Lili Hayward

 4.1 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Lili Hayward

Lili Hayward kommt aus dem Süden von London und hat eine Schwäche für alles Verborgene, Verlorene und Historische. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, stöbert sie in Buchläden, beschimpft das Unkraut in ihrem Garten oder beteiligt sich an Urban Gardening Projekten. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten im Südwesten Englands, wo ihnen zwei wunderbare und eigensinnige ehemalige Straßenkatzen Gesellschaft leisten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lili Hayward

Cover des Buches Weihnachten auf Samtpfoten9783492312554

Weihnachten auf Samtpfoten

 (12)
Erschienen am 02.10.2018

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Rezension zu "Weihnachten auf Samtpfoten" von Lili Hayward

Auf Samtpfoten durch die Geschichte
AnasBuchsammlungvor einem Jahr


Inhalt:

Für Jess ist es Zeit aufs Land zu ziehen. Sie lässt ihr Leben in London zurück und mietet , Hals über Kopf, ein Cottage in einem kleinen Örtchen in Cornwall – ohne es überhaupt besichtigt zu haben. Als sie das Haus das erste Mal betritt, trifft sie der Schlag: Es ist völlig dunkel, der Strom funktioniert nicht, es gibt kein heißes Wasser und zu allem Überfluss sind einige der Fenster zerbrochen. Zum Glück gibt es einen großen Kamin, vor den sie sich kuscheln kann. Dort kriegt sie Gesellschaft von Perrin, einer schwarzen Katze, die schon seit einer langen Zeit in dem Cottage lebt. Jeder im Dorf kennt sie und hat großen Respekt vor ihr. Aber das ist nicht das einzig Kuriose an diesem Ort. Schnell muss Jess feststellen, dass es in dem Dorf eine alte Fehde gibt. Und sie dreht sich um ihr neues Cottage.

 

Meinung:

Zuerst muss ich sagen: Der Klappentext ist sehr, sehr fehlleitend. Es geht in der Geschichte knapp nie um Jess‘ Roman und um die Trennung von ihrem Freund schon grad gar nicht. Tatsächlich ist es eine sehr interessante Geschichte von zwei Familien, die schon seit Jahrhunderten das Dorf bewohnen und deren Hass aufeinander tief liegt. Jess gerät nach ihrem Zuzug zwischen die Fronten, ihr Cottage spielt eine große Rolle in dem Streit. Ich fand diese Wendung sehr spannend und habe die Geschichte gerne gelesen. Allerdings gab es auch einige Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Zum Beispiel siezen sich die Charaktere, obwohl sie sich beim Vornamen nennen. Außerdem gibt es immer wieder poetische Absätze, die in kursiv in die Geschichte eingefügt sind. Mich haben sie immer wieder raus gebracht; ich hätte gut und gerne darauf verzichten können. Und zum Schluss finde ich Jess ab und zu etwas zickig, was aber der Geschichte an sich keinen Abbruch tut. Deshalb: vier Sterne, obwohl ich anfangs etwas ganz anderes erwartet habe. J

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S

Rezension zu "Weihnachten auf Samtpfoten" von Lili Hayward

Weihnachten in Cornwall
SandrasLesezeitvor einem Jahr

Bewertung: 4 1/2 von 5 Sternen 

Ein einsam gelegenes Cottage in Cornwall ist das neue Zuhause der Autorin Jessamine, genannt Jess. Sie versucht dort fernab des Londoner Stresses und nach einer unschönen Trennung ihren neuen Roman fertig zu schreiben. Doch hier hat sie die Rechnung ohne einen eigenwilligen Kater, die Dorfbewohner und die magische Atmosphäre der Umgebung gemacht. Zu allem Überfluss trifft sie noch auf zwei, gänzlich unterschiedliche Männer, welche ihre Gefühle deutlich durcheinander bringen... 

"Ein schnurrend-schöner Advent" , so wird das Buch beschrieben - eine sehr gute Zusammenfassung. 

Der perfekte Roman für die Adventszeit! Sehr atmosphärisch, magisch, mystisch und wunderbar. 
Das fünfhundert Jahre alte Cottage, dessen gespeicherte Geschichte, der über Land und Zeit wachende Stein und eine scheinbar allwissende Katze. Diese Elemente erinnern allesamt an ein keltisches Märchen. 
Die Dorfgemeinschaft, welche sich wie eine große Familie gebärdet und all ihre Bräuche fand ich sehr schön beschrieben. 
Insgesamt erinnert mich der Roman im Großen und Ganzen an Charles Dicken's "Weihnachtsgeschichte". 
Es hätte mich an diese Stelle nur gefreut, wenn der Leser ein bisschen mehr zu den Geschichten der Vergangenheit, erfahren hätte. 
Die amourösen Ver- und Entwicklungen von Jess haben mir sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr zart, büßt jedoch dadurch keineswegs an Schönheit ein. 

