Die Eiskriegerin

von Licia Troisi 
4,0 Sterne bei27 Bewertungen
Die Eiskriegerin
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Positiv (24):
Siri_quergetipptblogs avatar

Spannende Fantasy mit starker Heldin zum Hineinsinken und Mitfiebern. Einzelnen Stämme hätten zu Beginn ausführlicher erklärt werden können.

Kritisch (2):
Annabels avatar

Eine Hauptfigur, die sich als höchst unsympathisch entpuppt und eine farblose und unspannende Handlung.

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Inhaltsangabe zu "Die Eiskriegerin"

An ihrem achten Geburtstag endet die Kindheit der kleinen Myra auf tragische Weise: Ihr Zuhause wird von vermummten Männern überfallen, ihr über alles geliebter Adoptivvater Fadi, wird getötet, Myra selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht in die eisigen Wälder Biaswads im Süden des Tränenreiches. Zehn Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine starke Kriegerin geworden, die mit ihren beiden brennenden Klingen an der Seite des mächtigen Acrab für Frieden und Freiheit kämpft. Doch dann wird Myra von ihrer Vergangenheit eingeholt. Warum musste Fadi wirklich sterben? Und was weiß Acrab über den Tod ihres Vaters? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Myra auf Geheimnisse, die das ganze Reich in seinen Grundfesten erschüttern könnten ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453318991
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:13.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    rose_mitternachtssterns avatar
    rose_mitternachtssternvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine neue, spannende Storyidee!
    Mal etwas Neues, aber sehr spannendes!

    Rezension: "Die Eiskriegerin - Die Dominium-Saga" von Licia Troisi

    Titel: Die Eiskriegerin - Die Dominium-SagaOriginaltitel: Le Saga del Dominio - Le Lame di Myra
    Autor: Licia Troisi
    Verlag: Heyne
    Format: Taschenbuch
    Seiten insgesamt: 497
    Erscheinungsdatum: 13. November 2017
    Preis (D): 12,99€
    Bewertung (Cover): 4/5 Sternen
    Bewertung (Inhalt): 4,5/5 Sternen

    Klapptext:

    Das Dominium der Tränen ist ein gewaltiges Reich, seit Jahrhunderte in der Hand mächtiger Magier und überzogen von Schnee, Eis und Frost. Der Heerführer Acrab hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Dominium zu befreien und marschiert unaufhaltsam Richtung Norden. Stets an seiner Seite ist Myra, das furchtlose Mädchen mit den beiden Feuerklingen. Doch ist Acrab wirklich der strahlende Held, den er vorgibt zu sein? Um die Wahrheit herauszufinden und ihre Heimat vor dem Untergang zu bewahren, muss Myra zur Eiskriegerin werden.

    Meine Meinung dazu:

    Ich finde, dass sich der Klapptext schon sehr spannend anhört und das Cover lässt ebenfalls auf eine spannende Geschichte schließen, deswegen habe ich dieses Buch im Bloggerportal angefragt und auch bekommen. Vielen Dank dafür an das Bloggerteam, für dieses Rezensionsexemplar! :)

    Die Geschichte der Eiskriegerin finde ich sehr spannend und interessant, aber anfangs auch traurig.
    Dennoch ist Myra eine starke und kluge junge Frau geworden, die es mir vielen Kämpfern aufnehmen könnte! :)

    Ich finde ihren Charakter auch sehr sympathisch, jedoch fand ich die Welt an sich am Anfang noch etwas verwirrend, da ich mir nicht merken konnte, wer denn nun wer ist. Allerdings konnte ich mir nach und nach die verschiedenen Stämme, ihre Merkmale, ihre Traditionen und ihren Wohnort sozusagen merken. Sehr hilfreich war dabei auch die Karte, welche sich ganz vorne im Buch befindet. So konnte man immer nachsehen wo genau man sich in der Geschichte und in dieser Welt gerade aufhielt.

    Des weiteren wurden die Charakter auch gut beschrieben und nach und nach erfährt man auch deren Geschichte. Die einzelnen Geschichten der Nebencharaktere finde ich auch sehr spannend. Aber dennoch ist Myras Geschichte für mich am interessantesten. Denn sie entwickelt sich alleine im ersten Teil schon weiter und öffnet sich auch für neue Dinge und Erfahrungen. Ihr großer, neuer Freund gefällt mir besonders, da er einfach zu Myra passt. Ich verrate jedoch nicht was und wer er ist, nur das auch seine Geschichte wirklich herzergreifend war. Man merkt dabei wirklich, dass die Autorin mit Herz und Seele am Schreiben war.

    Außerdem ist die ganze Storyidee auch wirklich mal etwas Neues. Sonst liest man zwar schöne Bücher, aber vieles ist auch ein Abklatsch von anderen Büchern. Selten hat man mal etwas komplett neues und diese Geschichte von Myra ist wirklich etwas Neues für mich. Desto spannender und emotionaler wurde es, außerdem kann ich Myras Handlungen alle super verstehen und auch sie habe ich nun in mein Bücherwurmherz geschlossen.

