Lilach Mer Der siebte Schwan

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Inhaltsangabe zu „Der siebte Schwan“ von Lilach Mer

Haben Sie "Alice im Wunderland" und "Die unendliche Geschichte" auch geliebt? Dann müssen Sie "Der siebte Schwan" lesen! Wie rau der Morgen war, so weiß, so kühl gegen das sanfte Violett der Nacht. So herzzerreißend licht – es ist der Morgen, an dem eine alte Frau ihrer Enkelin ein Geheimnis anvertraut. Ein Geheimnis, das die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Märchen und Träumen verwischt und das Schicksal einer Familie für immer verändert. Denn einst, vor langer Zeit, machte sich ein Mädchen, Mina, hoch im Norden auf, ihre verschwundenen Brüder zu suchen. Sie begegnet Freunden, Feinden und seltsamen Wesen und lernt, über sich selbst hinauszuwachsen.

Wunderschön geschrieben

— FrauPi

zauberhaft, seltsam, traurig, schön, verwirrend, naturverbunden, märchenhaft... unvergleichlich

— xxLITTERAxx

Nettes und verträumtes Märchen. Zwischendurch aber schon arg kitschig.

— alexandra_schumann

skurril und eigensinnig

— MelliSt13

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  • "Der siebte Schwan" - Ein zauberhaftes Märchen, das im schöne Schleswig-Holstein spielt

    Der siebte Schwan

    xxLITTERAxx

    17. July 2015 um 00:06

    zauberhaft, seltsam, traurig, schön, verwirrend, naturverbunden, märchenhaft... unvergleichlich https://www.youtube.com/watch?v=seUG9nNtOPM

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  • Der siebte Schwan

    Der siebte Schwan

    MelliSt13

    Ein Buch welches mich eigentlich nur auf sich aufmerksam gemacht hat,weil es hier in meiner Gegend spielt und die Orte mir alle Bekannt sind. Nur leider bleibt es bei den Namen, nichts deutet wirklich auf die Orte hin. Die Geschichte an sich handelt von einem Mädchen namens Mina,eigentlich Wilhelmina, die auf dem Dachboden eine Spieluhr entdeckt, die Ihr Visionen und Träume verschafft, an die sie fest glaubt. Doch Ihre Eltern und der Doc halten sie für "verrückt" und wollen sie in eine Anstalt geben. Mina schnappt sich die Uhr und macht sich auf den Weg in eine fantastische Welt in der sie den Tataren folgt und ein einfaches Leben kennenlernt. Sie begibt sich in die Welt der nordischen Sagen und Mythen und erlebt ein Abenteuer mit viel Magie und einem verrückten Professor, der ihr ein Teil ihres Lebens genommen hat. Die Geschichte beginnt ganz wunderbar und ich war gespannt, doch als die Realität mit den Sagen verwoben wurde, war ich nicht mehr ganz bei der Sache, denn die Abläufe waren an den falschen Stellen zu ausführlich(da brauchte Mina ganze 3 Seiten um eine Treppe aufzusteigen) und die Metaphern nahmen mir etwas überhand...nein,empfehlen würde ich dieses Buch leider nicht. Allerdings ist das Cover gut gelungen,was der Geschichte aber nicht weiterhilft.

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  • Der siebte Schwan

    Der siebte Schwan

    Tigerbaer

    02. March 2014 um 16:51

    “Der siebte Schwan“ lässt sich wohl am besten als Märchen definieren, wenn man den ein Buch wirklich definieren muss. Die Geschichte hat etwas Magisches an sich, das liegt an der wirklich einzigartigen Sprache der Autorin…sie malt regelrechte Gemälde, die sich erst beim Lesen offenbaren und dann an der Geschichte selbst. Man trifft Elemente wie Zigeunerfürsten, Schlangenkönige, Brautgeister, Nixen, die Sonne, den Mond, die man vielleicht aus dem ein oder anderen Märchen kennt, es werden Opfer verlangt und gleichzeitig Geschenke gemacht. Beim Lesen begibt man sich auf eine Suche und ich bin davon überzeugt, dass jeder am Ende etwas anderes gefunden haben wird. Wirklich…mir fehlen die Worte…einfach magisch & zauberhaft…ich liebe es =)

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  • Der siebte Schwan von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2013 um 15:57

