Hm, das Buch beginnt stark. Wir lernen den Tschechen Jan Prantl kennen, der in Grönland als Lehrer arbeitet. Dabei wird das Leben in Grönland eindrücklich beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat.
Als Prantl dann aber auf einen Pädagogenkongress nach Österreich geschickt wird, wird es für mich verworren und sonderbar. Die bedprochenen Pädagogen kenne ich größtenteils nicht, die Kongressteilnehmer verhalten sich sonderbar und Prantl bleibt dem Kongress gleich nach dem Begrüßungsabend erst mal fern.
Er lernt dabei auf abenteuerliche Weise die etwa halb so alte Tschechin Karla kennen. Sie sind ein sonderbares Paar.
Als er ihr von Grönland erzählt, kommt das Anfangsgefühl wieder auf. Doch für das Verständnis seines vorherigen Lebens fehlt mir wieder zuviel Hintergrundwissen. Ob das an meiner Herkunft oder meinem Alter liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Geschichte spielt in den frühen Siebzigern. Prantl ist da knapp 50. Einiges fand ich interessant und nachlesenswert (Geschichte Tschechiens, etc.), anderes war mir einfach nur unverständlich und wirkte daher verworren auf mich. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen.
Insgesamt hat die Autorin für meinen Geschmack zu viele Themen unterbringen wollen. Die deutsche Übersetzung enthält auch einige sprachliche Fehler.








