Lili St Crow Nameless

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Inhaltsangabe zu „Nameless“ von Lili St Crow

Eine sehr freie Interpretation von 'Schneewittchen. Komplexer Weltaufbau, die Spannung hält bis zum Schluss. Trotzdem fehlt etwas.

— Monkberg
Monkberg

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  • Schneewittchen sehr, sehr anders erzählt

    Nameless
    Monkberg

    Monkberg

    18. March 2015 um 15:31

    Wie der Titel bereits verrät: Die Vorlage für Nameless von Lili St. Crow ist das Märchen der Brüder Grimm. Motive daraus - und auch solche aus anderen Erzählungen der bekannten Sammlung leuchten im Verlauf der Handlung auch immer wieder auf. So wird die Heimnatstadt der Heldin Cami von den Sieben beherrscht, und ihre beiden besten Freundinnen sind Ruby, deren Haar feuerrot ist - ihre magiemächtige Großmutter lebt in einem Haus im Wald - und Ellie Sinder, die schwer unter ihrer Stiefmutter leidet (lieber Leser, Du ahnst etwas ...) Ich verrate auch gleich hier und jetzt, dass Nameless Teil 1 einer Trilogie ist, deren weitere Bände Wayfarer und Kin natürlich die beiden anderen Märchen thematisieren. Damit hören die Gemeinsamkeiten mit den Vorlagen der Grimms aber auf. Die Autorin entwirft eine dicht gepackte Anderswelt, in der ein Magie-Ausbruch kurz nach dem 1. Weltkrieg dazu geführt hat, dass mächtige Vampir-Clans die Stadt beherrschen, und Menschen mit Magie eine Elite bilden. Cami, St. Crows junge Heldin gehört nicht dazu, und doch dazu. Sie wurde als Sechsjährige unklarer Herkunft vom Oberhaupt des mächtigstens Clans der Sieben verletzt im Schnee gefunden, und praktisch adoptiert. Mit diesem Auftakt nimmt, klischeehaft ausgedrückt, das Unheil seinen Lauf. Cami hat durch das Ereignis, das sie in die Winternacht hinaustrieb, die Sprache verloren, und kann sich auch 10 Jahre danach nur heftig stotternd mitteilen. Der Leser nimmt auf diese Weise starken Anteil an ihrer Innenwelt ... und das tut dem Roman nur in Grenzen gut. Wir erfahren nur innerhalb dieser Beschränkung, aus Camis naturgemäß eingeeengter Sicht, was in ihrer Welt geschieht. Sie hat keine Chance, beziehungsweise diese wird ihr verweigert, alle Hintergründe des Handelns ihres Pflegevaters zu erfahren. Und damit tappt auch der Leser im Dunkeln. Es macht zwar alles im Nachhinein Sinn, sobald man das Buch zuende gelesen hat, ist dem (erfahrenen) Fantasyleser ziemlich klar, wie alles so kommen musste, wie es kam. Trotzdem bleiben Lücken, Stellen, an denen St. Crows Welt nur dünn gewebt ist. Man würde über die eine oder andere Figur gern mehr erfahren, und die Lösung, wie Cami zuletzt ihren Platz im Leben findet, wirkt bei aller Liebe reichlich mit Gewalt aufgepropft. So hat mich das Ende zwar nicht ratlos zurückgelassen, aber doch unbefriedigt. Nameless hätte das Zeug gehabt, ein großartiger Roman zu werden. Geworden ist er es nicht.

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