Lidia Czyz Es blieb mir nur die Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Es blieb mir nur die Hoffnung“ von Lidia Czyz

Obwohl es unglaublich erscheint, ist diese Geschichte tatsächlich passiert: Eine Mutter entführt ihr Kind und verlässt dessen geliebten Vater, einen polnischen Musiker. Sie beginnt eine neue Beziehung zu einem leider sehr brutalen Mann und verändert damit das Leben ihrer wunderschönen Tochter für immer. Fortan pflastern Misshandlung, Abhängigkeit und ein tiefes Gefühl von Verlassenheit Nadias Weg. Ihre jahrelange Odyssee von Polen über Tschechien bis nach Italien führt sie an Orte und in Situationen, die sie fast zerstören. Allein der Gedanke, dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihren leiblichen Vater doch noch zu finden, hält sie am Leben. In den alles entscheidenden Augenblicken zwischen Leben und Tod sieht sie sein Gesicht vor sich.

Dieses "Real Life"-Buch wird zum tragischen Bericht einer ehemaligen Heroinsüchtigen und Prostituierten. Er wühlt auf, man kann sich ihm nicht entziehen. Und doch blitzen immer Hoffnungsschimmer auf. "Ich bin mir sicher, dass ich – wenn ich nicht so gelitten hätte – niemals so verzweifelt nach meinem Vater und seiner Liebe gesucht hätte", meint Nadia. Das erlebte Leid hat sie auf eine Reise vorbereitet. Eine Reise, die sie nicht nur zurück zu ihrem Vater führt. Sondern am Ende auch zu dem Gott, der ihr im "Vaterunser" begegnet.

Eine starke, bewegende Lebensgeschichte

— Minni

Eine unfassbare, aber wahre Geschichte, über eine junge Frau die durch die Hölle ging und dennoch nie die Hoffnung verlor.

— YumikoChan28

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    Es blieb mir nur die Hoffnung