    Von der Autorin Licia Troisi habe ich vorher noch nie etwas gelesen, jedoch ist ihr Schreibstil wirklich flüssig und man kann es sehr gut lesen. Außerdem kann man sich nach ein paar Kapiteln auch sehr gut die Welt vorstellen und sich in Myra hineinversetzen. Ich finde die Story und die Charaktere wirklich schön und spannend. :)

    Insgesamt ist es ein sehr emotionales Buch, welches einen wirklich mitreißt beim lesen. Mit den Charakteren kann man sich schnell anfreunden und ihre Geschichte ist sehr spannend. Jedoch ist es anfangs schwierig in die Geschichte hineinzukommen, da es verschiedene Länder, Stämme und Orte gibt. Aber alles ist sehr ausgearbeitet worden. Sobald man sich eingelesen hat, liest man die anderen Kapitel fast in einem Ruck nacheinander weg. :)
    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, da es sehr spannend, emotional und dennoch voller Action und Dramatik ist. :)

    Dann mal bis zur nächsten Rezi!
    ~Eure Rose ^.^

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    Annabels avatar
    Annabelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Hauptfigur, die sich als höchst unsympathisch entpuppt und eine farblose und unspannende Handlung.
    Dieses Buch entspricht definitiv nicht dem, was ich von Licia Troisi gewohnt bin.

    Figuren: 
    Wenn ich an Licia Troisi denke, denke ich an eine Autorin, die wirklich starke und selbstständige Charaktere in ihre Geschichten setzt, gern die Klischeebilder vertauscht und jeder ihrer Figuren etwas Besonderes gibt. Leider ist das in Die Eiskriegerin abhanden kommen. 
    Auf den ersten Seiten habe ich in Myra, die Hauptprotagonistin, noch viele Züge von Licia Troisis Art, Charaktere zu formen, wiedererkannt. Sie wirkt entschlossen, nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und ist mehr als wehrhaft. Doch je mehr ich von Myra gelesen habe, desto weniger mochte ich sie. Ihre Art ist nicht nur schroff, sondern sehr unsympathisch. Sie will mich nichts und niemandem etwas zu tun haben und trotzdem lässt sie es zu, dass man sich um sie sammelt und sie dann einfach nur unglaublich mies zu diesen Leuten ist. Vielleicht war das Ziel, eine unnahbare und ungewöhnliche Heldin zu schaffen, doch meiner Meinung nach führt sie sich die meiste Zeit einfach wie eine richtig unleidliche Figur auf, von der ich auch irgendwann gar nicht mehr lesen wollte. Auch ihre Wesenszüge schwanken auf eine sehr unharmonische Art. Mal ist sie sehr still, dann streut sie immer wieder selbst Salz in ihre psychischen Wunden und wird völlig kampfeswütig und währenddessen ist sie die Perfektion schlechthin.- Unglaublich talentiert, etwas ganz Besonderes, metzelt all ihre Gegner (so ziemlich) problemlos nieder und niemand kann sich ihr wirklich in den Weg stellen.
    An ihrer Seite reist unter anderem Kyllen mit ihr. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass er die Hauptfigur ist und eigentlich galt auch die meiste Zeit meine Aufmerksamkeit ihm. Er ist emotional einfach viel interessanter und stabiler gebaut und die Art, wie er als Charakter funktioniert ist bei ihm auch viel besser nachzuvollziehen als bei Myra. Kyllen ist ein „Reiner“, der an dem System zweifelt, dem er dient. Gleichzeitig ist er auf der Suche nach dem „Befreier“. Sehr viel mehr kann ich euch da leider auch nicht zu seinen Aufgaben sagen, denn das ganze Gefüge habe ich bis zum Ende nicht richtig verstanden.

    Schreibstil: 
    Der Schreibstil, der mich in diesem Buch erwartet hat, entspricht nur zu einem geringen Teil dem, was ich von Licia Troisi gewohnt bin. Zwar treibt sie die Story zu Beginn noch schnell voran, ohne an Details zu sparen, und schafft viele deutliche und intensive Bilder, doch ist der Satzbau oft sehr merkwürdig gewählt und auch viele Worte wirken immer wieder fehl am Platz.- Wobei ich auch dazu sagen muss, dass ich glaube, dass das eher am Übersetzer liegen könnte. Denn, wie gesagt, eigentlich bin ich von Licia Troisi Besseres gewohnt. 

