Libba Bray The Diviners - Aller Anfang ist böse

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Inhaltsangabe zu „The Diviners - Aller Anfang ist böse“ von Libba Bray

New York, 1926: Wegen eines kleinen "Zwischenfalls" wurde Evie O Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes, plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Und so kommt sie auch dem Mörder auf die Spur einem grausamen Religionsfanatiker, der seit 50 Jahren tot ist und dessen Geist nun zurückgekehrt ist, um die Erde zu vernichten.

Ich liebe das Setting, ich liebe Evie und es gibt mir Chroniken der Unterwelt-Vibes!

— sophiekatrin

4,5 Sterne - Ein sehr sehr gutes und auch gruseliges Buch. Ich freue mich schon sehr auf die Nachfolger!

— Kleines91

2 Jahre lag es rum, jetzt hab ich mich überwunden und es war besser als erwartet. Auch wenn ich jetzt noch mehr Angst im Dunkeln hab. :D

— mrs_zeppelin

Ich liebe die Atmosphäre und Zeit in dem Buch & freue mich auf den zweiten Teil ....

— alkitabbi

Eine gute Grundidee mit langen Stellen... Ausbaufähig.

— MadameEve1210

Das Buch hat gewiss seinen Reiz. Es hat mich jedoch nicht umgehauen..

— Haliax

Anders als gedacht, trotzdem sehr gut :)

— Jenny1900

Libba Bray finde ich klasse, aber dieses Buch und auch Evie mussten mich erst überzeugen. Alles in allem fand ich es aber gut.

— Seelenschmetterling

Toller Einblick in die 20er Jahre und spannende Story. Bloß Evie fand ich manchmal sehr anstrengend. Trotzdem ein sehr gutes Buch.

— love_books97

Hexerei, Mystik und die 20er Jahre in NY, eine interessante Mischung.

— TouchTheSky

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    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    antjemue

    23. October 2016 um 08:58

    Noch immer kann ich fantastischer Jugendliteratur nur selten widerstehen, da sie sich in vielen Fällen als spannend unterhaltende „All Age“ Literatur herausstellt. „The Diviners – Aller Anfang ist böse“ klang mir sehr danach und ist der Auftaktroman einer neuen Serie der amerikanischen AutorinLibba Bray,die so manchem Leser bereits als die Autorin der Trilogie „Der geheime Zirkel“ bekannt sein könnte, mit der sie es auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte und einen internationalen Erfolg landete. Die in Texas aufgewachsene Autorin lebt mit ihrer Familie in Brooklyn und schreibt auch Theaterstücke und Kurzgeschichten (Verlagsinfo). Erzählt die Autorin in „Der geheime Zirkel“ eine spannend-mysteriöse Geschichte die vorwiegend im London des späten 19. Jahrhunderts spielt, entführt sie ihre Leser nun ins New York der 20er Jahre.The Diviners – Aller Anfang ist böseDie 17-jährige Evie lebt im ländlichen Ohio und flattert dort von Party zu Party. Außerdem verfügt sie über eine besondere Gabe. Nun hat ihre Gabe sie in Verbindung mit Alkohol in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht. Ihre schwer überforderten Eltern, die sich von der Trauer um ihren vor einigen Jahren im Krieg gefallenen Sohn noch nicht erholt haben, sehen keinen anderen Ausweg, als Evie nach New York zu ihrem Onkel zu schicken.Evie, die sich vor ihren Eltern um einen geknickten Eindruck bemüht, freut sich insgeheim riesig. In New York sind die Partys auch erst einmal viel besser als auf dem Lande. Allerdings wird das ausschweifende Leben plötzlich von grausam-mysteriösen Morden überschattet und Evie wird aufgrund ihrer Fähigkeiten in die Ermittlungen hineingezogen. Eine spannende und nicht ungefährliche Suche nach dem Mörder beginnt…Nach einem Prolog, der auf den mysteriösen Teil der Geschichte hindeutet, nimmt sich die Autorin erst einmal ordentlich Zeit, die vielen für die Geschichte wichtigen Charaktere in verschiedenen, sich abwechselnden Handlungssträngen einzuführen. Ein flüssig-bildhafter Schreibstil und eine einfache, aber doch den 20er Jahren angepasste Sprache halfen hier, einige doch auftretende Längen zu kompensieren. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch noch problemlos hin und wieder aus der Hand legen.Dann nahm die Handlung jedoch immer mehr Fahrt auf, die mysteriösen Bestandteile, die bei der Einführung der Protagonisten oft nur angedeutet waren, vertiefen sich und die Spannung steigert sich stetig, bis sie kurz vor dem Ende einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der Ausklang ist wieder etwas leiser, lässt mich aber schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung warten.Ein starker Serienauftakt, atmosphärisch, spannend, mysteriös und gruselig, mit starken Charakteren und einem interessanten Plot. Leider wird es noch etwas dauern, bis die deutschen Leser ihre Neugier auf den nächsten Teil befriedigen können. In Originalsprache erscheint Teil 2 im April 2015. Ich hoffe, die Übersetzung geht dann schnell.24. Oktober 2014

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  • Eine Reise ins New York der 20er-Jahre!

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Effi86

    14. October 2016 um 12:33

    Die Story: Evie O'Neil wird von ihren Eltern zu ihrem Onkel nach New York geschickt. Dort sieht die 17-jährige ihre Chance endlich etwas zu erleben und sich im Glanz und Glamour der Stadt zu verlieren. Doch keiner hat mit den grausamen Ritualmorden gerechnet, die die Straßen New Yorks kurz darauf erschüttern. Bald sieht Evie nur eine Möglichkeit bei den Ermittlungen zu helfen, und damit ihr größtes Geheimnis preiszugeben: sie verfügt über besondere Fähigkeiten.Auf den Punkt gebracht: Eine atmosphärische, gruselige Story, die die zwanziger Jahre wieder zum Leben erweckt.In mehr Worten: "In einem vornehmen Stadthaus in der gefragten Upper East Side von Manhatten herrscht Festbeleuchtung." Ihre unbedachte Art ist der Grund, warum Hauptcharakter Evie zu Beginn des Buches bei ihrem Onkel, dem Museumsbesitzer Will, landet. Sie ist vorlaut, egoistisch und handelt manchmal zu impulsiv. Man sollte meinen, dass diese Charaktereigenschaften sie mir unsympathisch gemacht haben, aber im Gegenteil, denn ihnen gegenüber steht Evies Mut und ihre Bereitschaft für Gerechtigkeit und für das Gute in der Welt einzustehen. Ich war nicht immer mit ihren Handlungen einverstanden, habe mich ab und an aufgeregt, weil Evie wieder nur an sich gedacht hat, und trotzdem mochte ich sie richtig gern. Sie hat Ecken und Kanten und einen Charakter, den ich über die Seiten hinaus spüren konnte.Ihr Onkel Will ist dagegen schwieriger zu fassen als seine Nichte, behält er doch einiges für sich. Es ist schnell klar, dass der Mann Geheimnisse hat. Die Frage ist, wie weitreichend diese noch für die Geschichte sein werden und welche Konsequenzen sein verschwiegenes Verhalten noch nach sich ziehen wird.Neben diesen beiden spielen noch weitere Personen eine Rolle. Zu Evies näherem Umfeld zählen Schlitzohr Sam, der in diesem Band zwar noch etwas blass bleibt, jedoch liegt ein unglaubliches Potenzial in seinem Charakter. Zudem gehören die scharfzüngigen Dialoge zwischen ihm und Evie definitiv zu den Highlights der Story. Die beiden sprühen in ihren gemeinsamen Szenen vor Lebendigkeit und sorgen stets für gute Unterhaltung.Dagegen ist der ruhige Jericho, der bei Evies Onkel untergekommen ist, ein wandelndes Rätsel. Was in ihm vorgeht, erschließt sich dem Leser erst nach und nach, doch er bietet einen schönen Ruhepol zu der quirligen Evie und dem angeberischen Sam.Der Cast ist relativ groß und neben Evie, ihrem Onkel Will, Jericho und Sam, tauchen noch andere Figuren auf, bei denen man sich nur fragen kann, wie wichtig sie in den weiteren Bänden werden. Nicht nur Evi verfügt über eine besondere Gabe, und es gibt mehr Diviner als ihr zunächst klar ist. Als Leserin bin ich sehr gespannt, wann und wie sie alle voneinander erfahren werden.Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, aber was diese Story meiner Meinung richtig ausmacht, ist die Art wie Libba Bray diese Zeit zum Leben erweckt. Wie sie mit gezielten Worten die Geräusche, Gerüche, das Flair, aber auch die Angst und Unsicherheit des Amerikas der Zwanziger einfängt, ist meiner Meinung genial. Es gibt Passagen in diesem Buch, in denen ich mich regelrecht auf die Straßen New Yorks versetzt fühlte, mit Evie und den anderen auf der Suche nach dem Mörder war und dabei das Klackern ihrer Absätze auf dem Asphalt hörte, oder mir die schillernden Shows der Clubs vor dem inneren Auge vorbeiflimmerten. Man merkt, dass hier sehr viel Recherche betrieben wurde, was sich letztendlich positiv in der Geschichte niederschlägt. Hinzu kommt, dass Bray nicht nur die Glanzseiten präsentiert, sondern auch ernstere Töne in ihre Arbeit einfließen lässt. Denn auch wenn diese Zeit glamourös und für Träumer wie geschaffen zu sein schien, war sie trotzdem geprägt von Rassismus und Vorurteilen, der Gier der Menschen nach Aufmerksamkeit und Ruhm und dem Wunsch nach dem schnellen Geld. Auch das lässt sich in The Diviners finden.Unglaublich gelungen ist ebenfalls die Atmosphäre, die mit der bildhaften Sprache und dem Antagonisten Naughty John (ist dieser Typ creepy!) Hand in Hand geht. Selten hatte ich beim Lesen eines Buches derart oft Gänsehaut, raste mein Herz, während der spannendsten Stellen, weil ich so stark mitfieberte. Großartig.Fazit:The Diviners - Aller Anfang ist böse bietet von interessanten Charakteren, über eine spannende Story bis hin zu einer gruseligen Atmosphäre, alles, was eine fesselnde Geschichte ausmacht. Gerne mehr davon!

