Lili Peloquin The Innocents - Bittersüße Küsse

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Inhaltsangabe zu „The Innocents - Bittersüße Küsse“ von Lili Peloquin

Seit ihre Mutter reich geheiratet hat, gehören die Schwestern Alice und Charlie zur High Society von Serenity Point. Aber schon bald stößt Alice auf gut gehütete Geheimnisse und ein Netz aus Lügen und Intrigen. Zu allem Überfluss sieht Alice ihrer Stiefschwester Camilla, die angeblich Selbstmord begangen hat, zum Verwechseln ähnlich. Nach und nach beginnt Alice, an der offiziellen Version der Ereignisse zu zweifeln …

Überzeugender, geheimnisvoller Titel. Eine Geschichte mit Potenzial, aber langweilig geschrieben.

— Malka
Malka

Ganz nett für zwischendurch. Allerdings fehlt ein wenig Spannung. Immer wenn etwas aufgebaut wurde, wurde es fast sofort wieder zerstört.

— AhernRowlingAusten
AhernRowlingAusten

Der Stoff aus dem Serien gemacht sind - aber die Story ist leider vorhersehbar und das ganze Geheimnis um Camilla leider nicht spektakulär

— Miia
Miia

Ein kleines, feines Buch voller Geheimnisse und kribbeliger Stimmung.

— lex-books
lex-books

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  • Ein Buch mit voll Potenzial

    The Innocents - Bittersüße Küsse
    Malka

    Malka

    04. June 2017 um 15:39

    Schreibstil: Die Autorin verwendet einen klaren und verständlichen Schreibstil ohne Fremdwörter. Jedoch benutzt sie lange Sätze, so dass diese fast zu lang sind. Auch verwendet sie viele Verben und Adjektive mit denen man sich in die Situation bildlich sehr gut hinein versetzen kann. Handlung: Es geht um eine dreiköpfige Familie die gerade in eine neue Stadt gezogen ist ( einer Mutter und Ihre zwei Töchter ). Die Mutter trifft ihre Liebe des Lebens wieder und zieht mit ihren beiden Töchtern und ihren neuen Mann zusammen. Die eine Tochter Alice interessiert sich sehr für die Vergangenheit des neuen Mannes und erfährt, dass der eine Tochter namens Camilla hat, welche Alice wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Auch erfährt Alice, dass Camilla tot ist und sich angeblich selbst umgebracht hat und mit ihren Freunden in der Vergangenheit ein falsches Spiel spielte. Zum Ende hin deckt Alice ein dunkles Geheimnis auf, welches die tote Camilla, ihre Schwester Charlie, die Mutter und den neuen Mann Richard betrifft. Eigene Meinung: Zum Teil habe ich dieses Buch verschlungen. Obwohl ich finde, dass diese Buch größtenteils langweilig geschrieben ist, konnte ich doch nicht davon ablassen. In irgendeiner Weise hat die Autorin es geschafft, den Leser gefangen zu nehmen und in den Bann zu ziehen mit ihrer Geschichte. Doch, um auf den Teil zu stoßen muss man bis kurz vor dem Ende des Buches warten. Allerdings um den spannenden Teil zu verstehen, muss man auch erst den "langweiligen" Teil lesen. Trotz seiner Schwächen hat das Buch potenzial was mich zu der Entscheidung gebracht hat, dass ich auch den zweiten und den dritten Teil lesen werde und das mit Freude. Fazit: Das Buch kann ich weiter empfehlen. Als Tipp kann ich sagen, lasst euch von dem langweiligen Teil nicht abschrecken und habt Geduld. Es lohnt sich. ;) !!!!!!!!!!!!! ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) 

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  • Zu viel gewollt und dabei zu viel vergessen...

