Lica Lügenwahrheit

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Inhaltsangabe zu „Lügenwahrheit“ von Lica

Jo arbeitet seit Jahren für einen international tätigen Konzern. Der Vertrag ist zeitlich befristet, wurde auch schon verlängert, weil sich Jo bewährte, aber das Ende des Jobs steht kurz bevor, weil Jos Abteilung ausgelagert wurde und die Firma dazu übergeht, sämtliche Verträge auslaufen zu lassen, um Personal zu reduzieren. Die Arbeitslosigkeit vor Augen, erfährt sie von der Mitarbeiterin einer anderen Abteilung, dass eine Planstelle zu besetzen sei. Jo überlegt nicht lange und bewirbt sich sofort. Ihre Bedenken werden zerstreut, indem man ihr versichert, dass man nur sie haben möchte, weil sie einen sehr guten Ruf in der Firma genießt. Viel zu spät erkennt Jo, dass Rosi Tromper sie nur umwirbt, damit sich die Leiharbeiterin Chantal Krusche auf Jos Kosten etablieren kann. Kaum, dass Jo den neuen Job in einer anderen Abteilung begonnen hat, beginnen die Kolleginnen Rosi Tromper, Chantal Krusche und Dorothee Sundermann Jo mit Finesse und Unterstützung des direkten Vorgesetzten zu mobben. Das Dumme daran ist nur, dass Jo nicht so einfältig ist, wie die Damen denken. Jo hat ein feines Gespür dafür, dass etwas nicht ganz mit rechten Dingen zugeht und mobilisiert trotz der Mobbing-Attacken ihre ganze Kraft, den Dingen auf den Grund zu gehen. Durch einen Zufall bekommt sie Unterstützung. Das Ganze nimmt letztendlich eine sehr unerwartete Wendung, und das Opfer mausert sich zur Heldin.§Der Roman hat einen autobiographischen Hintergrund. Das Mobbing ist, wie meist in solchen Fällen, nicht beweisbar. Auch die Firmen setzen sich nicht gern mit diesen Tatsachen auseinander. Die Erlebnisse der Autorin sind dem Grunde nach mit denen der Protagonistin ihres Buches gleichzusetzen. Um diese Geschehen zu verarbeiten, wählte sie die Darstellung einer Fiktion, nicht zuletzt um rechtlichen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen. Alle Personen sowie die Geschichte darum herum sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

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    Lügenwahrheit

    MissAusten

    16. August 2010 um 19:20

    Johanna Crin arbeitet seit langem bei SASI, einem internationalem Konzern, doch ihr Vertrag läuft aus und sie muss sich um eine neue Stelle bewerben. Durch eine Mitarbeiterin erfährt sie, dass in einer anderen Abteilung eine Stelle frei ist. Das kommt ihr natürlich gelegen und sie bewirbt sich. Zu diesem Zeitpunkt wäre es ihr nie in den Sinn gekommen, dass sie nur von ihrer Mitarbeiterin Rosi Tromper dazu benutzt wird, um einer Leiharbeiterin namens Chantal Krusche einen Vertrag zu sichern und illegale Transaktionen durchzuführen. Von Tag zu Tag wird es für Jo schwerer zur Arbeit zu gehen, denn sie wird ganz besonders von Rosi T., Chantal K. und Dorothee Sundermann gemobbt. Alles macht sie falsch und ihr Vorarbeiter wird immer unruhiger, dass er sie am liebsten feuern würde. Ihm fehlen die nötigen Beweise und Jo fehlen die Beweise, dass sie gemobbt wird. Wer gedacht hat, das Jo sich so leicht unterkriegen lässt, hat sich getäuscht! Sie erhält von ihrer guten Freundin Hanna und ihrer Lebensgefährtin Laura-Marie, ebenso durch Zufall eine weitere Unterstützung. Eine Hetzjagd beginnt und es werden vielerlei Dinge zu Tage gebracht... Die Sprache ist so wie man wirklich spricht und deshalb ist die Geschichte gut nachzuvollziehen ohne sich groß um Fremdwörter beispielsweise im IT Bereich Sorgen zu machen. Aber in den Dialogen von Rosi Tromper ist das ewige Räuspern in Form von "Ääärrr" wirklich anstrengend zu lesen, zumal es in jedem ihrer Sätze auftaucht. Das sie eine Kettenraucherin ist wird bereits nach einem Gespräch sehr deutlich und auf Dauer ist es einfach zu viel des Guten. Der Roman beginnt im Jahre 2005 und die Geschichte wird daraufhin von hinten aufgerollt. Die Unternehmensgeschichten ist etwas einschläfern und kann auch quergelesen werden und schließlich wird der Punkt erreicht, wo die Frage "Ja, und wie geht es jetzt nun weiter? Wir stehen auf der Stelle" aufkommt. Aber spätestens ab der Mitte wird es spannend und das Buch lässt sich kaum mehr aus der Hand nehmen. Auch wenn es sich um ein sehr ernsthaftes und aktuelles Thema handelt, so wird auch Humor in den Roman eingebunden.

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