Licia Troisi Nashira

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Inhaltsangabe zu „Nashira“ von Licia Troisi

Die Fortsetzung der magischen Bestsellersaga

Im Königreich Nashira wird der Sauerstoff zu einem knapp bemessenen Gut. Einzig eine Priesterkaste kann durch eine uralte Magie bewirken, dass die Luft zum Atmen nicht gänzlich versiegt. Die junge Talitha ist dazu auserwählt, in einem einsamen Kloster eine dieser Priesterinnen zu werden. Doch sie erträgt die feindselige Atmosphäre dort nicht und flieht schließlich in Begleitung ihres treuen Dieners Saiph. Was sie nicht weiß: Saiph liebt sie schon seit Langem heimlich. Ihre gemeinsame Suche nach einer sagenumwobenen Stadt in der Wüste bringt sie einander näher – und stellt die beiden gleichzeitig vor die größte Herausforderung ihres Lebens, denn namenlose Gefahren lauern dort draußen und drohen ganz Nashira zu vernichten …

Sehr schöne Idee und größtenteils auch toll umgesetzt.

— Lynn_Hunter

Die Idee ist gut, nur hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen.

— isybooks

Plätschert leider nur vor sich hin

— Mietze

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— Anne11997

Das Buch ist ok, hat mich aber nicht vom Stuhl gehauen.

— Vivi300

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  • Leider ein bisschen schwach umgesetzt

    Nashira

    Mietze

    Amazon Heyne fliegt Im Königreich Nashira wird der Sauerstoff zu einem knapp bemessenen Gut. Einzig eine Priesterkaste kann durch eine uralte Magie bewirken, dass die Luft zum Atmen nicht gänzlich versiegt. Die junge Talitha ist dazu auserwählt, in einem einsamen Kloster eine dieser Priesterinnen zu werden. Doch sie erträgt die feindselige Atmosphäre dort nicht und flieht schließlich in Begleitung ihres treuen Dieners Saiph. Was sie nicht weiß: Saiph liebt sie schon seit Langem heimlich. Ihre gemeinsame Suche nach einer sagenumwobenen Stadt in der Wüste bringt sie einander näher – und stellt die beiden gleichzeitig vor die größte Herausforderung ihres Lebens, denn namenlose Gefahren lauern dort draußen und drohen ganz Nashira zu vernichten … Ich liebe ja dieses Cover :3 die Farben sind einfach toll. Das Cover zeigt die Heldin Talitha mit ihren tollen feuerroten Haaren und ich glaube fast sie trägt ihre Gardeuniform. Außerdem sieht man braune Blätter fliegen was durchaus zum Inhalt passt. Die Grundidee des Buches ist toll. Im Königreich Nashira (eigentlich der Name der Welt) ist der Sauerstoff nach einer Katastrophe knapp, riesige von den Göttern gesandte Bäume ermöglichen das Überleben unter ihren Kronen und werden durch eine Priesternschafft und deren Magie zur Luftgewinnung verwendet. In dieser Welt leben nur noch zwei Rassen - die herrschenden Talariten und die versklavten Femtiten. Hier wächst die rebellische Grafentochter Talitha zusammen mit ihrem Sklaven Saiph auf, bis ein Unglück dafür sorgt das sie mit ihrem Sklaven gegen ihren Willen dem ortsansässigen Kloster beitreten soll. Doch auch dort hält sie nichts, nach einer unglaublichen Entdeckung müssen beide fliehen und sind nun auf einer wichtigen Mission. Soweit der Stoff für ein tolles Fantasy-Buch. Auch die Idee mit der Einteilung der Reiche in die vier Jahreszeiten, der Aufbau der Priesterkaste und die Verehrung der Götter fand ich super. Die junge Talitha die am Anfang zwar rebellisch, sonst aber eher das kleine Mädchen ist das Angst vor ihrem Vater hat, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer mutigen und starken Frau. Sie war zwar am Anfang ein wenig nervig, ich mochte sie dann aber doch. Saiph ist ganz der folgsame Sklave - zumindest für die Öffentlichkeit. Er steht seiner Herrin nämlich näher als angemessen. Ihn, den stillen und ruhigen mochte ich eigentlich von Anfang an. Das Buch lässt sich wirklich trotz der relativ vielen Seiten leicht und flüssig lesen. Leider werfen einen aber die immer mal wieder vorkommenden Rechtschreib- und Grammatikfehler aus dem Lesefluss. Da bin ich doch enttäuscht das in einem Verlagsbuch doch so eine Häufung auftritt, das hätte man besser machen können. Ich bin aber auch von Licia Troisi anderes Niveau gewöhnt. Trotz der guten Idee und dem eigentlich guten Lesefluss, entstand für mich das ganze Buch über nicht wirklich eine große Spannung, alles plätschert so vor sich hin. Nicht ganz langweilig, aber auch kein "Oh!Nein!Gibt's doch nicht! Das Ende hat dann kurz überrascht und endet mit einem Cliffhanger, das war's dann aber auch schon. Da hätte man durchaus mehr rausholen können. Das fand ich ein wenig schade. Trotzdem ein gutes Buch für zwischendurch. Tolle Idee in schöner Fantasy-Kulisse ein bisschen schwach umgesetzt. Trotz der Fehler gut zu lesen wenn man nicht DAS Buch erwartet. Ein Buch zum Abschalten für Zwischendurch mit einer durchschnittlichen Bewertung von mir^^

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  • Wunderschöne Welt!