    Inhalt: 
    Myra habe ich samt dem Zeitpunkt kennengelernt, der ihr Leben veränderte und sie formte: Bei einem Überfall auf ihr Zuhause werden ihr Vater und eine Freundin der Familie getötet und sie selbst entkommt den Tätern nur sehr knapp. Damit verliert sie in einer Nacht alles, was sie jemals hatte. Als sie lange Zeit später auf einen ihrer Landsmänner trifft, wird die Ermordung ihrer Familie allerdings in ein neues Licht gerückt und damit holt sie die Vergangenheit urplötzlich wieder ein. Welche genauen Gedanken sie dabei hegt, oder ob sie nur auf stumpfe Rache aus ist, als sie beschließt, sie Männer zu finden, die ihr Leben zerstört haben, habe ich leider erst recht spät erfahren, als mein Interesse an Myras Schicksal schon so gut wie weg war. Auf der Suche nach Antworten und Rache geschehen einige Dinge, doch sind manche davon unschlüssig und ergeben für mich keinen Sinn im Zusammenhang mit der Handlung, die eigentlich sehr geradlinig voranschreitet. Zwar werden die Kapitel im Wechsel aus verschiedenen Sichten erzählt, doch befinden sie sich alle eigentlich auf Roten Fäden, die sehr parallel zueinander verlaufen.
    Während der Handlung passieren immer wieder Zeitsprünge, die man immerhin dadurch erkennt, dass sie in einer Art „Tagebuchstil“ betitelt sind, der Zeitpunkt also immer genannt wird. Es gibt auch extra Tagesangaben, doch hat es sich die Autorin damit vielleicht etwas zu einfach gemacht, denn für mich ist dabei einiges an Tiefe verloren gegangen. Ein Satz, der aufgebaut ist wie „Innerhalb von X Tagen passierte Das-und-das“ fasst zwar schnell einen Zeitraum zusammen, der vielleicht sonst zu viel gewesen wäre, wenn man ihn über ein Kapitel erklärt hätte, doch kommen solche Stellen in Die Eiskriegerin nicht selten vor und somit fiel ich beim Lesen immer wieder aus dem Fluss heraus, sodass gar kein richtiger „Lesesog“ entstehen konnte. Genauere Erläuterungen der vergangenen Tage oder Wochen hätte ich eher begrüßt, selbst, wenn die nur ein bis zwei Absätze eingenommen hätten. Denn so wäre die Geschichte wenigstens zusammenhängender gewesen und hätte nicht stückchenweise wie eine stumpfe Nacherzählung gewirkt.
    Beim Lesen der Kapitel, die aus Kyllens Sicht geschrieben sind, ist mir auch relativ schnell aufgefallen, was mir an denen von Myra gefehlt hat: Konversation. Alles, was man um Myras Welt mitbekommt, sind ihre Gedanken und Beobachtungen von Dingen, die sich den Großteil der Zeit gleichen und von Selbstmitleid überflutet werden. Auch ihre pseudo-philosophischen Gedankengänge und das regelmäßige „Mimimi, mir ist so kalt.“ haben nicht besonders zu Atmosphäre beigetragen, wenn ich ehrlich bin. Der Inhalt, der sich um sie dreht, hätte eigentlich auf halb so viele Seiten gepasst. Doch so, wie es ist, scheinen die meisten Dinge, die Myra erlebt, einfach überflüssig und vorhersehbar.

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    booknerd84s avatar
    booknerd84vor 7 Monaten
    Spannender Auftakt mit starker Protagonistin

    Titel: Die Eiskriegerin Autorin: Licia Troisi Verlag: Heyne Verlag Seitenanzahl: 494 Seiten
    Inhalt/Klappentext:

    Das Dominium der Tränen ist ein gewaltiges Reich, seit Jahrhunderten in der Hand mächtiger Magier und überzogen von Schnee, Eis und Frost. Der Heerführer Acrab hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Dominium zu befreien und marschiert unaufhaltsam Richtung Norden. Stets an seiner Seite ist Myra, das furchtlose Mädchen mit den beiden Feuerklingen. Doch ist Acrab wirklich der strahlende Held, der er vorgibt zu sein? Um die Wahrheit herauszufinden und ihre Heimat vor dem Untergang zu bewahren, muss Myra zur Eiskriegerin werden. 

    Mein Fazit: 

    "Die Eiskriegerin" ist mein erster Roman den ich von Licia Troisi gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Ihr fesselnder und wahnsinnig toller Schreibstil konnte mich direkt in den Bann der Geschichte ziehen. 

    Die Protagonistin Myra, war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist ein taffes, junges Mädchen das schon viel in ihrem Leben durchmachen musste und auf sich gestellt war. Trotz ihres etwas kühlen Erscheinungsbildes, habe ich sie direkt in mein Herz geschlossen. Die Geschichte wird zu verschiedenen Zeiten erzählt, dadurch erfährt man auch einiges über Myras Vergangenheit. Trotzdem muss man doch etwas aufpassen um bei den verschiedenen Zeitsprüngen nicht den Faden zu verlieren. 
    Darüber hinaus hat die Autorin alles sehr detailreich beschrieben, sodass man sich die ganze Umgebung der Charaktere, wie z.B. die eisigen Landschaften usw. sehr gut vorstellen kann. 

    "Die Eiskriegerin" ist ein sehr gut gelungener Auftakt einer neuen High-Fantasy Reihe. Es war alles vorhanden was man sich für solch eine Geschichte wünscht. Von Spannung und Intrigen bis hin zu Geheimnissen, dramatischen Szenen und Überraschungsmomenten ist wirklich alles dabei.

    Für alle Fans von High-Fantasy Romanen eine klare Leseempfehlung! 4 von 5 Sterne!

    Liebe Grüße
    eure Jasmin (booknerd84)

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    Readingdragonladyvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöner Auftakt. Nicht anderes habe ich erwartet.
    Licia Troisi schreibt einfach genial!

    Hallo an alle Lieben,

    es ist mal wieder an der Zeit, Euch ein winterliches Buch von einer ganz besonderen Autorin vorzustellen.
    Genau, ich rede von dem Buch Die Eiskriegerin von Licia Troisi. Dieser Band ist der neue Auftakt zu einer Trilogie und konnte mich schon von Anfang an ganz und gar von sich überzeugen.
    Die Charaktere, die Licia Troisi beschreibt, erwachen vor den Augen des Lesers zum Leben. 
    Sie schafft es, den Personen eine sehr glaubwürdige Persönlichkeit zu verleihen, was der ganzen Geschichte noch mehr Tiefgang gibt.
    Für diese Leistung möchte ich 4 Sterne vergeben.