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  • Nicht so meins....

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    HoneyIndahouse

    29. August 2016 um 14:50

    Inhalt:New York, 1926: Wegen eines kleinen "Zwischenfalls" wurde Evie O Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes, plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Und so kommt sie auch dem Mörder auf die Spur einem grausamen Religionsfanatiker, der seit 50 Jahren tot ist und dessen Geist nun zurückgekehrt ist, um die Erde zu vernichten.Meine Meinung:Ehrlich gesagt konnte mich die Story nicht so ganz überzeugen. Es zieht sich etwas zu lange hin und die Handlung nimmt erst spät an Fahrt auf. Die Handlung an sich ist schon spannend und auf jeden Fall mal etwas neues und gut durchdachtes. Die Charaktere sind interessant und man lernt auch einiges über die 1920er Jahre in New York. Das fand ich schon sehr interessant. Libba Bray hat da meiner Meinung nach gute Recherche betrieben und die Geschichte gelungen inszeniert. Die Hauptperson Evie ist anfangs etwas undurchsichtig und scheint oberflächlich, jedoch legt sich das recht schnell und man findet mehr Verständnis für ihre Handlungsweisen.Die mystische Seite ist sehr ausgewogen und die verschiedenen Erzählperspektiven führen dazu, dass man einen guten Überblick bekommt. Die Verbindung von Fantasy, Krimi und ein wenig Romanze gefällt mir gut, auch wenn mich das Gesamtergebnis nicht ganz für sich gewinnen konnte.Cover:Das Cover ist richtig gut gelungen. Als ich das erste mal eine Tasche mit dem Cover auf der Frankfurter Buchmesser 2015 gesehen habe, wollte ich sofort mehr über das Buch erfahren. Mir gefällt auch der mystische Touch, der durch das Abschneiden des oberen Kopfteils entsteht. Zudem passen die Farben zu den 1920er Jahre, genauso wie das Outfit der Frau. Ich persönlich finde das Cover als gelungen und passend zum Buch.Fazit:Insgesamt ist es nicht so mein Fall gewesen. Gegen Ende nimmt die Handlung doch noch mehr an Fahrt auf, was mir gut gefallen hat. Jedoch ist es davor einfach zu langatmig. Gefallen hat mir vor allem die Beschreibung der 1920er Jahre und die durchdachte Story. Also es gab nirgends Unstimmigkeiten, die es sonst bei Fantasyromanen oft gibt. Jedoch weiß ich noch nicht, ob ich die weiteren Bände lesen werde.

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  • Kontrolliert eure Türen, Naughty John ist unterwegs.

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    ginisbooktown

    07. August 2016 um 22:42

    Hallo meine Lieben, heute Stelle ich euch ein Buch vor, dem ich immer etwas kritisch gegenüberstand. Ich hatte so viele unterschiedliche Meinungen gehört, dass ich nicht wusste, ob es etwas für mich wäre. Nun bin ich froh, dass ich es doch gelesen habe. Schon auf den ersten Seiten des Buches findet sich eine gruselige Stimmung und man bekommt einen Eindruck, wo es hingehen könnte. Natürlich unternimmt die Geschichte einige Wendungen und Umwege. Dies hat zum Einen damit zu tun, dass die Geschichte anhand von den verschiedenen Personen Evangeline, Memphis und Naughty John dargestellt wird, zum Anderen sprechen die Beteiligten immer wieder Prophezeiungen aus, die mit den Mordfällen in Verbindung zu stehen scheinen. Den roten Faden für das Buch bilden diverse Morde, die 1926 in New York  geschehen. Sie hängen mit einem längst verstorbenen Mann namens Naughty John und einer Art Sekte zusammen. Das Ausmaß dieser Ritualmorde wird mit der Zeit immer erschreckender. Hier kommen dann Evangeline und ihr Onkel Will ins Spiel. Evie hat in ihrer ursprünglichen Heimat in Ohio nicht den besten Ruf. Sie gilt als typischer Flapper, betrinkt sich auf Tanzveranstaltungen und ist an sich ein Wildfang mit einer eigenen Meinung. Als sie nach Ansicht ihrer Eltern über die Strenge schlägt, wird sie zu ihrem Onkel nach New York geschickt. Dieser führt ein Museum für Magisch-Okkultes und „übernatürliche“ Artefakte, das von allen nur als Gruselkabinett bezeichnet wird. Hier hin wendet sich die Polizei in der Hoffnung, bald hinter die Hinweise und Motive des Mörders zu kommen. Evie kommt im Laufe der Handlungen auf den Gedanken, eine Diviner zu sein, da sie die Fähigkeit besitzt, die Geheimnisse einer Person anhand eines persönlichen Gegenstandes auf zu decken. Nur bei der Münze ihres verstorbenen Bruders James will das nicht gelingen. Doch sie ist nicht die Einzige, die von merkwürdigen Träumen und Visionen heimgesucht wird. Auch Memphis‘ kleiner Bruder Isaiah hat Fähigkeiten, er kann zum Beispiel sehen, was jemand in seiner Hosentasche aufbewahrt. Memphis lebt mit seinem kleinen Bruder bei Octavia, der Schwester seiner verstorbenen Mutter. Nachdem Memphis seine Mutter trotz seiner Heilfähigkeit nicht retten kann, verlässt der Vater seine beiden Söhne. Memphis hat dunkle Vorahnungen, dass etwas Schreckliches passieren wird. Später entwickelt er dann ein Interesse am der Revue-Tänzerin Theta, die eine eher unbekannte Fähigkeit besitzt, welche ihr schon einmal aus einer Notsituation geholfen hat. Mit den beiden Brüdern konnte ich leider nicht viel anfangen. Ich finde es zwar gut, wie sich der Ältere um den Jüngeren kümmert, aber sonst schienen die beiden nicht so aufgebaut, als könnte man sich mit ihnen identifizieren. Bei Evangeline sieht das ein wenig anders aus. Ich hatte auch von Anfang an eine Meinung zu ihr. Sie erscheint als verzogen und naiv. Wer bitte lässt sich von einem Fremden küssen und bemerkt dabei nicht, dass man von eben diesem ausgeraubt wird? Hier wäre doch ein bisschen mehr Misstrauen gegenüber der Großstadt gefragt. Andererseits wird sie diese Furchtlosigkeit und ihre durchaus vorhandene Arroganz später noch brauchen. Sie helfen ihr bei der Aufklärung der Morde. Dabei zeigt sie sich aber auch sensibel und ab und an wirkt sie etwas hilflos, da sich niemand auf ihre Seite zu stellen scheint. An und für sich mag ich sie recht gern, weil sie am Ende zwar trotzdem eine Kratzbürste ist, sich aber auch behaupten kann und sich nicht an der Nase herumführen lässt. Evies Freundin Mable ist ihr so gar nicht ähnlich. Sie wirkt etwas steif, lässt sich viel zu sehr von ihren Eltern beeinflussen. Sie hält sich verbissen an Regeln und kann gar nicht in der Zeit der 1920er aufgehen. Es wirkt manchmal fast so, als würde sie sich absichtlich gegen Evie stellen. Sie ist mir sehr unsympathisch und hätte meiner Meinung nach auch problemlos aus der Handlung entfernt werden können. Eine Person in Evies Umgebung, die ich doch ganz nett finde, ist Sam Lloyd. Na gut, er hat Evie ihre zwanzig Dollar gestohlen und arbeitet auch nicht aus gutem Willen mit im Museum, aber er ist einfach ein Charmeur, der immer einen guten Spruch auf Lager hat. Des Öfteren liefert er sich geniale verbale Schlagabtausche mit dem kleinen Wirbelwind. Er ist außerdem auf der Suche nach seiner Mutter, die nach der Teilnahme an einem geheimen Projekt verschwunden ist. Auch Jericho hat sich gut entwickelt. Er ist eine Waise, die als Kind von Evies Onkel Will aufgenommen wurde und nun für ihn im Museum arbeitet. Dabei haben die beiden ein spezielles Geheimnis vor Wills Nichte, das erst kurz vor Schluss gelüftet wird. Er erscheint der Hauptfigur erst steif und langweilig, aber die beiden kommen dann doch gut miteinander zurecht. Wie es mit den beiden Herren weitergeht, möchte ich hier nicht verraten. Ich bin nur froh, dass diese Beziehungen mehr im Hintergrund laufen und sich keine Dreiecksbeziehung einstellt. Eine weitere sehr schön gelungene Figur ist Theta. Sie ist eine Revue-Tänzerin, die mit ihrem „Bruder“ Henry in Mables Haus wohnt. Sie erscheint wie das mutige und aufgeklärte Mädchen aus der Stadt mit einem Hang zur Rebellion. Am Anfang war ich ihr gegenüber etwas misstrauisch, weil ihr Verhalten zum Teil doch etwas sonderbar ist, aber sie hat ihre ganz persönliche Geschichte, die sie einfach menschlich macht und in der Henry eine große Rolle spielt. Schon allein die Art und Weise, wie sich die beiden Freunde kennen lernen ist besonders. Man sagt ja immer, das Beste kommt zum Schluss, also möchte ich euch jetzt meinen Lieblingscharakter vorstellen: Onkel Will. Er mag zwar ein eigenwilliger und sturer Kauz sein, der an Geister glaubt, aber er wirkt auch sehr weise und tough. Er scheint nach James Tod der erste zu sein, der auch mal für Evangeline Partei ergreift und der sich wirklich für ihr Wohlbefinden interessiert, auch wenn sich diese Beziehung erst aufbauen muss. Er wirkt in vielen Punkten eher wie ein Vater. Und gerade das ist wichtig für seine stürmische Nichte. Er erinnert mich übrigens sehr an die Figur des Mortimer Wittgenstein aus Lycidas von Christoph Marzi. Das könnte natürlich auch ein Grund sein, warum er mir so sympathisch ist. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Sie schafft die notwendige Stimmung. Dafür verleiht sie manchen Charakteren sprachliche Eigenheiten, oder beschreibt einen Handlungsraum möglichst genau. Besonders die Figur des Naughty John klingt nach dem Schrecken höchst persönlich und die Grundstimmung war teils so düster, dass ich mehrmals kontrolliert habe, ob die Tür auch wirklich zu ist. Diesen Effekt hatte ich das letzte Mal, als ich Das verlorene Symbol von Dan Brown gelesen habe. Ich war hin und her gerissen, zwischen weiterlesen und aufhören. Ich wollte wissen, was als nächstes geschieht und gleichzeitig wollte ich das nicht. FAZIT: Ich bin ganz gespannt, worum es in Band 2 geht, denn der Fall ist zwar zu einem Ende gekommen, aber es bleiben auch noch ein paar Fragen unbeantwortet, die zum Beispiel Evies Bruder James betreffen. Dieses Buch ist NICHT nur für Fans der Genre Mystery und Krimi.  Mehr Beiträge findet ihr auf meinem Blog unter: ginisbooktown.blogspot.de

