Strange Angels - Verflucht

von Lili St. Crow 
4,0 Sterne bei157 Bewertungen
Strange Angels - Verflucht
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (114):
HermineGranger4s avatar

Spannend und empfehlenswert!

Kritisch (10):

Schade, ich hatte mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft. Das war leider nichts.

Alle 157 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Strange Angels - Verflucht"

Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. »Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann.« Aber wer würde mir das schon glauben? Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet – und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426283455
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:379 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:25.03.2011

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne50
  • 4 Sterne64
  • 3 Sterne33
  • 2 Sterne8
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    S
    Stern86schnuppevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Idee- schlechte Umsetzung
    Tolle Idee- schlechte Umsetzung

    Leider habe ich mir von dem Buch und der Thematik deutlich mehr versprochen.  Eigentlich liebe ich Bücher, die von Werwölfen, Vampiren und co. handeln. Doch von diesem bin ich leider sehr enttäuscht und nun auch nur noch halb so traurig, dass der 3. Teil nicht auf Deutsch erschienen ist.
    Die Protagonistin, Dru, ist noch ein Teenager. Jedoch geht sie seit Jahren mit ihrem Vater auf die Jagt nach den Monstern der Nacht, die aus der Echtwelt stammen. Nach seinem plötzlichen Tod und wieder auftauchen als Zombie muss sie ihn selbst ein zweites mal töten und das auch noch im eigenen Wohnzimmer. Sicher mag dies eine traumatische Erfahrung, besonders für einen Teenager sein. Doch als sie nun plötzlich auf sich gestellt ist, verhält sie sich völlig unlogisch und schlimmer, als jemand, der zuvor nie etwas mit der Echtwelt zutun hatte.  Selbst ihr Retter in der Not, der versehentlich zu einem Loup Garou gemacht wird, verhält sich schlauer, als Dru.
    Zu dem holprigen Schreibstil und den unzähligen unnützen Gedankengängen von Dru, wird plötzlich noch ein riesen Geheimnis um ihre Person gemacht, welches an der Stelle der Geschichte mehr als nur unpassend wirkt. Besonders, da ihr zweiter Retter in die Not, Dru scheinbar auch noch als Köder benutz und statt sie zu retten, den Bösen direkt an die Haustür liefert und sie ohne nachzudenken hinein läuft und  sich als "Fastfood" zur Verfügung stellt, obwohl sie es als Jägerin oder bisherige Jäger Gehilfin doch besser wissen sollte.


    Ich habe mir von dem Buch deutlich mehr versprochen. Die Story hat sehr viel Potenzial. Leider ist die Umsetzung nicht besonders gut gelungen.  

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich empfand das Buch als sehr düster und manchmal verwirrend - nicht so ganz mein Geschmack
    Die Echtwelt kommt über Dru

    Flieh aus der Stadt! Verschwinde von hier, schnellstens!

    Strange Angels Band 1

    Dru Anderson ist es gewohnt Städte zu wechseln und nächtelang auf ihren Vater zu warten, immer geplagt von dem Gedanken, ob er von seiner Jagd nach dem Übernatürlichen wieder lebend zurückkommt. Als der schlimmste Fall eintritt und er als Zombie bei ihr wieder auftaucht, sieht sie sich gezwungen, ihn zu erschießen. Damit nicht genug steht sie nun alleine da und weiß nicht, was sie tun soll. Als ihr ein Junge aus der Schule hilft, glaubt sie es ginge nur um einen Schlafplatz – doch dann tauchen Wesen auf, die sie verfolgen und sie und Graves sind in Gefahr.


    Schon von Beginn an hatte ich so meine Probleme mit Dru. Durch den Drill ihres Vaters, das ständige Herumziehen und die Ängste, die sie täglich aussteht, waren ihre Gedankengänge sehr fatalistisch und erschienen oftmals hoffnungslos. Auch ihre Eindrücke von anderen blieben im ersten Moment sehr negativ. So ließ sie bei ihrer ersten Begegnung mit Graves innerlich kein gutes Haar an ihm. Dass das Erschießen des eigenen Vaters – Zombie hin oder her – nicht zur Besserung der Grundstimmung beigetragen hat, kann man sich denken. Sympathischer wurde sie mir erst, als sie in Gegenwart von Graves ein bisschen aufgetaut ist.

