Lidia Amejko Die Vorstadtheiligen

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Inhaltsangabe zu „Die Vorstadtheiligen“ von Lidia Amejko

Gott scheint die Einwohner einer polnischen Plattenbausiedlung vergessen zu haben. Deshalb müssen sie sich selbst um ihre Seelen kümmern. Während sie alle vor dem Schnapsladen Jericho herumhängen, erzählt eine von ihnen die Lebensgeschichten der Trinker, Huren und Nichtstuer des Viertels als Heiligenlegenden. Unsentimental und einfallsreich beschreibt Lidia Amejko Gefallene, wie man sie in jeder Vorstadt trifft: Menschen, die ohne sinnstiftenden Gott auskommen müssen. Da ist die Mutter Duchamp, die über alle und jeden zu schwatzen versteht, oder der heilige Haïdegger, ein obdachloser Wohltäter der Worte, der der profanen Gegenwart ein Fünkchen Metaphysik entlockt. Sie alle schlagen sich die Nächte um die Ohren und stellen sich tapfer der Leere, mit nichts als ein paar Promille Alkohol im Blut.

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  • Rezension zu "Die Vorstadtheiligen" von Lidia Amejko

    Die Vorstadtheiligen
    milasun

    milasun

    26. November 2010 um 14:07

    Eine schöne, direkte Sprache und poetisch miteinander verwobene Sätze, vom Inhalt war ich jedoch enttäuscht. Als Roman über eine polnische Plattenbausiedlung auf dem Cover angekündigt, handelt es sich bei dem Buch vielmehr um Kurz- und Kürzestgeschichten (jeweils 2-5 Seiten) über die Einwohner des Viertels. Während die Einwohner alle vor dem Schnapsladen Jericho herumhängen, erzählt einer von Ihnen von den Lebensgeschichten der Einwohner als Heiligenlegenden. Da ist die "Jungfrau" Apollonia, die sich keinem Mann verweigert, Besuch von einem Engel bekommt und fortan jedes Jahr ein Kind zur Welt bringt. Da sind Sankt Josef, der Löcherer des Sinns und Sankt Haidegger, der Wohltäter der unbehausten Wörter und viele viele andere. Dabei werden die Geschichten immer konfuser und abstruser. Schönes Buch für alle, die phantastisch-poetische Kurzgeschichten mögen, ein Reinfall für alle, die einen Roman über eine polnische Plattenbausiedlung erwarten.

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