    Jetzt kommen wir zu der Geschichte:
    Myra ist eine junge Schwertkämpferin, in der Armee des wohl ehrgeizigsten Eroberers, den es im Dominium der Tränen gibt. 
    Aber Sie nimmt keineswegs eine unbedeutende Position ein, weit gefehlt. 
    Sie ist die engste Vertraute von Acrab, dem Eroberer und ist seit nahezu 10 Jahren unentwegt an seiner Seite. Mittlerweile ist Sie 18 Jahre alt. 
    Doch Myras Leben spielte sich nicht immer neben Acrab ab. 
    Immer wieder wird Sie von Schatten und Albträumen aus Ihrer Vergangenheit heimgesucht.
    So erfährt der Leser gleich zu Beginn, das Myras Familie von Söldnern getötet wurde.
    Sie musste alles mit ansehen. Doch Myras Vater Fadi hat Sie schon von Kindesbeinen an trainiert im Umgang mit den Waluds, einer Waffe mit zwei gekrümmten Klingen.
    Dadurch ist Myra alles andere als wehrlos und Ihr gelingt die Flucht. Aber Ihre Stimme wurde bei dem markerschütternden Schrei, den Sie über diesen Verlust ausstieß, beschädigt. 
    Diese raue Stimme ist in naher Zukunft Ihr Erkennungsmerkmal.

    In die Armee von Acrab, dem Eroberer treten immer wieder neue Rekruten ein.
    So kommt es, das Myra einem Ihrer Landsleute begegnet.
    Dieser erkennt Sie an Ihrer Stimme und erzählt Ihr die Geschichten, die sich seit dem Tod Ihres Vaters um Sie ranken. Angeblich soll der Auftraggeber leben und sogar einen Hinweis hinterlassen haben.
    Myra kann es kaum glauben. Soll sich Ihr so die Chance bieten, die Geister Ihrer Vergangenheit endgültig zu besiegen?
    Diesen Hinweis kann und will Sie nicht ungenutzt verstreichen lassen.
    Unter einem Vorwand den Sie Acrab gegenüber vorbringt, verlässt Sie das Heerlager. 
    Für Acrab lässt Sie einen Brief zurück, um Ihn über alles, auch Ihre Beweggründe aufzuklären, in der Hoffnung er möge Sie verstehen.

    Doch der erste Hinweis endet leider in einer Sackgasse, denn der gesuchte Mann ist bereits tot.
    Offenbar macht noch jemand Jagd auf die Söldner die damals an dem Auftrag mit beteiligt waren, um alle Spuren endgültig zu vernichten.
    Die Frau des Verstorbenen hat allerdings noch einen letzten Tipp für Myra, den Ihr Mann Ihr kurz vor seinem Tod gegeben hat.
    Doch dieser weitere Hinweis führt Myra immer weiter weg, über die Berge. Und der Winter hält unerbittlich Einzug......

    Auf dem Bergpass entdeckt Myra einen verletzten Eisdrachen. Dieser ist unter einer Ladung Steinen eingeklemmt. Kurzerhand befreit Myra Ihn.
    In den Augen des Drachen kann Sie eine tief greifende Intelligenz ausmachen. 
    Als Myra bei Ihrem weiteren Marsch über den Pass von einer Lawine überrascht wird, erweist sich der Drache als letzter Retter.
    Kann es sein, das er und Myra durch Ihrer gegenseitige Rettung einander verbunden sind?
    Und auch der Drache trägt eine Vergangenheit mit sich herum, die im Lauf der Geschichte offenbart wird.

    Werden sich Myra und der Drache verbünden?
    Und welche Gefahren lauern noch jenseits der Berge?

    Lasst Euch überraschen. Es geht sehr vielversprechend weiter.

    Drachige Grüße Eure
    Reading Dragonlady

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    Maxi2011s avatar
    Maxi2011vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein Werk von Licia Troisi das mich Fesseln konnte!
    Wieder ein Werk von Licia Troisi das mich Fesseln konnte!

    „Die Eiskriegerin – Die Dominium-Saga" von Licia Troisi

     

    Von Licia Troisi habe ich schon einige Werke gelesen und wurde bisher nie enttäuscht. Als ich dann dieses Schätzchen von ihr entdeckte, war es klar – Ich muss es lesen.

    Vielen Dank an den Randomhouse Verlag / Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

     

    Nachdem Myra mit 8 Jahren die Ermordung ihrer geliebten Zieheltern miterleben musste und danach als Sklavin fast hingerichtet worden ist, schwört sie Rache an den Schuldigen. Ihr Retter aus dem Sklavendasein ist Acrab, ein Herrführer der das Reich Dominium Einen möchte. Für ihn würde sie alles tun, aber nach einer Begegnung mit einem Söldner ändern sich ihre Pläne. Sie möchte ihre Vergangenheit entschlüsseln. Warum wurde ihre Familie ermordet?

    Auf ihrer Reise nach der Wahrheit trifft sie treue Verbündete, aber sie entdeckt auch ihren wahren Feind.

     

    Licia Troisi hat es wieder geschafft mich zu packen und mit ihrer Geschichte zu fesseln. Ihr Schreibstil wieder unverwechselbar und wahnsinnig gut. Einzig die vielen Zeitwechsel haben mich des Öfteren genervt, waren aber wichtig für die Hintergrundinformationen. Ich hätte mir sie nur nicht so oft gewünscht.

    Myra selbst war mir trotz ihrem kalten Äußeren sehr Sympathisch. Ihr innerer Konflikt und ihre traumatischen Erlebnisse passen sehr gut zu ihrem geschriebenen Charakter und machen sie als Person sehr Authentisch.

    Die Geschichte hatte sehr viele Details und Hintergrundinformationen und lässt einen wirklich in die Welt von Myra eintauchen.

    Ich bin echt gespannt wie es im nächsten Band weiter geht, denn wie nicht anders von dieser Fantastischen Autorin zu erwarten, endet dieses Band mit einem fiesen Cliffhanger!