    Ich habe vor einigen Jahren eine recht lange Pause von Fantasy gemacht. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran es lag. Vielleicht hatte ich mich überlesen, vielleicht stimmte ja aber auch mein Gefühl, dass das ganze Zeug unoriginell, unintelligent und schluddrig geschrieben war. Inzwischen hat sich der Markt und mit ihm das Angebot aber grundlegend gewandelt. Viele, viele deutsche Autoren sind und werden verlegt und es gibt auch immer mehr “weibliche” Fantasy. Ein ganz wunderbares Beispiel dafür ist Lilach Mers Der siebte Schwan.Autor: Lilach Mer Titel: Der siebte Schwan Verlag: Heyne Verlag Seiten: 556 1913 lebt in Schleswig-Holstein die vierzehnjährige Wilhelmina Ranzau auf dem Gut ihres Vaters und ist ein verträumtes Mädchen, das ihre Zeit am liebsten auf dem Dachboden mit der Musik einer alten Spieluhr verbringt. Sie steht auf der Schwelle dazu eine junge Dame zu werden; bald ist ihre Konfirmation. Mehr durch Zufall belauscht sie eine Gespräch zwischen Dr. Rädin, dem Arzt, den sie schon ihr Leben lang kennt, und ihren Eltern und erfährt, dass sie zwei Brüder hatte, die als Verrückte weggebracht wurden, und dass der Doktor auch sie selbst für verrückt hält und auch sie weggebracht werden soll. Mina läuft weg, mehr aus Versehen und entgeht mit der Hilfe von Herrn Tausendschön, einem Kater ihren Häschern. Als sie die Katze sprechen hört, fängt auch sie an ihrem Verstand anzuzweifeln, doch sie gelangt zu den Tatern – fahrendes Volk – und findet dort Hilfe und Mitgefühl, aber auch Missgunst und Gefahr. Denn sie entscheidet sich dafür herauszufinden, was mit ihren Brüdern geschehen ist und wo sie nun sind. Sie möchte sie retten. Doch die Wahrheit zu finden, ist im besten Falle schwierig und fordert im schlimmsten Falle einen Preis, der höher liegt als das Leben. Doch Mina stellt sich den Gefahren auf ihrem Weg durch ein verzaubertes, mit Sagengestalten bevölkertes Schleswig-Holstein. Ich kann gar nicht sagen, was mir an Der siebte Schwan am besten gefallen hat: die Märchenstruktur oder die wundervolle Sprache! Letztere kommt an einigen Stellen gradezu poetisch daher und war immer wieder ein Vergnügen zu lesen. Manche Sätze musste ich voller Genuss zweimal lesen. Die Märchenstruktur, die die Handlung bestimmt, ist nahe am Mythos, an dem, was uns Menschen seit Alters her bewegt hat, und sorgt so dafür, dass auch die Geschichte dicht an dem Ursprünglichen bleibt. Vielleicht ist das – neben den ausgesprochen sympathischen Figuren – der Grund, dass mich das Buch sehr bewegt hat. Das Worldbuilding in einem phantastischen Roman ist eine Gratwanderung. Zum einen gibt es da die “realistische” Welt und auf der anderen Seite die Welt des Anderen, des Wunderbaren. Viele Autoren reden diese Magie kaputt, indem sie zuviel beschreiben und erklären. Lilach gelingt es jedoch mit ihren Beschreibungen sowohl das wilhelminische Schleswig-Holstein als auch die Welt der Tater voller Magie, Märchen und Sagen mit einer Leichtigkeit zu beschreiben, dass beides dem Leser klar und völlig natürlich vor Augen steht. Eine Lieblingsszene aus so vielen guten Szenen auszuwählen ist immer schwierig, aber ich liebe einfach – das muss ich einfach spoilern! – die Teufelsbeschreibung in diesem Buch! Es ist lange her, dass ich eine so gelungene und so gruselige Beschreibung einer Teufelsbegegnung gelesen habe. Die Verwebung von Sagen in den phantastischen Roman ist einfach wirklich gut gelungen und sorgt für eine dichte, phantastische, geradezu mit Händen greifbare Atmosphäre. Und was mich auch sehr beeindruckt hat, war, wie leicht und fließend Genregrenzen überschritten werden, so dass es kaum auffällt. Aber an einigen Stellen scheint man einen historischen Roman zu lesen, an anderen Phantastik, dann wieder eine Coming-of-Age-Geschichte und schließlich gibt es auch noch eine gehörige Prise Horror. Die Figuren sind wunderbar. Allen voran natürlich Mina, die ein gefährliches Abenteuer zu bestehen hat, aber auch die Tater – Lilja, Nad, Rosa, Pipa – und Herr Tausendschön sind genauso wie Tante Elisabeth oder Dr. Rädin greifbar und voller Tiefe. Alle Figur wirken, als warteten sie nur darauf, dass man noch einmal zu ihnen zurückkehrt, weil sie noch eine Geschichte zu erzählen haben und noch eine und noch eine. Auch wenn es keine wirklichen Illustrationen im Buch gibt, sind den verschiedenen Abschnitten ganz wunderhübsche “Zinken” vorangestellt. Kleine Bildchen, die der aufmerksamen Beobachterin schon verraten, worum es im nächsten Abschnitt gehen wird und die von tatsächlichen Zinken inspiriert sind. Das Ende des Buchs hat mich traurig gemacht. Es war hart, nach so viel wundersamer Magie und berückendem Zauber auf diese höchst unsanfte und grauenvolle Art wieder in die Realität geholt zu werden. Aber zusammenfassend ist es ein ganz märchenhaft schönes Buch: bewegend, zauberhaft und sehr intelligent.

