Lidia Czyz Es blieb mir nur die Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Es blieb mir nur die Hoffnung“ von Lidia Czyz

Obwohl es unglaublich erscheint, ist diese Geschichte tatsächlich passiert: Eine Mutter entführt ihr Kind und verlässt dessen geliebten Vater, einen polnischen Musiker. Sie beginnt eine neue Beziehung zu einem leider sehr brutalen Mann und verändert damit das Leben ihrer wunderschönen Tochter für immer. Fortan pflastern Misshandlung, Abhängigkeit und ein tiefes Gefühl von Verlassenheit Nadias Weg. Ihre jahrelange Odyssee von Polen über Tschechien bis nach Italien führt sie an Orte und in Situationen, die sie fast zerstören. Allein der Gedanke, dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihren leiblichen Vater doch noch zu finden, hält sie am Leben. In den alles entscheidenden Augenblicken zwischen Leben und Tod sieht sie sein Gesicht vor sich. Dieses "Real Life"-Buch wird zum tragischen Bericht einer ehemaligen Heroinsüchtigen und Prostituierten. Er wühlt auf, man kann sich ihm nicht entziehen. Und doch blitzen immer Hoffnungsschimmer auf. "Ich bin mir sicher, dass ich – wenn ich nicht so gelitten hätte – niemals so verzweifelt nach meinem Vater und seiner Liebe gesucht hätte", meint Nadia. Das erlebte Leid hat sie auf eine Reise vorbereitet. Eine Reise, die sie nicht nur zurück zu ihrem Vater führt. Sondern am Ende auch zu dem Gott, der ihr im "Vaterunser" begegnet.

Eine unfassbare, aber wahre Geschichte, über eine junge Frau die durch die Hölle ging und dennoch nie die Hoffnung verlor.

— YumikoChan28

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  • Sehnsucht nach dem Vater

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    Arbutus

    20. October 2017 um 21:05

    Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Nadia, die mit fünf Jahren von ihrem polnischen Vater getrennt und von der Mutter mit in die Tschechoslowakei genommen wird. Dass sich das Mädchen nach wie vor nach seinem Vater sehnt und sich nicht in die neuen Familienverhältnisse einpassen will, versucht man ihm mit jahrelangen Misshandlungen und Demütigungen der schlimmsten Art auszutreiben. Der Kontakt zum leiblichen Vater wird unterbunden, so dass sie weder weiß, wo er ist, noch ob er überhaupt noch am Leben ist. An ihrem achtzehnten Geburtstag flieht Nadia aus dem gewalttätigen Zuhause nach Italien, schlägt sich dort als Illegale durch, gerät an die falschen Leute, wird ausgenutzt, muss sich prostituieren, wird drogenabhängig - das volle Programm. Als sie schließlich durch eine Therapie frei von Drogen ist, dafür aber mittellos schwanger, bleibt ihr keine andere Wahl, als vorübergehend in den Schoß der tyrannischen Familie zurückzukehren. Ihr Leben scheint wie ein ständig sich neu entfaltender Alptraum zu sein. Aber es gibt doch Fortschritte. Immer wieder schafft sie es, sich aus eigener Kraft oder mit Hilfe anderer Menschen aus dem Sumpf der Verzweiflung herauszuarbeiten, nicht aufzugeben, obwohl sich bestimmte Schemata des Ausgenutztwerdens in ihrem Leben gebetsmühlenartig zu wiederholen scheinen. Aber nie kann sie ihren leiblichen Vater vergessen, und sie sehnt sich nach der Liebe und Geborgenheit, die sie als kleines Mädchen auf seinem Schoß spürte. Und dann beginnt sie eines Tages, ihn zu suchen. Die wunderbare Wiederbegegnung findet schließlich statt, und es stellt sich heraus, dass, anders als man es ihr erzählt hat, auch ihr Vater nie aufgehört hat, sie zu lieben und sich nach ihr zu sehnen. Und noch etwas Wunderbares findet Nadia heraus: da ist noch jemand, der sich "Vater" nennt ...Nadia gibt es wirklich, aber sie heißt anders, und auch die Autorin Lidia Czyz hat ihre Geschichte nur stellvertretend aufgeschrieben. Das ist sicher besser so; nach solch heftigen Vorgängen ist es gut, dass die richtigen Namen der Beteiligten nicht bekannt sind. Ich hätte es allerdings gut gefunden, darüber im Vorwort statt erst im Nachwort aufgeklärt zu werden. Im ersten Augenblick wundert man sich doch, dass die Dialoge so ausführlich wiedergegeben werden; ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sie alle der exakten Erinnerung der wahren "Nadia" entsprechen. Wahrscheinlich hat die Autorin hier ein bisschen kreativ gearbeitet, um die eigentlichen Fakten anschaulich einzubetten. Aus ihrer Anfangsbemerkung, "Alles, was in dieser Geschichte außergewöhnlich erscheint, ist tatsächlich passiert", lese ich heraus, dass alle drastischen, aber auch alle wunderbaren Erfahrungen substantiell richtig berichtet sind, dass aber an den unbedeutenderen Details gefeilt wurde. Das geht vielleicht auch gar nicht anders, wenn man ein lesbares Buch schreiben möchte, trotzdem hätte ich zum Thema Fakt oder Fiktion ein etwas genaueres Statement begrüßt. Die Autorin schreibt in einem flüssigen Stil, den man schnell mal so weglesen kann. Aber teilweise ist es schwer erträglich, was da geschildert wird. Und es hört nicht auf. Man fasst sich manchmal an den Kopf beim Lesen und fragt sich, warum niemand etwas gemerkt hat. Niemand eingeschritten ist. Die Nachbarn, die Lehrer, die Ärzte. Aber das war im tiefsten Sozialismus, und offensichtlich waren die Leute alle behördenhörig (die Mutter hatte nämlich Einfluss in der Stadtverwaltung). Eine Lehrerin hat es versucht, ja. Entsetzlich naiv; danach hat das Kind angefangen, Lügen zu erzählen, damit das nicht nicht nochmal passiert...Schockierend fand ich auch, dass Nadia in einer späteren Phase, als es ihr eigentlich schon besser ging, immer noch glaubte, sich bei ihren Wohltätern mit Sex bedanken zu müssen. Das ist zwar leider ein bekanntes Muster missbrauchter Frauen, aber an dieser Stelle fehlt mir ein relativierender Kommentar der Autorin. Zu sehr wird dieses Verhalten als völlig legitim, ja normal, stehengelassen. Die Geschichte insgesamt ist auf jeden Fall sehr glaubwürdig. Allerdings frage ich mich, ob man ein paar der ausführlichen Schilderungen des Elends nicht hätte reduzieren können. Ich glaube, jeder Leser hat nach kurzer Zeit kapiert, dass das Leiden, das diese Frau erlebt hat, jeder Beschreibung spottet. Manche Dialoge hätte man gut und gerne ein bisschen abkürzen können. Auch die Leidensfähigkeit eines Lesers ist begrenzt. Nach drei Vierteln des Buches voll mit abgrundtiefem Leiden müsste doch langsam mal etwas Aufbauendes kommen? Der Schluss reißt es raus. Er ist sehr berührend, authentisch, radikal. Wie kann man bei so abgrundtief unmenschlichen Grausamkeiten überhaupt auch nur an das Wort "Vergebung" denken? Man kann. Das ist das große Wunder am Ende der Geschichte. Dass man mit Gott über solche undurchdringlichen Mauern springen kann. Aber auf keinem anderen Weg.