    Das erste Auftauchen von Wesen aus der hier so genannten „Echtwelt“ war der Zombie, danach folgte ein brennender Hund und Werwölfe. Obwohl einige dieser Wesen mir durchaus bekannt waren empfand ich die Echtwelt und die Mittel der Jäger (zu denen auch ihr Vater zählte) als mitunter skurril.

    Dru steht in vielen Szenen unter Schock, ist müde, verletzt oder weiß einfach nicht weiter. Da sie als Erzählerin fungiert hat das das Lesen nicht unbedingt Vereinfacht, im Gegenteil für mich sehr mühsam gemacht. Ich hätte gerne die Zusammenhänge verstanden und nützliche Informationen zur Echtwelt oder zur drohenden Gefahr bekommen. Diese blieben aber aus, da sie Dru auch nicht bekannt sind. So empfand ich manches als verwirrend.

    Fazit: Die Geschichte war von Beginn von einer düsteren Stimmung geprägt. Die Bedrohung die sich einstellt und die zur Folge hat, dass Dru niemanden so richtig vertraut, eigentlich noch um all ihre Verluste trauert und sehr schnell Waffen zückt, hat nicht zu einer besseren Stimmung geführt. Dadurch hat mir die Geschichte nicht so ganz gefallen.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    secretworldofbookss avatar
    secretworldofbooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Handlung,freue mich auf Teil 2!
    Rezension "Strange Angels - Verflucht" von Lili St. Crow

    Deckblatt:


    Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. »Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann.« Aber wer würde mir das schon glauben? Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet – und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was?



    Inhalt:


    Dru fängt mal wieder von vorn an, in einer neuen Stadt und Schule.
    Dort braucht sie sich nicht sonderlich anstrengen oder sich um neue Freunde bemühen. Es ist ja eh nicht für ewig. Denn ihr Vater geht einen gefährlichen Job nach und wenn es mal wieder zu heiß wird, werden die Koffer gepackt. Nur läuft es diesmal ganz anders wie geplant. In ihrem Kurs sitzt der Außenseiter Grave und dieser will sie kennen lernen. Zu ihrem Glück. Denn als Drus Vater als Zombie verwandelt nach Hause kommt und sie ihn deshalb töten muß, ist Grave als Einziger für sie da. Er gibt ihr Schutz und Trost. Dru erfährt das er sich auch alleine durchschlägt und fängt an, ihn zu mögen. Leider währt dieses Gefühl nicht lange. Da Grave bei einen unerwarteten Werwolfangriff gebissen wird. Dru sieht Graves Wandlung mit Schrecken. Da sie nun beide zur Echtwelt gehören, kämpfen sie zusammen so gut wie es geht gegen die dunklen Kreaturen.


    Meinung:


    Die Handlung hat mich sehr in den Bann gezogen. Am Anfang dacht ich: "Na toll, wieder eine Teenie-College-Schnulze".,aber dann wurde es ziemlich spannend und ich bewundere Dru darin, wie sie mit ihrer stark schlechten Lebenslage so klar kommt und für ihre Familie weiterkämpft. Ist schon an manchen Buchstellen ziemlich heftig, wie ihr zugespielt wird. Die Art und Weise der Personenbeschreibung hat mir sehr gut gefallen.Ich werde mir auch noch den zweiten Teil "Verraten" besorgen.

    Kommentare: 2
    145
    Teilen
    LenaMis avatar
    LenaMivor 4 Jahren
    Verflucht