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    SharonBaker

    23. December 2012 um 13:00

    Mina ist 14 Jahre alt, sie wird nun bald als junge Frau erzogen und ihre Kleider werden jetzt lang und nicht mehr mädchenhaft. Denn wir schreiben das Jahr 1913 und befinden uns auf einen herrschaftlichen Gut. Aber ihre Eltern machen sich Sorgen und ein guter Freund von ihnen, der Arzt ist, gibt diesen Bedenken noch mehr Nahrung. Mina die das Gespräch mit anhört, bekommt Angst und läuft davon. Denn sie hat schon immer das Gefühl in ihrem Leben stimmt was nicht und etwas fehlt ihr. Sie läuft und läuft bis es Dunkel wird, denn sie sah einen Spielemann und wollte ihn eigentlich einholen, da seine Musik so schön ist und ihr bekannt vorkommt. Natürlich wird sie gesucht und Mina hört die Hunde heulen und rennt davon, denn sie will nicht zu diesen Arzt. Sie sucht etwas aus ihrer Erinnerung, nur weiss sie noch nicht was. Zur Hilfe kommen ihr die Tater-Leute, die ihr helfen möchten und ihr durch Magie ein wenig den Weg weisen und begleiten sie auch, denn der Weg ist lang für Mina, bis sie weiss was sie suchen muss. Vorab ich bin total enttäuscht. Ich hatte mir was ganz anderes vorgestellt und dann bekam ich eine Geschichte die sich endlos in die länge zog. Außerdem fehlte mir irgendwie der Inhalt. Wir laufen die ganze Zeit mit Mina mit, ohne zu wissen, was sie denn sucht. Wir Leser haben zwar eine Ahnung, aber es dauert einfach ewig bis sie es selbst weiss. Dann hat mich auch noch das Ende sehr unglücklich zurück gelassen, das ich mich echt gefragt habe, warum habe ich es überhaupt gelesen. Über 500 Seiten und dann nix. Vielleicht hatte ich mir mehr ein Märchen gewünscht wie „Die wilden Schwäne“ und bin deshalb so enttäuscht. Auch die Magie war für mich als Leser nicht wirklich spürbar. Klar kam sie darin vor, aber es war einfach nicht mein Ding. Auch die Thematik mit der Irrenanstalt passte für mich nicht wirklich gut rein, aber das ist, glaube ich, auch Geschmacksache. Wirklich schade für mich, denn für mich war die Geschichte nicht greifbar und sehr langatmig und auch wenn die Wortwahl sehr schön war, konnte mich diese nicht trösten. Aber wer Zigeuner mag und sich für einen irren Arzt interessiert, gemixt mit ein bisschen Magie wird hier seinen Spaß finden.

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  • *voll* Wanderbuch zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer *voll*

    Der siebte Schwan

    Dupsi

    Da ich die Aktion "Wanderbuch" total toll finde und mich mittlerweile schon für einige Wanderbücher eingetragen habe, möchte ich jetzt auch eins anbieten. Da hier einiges Interesse bekundet wurde. möchte ich gern "Der siebte Schwan" zur Verfügung stellen. Hier noch kurz was zum Inhalt: "Haben Sie "Alice im Wunderland" und "Die unendliche Geschichte" auch geliebt? Dann müssen Sie "Der siebte Schwan" lesen! Wie rau der Morgen war, so weiß, so kühl gegen das sanfte Violett der Nacht. So herzzerreißend licht - es ist der Morgen, an dem eine alte Frau ihrer Enkelin ein Geheimnis anvertraut. Ein Geheimnis, das die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Märchen und Träumen verwischt und das Schicksal einer Familie für immer verändert. Denn einst, vor langer Zeit, machte sich ein Mädchen, Mina, hoch im Norden auf, ihre verschwundenen Brüder zu suchen. Sie begegnet Freunden, Feinden und seltsamen Wesen und lernt, über sich selbst hinauszuwachsen." (kopiert von LB) Wie das Wanderbuch funktioniert (Ich habe einfach mal den allgemein gülitige Text von einem anderen Wanderbuch kopiert) Ihr sagt einfach hier Bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Na dann mal los und viel Spaß :) Einige haben sich schon gemeldet, wenn noch Interesse besteht, wird die Liste ergänzt :-) 1. Dupsi 2. Annelchen (gelesen) 3. Anendien (gelesen) 4. Salzstaengel (gelesen) 5. FireflyOnAMapleTree (gelesen) 6. alsija (gelesen) 7. Bücherwurm (gelesen) 8. Tru1307 (gelesen) 9. Marakkaram (gelesen) 10. SweetyBooki (gelesen) 11. Punxie (gelesen) 12. Lillie-Sophie (gelesen)   13. melanie_reichert (weitergeschickt) 14. SharonBaker (liest gerade) <----------------  hier seit 02.10. 15. chatty68 zurück an Dupsi!

