zwischenfalls" wurde Evie O Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes, plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Und so kommt sie auch dem Mörder auf die Spur einem grausamen Religionsfanatiker, der seit 50 Jahren tot ist und dessen Geist nun zurückgekehrt ist, um die Erde zu vernichten.

Absolut packender und gruseliger Auftakt einer Triologie!

— Judith88

In dieses Buch hab ich mich schock-verliebt.

— Sidny

Schön geschrieben und mal etwas anderes. Die Story hat großes Potenzial, war jedoch teilweise etwas zäh.

— Vivileins_Blog

Ein sehr "atmosphärischer" Mysterie-Fantasy-Thriller

— nastya

Ich liebe das Setting, ich liebe Evie und es gibt mir Chroniken der Unterwelt-Vibes!

— sophiekatrin

4,5 Sterne - Ein sehr sehr gutes und auch gruseliges Buch. Ich freue mich schon sehr auf die Nachfolger!

— Kleines91

2 Jahre lag es rum, jetzt hab ich mich überwunden und es war besser als erwartet. Auch wenn ich jetzt noch mehr Angst im Dunkeln hab. :D

— mrs_zeppelin

Ich liebe die Atmosphäre und Zeit in dem Buch & freue mich auf den zweiten Teil ....

— alkitabbi

Eine gute Grundidee mit langen Stellen... Ausbaufähig.

— MadameEve1210

Das Buch hat gewiss seinen Reiz. Es hat mich jedoch nicht umgehauen..

— Haliax

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  • The Diviners

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    -noemi-

    06. March 2018 um 10:30

    The Diviners stand ziemlich lange ungelesen in meinem Regal. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen es zu lesen. Und was soll ich sagen - mit dem Verlauf, den die Geschichte im Laufe des Buches nimmt hab ich definitiv nicht gerechnet! Dieses Buch hat mich umgehauen und ich kann es definitiv weiterempfehlen!Libba Bray kann toll schreiben, sodass ich innerhalb kürzester Zeit in der Geschichte gefangen war. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie den Flair der 20er Jahre eingefangen hat und es geschafft hat diesen mit dem Übernatürlichen in diesem Buch zu Verknüpfen, sodass es ganz natürlich wirkt. Schön fand ich auch, dass die Autorin nicht nur die schönen, glamourösen Seiten der 20er zeigt, sondern auch ernstere Themen miteinbezieht.Was für mich nicht ganz so ausführlich hätte beschrieben werden müssen, waren die Morde und die verstümmelten Leichen... In „the Diviners“ gibt es relativ viele Charaktere, aber Libba Bray hat es geschafft, jedem einzelnen einen eigenen Charakter, eine eigene Geschichte zu geben und sie so für mich zum Leben zu erwecken. Besonders Evie und Theta habe ich mittlerweile richtig in mein Herz geschlossen. Zum Inhalt an sich möchte ich gar nicht so viel sagen, um nichts vorweg zunehmen. Aber für mich war „The Diviners“ ein großartiger Beginn einer neuen Trilogie und ich bin schon gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht!

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  • Manhattans Partygesellschaft auf Mörderjagd

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Judith88

    25. February 2018 um 14:45

    The Deviniers ist der erste Band einer Triologie und wurde geschrieben von Libba Bray und 2014 vom dtv Verlag herausgebracht.Evie O'Neill macht in Ohio nur Ärger, weshalb sie von ihren Eltern nach Manhattan zu ihrem Onkel Will geschickt wird. Sie stürzt sich mit ihren Freundinnen Theta und Mabel in die nächtlichen Abenteuer. Dabei lernen sie den Dichter Memphis, Sam den Gauner und Jericho, den schweigsamen Gehilfen von Evies Onkel, kennen. Am Anfang fühlt sich Evie endlich zu Hause angekommen, auch das Gruselkabinett ihres Onkels kann ihre Stimmung nicht trügen. Doch dann wird eine Tote aufgefunden, verstümmelt und der Fall wirft Fragen auf. Evies Onkel Will wird zum Fall dazu gezogen, da es sich um etwas Okkultes zu handeln scheint.Was hat es mit diesem Tod auf sich?Warum geistert das Wort Diviners durch die Stadt und was verbergen Evie und ihre Freunde?Der Auftakt einer gruseligen und verdammt spannenden Triologie!Libba Bray hatte mich gleich in den ersten 10 Seiten gepackt. Die Mischung aus Grusel und den berühmten Flapper Jahren gelingt ihr in jedem Punkt. Evie scheint zu erst naiv, doch begreift sie schnell wie ernst der Fall wird, der sich um die tote Frau herum webt. Evie besitzt besondere Fähigkeiten und steht damit nicht allein da. Was für sie als Partyspiel beginnt, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, wird bald zum bitteren Ernst. Sie entscheidet sich für die Aufklärung des Falles, begibt sich mit ihrem Onkel Will, Jericho und Sam auf die Jagd nach dem Täter und begibt sich damit in höchste Gefahr.Alle Charaktere sind wunderbar ausgeschmückt mit traurigen Vorgeschichten, Geheimnissen und mit so mancher Fähigkeit. Die Geschichte der Morde ist nicht etwa undurchsichtig erklärt, sondern sehr gut nach zuverfolgen. Ein Stein fügen Evie O'Neill und ihre Freunde aufeinander und enträtseln so das grausame und gruselige Geheimnis des Mörders.Teilweise konnte ich nicht ablassen von diesem Buch. Libba Bray macht mit ihren Diviners Lust auf mehr, auch wenn dieser Begriff im ersten Teil nur durch die Seiten geistert und zum Schluss etwas Großes angekündigt wird. Für mich ein absolut gelungener Auftakt einer grandiosen Triologie, die mir so manche Gänsehaut beschert hat. Ich dreh mich jetzt lieber zwei mal um in dunklen Gassen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe

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  • Toller Auftakt!