     

    Fazit:

    Eine wirklich gelungene Highfantasy-Saga die jeder Fantasy-Fan lieben wird, der es gerne Tiefgehender mag. Intrigen, Verrat, Kampf und Schmerz erwarten einen in diesem neuen Auftakt von Licia Troisi.

     

     

    Lg eure Tanya

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    evengels avatar
    evengelvor 8 Monaten
    Was für ein genialer Auftakt!!

    Verlagsinfo: 

    An ihrem achten Geburtstag endet die Kindheit der kleinen Myra auf tragische Weise: Ihr Zuhause wird von vermummten Männern überfallen, ihr über alles geliebter Adoptivvater Fadi, wird getötet, Myra selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht in die eisigen Wälder Biaswads im Süden des Tränenreiches. Zehn Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine starke Kriegerin geworden, die mit ihren beiden brennenden Klingen an der Seite des mächtigen Acrab für Frieden und Freiheit kämpft. Doch dann wird Myra von ihrer Vergangenheit eingeholt. Warum musste Fadi wirklich sterben? Und was weiß Acrab über den Tod ihres Vaters? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Myra auf Geheimnisse, die das ganze Reich in seinen Grundfesten erschüttern könnten ...
    Zum Cover:
    Ich kann einfach nur sagen, das ich dieses Cover total liebe! Genau so, sehe ich auch Myra vor meinen Augen. Mit dem Schwert in der Hand. Ein sehr gelungenes Cover und ich bin schon total auf die anderen Cover von den Folgebänden gespannt.
    Meine Meinung:
    Wow! Was für ein Buch. Nicht nur das Cover ist großartig, sondern auch die Geschichte mit Myra. Von den ersten Seiten an war ich so an die Welt gefesselt, die Licia Troisi hier erschaffen hat. Mit einer sogar mega Überraschung, was im Buch auftaucht, wo ich den Atem angehalten hatte. Umso weiter ich gelesen habe, umso mehr Gänsehaut und Kribbeln bekam ich auf meiner Haut. Ich wurde so angezogen von allem, einfach klasse. 
    Mit Myra hat die Autorin eine wahnsinns tolle Protagonistin erschaffen, die mit sich selbst zwar wächst, aber trotz allem auch ihre eigenen Schwächen hat. Ich fand es deshalb so gut, da sie nicht nur Stärken hatte, das hat sie zu etwas besonderen in meinen Augen gemacht. 
    Es gibt unvorhersehbare Szenen, von denen ich wirklich überrascht war. Aber hin und wieder gab es auch Momente, wo schon klar war, was nun passiert, bzw. auch vorhersehbare Momente, die sich dann auch bestätigt haben. 
    Der Schreibstil ist sehr locker, leicht und lässt sich prima schnell lesen. Man fliegt nur so über die Seiten. Mir hat einfach alles gefallen, die Charaktere, das ganze Setting, die Welt, die Umgebung. Die ganzen Intrigen und Geheimnisse, die nach und nach an die Oberfläche kommen. Die Beziehungen zu den anderen Charakteren, wie diese gestaltet sind. 
    Ein Buch mit vielen Facetten, toll umgesetzt.
    Für mich war einfach ein klasse Auftakt zu der Reihe und ich kann es kaum abwarten, den zweiten Band zu lesen. Ein paar Fragen hat man letztendlich doch und möchte diese endlich wissen. Aber wie gesagt, Band 2 wird kommen... 
    5 von 5 Sternen

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    libris_poisons avatar
    libris_poisonvor 8 Monaten
    Du musst deinen eigenen Weg zur Magie finden.

    |Cover|
    Das Cover passt perfekt zur Geschichte und spiegelt Myra prima wieder. Was ich besonders toll finde, anstatt den Titel einfarbig zu gestalten ist er in einer Feueroptik gehalten, was das ganze noch einmal zusätzlich ansprechend macht.

    |Schreibstil|
    Der Schreibstil von Licia Troisi ist magisch. Es wurde alles so gut beschrieben das es fast schien als wäre man wirklich in der Geschichte. Das einzige was mir ein wenig Schwierigkeiten bereitet hat waren die Namen.

    |Meinung|
    Ach man, ich weiß nicht woran es lag. Aber mit Die Eiskriegerin habe ich mir es echt schwer getan. Ich habe es vor 2 Monaten schon begonnen aber die ersten 150 Seiten konnten mich irgendwie nicht packen. Nach dem ich Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens von Anna Stephens beendet hatte, dachte ich mir ich gebe der Geschichte noch Mal eine Chance. Und es fiel mir viel leichter in die Geschichte zu kommen. Ich finde es toll, das die Tiere die in der Geschichte vorkommen an die alten Sagen erinnern. Die ganze Geschichte ist eigentlich richtig toll aber mich konnte Sie irgendwie nicht richtig packen. Ich kann aber nicht sagen woran es liegt. Was mir richtig gut gefallen hat ist das Licia Troisi in manchen Abschnitten aus der Sicht der Tiere geschrieben hat. Man erlebt nicht nur Myras Geschichte, sondern auch von vielen anderen Charakteren erfährt man viel aus der Vergangenheit was sich mit der Zeit alles zu einer großen Geschichte zusammenfügt. Ich bin wirklich gespannt was Myra am Ende mit diesem Wissen anstellen wird.

    |Fazit|
    Band 1 Der Dominium Saga ist trotz meiner nicht ganz so positiven Rezension eine Geschichte die alles hat was es braucht. Es ist eine tolle spannende Geschichte, die hoffentlich genau so spannend weiter geht. 