    Nashira

    Anne11997

    Cover: Dieses Bild ist sehr herbstlich. Der Leser erkennt ein Mädchen mit roten Harren. Um sie herum wirbeln Blätter bzw. Laub. Ich finde das Cover sehr schick. Es spiegelt ein Land der Geschichte wieder. Insgesamt sehr schön in Rot gehalten. Meine Meinung: Die Handlung ist sehr schön und spannend. Trotzdem bleibt diese Story nicht im Kopf hängen, da sie zu unspektakuär ist. Die Handlung: Ich schlug das Buch auf und fing an zu lesen. Sofort viel mir auf das es erst um einen unbekannten "er" geht?! Zwei Seiten weiter beginnt die Handlung aus der Sicht von Saiph. Bald darauf kommt Talitha ins Kloster. Hier beginnt sie sofort ihre Fluchtpläne zu schmieden. Als sie dann (!endlich) geflohen war, begann das Abenteuer. Die Handlung fing sehr schleppend an, erst ab der Hälfte begann die Spannung auf ihre Hochtouren zu kommen. Die Charaktere: Talitha ist sehr klug und hat Mut ins Ungewissene zu springen. Zudem ist sie sehr liebenswertig und doch noch mädchenhaft. Saiph ist ihr treu ergeben. Er ist sehr hilfbereit und liebt sie. Beide wirken sehr harmonisch, leider kommen sie zunächst nicht zusammen. Der Stil: Der Stil ist in Ordnung. Das Buch kann man sehr gut lesen. Zudem ist er sehr flüssig. Durch die schleppende Handlung leidet die Spannung und dadurch auch der Stil, was ich sehr schade finde. Das Ergebnis: Das Buch war für mich sehr durchschnittlich. Die Charaktere sind sehr gutgelungen und haben mir sehr gefallen. Der Stil und die Handlungen waren in Ordnung. Ich empfehle dieses Buch Mädchen, die Liebesromane lesen. Hier sollten es auch welche sein, die etwas Fantasy mögen. Jungs und anderen Liebhabern, kann ich das Buch nicht weiter empfehlen.

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  • Nashira (01.) - Licia Troisi

    Nashira

    Nazurka

    31. March 2014 um 15:01

    Ein schwächelnder Roman mit innovativem Ansatz. Nashira Klappentext: "Talitha ist dazu auserwählt, das Königreich Nashira vor dem Untergang zu bewahren. Sie weiß es nur noch nicht. Als sie nach dem Tod ihrer Schwester deren Platz in einem strengen Orden einnehmen soll, begehrt sie auf und flieht. Begleitet von Saiph, ihrem treuen Diener, unternimmt sie eine abenteuerliche Reise, von deren Ausgang nicht nur ihr eigenes Schicksal sondern das des ganzen Landes abhängt ..." Informationen zur Autorin: Licia Troisi, 1980 in Rom geboren, ist Astrophysikerin und arbeitet bei der italienischen Raumfahrtagentur in Frascati. Mit ihrer ersten Trilogie, der international erfolgreichen Drachenkämpferin-Saga, wurde sie zum Shooting-Star der italienischen Fantasy. Kurz darauf folgte die Schattenkämpferin-Saga, die ebenfalls die Bestsellerlisten stürmte. Autorenhomepage: www.licia-troisi.de (Aus: Nashira, Informationen zur Autorin) Rezension Nach dem unerwarteten Tod ihrer Schwester drängt ihr Vater Talitha dazu, den Platz im Kloster ihrer Schwester einzunehmen. Wider Willen beugt sie sich dem Willen ihres Vaters, um ihren Diener Saiph vor einem grausamen Tod zu retten - nicht jedoch, ohne bereits ihre Flucht zu planen. Doch bald schon findet Talitha eine Botschaft ihrer Schwester, welche Talitha dazu drängt, totgeschwiegenen Geheimnissen auf die Spur zu gehen. Und bald schon merkt sie: Das ganze Schicksal Nashiras hängt nun von ihr ab. » Hoffnung ist alles, was uns bleibt. Hoffnung verändert das Leben, sie verleiht allen, die sonst nichts mehr haben, neue Kraft. « (Aus: Nashira, Seite 471) Der Roman Nashira von Licia Troisi erzählt eine Geschichte um Intrigen, Verrat und Probleme, um Sklaverei und Trauer, um Hoffnung und Tod und zerbrechlicher Familienbande. Dabei steht Protagonistin Talitha im Vordergrund der Geschehnisse, und schnell wird klar - sie wird zur Heldin der Geschichte auserkoren, obgleich sie natürlich noch keine Ahnung von ihrem Schicksal hat. Genau an dieser Stelle setzt der Roman mit seiner Handlung ein, denn Talitha wird aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen und muss einer Bestimmung folgen, welche ihr mehr als zuwider ist. Mit dabei ist ihr Sklave Saiph, ein treuer Freund, auch wenn das niemand außer den beiden wissen darf. Gemeinsam beschreiten die beiden ihr neues Schicksal und müssen nicht zuletzt auch viele Opfer bringen, um ihr Ziel zu erreichen. Talitha als Figur ist taph gezeichnet - willensstark, stur, kämpferisch. Zumindest zu Beginn der Storyline. Denn schnell stellt sich heraus, dass auch in ihr nur eine junge, angstvolle Frau steckt, die sich oftmals hinter gespieltem Selbstvertrauen versteckt. Genau dieser Gegensatz führt allerdings dazu, dass man sie irgendwie nicht richtig ernst nehmen kann. Auch ihr Umgang mit ihrem Sklaven Saiph lässt den Leser so manches Mal die Stirn runzeln, denn so ambivalent ihre Charakterzeichnung ist, so ambivalent verhält Talitha sich auch - was nicht immer unbedingt positiv zu benennen ist. Ist zum Beginn des Lesens noch Sympathie da, verliert diese sich immer mehr im Verlaufe der Handlung, während auch keinerlei Entwicklung bei der Figur vonstattengeht. Am meisten Ärger kommt allerdings durch ihre Sturheit auf, denn diese führt zu so vielen naiven Aktionen, die nicht nur sie, sondern auch Saiph in Gefahr bringen, sodass man nur den Kopf schütteln mag. Saiph als Charakter jedoch zeigt mehr Facetten auf und wirkt insgesamt Talitha weitaus überlegen - auch wenn ihr gesellschaftlicher Stand genau das gegenteilige Bild zeichnet. Doch diese vielen Facetten verstecken sich noch, kommen kaum zum Ausdruck, sodass auch diese Figur ihr volles Potenzial nicht mal minimal ausschöpfen kann. Doch am meisten stören die stereotypen 0815 Figuren, welche nahezu alle Nebencharaktere inklusive Antagonisten der Storyline ausmachen. Kein Funken Individualität und null Eigeninitiative sondern blasse, konstruktlose Charaktere fristen hier ihr Dasein. Und dies lediglich, um die Storyline voranzutreiben.  Zur Handlung selbst lässt sich sagen, dass sie durchaus einem innovativem Funken entspringt. Die Autorin schafft eine kreative Grundidee und lässt ein neues Volk entstehen - die Femtiten, welche keinen Schmerz spüren und zur Sklaverei unter des Menschen Hand verdammt sind. Auch ist ein insgesamt interessantes Setting geschaffen worden, welche normalerweise gute Grundvoraussetzungen für den Fortgang der Geschichte bietet - wäre sie nicht so elendig lang und langatmig. Denn von Spannung kann kaum die Rede sein. Die Autorin hält sich viel zu sehr mit Nichtigkeiten auf, sodass beim Lesen leider viel zu oft Langeweile aufkommt und man sich dazu zwingen muss, weiterzulesen. Dies führt sogar soweit, dass man kaum von einem richtigen Höhepunkt irgendwo innerhalb des Romans sprechen kann und man am Ende das Gefühl hat, eine riesengroße Einleitung irgendeines Wälzers hinter sich gebracht zu haben. Und das obwohl der Plot zum Schluss so viel Potenzial bietet, welches dann jedoch einfach ungenutzt verstreicht. Man kann daher nur hoffen, dass der nächste Band der Serie um Nashira mit deutlich mehr Spannung, einer verbesserten Figurenzeichnung und zur Gänze ausgeschöpftem Potenzial aufwarten kann - denn hier findet man leider keines dieser Aspekte wieder. Fazit Nashira von Licia Troisi ein Fantasyroman mit einer kreativen Grundidee und einem guten Setting. Doch fortwährende Langatmigkeit und die daraus mangelnde Spannung, unreife und blasse Charaktere und viel ungenutztes Potenzial sorgen dafür, dass dieser Roman völlig im Mainstream versinkt und sich auf keinem Gebiet zu behaupten weiß. Dennoch bleibt die Hoffnung auf einem aufbaufähigen zweiten Band, sodass Fans der Fantasy und der Autorin vielleicht doch einen Blick riskieren sollten. Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Nashira 02. Talithas Geheimnis 03. Noch unbekannt Pro & Contra + Gelungenes Setting + Innovative Grundidee + Angenehmer Schreibstil - Blasse Figuren ohne jedwede Tiefe - Nervende und nicht glaubhafte Protagonistin - Zäh wie Kaugummi, dauerhafte Langatmigkeit - Liest sich wie eine riesige Einleitung ohne Spannung - Viel zu viel nicht ausgeschöpftes Potenzial - Langeweile beim Lesen - Handlung kommt nicht in die Gänge Bewertung: Handlung: 2,5/5 Charaktere: 1,5/5 Lesespaß: 2/5 Preis/Leistung: 2/5