    Verflucht ist mit Abstand eins der außergewöhnlichsten Büchern, die ich bisher gelesen habe. 
    Lili St. Crow entwirft eine einzigartige Protagonistin - sie ist weder sonderlich hübsch, ordentlich oder lieb - stattdessen ist sie geprägt durch das, was sie durchmachen musste. Ihr Leben wurde von vielen Verlusten erschüttert, sie hat Dinge gesehen, die sich andere nicht mal in ihren schlimmsten Albträumen vorstellen können. Und genau so wird sie beschrieben. Trotz allem ist sie geradlinig und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen, auch wenn es bei Weitem nicht leicht ist.
    Insgesamt sind sämtliche Charaktere in Verflucht sehr originell beschrieben.
    Was den Schreibstil angeht, besticht das Buch durch sehr authentische Beschreibungen. Wie kaum jemand anderes gelingt es St. Crow, die Erlebnisse Drus zu zu beschreiben, dass man sich wirklich vorstellen kann, dass genau das passiert ist, was in der Story geschieht.
    Einziges Manko ist, dass mir die Stimmung zwischenzeitlich etwas zu negativ war, Dru hätte ruhig mal ein paar glückliche Augenblicke verdient gehabt.

    Insgesamt ist Verflucht absolut empfehlenswert, ein tolles Buch für alle, die es auch gerne mal abseits der Fantasy-Normen wollen. Wer die TV-Serie Supernatural mag, wird dieses Buch lieben!

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Buechersuechtigs avatar
    Buechersuechtigvor 5 Jahren
    Solider 1. Band der Strange Angels-Reihe

    DIE GESCHICHTE...
    Da der Vater der 16-jährigen Dru ein Dämonen- und Monsterjäger ist, ziehen die Andersons oft um, zuletzt in die Kleinstadt Foley in Dakota. Als ihr Vater bei einem Einsatz ums Leben kommt und in Form eines Zombies wieder auftaucht, der dem Mädchen nach dem Leben trachtet, sieht sich Dru gezwungen zu fliehen. Unerwartete Hilfe erhält Dru von ihrem Mitschüler Graves, der sie in seinem Geheimversteck unterbringt. Noch ahnen die beiden Teenager nicht, dass sie in Lebensgefahr schweben, denn in dem Leben der Andersons gibt es dunkle Geheimnisse...

    MEINE KURZMEINUNG:
    Kauf-/Lesegrund: Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und als es günstig angeboten wurde, hab ich zugegriffen.

    Reihe: 1. Band der Strange Angels-Reihe

    Handlungsschauplatz: USA

    Hauptperson: Dru Anderson, 16, ist mit Monstern und Dämonen aufgewachsen und alles andere als ein normaler Teenager. Dru ist eine reizvolle, vielschichtige Protagonistin, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmacht. Auch wenn ich mich mit der Hauptperson nicht immer identifizieren konnte, denn Dru handelt oft naiv und unüberlegt.

    Nebenfiguren: Als Dru's Vater unerwartet stirbt, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem Mitschüler Graves, einem Goth mit asiatischer Abstammung sowie von Christophe Reynard, einem attraktiven Djamphir.

    Romanidee: Interessante Grundidee, die einige Fantasy-Elemente beinhaltet und solide umgesetzt wurde.

    Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Dru schildert die rasanten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel.

    Handlung: Actionreiche Geschichte mit einigen Längen, ausgeschmückten Schilderungen und einigen ungeahnten -manchmal etwas zu dramatischen -Wendungen. Leider ist mir die Handlung viel zu langatmig und verwirrend gestaltet sowie mit Unmengen an Kampfszenen versehen, was mir persönlich nicht so zusagt.

    Schreibstil & Co: Die flüssige, emotionsgeladene Schreibweise und leicht düstere Atmosphäre, die zur Geschichte passt, runden "Verflucht" ab.

    FAZIT:
    "Strange Angels: Verflucht" heißt der Auftakt der gleichnamigen Buchserie und hat es leider nicht geschafft, mich an die Seiten zu fesseln. Die Story beinhaltet zu viele ausführlich beschriebene Stellen und Actionszenen voller Blut & Leichen sowie eine jugendliche Hauptperson, die mir nicht ganz liegt. Für diese Leistung vergebe ich 3 1/2 STERNE und beende die Reihe hiermit.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Infinity_Bookss avatar
    Infinity_Booksvor 5 Jahren
    Bezaubernd mit Ecken und Kanten.

    .:Empfehlung:.
    Das Cover ist einfach toll, dieses hat mich unheimlich angezogen, sehr schade das es den Pan Verlag nicht mehr gibt.