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    Narrs avatar
    Narrvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Typisch Triosi: Solide Fantasy mit großartigen Wendungen und tollen Figuren!
    Typisch Triosi: Solide Fantasy mit großartigen Wendungen und tollen Figuren!

    Licia Troisi kenne ich bereits aus Reihen wie Die Drachenkriegerin, Die Schattenkriegerin oder Die Feuerkriegerin und an den Titeln lässt sich unschwer erkennen, dass meist eine Frau oder ein Mädchen im Mittelpunkt der Handlung steht – und dass sie gut auf sich selbst aufpassen kann, denn sonst würde man den Begriff „Kriegerin“ ja wohl kaum verwenden. Mit Die Eiskriegerin, oder im italienischen Original Le Lame Di Myra, also Die Klingen von Myra, steigt Troisi in die neue Dominium-Saga ein. Diese Reihe ist nach dem Kontinent benannt worden, auf dem sich unsere Helden und Bösewichte aufhalten. Eine Karte des Dominiums ist vorn im Buch eingezeichnet und erleichtert die Orientierung während des Lesens etwas. Allerdings hätte sie für meinen Geschmack noch etwas detailreicher sein können – manche für mich wichtige Orte sind gar nicht genauer verzeichnet.
    Die Eiskriegerin dreht sich um Myra, eine junge Frau, die als Mädchen mit ansehen musste, wie ihr Vater brutal ermordet wurde. Ihr Leben sah seitdem selten schön aus – Sklaverei eingeschlossen -, aber nun ist sie als erfolgreiche Schwertkämpferin an der Seite eines großen Heerführers unterwegs, um die Zukunft des Dominiums zu verändern. Dann erfährt sie, dass der Grund der Ermordung ihres Vaters doch nicht ganz so eindeutig zu sein scheint, wie sie es jahrelang angenommen hatte. Myra macht sich auf, um endlich die Wahrheit zu erfahren, trifft dabei nicht nur auf Überraschungen, sondern auch auf unerwartete – und anfangs auch unerwünschte – Weggefährten und entdeckt ein ganz neues Schicksal.
    Myra ist einerseits eine typische Fantasy-Heldin: eine starke Kriegerin, im Kampf ausgebildet und mit einem Ziel vor Augen, das es zu verfolgen gilt, außerdem scheint sie etwas Besonderes zu sein, wodurch sie sich von der Masse abhebt. Andererseits ist sie ein Mensch wie du und ich. Myra zweifelt und ist sich unsicher, wie sie mit Informationen umgehen oder welchen Weg sie einschlagen soll. Welche Situationen erlauben es, über ihre Moralvorstellungen hinweg zu sehen? Es fällt ihr schwer, ihren Weg zu gehen und wie jeder junge Mensch hat auch sie ihre schwachen Momente. Sie hat außerdem als eine Art Selbstschutz gelernt, Menschen auf Distanz zu halten – Ausnahmen bestätigen die Regel – und keinerlei Übung im Prinzip „Freundschaft“, weshalb sie Fremden und auch Bekannten gegenüber oft eiskalt rüberkommt (See what I did there?). Myra ist alles andere als perfekt, aber bereit und in der Lage, zu lernen. Das macht für mich einen Großteil ihres zweifelhaften Charmes aus. Ihr Charakter entwickelt sich weiter und ist am Ende dieses ersten Bandes kaum noch mit der Person in Einklang zu bringen, die wir zu Beginn kennen lernen.
    Das gleiche trifft auch auf die meisten Nebencharaktere zu. Anstatt mit reinen Stereotypen um sich zu werfen, hat die Autorin jeder wichtigen Figur mehrere Schichten verpasst: Je länger man eine Figur begleitet, desto mehr Schichten lassen sich abpellen und desto mehr Eigenschaften werden deutlich, desto eher lässt sich eine Entwicklung erkennen. Gleichzeitig sind die Figuren auch stabil, in Ermangelung eines besseren Wortes. Sie erfüllen im Rahmen der Geschichte einen bestimmten Zweck und sind in ihrer Entwicklung nicht ZU wankelmütig, aber eben auch nicht nur stumpfe Stereotypen. Es fällt mir schwer, hierfür die richtigen Worte zu finden; vermutlich müsst ihr das Buch einfach selbst lesen, um zu verstehen, was genau ich meine. Oder ihr kennt Troisis Stil schon, denn dieselben Merkmale lassen sich auch in ihren älteren Büchern finden.