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  • Die einzige Rettung Nashiras ist...

    Nashira

    Dubhe

    02. April 2013 um 15:44

    Talitha ist die Tochter eines sehr einflussreichen Grafen im Reich des Sommers. Im Königreich Nashira gab es vor langer Zeit der Legende nach genug Luft für jeden, doch mittlerweile ist das nicht mehr so, denn nur durch die Luftkristalle, die die Priester warten und auch pflegen können die Städte überhaupt leben.  Talithas Schwester musste wegen ihrem dominanten Vater zu den Priestern des Reichs des Sommers gehen und ist nun eine Anwärterin mit großem Potential.  Talitha, im Gegensatz zu ihrer Schwester, liebt das Kämpfen und träumt insgeheim davon, einmal der Garde beizutreten, was sich eigentlich nicht für die Tochter eines Grafen schickt.  Plötzlich bricht Talithas Schwester bei einer Hochzeit, wo die ganze Familie anwesend ist, zusammen und bald darauf stirbt sie.  Talitha bricht zusammen und nur Saiph, ihr Leibsklave, der eigentlich ihr bester Freund ist, versteht sie.  Ihr Vater möchte unbedingt König werden und das kann er nur mit der Zustimmung der hohen Priester, zu denen früher auch einmal Talithas gehört hätte.  Und nun soll Talitha diesen Platz einnehmen.  Doch warum ist ihre Schwester gestorben? Und was ist die Wahrheit? . Wieder einmal ein grandioses Buch der Autorin.  Ich liebe die meisten anderen Bücher der Autorin, wie die Drachenkämpferin-Reihe, die einfach nur genial ist.  Die Bücher (vor allem alles, was im Reich der Drachenkämpferin spielt) sind teilweise recht traurig und auch grausam.  Doch ich muss sagen, dass dieses Buch eher in Richtung junge Erwachsene geht und nicht ein reines Fantasybuch für Erwachsene ist.  Talitha ist einfach nur sympathisch und ich kann sie vollständig verstehen. Sie ist eine Protagonistin, mit der der Leser sich gut vergleichen kann, denn sie ist nicht der perfekte Held, der alles kann. Naja, sie kann fast alles, aber was ist ein Held, der nicht wenigstens etwas über dem Durchschnitt ist? Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen. 

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    Marie1990

    26. February 2013 um 20:21

    Im Königreich Nashira wird der Sauerstoff zu einem knapp bemessenen Gut. Einzig eine Priesterkaste kann durch eine uralte Magie bewirken, dass die Luft zum Atmen nicht gänzlich versiegt. Die junge Talitha ist dazu auserwählt, in einem einsamen Kloster eine dieser Priesterinnen zu werden. Doch sie erträgt die feindselige Atmosphäre dort nicht und flieht schließlich in Begleitung ihres treuen Dieners Saiph. Was sie nicht weiß: Saiph liebt sie schon seit Langem heimlich. Ihre gemeinsame Suche nach einer sagenumwobenen Stadt in der Wüste bringt sie einander näher – und stellt die beiden gleichzeitig vor die größte Herausforderung ihres Lebens, denn namenlose Gefahren lauern dort draußen und drohen ganz Nashira zu vernichten … "Nashira" ist der Auftakt zur gleichnamigen Reihe der italienischen Autorin Licia Troisi, die den Fantasylesern aufgrund ihrer Saga um die "Aufgetauchte Welt" bekannt sein dürfte. Ich bin ein begeisterter Anhänger dieser Autorin, da ihre Bücher stets durch überbordender Fantasie, Kreativität und sprachlicher Schönheit brillieren. Auch mit dem Auftakt ihrer neuen Reihe "Nashira" konnte sie mich überzeugen, auch wenn diese nicht ganz an ihre 9-teilige Saga heranreichen konnte. "Nashira" beweist einmal mehr ein atmosphärisch dichtes Abenteuer, das mit phantastischen Elementen zu punkten weiß. Auch die Kreativität der Autorin ist ungebremst und wartet mit tollen neuen Ideen auf, die sie zu einer spannenden Geschichte verknüpft und dabei neue Wege geht. Die Geschichte an sich ist unkonventionell und nicht vergleichbar mit anderen Werken dieses Genres, denn die Fantasie der Autorin ist ein sprudelnder und unversiegbarer Quell, den sie stets zu nutzen weiß. Dieser erste Band ähnelt einer Reise, denn man trifft auf unterschiedlichste Charaktere und Orte, die die Autorin sehr bildhaft und mit viel Liebe zum Detail skizziert hat, ohne es ins Langweilige abdriften zu lassen. Dies liegt unter anderem an der wunderschönen Erzählweise der Autorin, der eine Magie und sprachliche Schönheit innewohnt, die den Leser verzaubern und eine tolle Atmosphäre hervorrufen. Unbedingt lesenswert!