    Es geht um die junge Dru die lernen muss auf eigenen Beinen zu stehen als ihr Vater nicht mehr ist, sie bekommt jedoch den jungen Graves an die Seite gestellt. Auch wenn beide noch sehr unerfahren sind lernen sie, sich zu vertrauen und sich nicht allein zu lassen.

    .:Fazit:.

    [Vorsicht Spoiler!] Dru und ihr Vater ziehen durch die Gegend und vernichten böse Wesen wie Geister, Werwölfe und Blutsauger. Alles was bei Nacht durch die Gegend schlendert und übles vor hat. Was Dru nicht ahnt ist, dass ihr Vater jemanden speziellen jagt, dieser jemand absolut nicht davon begeistert und viel zu mächtig ist. Eines Tages klopft ihr nicht mehr ganz lebendiger Vater ans Fenster.

    Das Cover hat mich sehr angezogen und auch wenn die Rezensionen nicht immer ganz positiv waren so habe ich dieses Buch doch unbedingt lesen wollen. Für eine zwischendurch Lektüre war es auf jeden Fall ein gutes Buch. Ab und an war es sehr langatmig, Frau Crow hat viel für ständige Wiederholungen übrig die etwas stören. Weiterhin, darüber kann man sich streiten, bekommen wir absolut keine Information mit der wir etwas anfangen könnten. Wir sind also genau so ahnungslos wie Dru und wissen nicht mehr wie sie.

    Sehr sympatisch ist mir der Charakter von Graves. Er ist ein halb asiatischer junger Mann der von einem Werwolf gebissen wurde als er Dru helfen wollte. Denn diese ist nach dem Tod ihres Vaters auf sich allein gestellt und weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist. Er ist lieb, hilfsbereit und hat sein Herz am rechten Fleck und sofern er gelernt hat sich und Dru zu verteidigen und zu schützen der perfekte Gefährte.

    Es bleibt alles ziemlich im dunkeln, sowohl was Dru betrifft als auch Graves. Denn Graves ist durch bestimmte Umstände nun kein Werwolf geworden sondern ein Hautwandler, hört sich etwas gewöhnungsbedürftig an vor allem weil er als nicht ganz behaarter Werwolf beschrieben wird, da kommen mir doch etwas seltsame Bilder in den Kopf ^^

    Dann taucht Christophe auf, eine Mischung aus Blutsauger und Mensch. Jetzt denkt man "geil, einer der Ahnung hat" aber er spuckt genauso wenig Infos aus. Dies wohl aber eher mehr als absichtlich.

    Die kleine Gruppe versucht bei all dem Grauen das hinter ihnen her ist und vor allem Dru tot sehen will zu überleben. Das die beiden Jungs nicht besonders gut miteinander klar kommen ist denke ich klar. 

    Sehr gewünscht hätte ich mir einfach mehr Informationen, dadurch das die Story einfach so langsam voran schreitet sollte es etwas ausgleichendes geben. Dies zumindest sind meine Gedanken dazu, so ist man gleich zweierlei frustriert.

    Die Gefühle von Dru sind sehr gut dar gestellt, denn im Grunde ist sie einfach nur verwirrt, ihr tut alles weh durch das ständige entkommen etwaiger Monster und weiß einfach nicht wie sie das alleine bewerkstelligen soll.

    Eine Story die ich auf jeden Fall weiter verfolgen möchte und werde, es ist allerdings ein Buch das nicht jeder zur Hand nehmen sollte. Wer nichts gegen langatmige Beschreibungen und diverser Wiederholungen hat darf sich auf einen seichten und netten Roman freuen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 5 Jahren
    Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    "Die gefühlte Präsenz sickerte langsam weg wie öliges Wasser, das eine Regenrinne herabläuft. Ich hörte ein dünnes Geräusch, das ein Kichern oder ein Schreien sein konnte, je nachdem, wie weit entfernt es war."

    Lange Zeit befand sich "Strange Angels: Verflucht" auf meinem Wunschzettel, bis ich es mir schließlich kaufte. Doch leider konnte Lili St. Crows Werk mich nicht recht überzeugen.