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    EasyPeasyBooks

    11. February 2018 um 18:21

    Worum geht’s? „Ja sie war auf dem richtigen Weg. In New York konnte sie sein, wer immer sie wollte. Es war eine große Stadt – ein Ort für jeden, der davon träumte, ein glänzender Star zu werden.“ (The Diviner – aller Anfang ist böse, S.33, dtv Verlag). Wir befinden uns in den 1920er Jahren in New York. Naja, eigentlich startet das Buch in Ohio bei der Hauptfigur Evie O’Neill, die ein Gabe hat. Wenn sie Gegenstände von Personen anfasst, kann sie ein Ereignis sehen, was mit dem Gegenstand verbunden ist. Auf einer Party setzt sie ihre Gabe ein und bringt sich damit in Schwierigkeiten. Kurz darauf wird sie nach New York zu ihrem Onkel geschickt, der ihr ein bisschen Verstand beibringen soll. Das Gute für Evie ist aber, dass Will – ihr Onkel – eigentlich den ganzen Tag in seinem Museum sitzt und Evie dadurch alleine lässt. Sie macht sich Freunde in dem Appartementhaus, indem ihr Onkel lebt und geht eigentlich nur Feiern und hofft dort auf den großen Durchbruch als…irgendetwas: Model, Schauspielerin, Hauptsache berühmt. Als Will genug davon hat, soll Evie in seinem Museum aushelfen. Widerwillig hilft sie ihm, macht aber ihre eigenen Regeln. Während ihrer Arbeit lernt sie gleichzeitig aber mehr über ihre Gabe und lernt auch, dass sie ein sogenannter Diviner ist. Sie hält ihre Gabe aber erst einmal geheim, bis in New York ein mysteriöser Serienmörder auftaucht und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Will soll der Polizei helfen, ihn zu schnappen und Evie ist an seiner Seite, um eventuell ihre Gabe einzusetzen, von der bisher aber nur sie weiß. Lesenswert? „Evie beobachtete, wie die Fähre weitertuckerte, und versuchte zu verstehen, was sie da eben gesehen hatte. Die fürchterlichen Bilder waren vermutlich Hinweise. Aber wie konnte sie irgendjemandem davon erzählen?“ (The Diviner – aller Anfang ist böse, S.135, dtv Verlag) The Diviners ist ein Buch, mit dem ich am Anfang ehrlich gesagt nicht so gut klargekommen bin. Der Schreibstil ist richtig gut und verdammt anschaulich. Ich konnte mir die Figuren von der ersten Minute vorstellen, die Setting und leider auch die Morde. Aber der Anfang des Buches kommt leider doch etwas schleppend daher, bis es um den Kern des ersten Buches geht. Sobald der aber erreicht ist, will man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Evie als Figur ist unheimlich sympathisch und man fiebert immer irgendwie mit ihr mit, gleichzeitig tat sie mir aber auch bei einigen Dingen leid. Zwischendurch hätte ich sie auch gerne ein paar Mal geschüttelt, um ihr die Augen zu öffnen. Neben Evie werden aber noch die Nebenfiguren Will (Evie Onkel), Jericho (der bei Will lebt und ein Geheimnis zu haben scheint), Mabel (mittlerweile Evies beste Freundin und voll verknallt in Jericho), Theta (Revue Tänzerin, die vom großen Durchbruch träumt), Henry (Thetas Bruder, der Klavier spielt und ebenfalls vom großen Durchbruch träumt) und Memphis (wohnt mit seinem kleinen Bruder bei seiner Tante und arbeitet für einen Mafiaboss) aufgebaut, die hoffentlich auch noch im zweiten Buch mehr vorkommen. Denn schnell ist dem Leser klar, dass einige von den oben genannten Figuren auch ähnliche Fähigkeiten wie Evie haben und die Charaktere auf eine gewisse Art und Weise mit einander verbunden sind. Leider ist mir jetzt nach dem ersten Buch immer noch nicht klar, wohin diese Buchreihe gehen soll und vor allem für wie viele Bände. Für eine Trilogie sind es meiner Meinung nach zu viele Charaktere, von denen man noch zu wenig weiß. Aber hey, das zweite Buch gibt es ja zum Glück schon! 😊

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  • Mysteriöse Morde in den goldenen Zwanzigern

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Sidny

    01. January 2018 um 17:05

    Die siebzehnjährige Evie hat in ihrer spießigen Heimatstadt in Ohio den Bogen endgültig überspannt. Nicht nur, dass sie zum Entsetzen ihrer prohibitionsbefürwortenden Mutter regelmäßig Alkohol konsumiert, nun hat sie auch noch den Sohn einer angesehenen Familie brüskiert, indem sie seine Affäre mit einem Dienstmädchen (die obendrein nicht folgenlos blieb) vor seiner Verlobten offengelegt hat. Was Evies Eltern nicht wissen: Evie hat eine einzigartige Gabe, sie kann die Gegenstände anderer Menschen "lesen", je wertvoller der Gegenstand dem Besitzer, umso intimer die Einblicke, was in diesem Fall dem begehrten Harold Brodie zum Verhängnis wurde.Evie soll fürs erste die Stadt verlassen, bis ein wenig Gras über den Skandal gewachsen ist. Zu ihrem Entzücken wird sie zu ihrem Onkel Will geschickt - nach New York, in die Stadt, die niemals schläft. Noch ahnt Evie nicht, dass sie dort kaum Zeit für Einkaufsbummel und Flüsterkneipenbesuche finden wird, weil die ganze Stadt im Bann einer grausigen Mordserie steht...Dieses Buch war ein unerwartetes Highlight in meinem Lesemonat, denn es ist ein gelungener Genre-Mix aus historischem Roman und Urban Fantasy, angesiedelt in einer der aufregendsten Epochen des 20. Jahrhunderts.Was den historischen Teil angeht, hat Libba Bray ganze Arbeit geleistet, denn der Roman ist durchdrungen vom Zeitgeist der Roaring Twenties, und auch, was in punkto Mode, Styling, Musik oder Film der letzte Schrei war, wird immer mal wieder eingestreut. So ist Protagonistin Evie Rudolf Valentinos größter Fan, und wie es sich für ein echtes "Flapper"-Girl gehört, trägt sie einen Bob, Glockenhüte, pailettenbesetzte Kleider und gemusterte Strümpfe. Ihre erste neue Freundin in New York ist das Revuegirl Theta Knight, die sich einen Platz im Ensemble der "Ziegfeld Follies" ertanzt hat.Auch der übernatürliche Part lässt keine Wünsche offen, der Bösewicht ist richtig gruslig, die Story dahinter in sich schlüssig und sehr spannend. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, werden die grausigen Morde nicht detailbesessen geschildert, sondern es wird immer dann "ausgeblendet", wenn das Opfer endgültig in der Falle sitzt. Trotzdem hatte ich als erwachsene Leserin so einige Gänsehautmomente, beispielweise, wenn die Toten aufgefunden und ihre Verstümmelungen thematisiert werden. Wer gerne richtig ausführliche Gemetzel-Szenen liest, wird die Schilderungen hier wohl ein wenig lahm finden, wer es nicht ganz so blutig mag, ist dagegen bestens bedient.Für mich in jedem Buch ein sehr wichtiger Punkt: Die Figuren. Ich mag es nicht, wenn Personen in einem Roman wie austauschbare Scherenschnitte wirken, die man kaum auseinanderhalten kann. Hier ist es zum Glück ganz anders, die Figuren sind sehr liebevoll entworfen, haben ihre Ecken und Kanten, und da die Perspektiven oft wechseln, lernt man einige von ihnen ganz gut kennen. Vor allem Evie und Theta haben mein Leserherz im Sturm erobert, aber es gibt auch noch einige andere, die man unbedingt begleiten sollte."The Diviners - Aller Anfang ist böse" hat mich vom ersten Satz an gefesselt und in eine meiner Lieblingsepochen entführt. Zum Glück muss ich mich auch noch nicht von Evie und den Goldenen Zwanzigern verabschieden, denn es gibt noch einen zweiten Teil mit dem Titel "The Diviners - Die dunklen Schatten der Träume". Ein dritter Band ("Before the Devil breaks you") wird Anfang Oktober in den USA erscheinen, und hoffentlich auch bald in deutscher Übersetzung verfügbar sein.