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    Binzis-Buecher

    19. February 2013 um 18:58

    Das Cover gefällt mir persönlich zwar eher weniger, aber es passt sehr gut zur Geschichte. Vor allem die roten Haare sind sehr auffällig im Vordergrund und stechen sofort ins Auge, was ebenfalls zum Inhalt passend ist. Die Seitenzahl hat mich im ersten Moment etwas abgeschreckt, aber als ich dann den Klappentext gelesen habe, wusste ich gleich, dass ich es lesen möchte. Es klang für mich nach einer völlig neuen Idee für einen Jugend-Fantasy-Roman. Und genau das war es auch! Die Idee war eine ganz andere als die, die man in jedem zweiten Fantasy-Buch liest und die Hauptpersonen Talitha und Saiph waren etwas ganz Besonderes. Sie kamen mir sehr reif vor und ich konnte ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen. Außerdem war ich extrem schnell mit dem Buch fertig. Trotz der 500 Seiten habe ich es innerhalb eines Tages gelesen. Was mir nicht gefallen hat, war der Schreibstil der Autorin. Viel zu viele Beschreibungen, die im Endeffekt unwichtig für den Handlungsverlauf waren, haben mich ziemlich genervt. Diese habe ich dann teilweise nur noch überflogen, da mich diese Textpassagen einfach nur gelangweilt haben. Ich schätze, man hätte das Buch um mindestens 100 Seiten kürzen können, wenn man diese nervigen Stellen gestrichen hätte. Trotzdem ist es ein guter Fantasy-Roman, den ich ab 14 Jahren weiterempfehlen kann!

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    Fantasie_und_Träumerei

    19. February 2013 um 12:10

    KLAPPENTEXT: Im Königreich Nashira wird der Sauerstoff zu einem knapp bemessenen Gut. Einzig eine Priesterkaste kann durch eine uralte Magie bewirken, dass die Luft zum Atmen nicht gänzlich versiegt. Die junge Talitha ist dazu auserwählt, in einem einsamen Kloster eine dieser Priesterinnen zu werden. Doch sie erträgt die feindselige Atmosphäre dort nicht und flieht schließlich in Begleitung ihres treuen Dieners Saiph. Was sie nicht weiß: Saiph liebt sie schon seit Langem heimlich. Ihre gemeinsame Suche nach einer sagenumwobenen Stadt in der Wüste bringt sie einander näher – und stellt die beiden gleichzeitig vor die größte Herausforderung ihres Lebens, denn namenlose Gefahren lauern dort draußen und drohen ganz Nashira zu vernichten … AUTORIN: (Quelle: Heyne fliegt) Licia Troisi, 1980 in Rom geboren, ist Astrophysikerin und arbeitet bei der italienischen Raumfahrtagentur in Frascati. Mit ihrer ersten Trilogie, der international erfolgreichen Drachenkämpferin-Saga, wurde sie zum Shooting-Star der italienischen Fantasy. Kurz darauf folgte die Schattenkämpferin-Saga, die ebenfalls die Bestseller-Listen stürmte. EIGENE MEINUNG: Licia Troisi ist neben Christopher Paolini der italinenische Shootingstar des Fantasygenres. Mit ihrer „Drachenkämpfer“ Saga konnte sie auch mich so begeistern, dass ich immer wieder gern weitere Bücher von ihr lese. So auch ihr neustes Werk „Nashira“, das mit frischen Ideen und einer leichten Sprache zu gefallen weiß. Talitha ist der jüngste Spross des Grafen von Nashira und befindet sich in der militärischen Ausbildung. Ganz anders als ihre große Schwester Lebitha, die in einem Kloster wohnt, liebt sie das Kämpfen. Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und steht zu ihrem beten Freund, dem Sklaven Saiph. Als ihre Schwester jedoch schwer erkrankt und den Tod erleidet, soll Talitha ihre Stelle im Kloster einnehmen, was einerseits spannend ist, da sie einiges über Magie erlernt, aber auch eine harte Prüfung, weil sie von vielen Klosterschülerinnen ausgegrenzt und verurteilt wird. Alles in allem ist es nicht das Leben, das Talitha sich wünscht und so reift in ihr der Wunsch zu fliehen. Unklar darüber welchen Gefahren sie von nun an ausgesetzt ist … Trotz einiger Höhen und Tiefen was die Spannung betrifft, fliegt der Leser förmlich durchs Buch. Eine leichte Schreibe und der angenehme Erzählton der Autorin nehmen den Leser schnell mit hinein in die Geschichte der zwei Helden Talitha und Saiph, die trotz sehr unterschiedlichem Status in der Gesellschaft, im Herzen doch zusammengehören. Talitah ist eine Protagonistin, für die man schnell Sympathien empfindet. Gewitzt, mutig, ein bisschen vorlaut, wild und aufmüpfig ist sie genau die Sorte Heldin, die man sich für ein Jugendfantasy Abenteuer wünscht. Wenn da nicht die Parallelen mit einer mir schon seit längerem bekannten Protagonistin namens Nihal wären … Immer wieder hatte ich das Gefühl in die Drachenkämpfer-Trilogie hineingerutscht zu sein. Sei es Talithas Art oder aber die Beziehung zwischen ihr und Saiph. Ja manchmal hatte ich sogar das Gefühl Ereignisse schon einmal erlebt zu haben. Das war für mich ein klein wenig enttäuschend. Wer „Die Drachenkämpferin“ noch nicht kennt, der wird an Handlungen, Erzählsträngen und der engen Bindung der beiden Freunde seine wahre Freude haben. Es gibt auch viele gute Ideen, die frischen Wind hinein bringen, wie z.B. der Gedanke des begrenzten Sauerstoffes. Außerdem gefällt mir, dass die Autorin sich in diesem Roman intensiv mit dem Thema Sklaverei und menschliche Unterschiede beschäftigt. Besonders gern mag ich an Licia Troisi, dass man ihre eigene Verbundenheit mit ihren Charakteren spürt. Sie lebt regelrecht in ihren Figuren. Manchmal ist sie ein wenig zu nachgiebig mit ihnen und hätte sie für eine größere Spannung noch ein bisschen mehr leiden lassen können, aber ich habe das Gefühl, dass für sie die Figuren ihrer Romane ein bisschen wie Kinder sind, die sie behüten möchte. Ein Punkt, der die Autorin sehr sympathisch macht. FAZIT: „Nashira“ ist ein nettes Jugendfantasyabenteuer, das richtige Fans der Autorin ebenso zu begeistern weiß, wie Neulinge auf dem Gebiet Licia Troisi. Für mich gab es an einigen Stellen ein wenig zu viele Parallelen zur Drachenkämpferin und auch den Spannungsbogen hätte ich mir etwas gleichmäßiger gewünscht. Nichts desto trotz ein Roman, der sich schnell lesen lässt und in eine magische Welt mit authentischen Charakteren entführt. Der Prolog des Buches lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen, die im September diesen Jahres ebenfalls im Verlag Heyne fliegt erscheinen wird.