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Erzesel

    07. September 2012 um 19:34

    Erstmal Vorweg: Mit einiger Sicherheit wäre ich nie mit diesem wunderbarem Roman in Berührung gekommen, wenn es denn nicht Leute gäbe welche zwar der Buchstaben mächtig sind, aber an den Klippen der Sprache scheitern... Das erklärt wohl auch warum jemand ein Buch nach nicht einmal 50 Seiten in die Papiertonne wirft (welch Frevel). ...und dieser Ort ist wahrlich kein guter Platz für ein Buch. Nun ist es dort wo ein Buch hingehört, in meinem Bücherregal :). Inhalt: Der Roman spielt um die Wende zum 20. Jahrhundert im ländlich geprägten Schleswig-Holstein. Die Tochter eines Großbauern ist ist ein verträumtes junges Mädchen. Sie zieht sich gern auf den Dachboden zurück um dort ihrer Phantasie freien lauf zu lassen. Durch Zufall hört sie ein Gespräch zwischen dem Hausarzt ihrer Familie und ihren Eltern mit , in welchem der freundliche Doktor Anstoß an ihrem nicht der "Norm"entsprechendem verhalten äußert. Und erfährt das Ihre Brüder , deren Existenz ihr verschwiegen wurde , bereits aus der Familie "entfernt wurden. Als draußen am Tor eine Ihr wohlvertraute Melodie zu hören ist, macht sie sich Hals über Kopf auf den Weg um von dem fahrenden Spielmann mehr über die Melodie zu erfahren. Den Spielmann kann sie nicht vor Anbruch der der Dunkelheit einholen. Sie trifft jedoch auf dem Heimweg zum Gut einem sprechenden Kater , der sie an einen Scheideweg zwischen dem vom Doktor vorbestimmten Leben und einem neuen Leben... führt. Sie entscheidet sich notgedrungen für den Weg ins ungewisse mit all den fantastischen Abenteuern aber auch Gefahren... Ob die Geschichte ein Happyend hat ist wohl eher eine Sache der Betrachtungsweise. In jedem Fall ist der Abschluss passend. Eindruck: Der Roman war für mich fantastisches Kopfkino. Die detailreiche Sprache und der Schreibstiel ließen mich ganz leicht in die Geschichte und die Zeit um 1900 hineingleiten. Es ist schon ein kleines Kunststück eine solch phantastische Geschichte, in eine Zeit zu verlagern, die gewöhnlich von Buddenbrooks&Co oder romantischen Liebesschnulzen vereinnahmt wird. Stellenweise fühlte ich mich beim lesen an die Art erinnert, wie "Haruki Murakami" seine Protagonisten agieren lässt und Handlungsebenen einsetzt, dabei ist jedoch die weibliche Sicht der Autorin unverkennbar. ... die ruhige Art und der detailverliebte Umgang mit den kleinen Dingen macht den Reiz dieses Buches aus...einfach Phantasy ohne Säbelrasseln... Auch ein Tautropfen kann einen neuen Horizont bergen. Das Buch ist nur zu empfehlen. Man muss sich darauf einlassen.

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    CocuriRuby

    14. July 2012 um 11:23

    Kurzinhalt Mina ist ein 14jähriges Mädchen und lebt im Jahr 1913 in Schleswig-Holstein, mit ihren Eltern auf einen einsamen Gutshof. Die Pflichten, die für ein Mädchen in ihrem Alter angemessen wären, interessieren Mina eher wenig. Viel lieber verbringt sie ihre Zeit auf dem Dachboden, wo sie eine alte Spieluhr gefunden hat und zu dessen Melodie Mina heimlich tanzt. Allgemein ist Mina etwas verträumt und wunderlich. Zum Beispiel scheinen die Photographien von zwei Jungen, Zwillinge, die sie in der Spieluhr entdeckt hatte, mit ihr zu sprechen. Doch Minas kleine Welt gerät gehörig ins Wanken, als sie ein Gespräch zwischen ihren Eltern und dem unheimlichen Hausarzt belauscht und sie daraufhin von zu Hause wegläuft. Als dann auch noch ihr Kater sie anspricht und sie drängt nach den Zwillingen zu suchen, wird Mina klar, dass nichts mehr so sein wird wie bisher. Für Mina beginnt eine magische und gefährliche Reise, auf der Suche nach der Wahrheit. Fazit Ein absolut hinreizendes Buch! Allein schon der Schreibstil lädt zum träumen ein. Er ist etwas älter, dabei jedoch nicht geschwollen, man hat keine Probleme den Text zu verstehen. Minas Wesen ist das eines verträumten und leicht naiven Mädchens und man will sie einfach nur auf ihrer Reise begleiten und ist neugierig, was wohl als nächstes passieren wird. Und zu keiner Zeit ist die Richtung der Geschichte vorhersehbar. Wer sich auf solche fantasiereichen und leicht verrückten Geschichten einlassen kann, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen!