    pallas

    17. April 2018 um 14:37

    Das unfasslich bewegende Buch "Es blieb mir nur die Hoffnung " von Lidia Czyz beschreibt das schmerzhafte Leben Nadias und die Suche nach ihrem Vater. Nadia wuchs als Kind eines polnischen Musikers und einer tschechischen Mutter auf. Als die Ehe ihrer Eltern nach fünf Jahren zerbricht verliert sie ihren geliebten Vater der sie fortan nicht mehr sehen darf. Ihre Mutter findet schon bald einen neuen, aber brutalen Mann der das Kind immer wieder mit Schlägen züchtigt. Ihre Mutter beschützt sie nicht, sondern befürwortet diesen brutalen Umgang, weil sie der Meinung ist, dass die Schläge für die Erziehung des Kindes gut wären. Für ihre schulischen Leistungen soll Nadja das Letzte geben. Sie muss und soll die Beste sein und darf sich nicht den geringsten Fehler leisten, ansonsten drohen dem Kind erneute Mißhandlungen und Schläge, die häufig so schwere Verletzungen verursachen, dass sie öfter in's Krankenhaus muss. Um die Ursache der Verletzungen zu vertuschen, muss Nadja lügen und das Bett hüten. Schon bald plant sie an dem Tag an dem sie volljährig würde zu flüchten, nur um dem Martyrium zu entkommen. Als sie schließlich mit ihrer Freundin nach Italien reist beginnt für sie ein ungewolltes Leben in Drogenabhängigkeit und Prostitution. Nur der Gedanke daran, dass sie eines Tages doch noch ihren leiblichen Vater findet hält sie am Leben und lässt sie kämpfen. Als Nadja ungewollt schwanger wird kehrt sie zu ihrer Mutter zurück, die sie mit offenen Armen empfängt. Riccardo, der Vater ihres Kindes, sucht und findet sie schließlich. Er überredet Nadja mit ihm in seine Heimat Sizilien auszuwandern und von nun an sind sie dort eine kleine Familie. Nadja bekommt mit Riccardo zwar noch einen Sohn, doch die alltäglichen Schwierigkeiten lassen ihre Ehe zerbrechen. Krankheit und Einsamkeit begleiten die unglückliche Nadia immer wieder. Letztendlich steht sie alleine mit ihren zwei Söhnen da und beschließt nach Hause zurück zu kehren. Erst hier findet sie nach längerer Zeit ihre große Liebe. Ihr neuer Mann hilft ihr über das Internet den lange vermissten Vater aufzuspüren, der nun in Amerika lebt und Pastor geworden ist. Nadia kann ihr Glück kaum fassen und reist auch sofort zu ihrem geliebten und lange vermissten Vater, der eine neue Familie gegründet hat. Durch ihn findet sie zu Christus und spürt das erste Mal in ihrem Leben Frieden und Freude im Herzen. Als ich diese biografische Lebensgeschichte der mutigen Nadia las konnte ich nicht glauben, dass ein Mensch so viel Leid ertragen kann und dennoch nie die Hoffnung verliert. Der Autorin gelang mit diesem Roman ein eindrucksvolles Werk, das den Lebensweg eines jungen Menschen beschreibt, dem das Leben nahezu Übermenschliches abverlangt.  Ich war beim Lesen oft fassungslos welchen seelichen, psychischen und vor allem körperlichen Misshandlungen dieses junge Mädchen ausgesetzt war und während dieser Zeit keinerlei Schutz von ihrer skrupellosen Mutter erfuhr. Es ist schier unerträglich zu erfahren, dass eine Mutter diese Qual nicht nur zulässt, sondern dabei sogar noch beteiligt ist. Nadias Schicksal hat mir unfasslich leid getan. Nur das Wissen um ihre letztendlich doch glückliche Ehe und die Erfüllung ihres innigsten Wunsches beruhigten mich innerlich.   "Träume und Fantasien waren meine einzige Flucht vor der Wirklichkeit"  ist eine Schlüsselaussage von Nadia. Lidia Chez gelang mit ihrem biografischen Roman ein außergewöhnlich emotionales und wertvolles Werk das jeden Leser tief berühren wird. Ein herzliches Dankeschön an die Autorin und den Fontis Verlag für dieses eindrucksvolle Buch.

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  • Ein sehr aufwühlendes Buch zum Nachdenken und Mitfiebern

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    lesebiene27

    06. January 2018 um 11:26

    Inhalt: In jungen Jahren hat Nadia eine wunderbare Kindheit in Polen, doch dann ändert sich mit einem Mal alles: Nadia wird von ihrer eigenen Mutter nach Tschechien entführt und darf ihren Vater nicht mehr wiedersehen. In Tschechien angekommen geht die Mutter eine Beziehung zu einem äußerst brutalen und gefühlskalten Mann ein, der Nadias Leben zur Hölle macht. Doch auch fern ihres Zuhauses erlebt die junge Frau nur Misshandlungen und Enttäuschungen. Der einzige Gedanke, der sie am Leben hält, ist der Wunsch ihren Vater wieder zu sehen.   Meine Meinung: Zunächst muss ich sagen, dass dieses Buch auf wahren Ereignissen beruht. Dieser Gedanke hat mich beim Lesen die ganze Zeit begleitet. Die Ereignisse sind so schlimm und brutal, dass ich mir gewünscht habe, dass die junge Frau solch Gräueltaten nicht hätte erleben müssen. Der Schreibstil an sich hat mir soweit gut gefallen, da er flüssig ist. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nadia erzählt. Dabei wirkt es so, als ob die Autorin sich Mühe gegeben hätte, möglichst nur die Informationen einfließen zu lassen, die Nadia damals tatsächlich gehabt hat, jedoch aus der Sicht von heute mit den Gefühlen von damals erzählt. Dank des angenehmen Schreibstils und der rasanten Geschehnisse fliegen die Seiten nur so dahin. Ich war so gefesselt, dass ich mich selber dabei erwischte, mehr lesen zu wollen über Nadia, in der Hoffnung, dass es bei ihr endlich wieder bergauf geht – nur um dann doch so schockiert zu sein, dass ich eine kleine Lesepause brauchte. Vor Nadia haben ich großen Respekt, denn bei all dem Leid verliert sie nicht den Mut und die Hoffnung und den Wunsch ihrem Vater wieder nahe zu sein. Ich denke, bei dem Leid, welches sie erfahren musste, wäre der ein oder andere sicherlich zerbrochen - aber sie gibt nicht auf. Die religiösen Aspekte sind in dem Buch auf jeden Fall vorhanden, spielen sich aber eher im Hintergrund ab, sodass Leser, die einfach nur eine berührende Geschichte lesen wollen, dies hier tun können. Der Punkt, der mich am meisten gestört hat in der Geschichte, war dass Nadia trotz des Wissens, dass sie als Folge dafür geschlagen wird, stets von ihrem Vater geredet hat. Das ist zwar ein Zeichen ihres ungebrochenen Willens, aber wirkt es auf mich auch ein wenig naiv. Gleiches gilt für die Drogen. Sie schlittert da zwar immer wieder ungewollt rein und wird zu Handlungen gezwungen, die sich nicht machen will, aber wirkt sie auch da in ihrem Vertrauen sehr naiv. Auch ihr Verhältnis zu Männern ist leicht verstörend und wirkt so, als ob sie aus ihren Fehlern nicht gelernt hätte.   Fazit: Bei dem auf wahren Tatsachen beruhendem Roman „Es blieb mir nur die Hoffnung“ von Lidia Czyz handelt es sich um ein sehr berührendes und aufwühlendes Buch. Es gab Momente, wo ich eine Lesepause brauchte, weil mich die Geschichte so sehr mitgenommen hat. Daher möchte ich die Geschichte gerne weiterempfehlen und hiermit 4 von 5 Lesesternen vergeben.