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    Lydia255

    12. February 2013 um 19:59

    Eigene Zusammenfassung des Anfangs: Talitha und Saiph sind schon von klein auf nur im Doppelpack vorzufinden, aber ihr Verhältnis ist keine normale Freundschaft. Talitha ist eine Talaritin und gehört damit zur herrschenden Rasse auf Nashira. Noch dazu ist sie die Tochter des Grafen von der Hauptstadt des Reichs des Sommers in Talaria. Saiph ist ein Femtit und gehört zur unterdrückten und versklavten Rasse. Saiph ist Talithas Leibsklave und somit ihr engster Diener, doch wenn sie unter sich sind, sind sie wie zwei einfache Freunde. Nashira liebt den Schwertkampf und ist sehr talentiert. Als Gräfin hat sie jedoch keine Zukunft bei den Gardisten und generell, hätte ihr brutaler, egozentrischer und herzloser Vater es ihr niemals erlaubt, im Gegenteil. Talithas ältere Schwester Lebitha und zukünftige Große Mutter (der höchste religiöse Autorität in der Priesterkaste) stirbt unter einer Krankheit namens die "weiße Pest". Ohne mit der Wimper zu zucken, schickt Talithas Vater nun seine zweite Tochter zum Kloster, um ihren Platz einzunehmen. Luft ist auf Nashira ein kostbares Gut geworden und nur die Priesterkaste ist mit den Luftkristallen in der Lage, Luft zu speichern und mit ihnen Magie auszuüben. Talitha hat schließlich genug von dem Terror ihres wahnsinnigen Vaters, genug von den hinterhältigen und gemeinen Schwestern im Kloster und von der Unterdrückung generell und beschließt, mit Saiph zu fliehen. Lebitha hat ihr Hinweise hinterlassen, die ganz deutlich vor einer immer größer werdenden Gefahr auf Nashira hinweisen und Talitha muss den Untergang so schnell wie möglich verhindern! Meine Meinung: Das Cover ist ansprechend und lebendig gestaltet, sodass es vielen Leuten schnell ins Auge fallen wird. Die kräftigen, feurigen Farben und die Dynamik, die durch den Wind erzeugt wird, der die Herbstblätter und die feuerroten Haare des Mädchens aufwirbeln, sprechen für sich. Das Mädchen soll offensichtlich Talitha darstellen und mir gefällt das Cover - abgesehen von einer Tatsache - wirklich gut. Für mich stellt der einzige Minuspunkt die Hautfarbe dar. Talitha wird im Buch mit dunkelbrauner Haut beschrieben und ich verstehe nicht, wieso sie hier hellhäutig dargestellt wird. Vielleicht irre ich mich auch gewaltig und das Mädchen soll gar nicht die Protagonistin darstellen, aber dann würde es sich ja wiederum um ein zum-Buch-zusammenhangloses Cover handeln. Aufgrund des eindeutigen Klappentextes habe ich eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte erwartet, die auch eine zarte Liebesgeschichte enthält. Letzteres könnt ihr von euren Erwartungen streichen, denn die kommt gar nicht zustande. Alle anderen Dinge könnt ihr aber ruhig im Hinterkopf behalten, wenn ihr euch das Buch kaufen wollt. Es gibt eine schöne Karte von Talaria und hinten nochmal ein Glossar, beides fand ich wirklich klasse, da sie mir öfter auf die Sprünge geholfen haben, bzw. die Flucht von Talitha und Saiph besser visualisiert haben. "Nashira" ist mein erstes Buch von Licia Troisi und mir gefällt der Schreibstil der Autorin ganz gut. Die Geschichte kann man leicht und flüssig lesen und besonders die ausführlichen Beschreibungen von manchen Umgebungen, Personen und Kreaturen sind mir positiv aufgefallen. Der Prolog ist zunächst ziemlich verwirrend, da die Person unbekannt ist und in dem Moment gerade selbst verwirrt ist. Später weiß man aber, um wen es sich dabei handelt. Danach erst fängt die Geschichte um Talitha und Saiph an, wobei man aber sagen kann, dass Talitha unsere Protagonistin ist, da ein Großteil der Story aus ihrer Sicht ist. Es gibt verschiedene Perspektiven (meistens Talitha und Saiph) und die Geschichte wird in der Er-/Sie-Form und in Vergangenheit erzählt, was ich in diesem Buch nicht besonders gut fand. Ich bevorzuge ganz klar die Ich-Form, aber natürlich gibt es auch Bücher aus der Er-/Sie-Form, die eine enge Bindung zwischen dem Leser und dem Protagonisten hervorrufen. In diesem Buch empfand ich aber eine große Kluft zwischen mir und Talitha oder Saiph. Ihre Gedankengänge und Gefühle werden leider nur angeschnitten und es hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt. Die Charaktere fand ich etwas flach. Natürlich findet man im Laufe der Geschichte heraus, dass Talitha stolz, dickköpfig, ehrgeizig und clever ist und sie weiß, was richtig oder falsch ist. Sie handelt klug und versucht es auch in Extremsituationen, aber wie jeder normale Mensch, hat sie auch Fehler. Es ist ein innerer Kampf für sie, als zum ersten Mal Blut an ihrem Schwert klebt und man versteht ihre Gefühle. Und trotzdem hat mir immer eine Kleinigkeit gefehlt, eine winzige Sache, was den Damm gebrochen hätte. Ich hätte mir von ihr und Saiph mehr persönliche Gedanken gewünscht oder hin und wieder ein paar Rückblenden in die Vergangenheit, damit ich diesen Charakteren eine Persönlichkeit geben kann. Bei Saiph ist das wieder was anderes, denn er ist allgemein ein sehr ruhiger, geheimnisvoller Mensch. Aber Talitha ruft ihre Meinung wann immer es geht heraus und am besten mit sofortiger Wirkung und es wäre einfach so viel besser gewesen, wenn sie dies auch mit dem Leser getan hätte. Ich hatte mich auf eine Liebesgeschichte eingestellt, da der Klappentext ja extra nochmal darauf hinweist, dass Saiph in Talitha verliebt ist. Und während ich auf die ersten Zeichen wartete, kam einfach nichts und dann war ich auch schon mit dem Buch fertig. Dementsprechend hatte ich das Gefühl, dass "etwas fehlt". Zudem brauche ich immer eine Liebesgeschichte in allen Büchern, die entsprechend meinen persönlicher Bedarf an "Gefühl" decken würde. Wenn diese nicht vorhanden ist und ich das auch vorher weiß, konzentriere ich mich natürlich auf andere Aspekte. Hier hat das einfach gefehlt und ich war dann leider ziemlich enttäuscht, was dann wiederum das Gesamtbild trübt. Insgesamt fand ich diesen Auftakt einer abenteuerlichen Reihe gut und kann mich mit meinen jetzigen Eindrücken besser auf den Folgeband einstellen, denn dann kann ich meine Bewertung auch besser ausfallen lassen. Mir sind einfach ein paar Punkte nicht so gut aufgefallen; wie die Erzählperspektive, die Distanz zwischen Leser und Protagonist und die fehlende Liebesgeschichte, auf die ich mich eigentlich eingestellt hatte. Dennoch bietet "Nashira" eine spannende Handlung, viel Action und eine interessante Welt, in der Luft kostbar wird und die Leute in verschiedene Stände eingeteilt sind. Fazit: 3,5 von 5 Punkten! :)