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  • Libba Bray – The Diviners – Aller Anfang ist böse

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Msnici91

    05. June 2016 um 20:28

    Verlag: dtv Seiten: 704 Genre: Jugendbuch, Fantasy Die Story: 1926. Die 17-jährige Evie O´Neill wird von ihren Eltern aus Zenith, Ohio zu ihrem Onkel Will nach New York geschickt, weil sie das Geheimnis eines jungen Mannes ausgeplaudert und damit für ziemlichen Wirbel gesorgt hat. In New York genießt Evie das wilde Partyleben. Doch bald darauf geschehen schrecklich Ritualmorde. Gemeinsam mit ihrem Onkel Will, dessen Assistenten Jericho, sowie dem Taschendieb Sam macht sie sich an die Aufklärung der Morde und muss bald feststellen, dass der Mörder scheinbar übernatürliche Kräfte hat. Doch auch Evie hat solche Kräfte: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Jedoch weiß Evie nicht, welche Bestie ihr am Ende gegenüber stehen wird. Evie O´Neill: Evie (17 Jahre alt) ist eine lebenslustige, junge Dame, die gerne feiern geht, dabei auch dem Fusel nicht abgeneigt ist und gerne die jungen Männer um den Verstand bringt. Doch sie hat ein Geheimnis: Wenn sie persönliche Gegenstände von anderen Menschen berührt, kann sie darin die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer lesen. Memphis Campbell: Memphis (17 Jahre alt) spielt für einen einflussreichen Mann in Harlem den Laufburschen und nimmt Lotto- und Pferderenn-Wetten entgegen. Zudem schmiert er für seinen Boss die Polizei. Memphis sieht gut aus und viele Mädchen liegen ihm zu Füßen. Aber Memphis hat nichts anderes im Sinn, als seinen Bruder Isaiah zu beschützen und seine Gedichte aufzuschreiben, denn er träumt davon, ein berühmter Dichter zu werden. Aber auch ständige Albträume plagen ihn. Sam Lloyd: Sam Ist ein Taschendieb und Trickbetrüger. Dafür setzt er seine besondere Gabe ein. An Evies ersten Tag in New York bestiehlt er sie und landet schließlich als Helfer in Onkel Wills Museum. Vom ersten Augenblick an hat er ein Auge auf Evie geworfen. Jericho Jones: Jericho ist der Assistent von Evies Onkel Will. Er ist ein stiller, zurückhaltender Typ, der lieber in Büchern wälzt, als Party zu machen. Für die Ermittlungen im Fall des Mörders ist er jedoch Feuer und Flamme. Evie findet Jericho langweilig, aber auch unnahbar. Bis er ihr von seiner dunklen Vergangenheit erzählt. Mabel Rose: Mabel ist Evies beste Freundin und sie hat einen Narren an Jericho gefressen. Mebel ist ein richtiges Mauerblümchen und steht ziemlich unter der Fuchtel ihrer Mutter, eine bekannten Aktivistin gegen das System. Durch Evie wird sie jedoch nach und nach zu einer selbsständigen Person. Theta Knight: Theta ist eine von den berühmten Ziegfeld-Tänzerinnen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Doch Theta hat eine bewegte Vergangenheit und lässt sich von dem ganzen Ruhm nicht blenden. Im Gegenteil: sie sucht nach etwas bodenständigem. Ihr Leben ändert sich mit einem Schlag, als sie Memphis kennen lernt. Henry Bartholmew DuBois IV: Henry arbeit ebenfalls im Ziegfeld-Theater als Pianist. Er ist ein begnadeter Liedermacher und Komponist, wird allerdings nicht anerkannt. Henry und Theta sind mehr als beste Freunde, fast schon Geschwister, denn er hat Thetas Leben entscheidend verändert. William Fitzgerald: Will ist Evies Onkel und Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes. Er arbeitet zudem als Professor und als die Ritualmorde beginnen, wird er um Mithilfe an dem Fall gebeten. Nach einem etwas holprigen Anfang befindet man sich schnell im Now York der zwanziger Jahre. Libba Bray benutzt in „The Diviners- Aller Anfang ist böse“ eine Sprache, die sehr gut in diese Zeit passt und die Geschichte authentisch macht. Stellenweise ist der Sprachstil etwas gehobener, was jedoch keinesfalls stört. Immer wieder wurden kleine Details enthüllt, die man nicht voraussehen konnte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, sodass man unbedingt direkt den zweiten Band lesen möchte. Ingesamt ist der erste Band der Diviners-Reihe eine spannende, stimmige Geschichte, die Lust auf mehr macht.