    Dabei fing alles so gut an. Die Grundstory hat mich sofort in ihren Bann gezogen, da ich ein großer Fan von Geschichten über Jäger übernatürlicher Wesen bin. Der Umstand, dass Dru ihren eigenen Vater, der zu einem Zombie verwandelt worden ist, töten muss und fortan auf sich allein gestellt ist, eignet sich in meinen Augen wahnsinnig gut als Ausgangspunkt. Dazu noch der ein oder andere spannend geschilderte Kampf und man wird sehr gut unterhalten.

    Obwohl sich der Anfang so spannend gestaltete und ich schon bald von der Story gefangen war, zeigten sich schnell erste Mängel: Der Schreibstil war zu schlicht und nicht detailliert genug, während die einzelnen Sätze sich nicht zu einem ganzen verbanden, sondern auffallene Brüche bildeten. Außerdem gestört haben micht die sich unzählige Male wiederholenden Beschreibungen von Drus Begleiter und Freund Graves. Immer wieder beschreibt Dru die auffallenden Gesichtszüge ihres Freundes und störte damit enorm den Lesefluss.

    Die Auflösung und der finale Kampf haben dann endgültig eine Wandlung bei mir vollzogen - und zwar ins negative. Die Auflösung fand ich lächerlich und weithergeholt, vorallem da sie sehr aus den Fingern gezogen scheint. Der finale Kampf schneidet meiner Meinung nach noch schlechter ab, da er so schwammig beschrieben wurde, dass ich oftmals nicht wusste, wer gerade was tat. Außerdem wurde diese entscheidende Stelle in so wenigen Seiten abgehandelt, dass es nur lachhaft ist. 

    Fazit: Trotz vielversprechendem Beginn entwickelt sich "Strange Angels: Verflucht" zu einem Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss. Von mir gibt es drei Sterne.

    Kommentieren0
    24
    Teilen
    Dubhes avatar
    Dubhevor 6 Jahren
    Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Auf den ersten Blick scheint Dru eine ganz normale Schülerin zu sein, doch das stimmt nicht, denn mit ihrem Vater zieht sie durch das ganze Land um übernatürliche Erscheinungen wie Geister und dergleichen zu jagen und zu vernichten.
    Und nun sind sie wieder in einer neuen Stadt, doch dieses Mal hat ihr Vater Dru nicht mit einbezogen, sondern seine Forschungen geheim gehalten.
    Und das Ergebnis?
    Am Abend kehrt er von seiner Mission zurück-als Zombie!
    Dru bleibt nichts anderes übrig, als ihn zu erschießen.
    Und was soll sie nun machen?
    Graves, ein Junge aus der Schule, gewährt ihr Unterschlupf, doch sie werden von einem Werwolf angegriffen, der Graves beißt.
    Wird er jetzt zum Werwolf?
    Und was soll Dru machen, da ihr Vater nun nicht mehr da ist?
    Und hinter wem oder was war ihr Vater nun eigentlich her?
    .
    Das Buch ist nicht schlecht und auch die Idee ist mal nicht so eine 08/15 Idee, mit Vampiren und Werwölfen, die sich in Menschen oder so verlieben.
    Klar, diese Wesen kommen auch darin vor, doch nicht in der mittlerweile normalen armen Rolle, der Wesen, die einfach ganz normal sein wollen, alias Twilight.
    Der Stil der Autorin ist recht gut, die Personen sind sympathisch, Dru ist der passende Protagonist, doch das Ende ist meines Achtens etwas zu hoch hinaus gegriffen.
    Es wird einfach zu viel, denn am Anfang erfährt man nicht gerade viel und am Ende wird der Leser mit Informationen überflutet, die einfach zu viel sind.
    Entweder die Autorin hätte im Buch eines nach dem anderen eingebaut, oder es in einem anderen Band ans Licht gebracht.
    Außerdem wäre es besser gewesen, Dru hätte das alles selbst herausgefunden, als es erzählt zu bekommen.
    Ansonsten war das Buch recht gut und spannend.
    Ich hoffe, im nächsten Buch entwickelt sich noch eine Liebesgeschichte.