    The Innocents - Bittersüße Küsse
    AhernRowlingAusten

    AhernRowlingAusten

    22. January 2017 um 13:51

    Ich bin ein großer Fan der Serie Pretty Little Liars und ich muss sagen, dass mich das Buch auf den ersten Blick genau daran erinnert hat. Hübsche Gesichter und das Wort ‚unschuldig‘ auf dem Cover, ein Netz aus Lügen und Intrigen in der Buchbeschreibung. Klingt doch eigentlich ganz vielversprechend, oder? Doch leider schöpft diese Geschichte das Potenzial, das in ihr steckt, nicht aus.Der erste Band der Innocents-Reihe nimmt uns mit nach Serenity Point und führt uns dort gemeinsam mit Alice und Charlie in die gehobene Gesellschaft ein. Ob Serenity Point tatsächlich existiert ist schwer zu sagen. Es gibt tatsächlich ein Ferienresort, das so heißt und auch ähnlich wie der Ort im Buch gelegen ist – nämlich direkt am Wasser in einer malerischen Gegend. In Serentiy Point ist jedoch nicht alles Gold, was glänzt, denn jedes Mitglied der exklusiven Gesellschaft hat dort etwas zu verbergen. Perfekte Voraussetzungen für dreckige Geheimnisse, die ans Licht gelockt werden wollen. Doch leider hat sich die Autorin etwas verzettelt.Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt – Charlie und Alice. Zwei Dinge haben mich jedoch sehr daran gestört: Zum einen finde ich es nicht gut, dass es nicht gekennzeichnet war, wer nun erzählt. Das musste man als Leser immer selbst herausfinden, was den Lesefluss stört. Zum anderen empfinde ich Charlies Persepektive als überflüssig – zumindest im ersten Band. Ich weiß nicht, wie wichtig sie für die nächsten Bücher wird, aber in diesem Buch hatte sie für mich überhaupt nichts Interessantes zu erzählen.Ich musste also alle meine Hoffnungen auf Alice setzen, doch auch die enttäuschte mich immer wieder. Sie ist schließlich die Person, die die Nachforschungen anstellt und diese ganze glitzernde Gesellschaft hinterfragt, aber leider zerstört die Autorin immer jegliche Spannung. Nach jedem Abschnitt, in dem ich dachte Jetzt geht es los! Endlich hat Alice eine heiße Spur schafft es die Autorin, diese Entdeckungen als langweilig dastehen zu lassen. Alice zweifelt andauernd an sich selbst und ihren Enthüllungen und schmeißt dann alles wieder hin. Dadurch konnte gar kein Spannungsbogen aufgebaut werden. Mir hat es gefehlt, dass Alice sich mal richtig in die Sache reinhängt und Interesse zeigt.Wie ich schon sagte, hat die Geschichte Potenzial. Sie ist nur leider nicht gut durchdacht. Die Autorin möchte so viel erzählen und jedem ein schlimmes Geheimnis andichten. Dadurch verliert die Story ihren roten Faden und es geht plötzlich gar nicht mehr hauptsächlich um Alice und das Geheimnis ihrer toten Stiefschwester. Meiner Meinung nach hätte man die Passagen von Charlie streichen können und den Platz dafür nutzen müssen, die Geschichte tiefgründiger werden zu lassen.

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  • Der Stoff aus dem Serien gemacht sind