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  • Anfang der Diviners im New York der Goldenen 20er

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    nastya

    03. December 2017 um 18:55

    Libba Bray hat die Stimmung der Goldenen 20er sooo gut rübergebracht. Man konnte sich die jungen Flapper in den Flüsterbars die zu Jazz tanzen und feiern sehr gut bildlich vorstellen.Evie ist zwar erst 17 Jahre alt, fühlt sich aber Erfahren und Erwachsen, so dass sie keine Party auslassen will und nicht "Nein" zu Gin sagen kann. Dazu kommt noch ihr loses Mundwerk.Wir lernen auch andere Leute kennen die auf ihre eigene Weise besonders sind.Es gibt zwar einen Abschluss der Geschichte, allerdings bleiben einige Sachen noch ungeklärt bzw. offen und etwas entwickelt sich ganz anders als man zu Beginn denkt.Ich bin schon auf den 2. Teil gespannt und hoffe das auch der 3. auf deutsch erscheinen wird.

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  • Ich freu mich schon auf die Fortsetzung

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    antjemue

    23. October 2016 um 08:58

    Noch immer kann ich fantastischer Jugendliteratur nur selten widerstehen, da sie sich in vielen Fällen als spannend unterhaltende „All Age“ Literatur herausstellt. „The Diviners – Aller Anfang ist böse“ klang mir sehr danach und ist der Auftaktroman einer neuen Serie der amerikanischen AutorinLibba Bray,die so manchem Leser bereits als die Autorin der Trilogie „Der geheime Zirkel“ bekannt sein könnte, mit der sie es auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte und einen internationalen Erfolg landete. Die in Texas aufgewachsene Autorin lebt mit ihrer Familie in Brooklyn und schreibt auch Theaterstücke und Kurzgeschichten (Verlagsinfo). Erzählt die Autorin in „Der geheime Zirkel“ eine spannend-mysteriöse Geschichte die vorwiegend im London des späten 19. Jahrhunderts spielt, entführt sie ihre Leser nun ins New York der 20er Jahre.The Diviners – Aller Anfang ist böseDie 17-jährige Evie lebt im ländlichen Ohio und flattert dort von Party zu Party. Außerdem verfügt sie über eine besondere Gabe. Nun hat ihre Gabe sie in Verbindung mit Alkohol in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht. Ihre schwer überforderten Eltern, die sich von der Trauer um ihren vor einigen Jahren im Krieg gefallenen Sohn noch nicht erholt haben, sehen keinen anderen Ausweg, als Evie nach New York zu ihrem Onkel zu schicken.Evie, die sich vor ihren Eltern um einen geknickten Eindruck bemüht, freut sich insgeheim riesig. In New York sind die Partys auch erst einmal viel besser als auf dem Lande. Allerdings wird das ausschweifende Leben plötzlich von grausam-mysteriösen Morden überschattet und Evie wird aufgrund ihrer Fähigkeiten in die Ermittlungen hineingezogen. Eine spannende und nicht ungefährliche Suche nach dem Mörder beginnt…Nach einem Prolog, der auf den mysteriösen Teil der Geschichte hindeutet, nimmt sich die Autorin erst einmal ordentlich Zeit, die vielen für die Geschichte wichtigen Charaktere in verschiedenen, sich abwechselnden Handlungssträngen einzuführen. Ein flüssig-bildhafter Schreibstil und eine einfache, aber doch den 20er Jahren angepasste Sprache halfen hier, einige doch auftretende Längen zu kompensieren. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch noch problemlos hin und wieder aus der Hand legen.Dann nahm die Handlung jedoch immer mehr Fahrt auf, die mysteriösen Bestandteile, die bei der Einführung der Protagonisten oft nur angedeutet waren, vertiefen sich und die Spannung steigert sich stetig, bis sie kurz vor dem Ende einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der Ausklang ist wieder etwas leiser, lässt mich aber schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung warten.Ein starker Serienauftakt, atmosphärisch, spannend, mysteriös und gruselig, mit starken Charakteren und einem interessanten Plot. Leider wird es noch etwas dauern, bis die deutschen Leser ihre Neugier auf den nächsten Teil befriedigen können. In Originalsprache erscheint Teil 2 im April 2015. Ich hoffe, die Übersetzung geht dann schnell.24. Oktober 2014

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  • Eine Reise ins New York der 20er-Jahre!

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Effi86

    14. October 2016 um 12:33

    Die Story: Evie O'Neil wird von ihren Eltern zu ihrem Onkel nach New York geschickt. Dort sieht die 17-jährige ihre Chance endlich etwas zu erleben und sich im Glanz und Glamour der Stadt zu verlieren. Doch keiner hat mit den grausamen Ritualmorden gerechnet, die die Straßen New Yorks kurz darauf erschüttern. Bald sieht Evie nur eine Möglichkeit bei den Ermittlungen zu helfen, und damit ihr größtes Geheimnis preiszugeben: sie verfügt über besondere Fähigkeiten.Auf den Punkt gebracht: Eine atmosphärische, gruselige Story, die die zwanziger Jahre wieder zum Leben erweckt.In mehr Worten: "In einem vornehmen Stadthaus in der gefragten Upper East Side von Manhatten herrscht Festbeleuchtung." Ihre unbedachte Art ist der Grund, warum Hauptcharakter Evie zu Beginn des Buches bei ihrem Onkel, dem Museumsbesitzer Will, landet. Sie ist vorlaut, egoistisch und handelt manchmal zu impulsiv. Man sollte meinen, dass diese Charaktereigenschaften sie mir unsympathisch gemacht haben, aber im Gegenteil, denn ihnen gegenüber steht Evies Mut und ihre Bereitschaft für Gerechtigkeit und für das Gute in der Welt einzustehen. Ich war nicht immer mit ihren Handlungen einverstanden, habe mich ab und an aufgeregt, weil Evie wieder nur an sich gedacht hat, und trotzdem mochte ich sie richtig gern. Sie hat Ecken und Kanten und einen Charakter, den ich über die Seiten hinaus spüren konnte.Ihr Onkel Will ist dagegen schwieriger zu fassen als seine Nichte, behält er doch einiges für sich. Es ist schnell klar, dass der Mann Geheimnisse hat. Die Frage ist, wie weitreichend diese noch für die Geschichte sein werden und welche Konsequenzen sein verschwiegenes Verhalten noch nach sich ziehen wird.Neben diesen beiden spielen noch weitere Personen eine Rolle. Zu Evies näherem Umfeld zählen Schlitzohr Sam, der in diesem Band zwar noch etwas blass bleibt, jedoch liegt ein unglaubliches Potenzial in seinem Charakter. Zudem gehören die scharfzüngigen Dialoge zwischen ihm und Evie definitiv zu den Highlights der Story. Die beiden sprühen in ihren gemeinsamen Szenen vor Lebendigkeit und sorgen stets für gute Unterhaltung.Dagegen ist der ruhige Jericho, der bei Evies Onkel untergekommen ist, ein wandelndes Rätsel. Was in ihm vorgeht, erschließt sich dem Leser erst nach und nach, doch er bietet einen schönen Ruhepol zu der quirligen Evie und dem angeberischen Sam.Der Cast ist relativ groß und neben Evie, ihrem Onkel Will, Jericho und Sam, tauchen noch andere Figuren auf, bei denen man sich nur fragen kann, wie wichtig sie in den weiteren Bänden werden. Nicht nur Evi verfügt über eine besondere Gabe, und es gibt mehr Diviner als ihr zunächst klar ist. Als Leserin bin ich sehr gespannt, wann und wie sie alle voneinander erfahren werden.Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, aber was diese Story meiner Meinung richtig ausmacht, ist die Art wie Libba Bray diese Zeit zum Leben erweckt. Wie sie mit gezielten Worten die Geräusche, Gerüche, das Flair, aber auch die Angst und Unsicherheit des Amerikas der Zwanziger einfängt, ist meiner Meinung genial. Es gibt Passagen in diesem Buch, in denen ich mich regelrecht auf die Straßen New Yorks versetzt fühlte, mit Evie und den anderen auf der Suche nach dem Mörder war und dabei das Klackern ihrer Absätze auf dem Asphalt hörte, oder mir die schillernden Shows der Clubs vor dem inneren Auge vorbeiflimmerten. Man merkt, dass hier sehr viel Recherche betrieben wurde, was sich letztendlich positiv in der Geschichte niederschlägt. Hinzu kommt, dass Bray nicht nur die Glanzseiten präsentiert, sondern auch ernstere Töne in ihre Arbeit einfließen lässt. Denn auch wenn diese Zeit glamourös und für Träumer wie geschaffen zu sein schien, war sie trotzdem geprägt von Rassismus und Vorurteilen, der Gier der Menschen nach Aufmerksamkeit und Ruhm und dem Wunsch nach dem schnellen Geld. Auch das lässt sich in The Diviners finden.Unglaublich gelungen ist ebenfalls die Atmosphäre, die mit der bildhaften Sprache und dem Antagonisten Naughty John (ist dieser Typ creepy!) Hand in Hand geht. Selten hatte ich beim Lesen eines Buches derart oft Gänsehaut, raste mein Herz, während der spannendsten Stellen, weil ich so stark mitfieberte. Großartig.Fazit:The Diviners - Aller Anfang ist böse bietet von interessanten Charakteren, über eine spannende Story bis hin zu einer gruseligen Atmosphäre, alles, was eine fesselnde Geschichte ausmacht. Gerne mehr davon!