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2012 um 21:47

    Zu Beginn des Romans treffen wir auf die alte Dame Mina, die uns von ihrer - im wahrsten Sinne des Wortes - magischen Kindheit berichtet: Im Jahre 1913 ist Mina ein ruhiges 14jähriges Mädchen, dessen liebste Beschäftigung es ist, stundenlang allein auf dem Dachboden zu spielen, zu träumen und zur Melodie einer alten Spieluhr zu tanzen. Vom Leid der Welt hat sie noch nicht viel mitbekommen, als sie eines Tages den Arzt der Familie belauscht, der sie aufgrund ihrer zurückgezogenen und verträumten Art in seine Irrenanstalt einweisen will. Kurzentschlossen reißt Mina von zuhause aus; sie folgt einem geheimnisvollen Drehorgelspieler, der sie zu den Tatern bringt, einem Volk, das ähnlich den Zigeunern frei durch die Lande zieht und im Einklang mit der Natur lebt. Auf der Suche nach ihren Brüdern, an die sie sich kaum noch erinnern kann, die sie aber ebenfalls in der Anstalt des Doktor vermutet, muss Mina viele Gefahren meistern - so trifft sie unter anderem auf einen grausamen Schlangenkönig, hilft einem verbitterten Pug, muss mit dem Teufel persönlich tanzen und schließlich das Geheimnis der Schwäne ergründen. Doch der Doktor ist ihr ständig einen Schritt voraus und verfolgt ihren Weg, auf dem Mina langsam erwachsen wird... Lilach Mer entführt uns in "Der siebte Schwan" in eine fantasievolle Welt, in der Märchen und Sagen auf geschickte Art mit der Realität des frühen 20. Jahrhunderts verknüpft werden. Anschaulich wird uns sowohl die gutbürgerliche Welt präsentiert als auch das Leben der Zigeuner. In dieser normalen Welt existieren aber auch einige magische Elemente, die z.B. durch den sprechenden Kater Tausendschön (der mir übrigens sehr ans Herz gewachsen ist und für einige lustige Szenen sorgt) oder die magische Kraft des Waldes vertreten sind. Die Autorin selbst nennt das Genre ihres Buches "magischen Realismus" und das beschreibt "Den siebten Schwan" vielleicht am besten: Gezeigt wird das tägliche Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, kurz bevor die Weltkriege über Deutschland hereinbrechen; dieses reale Leben wird aber immer wieder mit den magischen Elementen aus alten nordischen Sagen und Märchen vermischt, die ganz natürlich ebenfalls in Minas Welt auftauchen. Die Geschichte um das Mädchen auf der Suche nach den verschwundenen Brüdern ist dabei traurig, mitreissend, herzergreifend und besticht durch ihre wunderschöne Melancholie. Immer lässt sich das märchenhafte an ihr erkennen (die Geschichte basiert lose auf dem Grimmschen Märchen "Die sieben Schwäne"), mischen sich typische Ansichten von Gut und Böse, zeigen sich mitunter auch brutale und traurige Stellen, wie sie nun einmal in allen Märchen vorkommen. Doch Mina beweist, dass sie mehr ist als nur das schwache kleine Mädchen und durchbricht diese Märchenstruktur, indem sie sich und allen anderen ihren Mut und ihren starken Willen beweist. Was aus dem Buch besonders positiv herausragt, ist die poetische Sprache. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass so sehr mit Worten spielt, eine so dichte Atmosphäre erzeugt und den Leser so glaubhaft in eine vergangene Welt entführt. Als ein besonderes Beispiel für Lilach Mers mitreissenden Schreibstil sei etwa eine Szene erwähnt, in der die kleine Mina mit dem Teufel persönlich tanzt: Die Autorin schafft es hier allein mit ihrer Sprache, ein unheimliches Tempo aufzubauen, das den Leser diesen Tanz förmlich spüren lässt - fast wäre mir selbst schwindelig dabei geworden, so ein Sog wird hier erzeugt. In der Sprache liegt aber auch ein kleiner - übrigens mein einziger - Kritikpunkt an dem Buch: Manchmal ist sie so ausschweifend formuliert, dass man sich etwas in ihr verliert, dabei aber nur noch wenig vom Inhalt mitbekommt und sich zwingen muss, wieder "aufzupassen". Mir ist auf diese Weise die Charakterisierung zweier nicht ganz unwichtiger Personen entgangen, weswegen ich sie leider bis zum Ende nicht ganz "greifen" konnte. Da das Buch seinen Leser aber - hat man einmal die feste Erzählstruktur durchblickt - sonst gut an die Hand nimmt, war dies nicht so schlimm und ich wurde jedesmal auch wieder vom Buch eingefangen, wenn ich mal wieder zu sehr über die Sprache ins Staunen geraten bin. Die Geschichte ist es definitiv wert, mehr als einmal gelesen zu werden. Lilach Mer hat so viele (kleinere und größere) Anspielungen auf nordische Sagen und alte Märchen versteckt, die man bei einem ersten Lesen gar nicht alle entdecken kann. Auch aufgrund seiner Sprache, in die man sicherlich gerne wieder versinken wird, lohnt sich ein zweiter Blick in den "Siebten Schwan". Im Übrigen darf man gespannt sein, was man von der jungen Autorin, die hier ihren Debütroman veröffentlicht hat, noch hören wird - ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht ihr letztes (gutes!) Buch war! Fazit: Ein wunderbar poetisches Buch mit einer verzaubernden Sprache!