    The Innocents - Bittersüße Küsse
    Miia

    Miia

    04. January 2017 um 20:53

    Achtung! 1. Teil einer Reihe! Inhalt: Seit ihre Mutter reich geheiratet hat, gehören die Schwestern Alice und Charlie zur High Society von Serenity Point. Aber schon bald stößt Alice auf gut gehütete Geheimnisse und ein Netz aus Lügen und Intrigen. Zu allem Überfluss sieht Alice ihrer Stiefschwester Camilla, die angeblich Selbstmord begangen hat, zum Verwechseln ähnlich. Nach und nach beginnt Alice, an der offiziellen Version der Ereignisse zu zweifeln … Meine Meinung:  Mal wieder ein perfektes Buch für Fans von Serien wie Gossip Girl oder Pretty Little Liars. Hier haben wir mal wieder eine Geschichte, die perfekt als Serie geeignet wäre und die ich mir persönlich auch sehr gerne anschauen würde. Bei sowas mag ich Liebe, Lügen, Intrigen und Eifersucht einfach sehr gerne :D Daher hat mir die Geschichte von Beginn an einfach sehr zugesagt. Alice und Charlie gelangen durch die neue Heirat der Mutter in die High Society von Serenity Point und lernen natürlich neue Leute kennen. Dabei geht es - wie soll es auch anders sein - um Freundschaft, aber auch um die allseits bekannte Teenie-Liebe. Aber es gibt natürlich auch ein großes Geheimnis. Die Tochter ihres neuen Stiefvaters hat sich umgebracht - die Frage ist nur "Warum bringt sich ein Mädchen um, das doch alles hat?". Alice geht dieser Frage nach und macht sich auf der Suche nach der Wahrheit - Charlie dagegen hat ganz andere Sachen zu tun und begibt sich vorallem in ganz andere Gesellschaft als ihre Schwester. Wir erleben die Geschichte also mal aus Charlies, mal aus Alices Sicht. Das ist eigentlich gut gelungen, weil wir somit beide Mädels gut kennen lernen und auch besser verstehen, warum sie handeln, wie sie handeln. Mir hat da nur nicht gefallen, dass die Sicht manchmal von einem Abschnitt zum nächsten wechselte. Das hat den Lesefluss gestoppt und war manchmal auch ziemlich verwirrend. Da die Mädels unterschiedliche Sachen unternehmen und auch unterschiedliche Dinge in Erfahrung bringen wollen, sind wir mit den beiden viel auf der Suche nach der Wahrheit hinter all den Geheimnissen. Die Geschichte fesselt einen daher natürlich, weil man unbedingt wissen möchte, was sich denn jetzt nun hinter Camillas Tod verbirgt. Leider ist die erste Auflösung in Band 1 alles andere als spektakulär. Das erste "große" Geheimnis ist meiner Meinung nach extrem vorhersehbar und absolut nicht überraschend. Besonders "schlimm" finde ich dabei übrigens, dass Alice schon im Prolog Camilla als "den bösen Geist" darstellt, der ihr ganzes Leben zerstört und alles durcheinander bringt. Ich habe das ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, denn Alice ist eigentlich selbst Schuld, dass es so weit kommt. Sie beschäftigt sich nur mit Camilla, versucht mit Biegen und Brechen hinter das Geheimnis zu kommen und beschwert sich dann, dass Camilla ihr Leben verändert? Dann lass das ganze doch einfach ruhen, Mädel! Das war so ein Punkt, den ich persönlich extrem überdramatisch und irgendwie sehr pubertär wahrgenommen habe. Das hat bei mir gerade am Ende ein bittersüßes Gefühl hinterlassen (wie der Titel ja schon verspricht). Eigentlich ist die Geschichte nämlich wirklich angenehm und enthält eben viele Faktoren, die ich in solchen Büchern wirklich mag. Die Auflösung und vorallem Alice Begründung finde ich aber wirklich sehr merkwürdig und ist mir einfach zu wenig. Dazu kommt einfach, dass der Prolog dadurch einfach ein viel größeres Geheimnis verspricht und das Ende für den Leser dann ziemlich fad rüber kommt. Ich glaube deshalb auch, dass eine TV-Serie hier nochmal mehr rauskitzeln könnte, weil diese ja zwangsläufig mehr Facetten und mehr Wendungen einbauen müsste :D Das hätte der Geschichte echt ganz gut getan.Dennoch werde ich mir die nächsten Bände besorgen, weil immer noch nicht aufgedeckt wurde, warum Camilla sich denn nun letztendlich umgebracht hat - denn ich glaube da steckt noch einiges mehr dahinter :)  Fazit:  Für Fans von Serien wie Gossip Girl sicherlich eine schöne, aber kurzweilige Lektüre. Mir hat gefallen, dass die Schwestern auf die Suche nach unterschiedlichen Wahrheiten gehen und dabei viel über sich selbst lernen. Negativ ist mir aufgestoßen, dass das "große Geheimnis" durch den Prolog sehr hoch gepusht wurde und dabei sehr unspektakulär war. Gerade die Darstellung von Camilla als "böser Geist" ist mir irgendwie zu überdramatisch. Ich lande daher bei soliden 3 Sternen, hab aber Lust auf die nächsten Bände, weil definitiv noch nicht alle Geheimnisse aufgedeckt sind :) 

