Lieneke Dijkzeul Schweigende Sünde

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Inhaltsangabe zu „Schweigende Sünde“ von Lieneke Dijkzeul

Bei einem Klassentreffen wird der Lehrer Eric Janson auf der Schultoilette erschlagen. Nach Befragung der zahlreichen Teilnehmer des Treffens, Ex-Schüler wie Lehrer, können sich Kommissar Vegter und seine Kollegen allmählich ein Bild von dem Toten machen: Er war zwar fachlich kompetent, jedoch anmaßend und eitel, stellte Schüler und Kollegen gern bloß. Grund genug, ihn umzubringen? – Auch Eva Stotijn war bei dem Klassentreffen. Ihr hatte Janson als Schülerin Schreckliches angetan. Als ihr einstiger Mitschüler David, dem Eva auf dem Klassentreffen wiederbegegnet ist, davon Wind bekommt, setzt er sie immer mehr unter Druck und behauptet, er habe gesehen, wie sie Janson erschlug.

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  • Rezension zu "Schweigende Sünde" von Lieneke Dijkzeul

    Schweigende Sünde
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. October 2012 um 17:56

    Inhalt: Bei einem Klassentreffen wird der Lehrer Eric Janson auf der Schultoilette erschlagen. Auch nach Befragung der zahlreichen Teilnehmer des Treffens, Exschüler wie Lehrer, haben Kommissar Vegter und seine Kollegen noch keine heiße Spur. Doch sie können sich allmählich ein Bild von dem Toten machen: Er war zwar fachlich kompetent, jedoch anmaßend und eitel, stellte Schüler und Kollegen gern bloß. Grund genug, ihn umzubringen? Oder ist der Täter in Jansons Familie zu suchen? Seine Frau hatte sich vor langer Zeit von ihm getrennt, seine Exgeliebte erpresste ihn offenbar. Womit?- Auch Eva Stotijn war bei dem Klassentreffen. Ihr hatte Janson als Schülerin Schreckliches angetan. Ihr einztiger Mitschüler David, dem Eva auf dem Klassentreffen wiederbegegnet ist, nutzt sein Wissen darüber aus, um sie immer mehr unter Druck zu setzen... Meine Meinung: Schweigende Sünde ist das zweite Buch, dass von Lieneke Dijkzeul in Deutschland erschienen ist, wobei es in den Niederlanden der erste Teil um Kommissar Vegter ist. Mich hat das Buch ganz gut unterhalten, mehr aber leider auch nicht. Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen hatte ich große Schwierigkeiten in die genaue Handlung hinein zu kommen. Ich wusste: Klassentreffen, Mord, viele Menschen. Mehr zu Beginn aber auch nicht. Für mich hat die Autorin einen sehr verworrenen Anfang für ihr Buch gewählt, in dem viel zu viele Charaktere handeln, die aber zu wenig beschrieben werden. So bekommt man keinen richtigen Eindruck von ihnen und kann sie nicht richtig in die Geschichte einordnen bzw. zuordnen. Nach etwa 80 Seiten ging es dann irgendwann, und die Personen ließen sich langsam einbetten. Im Laufe der Geschichte hat man die Charaktere dann besser kennen gelernt und die Autorin hat Einblicke in ihr Privatleben gegeben. So ist ihr eine Skizzierung der Protagonisten recht gut gelungen und auch den Kommissar Vegter hat man kennen gelernt. Bei ihm viel aber leider auch sehr auf, dass das andere Buch der Autorin "Vor dem Regen kommt der Tod" schon erschienen ist. Wenn man dieses Buch, wie ich, schon gelesen hat, macht man im Privatleben des Kommissars einen Schritt zurück, was mir nicht leicht viel, da man einfach viel von seiner weiteren Entwicklung schon wusste. Der Schreibstil der Autorin hingegen gefiel mir ganz gut. Das Buch ließ sich flüssig lesen und unterstützt durch die wenigen Seiten hat man das Buch schnell durchgelesen. Ab dem Fund der Leiche schafft sie es auch, eine angenehme stätige Spannung aufrecht zu erhalten. Was mich allerdings gestört hat, waren einige Szenen, die nicht zu der Handlung und der Aufdeckung der Tat beigetragen haben, und somit unnötig waren. Das hat dazu geführt, dass ich teilweise das Gefühl hatte, das Buch werde langatmig. Zum Glück waren diese Szenen aber eher in der Minderheit und recht kurze Einschnitte. Das Ende des Kriminalromans hat mir leider auch nur mittelmäßig gefallen. Es kam sehr abrupt und wurde schnell abgehandelt. Hier hätte sich die Autorin doch noch etwas mehr Zeit nehmen können. Alles in allem muss ich aber sagen, dass mir "Schweigende Sünde" ein klein wenig besser gefallen hat als "Vor dem Regen kommt der Tod". Dennoch konnte mich dieser Kriminalroman immernoch nicht recht von der Autorin überzeugen. Für Krimifans, die gerne eine Geschichte lesen ohne Mord und Totschlag ist dieses Buch vielleicht zu empfehlen, man sollte aber nicht zu viel erwarten. Ich möchte aber keinesfalls ausschließen, dass in der Autorin noch sehr viel Potenzial steckt.