Fazit: Ein wunderschöner, atmosphärischer, poetischer Roman für die Weihnachtszeit, jedoch auch ebenfalls perfekt für kalte und lange Winterabende!

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Rezension zu "Weihnachten auf Samtpfoten" von Lili Hayward

Sympathische Story nicht nur für Katzenfreunde
Lesegenussvor einem Jahr

Fernab von London hat sich die Schriftstellerin Jessamine Pike, kurz Jess genannt, ein Cottage gemietet. Es lag in der Nähe des kleinen Ortes Lanford. Sie brauchte Abstand, Ruhe, zum einen um ihren Roman endlich fertig zu schreiben, und auch die Trennung von ihrem Freund zu verarbeiten. Allerdings hatte sie das Haus vorher nicht wirklich gesehen. Es gab einen kleinen Zwischenfall bei der ortsansässigen Maklerin, dass sie den Vertrag sofort unterschrieb.
…  Scavel-an-gow, alles Augenwischerei", … Ich kenne das Haus. Sie hält da keine Nacht durch."
Zitat S. 9 (auszugsweise)
Hinzu kam, dass die verstorbene Thomasina Roscarrow verfügt hatte, dass es solange als Wohnsitz vermietet werden sollte, wie dort eine Katze leben würde. Sie wollte erst die Katze als Erbin einsetzen, aber das ging nicht .Solange sich auf Enysyule eine Katze aufhielt, durfte keine Veräußerung stattfinden. Und so war es der ausdrückliche Wunsch der Verstorbenen gewesen, dass, wer auch immer das Haus mietet, sich auch um die Katze kümmern musste.
Enysyule, schon der Name lässt aufhorchen.
Was Jess nicht erwartet hatte, war der wirklich schlechte Zustand des Cottages. Kein Strom, keine Heizung, kein WLAN und alles ziemlich verstaubt. Doch wozu braucht man das, wenn man in so einem wunderbaren, scheinbar verwunschenen Tal wohnt, deren geheimnisvoller Zauber über allem schwebt. Und dann war da ja noch Perrin, eine alte, weise Katze. Aber das erfährt der Leser erst im Laufe der Handlung.
Dass ihre Anwesenheit im Dorf für Aufsehen gesorgt hat, sogar Wetten abgeschlossen wurden, wie lange Jess bleibt, bringt sie nicht von ihrem Plan ab, hier zu bleiben. Und dann immer diese angedeuteten Sätze der Bewohner. Wie auch dieser sehr, sehr alte Streit zwischen zwei Familien, wem Enysyule nun wirklich gehört. Doch Jess genießt es, die Landschaft und das Tal zu erkunden. Doch irgendwie zieht es sie immer wieder an einen Platz, an den Perranstone.

… mit einem Fuß in der Gegenwart und dem anderen auf der Schwelle zum Tal von Enysyule, wo die Zeit nicht fließend ist, sondern sich sammelt und die alte in die neue dringt …
Zitat S. 37 (auszugsweise)
Diese Begegnungen mit dem Perranstone bringen das Vergangene zurück. Und wo manches Mal weiß Jess nicht, was war wirklich gewesen.

Lili Haywards 256 Seiten umfassender Roman erzählt eine wundersame Geschichte, die nicht nur den Katzenfan anspricht, sondern auch Erwachsene, die sich auf eine Mischung von Magie und Fantasie einlassen.
Die Autorin schreibt so, dass man regelrecht in der Handlung eintaucht und es so gar nicht aus der Hand legen mag. Hauptsächlich spielt es in der Gegenwart zur Winterzeit. Der Erzählstil der Autorin hat mir gefallen. Durch den Sichtwechsel zum vergangenen, der sich gut sichtbar abhebt, sehr angenehm für den Leser.
Die Handlung empfand ich als gut durchstrukturiert. Ebenso sind die Handlungsorte mit viel Liebe beschrieben, so dass man sich alles gut bildlich vorstellen konnte.
Ein absoluter Hingucker ist das Cover. Es ist einfach nur traumhaft schön! Wer kann schon den Blick davon wenden, bzw vielmehr möchte man die Gedanken der Katze wissen, die dem Leser ja den Rücken zukehrt. Im Hintergrund die festlich leuchtende Dekoration.
Geheimnisvoll und mystisch, ein absoluter Wohlfühlroman, den ich zur Weihnachtszeit gelesen habe. Es gibt dir Zeit zum Abschalten vom Alltag, Luft holen. Der Roman mag genau richtig für diese Zeit sein, aber kann genauso zu jedem anderen Zeitpunkt der Winterzeit gelesen werden.

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