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    books_and_senses

    09. January 2013 um 12:31

    Nashira ist wohl ein gutes Beispiel für ein Verlass-dich-nicht-alleine-auf-den-Klappentext-Buch. Anhand des Klappentextes hätte ich eher eine Liebesgeschichte erwartet, als dass, was ich wirklich im Buch vorgefunden habe: Eine Mischung aus Fantasy und Dystopie mit einer gehörigen Prise Abenteuer und Krimicharakter. Zugegeben, der Anfang ist etwas schleppend. Erzählt wird die Geschichte aus der "Er-Perspektive". Talitha wird also als "sie", "das Mädchen" und "die junge Gräfin" bezeichnet. Anfangs fand ich dasein wenig störend, weil es mich davon abgehalten hat, eine Beziehung zu Talitha aufzubauen. Im Laufe der Geschichte fällt es dann aber gar nicht mehr so schlimm auf. Man gewöhnt sich ja an alles, aber ich mag einfach die "Ich-Perspektive" lieber. Zudem dauert es etwas, bis Schwung in die Sache kommt. Was im Klappentext in den ersten 4 Sätzen abgehandelt wird, dauert im Buch schon mal so 200 Seiten. Langweilig ist es nie, aber irgendwie wartet man schon darauf, dass es weiter geht, weil man ja schon weiß, was passiert. In der Zeit, in der die Spannung aufgebaut wird, hat man dafür erst mal Zeit, Talitha, Saiph und die Welt, in der sie leben, kennen zu lernen. Talitha ist ein selbstbewusstes junges Ding, was aber manchmal auch etwas hochnäsig rüberkommt. Dennoch hat sie das Herz am rechten Fleck und ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie interessiert sich für die Garde und geht in ihrem Kampfstunden auf. Wer ihr etwas befehlen will, muss sich warm anziehen, denn sie ist ziemlich stur und weiß was sie will und was eben nicht - nämlich ins Kloster zu gehen. Ich mag ja solche mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Protagnistinnen :). Saiph ist ein sehr ruhiger Charakter, der sich scheinbar allem fügt und für manch einen wohl den perfekten Sklaven darstellt. Talithas offene Art fordert ihn und seine Geduld immer wieder heraus, dennoch bleibt er stets beherrscht und kümmert sich gut um Talitha. Er ist eine treue Seele und empfindet mehr für sie, als er wohl sollte. Auch er ist ein sympathischer Charakter, aus dem aber noch einiges herauszuholen ist. Saiph ist nur ein Sklave von vielen. Mit jeder Seite mehr erfährt man, wie schlecht es um die Sklaven im Hause von Talithas Vater bestellst ist. Er schreckt nicht davor zurück, Sklaven wegen eines kleinen Vergehens umzubringen, um an ihm ein Exempel zu statuieren. Das Buch macht an solchen Stellen wirklich wütend, vor allem dann, als man erfährt, dass es überall in Nashira so zugeht. Das System ist ungerecht und schreit geradezu danach, endlich umgeworfen zu werden... Talitha und Saiph werden in dieser Hinsicht noch eine wichtige Rolle spielen. Das eigentliche Abenteuer beginnt mit Talithas Ankunft im Kloster. Hier macht sie nämlich zwei furchtbare Entdeckungen. Eine ist, dass auch das Kloster nicht ohne Makel ist, die andere, dass ihre Welt in Gefahr schwebt und sie die Einzige ist, die etwas daran ändern kann. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, in dem Talitha und Saiph sich vielen Gefahren stellen müssen. Auf ihrer Reise erleben sie viele schreckliche Dinge und Talitha, die sonst recht behütet aufgewachsen ist, sieht sich einer Welt gegenüber, deren Bild sie noch mal überdenken muss. Ab einem gewissen Punkt ist es echt schwierig, das Buch aus der Hand zu legen. Eine Atemlose Hetzjagd beginnt, der Ausgang ungewiss und deren Ziel unbekannt ist. Man erlebt mit, wie Talitha und Saiph eine Entwicklung durchmachen, die vor allem auch durch den anderen beeinflusst wird. Im Klappentext deutet alles auf eine Liebesgeschichte hin, aber diese werdet ihr in Nashira nicht finden. Die Freundschaft der beiden wird noch stärker, ihr Verantwortungsgefühl dem jeweils anderen gegenüber größer, aber eine Liebesbeziehung entwickelt sich nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich war jedenfalls begeistert von der atemberaubenden Geschichte, die gleichzeitig auch zum Rätseln einlädt. Es gilt Hinweise zu sammeln, sich zu verstecken, neue Pläne auszuhecken, aber auch einfach darum, zu überleben. Ein Schlag folgt dem anderen. Gemeinsam mit Talitha und Saiph erkundet man Nashira und seine dunklen Geheimnisse. Es ist eine zugleich faszinierende, aber auch erschreckende Welt. Licia Troisi hat mit Nashira eine wirklich außergewöhnliche Fantasywelt erschaffen, die zusätzlich mit einem Hauch von Dystopie verfeinert wurde. Für mich eine tolle Mischung! Fazit Nashira wird seinem Klappentext nicht gerecht und das ist auch gut so! Fans von Abenteuergeschichten, die auch mal die Mischung Fantasy und Dystopie ausprobieren wollen, sollten es unbedingt mal mit diesem Buch versuchen! Es ist spannend, rätselhaft und macht Lust auf mehr. Wer sich nicht sicher ist, sollte es mal mit der Leseprobe versuchen, denn ich könnte verstehen, wenn der Schreibstil nicht jedermanns Sache ist. Bis auf die Perspektive hat er mir aber wirklich gut gefallen! In Talitha und Saiph steckt auf jeden Fall noch eine Menge Potenzial!