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  • Nicht so meins....

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    HoneyIndahouse

    29. August 2016 um 14:50

    Inhalt:New York, 1926: Wegen eines kleinen "Zwischenfalls" wurde Evie O Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes, plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Und so kommt sie auch dem Mörder auf die Spur einem grausamen Religionsfanatiker, der seit 50 Jahren tot ist und dessen Geist nun zurückgekehrt ist, um die Erde zu vernichten.Meine Meinung:Ehrlich gesagt konnte mich die Story nicht so ganz überzeugen. Es zieht sich etwas zu lange hin und die Handlung nimmt erst spät an Fahrt auf. Die Handlung an sich ist schon spannend und auf jeden Fall mal etwas neues und gut durchdachtes. Die Charaktere sind interessant und man lernt auch einiges über die 1920er Jahre in New York. Das fand ich schon sehr interessant. Libba Bray hat da meiner Meinung nach gute Recherche betrieben und die Geschichte gelungen inszeniert. Die Hauptperson Evie ist anfangs etwas undurchsichtig und scheint oberflächlich, jedoch legt sich das recht schnell und man findet mehr Verständnis für ihre Handlungsweisen.Die mystische Seite ist sehr ausgewogen und die verschiedenen Erzählperspektiven führen dazu, dass man einen guten Überblick bekommt. Die Verbindung von Fantasy, Krimi und ein wenig Romanze gefällt mir gut, auch wenn mich das Gesamtergebnis nicht ganz für sich gewinnen konnte.Cover:Das Cover ist richtig gut gelungen. Als ich das erste mal eine Tasche mit dem Cover auf der Frankfurter Buchmesser 2015 gesehen habe, wollte ich sofort mehr über das Buch erfahren. Mir gefällt auch der mystische Touch, der durch das Abschneiden des oberen Kopfteils entsteht. Zudem passen die Farben zu den 1920er Jahre, genauso wie das Outfit der Frau. Ich persönlich finde das Cover als gelungen und passend zum Buch.Fazit:Insgesamt ist es nicht so mein Fall gewesen. Gegen Ende nimmt die Handlung doch noch mehr an Fahrt auf, was mir gut gefallen hat. Jedoch ist es davor einfach zu langatmig. Gefallen hat mir vor allem die Beschreibung der 1920er Jahre und die durchdachte Story. Also es gab nirgends Unstimmigkeiten, die es sonst bei Fantasyromanen oft gibt. Jedoch weiß ich noch nicht, ob ich die weiteren Bände lesen werde.

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  • Kontrolliert eure Türen, Naughty John ist unterwegs.