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  • Eine starke, bewegende Lebensgeschichte

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    Minni

    20. November 2017 um 08:22

    „Die lange Suche nach dem eigenen Vater“ – so der Untertitel des Buches und darum geht es auch in diesem Buch. Doch sagt der Titel nicht einmal einen Bruchteil von dem aus, was der Leser mit Nadia durchmacht. Nadia wächst die ersten Jahre ihres Lebens behütet und glücklich mit ihrer tschechischen Mutter und polnischen Vater auf. Doch dann trennt die Mutter das Kind gewaltsam von ihrem geliebten Vater, und hier beginnt auch die starke Sehnsucht des Mädchens, ihren Vater wiederzufinden. In der Folge erlebt sie große Gewalt und nachdem sie es schafft, sich von ihrer Familie zu trennen, hört die Gewalt nicht auf. Fast jedes einzelne Kapitel ist herzzerreißend – wie kann man einem kleinen Mädchen und später einer jungen Frau solche Grausamkeiten antun? Welche Mutter kann so etwas zulassen? Dieses Buch hat mich an meine Grenzen gebracht und teilweise fassungslos zurückgelassen. „Es blieb mir nur die Hoffnung“ gilt auch für den Leser, denn das Buch beginnt mit dem Wiedersehen mit dem Vater und somit werden die Grausamkeiten erträglicher, weil auf Nadia ein Happy End wartet. Doch nicht nur ihren leiblichen Vater findet Nadia am Ende des Buches – auch ihren himmlischen. Schade nur, dass dieser lebensverändernde Punkt im Vergleich zu dem Rest des Buches recht kurz abgehandelt wird. Die große Tragweite dieser Wende hätte eigentlich mehr Platz im Buch verdient. In allem ist die Geschichte von Nadia eine sehr berührende, tiefgehende und schockierende Geschichte, die einem die Bosheit der Menschheit vor Augen stellt, aber gleichzeitig zeigt, was wirklich im Leben zählt. Eine absolute Leseempfehlung – allerdings nichts für schwache Nerven, dies ist kein Wohlfühlbuch.

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  • Sie war das Einzige, was mir geblieben war – die Hoffnung!

