Lieser Iris Sieben Zwerge für Paulina

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Inhaltsangabe zu „Sieben Zwerge für Paulina“ von Lieser Iris

Paulina schiebt Frust. Von den Klassenkameraden ausgegrenzt, von der Mutter ständig angeblafft und für die Trennung der Eltern verantwortlich gemacht, fühlt sie sich einsam und verlassen. Da können auch coole Designerklamotten und teure Geschenke des Vaters nicht helfen. Wegen so einer blöden Deutscharbeit dreht auch noch der Lehrer durch und brummt der Klasse Einzelreferate auf, und die ausgerechnet über Märchen! Wer liest denn heutzutage noch solchen alten Kram! Aber es wird alles anders, glaubt sie, wenn sie die Mutprobe besteht, die ihr die Mädchenclique der Klasse vorschlägt. Dann wird Paulina endlich dazugehören, anerkannt sein, Freundinnen haben, auf Partys gehen. Spieglein, Spieglein an der Wand …

Wer als älterer Leser auch gerne mal zu einem Jugendbuch greift, wird mit "Sieben Zwerge für Paulina" sicherlich viel Lesefreude haben.

— JsBookSight

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  • Erst die zweite Hälfte des Buches konnte mich begeistern

    Sieben Zwerge für Paulina

    Aer1th

    24. November 2017 um 19:24

    Ein Spiegel auf dem Cover? Sieben Zwerge? Klingt verdächtig nach einer Märchenadaption und zwar einer, geschrieben für Jugendliche. Empfohlen wird dieses Buch Lesern zwischen 12 und 15 Jahren. Die 15-jährige Paulina hat genug mit sich selber zu tun. Auf ihrer teuren Privatschule ist sie, trotz reichem Vater, die Außenseiterin der Klasse und auch Zuhause hängt der Haussegen schief. Ihre Mutter behandelt sie alles andere als gerecht. Schlimmer noch, sie macht Paulina für die Trennung der Eltern verantwortlich und lässt sie das auch tagtäglich spüren. Von ihrem Vater fühlt sich Paulina nicht gewollt, da er sich scheinbar anstelle von Verantwortung, lieber mit Geld aus der Affäre ziehen möchte.Zu allem Überfluss dreht ihr Deutschlehrer nach einer katastrophalen Klassenarbeit völlig durch. Er fordert Einzelreferate von ihnen, zum Thema Märchen – doch wer liest heutzutage noch Märchen? Das ist die Frage…wer liest heutzutage noch Märchen? Vor allem, lesen Jugendliche auch noch Märchen oder haben sie als Kind vorgelesen bekommen? Ich kann diese Fragen tatsächlich nicht beantworten.Ich arbeite in einer Kindertagesstätte, in der Märchen aktiv gelebt werden. Sie werden regelmäßig vorgelesen und es gibt sogar Theateraufführungen dazu. Ich weiß aber, dass in anderen Kitas Märchen definitiv nicht so präsent sind, wie bei uns. Ich, mit meinen mittlerweile 33 Jahren, bin mit Märchen aufgewachsen. Ich habe sie vorgelesen bekommen und dann später als Disney Filme geguckt. Daher habe ich bei “Sieben Zwerge für Paulina” beim Lesen auch ständig bewusst und unterbewusst nach Parallelen gesucht. Die gibt es ganz definitiv! Doch in der ersten Hälfte des Buches waren sie mir irgendwie zu vage.Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich mit der ersten Hälfte der Geschichte schwer getan habe. Paulina wollte mir nicht so recht sympathisch werden, geschweige denn ans Herz wachsen – ihre Klassenkameraden erst recht nicht. Ihre Mutter ist eine “Vollkatastrophe” und auch mit ihrem Vater konnte ich nicht so recht warm werden. Als Paulina dann etwa zur Mitte hin einen extremen pubertären Selbstmitleidsanfall hat, konnte ich nur noch mit den Augen rollen und den Kopf schütteln. Achtung Spoiler!!! In ihrem Selbstmitleid beginnt Paulina darüber nachzudenken, dass es wohl besser gewesen wäre, sie wäre nie geboren worden. Gut, das hat vielleicht jeder von uns in der Pubertät mal gedacht, insgesamt also noch recht harmlos. Aber einen Satz fand ich völlig unpassend für ein Jugendbuch und hier hätte ich das Buch auch fast zur Seite gelegt:”Die Vorstellung zu sterben, hatte etwas Tröstliches.”Hallo?! Sie ist dabei erwischt worden, dass sie Mist gebaut hat, muss dafür nun grade stehen und ihre vermeintlichen “Freundinnen” stehen natürlich nicht zu ihr. Ja, alles schlimm und echt ätzend. Aber so ein Satz hat etwas Depressives und gehört definitiv nicht einfach so lapidar in ein Jugendbuch geschrieben. Spoiler Ende!!! Wie gesagt, ich war kurz davor nur noch augenrollend weiter zu lesen, doch dann wandelte sich die Geschichte komplett und sie wurde gut. Richtig gut sogar!Paulina wurde mir sehr sympathisch und ich begann sie sogar in mein Herz zu schließen. Auch andere Charaktere änderten sich zum Positiven und das Buch nahm eine Richtung an, die mich sogar zu Tränen rührte.Die zweite Hälfte hat das Ruder nochmal herumgerissen und ich konnte das Buch mit einem guten Gefühl beenden. Iris Liesers Schreibstil ist angenehm flüssig und der Zielgruppe angemessen. Auch auf die Charakterbildung hat sie recht viel Wert gelegt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Autorin es gewollt so geschrieben hat, dass ich Paulina im ersten Teil des Buches nicht sympathisch fand. Fazit “Sieben Zwerge für Paulina” ist ein süßes Buch für Jugendliche ab 12 Jahren, dem allerdings ein bisschen weniger Drama ganz gut getan hätte. Vor 12 würde ich es meinem Kind auch nicht geben wollen, dafür beinhaltet es Szenen, die jüngere Kinder zu sehr beeinflussen könnten.Glücklicherweise konnte mich das Buch nach der Hälfte für sich gewinnen und auch überzeugen. Da mir die erste Hälfte allerdings nicht so richtig zugesagt hat, kann ich leider nur 3,5 von 5 Sternen vergeben.