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    ginisbooktown

    07. August 2016 um 22:42

    Hallo meine Lieben, heute Stelle ich euch ein Buch vor, dem ich immer etwas kritisch gegenüberstand. Ich hatte so viele unterschiedliche Meinungen gehört, dass ich nicht wusste, ob es etwas für mich wäre. Nun bin ich froh, dass ich es doch gelesen habe. Schon auf den ersten Seiten des Buches findet sich eine gruselige Stimmung und man bekommt einen Eindruck, wo es hingehen könnte. Natürlich unternimmt die Geschichte einige Wendungen und Umwege. Dies hat zum Einen damit zu tun, dass die Geschichte anhand von den verschiedenen Personen Evangeline, Memphis und Naughty John dargestellt wird, zum Anderen sprechen die Beteiligten immer wieder Prophezeiungen aus, die mit den Mordfällen in Verbindung zu stehen scheinen. Den roten Faden für das Buch bilden diverse Morde, die 1926 in New York  geschehen. Sie hängen mit einem längst verstorbenen Mann namens Naughty John und einer Art Sekte zusammen. Das Ausmaß dieser Ritualmorde wird mit der Zeit immer erschreckender. Hier kommen dann Evangeline und ihr Onkel Will ins Spiel. Evie hat in ihrer ursprünglichen Heimat in Ohio nicht den besten Ruf. Sie gilt als typischer Flapper, betrinkt sich auf Tanzveranstaltungen und ist an sich ein Wildfang mit einer eigenen Meinung. Als sie nach Ansicht ihrer Eltern über die Strenge schlägt, wird sie zu ihrem Onkel nach New York geschickt. Dieser führt ein Museum für Magisch-Okkultes und „übernatürliche“ Artefakte, das von allen nur als Gruselkabinett bezeichnet wird. Hier hin wendet sich die Polizei in der Hoffnung, bald hinter die Hinweise und Motive des Mörders zu kommen. Evie kommt im Laufe der Handlungen auf den Gedanken, eine Diviner zu sein, da sie die Fähigkeit besitzt, die Geheimnisse einer Person anhand eines persönlichen Gegenstandes auf zu decken. Nur bei der Münze ihres verstorbenen Bruders James will das nicht gelingen. Doch sie ist nicht die Einzige, die von merkwürdigen Träumen und Visionen heimgesucht wird. Auch Memphis‘ kleiner Bruder Isaiah hat Fähigkeiten, er kann zum Beispiel sehen, was jemand in seiner Hosentasche aufbewahrt. Memphis lebt mit seinem kleinen Bruder bei Octavia, der Schwester seiner verstorbenen Mutter. Nachdem Memphis seine Mutter trotz seiner Heilfähigkeit nicht retten kann, verlässt der Vater seine beiden Söhne. Memphis hat dunkle Vorahnungen, dass etwas Schreckliches passieren wird. Später entwickelt er dann ein Interesse am der Revue-Tänzerin Theta, die eine eher unbekannte Fähigkeit besitzt, welche ihr schon einmal aus einer Notsituation geholfen hat. Mit den beiden Brüdern konnte ich leider nicht viel anfangen. Ich finde es zwar gut, wie sich der Ältere um den Jüngeren kümmert, aber sonst schienen die beiden nicht so aufgebaut, als könnte man sich mit ihnen identifizieren. Bei Evangeline sieht das ein wenig anders aus. Ich hatte auch von Anfang an eine Meinung zu ihr. Sie erscheint als verzogen und naiv. Wer bitte lässt sich von einem Fremden küssen und bemerkt dabei nicht, dass man von eben diesem ausgeraubt wird? Hier wäre doch ein bisschen mehr Misstrauen gegenüber der Großstadt gefragt. Andererseits wird sie diese Furchtlosigkeit und ihre durchaus vorhandene Arroganz später noch brauchen. Sie helfen ihr bei der Aufklärung der Morde. Dabei zeigt sie sich aber auch sensibel und ab und an wirkt sie etwas hilflos, da sich niemand auf ihre Seite zu stellen scheint. An und für sich mag ich sie recht gern, weil sie am Ende zwar trotzdem eine Kratzbürste ist, sich aber auch behaupten kann und sich nicht an der Nase herumführen lässt. Evies Freundin Mable ist ihr so gar nicht ähnlich. Sie wirkt etwas steif, lässt sich viel zu sehr von ihren Eltern beeinflussen. Sie hält sich verbissen an Regeln und kann gar nicht in der Zeit der 1920er aufgehen. Es wirkt manchmal fast so, als würde sie sich absichtlich gegen Evie stellen. Sie ist mir sehr unsympathisch und hätte meiner Meinung nach auch problemlos aus der Handlung entfernt werden können. Eine Person in Evies Umgebung, die ich doch ganz nett finde, ist Sam Lloyd. Na gut, er hat Evie ihre zwanzig Dollar gestohlen und arbeitet auch nicht aus gutem Willen mit im Museum, aber er ist einfach ein Charmeur, der immer einen guten Spruch auf Lager hat. Des Öfteren liefert er sich geniale verbale Schlagabtausche mit dem kleinen Wirbelwind. Er ist außerdem auf der Suche nach seiner Mutter, die nach der Teilnahme an einem geheimen Projekt verschwunden ist. Auch Jericho hat sich gut entwickelt. Er ist eine Waise, die als Kind von Evies Onkel Will aufgenommen wurde und nun für ihn im Museum arbeitet. Dabei haben die beiden ein spezielles Geheimnis vor Wills Nichte, das erst kurz vor Schluss gelüftet wird. Er erscheint der Hauptfigur erst steif und langweilig, aber die beiden kommen dann doch gut miteinander zurecht. Wie es mit den beiden Herren weitergeht, möchte ich hier nicht verraten. Ich bin nur froh, dass diese Beziehungen mehr im Hintergrund laufen und sich keine Dreiecksbeziehung einstellt. Eine weitere sehr schön gelungene Figur ist Theta. Sie ist eine Revue-Tänzerin, die mit ihrem „Bruder“ Henry in Mables Haus wohnt. Sie erscheint wie das mutige und aufgeklärte Mädchen aus der Stadt mit einem Hang zur Rebellion. Am Anfang war ich ihr gegenüber etwas misstrauisch, weil ihr Verhalten zum Teil doch etwas sonderbar ist, aber sie hat ihre ganz persönliche Geschichte, die sie einfach menschlich macht und in der Henry eine große Rolle spielt. Schon allein die Art und Weise, wie sich die beiden Freunde kennen lernen ist besonders. Man sagt ja immer, das Beste kommt zum Schluss, also möchte ich euch jetzt meinen Lieblingscharakter vorstellen: Onkel Will. Er mag zwar ein eigenwilliger und sturer Kauz sein, der an Geister glaubt, aber er wirkt auch sehr weise und tough. Er scheint nach James Tod der erste zu sein, der auch mal für Evangeline Partei ergreift und der sich wirklich für ihr Wohlbefinden interessiert, auch wenn sich diese Beziehung erst aufbauen muss. Er wirkt in vielen Punkten eher wie ein Vater. Und gerade das ist wichtig für seine stürmische Nichte. Er erinnert mich übrigens sehr an die Figur des Mortimer Wittgenstein aus Lycidas von Christoph Marzi. Das könnte natürlich auch ein Grund sein, warum er mir so sympathisch ist. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Sie schafft die notwendige Stimmung. Dafür verleiht sie manchen Charakteren sprachliche Eigenheiten, oder beschreibt einen Handlungsraum möglichst genau. Besonders die Figur des Naughty John klingt nach dem Schrecken höchst persönlich und die Grundstimmung war teils so düster, dass ich mehrmals kontrolliert habe, ob die Tür auch wirklich zu ist. Diesen Effekt hatte ich das letzte Mal, als ich Das verlorene Symbol von Dan Brown gelesen habe. Ich war hin und her gerissen, zwischen weiterlesen und aufhören. Ich wollte wissen, was als nächstes geschieht und gleichzeitig wollte ich das nicht. FAZIT: Ich bin ganz gespannt, worum es in Band 2 geht, denn der Fall ist zwar zu einem Ende gekommen, aber es bleiben auch noch ein paar Fragen unbeantwortet, die zum Beispiel Evies Bruder James betreffen. Dieses Buch ist NICHT nur für Fans der Genre Mystery und Krimi.  Mehr Beiträge findet ihr auf meinem Blog unter: ginisbooktown.blogspot.de

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  • Libba Bray – The Diviners – Aller Anfang ist böse