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    LEXI

    15. November 2017 um 19:32

    „Manchmal kann eine Minute alles in unserem Leben verändern. Uns zerbrechen, zerstören, uns jegliche Chance und Hoffnung rauben.“Ein paar wenige Minuten veränderten das Leben der fünfjährigen Nadia und beendeten eine Kindheit voller Liebe, Glück und Geborgenheit. Als das Mädchen ihrem Vater, den sie über alles liebte, brutal entrissen wurde, zerbrach nicht nur Nadias glückliche Kindheit, sondern auch ihr Herz. Die rücksichtslose Vorgehensweise von Nadias Mutter Hania bei der Trennung von ihrem Ehemann Jakub lässt das Kind in einem regelrechten Schockzustand verfallen. Hania heiratet sofort nach der Scheidung wieder und arrangiert es geschickt, dem leiblichen Vater ihres Kindes ab sofort jeglichen Kontakt zu untersagen. Nadia führt fortan ein Leben voller Angst, Schmerzen und schwerer Misshandlungen. Ihr Stiefvater Milan ist ein brutaler Schläger und die Torturen, denen das Kind fortan ausgesetzt ist, sind unbeschreiblich. Nadias einziges Ziel ist es, eines Tages ihren geliebten Papi wiederzufinden.Nach dem grandiosen Werk „Stärker als der Tod“ hat die Autorin sich erneut einer wahren Geschichte angenommen, sie zu Papier gebracht und auf diese Art und Weise auf das Leben einer tapferen jungen Frau aufmerksam gemacht. Ihre Geschichte stellt einen erschreckenden, realistischen Einblick in die tiefe Hölle einer Kindheit dar, die mit Worten kaum zu beschreiben ist. Lidia Czyz ist es dennoch gelungen, das Martyrium von Nadia einfühlsam und auf eindrucksvolle Weise zu Papier zu bringen. Sie beginnt ihre Erzählung mit der glücklichen Kindheit in Polen, berichtet von den prägenden Szenen während der Trennung ihrer Eltern und der Flucht ihres Vaters nach Amerika, nachdem der Bürgerkrieg in Polen ausbrach. Sie schreibt von den fürchterlichen körperlichen und seelischen Torturen, denen das Kind ausgesetzt war und von ihrer Flucht nach dem Erreichen ihrer Volljährigkeit. Doch mit dem Entkommen aus dem Haus ihres gewalttätigen Stiefvaters und ihrer skrupellosen Mutter beginnt ein weiterer schmerzhafter Abschnitt ihres Lebens. Lidiy Czyz erzählt von Nadias Versuchen, im Ausland ihr Glück zu finden und ihrem Scheitern, wobei die Spirale der Gewalt, der physischen und psychischen Folter, sich fortsetzt. Die Schilderungen von Nadias Kampf um das nackte Überleben machen dieses Buch zu einer schwer verdaulichen Lektüre – das Entsetzen und Grauen angesichts der Dinge, die Nadia angetan wurden, ließen mich an sehr vielen Stellen fassungslos zurück. Umso mehr bewundere ich diese tapfere Frau, die dem Schicksal mutig die Stirn zeigte und sich ihren Weg ins Leben zurück kämpfte. Eine Frau, deren innigster Herzenswunsch letztendlich in Erfüllung ging, als sie ihren Vater in Amerika ausfindig machte. „Papi!“ Ich sagte es in Polnisch. Er antwortete mir: „Ich bin da, Liebes!“ Auf diesen Moment hatte ich fünfundzwanzig Jahre lang gewartet. Fünfundzwanzig Jahre.„Es blieb mir nur die Hoffnung“ ist in seiner Eigenschaft als Biografie und angesichts der Torturen, denen Nadia ausgesetzt wurde sowie dem verzweifelten Festhalten an der lebenslangen Sehnsucht eines Kindes nach ihrem geliebten Papi, ein äußerst emotionales Buch. Lidia Czyz hat eine wahre Begebenheit zu Papier gebracht, die tief berührt und die man nicht wieder vergessen kann.