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Bücherwurm

    08. April 2012 um 01:13

    Meine Güte, was für ein unsagbar tolles Buch: Unbedingt lesen!!!! "Der siebte Schwan" von Lilach Mer, einer deutschen Autorin, ist eigentlich ein Fantasy-Roman. Aber eigentlich auch nicht. Es hat mehr ernsthafte, historische Fakten verarbeitet als manch sogenannter "historischer Roman"! Das Buch ist einfach unbeschreiblich! So ergreifend, traurig, spannend, mit vielen unerwarteten Wendungen, so verträumt die Sprache, so voller Atmosphäre und Gefühl, leicht und flüssig zu lesen und voller Magie! Wilhelmina ist ein Mädchen in einer alten Gutshof-Familie, die Mutter kränklich, der Vater sehr streng. Sie schleicht sich gerne auf den staubigen Dachboden, denn dort liegen so wundervolle Dinge, die zum Träumen einladen, zum die Zeit vergessen. Da liegt auch eine alte Spieluhr, zu deren Walzertakt "Mina" so gerne tanzt und alles um sich vergisst. Alles wäre so schön, so ruhig und geordnet, wäre da nicht ein Medaillon mit den lachenden Gesichtern zweier Jungs in der Schublade der Spieluhr. Als der Arzt, ein alter Freund der Familie zu Besuch ist, hört Mina zufällig ein Gespräch mit, der Arzt versucht die Eltern zu überzeugen, dass Mina in ihrer verträumten Art nicht normal sei, sie unbedingt behandelt werden müsse. Mina flüchtet aus dem Haus und findet in eine Parallelwelt, in der die Zigeuner ihr Schutz bieten. Als Gutshof-Mädel ist ihr diese Welt völlig fremd, aber langsam versteht Mina gewisse Zusammenhänge und beschliesst, der Sache auf den Grund zu gehen. So, mehr möchte ich nicht verraten, der Klappentext war mir bei diesem Buch aber wirklich etwas zu dünn, das Buch enthält wesentlich mehr, ist um ein vielfaches spannender als es der Klappentext vermuten lässt. Als Anhang findet der Leser einige Erläuterungen zu den Graphiken (alte Zeichen der Zigeuner), zu den geschichtlichen Daten im Buch, über die sehr enrsthaften Aspekte des Buchinhalts. Ich finde, dass trotz umfangreicher Recherche zu den geschichtlichen Daten, die Autorin sehr gut in der Geschichte auf den historischen Bezug verzichtet hat. Dadurch wirkt das Buch wirklich wie ein Fantasy-Roman, man käme beim Lesen nicht auf die Idee, was sich an Dramatik und Realität dahinter verbirgt. Toll gemacht! Wie oft habe ich mich schon über historische Bücher geärgert, die im Abspann erläuterten, dass mal eben Daten und Werkzeuge und geschichtliche Ereignisse um eben mehrere hundert Jahre verschoben wurden, nur damit es in die Liebesszene passt! Ich möchte hier aber auch nicht verraten, um welche Themen es im Einzelnen geht, dass es sich mit Zigeunern und deren Geschichte und Bräuche befasst, das kann man sicher erahnen, aber da ist noch so vieles mehr! Das Buch hat mich in einer sehr nachdenklichen und melancholischen Stimmung zurückgelassen, ich vermisse die Geschichte schon jetzt und wünsche mir viele weitere Leser für dieses Buch! Ich bin sehr gespannt, was wir zukünftig von Lilach Mer zu lesen bekommen! Tolles Debüt!