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Msnici91

    05. June 2016 um 20:28

    Verlag: dtv Seiten: 704 Genre: Jugendbuch, Fantasy Die Story: 1926. Die 17-jährige Evie O´Neill wird von ihren Eltern aus Zenith, Ohio zu ihrem Onkel Will nach New York geschickt, weil sie das Geheimnis eines jungen Mannes ausgeplaudert und damit für ziemlichen Wirbel gesorgt hat. In New York genießt Evie das wilde Partyleben. Doch bald darauf geschehen schrecklich Ritualmorde. Gemeinsam mit ihrem Onkel Will, dessen Assistenten Jericho, sowie dem Taschendieb Sam macht sie sich an die Aufklärung der Morde und muss bald feststellen, dass der Mörder scheinbar übernatürliche Kräfte hat. Doch auch Evie hat solche Kräfte: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Jedoch weiß Evie nicht, welche Bestie ihr am Ende gegenüber stehen wird. Evie O´Neill: Evie (17 Jahre alt) ist eine lebenslustige, junge Dame, die gerne feiern geht, dabei auch dem Fusel nicht abgeneigt ist und gerne die jungen Männer um den Verstand bringt. Doch sie hat ein Geheimnis: Wenn sie persönliche Gegenstände von anderen Menschen berührt, kann sie darin die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer lesen. Memphis Campbell: Memphis (17 Jahre alt) spielt für einen einflussreichen Mann in Harlem den Laufburschen und nimmt Lotto- und Pferderenn-Wetten entgegen. Zudem schmiert er für seinen Boss die Polizei. Memphis sieht gut aus und viele Mädchen liegen ihm zu Füßen. Aber Memphis hat nichts anderes im Sinn, als seinen Bruder Isaiah zu beschützen und seine Gedichte aufzuschreiben, denn er träumt davon, ein berühmter Dichter zu werden. Aber auch ständige Albträume plagen ihn. Sam Lloyd: Sam Ist ein Taschendieb und Trickbetrüger. Dafür setzt er seine besondere Gabe ein. An Evies ersten Tag in New York bestiehlt er sie und landet schließlich als Helfer in Onkel Wills Museum. Vom ersten Augenblick an hat er ein Auge auf Evie geworfen. Jericho Jones: Jericho ist der Assistent von Evies Onkel Will. Er ist ein stiller, zurückhaltender Typ, der lieber in Büchern wälzt, als Party zu machen. Für die Ermittlungen im Fall des Mörders ist er jedoch Feuer und Flamme. Evie findet Jericho langweilig, aber auch unnahbar. Bis er ihr von seiner dunklen Vergangenheit erzählt. Mabel Rose: Mabel ist Evies beste Freundin und sie hat einen Narren an Jericho gefressen. Mebel ist ein richtiges Mauerblümchen und steht ziemlich unter der Fuchtel ihrer Mutter, eine bekannten Aktivistin gegen das System. Durch Evie wird sie jedoch nach und nach zu einer selbsständigen Person. Theta Knight: Theta ist eine von den berühmten Ziegfeld-Tänzerinnen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Doch Theta hat eine bewegte Vergangenheit und lässt sich von dem ganzen Ruhm nicht blenden. Im Gegenteil: sie sucht nach etwas bodenständigem. Ihr Leben ändert sich mit einem Schlag, als sie Memphis kennen lernt. Henry Bartholmew DuBois IV: Henry arbeit ebenfalls im Ziegfeld-Theater als Pianist. Er ist ein begnadeter Liedermacher und Komponist, wird allerdings nicht anerkannt. Henry und Theta sind mehr als beste Freunde, fast schon Geschwister, denn er hat Thetas Leben entscheidend verändert. William Fitzgerald: Will ist Evies Onkel und Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes. Er arbeitet zudem als Professor und als die Ritualmorde beginnen, wird er um Mithilfe an dem Fall gebeten. Nach einem etwas holprigen Anfang befindet man sich schnell im Now York der zwanziger Jahre. Libba Bray benutzt in „The Diviners- Aller Anfang ist böse“ eine Sprache, die sehr gut in diese Zeit passt und die Geschichte authentisch macht. Stellenweise ist der Sprachstil etwas gehobener, was jedoch keinesfalls stört. Immer wieder wurden kleine Details enthüllt, die man nicht voraussehen konnte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, sodass man unbedingt direkt den zweiten Band lesen möchte. Ingesamt ist der erste Band der Diviners-Reihe eine spannende, stimmige Geschichte, die Lust auf mehr macht.

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  • Narrativer Flickenteppich mit 20er-Jahre-Flair

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    NiWa

    New York mitten in den 20er-Jahren. Evie O’Neill hat es geschafft und wird wegen eines unangenehmen Vorfalls aus der tristen Kleinstadt in Ohio von ihren Eltern zum Onkel ins schillernde New York verbannt. Hier stürzt sich die Jugendliche ins aufregende Nachtleben bis grausame Ritualmorde die Stadt erschüttern und sie entdeckt, dass der Mörder - genau wie Evie - übernatürliche Kräfte hat. Evie zieht zu ihrem Onkel in die große Stadt und kann es kaum erwarten, ein neues aufregendes Leben in New York zu beginnen. Denn es sind immerhin die 20er-Jahre, jene Zeit, in der Alkohol in den USA verboten und trotzdem jeder betrunken war, als Frauen sich plötzlich die Haare schnitten und ihre Kleider kürzten, und in der man sich bemühte, die Schrecken des 1. Weltkriegs zu vergessen und mit seinen Folgen lebte. Libba Bray lässt die „Golden Twenties“ aufleben, als ob sie selbst dabei gewesen wäre. Von der ersten Seite ein, bekommt man als Leser ein Gefühl für die Atmosphäre dieser Zeit und taucht sofort in den Flair der 20er-Jahre ein. Es schillert an allen Ecken: die Varietes, die Flüsterkneipen, rauchige Stimmen und neue Wertvorstellungen. Aus dieser Perspektive betrachtet, hat die Autorin ein grandioses Werk geschaffen. Die Handlung ist genauso großartig, denn hier wird aus wahren Merkwürdigkeiten, dem historisches Rahmen und einer guten Portion Fiktion, der Auftakt einer Mystery-Reihe geschaffen, der wirklich interessant zu lesen ist. Im Grunde ist es ein Krimi mit Geister-Touch, dem durch die übernatürlichen Aspekte ein ansprechender Zug verliehen wurde. Allerdings ist die Handlung sehr konfus aufgebaut und beim Lesen konnte ich mich nie wirklich darauf einlassen. Die Autorin selbst bezeichnet es im Nachwort als „narrativen Flickenteppich“, für den sie die volle Verantwortung übernimmt. Hier finde ich es schade, dass sie ihre Geschichte auf diese Weise erzählt, weil es mir beim Lesen den Spaß genommen hat. Es werden sehr, sehr viele Personen eingeführt und laufend sind ihnen ganze Kapitel gewidmet, die sich nicht immer in die Gesamthandlung einfügen, weil sie wohl erst im Folgeband eine Rolle spielen werden. Dadurch wird man ständig aus der Geschichte herausgerissen und schafft es kaum, richtig an der Stange zu bleiben. Protagonistin Evie hat es mir zudem sehr schwer gemacht, denn es war sehr mühsam, überhaupt einen sympathischen Zug an ihr zu entdecken. Sie ist mir durch und durch auf die Nerven gegangen. Zwar ist sie ein typisches Kind ihrer Zeit, ein jugendlicher Flapper, die mit charmantem Bubikopf und kessen Sprüchen durch New Yorks Flüsterkneipen schwirrt, aber ein derart egoistischer, beleidigender und fordernder Mensch, dass es für den Leser aber auch für die anderen Figuren alles andere als leicht ist, mit ihr auszukommen: „Da sagte sie dann etwas Unpassendes oder sprach zu laut. Oder ließ sich leichtsinnigerweise auf eine Mutprobe ein, nur damit man ihr Beachtung schenkte … `Ach Evie, du überforderst uns`, sagten die Leute gern und als Kompliment war das nicht gemeint. Ja, sie war eine Herausforderung.“ (S. 357) Im Grunde genommen hat mir das Buch gefallen und auch wieder nicht. Es kommt selten vor, dass mich eine Geschichte derart zwiegespalten zurücklässt, weil ich den Schreibstil, die Handlung und die historische Umgebung der „Goldenen Zwanziger“ als großartig empfunden habe, ich der erzählerischen Umsetzung allerdings gar nichts abgewinnen konnte. Ich denke, wenn man sich für mysteriöse Erscheinungen und vor allem für die Zeitspanne der 20er-Jahre interessiert, sollte man sich unbedingt selbst ein Bild machen. Die Reihe: 1) The Diviners. Aller Anfang ist böse 2) The Diviners. Die dunklen Schatten der Träume