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    Manja82

    07. January 2013 um 16:57

    Kurzbeschreibung: Im Königreich Nashira wird der Sauerstoff zu einem knapp bemessenen Gut. Einzig eine Priesterkaste kann durch eine uralte Magie bewirken, dass die Luft zum Atmen nicht gänzlich versiegt. Die junge Talitha ist dazu auserwählt, in einem einsamen Kloster eine dieser Priesterinnen zu werden. Doch sie erträgt die feindselige Atmosphäre dort nicht und flieht schließlich in Begleitung ihres treuen Dieners Saiph. Was sie nicht weiß: Saiph liebt sie schon seit Langem heimlich. Ihre gemeinsame Suche nach einer sagenumwobenen Stadt in der Wüste bringt sie einander näher – und stellt die beiden gleichzeitig vor die größte Herausforderung ihres Lebens, denn namenlose Gefahren lauern dort draußen und drohen ganz Nashira zu vernichten … (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung: Nur zu gerne würde Talitha, die Tochter des Grafen von Messe, ihre Ausbildung in der Garde ihres Vaters beenden. Doch dies ist nicht das Leben welches ihr Vater für sie vorgesehen hat. In Nashira ist Sauerstoff ein knappes Gut. Aus diesem Grund produzieren geheimnisvolle Priesterinnen diesen mit Hilfe von sogenannten Luftkristallen. Auch Talithas Schwester Lebitha gehört zu diesen Priesterinnen. Als sie jedoch plötzlich und unerwartet stirbt muss Talitha ihren Platz einnehmen. Doch sehr schnell merkt sie, dass das strenge Leben im Orden und die Intrigen dort nicht ihres sind. Sie beschließt mit Saiph, ihrem persönlichen Diener, zu fliehen. Dann aber findet Talitha ein schreckliches Geheimnis heraus, dass ganz Nashira den Untergang bringen wird … Der Roman „Nashira“ von Licia Troisi ist der Auftaktband einer Reihe und stellt eine Mischung aus Fantasyroman und Dystopie dar. Die Charaktere sind alle samt sehr lebendig dargestellt und jeder für sich ist sehr vielsichtig und wandelbar. Die Protagonistin Talitha ist die Tochter des Grafen und der Gräfin von Messe aus dem Reich des Sommers. Sie hat noch eine ältere Schwester Lebitha. Talithas Leidenschaft gehört ganz der Kampfkunst, ihr widmet sie sich hingebungsvoll. Sie ist ziemlich stur und hat ihren eigenen Kopf. Außerdem hinterfragt sie die Dinge und nimmt nichts als gegeben hin. Talitha hat aber dennoch ein großes Herz. Im Laufe des Buches ist mir Talitha richtig ans Herz gewachsen mit ihrer ganz eigenen Art. Saiph ist Talithas persönlicher Diener. Er gehört zur Rasse der Femtiten. Dies sind Personen mit heller Haut, länglichen Augen und Haaren in verschiedenen Grüntönen. Zwischen ihm und Talitha entwickelt sich eine innige Freundschaft. Im Vergleich zu Talitha ist Saiph eher ruhig und besonnen und rettet seine Herrin aus manch brenzliger Situation. Einen eher kurzen Auftritt hat Talithas Schwester Lebitha. Sie leistet den Befehlen des Vaters Folge, ganz im Gegensatz zu Talitha. In der Geschichte gibt es noch viele weitere Charaktere, die ebenfalls alle sehr gut gezeichnet sind. Der Schreibstil der Autorin ist magisch und flüssig. Besonders die Emotionen bringt sie dem Leser sehr gut näher. Die Handlung ist spannend, actionreich und emotionsgeladen. Es macht richtig Spaß zusammen mit Talitha das Geschehen zu erleben. Das Ende des Buches allerdings ist ziemlich gemein, da es einen großen Cliffhanger beinhaltet. Dieser aber macht extrem neugierig auf den 2. Teil „Nashira – Talithas Geheimnis“, der im September dieses Jahres erscheinen soll. Fazit: „Nashira“ von Licia Troisi ist ein fantastischer Auftakt der Reihe. Die von der Autorin geschaffene Welt ist einzigartig, die Charaktere alle samt sehr gut dargestellt und die Handlung fesselt den Leser. Überzeugend auf ganze Linie. Unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    Wonder_