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  • Ein toller Jugendroman - mit ein bisschen MÄrchen

    Sieben Zwerge für Paulina

    Bibilotta

    23. October 2017 um 12:27

    Märchen???? Wer liest denn sowas noch ??? Ihr etwa ??? Das ist doch sowas von veraltet oder nicht??? Und überhaupt lesen? Warum denn wenn man die Filme gucken kann? Paulina (15 Jahre alt) hat mit Märchen eigentlich mal gar nichts mehr am Hut. Und da kommt der Lehrer daher und möchte dass sie eine Arbeit über Märchen schreiben? Für Paulina und ihre Klasse ein absolutes NOGO. Doch irgendwie kommen sie nicht drumrum sich damit zu befassen - ob sie wollen oder nicht. Dabei hat Paulina schon genug Probleme - ständig Stress mit der Mutter, einen Vater der zwar Geld und viel Verständnis für sie hat - aber dafür sehr wenig Zeit, da er inzwischen eine neue kleine Familie hat. Dann die Sache mit er Schule - der Druck um die Noten - und Freundinnen, die es mal nicht ehrlich mit ihr meinen. Eigentlich das ganz große Chaos - vor allem seit der gefährlichen Mutprobe, zu er sie sich von ihren "falschen Freundinnen" hat verleiten lassen, nur um endlich richtig dazu zu gehören. Für Paulina ist die Welt ein Trümmerhaufen und nun soll sie sich auch noch mit Märchen auseinandersetzen? Dabei kommt der sprechende Spiegel und einige andere märchenhafte Aspekte, die hier Paulinas Leben aufmischen. Iris Lieser ist es hier gelungen eine tolle Mischung aus Märchen und Jugendroman zu verfassen. Der Alltag eines pubertierenden Mädchens mit all seinen Problemen - mit all den Emotionen wie Wut, Hoffnung und einer ganzen Menge Herz findet man hier in dieser Geschichte. Man fühlt sich teilweise an die eigene Jugend zurück erinnert - zumindest ging es mir so - und dadurch konnte ich Pauline sehr gut verstehen. Wie ihr seht - nicht nur ein Buch für die jungen Leser. Dazu kommen dann immer wieder - aber eher so nebensächlich und nicht Zuviel - märchenhafte Facetten und Momente - immerhin gilt es sich ja mit dem Thema Märchen zu beschäftigen. Ich habe mich hier super unterhalten gefühlt, mit Paulina mitgelitten, mitgehofft und mitgefühlt. Es war schön in diese Geschichte abzutauchen und ich finde die Leseempfehlung ab 12 Jahre absolut passend. Durch den sehr lockerleichten Schreibstil, der absolut realistischen und glaubwürdigen Handlung (mit ein bisschen Märchen) - wunderbaren Charakteren die authentisch und absolut nachvollziehbar hier handeln und sich darstellen - macht es zu einem stimmigen und schönen Lesespaß. Man erlebt hier die Prozesse des Erwachsenwerdens wunderschön mit - erinnert sich an eigene Erfahrungen - oder merkt gleich mal, was noch so auf einen zukommt, wenn man Kinder hat die kurz vor der Pubertät stehen *lach* Es ist auf jeden Fall ein lockerleichter Lesespaß mit allerhand Tiefgang und sehr viel Glaubwürdigkeit - und ein bisschen Märchen und Fantasy ... das lieben wir doch alle oder nicht ? Übrigens - die Aufmachung des Covers (der Spiegel spiegelt wirklich ein wenig) - der grüne Buchschnitt und die etwas dickeren Seiten sind einfach nur klasse. Auch die Kapitellängen sind absolut angenehm zum Lesen. Wollt ich nur mal noch flink erwähnt haben !!! Fazit "Sieben Zwerge für Paulina" von Iris Liebe ist ein toller Jugendroman mit sehr viel Tiefgang und Gefühl und einigen märchenhaften Facetten. Ich habe Paulina sehr gerne begleitet und mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Es war spannend, traurig und auch märchenhaft schön. Zwischen Hoffnung, Wut und einer Menge Herz wird hier alles aufgefahren, was die Jugend so beschäftigt. Und Märchen? Ja klar... die kommen hier auch zum Einsatz ... Wie? Das müsst ihr selbst herausbekommen.