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  • Narrativer Flickenteppich mit 20er-Jahre-Flair

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    NiWa

    New York mitten in den 20er-Jahren. Evie O’Neill hat es geschafft und wird wegen eines unangenehmen Vorfalls aus der tristen Kleinstadt in Ohio von ihren Eltern zum Onkel ins schillernde New York verbannt. Hier stürzt sich die Jugendliche ins aufregende Nachtleben bis grausame Ritualmorde die Stadt erschüttern und sie entdeckt, dass der Mörder - genau wie Evie - übernatürliche Kräfte hat. Evie zieht zu ihrem Onkel in die große Stadt und kann es kaum erwarten, ein neues aufregendes Leben in New York zu beginnen. Denn es sind immerhin die 20er-Jahre, jene Zeit, in der Alkohol in den USA verboten und trotzdem jeder betrunken war, als Frauen sich plötzlich die Haare schnitten und ihre Kleider kürzten, und in der man sich bemühte, die Schrecken des 1. Weltkriegs zu vergessen und mit seinen Folgen lebte. Libba Bray lässt die „Golden Twenties“ aufleben, als ob sie selbst dabei gewesen wäre. Von der ersten Seite ein, bekommt man als Leser ein Gefühl für die Atmosphäre dieser Zeit und taucht sofort in den Flair der 20er-Jahre ein. Es schillert an allen Ecken: die Varietes, die Flüsterkneipen, rauchige Stimmen und neue Wertvorstellungen. Aus dieser Perspektive betrachtet, hat die Autorin ein grandioses Werk geschaffen. Die Handlung ist genauso großartig, denn hier wird aus wahren Merkwürdigkeiten, dem historisches Rahmen und einer guten Portion Fiktion, der Auftakt einer Mystery-Reihe geschaffen, der wirklich interessant zu lesen ist. Im Grunde ist es ein Krimi mit Geister-Touch, dem durch die übernatürlichen Aspekte ein ansprechender Zug verliehen wurde. Allerdings ist die Handlung sehr konfus aufgebaut und beim Lesen konnte ich mich nie wirklich darauf einlassen. Die Autorin selbst bezeichnet es im Nachwort als „narrativen Flickenteppich“, für den sie die volle Verantwortung übernimmt. Hier finde ich es schade, dass sie ihre Geschichte auf diese Weise erzählt, weil es mir beim Lesen den Spaß genommen hat. Es werden sehr, sehr viele Personen eingeführt und laufend sind ihnen ganze Kapitel gewidmet, die sich nicht immer in die Gesamthandlung einfügen, weil sie wohl erst im Folgeband eine Rolle spielen werden. Dadurch wird man ständig aus der Geschichte herausgerissen und schafft es kaum, richtig an der Stange zu bleiben. Protagonistin Evie hat es mir zudem sehr schwer gemacht, denn es war sehr mühsam, überhaupt einen sympathischen Zug an ihr zu entdecken. Sie ist mir durch und durch auf die Nerven gegangen. Zwar ist sie ein typisches Kind ihrer Zeit, ein jugendlicher Flapper, die mit charmantem Bubikopf und kessen Sprüchen durch New Yorks Flüsterkneipen schwirrt, aber ein derart egoistischer, beleidigender und fordernder Mensch, dass es für den Leser aber auch für die anderen Figuren alles andere als leicht ist, mit ihr auszukommen: „Da sagte sie dann etwas Unpassendes oder sprach zu laut. Oder ließ sich leichtsinnigerweise auf eine Mutprobe ein, nur damit man ihr Beachtung schenkte … `Ach Evie, du überforderst uns`, sagten die Leute gern und als Kompliment war das nicht gemeint. Ja, sie war eine Herausforderung.“ (S. 357) Im Grunde genommen hat mir das Buch gefallen und auch wieder nicht. Es kommt selten vor, dass mich eine Geschichte derart zwiegespalten zurücklässt, weil ich den Schreibstil, die Handlung und die historische Umgebung der „Goldenen Zwanziger“ als großartig empfunden habe, ich der erzählerischen Umsetzung allerdings gar nichts abgewinnen konnte. Ich denke, wenn man sich für mysteriöse Erscheinungen und vor allem für die Zeitspanne der 20er-Jahre interessiert, sollte man sich unbedingt selbst ein Bild machen. Die Reihe: 1) The Diviners. Aller Anfang ist böse 2) The Diviners. Die dunklen Schatten der Träume

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  • Flapper, Morde, Okkultismus

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Archer

    09. May 2016 um 23:07

    Evie O'Neill hat ein großes Mundwerk und ziemlich oft auch was dahinter - denn was sie erzählt, sind manchmal die tiefsten Geheimnisse der Leute. Es ist ihre Gabe, bei Dingen, die sie berührt, eben diese Geheimnisse zu erfahren. Nicht unbedingt ein Vorteil, denn sie ist ein 17jähriges Mädchen in den 1920iger Jahren. Wegen eines "Vorfalls", bei dem sie ihre Gabe eingesetzt hat, wird sie von ihren Eltern aus ihrer hinterwäldlerischen Kleinstadt nach New York, zu ihrem Onkel, geschickt. Der ist Direktor des Museums für amerikanisches Volkstum und Okkultismus und ziemlich patent, denn er lässt ihr große Freiheiten. Als er eines Tages als Berater zu einem Mord hinzugezogen wird und Evie dabei ist, entdeckt sie dank ihrer Gabe etwas Ungewöhnliches - sie weiß, dass in wenigen Tagen nicht nur viele weitere Mordopfer existieren werden, sondern möglicherweise auch das Ende der Welt kommt. Das hat Potenzial für eine spannende Geschichte, zumal man wirklich tief in das Flair der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eintaucht. Auch die Ausgangsbasis ist interessant. Doch ich hatte große Probleme mit der Hauptperson des Ganzen, Evie. Ich finde sie zum Teil unerträglich mit ihrem Leichtsinn, ihrem Egoismus, ihrer Arroganz. Sie ist immer so von sich überzeugt, dass sie nicht nur einmal ihren Onkel und ihre Freunde/Gefährten in Gefahr bringt. Sie ist eitel bis zum Abwinken, hält sich für überklug und ist doch manchmal erschreckend naiv. Das ist zwar meistens normal für eine 17jährige, doch all diese Eigenschaften zusammen waren teilweise schlimm. Zudem hat die Autorin die Angewohnheit, alles sehr langatmig zu beschreiben, so dass die Spannung oft genug auf der Strecke bleibt. Zwischendurch gab es wirklich mitreißende Stellen, doch die wurden dann wieder durch Zwischensequenzen von Leuten, die zumindest in diesem Band kaum eine Rolle spielten, unter- und durchbrochen. Meines Erachtens nach hätte man das Buch um gut einhundert oder zweihundert Seiten kürzen sollen, das hätte der Handlung und der Spannung gut getan.