    Apropos Stil: Licia Troisi ist bekannt für ihr detailliertes Worldbuilding. Auch diese Medaille hat zwei Seiten, wie Myras Charakter. Einerseits sind die Beschreibungen der Welt, in der wir uns aufhalten, toll geschrieben und sehr bildlich formuliert – ich hatte beim Lesen ständig exakte Bilder vor Augen und mein Kopfkino lief auf Hochtouren: großartig! – und auch zwingend notwendig, um das Dominium und seine Politik und Gesellschaft, die eine nicht unwesentliche Rolle spielen, verstehen zu können. Andererseits sind diese Beschreibungen und Erklärungen an einigen Stellen schlicht zu lang, weshalb trotz des ständig präsenten roten Fadens der Spannungsbogen beeinträchtigt und das Tempo merklich gedrosselt wurde. Auch das hat Vor- und Nachteile. (Ihr merkt schon, ich bin bei diesem Aspekt in meiner Meinung ziemlich zwiegespalten.) Es ist beim Lesen durchaus etwas lästig, immer wieder ausschweifende Landschaftsbeschreibungen und Erklärungen, warum eine bestimmte Handlung in der Politik wie ausgeführt werden konnte, serviert zu bekommen. (Wobei ich hier der Autorin hoch anrechne, dass es kaum Wiederholungen gab und wenn doch, dann nur, sofern die erste Erwähnung einer Gegebenheit schon viele Kapitel zurück lag.) Ich würde sagen, mit 30 Seiten weniger hätte man die Durchhänger vermeiden können.
    Diese langen Worldbuilding-Momente sorgten aber auch dafür, dass ich mir die Zeit genommen habe, sie zu würdigen. Die Geschichte, so spannend und aufreibend sie auch stellenweise sein mochte, wurde so entschleunigt. Das habe ich sehr entspannend empfunden. Normalerweise lese ich Romane in einem Rutsch, an einem, maximal zwei Tagen, je nach Seitenzahl und Stimmung. Die Eiskriegerin hat für gut zwei Wochen vorgehalten (auch, weil die Weihnachtstage und damit einige Familienangelegenheiten dazwischen kamen), weil ich einfach langsamer gelesen habe. Ich habe nicht nur gelesen, um schnell in der Handlung voran zu kommen, um möglichst rasch all den Rätseln auf die Spur zu kommen, die die Geschichte stellt, sondern den Text selbst wahrgenommen, die Worte, die Welt. Das ist mir schon recht lange nicht mehr passiert. Nicht, weil ich keine guten Bücher gelesen hätte, sondern eher, weil viele der Romane auf meinem „Speiseplan“ davon leben, mit hohem Tempo und viel Action die Leser bei Laune zu halten – Dystopien, New Adult, Urban Fantasy. Die Eiskriegerin würde ich meinem Gefühl nach in der High Fantasy einordnen: Auch Tolkiens Werke oder Markus Heitz‘ Die Zwerge hatten diese entschleunigende Wirkung auf mich.
    Ein weiteres Merkmal des Schreibstils sind die vielen Zeitsprünge, mit denen Troisi Myras Vergangenheit Stück für Stück aufrollt. Zuerst war ich verwirrt, warum an genau dieser Stelle so wichtig ist, was Myra zu diesem anderen bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit passiert ist. Das wurde aber jeweils schnell deutlich. Die Sequenzen aus der Vergangenheit sind optisch klar erkennbar, weshalb es da zu keinen Verwechslungen kommen kann. Ich finde es extrem gelungen, wie sich so ein Rätsel nach dem anderen von selbst aufklärt. Wir Leser werden eine ganze Weile über die verschiedensten Dinge im Dunkeln gelassen und erfahren so nach und nach gewisse Hintergründe, die wie Puzzlestücke irgendwann ein ganzes Bild ergeben. Das ist eine tolle Art, die Geschichte der Eiskriegerin zu erzählen, wenn ihr mich fragt!
    Noch ein dicker Pluspunkt sind die Wendungen, die in 90 Prozent der Fälle für mich unerwartet kamen. Besonders rückblickend bin ich schwer beeindruckt, sowohl von der Kunstfertigkeit der Autorin als auch von meinen eigenen Scheuklappen: Viele Dinge wurden schon so früh und dann immer wieder angedeutet, während es mir erst in dem Moment klar wurde, den die Autorin für die jeweilige Enthüllung vorgesehen hat. Ich bin einfach in die Fallen getappt, in die ich treten sollte, und habe erst kurz vor dem finalen Plottwist, der gleichzeitig auch der Cliffhanger vor dem nächsten Band ist, vermutet, was passieren könnte. Schon allein hierfür LIEBE ich dieses Buch und seinen tollen Stil.
    Oh. Eins noch: Es gibt Magie. UND DRACHEN! Wenn all meine Schwärmerei bisher noch nicht ausreichte, um euch zu überzeugen, Die Eiskriegerin zu lesen, dann doch bestimmt dieses kleine Detail. 😉
    Licia Troisi hat mit Die Eiskriegerin wieder einmal eine junge Frau auf die Reise ihrer Bestimmung geschickt, ihren Weg mit Stolpersteinen und Hürden bestückt und diese Geschichte kunstvoll verpackt.Die entschleunigte Lektüre unterhält mit detailreichem Worldbuilding und überzeugt durch Charaktere, die über sich hinauswachsen. Ich freue mich schon auf Band 2 und vergebe ohne Zweifel 5 von 5 Sternen!(Am liebsten noch mit Sternchen, aber, na ja, es sind ja schon Sterne …)