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Schnuffelchen

    24. February 2012 um 08:39

    Meine Meinung: Ein wenig gespalten hat mich das Buch. Die Geschichte ist wirklich zauberhaft, ebenso wie die Aufmachung des Buches, doch es liest sich nicht ganz einfach. Das Buch beginnt mehr oder weniger in der Gegenwart, in der die inzwischen ältere Mina ihrer Enkeltochter ihre Geschichte erzählt. Dann gleitet sie ins Jahr 1913 und beginnt von ihrer Zeit rund um ihr Konfimation zu erzählen. Die Geschichte errinnerte mich wirklich an "Alice im Wunderland", wenn sie dabei auch ihren eigenen Charme versprüht. Doch die Reise mit den Tatern auf der suche nach ihren "Schwänen" ist teilweise sehr verworren und "nötigt" einen zu Lesepause, um einfach das gelesen gedanklich nochmal Revue passieren zu lassen. Insgesamt habe ich die Geschichte allerdings geliebt. Den eine so zauberhafte Geschichte kommt einem heute leider nicht mehr so oft unter. Auch zur Aufmachung des Buches muß ich noch etwas sagen: Hier haben sie Autorin und Verlag sehr viel Mühe gegeben. Jedes Kapitel beginnt mit einem fantasievollen Ornament das an alte Zinken von wanderden Völkern in Norddeutschland angelehnt ist. Auch das Cover passt sehr schön zur Geschichte. Es wirkt estwas traurig, wie das Mädchen dort so einsam auf die Feder in ihren Händen schaut und sich scheinbar recht klein fühlt. Es perfekt die Anfangsstimmung des Buches auf. Bisher scheint es das einzige Werk der Autorin zu sein, aber ich hoffe, das sie nochmehr schreibt.

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Kerry

    12. February 2012 um 16:52

    1913 in Schleswig-Holstein: Die 14-jährige (Wilhel)Mina lebt mir ihren Eltern auf einem Gutshof. Sie ist ein eher ruhiges, zurückhaltendes Mädchen, das am liebsten auf dem Dachboden des Hauses nach der Melodie einer angeschlagenen Spieluhr tanzt. Es fällt ihr nicht immer leicht, in die reale Welt zurück zu kehren und das Leben eines jungen Fräuleins vom Land zu führen, viel lieber würde sie sich den ganzen Tag in ihrer eigenen Welt aufhalten. Die Spieluhr, ihr liebster Schatz, birgt ein Geheimnis: In ihr befindet sich ein Medaillon mit dem Foto von zwei Jungen - Zwillingen. Dr. Rädin, ein Freund der Familie, macht sich Sorgen um Minas Gemütsverfassung und befürchtet, dass sie sich immer mehr in ihrer eigenen Welt verlieren wird. Durch Zufall bekommt Mina mit, wie Dr. Rädin ihren Eltern vorschlägt, sie testen zu lassen und ggf. woanders unterzubringen, wie es bereits einmal geschah. Mina ist entsetzt und zieht sich auf den Dachboden zurück. Wird sie verrückt? Was ist bereits einmal geschehen? Warum quälen sie Schuldgefühle, die sich nicht zuordnen kann. Auf ihrem Dachboden sieht sie, dass vor dem Gut ein Zigeuner mit einer Drehorgel steht und das gleiche Lied spielt, wie ihre Spieluhr. Mina folgt dem Mann und verliert ihn aus den Augen. Sie schafft es nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit zurück auf das elterliche Gut und verirrt sich. Sobald die Dunkelheit hereinbricht, merkt sie, dass sie nicht mehr allein ist, irgendetwas verfolgt sie. Schutz findet sie bei einer Zigeuner-Familie und Mina weiß nun, dass sie nicht eher zurück zu ihren Eltern gehen kann, ehe sie herausgefunden hat, was mit ihr passiert bzw. was mit den Jungen auf den Fotos, ihren Brüdern, passiert ist. Vor ihr liegt ein gefahrenvoller Weg, der von ihr fast unmenschliche Opfer verlangt. Doch wird sie es schaffen, ihre Brüder zu finden und das Geheimnis um sich selbst zu lösen? Eine Geschichte aus alter Zeit, die sehr schöne norddeutsche Sagen und Märchen beinhaltet. Der Plot ist sehr schön ausgearbeitet, immer wieder vermischt sich die Wirklichkeit mit Sagen und Märchen. Die Protagonistin Mina wurde sehr detailliert in Szene gesetzt, wunderbar finde ich hier ihren Wandel beschrieben, denn die Entwicklung ihrerseits ist jederzeit nachvollziehbar. Bedauerlicherweise hat mich der Schreibstil fast in den Wahnsinn getrieben. Ist eine Szene wahnsinnig spannend geschrieben, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte, wurde ich in der nächsten Szene mit Details geradezu erschlagen, sodass ich hier drauf und dran war, das Buch abzubrechen. Mit Müh und Not habe ich mich durchgerungen, das Buch zu beenden mit dem Fazit, dass es sich um eine wunderschöne Geschichte handelt, die Ausführung jedoch leider nicht sehr gelungen ist.