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  • Etwas langatmig

    The Innocents - Bittersüße Küsse
    Lyreen

    Lyreen

    29. November 2016 um 08:04

    Buchinfo:Titel: The Innocents - Bittersüße KüsseAutor: Lili PeloquinSeiten: 320Buchart : TBVerlag: RavensburgerBestellcode: 978-3473584994Erhältlich : 06 / 2016Kosten : € 9,99Alter: ab 14Buchrichtung: JugendbuchVorgängerbände: -Folgebände: The Innocents, Band 2: Verhängnisvolle IntrigenThe Innocents, Band 3: Verführerische LügenVerfilmung: -Inhalt:Seit ihre Mutter reich geheiratet hat, gehören die Schwestern Alice und Charlie zur High Society von Serenity Point. Aber schon bald stößt Alice auf gut gehütete Geheimnisse und ein Netz aus Lügen und Intrigen. Zu allem Überfluss sieht Alice ihrer Stiefschwester Camilla, die angeblich Selbstmord begangen hat, zum Verwechseln ähnlich. Nach und nach beginnt Alice, an der offiziellen Version der Ereignisse zu zweifeln …Meine Meinung:Ein Hype den ich nicht so nachvollziehen kann.Ich habe von vielen gehört das das Buch ja sooo toll sein soll und hab es dann einfach mitgenommen .Um wem geht es ? Um Alice die mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zu deren neuen Mann zieht. Eine Glitzerwelt die Alice fremd ist. Alle sind anders, einebildet und sie halt nicht. Carlie ihre Schwester kann sich schnell anfreunden mit den Jugendlichen, aber alle schauen Alice so komisch an als wäre sie ein Geist. Es kommt dann raus das Richard ihr neuer Stiefvater seine Tochter verloren hat , angeblich bei einen Autounfall und das sie Alice fast bis aufs Haar gleicht. Nach und nach stolpert aber Alice auf viele Wiedersprüche und macht sich auf die Suche was wirklich mit der Tochter passiert und deckt etwas ganz unerwartete auf.Ja ein Mädchen wird zur Detektivin, wer solche Geschichten kennt erliest sehr schnell was das auch so tolle Geheimmiss ist . Ich hab es bei nichtmal der Hälfte gewusst und das war schlimm. Eine Geschichte die so geschrieben ist das man es weiß oder erahnen kann mag ich nicht wirklich.Gut es ist ein Jugendbuch also lassen wir es daher so im Raume stehen. Es gibt glaub 3 Teile, die anderen zwei dürfen im Laden bleiben. Mich hat es nicht so gepackt.Warum 3 Sterne. Das Cover ist nunmal toll, alle 3 Teile ergeben ein Riesen Bild.Die Orte waren auch ziemlich gut beschrieben und auch der Schreibstil ist io.Pluspunkte:- Die Orte werden einen sehr nahe gebracht.- Ich mag Charlie die war wenigstens nicht so steifMinuspunkte:- Man erahnt schnell den Ausgang der GeschichteCover:- Alle drei Teile ergeben ein großes Bild, genial

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  • Lug und Trug in der Oberschicht - Kein Muss, aber defintiv keine Zeitverschwendung