    19. December 2012 um 16:26

    "Nashira" ist ein umwerfender Reihenauftakt und konnte mich von Anfang bis Ende begeistern. Es ist spannend, fesselnd, emotional, actionreich,... Kurz gesagt: Es bietet alles, was das Leserherz begehrt. Seit langem endlich mal wieder ein wirkliches Lesehighlight, meiner Meinung nach ein absolutes Must-Read. Das Cover ist wunderschön gestaltet und sehr ansprechend. Die Farben harmonieren perfekt und die vielen Details machen das Cover zu etwas Besonderem. Die Charaktere sind umwerfend! Lebendig, vielschichtig, wandelbar, sympathisch,... Super! Die Protagonistin Talitha schließt man sofort ins Herz. Sie ist die jüngere von zwei Schwestern und die Tochter eines Grafen im Reich des Sommers. Ihre Leidenschaft gilt der Kampfkunst und hingebungsvoll widmet sie sich dem Training, um ein Teil der Garde zu werden. Sie ist stur und wirkt oft ein wenig hochnäsig, hat aber ein großes Herz und einen eigenen Kopf. Sie hinterfragt alles und nimmt nichts als gegeben hin. Dabei vertraut sie voll und ganz auf ihre eigenen Erfahrungen und ihr Gefühl. An ihrer Seite ist ihr Sklave Saiph, ein ruhiger und besonnener Femtit, der voll und ganz hinter Talitha steht und alles für sie tun würde. Die beiden geben ein wunderbares Gespann ab, vorallem, da es keine völlig überstürzte Liebesgeschichte gibt, sondern einfach eine innige Freundschaft. Eine tiefe Verbundenheit besteht auch zwischen Talitha und ihrer Schwester Lebitha, die im Gegensatz zu ihrer kleinen Schwester den Befehlen ihres Vaters Folge leistet und ihre Aufgaben so gut es geht erfüllt. Doch auch sie trifft auf ihre Grenzen, denn sie macht eine Entdeckung, die so ungeheuerlich ist, dass sie ihre gesamte Welt zum schwanken bringt. Alle herausragenden Figuren zu nennen würde Jahre dauern, denn dazu gehören einfach alle der Figuren! Sie sind im perfekten Maße ausgearbeitet und durchweg überzeugend. Ich bin absolut begeistert! Der Klappentext vermittelt ein völlig falsches Bild der Handlung. Die angedeutete Liebesgeschichte bahnt sich zwar an, ist in diesem Band aber noch kein Thema. Talitha und Saiph sind lediglich sehr gute Freunde und dabei bleibt es auch. Alles beginnt damit, dass Talithas Schwester Lebitha sehr krank wird und stirbt. Daraufhin muss Talitha ihren Platz im Kloster einnehmen, den Lebitha war dazu bestimmt, eine mächtige Priesterin zu werden. Die Priesterinnen sind dafür verantwortlich, dass die Bewohner des Königreiches genug Atemluft haben. Diese geht von riesigen Bäumen aus, die die Städte überspannen und wird von Luftkristallen gespeichert. Nur widerwillig stellt Talitha sich dieser Aufgabe, bis sie eine Nachricht entdeckt, die ihre Schwester ihr hinterlassen hat. Was Talitha entdeckt übersteigt ihre schlimmsten Vorstellungen und sie und Saiph flüchten aus dem Kloster und machen sich auf eine gefährliche Reise, um ihr Reich zu retten.... Die Geschichte ist unglaublich rasant und fesselnd. Sie wird nie langweilig, sondern bleibt durchweg spannend. Es passiert unheimlich viel und trotzdem wirkt es zu keiner Zeit überzogen. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, strahlt eine ungeheure Faszination aus. Einfach super! Ich muss es noch einmal sagen: Ich war lange nicht mehr so begeistert von einem Buch, wie von "Nashira"! Der Schreibstil der Autorin ist absolut zauberhaft und magisch. Sie fesselt den Leser vom ersten Satz an und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los. Emotionen vermittelt sie glaubhaft und realistisch, und auch ihre Welt erwacht vor dem inneren Auge zum Leben. Es handelt sich nicht um durchschnittliche Jugendsprache, sondern ist doch etwas anspruchsvoller, als viele andere Jugendbücher. Ich liebe es!

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  • Rezension zu "Nashira" von Licia Troisi

    Nashira

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2012 um 21:52

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Mit ihrer “Drachenkämpferin”-Trilogie hat mich Licia Troisi ja schon total begeistert, leider habe ich dann die Fortsetzungstrilogien irgendwie aus den Augen verloren. Jetzt gibt es aber etwas ganz neues von Frau Troisi! Nämlich den ersten Band ihrer “Nashira”-Serie/Trilogie (?). Und den habe ich mir natürlich direkt einmal zu Gemüte geführt. Und der ist wirklich gut. Dank Troisis wirklich fantastischem Schreibstil, der sich seit ihren ersten Romanen sogar noch weiter entwickelt hat, und der wirklich interessanten Idee, hat mich “Nashira” schon von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen. Und auch Talitha, die Protagonistin des Buchs, fand ich irgendwie… sympathisch ist das falsche Wort. Sie ist ein wenig burschikos, unwillig ihre sozialen Pflichten zu erfüllen und sich mit den Erwartungen, die die Gesellschaft an sie in ihrer Rolle als Grafentochter hat, abzufinden und irgendwie auch recht naiv. Generell ist sie eigentlich ein ziemlich verwöhntes Gör, zumindest war das mein erster Eindruck. Aber irgendwie mochte ich sie doch. Überhaupt sind mir Troisis Charaktere besonders dadurch positiv aufgefallen, dass sie allesamt nicht schwarz oder weiß sind, sondern durchaus auch Grauzonen aufweisen. Das gibt ihnen eine große Tiefe, die sie sehr viel realistischer erscheinen lässt und es mir leicht machte, mich an ihrer Seite in die Geschichte fallen zu lassen. Und die Geschichte selbst hat es wirklich in sich. Natürlich, es ist der Auftakt einer Serie, und hier und da gibt es durchaus noch ein paar Schwächen in der Geschichte, einige Dinge, die noch etwas undeutlich bleiben, aber dafür gibt es schließlich Fortsetzungen. Und alles in allem ist die Geschichte einfach fesselnd, da sie spannend und voller Überraschungen ist und mich allein die Grundidee wirklich begeistert hat. In meinen Augen ist “Nashira” ein wirklich tolles Buch gewesen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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