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  • Leserunde zu "Es blieb mir nur die Hoffnung" von Lidia Czyz

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    Arwen10

    Diese spannende, wahre Geschichte ist gerade im fontis Verlag erschienen. Das erste Buch der Autorin "Stärker als der Tod"  hat euch sehr gut gefallen. Ich danke dem fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Lidia Czyz Es blieb mir nur die Hoffnung Zum Inhalt: Es gibt Geschichten, die man nicht begreift: Eine Mutter entführt ihr eigenes Kind und verlässt dessen geliebten Vater. Sie beginnt eine neue Beziehung zu einem Mann, der sich als brutaler Schläger entpuppt. Damit verändert sich ihr Leben und das ihrer wunderschönen Tochter Nadia für immer. Fortan pflastern Misshandlung, Abhängigkeit und ein tiefes Gefühl von Verlassenheit ihren Weg. Ihre jahrelange Odyssee führt sie von Polen über Tschechien bis nach Italien. Der Weg ist weit und hart, aber es gibt einen inneren Faden, der sie am Leben hält: Der Gedanke, dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihren leiblichen Vater doch noch zu finden, hält sie am Leben. „Ich bin mir sicher, dass ich – wenn ich nicht so gelitten hätte – niemals so verzweifelt nach meinem Vater und seiner Liebe gesucht hätte“, meint Nadia. Das erlebte Leid hat sie auf eine Reise vorbereitet. Eine Reise, die sie nicht nur zurück zu ihrem Vater führt. Sondern am Ende auch zu dem Gott, der ihr im „Vaterunser“ begegnet. Lidia Czyż hat die Lebensgeschichte von Nadia aufgeschrieben. Sie ist Lehrerin, leitet Frauentreffen und ist Autorin zahlreicher Artikel und Erzählungen. 2013 debütierte sie mit dem Bestseller „Stärker als der Tod“ (Fontis – Brunnen Basel). Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 18. September 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum wollt ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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  • Ein Leben, dass einzig und allein durch eines gehalten wird: Die Hoffnung...