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  • Leserunde zu "Es blieb mir nur die Hoffnung" von Lidia Czyz

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    Arwen10

    Diese spannende, wahre Geschichte ist gerade im fontis Verlag erschienen. Das erste Buch der Autorin "Stärker als der Tod"  hat euch sehr gut gefallen. Ich danke dem fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Lidia Czyz Es blieb mir nur die Hoffnung Zum Inhalt: Es gibt Geschichten, die man nicht begreift: Eine Mutter entführt ihr eigenes Kind und verlässt dessen geliebten Vater. Sie beginnt eine neue Beziehung zu einem Mann, der sich als brutaler Schläger entpuppt. Damit verändert sich ihr Leben und das ihrer wunderschönen Tochter Nadia für immer. Fortan pflastern Misshandlung, Abhängigkeit und ein tiefes Gefühl von Verlassenheit ihren Weg. Ihre jahrelange Odyssee führt sie von Polen über Tschechien bis nach Italien. Der Weg ist weit und hart, aber es gibt einen inneren Faden, der sie am Leben hält: Der Gedanke, dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihren leiblichen Vater doch noch zu finden, hält sie am Leben. „Ich bin mir sicher, dass ich – wenn ich nicht so gelitten hätte – niemals so verzweifelt nach meinem Vater und seiner Liebe gesucht hätte“, meint Nadia. Das erlebte Leid hat sie auf eine Reise vorbereitet. Eine Reise, die sie nicht nur zurück zu ihrem Vater führt. Sondern am Ende auch zu dem Gott, der ihr im „Vaterunser“ begegnet. Lidia Czyż hat die Lebensgeschichte von Nadia aufgeschrieben. Sie ist Lehrerin, leitet Frauentreffen und ist Autorin zahlreicher Artikel und Erzählungen. 2013 debütierte sie mit dem Bestseller „Stärker als der Tod“ (Fontis – Brunnen Basel). Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 18. September 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum wollt ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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  • Sehnsucht nach dem Vater