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    achterbahnmaedchen

    18. January 2012 um 23:36

    für dieses buch habe ich drei monate gebraucht.so monoton und uninteressant fand ich es.ich musste mich wirklich bis zur letzten seite durchquälen.die geschichte wäre an sich sehr schön und nett,aber der schreibstil ist alles andere als meins.deswegen nur zwei punkte.

  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Rukhi

    06. January 2012 um 11:24

    '"Verrückt", hauchte sie in die kühle, unbewegte Luft. Es war niemand da, der es hätte hören können. "Verrückt..." Das Wort schmeckte fremd. "Verrückt, verrückt, verrückt." Wenn man es schnell hintereinander sagte, verlor es jeden Sinn. Dann blieben nur die beiden Silben, in der Mitte durch den Gleichlaut aneinandergehakt. "Verrückt..."' "Der siebte Schwan" von Lilach Mer. Der Titel und der Name der Autorin klingen so märchenhaft, wie das Cover aussieht. Genau das hat mich zu dieser Geschichte hingezogen. Auch die Versprechung, dass es für Fans von "Die unendliche Geschichte" geschrieben wurde, hatte es mir angetan, denn "Die unendliche Geschichte" war das erste Buch das ich als Kind gelesen habe, und es ist seit dem auch mein Lieblingsbuch. Vielleicht waren meine Erwartungen daher auch etwas zu hoch, aber mich konnte "Der siebte Schwan" nicht richtig überzeugen. Ist man in den ersten hundert Seiten noch richtig gefesselt, von Mina und ihrer "Flucht" vom Gutshof der Eltern, nachdem ein Doktor sie für verrückt erklären wollte, verlor ich in der Geschichte dann ziemlich schnell den Faden. Ich verlor das Verständnis für Dinge die Mina im Wald tut, und auch zu den Tatern oder dem Kater habe ich irgendwie nicht richtig Zugang gefunden. Das fand ich sehr schade, denn in Lilach Mers poetischem Schreibstil hätte man sich ziemlich gut verlieren können. Wobei ich sagen muss, dass es mir auf den über 500 Seiten auch manchmal einfach zu viel war und sich die eigentliche Handlung in den bildhaft detailreichen Beschreibungen und in den langen Sätzen verlor. Ich finde es wirklich schade, dass ich keinen richtigen Zugang zu dem Buch gefunden habe. Aber wer sich auf die Reise durch ein märchenhaftes Schleswig-Holstein (die Autorin hat nordische Mythen und Sagen in die Geschichte eingeflochten), mit der jungen Mina einlässt, wird zwar kein actionreiches Fantasyabenteuer erleben, dennoch ist "Der siebte Schwan" ein gutes Buch für ein paar ruhige Winternächte. Die Bewertung fällt mir jetzt fast so schwer, wie die Rezension zu schreiben. Denn die Ideen, die Rahmenhandlung und auch der Schreibstil der Autorin sind eigentlich richtig gut, dennoch fand ich keinen Zugang zu dem ganzen und fand es teilweise leider zu überzogen. Deswegen nur knapp 3 Sterne. Lasst euch trotzdem nicht davon abhalten, das Buch einmal selbst zu lesen. Bereuen werdet ihr es auf keinen Fall.

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  • Rezension zu "Der siebte Schwan" von Lilach Mer

    Der siebte Schwan

    Monochan

    02. January 2012 um 19:07

    Klapptext: Schleswig-Holstein im Jahr 1913: Die virzehnjährige Mina lebt mit ihren Eltern auf einem einsamen Gutshof. Ihr liebster Zeitvertreib ist es, auf dem Dachboden zur Melodie einer halbzerbrochenen Spieluhr zu tanzen. Diese Uhr jedoch bringt ein Geheimnis, das Minas Welt für immer auf den Kopf gestellt und sie auf eine Reise schickt, auf der die Sagen des Nordens und die magie der Freundschaft lebendig werden. Meine Meinung: Ich fand das Buch einfach zauberhaft. Die Autorin verwendete eine sehr schöne blumige als auch poetische Sprache. Man hat das Gefühl auf einem Boot zu liegen und sich auf einem Fluss friedlich treiben zu lassen. Genau! So würde ich es beschreiben es ist eine entspannende Gechichte. Und der Inhalt finde ich auch sehr Abwechlsungsreich: Mina ,das Mädchen das auf dem Dachboden zur Melodie einer alten (aber doch Geheimnisvollen) Spieluhr tanzt. Das Mädchen das von den Eltern und dem "Doktor" ,deswegen ,für verrückt erklärt wird. Und eines Tages einen Drehorgelspieler folgt, der das selbe Lied spielt und später sogar bei den Zigeunern landet .... Ein sehr fantasievolles Buch von Lilach Mer. (Ihr erstes Roman) Also auf jeden Fall weiter zu Empfehlen!

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