    The Innocents - Bittersüße Küsse
    lex-books

    lex-books

    06. September 2016 um 15:43

    "The Innocents - Bittersüße Küsse" ist der Auftaktband zu einer Trilogie, der mit neuem Cover und unter neuem Namen innerhalb eines Jahres bereits zum zweiten Mal von Ravensburger veröffentlicht wurde (2015 hieß das Buch noch "Sweet Lies"). Obwohl ich kein reiner Coverkäufer bin (so schön die manchmal auch sein mögen), war in diesem Fall tatsächlich der Buchumschlag ausschlaggebend für mein Interesse. Schaut Euch am besten alle drei Titel im Netz an, dann wisst Ihr, was ich meine. Erst wenn man die Teile am Ende nebeneinanderlegt, ergibt sich (die Lustigen Taschenbücher lassen grüßen!) ein komplettes Bild. Immer wieder eine schöne Idee, wie ich finde! Einmal abgesehen von der vordergründigen Handlung, hängt über der Geschichte eine sommerlich-träge Stimmung mit der unterschwelligen Ahnung eines heraufziehenden Gewitters, die mich ziemlich schnell, ziemlich kribbelig gemacht hat! Gleich im Prolog werden wir Zeuge, wie sich die Schwestern Alice und Charlie streiten und Charlie heftig hervorstößt: „Du bist doch bloß eifersüchtig, weil ich hierher gehöre und du nicht.“ In einem Rückblick erfährt der Leser dann, wie es zu diesem Streit gekommen ist. Alles beginnt – augenscheinlich – mit der Ankunft von Alice und Charlie im Nobelbadeort Serenity Point. Die Schwestern sollen den Sommer hier verbringen, weil ihre Mutter in die High Society eingeheiratet hat. Unter der glatten Fassade ihres neuen Zuhauses liegt jedoch etwas Dunkles, das spürt vor allem Alice. Richard, der neue Mann an der Seite ihrer Mutter ist ein undurchschaubarer Charakter, dessen erste Frau an Krebs gestorben ist und dessen Tochter Camilla kurz danach bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Seltsam nur, dass nirgendwo in Richards Landsitz Bilder der beiden hängen, der Geist von Camilla aber dennoch so präsent ist, als sei das Mädchen immer noch am Leben. "The Innocents - Bittersüße Küsse" beherbergt Motive der Gothic Novel und spielt mit der Vorstellung des Übersinnlichen, ohne diese Ansätze ernsthaft zu verfolgen. Lili Peloquins Augenmerk kreist um Alice und Charlie, die gegensätzlich auf die neue Umgebung reagieren. Während Alice sich weigert sich von der Elite assimilieren zu lassen, ist die extrovertierte Charlie heftig bemüht, Anschluss zu finden, trifft dabei aber nicht unbedingt die beste Wahl: Mit enfant terrible Jude und dessen hochnäsiger Cousine Cybill hat sie sich ebenso kapriziöse wie sündige neue Freunde ausgesucht.                            Alice hingegen findet Interesse an dem stillen Tommy, der frühere Freund der toten Camilla, der einsam und irgendwie entrückt wirkt. So nimmt der Sommer in Serenity Point für die Schwestern einen unterschiedlichen Verlauf. Während Alice viel über die Vergangenheit ihrer neuen Familie grübelt und schließlich heimlich Nachforschungen anstellt, hat sich Charlie zum Ziel gesetzt, Jude einzufangen, der ihr mehr unter die Haut geht, als sie zugeben möchte. Beide Handlungsstränge laufen anfangs noch wenig durchschaubar nebeneinander her, bewegen sich aber immer wieder aufeinander zu. Zunehmend deutlicher wird, dass die Gegenwart nicht ohne Kenntnis der Vergangenheit verstanden werden kann. So ist es vor allem Alice, die nach und nach mehr Licht ins Dunkel bringt und einigen gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur kommt. Das Buch entpuppte sich für mich als echter Pageturner. Dieses Maß an Spannung hatte ich nach dem Lesen des Klappentextes nicht erwartet. Der altmodische Charme, ein Hauch Herrenhausgrusel, das sture Schweigen aller Beteiligten und das Wissen um einen Haufen Lügen ergaben zusammen eine ziemlich sogentwickelnde Mischung. Die Beschreibungen der Autorin sind stimmungsvoll, realistisch und erzeugen ständig Bilder im Kopf. Auch die Hauptfiguren Alice und Charlie sind gut gezeichnet, obwohl die Perspektiven teilweise etwas abrupt wechseln und ineinander laufen, was mich vermutlich auch deshalb störte, weil ich im Grunde lieber bei Alice verweilt wäre, die ich sehr mochte. Sie schaut von Beginn an genau hin und lässt sich nicht blenden. Ihre Hartnäckigkeit in Bezug auf die Geheimnisse der Vergangenheit hat mir gut gefallen und auch die Art und Weise, wie sie sich durchsetzt, ohne dabei gleich alles um sich herum in Trümmer zu legen.  Zu Charlie hatte ich ein zwiespältiges Verhältnis. Obgleich sie der rebellische Part der Schwestern ist, spielt sie ihre Stärke häufig nur, während sie in Wahrheit alles daran setzt, akzeptiert zu werden und im Mittelpunkt zu stehen. Ihre Fixiertheit auf den unangenehmen Jude konnte ich schon gar nicht nachvollziehen. Aber die Autorin lässt genügend Raum für eine Entwicklung der Figuren. Die Charaktere Tommy, Jude, Cybill und Stiefvater Richard sind leider etwas vage, sollen es aber wohl auch sein. Ob Tommy so nett ist, wie es den Anschein macht, bleibt abzuwarten; ob Jude der Bad Boy ist, der er vorgibt zu sein … auch hier könnte es Überraschungen geben.  Lili Peloquin bewahrt ihre Geheimnisse gut und gibt nur langsam Antworten. Das erklärt vielleicht auch, warum der romantische Anteil der Geschichte etwas unausgegoren wirkt – zwischen den Paaren türmt sich meterhoch die Vergangenheit auf, die wohl weiter entschlüsselt werden muss, bevor sich die Gegenwart aus dem seltsamen Gefühl des Stillstands befreien kann, das den Sommer in Serenity Point überlagert.  Eine erste große Enthüllung gibt es bereits gegen Ende dieses ersten Bandes – es ist eine Wendung (Applaus, Applaus, gut gemacht!), die ich so nicht vorausgesehen habe, obwohl sie rückblickend völlig logisch erscheint. "The Innocents" ist nicht unbedingt eine Serie, von der ich sagen würde: Lest sie, sonst habt Ihr umsonst gelebt! Aber Fans von Gossip Girl, Pretty Little Liars und atmosphärischen Mysterygeschichten könnten ihre Freude daran haben.  Um herauszufinden, ob die Geschichte etwas für Euch ist, schaut einfach mal rein. Vielleicht stellt Ihr überrascht fest, dass Ihr immer mehr und mehr wissen wollt - genau wie ich. Ich bin nämlich sehr neugierig, wie es mit Alice und Charlie weitergeht. Lange muss ich auf Antworten übrigens nicht warten. Der zweite Teil ist bereits erhältlich!

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