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    • 9
  • Flapper, Morde, Okkultismus

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Archer

    09. May 2016 um 23:07

    Evie O'Neill hat ein großes Mundwerk und ziemlich oft auch was dahinter - denn was sie erzählt, sind manchmal die tiefsten Geheimnisse der Leute. Es ist ihre Gabe, bei Dingen, die sie berührt, eben diese Geheimnisse zu erfahren. Nicht unbedingt ein Vorteil, denn sie ist ein 17jähriges Mädchen in den 1920iger Jahren. Wegen eines "Vorfalls", bei dem sie ihre Gabe eingesetzt hat, wird sie von ihren Eltern aus ihrer hinterwäldlerischen Kleinstadt nach New York, zu ihrem Onkel, geschickt. Der ist Direktor des Museums für amerikanisches Volkstum und Okkultismus und ziemlich patent, denn er lässt ihr große Freiheiten. Als er eines Tages als Berater zu einem Mord hinzugezogen wird und Evie dabei ist, entdeckt sie dank ihrer Gabe etwas Ungewöhnliches - sie weiß, dass in wenigen Tagen nicht nur viele weitere Mordopfer existieren werden, sondern möglicherweise auch das Ende der Welt kommt. Das hat Potenzial für eine spannende Geschichte, zumal man wirklich tief in das Flair der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eintaucht. Auch die Ausgangsbasis ist interessant. Doch ich hatte große Probleme mit der Hauptperson des Ganzen, Evie. Ich finde sie zum Teil unerträglich mit ihrem Leichtsinn, ihrem Egoismus, ihrer Arroganz. Sie ist immer so von sich überzeugt, dass sie nicht nur einmal ihren Onkel und ihre Freunde/Gefährten in Gefahr bringt. Sie ist eitel bis zum Abwinken, hält sich für überklug und ist doch manchmal erschreckend naiv. Das ist zwar meistens normal für eine 17jährige, doch all diese Eigenschaften zusammen waren teilweise schlimm. Zudem hat die Autorin die Angewohnheit, alles sehr langatmig zu beschreiben, so dass die Spannung oft genug auf der Strecke bleibt. Zwischendurch gab es wirklich mitreißende Stellen, doch die wurden dann wieder durch Zwischensequenzen von Leuten, die zumindest in diesem Band kaum eine Rolle spielten, unter- und durchbrochen. Meines Erachtens nach hätte man das Buch um gut einhundert oder zweihundert Seiten kürzen sollen, das hätte der Handlung und der Spannung gut getan.

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  • gelungene Mischung

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    BeautyBooks82

    03. May 2016 um 22:23

    Meine komplette Rezi findet ihr auf www.beautybooks82.blogspot.deHier ein Auszug:Der Inhalt:Obwohl einen das Cover in vergangene Zeiten versetzt wirkt der Inhalt auf mich meist nicht ganz so weit entfernt.Evie ist ein junges Mädchen, das ihr Leben in vollen Zügen genießt. Sie liebt sich und das Leben und steht gerne im Mittelpunkt.Dazu nutzt sie auch mehr oder weniger öffentlich ihre Gabe. Evie kann anhand von Gegenständen in ihrer Hand Geheimnisse der Besitzer sehen und davon berichten.Natürlich macht sie sich damit nicht nur Freunde und als Evie mit ihren Showeinlagen für Ärger sorgt wird sie von ihren Eltern nach New York zu ihrem Onkel Will geschickt.Am Anfang denkt Evie das große Los gezogen zu haben. Sie sieht sich in dem großen New York, auf Parties gemeinsam mit ihrer dortigen Freundin Mabel und mitten in der Öffentlichkeit.Doch nachdem Evie direkt nach ihrer Ankunft beklaut wird macht ihr ihr Onkel schnell klar, dass dies kein Partyaufenthalt werden soll.Will betreibt ein kleines Museum für Mystisches und Okkultes und Evie soll ihm dort helfen. Aber Museen und Bibliotheken sind für Evie ein Albtraum und alles andere als sie sich vorgestellt hat.Doch obwohl Will sich bemüht Evie streng zu erziehen gelingt es ihr nach und nach sich zu lösen und sie macht mit ihrer Freundin die ersten Parties unsicher und taucht in die Welt die sie sich erträumt hat.Als Will als Berater zu einem Mord gerufen wird packt Evie die Neugier. Sie begleitet ihren Onkel und ist neugierig. Aber dank ihrer Gabe sieht sie schlimme Dinge, die sie wieder auf den Boden der Tatsachen holen.Evie bleibt die lebensfrohe Evie, aber sie zeigt auch ihre ernste und hartnäckige Seite und will bei der Ermittlung der Morde helfen.Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich um keinen normalen Mörder handelt und dass jeder in Gefahr schwebt.Meine Meinung:Als ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich das nicht erwartet.Ich dachte hier handelt es sich um ein seichtes Jugendbuch mit ein paar übernatürlichen Fähigkeiten und ein wenig Liebelei.Aber immer wenn man meint eine Richtung erkannt zu haben nimmt die Geschichte eine neue Wendung.In den ersten 2/3 des Buches habe ich das geliebt und im letzten Drittel hat es mich gestört.Der erste Teil ist auf dem Boden geblieben. Es passiert total viel, aber das ist nachvollziehbar und voll in Ordnung.Aber irgendwann ist die Story dann für mich zu sehr abgehoben. Bzw. nicht die Story, sondern eher einzelne Teile von ihr. Ich habe nichts gegen übernatürliche Parts in Büchern, aber mir war das stellenweise irgendwie zu blöd dargestellt.Ich glaube das ist es ... der Inhalt ist nicht schlecht, aber es ist zu überzogen dargestellt. Das war nicht mein Fall.Für die, die das Buch kennen: Jericho? Was soll diese Wendung? Und John Hobbs ... nun ja.Irgenwie wurde hier zwanghaft auf einmal Action eingebaut, als hätte zeitweise ein anderer Autor geschrieben. Das hat das Buch aber nicht nötig.Was mir dagegen mehr als gut gefallen hat war Evie. Sie ist nicht nur die Protagonistin der Geschichte, sondern sie ist die Geschichte.Die Persönlichkeit von Evie ist so genial beschrieben, bzw. aufgezeigt. Und Evies Persönlichkeit spiegelt sich in der Geschichte in jedem Punkt wieder.Spritzige, junge Lebensfreude und bedrückte, ängstliche Ernsthaftigkeit. So ist Evie und diese Stimmungen strahlt sie Erzählweise aus, auch wenn es mal nicht direkt um Evie geht.Und das hat mich sehr beeindruckt.Obwohl mich dieser Schreibstil total gepackt hat hat sich das Buch stellenweise echt gezogen. Ich glaube die kleinen Pausen kamen mir ganz gelegen.Die Kapitel sind teilweise ewig lang und manchmal hätten sie auch vom Inhalt für mich echt kürzer sein können.Gerade der Anfang im alten zu Hause und zu Beginn in New York war für mich echt Kaugummi.Meine komplette Rezi findet ihr auf www.beautybooks82.blogspot.deHier ein Auszug:Der Inhalt:Obwohl einen das Cover in vergangene Zeiten versetzt wirkt der Inhalt auf mich meist nicht ganz so weit entfernt.Evie ist ein junges Mädchen, das ihr Leben in vollen Zügen genießt. Sie liebt sich und das Leben und steht gerne im Mittelpunkt.Dazu nutzt sie auch mehr oder weniger öffentlich ihre Gabe. Evie kann anhand von Gegenständen in ihrer Hand Geheimnisse der Besitzer sehen und davon berichten.Natürlich macht sie sich damit nicht nur Freunde und als Evie mit ihren Showeinlagen für Ärger sorgt wird sie von ihren Eltern nach New York zu ihrem Onkel Will geschickt.Am Anfang denkt Evie das große Los gezogen zu haben. Sie sieht sich in dem großen New York, auf Parties gemeinsam mit ihrer dortigen Freundin Mabel und mitten in der Öffentlichkeit.Doch nachdem Evie direkt nach ihrer Ankunft beklaut wird macht ihr ihr Onkel schnell klar, dass dies kein Partyaufenthalt werden soll.Will betreibt ein kleines Museum für Mystisches und Okkultes und Evie soll ihm dort helfen. Aber Museen und Bibliotheken sind für Evie ein Albtraum und alles andere als sie sich vorgestellt hat.Doch obwohl Will sich bemüht Evie streng zu erziehen gelingt es ihr nach und nach sich zu lösen und sie macht mit ihrer Freundin die ersten Parties unsicher und taucht in die Welt die sie sich erträumt hat.Als Will als Berater zu einem Mord gerufen wird packt Evie die Neugier. Sie begleitet ihren Onkel und ist neugierig. Aber dank ihrer Gabe sieht sie schlimme Dinge, die sie wieder auf den Boden der Tatsachen holen.Evie bleibt die lebensfrohe Evie, aber sie zeigt auch ihre ernste und hartnäckige Seite und will bei der Ermittlung der Morde helfen.Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich um keinen normalen Mörder handelt und dass jeder in Gefahr schwebt.Meine Meinung:Als ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich das nicht erwartet.Ich dachte hier handelt es sich um ein seichtes Jugendbuch mit ein paar übernatürlichen Fähigkeiten und ein wenig Liebelei.Aber immer wenn man meint eine Richtung erkannt zu haben nimmt die Geschichte eine neue Wendung.In den ersten 2/3 des Buches habe ich das geliebt und im letzten Drittel hat es mich gestört.Der erste Teil ist auf dem Boden geblieben. Es passiert total viel, aber das ist nachvollziehbar und voll in Ordnung.Aber irgendwann ist die Story dann für mich zu sehr abgehoben. Bzw. nicht die Story, sondern eher einzelne Teile von ihr. Ich habe nichts gegen übernatürliche Parts in Büchern, aber mir war das stellenweise irgendwie zu blöd dargestellt.Ich glaube das ist es ... der Inhalt ist nicht schlecht, aber es ist zu überzogen dargestellt. Das war nicht mein Fall.Für die, die das Buch kennen: Jericho? Was soll diese Wendung? Und John Hobbs ... nun ja.Irgenwie wurde hier zwanghaft auf einmal Action eingebaut, als hätte zeitweise ein anderer Autor geschrieben. Das hat das Buch aber nicht nötig.Was mir dagegen mehr als gut gefallen hat war Evie. Sie ist nicht nur die Protagonistin der Geschichte, sondern sie ist die Geschichte.Die Persönlichkeit von Evie ist so genial beschrieben, bzw. aufgezeigt. Und Evies Persönlichkeit spiegelt sich in der Geschichte in jedem Punkt wieder.Spritzige, junge Lebensfreude und bedrückte, ängstliche Ernsthaftigkeit. So ist Evie und diese Stimmungen strahlt sie Erzählweise aus, auch wenn es mal nicht direkt um Evie geht.Und das hat mich sehr beeindruckt.Obwohl mich dieser Schreibstil total gepackt hat hat sich das Buch stellenweise echt gezogen. Ich glaube die kleinen Pausen kamen mir ganz gelegen.Die Kapitel sind teilweise ewig lang und manchmal hätten sie auch vom Inhalt für mich echt kürzer sein können.Gerade der Anfang im alten zu Hause und zu Beginn in New York war für mich echt Kaugummi.