    Kommentieren0
    38
    Teilen
    leseratte69s avatar
    leseratte69vor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach ein klasse Buch =))
    Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels Verraten
    Klappentex:
    Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken , ihm alles zu erzählen," Hi , ich bin Dru. Mein Vater Jagd Dinge , die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Jetzt helf ich ihm wenn ich kann. Aber wer würde mir das schon glauben?
    Das Buch:
    Dru Anderson zieht mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt. Sie jagd zusammen mit ihm Kreaturen ,die es eigentlich nur in Gruselgeschichten geben sollte, wie zum Beispiel Werwölfe, Vampire, Zombies und Poltergeister .Von einem Auftrag, bei dem Dru nicht dabei sein durfte, kehrt ihr Vater nicht mehr zurück. Nun ist Dru ganz auf sich gestellt. Und dann sind auch noch die Kreaturen, die ihren Vater getötet haben, hinter ihr her. Zum Glück bietet ihr Graves ein Schulkamerad Hilfe an. Von da an sind beide in großer Gefahr.
    Meine Meinung:
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen schönen, leicht verständlichen Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Tag verschlungen. Es war von Anfang an sehr spannend und ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Jetzt werde ich sofort den zweiten Teil lesen. Falls ihr dieses Buch auch lesen möchtet ,wünsche ich euch viel Spaß.

    Kommentieren0
    59
    Teilen
    SinjeBs avatar
    SinjeBvor 6 Jahren
    Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Ereignisreiche Urban Fantasy für jugendliche Leser, die allerdings popkulturellen TV-Trends hinterherzueilen scheint

    Zum Inhalt:

    Mit ihren sechzehn Jahren hat Dru Anderson schon einige Abenteuer hinter sich. Nach dem frühen Tod der Mutter zunächst bei der Großmutter aufgewachsen, nahm sie nach deren Tod der Vater in seine Obhut. Nur ist Drus Vater genausowenig ein normaler Vater wie Dru ein normaler Teenager. Mit ihm zieht sie von Ort zu Ort, denn er jagt all jenes, das der menschliche Verstand dem Übernatürlichen zuordnet. Während Dru zur Schule gehen muss, zieht ihr Vater aus, um dem Bösen den Garaus zu machen. Das gelingt ihm auch oft, doch eines Tages ist er nicht erfolgreich. Er wird ermordet und zurückgeschickt. Als grauenhafter Zombie verfolgt er nur ein Ziel: Dru zu töten. In letzter Not kann der Teenager den wandelnden Toten erledigen und ergreift erst einmal die Flucht. Graves, der halbasiatische, eigenbrötlerische Gothic aus Drus Schule, erweist sich in dieser Lage als Retter in der Not, ohne Fragen zu stellen. Er bietet ihr Unterschlupf und versorgt sie mit Nahrung. Doch bald schon gerät er mitten hinein, in Drus wahnwitzige Welt, in der nichts ist, wie man es zu kennen meint, und in der es jemand auf Dru abgesehen hat. Aber warum?

    Meine Meinung:

    Lili St. Crow ist das Jugendroman-Pseudonym der Autorin Lilith Saintcrow, deren Urban-Fantasy-Reihen Jill Kismet und Dante Valentine hierzulande bei Egmont Lyx erscheinen. Ich habe bis dato von der Autorin noch nichts gelesen, und ihr Jugendroman "Strange Angels: Verflucht" wanderte in mein Regal, weil ich ihn in einem Sonderangebot mit mehreren anderen PAN-Titeln erstehen konnte.

    Die Lektüre dieses Romans, der wieder einmal den Auftakt zu einer Reihe markiert, lässt mich unentschlossen zurück. Einerseits entpuppte sich "Strange Angels: Verflucht" als echter Pageturner, sodass ich die 380 Seiten in einem Tag durchgelesen hatte. Zum anderen aber hatte ich vor allem Probleme mit der auf taff getrimmten Hauptprotagonistin Dru und mit der Tatsache, dass ich das Lesealter von 12 bis 15 Jahren angesichts der heftigen Szenen, in denen unter anderem Zombies mit all ihren Details beschrieben werden und einiges Blut verspritzt wird, als etwas niedrig angesetzt empfinde.