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  • gelungene Mischung

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    BeautyBooks82

    03. May 2016 um 22:23

    Meine komplette Rezi findet ihr auf www.beautybooks82.blogspot.deHier ein Auszug:Der Inhalt:Obwohl einen das Cover in vergangene Zeiten versetzt wirkt der Inhalt auf mich meist nicht ganz so weit entfernt.Evie ist ein junges Mädchen, das ihr Leben in vollen Zügen genießt. Sie liebt sich und das Leben und steht gerne im Mittelpunkt.Dazu nutzt sie auch mehr oder weniger öffentlich ihre Gabe. Evie kann anhand von Gegenständen in ihrer Hand Geheimnisse der Besitzer sehen und davon berichten.Natürlich macht sie sich damit nicht nur Freunde und als Evie mit ihren Showeinlagen für Ärger sorgt wird sie von ihren Eltern nach New York zu ihrem Onkel Will geschickt.Am Anfang denkt Evie das große Los gezogen zu haben. Sie sieht sich in dem großen New York, auf Parties gemeinsam mit ihrer dortigen Freundin Mabel und mitten in der Öffentlichkeit.Doch nachdem Evie direkt nach ihrer Ankunft beklaut wird macht ihr ihr Onkel schnell klar, dass dies kein Partyaufenthalt werden soll.Will betreibt ein kleines Museum für Mystisches und Okkultes und Evie soll ihm dort helfen. Aber Museen und Bibliotheken sind für Evie ein Albtraum und alles andere als sie sich vorgestellt hat.Doch obwohl Will sich bemüht Evie streng zu erziehen gelingt es ihr nach und nach sich zu lösen und sie macht mit ihrer Freundin die ersten Parties unsicher und taucht in die Welt die sie sich erträumt hat.Als Will als Berater zu einem Mord gerufen wird packt Evie die Neugier. Sie begleitet ihren Onkel und ist neugierig. Aber dank ihrer Gabe sieht sie schlimme Dinge, die sie wieder auf den Boden der Tatsachen holen.Evie bleibt die lebensfrohe Evie, aber sie zeigt auch ihre ernste und hartnäckige Seite und will bei der Ermittlung der Morde helfen.Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich um keinen normalen Mörder handelt und dass jeder in Gefahr schwebt.Meine Meinung:Als ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich das nicht erwartet.Ich dachte hier handelt es sich um ein seichtes Jugendbuch mit ein paar übernatürlichen Fähigkeiten und ein wenig Liebelei.Aber immer wenn man meint eine Richtung erkannt zu haben nimmt die Geschichte eine neue Wendung.In den ersten 2/3 des Buches habe ich das geliebt und im letzten Drittel hat es mich gestört.Der erste Teil ist auf dem Boden geblieben. Es passiert total viel, aber das ist nachvollziehbar und voll in Ordnung.Aber irgendwann ist die Story dann für mich zu sehr abgehoben. Bzw. nicht die Story, sondern eher einzelne Teile von ihr. Ich habe nichts gegen übernatürliche Parts in Büchern, aber mir war das stellenweise irgendwie zu blöd dargestellt.Ich glaube das ist es ... der Inhalt ist nicht schlecht, aber es ist zu überzogen dargestellt. Das war nicht mein Fall.Für die, die das Buch kennen: Jericho? Was soll diese Wendung? Und John Hobbs ... nun ja.Irgenwie wurde hier zwanghaft auf einmal Action eingebaut, als hätte zeitweise ein anderer Autor geschrieben. Das hat das Buch aber nicht nötig.Was mir dagegen mehr als gut gefallen hat war Evie. Sie ist nicht nur die Protagonistin der Geschichte, sondern sie ist die Geschichte.Die Persönlichkeit von Evie ist so genial beschrieben, bzw. aufgezeigt. Und Evies Persönlichkeit spiegelt sich in der Geschichte in jedem Punkt wieder.Spritzige, junge Lebensfreude und bedrückte, ängstliche Ernsthaftigkeit. So ist Evie und diese Stimmungen strahlt sie Erzählweise aus, auch wenn es mal nicht direkt um Evie geht.Und das hat mich sehr beeindruckt.Obwohl mich dieser Schreibstil total gepackt hat hat sich das Buch stellenweise echt gezogen. Ich glaube die kleinen Pausen kamen mir ganz gelegen.Die Kapitel sind teilweise ewig lang und manchmal hätten sie auch vom Inhalt für mich echt kürzer sein können.Gerade der Anfang im alten zu Hause und zu Beginn in New York war für mich echt Kaugummi.Meine komplette Rezi findet ihr auf www.beautybooks82.blogspot.deHier ein Auszug:Der Inhalt:Obwohl einen das Cover in vergangene Zeiten versetzt wirkt der Inhalt auf mich meist nicht ganz so weit entfernt.Evie ist ein junges Mädchen, das ihr Leben in vollen Zügen genießt. Sie liebt sich und das Leben und steht gerne im Mittelpunkt.Dazu nutzt sie auch mehr oder weniger öffentlich ihre Gabe. Evie kann anhand von Gegenständen in ihrer Hand Geheimnisse der Besitzer sehen und davon berichten.Natürlich macht sie sich damit nicht nur Freunde und als Evie mit ihren Showeinlagen für Ärger sorgt wird sie von ihren Eltern nach New York zu ihrem Onkel Will geschickt.Am Anfang denkt Evie das große Los gezogen zu haben. Sie sieht sich in dem großen New York, auf Parties gemeinsam mit ihrer dortigen Freundin Mabel und mitten in der Öffentlichkeit.Doch nachdem Evie direkt nach ihrer Ankunft beklaut wird macht ihr ihr Onkel schnell klar, dass dies kein Partyaufenthalt werden soll.Will betreibt ein kleines Museum für Mystisches und Okkultes und Evie soll ihm dort helfen. Aber Museen und Bibliotheken sind für Evie ein Albtraum und alles andere als sie sich vorgestellt hat.Doch obwohl Will sich bemüht Evie streng zu erziehen gelingt es ihr nach und nach sich zu lösen und sie macht mit ihrer Freundin die ersten Parties unsicher und taucht in die Welt die sie sich erträumt hat.Als Will als Berater zu einem Mord gerufen wird packt Evie die Neugier. Sie begleitet ihren Onkel und ist neugierig. Aber dank ihrer Gabe sieht sie schlimme Dinge, die sie wieder auf den Boden der Tatsachen holen.Evie bleibt die lebensfrohe Evie, aber sie zeigt auch ihre ernste und hartnäckige Seite und will bei der Ermittlung der Morde helfen.Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich um keinen normalen Mörder handelt und dass jeder in Gefahr schwebt.Meine Meinung:Als ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich das nicht erwartet.Ich dachte hier handelt es sich um ein seichtes Jugendbuch mit ein paar übernatürlichen Fähigkeiten und ein wenig Liebelei.Aber immer wenn man meint eine Richtung erkannt zu haben nimmt die Geschichte eine neue Wendung.In den ersten 2/3 des Buches habe ich das geliebt und im letzten Drittel hat es mich gestört.Der erste Teil ist auf dem Boden geblieben. Es passiert total viel, aber das ist nachvollziehbar und voll in Ordnung.Aber irgendwann ist die Story dann für mich zu sehr abgehoben. Bzw. nicht die Story, sondern eher einzelne Teile von ihr. Ich habe nichts gegen übernatürliche Parts in Büchern, aber mir war das stellenweise irgendwie zu blöd dargestellt.Ich glaube das ist es ... der Inhalt ist nicht schlecht, aber es ist zu überzogen dargestellt. Das war nicht mein Fall.Für die, die das Buch kennen: Jericho? Was soll diese Wendung? Und John Hobbs ... nun ja.Irgenwie wurde hier zwanghaft auf einmal Action eingebaut, als hätte zeitweise ein anderer Autor geschrieben. Das hat das Buch aber nicht nötig.Was mir dagegen mehr als gut gefallen hat war Evie. Sie ist nicht nur die Protagonistin der Geschichte, sondern sie ist die Geschichte.Die Persönlichkeit von Evie ist so genial beschrieben, bzw. aufgezeigt. Und Evies Persönlichkeit spiegelt sich in der Geschichte in jedem Punkt wieder.Spritzige, junge Lebensfreude und bedrückte, ängstliche Ernsthaftigkeit. So ist Evie und diese Stimmungen strahlt sie Erzählweise aus, auch wenn es mal nicht direkt um Evie geht.Und das hat mich sehr beeindruckt.Obwohl mich dieser Schreibstil total gepackt hat hat sich das Buch stellenweise echt gezogen. Ich glaube die kleinen Pausen kamen mir ganz gelegen.Die Kapitel sind teilweise ewig lang und manchmal hätten sie auch vom Inhalt für mich echt kürzer sein können.Gerade der Anfang im alten zu Hause und zu Beginn in New York war für mich echt Kaugummi.

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  • Jugend-Mystery in interessantem Setting