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    Arbutus

    20. October 2017 um 21:05

    Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Nadia, die mit fünf Jahren von ihrem polnischen Vater getrennt und von der Mutter mit in die Tschechoslowakei genommen wird. Dass sich das Mädchen nach wie vor nach seinem Vater sehnt und sich nicht in die neuen Familienverhältnisse einpassen will, versucht man ihm mit jahrelangen Misshandlungen und Demütigungen der schlimmsten Art auszutreiben. Der Kontakt zum leiblichen Vater wird unterbunden, so dass sie weder weiß, wo er ist, noch ob er überhaupt noch am Leben ist. An ihrem achtzehnten Geburtstag flieht Nadia aus dem gewalttätigen Zuhause nach Italien, schlägt sich dort als Illegale durch, gerät an die falschen Leute, wird ausgenutzt, muss sich prostituieren, wird drogenabhängig - das volle Programm. Als sie schließlich durch eine Therapie frei von Drogen ist, dafür aber mittellos schwanger, bleibt ihr keine andere Wahl, als vorübergehend in den Schoß der tyrannischen Familie zurückzukehren. Ihr Leben scheint wie ein ständig sich neu entfaltender Alptraum zu sein. Aber es gibt doch Fortschritte. Immer wieder schafft sie es, sich aus eigener Kraft oder mit Hilfe anderer Menschen aus dem Sumpf der Verzweiflung herauszuarbeiten, nicht aufzugeben, obwohl sich bestimmte Schemata des Ausgenutztwerdens in ihrem Leben gebetsmühlenartig zu wiederholen scheinen. Aber nie kann sie ihren leiblichen Vater vergessen, und sie sehnt sich nach der Liebe und Geborgenheit, die sie als kleines Mädchen auf seinem Schoß spürte. Und dann beginnt sie eines Tages, ihn zu suchen. Die wunderbare Wiederbegegnung findet schließlich statt, und es stellt sich heraus, dass, anders als man es ihr erzählt hat, auch ihr Vater nie aufgehört hat, sie zu lieben und sich nach ihr zu sehnen. Und noch etwas Wunderbares findet Nadia heraus: da ist noch jemand, der sich "Vater" nennt ...Nadia gibt es wirklich, aber sie heißt anders, und auch die Autorin Lidia Czyz hat ihre Geschichte nur stellvertretend aufgeschrieben. Das ist sicher besser so; nach solch heftigen Vorgängen ist es gut, dass die richtigen Namen der Beteiligten nicht bekannt sind. Ich hätte es allerdings gut gefunden, darüber im Vorwort statt erst im Nachwort aufgeklärt zu werden. Im ersten Augenblick wundert man sich doch, dass die Dialoge so ausführlich wiedergegeben werden; ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sie alle der exakten Erinnerung der wahren "Nadia" entsprechen. Wahrscheinlich hat die Autorin hier ein bisschen kreativ gearbeitet, um die eigentlichen Fakten anschaulich einzubetten. Aus ihrer Anfangsbemerkung, "Alles, was in dieser Geschichte außergewöhnlich erscheint, ist tatsächlich passiert", lese ich heraus, dass alle drastischen, aber auch alle wunderbaren Erfahrungen substantiell richtig berichtet sind, dass aber an den unbedeutenderen Details gefeilt wurde. Das geht vielleicht auch gar nicht anders, wenn man ein lesbares Buch schreiben möchte, trotzdem hätte ich zum Thema Fakt oder Fiktion ein etwas genaueres Statement begrüßt. Die Autorin schreibt in einem flüssigen Stil, den man schnell mal so weglesen kann. Aber teilweise ist es schwer erträglich, was da geschildert wird. Und es hört nicht auf. Man fasst sich manchmal an den Kopf beim Lesen und fragt sich, warum niemand etwas gemerkt hat. Niemand eingeschritten ist. Die Nachbarn, die Lehrer, die Ärzte. Aber das war im tiefsten Sozialismus, und offensichtlich waren die Leute alle behördenhörig (die Mutter hatte nämlich Einfluss in der Stadtverwaltung). Eine Lehrerin hat es versucht, ja. Entsetzlich naiv; danach hat das Kind angefangen, Lügen zu erzählen, damit das nicht nicht nochmal passiert...Schockierend fand ich auch, dass Nadia in einer späteren Phase, als es ihr eigentlich schon besser ging, immer noch glaubte, sich bei ihren Wohltätern mit Sex bedanken zu müssen. Das ist zwar leider ein bekanntes Muster missbrauchter Frauen, aber an dieser Stelle fehlt mir ein relativierender Kommentar der Autorin. Zu sehr wird dieses Verhalten als völlig legitim, ja normal, stehengelassen. Die Geschichte insgesamt ist auf jeden Fall sehr glaubwürdig. Allerdings frage ich mich, ob man ein paar der ausführlichen Schilderungen des Elends nicht hätte reduzieren können. Ich glaube, jeder Leser hat nach kurzer Zeit kapiert, dass das Leiden, das diese Frau erlebt hat, jeder Beschreibung spottet. Manche Dialoge hätte man gut und gerne ein bisschen abkürzen können. Auch die Leidensfähigkeit eines Lesers ist begrenzt. Nach drei Vierteln des Buches voll mit abgrundtiefem Leiden müsste doch langsam mal etwas Aufbauendes kommen? Der Schluss reißt es raus. Er ist sehr berührend, authentisch, radikal. Wie kann man bei so abgrundtief unmenschlichen Grausamkeiten überhaupt auch nur an das Wort "Vergebung" denken? Man kann. Das ist das große Wunder am Ende der Geschichte. Dass man mit Gott über solche undurchdringlichen Mauern springen kann. Aber auf keinem anderen Weg.

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  • Ein Leben, dass einzig und allein durch eines gehalten wird: Die Hoffnung...