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  • Rezension zu "Schweigende Sünde" von Lieneke Dijkzeul

    Schweigende Sünde
    Lesefee86

    Lesefee86

    30. July 2012 um 17:50

    Es soll ein freudiges Ereignis und mit viel Spaß verbunden sein: ein Klassentreffen. Doch diesmal wird aus einem tollen Wiedersehen alter Bekannter und ehemaliger bester Freunde eine Angelegenheit für die Polizei. Auf der Schultoilette wird im Laufe des heiteren Abends eine Leiche entdeckt. Der Lehrer Janson liegt mit einer Kopfverletzung im Toilettenraum. Das Team um den Ermittler Vegter vernimmt die Anwesenden um zu erfahren was geschehen ist und evtl. den Täter zu finden. Doch die Befragungen verlaufen im Sande, keine Spuren tun sich auf. Kurz darauf wird einer der ehemaligen Schüler wegen Körperverletzung auf das Revier gebracht. Vegter’s Gespür sagt ihm, dass der Mann etwas mit dem Mord zu tun haben muss, aber nachzuweisen ist ihm nichts. Während die Zeit verrinnt, gibt der Ermittler nicht auf und kommt hinter ein Geheimnis des Lehrers, dass alles auf den Kopf stellt… Die ersten Abschnitte des Buches drehen sich um die einzelnen Personen, die sich auf dem Weg zu dem Klassentreffen machen. Von den über vierhundert Teilnehmern erfährt man bei zwei Hand voll, was sie bewegt und wie sie die Zeit damals bis zum heutigen Tag verbracht haben. Durch diese Beschreibungen lernt man einige schon sehr gut kennen. Aus diesen wiederum kristalisieren sich eine Hand voll Leute heraus, die auch nach dem Vorfall noch ein sehr wichtige Rolle spielen. Aber auch der Ermittler Vegter spielt in der Geschichte nicht nur die Zentrale Rolle des Ermittlers, sondern auch des einsamen Mannes, der nur seinen Kater hat und selbst seine Tochter immer mehr verliert. So fließen neben der Aufklärung des Mordes immer wieder Sequenzen aus dem Privatleben Vegters ein. Dieser Kriminalroman wartet zwar nicht mit viel Spannung auf, schaffte es aber dennoch den Leser am Ende zu überraschen. Eine Geschichte die dunkle Geheimnisse aufdeckt und unglaubliche Wahrheiten eröffnet. Wer einen Krimi für zwischendurch sucht, der neben einer interessanten Geschichte auch vom Leben erzählt, ist mit diesem Buch gut bedient.

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