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    muhallebi

    01. May 2016 um 14:29

    "Diviners - Aller Anfang ist böse" ist der erste Band einer Jugend-Mystery- Reihe der amerikanischen Autorin Libba Bray. Es geht um die 17-jährige Evie, die wegen diverser gesellschaftlicher Schwierigkeiten aufgrund ihrer ungewöhnlichen Gabe von ihren Eltern aus der Kleinstadt nach New York zu ihrem Onkel geschickt wird. Evie möchte das Leben in der Großstadt genießen, gerät aber in New York in die Ermittlungen zu einer mysteriösen Mordserie und bald auch in große Gefahr.Angesprochen hat mich sofort das wunderschöne, leicht düstere Cover mit der Dame, die im Stil der 1920er Jahre gekleidet ist. Dass das Buch im New York dieser Zeit spielt, ist meines Erachtens seine größte Stärke. Da ich dieses Jahrzehnt wahnsinnig interessant finde, hat es mich sehr gefreut, dass Libba Bray dieses Setting gewählt und auch anschaulich umgesetzt hat. Die Beschreibungen der Stadt und der Kleidung dieser Zeit haben mir gut gefallen, hätten meinetwegen aber sogar noch etwas tiefer gehen können. Wirkliche Schwierigkeiten machte mir jedoch die Geschichte. Der Einstieg in das Geschehen war für mich extrem schwierig, denn innerhalb kürzester Zeit werden sehr viele Figuren eingeführt und Zusammenhänge geschaffen, die ich mir kaum merken konnte. Erst ab der Hälfte des Buches (das ja immerhin 700 Seiten hat), hatte ich mich einigermaßen eingefuchst. Dazu kommt, dass Evie eine Protagonistin ist, die sehr an meinen Nerven gezerrt hat. Sie ist laut, naiv und unsensibel und denkt in erster Linie nur an sich selbst. Das führt oftmals zu Problemen, die einfach unnötig sind und ging mir beim Lesen leider ziemlich auf den Keks. Gern hätte ich mehr über andere auftauchende Figuren erfahren, aber da war die Autorin im ersten Band noch etwas geizig mit Informationen. Sicherlich wird das in den Folgebänden nachgeholt.Insgesamt fehlte mir aber dadurch eine Identifikationsfigur in diesem Buch und die Geschichte blieb mir die ganze Zeit über seltsam fremd und fern. Möglicherweise ist auch das Mystery-Genre nicht so ganz meine Sparte bei Büchern, aber das kann ich nicht so ganz einschätzen, weil mir da Vergleichsbücher fehlen. Positiv anmerken kann ich den Schreibstil der Autorin, der jugendbuchtypisch so einfach und schnörkellos ist, dass ich das Buch trotz der inhaltlichen Probleme bis zum Schluss durchlesen konnte.Empfehlenswert ist das Buch sicher für alle, die auf Jugendbücher  mit Mystery-Anteil stehen und Lust haben, sich auf eine Serie mit vielen verschiedenen Personen und Handlungssträngen einzulassen. Allen anderen würde ich aber eher von diesem Buch abraten.

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  • Toller Flair, gruselig und spannend

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    TigorA

    28. April 2016 um 15:03

    Die 17-jährige Evie lebt in Ohio, allerdings hat sie das spießige Leben dort ziemlich satt. Denn im New York der 1920er Jahre wird so viel mehr geboten an Nachtleben und an Möglichkeiten für ein junges, modernes Mädchen wie sie. Da kommt es ihr gerade Recht, dass ihre Eltern sie zu ihrem Onkel nach Manhatten schicken. Eigentlich sollte es eine Strafe für Evie sein, denn sie hat auf einer Party mal wieder ihre besondere Gabe spielen lassen. Das ist keineswegs eine Erfindung von ihr, denn Evie kann tatsächlich Gegenständen die Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Also fährt sie zu ihrem Onkel Will, der passenderweise ein Museum für Okkultismus und Mystik betreibt, um eine Zeit lang bei ihm zu leben. Evie kostet ihre neue Freiheit zusammen mit ihrer besten Freundin Mabel auch in vollen Zügen aus, bis sich grausame Morde in Manhatten ereignen. Evies Onkel wird zu den Ermittlungen hinzugezogen, da auf den Leichen mystische Symbole gefunden werden, die es zu deuten gilt. Neugierig und gewitzt wie sie ist, gelingt es Evie sich ebenfalls an den Ermittlungen zu beteiligen, aber schon bald sieht sie sich einer furchtbaren Bestie gegenüber. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und war total froh darüber, weil es sonst sicher noch eine Weile auf meinem SuB gelegen hätte. So habe ich diese Geschichte auch endlich entdeckt und kann nur sagen, dass es wirklich Spaß gemacht hat und mal wieder eins meiner Bücher völlig zu Unrecht so lange ungelesen war. Gerade das Setting und die Atmosphäre haben mir besonders gut gefallen. Die Autorin hat den Flair und das Leben im New York der 1920er Jahren sehr authentisch rüber gebracht, eine für mich sehr faszinierende Zeit, wo Fortschritt und Moderne und alter Glaube und Traditionen Tür an Tür existieren und machmal nur eine Gratwanderung voneinander entfernt sind. Damit spielt die Autorin auch innerhalb der Story und das fand ich wirklich enorm toll ausgearbeitet und hat mich auch direkt in diese Zeit hineinversetzt. Der Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, sich in dieser Zeit einzufinden. Er lässt sich leicht lesen, hat aber auch ein paar schnörkelhafte und metaphorische Ansätze, die ich sehr gelungen fand. Im ganzen Buch schwingt auch immer ein leicht unheimliches Feeling mit, dass einem Gänsehaut bereitet. Nicht zuletzt auch wegen der Story, in der es eben um diese myteriösen Morde geht, aber auch um alten Glauben und Geister. Es gab da ein paar wirklich gut beschriebene, gruselige Szenen. Gleich der Einstieg hat mich schon aus den Socken gehauen und es hatte mich quasi vom ersten Augenblick an gefesselt. Allerdings gab es auch zwischendrin immer wieder kleinere Atempausen, die teilweise vielleicht sogar zu langatmig waren. Ich persönlich bin aber ganz gut damit zurecht gekommen und wurde nicht in meinem Lesefluss gestört. Auch die Spannung war immer vorhanden, wenn auch mal stärker und mal schwächer. Ich hatte immer den Drang weiterzulesen und wissen zu wollen, was es mit alldem auf sich hat. Eine große Schwäche hat dieses Buch allerdings leider doch. Und zwar war das für mich Protagonistin Evie. So eine egoistische, nervige, aufdringliche, unüberlegte, überhebliche, oberflächliche und unsympathische Person ist mir selten begegnet. Himmel hat dieses Mädchen mich Nerven gekostet! Sie ist Mabel gegenüber eine sehr schlechte Freundin, zieht sie in jeden Schlamassel mit hinein, besäuft sich dauernd und poliert nur ihr eigenes Ego ohne Rücksicht auf andere. Das Leben ist für sie eine einzige Party und mit dem Nachdenken hat es das Mädel auch nicht unbedingt. Die besonnene und pflichtbewusste Mabel tat mir ein bisschen leid, denn sie mochte ich eigentlich ganz gerne. Zum Glück gibt es auch noch ein paar mehr Charaktere aus deren Sicht dieses Buch geschrieben ist, und die mir im Grunde auch alle ganz gur gefallen haben, sodass man sich nicht nur mit der schrecklichen Evie rumschlagen muss. Zum Beispiel gibt es noch die Tänzerin Theta und ihren Freund Henry, den Lottozahlenläufer Memphis und seinen Bruder, einen blinden Mann, Taschendieb Sam und natürlich Evies Onkel und seinen Assistenten Jericho. Und jeder hat so seine Vergangenheit, Gaben und Geheimnisse. Allerdings werden diese nicht bis zum Schluss alle aufgeklärt, sodass noch Stoff für den Folgeband übrig bleibt. Natürlich möchte ich wissen, was es damit auf sich hat und auch das Ende des Buches lässt erahnen, dass da noch mehr lauert. Eine spannende Geschichte, die für mich einfach mal was anderes war und mir wirklich gut gefallen hat. Protagonistin Evie ist zwar eine Herausforderung, aber dafür hat der Rest gestimmt. Gerade das Setting und die Atmosphäre haben für vieles entschädigt, das war nämlich echt unglaublich. Ich bin mir sicher, dass ich den 2. Band auch irgendwann noch lesen werde.

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  • Fantasy Horror auf ganz hohem Niveau.

