Liko Bergers Kugel

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Inhaltsangabe zu „Bergers Kugel“ von Liko

Berger, ein Linsenschleifer ohne Frau, dafür begabt mit dem inneren Auge, arbeitet in seiner Werkstatt hinter dem Salzburger Bahnhof an der Kugellinse eines astronomischen Fernrohrs. Erst absichtslos, dann gezielt beamt er sich über die Kugel in die Amour fou eines alten Sandlers mit einer 18-Jährigen im Haus gegenüber, bis er ihr selber verfällt. Ein Hobbyesoteriker stößt in einem alten Folianten auf eine Vision der Heiligen Hildegard: eine goldene Raute am Himmel. Eine Spur führt ihn zu einem keltischen Kultplatz am Stadtrand, aber erst auf einem Tranceflug,auf den ihn in Nepal ein Schamane schickt, offenbart sich ihm hoch über Salzburg das Geheimnis. – Ein österreichischer Jedermann, geboren im Jahr des Sputniks, erbittet sich vom Himmel eine Zeitreise zurück in die 1930er, da seine Mutter im Waldviertel zur Welt kam. Als ungeborene Seele begleitet er sie durch die Wirren des Jahrhunderts, eine Begegnung mit dem „Führer“ inklusive, bis er in einer Winternacht auf einer Salzburger Alm seine schlagartige Verkörperung erfährt. Die Figuren, die der Salzburger Autor Liko auf seiner Erzählbühne zum Sprechen bringt, tragen alle das Mal auf der Stirn. Wenig für die Zumutungen der Wirklichkeit begabt, empfangen sie ihre Aufträge aus dem Jenseits. Ihre Hauptmission teilen sie mit ihrem Schöpfer, hinabzutauchen in die Abgründe der eigenen Herkunft: Vater, Mutter, Hitlerreich. Ein moderner Perseus, versucht Liko ihre Fratzen erzählend zu bannen. Und, nebenbei, bringt er auch unser Salzburg-Bild zum Tanzen.

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