    Lili St. Crow hat mit Dru Anderson einen Charakter geschaffen, der ganz wunderbar in Urban Fantasy passt und auch dem Wunsch des Lesers nach starken weiblichen Charakteren nachkommt. In diesem Zusammenhang ist die Umschlaggestaltung der Ausgabe im mittlerweile nicht mehr existenten PAN-Verlag, für die die Münchener Zero Werbeagentur verantwortlich zeichnete, deutlich zu romantisch. Nun kann man diese natürlich dahingehend auslegen, dass in Dru eine Gabe "schlummert", die, wie sich im Verlauf der Handlung herausstellt, mit ordentlicher Schulung zu voller Blüte gebracht werden kann. Neben dem Schnee, der im Hintergrund zu fallen scheint, hat die Abbildung aber nur wenig mit der Geschichte dieses Romans gemein. Weder Dru noch das Setting sind verträumt. Auch sind romantische Anflüge, wie es sich für Urban Fantasy auch gehört, eher mikroskopisch klein, denn hier geht es rasant und nicht zimperlich zugange.

    Ich-Erzählerin Dru ist aber auch ein Mädchen, bei dem man sich nicht des Eindrucks erwehren kann, dass es den Hass gegen alle Schicksen und Cheerleader dieser Erde in sich vereint. Denn Dru will partout anders sein als andere Mädchen, und das kommt mitunter aufgesetzt und übertrieben daher. Immer wieder lässt sie raushängen, wie gut sie doch eigentlich zurechtkommt und was sie alles über die Welt des Übernatürlichen weiß, und zwar in einem Maße, dass man sich fast freut, als sich herausstellt, wie gering ihr Wissen tatsächlich ist. Trotz ihrer Gabe, die sich immer wieder andeutet, aber noch nicht klar definiert wird, und der vermeintlichen Abgebrühtheit ist sie doch bloß ein Teenager, der in bestimmten Situationen Angst haben darf. Furcht und Unsicherheit äußern sich häufig in dem Bedürfnis, sich übergeben zu wollen (was angesichts der Ekligkeiten, mit denen das Mädchen hier manchmal konfrontiert wird, nicht verwunderlich ist), wobei die Autorin aber nicht mit expliziten Gefühlsbeschreibungen spart, die ich oft als überflüssig empfand.

    Recht schnell gewinnt man den Eindruck, Dru sei eine wilde Mischung aus den Winchester-Brüdern (deren Vater ebenfalls über Jahre den dämonischen Mörder ihrer Mutter jagte) und der Einzelkämpferin Buffy (die auch gleich noch die ganze Scooby-Gang mit in sich vereinen muss, weil sie keine Freunde hat, die in der Schulbibliothek für sie recherchieren könnten). Sie hat jede Menge supernaturales (Halb)Wissen und kann durchaus mit einer Waffe umgehen, aber dennoch ist sie ein Mädchen, dem alle Wurzeln weggebrochen sind und das, nachdem es sich seitenweise eingeredet hat, wie taff es doch ist, zwangsläufig weinend dasitzen muss. Da ist zwar realistisch, täuscht aber insgesamt über die Überzeichnung von Dru nicht hinweg.

    Anders als zunächst erwartet, bekommt die Heranwachsende, die sich nicht viel aus der Schule macht und auch mal etwas Härteres trinken kann, mit Graves keinen Klischee-Gothic als Partner. Von seinen Eltern verstoßen (zumindest sagt er das), lebt der zwar versteckt und von einem Tag zum nächsten, ist aber, selbst wenn sein dunkles Äußeres anderes vermuten lässt, sehr wohl bestrebt, etwas aus sich zu machen . Man möchte fast meinen, dass dieser Junge zum Vaterersatz taugt. Äußerlich als unscheinbar und jung beschrieben, wirkt er erwachsener als so manch andere Jungengestalt in Romanen (und im echten Leben). Selbstverständlich ist Drus Welt viel zu gefährlich für ihn, weshalb er, um für den weiteren Reihenverlauf als feste Komponente zu taugen, von der Autorin zwangsläufig verwandelt werden musste. Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit Graves, der mir sympathisch ist, weil er derzeit noch deutliches Freundschaftspotenzial zu bieten hat, gleichzeitig aber kein offenes Buch ist, im weiteren Reihenverlauf zum Zuge kommen und neu erworbene Fähigkeiten zeigen können wird.