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Vivilein

    10. April 2016 um 19:48

    In dem ersten Teil der "Diviner"- Trilogie geht es um die junge Evie, welche zu ihrem Onkel nach New York zieht, nachdem sie ihren eigentlichen Wohnort Ohio mit ihrer geheimnisvollen Gabe  erschreckt hat. Doch auch in New York läuft für Evie nicht alles wie geplant. Statt Partys, feiern und berühmt werden muss sie miterleben wie ein furchtbar brutaler Ritualmörder sein Unwesen treibt. Nachdem ihr Onkel mit in die Ermittlungen bezogen wird hat auch Evie das Bedürfnis zu Helfen und stürzt sich in ein sehr grausames Abenteuer was sie weit in die Vergangenheit führt und in dem sie nicht nur einmal schwere entscheidungen zu treffen hat.Meine Meinung zu dem Buch ist alles in allem sehr positiv. Da die Geschichte ca. 1920 spielt, ist es ein ganz neuer Flair wie in manch anderen Büchern der Kategorie. Das Buch bietet eine wunderschön verstrickte Geschichte, mit sehr vielen Nebengeschichten und auch wenn es sich um den ersten Teil der Reihe handelt wird man am Ende nicht nur mit Fragezeichen im Kopf zurück gelassen. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Spannung im Buch gewünscht, da sich manche Passagen schon etwas ziehen. Außerdem ist es eines dieser Bücher, bei dem man sich erst einmal 100 Seiten hinsetzten muss, um überhaupt in die Geschichte finden zu können, da es sehr viele Nebencharaktere gibt, die alle ihre eigenen Geschichten haben und welche man deshalb nicht gleich versteht. Trotzdem kann man sich wunderbar in jeden der Charaktere hineinfühlen und denken. Man versteht eben manchmal nur nicht, warum sie jetzt gerade das tun, was sie tun. Der eigentliche Hauptcharakter Evie wurde mir leider im Laufe des Buches auch zeitweise eher unsympathisch, da sie in vielen Situationen sehr arrogant handelt. Letztendlich hat man aber doch eher Mitleid mit ihr, weil es den Anschein erweckt, als wäre all das nur eine Fassade, die sie schützt, um der Außenwelt nicht ihren wahren Kummer und ihre innere Gebrochenheit zeigen zu müssen.Auf der Seite wo ich das Buch gefunden habe wurde es für Jugendliche ab 16 Jahren empfohlen. Meiner Meinung nach (und ich bin selbst 16 Jahre alt) sollten jüngere "Kinder" dieses Buch auch nicht unbedingt lesen. An vielen Stellen, gerade wenn es um die Ritualmorde geht, hat das Buch einen erschreckenden Detailreichtum, wo selbst mir das eine oder andere Mal ein sehr kalter Schauer über den Rücken gelaufen ist. Auch was die geschichtlichen Aspekte angeht ist das Buch sehr realistisch und man sollte ein klein wenig geschichtliches Hintergrundwissen mitbringen (nicht mehr als Schulgeschichte) . Ich finde es auch sehr schön, wie die Autorin mit dem Buch auf bestimmte Themen aufmerksam macht, wie z.B. Religion und den Glauben an sich oder auch den Umgang mit Krieg in der Vergangenheit. Abschließen kann ich sagen, dass ich das Buch jedem empfehlen kann, der ein wenig Geduld mitbringt um dieses doch sehr dicke Buch zu lesen. Es ist fesselnd und sehr sehr gut geschrieben. Für jeden der auf Fantasy mit sehr düsterer und etwas krimihafter Story steht ein absolutes Muss. Ich werde heute noch mit dem zweiten Teil beginne, da ich sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte bin. 

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  • Anders und fesselnd!

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    thousandlifes

    22. December 2015 um 09:20

    Ich finde schon der Klappentext zeigt, dass dieses Buch eines der etwas anderen Art ist. Und das kann ich nur vollkommen bestätigen. Die goldenen 20er sind nicht gerade oft Gegenstand eines Jugendbuchs und somit schafft es eine ganz individuelle und besondere Atmosphäre. Es war sehr authentisch geschrieben und hat mir vom Feeling her wirklich sehr gefallen. Wobei man den ein oder anderen Begriff schon in einem Nebensatz mal hätte erklären können. (Ich weiß immer noch nicht was ein Flapper ist). Die ganze Handlung an sich ist sehr interessant und birgt viele Geheimnisse. Manche werden gelüftet, aber es tauchen auch immer wieder viele neue auf. Gegen Ende des Buches hatte ich das Gefühl, dass nicht etwas abgeschlossen wurde wie man vielleicht erwartete, sondern das dies erst der Auftakt zu etwas gewaltigem war. Man hat aufjedenfall Lust auf mehr. Das Buch ist an manchen Stellen so unglaublich spannend! Es hat mich teilweise fast zerrissen, weil die Spannung quasi zu greifen war. Dieser leichte Anflug von Horror und Thriller finde ich auch eher ungewöhnlich und er hat dem Buch die gewisse Würze gegeben. Es war unglaublich gut geschrieben diese Passagen! Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und passen gut zusammen. Ich bin gespannt wie die Handlungen irgendwann sich alle verbinden, wobei dies teilweise schon sehr interessant angefangen hat. Evie ist ein sehr starker Charakter, der in manchen Szenen mir aber auch zu exzentrisch war. Aber das hat sich auch immer mehr gegeben und sie hat sich großartig entwickelt. Es hat Spaß gemacht über sie zu lesen und man konnte gut eine Verbindung zu ihr aufbauen. Alles in allem hat dieses Buch eine faszinierende, spannende Handlung mit einer tollen Idee im Hintergrund und tollen Charakteren. Der Schreibstil ist großartig und fesselnd und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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  • Buchverlosung zu "Zurück nach Tara" von Kate Alcott

    Zurück nach Tara

    Insel_Verlag

    »Eine großartige Hommage an die Pioniere von Hollywood.« Booklist Für alle Film- und LiteraturliebhaberInnen kommt hier die perfekte Chance auf ein fesselnes Leseerlebnis: Wir verlosen 15 Exemplare von Kate Alcotts neuem Roman Zurück nach Tara, einer abenteuerlichen Geschichte vor dem Hintergrund der erfolgreichsten Filmproduktion aller Zeiten. Zum Inhalt Hollywood, 1938. Der Himmel leuchtet grell orangerot, Gebäude gehen in Flammen auf, Menschen eilen aufgeregt durcheinander. Eine junge Frau bahnt sich einen Weg durch die Menge, auf der Suche nach keinem Geringeren als David O. Selznick. Gerade jetzt, als der in Culver City ein Flammeninferno inszeniert – und damit die Dreharbeiten zum aufsehenerregendsten Filmprojekt aller Zeiten einläutet: Vom Winde verweht. Julie ist noch nicht lange hier, in der sagenumwobenen Stadt voll Glitzer und Glamour, umjubelter Filmstars und skandalöser Partys. Sie will Drehbücher schreiben, doch noch ist sie nur eine kleine Schreibkraft in Selznicks Produktionsfirma. Nie hätte sie sich träumen lassen, dass sie mitten hineingerät in die dramatische Liebesgeschichte von Scarlett und Rhett, die ganz Amerika aufseufzen ließ. Und nicht nur das: Auch die Affäre von Selznicks Star Clark Gable mit der Femme fatale Carole Lombard wird mit einem Mal Julies ganz persönliche Angelegenheit … Zur Autorin Kate Alcott studierte an der University of Oregon und arbeitet als Journalistin. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und vier Töchtern in Chicago. Ihr letzter Roman Ein Koffer voller Träume (OT: The Dressmaker) kam 2012 in den USA heraus und wurde ein Bestseller. Hier findet Ihr das Facebook-Profil von Kate Alcott. Ihr möchtet mit Zurück nach Tara die Türen zum alten Hollywood öffnen und mit der abenteuerlustigen Julie einen Blick hinter die nostalgischen Kulissen werfen? Dann bewerbt Euch bis zum 03.12. und beantwortet die folgende Frage über den „Jetzt bewerben“-Button: Welches Drehbuch müsste unbedingt geschrieben werden? Ganz gleich ob die Verfilmung eines Buches, eine reale Geschichte oder Eure ganz persönliche Idee – welchem Stoff würdet Ihr den großen Durchbruch wünschen?

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    • 191
  • Rezension: The Diviners - Aller Anfang ist böse von Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    Chianti Classico