    Es blieb mir nur die Hoffnung

    YumikoChan28

    19. October 2017 um 16:42

    In Es blieb mir nur die Hoffnung von Lidia Czyz, erzählt die Autorin eine unglaubliche aber wahe Geschichte über ein Kind, das von ihrer eigenen Mutter nach Tschechien enführt und somit ihrem geliebten Vater entrissen wird. Was danach kommt, ist die absolute Hölle...„Ich bin mir sicher, dass ich – wenn ich nicht so gelitten hätte – niemals so verzweifelt nach meinem Vater und seiner Liebe gesucht hätte“ Aussage von Nadia selbst... Inhalt: Obwohl es unglaublich erscheint, ist diese Geschichte tatsächlich passiert: Eine Mutter entführt ihr Kind und verlässt dessen geliebten Vater, einen polnischen Musiker. Sie beginnt eine neue Beziehung zu einem leider sehr brutalen Mann und verändert damit das Leben ihrer wunderschönen Tochter für immer. Fortan pflastern Misshandlung, Abhängigkeit und ein tiefes Gefühl von Verlassenheit Nadias Weg. Ihre jahrelange Odyssee von Polen über Tschechien bis nach Italien führt sie an Orte und in Situationen, die sie fast zerstören. Allein der Gedanke, dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihren leiblichen Vater doch noch zu finden, hält sie am Leben. In den alles entscheidenden Augenblicken zwischen Leben und Tod sieht sie sein Gesicht vor sich.Das erlebte Leid hat sie auf eine Reise vorbereitet. Eine Reise, die sie nicht nur zurück zu ihrem Vater führt. Sondern am Ende auch zu dem Gott, der ihr im "Vaterunser" begegnet.  Ausspruch:Ich denke ihr werdet es mir nachsehen, wenn ich hier auf meine übliche Charakterbeschreibung verzichte. Wie oben erwähnt, handelt es sich hierbei um die wahre Lebensgeschichte einer jungen Frau...Ich denke, durch diese Tatsache steht es mir gar nicht zu hier irgendwelche Charakterstudien von mir zu geben. Das Einzige, was ich hier noch einmal mit voller Hochachtung tun möchte, ist meinen vollsten Respekt an Nadia aussprechen – der jungen Frau, die das alles erlebt, durchgemacht und dennoch nie aufgegeben hat. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen, ich hätte wahrscheinlich irgendwann Schluss mit allem gemacht. Und erst recht hätte ich bestimmt nicht die Kraft gehabt meiner Mutter all dies zu verzeihen Meine Meinung: Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich sehr gerne Geschichten lese, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Schlussendlich gab es dann aber doch immer mal wieder Situationen und Szenen, die mich so schockiert zurück gelassen haben, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke gelegt und gesagt hätte, ich breche hier ab... das lag zum Einen daran, dass das von mir gelesenen teils sehr emotional und aufwühlend für mich war, denn es ist tatsächlich unfassbar und zugleich im Höchsten Maße unbegreiflich, wie eine Mutter ihrem eigenen Kind soetwas antun und für lange Zeit weder Mitleid noch Reue noch sonst irgendwas empfinden kann... Wie schon gesagt, steht es mir überhaupt nicht zu über die handelnden Personen zu urteilen, doch das war schon manches Mal an der Grenze des Erträglichen... Auch später gerät Nadia ungewollt wirklich immer von einem Exrem ins Nächste...aber ich muss sagen, dass je Erwachsener sie wurde, desto leichter fiel es mir diese „Biographie“ zu lesen, denn ich will nicht behaupten, dass es dann weniger schlimm war, was Nadia erlebt hat, aber sie ist zuweilen eine junge Frau geworden, die ihre Entscheidungen – wenn auch nur ein bisschen – selbst lenken konnte... Zum Schreibstil der Autorin selber kann ich sagen, dass er für mich erst ab der Hälfte des Buches richtig gut wurde, weswegen ich auch einen Stern abziehe. Natürlich mag das daran liegen, dass Nadia zu Beginn der Geschichte noch relativ klein ist und Lidia Czyz, diese aus der Sicht der Betroffenen erzählt, aber es hat mich dennoch irgendwie gestört. Es war als hätte die Autorin, die Worte einfach nur so hingeklatscht, wie sie kamen ohne darüber nachzudenken, sie irgendwie in Form zu bringen. Doch das ist wirklich nur mein Empfinden... Mein abschließendes Fazit: Eine unfassbare, aber wahre Geschichte, über eine junge Frau die durch die Hölle ging und dennoch nie die Hoffnung verlor. Aufwühlend, Mut machend und Respekt verdienend...

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