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  • Jugend-Mystery in interessantem Setting

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    muhallebi

    01. May 2016 um 14:29

    "Diviners - Aller Anfang ist böse" ist der erste Band einer Jugend-Mystery- Reihe der amerikanischen Autorin Libba Bray. Es geht um die 17-jährige Evie, die wegen diverser gesellschaftlicher Schwierigkeiten aufgrund ihrer ungewöhnlichen Gabe von ihren Eltern aus der Kleinstadt nach New York zu ihrem Onkel geschickt wird. Evie möchte das Leben in der Großstadt genießen, gerät aber in New York in die Ermittlungen zu einer mysteriösen Mordserie und bald auch in große Gefahr.Angesprochen hat mich sofort das wunderschöne, leicht düstere Cover mit der Dame, die im Stil der 1920er Jahre gekleidet ist. Dass das Buch im New York dieser Zeit spielt, ist meines Erachtens seine größte Stärke. Da ich dieses Jahrzehnt wahnsinnig interessant finde, hat es mich sehr gefreut, dass Libba Bray dieses Setting gewählt und auch anschaulich umgesetzt hat. Die Beschreibungen der Stadt und der Kleidung dieser Zeit haben mir gut gefallen, hätten meinetwegen aber sogar noch etwas tiefer gehen können. Wirkliche Schwierigkeiten machte mir jedoch die Geschichte. Der Einstieg in das Geschehen war für mich extrem schwierig, denn innerhalb kürzester Zeit werden sehr viele Figuren eingeführt und Zusammenhänge geschaffen, die ich mir kaum merken konnte. Erst ab der Hälfte des Buches (das ja immerhin 700 Seiten hat), hatte ich mich einigermaßen eingefuchst. Dazu kommt, dass Evie eine Protagonistin ist, die sehr an meinen Nerven gezerrt hat. Sie ist laut, naiv und unsensibel und denkt in erster Linie nur an sich selbst. Das führt oftmals zu Problemen, die einfach unnötig sind und ging mir beim Lesen leider ziemlich auf den Keks. Gern hätte ich mehr über andere auftauchende Figuren erfahren, aber da war die Autorin im ersten Band noch etwas geizig mit Informationen. Sicherlich wird das in den Folgebänden nachgeholt.Insgesamt fehlte mir aber dadurch eine Identifikationsfigur in diesem Buch und die Geschichte blieb mir die ganze Zeit über seltsam fremd und fern. Möglicherweise ist auch das Mystery-Genre nicht so ganz meine Sparte bei Büchern, aber das kann ich nicht so ganz einschätzen, weil mir da Vergleichsbücher fehlen. Positiv anmerken kann ich den Schreibstil der Autorin, der jugendbuchtypisch so einfach und schnörkellos ist, dass ich das Buch trotz der inhaltlichen Probleme bis zum Schluss durchlesen konnte.Empfehlenswert ist das Buch sicher für alle, die auf Jugendbücher  mit Mystery-Anteil stehen und Lust haben, sich auf eine Serie mit vielen verschiedenen Personen und Handlungssträngen einzulassen. Allen anderen würde ich aber eher von diesem Buch abraten.

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