    Allein durch eine Berührung kann die siebzehn Jahre alte Evie Gegenständen die Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Als sie dann auf einer Party herausfindet, dass der Sohn einer hochangesehenen Familie ein einfaches Dienstmädchen geschwängert hat, und Evie das auch noch vor Publikum verkündet, schicken ihre Eltern sie nach New York, in dem gerade ein unheimlicher Ritualmörder sein Unwesen treibt.. In dem Reihenauftakt "The Diviners - Aller Anfang ist böse" entführt Libba Bray in ein New York der 1920er Jahre. Ich finde, dass man gemerkt hat, wie viel Mühe sich die Autorin beim Schreiben gegeben hat, denn sie vermischt gekonnt reale Fakten mit Fiktion. Sie schreibt mit viel Liebe zum Detail, wodurch die Geschichte interessant, aber leider auch ein wenig langatmig geworden ist. Es ist zwar klar, dass ein Buch mit über 700 Seiten nicht durchgehend spannend ist, dass habe ich auch gar nicht erwartet. Aber wenn man über 500 Seiten lang das Gefühl hat, sich absolut nicht von der Stelle zu bewegen, dann stört mich das doch ein bisschen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass sich das Buch wirklich gut lesen ließ. Libba Bray hat einen tollen, bildlichen Schreibstil und ich musste mich nicht zum Lesen zwingen! Erzählt wurde das Buch aus der personalen Erzählperspektive vieler Personen, wobei Evangeline O'Neill eindeutig den größten Redeanteil hatte. Mit Evie hatte ich besonders am Anfang meine Probleme: Sie ist eine sehr aufgeweckte Person und möchte ihr Leben so außergewöhnlich wie möglich gestalten. Evie drängt sich oft in den Mittelpunkt, eine von vielen Eigenschaften, die mich ein wenig gestört haben. Aber mit der Zeit lernte man sie besser kennen und verstand warum sie so ist, wie sie ist. Zum Schluss mochte ich sie sogar ganz gerne! Neben Evie durften noch viele weitere Personen erzählen, was dem Leser einerseits einen tollen Überblick über die Geschehnisse verschafft hat, aber mich besonders im Nachhinein gestört hat, weil vieles nicht wirklich zur Geschichte beigetragen hat und so ein wenig überflüssig war. Evie hat eine besondere Gabe, die es ihr ermöglicht jedem beliebigen Gegenstand die Geheimnisse seines Besitzers zu entlocken. Im Laufe der Handlung erfährt man dann von den Diviners, zu denen sich Evie zählt. Man lernt auch viele andere Diviner kennen und jeder hat eine andere Gabe. Heilen, Wahrsagen, sich unsichtbar machen.. Alles ist möglich. Diese Idee hat mir echt gut gefallen, aber ich fand, dass Libba Bray sie ein wenig zu sehr in den Hintergrund geschoben hat. Und dann war da das Ende, was ja eigentlich das Highlight des Buches sein sollte.. Ich bin von dem Ende richtig enttäuscht! Wie schon erwähnt, fand ich ja, dass man in der Geschichte lange nicht großartig voran gekommen ist, weshalb ich auf das Ende hingefiebert habe, weil ich gehofft habe, dass jetzt endlich mal etwas passiert. Und es passierte auch etwas, allerdings war das Finale sehr knapp und vor allem viel zu leicht gelöst. Ich konnte außerdem die Handlungen von den Protagonisten nicht mehr nachvollziehen. Die letzten 50 Seiten bestanden dann nur noch aus Andeutungen und Cliffhangern, die wohl Lust auf den zweiten Band machen sollen, mich aber nur genervt haben. Das Buch hätte ein paar Antworten vertragen können! Fazit: "The Diviners - Aller Anfang ist böse" ist ein Buch, das sich dank dem schönen Schreibstil von Libba Bray wirklich gut lesen ließ. Aber ich hatte sehr lange das Gefühl, dass kaum etwas passiert und man nicht in der Geschichte voran kommt. Bis ca. hundert Seiten vor dem Schluss hätte ich dem Buch noch vier Kleeblätter gegeben, aber das Ende hat mich dann so enttäuscht, dass es nun nur noch drei Kleeblätter werden. Der Showdown war mir zu kurz und zu einfach und das Ende hat noch mal viel zu viele Fragen aufgeworfen, anstatt mal ein paar Antworten zu geben.

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    • 2
  • Außergewöhnlicher Auftakt in genialer Atmosphäre!

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

    AnnaSalvatore

    24. September 2015 um 18:11

    Ganze Rezension auf meinem Blog Schon länger, seit mir die Bibliothekarin das Buch empfohlen hat, wollte ich es auch lesen. Da hatte ich nun endlich die Gelegenheit, und lasst mich euch sagen: Es lohnt sich! Lasst euch einfach nicht von der Seitenzahl abschrecken ;-) Cover/Gestaltung Ich finde das Cover sehr schön und total passend zur Geschichte gestaltet. Das blonde Mädchen stellt eindeutig Evie dar, und auch in etwa so, wie ich sie mir vorstellte. Auch sieht der Buchrücken schön aus! Meinung: Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich klasse. Wir befinden uns in den 20er Jahren in New York, und ein Ritualmörder erschüttert die Stadt, zudem erleben wir dies aus der Sicht von verschiedenen Jugendlichen. Diese Morde wurden anschaulich beschrieben, und in den Kapiteln, in denen die Morde geschehen sind, hatte ich wirklich teilweise Gänsehaut. "Naughty John, naughty John, does his work with his apron on Cuts your throat and takes your bones, sells them off for a couple of stones" Also die Grundidee ist wirklich toll, auch der Fantasy-Aspekt durch die "Diviners" passte gut in die Geschichte und war gleichzeitig nicht zu aufdringlich. Was mich vor allem "geflasht" hat, ist die Atmosphäre: Ich habe mich wie in den 20er Jahren gefühlt! Die Autorin hat das unheimlich gut rübergebracht, von den Flappern her, von der Kleidung, von der Stimmung - auch in der Stadt -, die Musik, die Clubs, Häuser, Leute auf der Starße, die Prohibition usw. Wobei nicht nur die schönen Seiten gezeigt wurden, auch die schlimmen Seiten, wie z. B. das harte Arbeiterleben, wurden aufgegriffen und haben die Geschichte sehr authentisch wirken lassen. Die Geschichte an sich hat sich toll entwickelt, und auch an Spannung hat es mir nicht gemangelt. Außerdem war die Hintergrundgeschichte der Ritualmorde mal was Anders und auch in sich schlüssig. Der Schreibstil unterstütze dies. Geschrieben ist immer aus der 3. Person, egal von welchem Charakter. Unsere Protagonisten, wie Evie und Memphis, hatten natürlich öfters ihre Auftritte, aber zwischendurch wurde aus der Sicht von ganz vielen Personen geschrieben. Ab und zu gab es auch kleine Ausschnitte von irgendeinem Abschnitt in der Stadt, wo der Wind z. B. grade ist. Hört sich komisch an, aber wenn man's liest, hat man das Gefühl alles zu wissen. Besonders spannend fand ich die Abschnitte aus der Sicht des Mörders bzw. des Opfers. Ab und zu gab es für mich schon gewisse Strecken, da mir manchmal - zum Glück eher selten - dann die Beschreibungen etwas zu blumig waren. Obwohl immer in der 3. Person geschildert wird, konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten: Evie finde ich einfach unglaublich klasse. Sie ist selbstbewusst und will was erleben, und liebt das aufregende Leben in New York. Ihre Art ist liebenswürdig, und ich liebe es einfach, wenn sie ihren Onkel Will, bei dem sie in New York lebt, "Onkelchen" nennt und ihre beste Freundin Mabel mit ihrem richtigem Namen "Mabesie" anspricht (Was diese übrigens gar nicht mag). Mabel fand ich total cool übrigens, ihre Art ist eher schüchtern und somit ganz anders als Evie. Dennoch kann sie auch klar ihre Meinung sagen, und mir war sie vielleicht sogar am sympathischsten von allen. Memphis ist ein sympathischer junger Kerl, der schon viel erlebt hat. Mit seinem kleinen Bruder Isaiah lebt er bei seiner religiösen Tante. Sein Vater ist abgehauen und verspricht immer wieder, dass er die beiden noch zu sich holt (Er ist in einer anderen Stadt), und seine Mutter starb, als er 12 war. Sein großer Traum ist es, Dichter zu werden. Theta hat die Geschichte ordentlich aufgemischt. Sie ist ein Revue-Girl und verschafft Evie & Mabesie Zutritt zu tollen Shows und Partys. Auch ihren schwulen Freund Gabriel empfand ich als sympathisch - auch wenn er eher wenige auftritte hat - und die Geschichte, die die Beiden verbindet ist sehr rührend. Onkel Will, "Onkelchen", hat einfach eine einnehmende Art, er war mir praktisch vom ersten Moment an sympathisch. Er ist Direktor des Okkult Museums.  Jericho ist ein liebenswerter, manchmal mürrischer Typ. Ich mag seine Art, und vor allem habe ich gerne aus seiner Sicht gelesen. Sam ist schon eher das Gegenteil von Jericho, ein charismatischer Taschendieb. Seine Geschichte wurde noch nicht geklärt, aber sie scheint sehr vielversprechend! Ich könnte jetzt noch eine Ewigkeit von den verschiedensten Personen reden, aber ich kürze es jetzt mal ab: Die Charaktere sind facettenreich und ganz toll herausgearbeitet worden, praktisch jeder hat seine eigene, kleine Story bekommen. Da dies auch ein Jugendbuch ist, kam neben den Morden auch eine gewisse Prise Drama drin vor. Liebeleien sowie Partys gehören natürlich dazu - natürlich im 20er Jahre Flair - dennoch haben diese Aspekte nie Überhand genommen. Das Ende fand ich toll. In sich könnte man es als abgeschlossen bezeichnen, dennoch merkt man irgendwie, dass die Geschichte gerade erst anfängt. Ein außergewöhnlicher Auftakt in einem spannenden Setting! Die Charaktere sind sympathisch, und die Thriller/Fantasy Aspekte toll umgesetzt. Ab und zu gab es kleine Strecken für mich, die dennoch gewiss nicht Überhand nahmen. Ich freue mich tierisch auf die Fortsetzung, die im Dezember erscheinen wird! - 4 von 5 Feenfaltern -

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