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    buecherschluckers avatar
    buecherschluckervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Der Anfang war sehr zäh. Danach kamen immer mal wieder tolle Elemente und Szenen drin vor, aber es war nicht ganz rund.
    Konnte leider nicht überzeugen...


    Ganze Rezi: Hier


    Meine Meinung:
    Erst einmal: Respekt an die Autorin und ihre kreativen Ideen! Licia Troisi hat mit ihrem Dominium eine riesige, neue Welt erschaffen, mit ihren eigenen Menschen, Wesen, Orten, Namen und vor allem, mit jede menge Magier (Blutmagier usw.). Jeder einzelne Aspekt dieser Geschichte wirkt von vorne bis hinten durchdacht und ausgereift. Jeder Charakter, jeder Ort, jeder Magier wird bis zum kleinsten Detail beschreiben, sodass man sich super in das Geschehen hineinversetzen kann! Viele Dinge haben mich zudem auch an Game of Throne erinnert, wodurch diese Geschichte wohlmöglich jeden Winterfell-Fan begeistern könnte 😊
    Nun, ich mag Game of Thrones zwar auch sehr. Aber leider konnte mich dieses Buch trotzdem nicht wirklich überzeugen...
    Ich liebe es, in neue Welten abzutauchen und kennenzulernen, jedoch war es bei diesem Buch etwas schwer. Es gab total viele Rückblicke, die mal nur ein paar Jahre zurück lagen, und dann plötzlich 10-20 Jahre. Man hat oftmals erst nach vielen Seiten den Zusammenhang dazu verstanden und musste dann hinten nochmal nachlesen, was da genau passiert ist, um alles zu verstehen. Es wurde, gefühlt, mit Namen umhergeworfen. Das ist im Grunde nicht schlimm, jedoch kamen manchmal Namen nur ein einziges Mal vor und dann nie wieder. Es war schwer für mich, mir das alles zu merken, auch wenn es detailliert beschrieben wurde. 


    Auch der Schreibstil hat mir nicht wirklich gut gefallen. Viel zu oft waren die Sätze zu kurz und es wurden Dinge beschrieben, die für den Verlauf gar nicht wichtig waren, wo hingegen andere Dinge zu wenig erklärt wurden, was eher für Verwirrung gesorgt hat. Dadurch hat es oft langatmig gewirkt. Ab und zu gab es auch spannende Passagen, die dann auch wirklich unglaublich spannend und interessant waren. Jedoch hat sich das eher auf einzelne Kapitel beschränkt, was ich sehr schade finde.

    Im Grunde genommen kann ich sagen, dass ich dieses Buch nur an Tagen verstanden habe, in denen ich wirklich sehr konzentriert lesen konnte, da Dinge manchmal etwas zu ungenau, oder ZU genau waren, zu schwierig oder zu lasch. Es war wirklich etwas kompliziert. Dazu kam noch, dass ich Myra, die Hauptperson nicht wirklich ausstehen konnte, wodurch ich mich erst gar nicht so richtig auf das Lesen gefreut habe.


    Fazit:
    Ich möchte nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch ist. Es hat einfach nur mir persönlich nicht gefallen, für andere ist vielleicht genau dieses Buch ihr Lesehighlight, wer weiß!? Das Dominium hat eine schöne Welt offenbart, jedoch konnte ich mich einfach nicht darauf einlassen. Schade.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 9 Monaten
    Ein Vergnügen für Fantasy Fans

    Das Cover hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext klang vielversprechend und da ich richtig Lust auf High Fantasy hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Autorin ist mir ein Begriff, leider subt der Großteil ihrer Bücher noch immer. Aber ich habe mir vorgenommen, das zu ändern. 
    Myra ist eine Kriegerin, sie kämpft an der Seite von Acrab. Dieser hat große Pläne für das Dominium. Myra´s Adoptivvater wurde ermordet als Myra 8 Jahre alt war. Ihr Leben war danach dem Tode nahe, Acrab hat sie gerettet und aus ihr eine Kämpferin gemacht. Sie ist Acrab treu ergeben, doch Myra sinnt auf Rache. Sie will die Mörder ihrer Familie finden, doch dazu muss sie Acrab verlassen. Sie hinterlässt einen Brief und macht sich auf die einsame Suche nach den Mördern. Ihre Reise verläuft völlig anders als Myra erwartet hat und die Geheimnisse die sie lüftet, werden sie erschüttern...
    Myra ist durch und durch eine Kämpferin. Die vielen Kriege haben sie hart gemacht, sie hat verlernt, Gefühle zuzulassen oder überhaupt mit ihnen umzugehen. Sie ist sehr von Rache zerfressen, ein Sturrkopf und lässt sich nichts vorschreiben. Im Laufe der Geschichte macht sie einige positive Veränderungen durch, diese machen sie für den Leser auch sympathischer. Wobei ich auch die harte Kämpferin mag. Sie bekommt Freunde und Feinde an die Seite gestellt, aber ich möchte da wirklich nicht zu viel vorweg nehmen. Es sind tolle Charaktere und die Magie kommt auch nicht zu kurz. 
    Die Autorin schreibt einfach großartig. Man ist so wahnsinnig schnell mit Myra verbunden. Die Örtlichkeiten haben einen ganz eigenen Charme und vor allem die magischen Wesen sind etwas besonderes. Es gibt Drachen! Ist vermutlich für Fans der Autorin nicht verwunderlich, schließlich geht es in den meisten ihrer Reihen um Drachen. Die Autorin hat eine tolle Art den Drachen in die Geschichte einzufügen. Ich bin wirklich überrascht und begeistert. 
    Die Geschichte wird aus der Sicht von Myra erzählt, zum größten Teil. Es gibt noch andere Mitspieler, unter Anderem Acrab. Die Autorin springt immer mal in die Vergangenheit um einen anderen Teil der Geschichte zu erzählen. Diese Sprünge sind übersichtlich gestaltet, so dass der Leser den Überblick behält. Ich empfand das als richtig, wie die Autorin die Geschichte erzählt hat. Der Spannungspegel bleibt hoch und man rätselt wirklich lange mit, bis man eine Ahnung hat wohin die Autorin möchte. 
    Das Ende ist ein Kracher und ich möchte jetzt sofort den zweiten Teil bitte, aber das wird vermutlich noch etwas dauern. 


    Für Fantasy Fans auf jeden Fall ein Muss. Diese Geschichte ist komplex und voller Magie. Eine starke Protagonistin und eine geheimnisvolle und spannende Reise runden das Geschehen ab. Ich bin begeistert und freue mich auf den zweiten Teil. 

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