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    YumikoChan28

    19. October 2017 um 16:42

    In Es blieb mir nur die Hoffnung von Lidia Czyz, erzählt die Autorin eine unglaubliche aber wahe Geschichte über ein Kind, das von ihrer eigenen Mutter nach Tschechien enführt und somit ihrem geliebten Vater entrissen wird. Was danach kommt, ist die absolute Hölle...„Ich bin mir sicher, dass ich – wenn ich nicht so gelitten hätte – niemals so verzweifelt nach meinem Vater und seiner Liebe gesucht hätte“ Aussage von Nadia selbst... Inhalt: Obwohl es unglaublich erscheint, ist diese Geschichte tatsächlich passiert: Eine Mutter entführt ihr Kind und verlässt dessen geliebten Vater, einen polnischen Musiker. Sie beginnt eine neue Beziehung zu einem leider sehr brutalen Mann und verändert damit das Leben ihrer wunderschönen Tochter für immer. Fortan pflastern Misshandlung, Abhängigkeit und ein tiefes Gefühl von Verlassenheit Nadias Weg. Ihre jahrelange Odyssee von Polen über Tschechien bis nach Italien führt sie an Orte und in Situationen, die sie fast zerstören. Allein der Gedanke, dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihren leiblichen Vater doch noch zu finden, hält sie am Leben. In den alles entscheidenden Augenblicken zwischen Leben und Tod sieht sie sein Gesicht vor sich.Das erlebte Leid hat sie auf eine Reise vorbereitet. Eine Reise, die sie nicht nur zurück zu ihrem Vater führt. Sondern am Ende auch zu dem Gott, der ihr im "Vaterunser" begegnet.  Ausspruch:Ich denke ihr werdet es mir nachsehen, wenn ich hier auf meine übliche Charakterbeschreibung verzichte. Wie oben erwähnt, handelt es sich hierbei um die wahre Lebensgeschichte einer jungen Frau...Ich denke, durch diese Tatsache steht es mir gar nicht zu hier irgendwelche Charakterstudien von mir zu geben. Das Einzige, was ich hier noch einmal mit voller Hochachtung tun möchte, ist meinen vollsten Respekt an Nadia aussprechen – der jungen Frau, die das alles erlebt, durchgemacht und dennoch nie aufgegeben hat. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen, ich hätte wahrscheinlich irgendwann Schluss mit allem gemacht. Und erst recht hätte ich bestimmt nicht die Kraft gehabt meiner Mutter all dies zu verzeihen Meine Meinung: Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich sehr gerne Geschichten lese, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Schlussendlich gab es dann aber doch immer mal wieder Situationen und Szenen, die mich so schockiert zurück gelassen haben, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke gelegt und gesagt hätte, ich breche hier ab... das lag zum Einen daran, dass das von mir gelesenen teils sehr emotional und aufwühlend für mich war, denn es ist tatsächlich unfassbar und zugleich im Höchsten Maße unbegreiflich, wie eine Mutter ihrem eigenen Kind soetwas antun und für lange Zeit weder Mitleid noch Reue noch sonst irgendwas empfinden kann... Wie schon gesagt, steht es mir überhaupt nicht zu über die handelnden Personen zu urteilen, doch das war schon manches Mal an der Grenze des Erträglichen... Auch später gerät Nadia ungewollt wirklich immer von einem Exrem ins Nächste...aber ich muss sagen, dass je Erwachsener sie wurde, desto leichter fiel es mir diese „Biographie“ zu lesen, denn ich will nicht behaupten, dass es dann weniger schlimm war, was Nadia erlebt hat, aber sie ist zuweilen eine junge Frau geworden, die ihre Entscheidungen – wenn auch nur ein bisschen – selbst lenken konnte... Zum Schreibstil der Autorin selber kann ich sagen, dass er für mich erst ab der Hälfte des Buches richtig gut wurde, weswegen ich auch einen Stern abziehe. Natürlich mag das daran liegen, dass Nadia zu Beginn der Geschichte noch relativ klein ist und Lidia Czyz, diese aus der Sicht der Betroffenen erzählt, aber es hat mich dennoch irgendwie gestört. Es war als hätte die Autorin, die Worte einfach nur so hingeklatscht, wie sie kamen ohne darüber nachzudenken, sie irgendwie in Form zu bringen. Doch das ist wirklich nur mein Empfinden... Mein abschließendes Fazit: Eine unfassbare, aber wahre Geschichte, über eine junge Frau die durch die Hölle ging und dennoch nie die Hoffnung verlor. Aufwühlend, Mut machend und Respekt verdienend...

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