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  • MÄRCHEN!

    Sieben Zwerge für Paulina

    JsBookSight

    26. September 2017 um 22:14

    Wie bescheuert ist das denn? Paulina hat es nicht leicht. In der Schule ist sie eher die Aussenseiterin und bei ihrer Mutter die nichtsnutzige Tochter, die alles falsch macht und für die Trennung der Eltern verantwortlich gemacht wird. Doch damit nicht genug: Ihre Mutter sucht regelrecht nach Dingen, die sie Paulina zur Last legen kann und gibt ihr das Gefühl, nichts richtig machen zu können. Freunde? Fehlanzeige. Diese dürfte sie sowieso nicht mit nachhause bringen. So macht das Leben keinen Spaß und leider wirkt sich das auch auf ihre Noten aus. Ihr Vater ist zwar liebevoll, aber wirklich verstanden fühlt sie sich auch bei ihm nicht. Als ihr Lehrer ihnen dann noch ein Referat über Märchen aufbrummt ist das Maß endgültig voll. Ihre Klassenkameradinnen haben jedoch plötzlich ein verlockendes Angebot für sie. Wenn sie die von ihnen auferlegte Mutprobe besteht, wird sie ein Teil der begehrten Clique. Doch ob das wirklich die Lösung für ihre Probleme ist?Beim Stöbern durch die Neuerscheinungen des Fabulus-Verlag entdeckte ich "Sieben Zwerge für Paulina" von Iris Lieser. Der Titel klingt zunächst ein bisschen nach Märchen und der Spiegel auf dem Cover bestärkt diese Vermutung, der Klappentext allerdings wirkt eher neutral. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich neugierig. Was transportiert diese Geschichte? Eine vollständige Märchenadaption mit Zwergen, Hexen und einer böse Königin? Nein, viel besser. Den Leser erwartet eine spannende Jugendgeschichte, mit viel Herz, Wut, Empathie und Hoffnung gemischt mit einem kleinen bisschen Märchen. Diese Kombination ist der Autorin unglaublich gut gelungen und wirkt an keiner Stelle "übertrieben" oder fehl am Platz. Die gesamte Story über Paulina wirkte sehr rund und liebevoll erdacht, so dass es richtig Freude machte, sie zu lesen. Das Buch wird übrigens ab 12 Jahren empfohlen und das ist meiner Meinung nach durchaus passend. Die Kapitel sind nicht sehr lange, der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Schön fand ich auch den farbigen Schnitt und die etwas dickeren Seiten. Alles in allem ist es wirklich sehr gut gelungen. Doch ist es auch für Erwachsene gedacht? Die Geschichte ist es definitiv. Es gibt viele Emotionen, die man miterleben kann und die auch, zumindest mich, an frühere Zeiten erinnern. Es gab Stellen, da dachte ich bei mir: Ja, ich habe das auch so erlebt und genauso entschieden. Ich habe mitgefiebert, mich mitgefreut und mich auch mit Paulina geärgert, daher ganz klare Empfehlung auch für erwachsene Leser. Mein Leseeindruck Die Neuerscheinung "Sieben Zwerge für Paulina" von Iris Lieser habe ich vom Fabulus-Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Eine sehr gut ausgearbeitete Geschichte mit vielen Emotionen, in die man sehr schön eintauchen kann. Es war sehr flüssig und leicht zu lesen, dennoch fehlte zu keinem Zeitpunkt die nötige Tiefe, um wunderbar darin versinken zu können. Die Autorin verarbeitet hier eindrucksvoll die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, gepaart mit familiären Problemen und der Entdeckung von Empathie als lohnenswertes Ziel. Die Anlehnung an ein Märchen ist zu kleinen Teilen der Geschichte deutlich vorhanden, wurde allerdings nur am Rande integriert. Diese Form der Adaption fand ich besonders gelungen, da eine sehr feinfühlige und empathische Story im Vordergrund steht, das Märchen aber hierbei nur den letzten Schliff und einen wichtigen Gegensatz zum Rest der Geschichte verleiht. Die Altersempfehlung "ab 12 Jahre" finde ich aufgrund des Schreibstils und der Thematik gut gewählt. In dieser Altersgruppe kann ich definitiv eine Leseempfehlung geben. Wer als älterer Leser auch gerne mal zu einem Jugendbuch greift, wird mit "Sieben Zwerge für Paulina" sicherlich viel Lesefreude haben.

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