    Noch in der ersten Hälfte des Romans darf eine weitere Person ins Geschehen eingreifen, die für die notwendigen Graustufen in der Geschichte sorgt. Hatte Dru bislang an reines Gut und Böse geglaubt, so muss sie nun umdenken. Obwohl dies nicht unerwartet eintritt, also nicht unbedingt einem Plottwist gleichkommt, tut die Gestalt des Christophe dem Roman gut. Er eröffnet neue Erkenntnisse, aber auch Konfliktpotenzial, und ich hoffe inständig, dass die Autorin ihn nicht zum Anlass nimmt, um eine unnötige Dreiecksgeschichte zu konstruieren. Was nicht heißt, dass Dru als Teenager nicht auch einmal ein Auge auf das andere Geschlecht werfen darf.

    Da Dru in der Ich-Perspektive erzählt, bleibt allen Charakteren, die sie umgeben, ein Rest mysteriöser Aura, die sich in den weiteren Bänden der Reihe, die im letzten Jahr im Original mit dem fünften Band "Reckoning" endete, weiter beleuchten lassen dürfte. Auch hat Lili St. Crow in ihrem Auftaktband noch mit Nebencharakteren gespart und damit eine volle Konzentration auf Dru erlaubt, die sich in brenzligen Situationen immer wieder den Vater ins Gedächtnis ruft und ihn, in Kursivschrift, in ihren Gedanken mit Rat zu Wort kommen lässt.

    Wohldosiert bedient sich die Autorin der Kursivschrift, um Drus Gedanken zu kennzeichnen, die sich manchmal von dem, was sie in Dialogen letzten Endes tatsächlich sagt, unterscheiden.

    Die wichtigsten Charaktere sind, nachdem familiäre Bezugspersonen durch Tod ausgeschieden sind, alle jugendlich und sprechen eine junge Sprache, die (in der Übersetzung?) nicht immer überzeugen kann und für mich als Nichtjugendliche leicht konstruiert wirkte, mir dennoch nicht die Unterhaltung nahm. Zudem stolperte ich in der Übersetzung zwei- oder dreimal über unstimmige Bilder, beispielsweise fällt an einer Stelle der Schnee in Sturzbächen.

    Dennoch erwies sich "Strange Angel: Verflucht" als routiniert erzählter Auftaktroman, der mit dynamischer Ereignisfolge zu fesseln weiß und den Weg für Fortsetzungen ebnet, denen ich gerne eine Chance geben werde. Hierzulande ist allerdings bislang mit "Verraten" erst der zweite Band erschienen.

    Fazit:

    Übernatürlicher Auftaktroman, der seinen Protagonisten kaum Zeit zum Durchatmen lässt, aber trotz eigener Mythologie und interessanter paranormaler Wesen TV-Parallelen nicht überspielen kann und zu junge Leser mit detailverliebten Schilderungen gewalttätiger und unappetitlicher Gegebenheiten durchaus verschrecken kann. Empfehlenswert für Urban-Fantasy-Fans. Romanzenfans werden zwangsläufig enttäuscht.

    Gesamteindruck
    (eigentlich 3,5 Punkte, aber der Unterhaltungsfaktor überwog gegenüber dem Emanzennervfaktor der Protagonistin, weshalb ich aufrunde):
    4 von 5 Punkten

    Kommentieren0
    11
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Havenys avatar
    Hey ihr Lieben ;)
    Mein Blog wird heute 1 Jahr alt und das muss natürlich gefeiert werden! Aus diesem Grund veranstalte ich nun auf meinem Blog ein Gewinnspiel für alle meine Leser ;)
    Schaut doch einfach mal vorbei und versucht euer Glück ;)
    Falls ihr das Buch noch nicht kennt hier (*klick*) gelangt ihr zu meiner Rezi ;)
    Ich kann nur so viel sagen: Es ist ein VERFLUCHT gutes Buch ;)
    Mein Blog: www.buecherhimmel.blogspot.de

    LG
    LaLeLu26
    Zur Buchverlosung

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks