Lili St. Crow Strange Angels - Verflucht

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Strange Angels - Verflucht“ von Lili St. Crow

Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. »Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann.« Aber wer würde mir das schon glauben? Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet – und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was?

Ich empfand das Buch als sehr düster und manchmal verwirrend - nicht so ganz mein Geschmack

— annlu

Spannend und empfehlenswert!

— HermineGranger4

Spannende Handlung,freue mich auf Teil 2!

— secretworldofbooks

Hat mir richtig gut gefallen^^

— AnnaLange

Einfach ein klasse Buch =))

— leseratte69

Schade, ich hatte mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft. Das war leider nichts.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Mädel sieht doch aus wie Bella ´, oder?

— ForeverAngel

Ich freue mich auf einen spannenden, zweiten Teil =).

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Habe gerade mit dem Lesen angefangen und ist genauso toll wie alle anderen Bücher der Autorin: Zieht einen sofort ins Geschehen, mordsspannend und sehr unterhaltsam!

— Elwe

auf das freu ich mich schon sehr lange :D

— dreamer

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  • Die Echtwelt kommt über Dru

    Strange Angels - Verflucht

    annlu

    27. June 2017 um 16:03

    Flieh aus der Stadt! Verschwinde von hier, schnellstens! Strange Angels Band 1 Dru Anderson ist es gewohnt Städte zu wechseln und nächtelang auf ihren Vater zu warten, immer geplagt von dem Gedanken, ob er von seiner Jagd nach dem Übernatürlichen wieder lebend zurückkommt. Als der schlimmste Fall eintritt und er als Zombie bei ihr wieder auftaucht, sieht sie sich gezwungen, ihn zu erschießen. Damit nicht genug steht sie nun alleine da und weiß nicht, was sie tun soll. Als ihr ein Junge aus der Schule hilft, glaubt sie es ginge nur um einen Schlafplatz – doch dann tauchen Wesen auf, die sie verfolgen und sie und Graves sind in Gefahr. Schon von Beginn an hatte ich so meine Probleme mit Dru. Durch den Drill ihres Vaters, das ständige Herumziehen und die Ängste, die sie täglich aussteht, waren ihre Gedankengänge sehr fatalistisch und erschienen oftmals hoffnungslos. Auch ihre Eindrücke von anderen blieben im ersten Moment sehr negativ. So ließ sie bei ihrer ersten Begegnung mit Graves innerlich kein gutes Haar an ihm. Dass das Erschießen des eigenen Vaters – Zombie hin oder her – nicht zur Besserung der Grundstimmung beigetragen hat, kann man sich denken. Sympathischer wurde sie mir erst, als sie in Gegenwart von Graves ein bisschen aufgetaut ist. Das erste Auftauchen von Wesen aus der hier so genannten „Echtwelt“ war der Zombie, danach folgte ein brennender Hund und Werwölfe. Obwohl einige dieser Wesen mir durchaus bekannt waren empfand ich die Echtwelt und die Mittel der Jäger (zu denen auch ihr Vater zählte) als mitunter skurril. Dru steht in vielen Szenen unter Schock, ist müde, verletzt oder weiß einfach nicht weiter. Da sie als Erzählerin fungiert hat das das Lesen nicht unbedingt Vereinfacht, im Gegenteil für mich sehr mühsam gemacht. Ich hätte gerne die Zusammenhänge verstanden und nützliche Informationen zur Echtwelt oder zur drohenden Gefahr bekommen. Diese blieben aber aus, da sie Dru auch nicht bekannt sind. So empfand ich manches als verwirrend. Fazit: Die Geschichte war von Beginn von einer düsteren Stimmung geprägt. Die Bedrohung die sich einstellt und die zur Folge hat, dass Dru niemanden so richtig vertraut, eigentlich noch um all ihre Verluste trauert und sehr schnell Waffen zückt, hat nicht zu einer besseren Stimmung geführt. Dadurch hat mir die Geschichte nicht so ganz gefallen.

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  • Rezension "Strange Angels - Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    secretworldofbooks

    01. March 2017 um 10:36

    Deckblatt: Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. »Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann.« Aber wer würde mir das schon glauben? Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet – und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was? Inhalt: Dru fängt mal wieder von vorn an, in einer neuen Stadt und Schule. Dort braucht sie sich nicht sonderlich anstrengen oder sich um neue Freunde bemühen. Es ist ja eh nicht für ewig. Denn ihr Vater geht einen gefährlichen Job nach und wenn es mal wieder zu heiß wird, werden die Koffer gepackt. Nur läuft es diesmal ganz anders wie geplant. In ihrem Kurs sitzt der Außenseiter Grave und dieser will sie kennen lernen. Zu ihrem Glück. Denn als Drus Vater als Zombie verwandelt nach Hause kommt und sie ihn deshalb töten muß, ist Grave als Einziger für sie da. Er gibt ihr Schutz und Trost. Dru erfährt das er sich auch alleine durchschlägt und fängt an, ihn zu mögen. Leider währt dieses Gefühl nicht lange. Da Grave bei einen unerwarteten Werwolfangriff gebissen wird. Dru sieht Graves Wandlung mit Schrecken. Da sie nun beide zur Echtwelt gehören, kämpfen sie zusammen so gut wie es geht gegen die dunklen Kreaturen. Meinung: Die Handlung hat mich sehr in den Bann gezogen. Am Anfang dacht ich: "Na toll, wieder eine Teenie-College-Schnulze".,aber dann wurde es ziemlich spannend und ich bewundere Dru darin, wie sie mit ihrer stark schlechten Lebenslage so klar kommt und für ihre Familie weiterkämpft. Ist schon an manchen Buchstellen ziemlich heftig, wie ihr zugespielt wird. Die Art und Weise der Personenbeschreibung hat mir sehr gut gefallen.Ich werde mir auch noch den zweiten Teil "Verraten" besorgen.

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    • 3
  • Verflucht

    Strange Angels - Verflucht

    LenaMi

    21. March 2014 um 23:58

    Verflucht ist mit Abstand eins der außergewöhnlichsten Büchern, die ich bisher gelesen habe.  Lili St. Crow entwirft eine einzigartige Protagonistin - sie ist weder sonderlich hübsch, ordentlich oder lieb - stattdessen ist sie geprägt durch das, was sie durchmachen musste. Ihr Leben wurde von vielen Verlusten erschüttert, sie hat Dinge gesehen, die sich andere nicht mal in ihren schlimmsten Albträumen vorstellen können. Und genau so wird sie beschrieben. Trotz allem ist sie geradlinig und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen, auch wenn es bei Weitem nicht leicht ist. Insgesamt sind sämtliche Charaktere in Verflucht sehr originell beschrieben. Was den Schreibstil angeht, besticht das Buch durch sehr authentische Beschreibungen. Wie kaum jemand anderes gelingt es St. Crow, die Erlebnisse Drus zu zu beschreiben, dass man sich wirklich vorstellen kann, dass genau das passiert ist, was in der Story geschieht. Einziges Manko ist, dass mir die Stimmung zwischenzeitlich etwas zu negativ war, Dru hätte ruhig mal ein paar glückliche Augenblicke verdient gehabt. Insgesamt ist Verflucht absolut empfehlenswert, ein tolles Buch für alle, die es auch gerne mal abseits der Fantasy-Normen wollen. Wer die TV-Serie Supernatural mag, wird dieses Buch lieben!

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  • Solider 1. Band der Strange Angels-Reihe

    Strange Angels - Verflucht

    Buechersuechtig

    30. December 2013 um 19:09

    DIE GESCHICHTE... Da der Vater der 16-jährigen Dru ein Dämonen- und Monsterjäger ist, ziehen die Andersons oft um, zuletzt in die Kleinstadt Foley in Dakota. Als ihr Vater bei einem Einsatz ums Leben kommt und in Form eines Zombies wieder auftaucht, der dem Mädchen nach dem Leben trachtet, sieht sich Dru gezwungen zu fliehen. Unerwartete Hilfe erhält Dru von ihrem Mitschüler Graves, der sie in seinem Geheimversteck unterbringt. Noch ahnen die beiden Teenager nicht, dass sie in Lebensgefahr schweben, denn in dem Leben der Andersons gibt es dunkle Geheimnisse... MEINE KURZMEINUNG: Kauf-/Lesegrund: Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und als es günstig angeboten wurde, hab ich zugegriffen. Reihe: 1. Band der Strange Angels-Reihe Handlungsschauplatz: USA Hauptperson: Dru Anderson, 16, ist mit Monstern und Dämonen aufgewachsen und alles andere als ein normaler Teenager. Dru ist eine reizvolle, vielschichtige Protagonistin, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmacht. Auch wenn ich mich mit der Hauptperson nicht immer identifizieren konnte, denn Dru handelt oft naiv und unüberlegt. Nebenfiguren: Als Dru's Vater unerwartet stirbt, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem Mitschüler Graves, einem Goth mit asiatischer Abstammung sowie von Christophe Reynard, einem attraktiven Djamphir. Romanidee: Interessante Grundidee, die einige Fantasy-Elemente beinhaltet und solide umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Dru schildert die rasanten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel. Handlung: Actionreiche Geschichte mit einigen Längen, ausgeschmückten Schilderungen und einigen ungeahnten -manchmal etwas zu dramatischen -Wendungen. Leider ist mir die Handlung viel zu langatmig und verwirrend gestaltet sowie mit Unmengen an Kampfszenen versehen, was mir persönlich nicht so zusagt. Schreibstil & Co: Die flüssige, emotionsgeladene Schreibweise und leicht düstere Atmosphäre, die zur Geschichte passt, runden "Verflucht" ab. FAZIT: "Strange Angels: Verflucht" heißt der Auftakt der gleichnamigen Buchserie und hat es leider nicht geschafft, mich an die Seiten zu fesseln. Die Story beinhaltet zu viele ausführlich beschriebene Stellen und Actionszenen voller Blut & Leichen sowie eine jugendliche Hauptperson, die mir nicht ganz liegt. Für diese Leistung vergebe ich 3 1/2 STERNE und beende die Reihe hiermit.

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  • Bezaubernd mit Ecken und Kanten.

    Strange Angels - Verflucht

    Infinity_Books

    27. October 2013 um 11:36

    .:Empfehlung:. Das Cover ist einfach toll, dieses hat mich unheimlich angezogen, sehr schade das es den Pan Verlag nicht mehr gibt. Es geht um die junge Dru die lernen muss auf eigenen Beinen zu stehen als ihr Vater nicht mehr ist, sie bekommt jedoch den jungen Graves an die Seite gestellt. Auch wenn beide noch sehr unerfahren sind lernen sie, sich zu vertrauen und sich nicht allein zu lassen. .:Fazit:. [Vorsicht Spoiler!] Dru und ihr Vater ziehen durch die Gegend und vernichten böse Wesen wie Geister, Werwölfe und Blutsauger. Alles was bei Nacht durch die Gegend schlendert und übles vor hat. Was Dru nicht ahnt ist, dass ihr Vater jemanden speziellen jagt, dieser jemand absolut nicht davon begeistert und viel zu mächtig ist. Eines Tages klopft ihr nicht mehr ganz lebendiger Vater ans Fenster. Das Cover hat mich sehr angezogen und auch wenn die Rezensionen nicht immer ganz positiv waren so habe ich dieses Buch doch unbedingt lesen wollen. Für eine zwischendurch Lektüre war es auf jeden Fall ein gutes Buch. Ab und an war es sehr langatmig, Frau Crow hat viel für ständige Wiederholungen übrig die etwas stören. Weiterhin, darüber kann man sich streiten, bekommen wir absolut keine Information mit der wir etwas anfangen könnten. Wir sind also genau so ahnungslos wie Dru und wissen nicht mehr wie sie. Sehr sympatisch ist mir der Charakter von Graves. Er ist ein halb asiatischer junger Mann der von einem Werwolf gebissen wurde als er Dru helfen wollte. Denn diese ist nach dem Tod ihres Vaters auf sich allein gestellt und weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist. Er ist lieb, hilfsbereit und hat sein Herz am rechten Fleck und sofern er gelernt hat sich und Dru zu verteidigen und zu schützen der perfekte Gefährte. Es bleibt alles ziemlich im dunkeln, sowohl was Dru betrifft als auch Graves. Denn Graves ist durch bestimmte Umstände nun kein Werwolf geworden sondern ein Hautwandler, hört sich etwas gewöhnungsbedürftig an vor allem weil er als nicht ganz behaarter Werwolf beschrieben wird, da kommen mir doch etwas seltsame Bilder in den Kopf ^^ Dann taucht Christophe auf, eine Mischung aus Blutsauger und Mensch. Jetzt denkt man "geil, einer der Ahnung hat" aber er spuckt genauso wenig Infos aus. Dies wohl aber eher mehr als absichtlich. Die kleine Gruppe versucht bei all dem Grauen das hinter ihnen her ist und vor allem Dru tot sehen will zu überleben. Das die beiden Jungs nicht besonders gut miteinander klar kommen ist denke ich klar.  Sehr gewünscht hätte ich mir einfach mehr Informationen, dadurch das die Story einfach so langsam voran schreitet sollte es etwas ausgleichendes geben. Dies zumindest sind meine Gedanken dazu, so ist man gleich zweierlei frustriert. Die Gefühle von Dru sind sehr gut dar gestellt, denn im Grunde ist sie einfach nur verwirrt, ihr tut alles weh durch das ständige entkommen etwaiger Monster und weiß einfach nicht wie sie das alleine bewerkstelligen soll. Eine Story die ich auf jeden Fall weiter verfolgen möchte und werde, es ist allerdings ein Buch das nicht jeder zur Hand nehmen sollte. Wer nichts gegen langatmige Beschreibungen und diverser Wiederholungen hat darf sich auf einen seichten und netten Roman freuen.

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  • Buchverlosung zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    Haveny

    Hey ihr Lieben ;) Mein Blog wird heute 1 Jahr alt und das muss natürlich gefeiert werden! Aus diesem Grund veranstalte ich nun auf meinem Blog ein Gewinnspiel für alle meine Leser ;) Schaut doch einfach mal vorbei und versucht euer Glück ;) Falls ihr das Buch noch nicht kennt hier (*klick*) gelangt ihr zu meiner Rezi ;) Ich kann nur so viel sagen: Es ist ein VERFLUCHT gutes Buch ;) Mein Blog: www.buecherhimmel.blogspot.de LG LaLeLu26

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    • 6
  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    Ines_Mueller

    30. April 2013 um 15:15

    "Die gefühlte Präsenz sickerte langsam weg wie öliges Wasser, das eine Regenrinne herabläuft. Ich hörte ein dünnes Geräusch, das ein Kichern oder ein Schreien sein konnte, je nachdem, wie weit entfernt es war." Lange Zeit befand sich "Strange Angels: Verflucht" auf meinem Wunschzettel, bis ich es mir schließlich kaufte. Doch leider konnte Lili St. Crows Werk mich nicht recht überzeugen. Dabei fing alles so gut an. Die Grundstory hat mich sofort in ihren Bann gezogen, da ich ein großer Fan von Geschichten über Jäger übernatürlicher Wesen bin. Der Umstand, dass Dru ihren eigenen Vater, der zu einem Zombie verwandelt worden ist, töten muss und fortan auf sich allein gestellt ist, eignet sich in meinen Augen wahnsinnig gut als Ausgangspunkt. Dazu noch der ein oder andere spannend geschilderte Kampf und man wird sehr gut unterhalten. Obwohl sich der Anfang so spannend gestaltete und ich schon bald von der Story gefangen war, zeigten sich schnell erste Mängel: Der Schreibstil war zu schlicht und nicht detailliert genug, während die einzelnen Sätze sich nicht zu einem ganzen verbanden, sondern auffallene Brüche bildeten. Außerdem gestört haben micht die sich unzählige Male wiederholenden Beschreibungen von Drus Begleiter und Freund Graves. Immer wieder beschreibt Dru die auffallenden Gesichtszüge ihres Freundes und störte damit enorm den Lesefluss. Die Auflösung und der finale Kampf haben dann endgültig eine Wandlung bei mir vollzogen - und zwar ins negative. Die Auflösung fand ich lächerlich und weithergeholt, vorallem da sie sehr aus den Fingern gezogen scheint. Der finale Kampf schneidet meiner Meinung nach noch schlechter ab, da er so schwammig beschrieben wurde, dass ich oftmals nicht wusste, wer gerade was tat. Außerdem wurde diese entscheidende Stelle in so wenigen Seiten abgehandelt, dass es nur lachhaft ist.  Fazit: Trotz vielversprechendem Beginn entwickelt sich "Strange Angels: Verflucht" zu einem Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss. Von mir gibt es drei Sterne.

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    Dubhe

    04. March 2013 um 13:00

    Auf den ersten Blick scheint Dru eine ganz normale Schülerin zu sein, doch das stimmt nicht, denn mit ihrem Vater zieht sie durch das ganze Land um übernatürliche Erscheinungen wie Geister und dergleichen zu jagen und zu vernichten. Und nun sind sie wieder in einer neuen Stadt, doch dieses Mal hat ihr Vater Dru nicht mit einbezogen, sondern seine Forschungen geheim gehalten. Und das Ergebnis? Am Abend kehrt er von seiner Mission zurück-als Zombie! Dru bleibt nichts anderes übrig, als ihn zu erschießen. Und was soll sie nun machen? Graves, ein Junge aus der Schule, gewährt ihr Unterschlupf, doch sie werden von einem Werwolf angegriffen, der Graves beißt. Wird er jetzt zum Werwolf? Und was soll Dru machen, da ihr Vater nun nicht mehr da ist? Und hinter wem oder was war ihr Vater nun eigentlich her? . Das Buch ist nicht schlecht und auch die Idee ist mal nicht so eine 08/15 Idee, mit Vampiren und Werwölfen, die sich in Menschen oder so verlieben. Klar, diese Wesen kommen auch darin vor, doch nicht in der mittlerweile normalen armen Rolle, der Wesen, die einfach ganz normal sein wollen, alias Twilight. Der Stil der Autorin ist recht gut, die Personen sind sympathisch, Dru ist der passende Protagonist, doch das Ende ist meines Achtens etwas zu hoch hinaus gegriffen. Es wird einfach zu viel, denn am Anfang erfährt man nicht gerade viel und am Ende wird der Leser mit Informationen überflutet, die einfach zu viel sind. Entweder die Autorin hätte im Buch eines nach dem anderen eingebaut, oder es in einem anderen Band ans Licht gebracht. Außerdem wäre es besser gewesen, Dru hätte das alles selbst herausgefunden, als es erzählt zu bekommen. Ansonsten war das Buch recht gut und spannend. Ich hoffe, im nächsten Buch entwickelt sich noch eine Liebesgeschichte.

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    leseratte69

    13. December 2012 um 18:55

    Strange Angels Verraten Klappentex: Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken , ihm alles zu erzählen," Hi , ich bin Dru. Mein Vater Jagd Dinge , die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Jetzt helf ich ihm wenn ich kann. Aber wer würde mir das schon glauben? Das Buch: Dru Anderson zieht mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt. Sie jagd zusammen mit ihm Kreaturen ,die es eigentlich nur in Gruselgeschichten geben sollte, wie zum Beispiel Werwölfe, Vampire, Zombies und Poltergeister .Von einem Auftrag, bei dem Dru nicht dabei sein durfte, kehrt ihr Vater nicht mehr zurück. Nun ist Dru ganz auf sich gestellt. Und dann sind auch noch die Kreaturen, die ihren Vater getötet haben, hinter ihr her. Zum Glück bietet ihr Graves ein Schulkamerad Hilfe an. Von da an sind beide in großer Gefahr. Meine Meinung: Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen schönen, leicht verständlichen Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Tag verschlungen. Es war von Anfang an sehr spannend und ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Jetzt werde ich sofort den zweiten Teil lesen. Falls ihr dieses Buch auch lesen möchtet ,wünsche ich euch viel Spaß.

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    SinjeB

    18. November 2012 um 17:52

    Ereignisreiche Urban Fantasy für jugendliche Leser, die allerdings popkulturellen TV-Trends hinterherzueilen scheint Zum Inhalt: Mit ihren sechzehn Jahren hat Dru Anderson schon einige Abenteuer hinter sich. Nach dem frühen Tod der Mutter zunächst bei der Großmutter aufgewachsen, nahm sie nach deren Tod der Vater in seine Obhut. Nur ist Drus Vater genausowenig ein normaler Vater wie Dru ein normaler Teenager. Mit ihm zieht sie von Ort zu Ort, denn er jagt all jenes, das der menschliche Verstand dem Übernatürlichen zuordnet. Während Dru zur Schule gehen muss, zieht ihr Vater aus, um dem Bösen den Garaus zu machen. Das gelingt ihm auch oft, doch eines Tages ist er nicht erfolgreich. Er wird ermordet und zurückgeschickt. Als grauenhafter Zombie verfolgt er nur ein Ziel: Dru zu töten. In letzter Not kann der Teenager den wandelnden Toten erledigen und ergreift erst einmal die Flucht. Graves, der halbasiatische, eigenbrötlerische Gothic aus Drus Schule, erweist sich in dieser Lage als Retter in der Not, ohne Fragen zu stellen. Er bietet ihr Unterschlupf und versorgt sie mit Nahrung. Doch bald schon gerät er mitten hinein, in Drus wahnwitzige Welt, in der nichts ist, wie man es zu kennen meint, und in der es jemand auf Dru abgesehen hat. Aber warum? Meine Meinung: Lili St. Crow ist das Jugendroman-Pseudonym der Autorin Lilith Saintcrow, deren Urban-Fantasy-Reihen Jill Kismet und Dante Valentine hierzulande bei Egmont Lyx erscheinen. Ich habe bis dato von der Autorin noch nichts gelesen, und ihr Jugendroman "Strange Angels: Verflucht" wanderte in mein Regal, weil ich ihn in einem Sonderangebot mit mehreren anderen PAN-Titeln erstehen konnte. Die Lektüre dieses Romans, der wieder einmal den Auftakt zu einer Reihe markiert, lässt mich unentschlossen zurück. Einerseits entpuppte sich "Strange Angels: Verflucht" als echter Pageturner, sodass ich die 380 Seiten in einem Tag durchgelesen hatte. Zum anderen aber hatte ich vor allem Probleme mit der auf taff getrimmten Hauptprotagonistin Dru und mit der Tatsache, dass ich das Lesealter von 12 bis 15 Jahren angesichts der heftigen Szenen, in denen unter anderem Zombies mit all ihren Details beschrieben werden und einiges Blut verspritzt wird, als etwas niedrig angesetzt empfinde. Lili St. Crow hat mit Dru Anderson einen Charakter geschaffen, der ganz wunderbar in Urban Fantasy passt und auch dem Wunsch des Lesers nach starken weiblichen Charakteren nachkommt. In diesem Zusammenhang ist die Umschlaggestaltung der Ausgabe im mittlerweile nicht mehr existenten PAN-Verlag, für die die Münchener Zero Werbeagentur verantwortlich zeichnete, deutlich zu romantisch. Nun kann man diese natürlich dahingehend auslegen, dass in Dru eine Gabe "schlummert", die, wie sich im Verlauf der Handlung herausstellt, mit ordentlicher Schulung zu voller Blüte gebracht werden kann. Neben dem Schnee, der im Hintergrund zu fallen scheint, hat die Abbildung aber nur wenig mit der Geschichte dieses Romans gemein. Weder Dru noch das Setting sind verträumt. Auch sind romantische Anflüge, wie es sich für Urban Fantasy auch gehört, eher mikroskopisch klein, denn hier geht es rasant und nicht zimperlich zugange. Ich-Erzählerin Dru ist aber auch ein Mädchen, bei dem man sich nicht des Eindrucks erwehren kann, dass es den Hass gegen alle Schicksen und Cheerleader dieser Erde in sich vereint. Denn Dru will partout anders sein als andere Mädchen, und das kommt mitunter aufgesetzt und übertrieben daher. Immer wieder lässt sie raushängen, wie gut sie doch eigentlich zurechtkommt und was sie alles über die Welt des Übernatürlichen weiß, und zwar in einem Maße, dass man sich fast freut, als sich herausstellt, wie gering ihr Wissen tatsächlich ist. Trotz ihrer Gabe, die sich immer wieder andeutet, aber noch nicht klar definiert wird, und der vermeintlichen Abgebrühtheit ist sie doch bloß ein Teenager, der in bestimmten Situationen Angst haben darf. Furcht und Unsicherheit äußern sich häufig in dem Bedürfnis, sich übergeben zu wollen (was angesichts der Ekligkeiten, mit denen das Mädchen hier manchmal konfrontiert wird, nicht verwunderlich ist), wobei die Autorin aber nicht mit expliziten Gefühlsbeschreibungen spart, die ich oft als überflüssig empfand. Recht schnell gewinnt man den Eindruck, Dru sei eine wilde Mischung aus den Winchester-Brüdern (deren Vater ebenfalls über Jahre den dämonischen Mörder ihrer Mutter jagte) und der Einzelkämpferin Buffy (die auch gleich noch die ganze Scooby-Gang mit in sich vereinen muss, weil sie keine Freunde hat, die in der Schulbibliothek für sie recherchieren könnten). Sie hat jede Menge supernaturales (Halb)Wissen und kann durchaus mit einer Waffe umgehen, aber dennoch ist sie ein Mädchen, dem alle Wurzeln weggebrochen sind und das, nachdem es sich seitenweise eingeredet hat, wie taff es doch ist, zwangsläufig weinend dasitzen muss. Da ist zwar realistisch, täuscht aber insgesamt über die Überzeichnung von Dru nicht hinweg. Anders als zunächst erwartet, bekommt die Heranwachsende, die sich nicht viel aus der Schule macht und auch mal etwas Härteres trinken kann, mit Graves keinen Klischee-Gothic als Partner. Von seinen Eltern verstoßen (zumindest sagt er das), lebt der zwar versteckt und von einem Tag zum nächsten, ist aber, selbst wenn sein dunkles Äußeres anderes vermuten lässt, sehr wohl bestrebt, etwas aus sich zu machen . Man möchte fast meinen, dass dieser Junge zum Vaterersatz taugt. Äußerlich als unscheinbar und jung beschrieben, wirkt er erwachsener als so manch andere Jungengestalt in Romanen (und im echten Leben). Selbstverständlich ist Drus Welt viel zu gefährlich für ihn, weshalb er, um für den weiteren Reihenverlauf als feste Komponente zu taugen, von der Autorin zwangsläufig verwandelt werden musste. Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit Graves, der mir sympathisch ist, weil er derzeit noch deutliches Freundschaftspotenzial zu bieten hat, gleichzeitig aber kein offenes Buch ist, im weiteren Reihenverlauf zum Zuge kommen und neu erworbene Fähigkeiten zeigen können wird. Noch in der ersten Hälfte des Romans darf eine weitere Person ins Geschehen eingreifen, die für die notwendigen Graustufen in der Geschichte sorgt. Hatte Dru bislang an reines Gut und Böse geglaubt, so muss sie nun umdenken. Obwohl dies nicht unerwartet eintritt, also nicht unbedingt einem Plottwist gleichkommt, tut die Gestalt des Christophe dem Roman gut. Er eröffnet neue Erkenntnisse, aber auch Konfliktpotenzial, und ich hoffe inständig, dass die Autorin ihn nicht zum Anlass nimmt, um eine unnötige Dreiecksgeschichte zu konstruieren. Was nicht heißt, dass Dru als Teenager nicht auch einmal ein Auge auf das andere Geschlecht werfen darf. Da Dru in der Ich-Perspektive erzählt, bleibt allen Charakteren, die sie umgeben, ein Rest mysteriöser Aura, die sich in den weiteren Bänden der Reihe, die im letzten Jahr im Original mit dem fünften Band "Reckoning" endete, weiter beleuchten lassen dürfte. Auch hat Lili St. Crow in ihrem Auftaktband noch mit Nebencharakteren gespart und damit eine volle Konzentration auf Dru erlaubt, die sich in brenzligen Situationen immer wieder den Vater ins Gedächtnis ruft und ihn, in Kursivschrift, in ihren Gedanken mit Rat zu Wort kommen lässt. Wohldosiert bedient sich die Autorin der Kursivschrift, um Drus Gedanken zu kennzeichnen, die sich manchmal von dem, was sie in Dialogen letzten Endes tatsächlich sagt, unterscheiden. Die wichtigsten Charaktere sind, nachdem familiäre Bezugspersonen durch Tod ausgeschieden sind, alle jugendlich und sprechen eine junge Sprache, die (in der Übersetzung?) nicht immer überzeugen kann und für mich als Nichtjugendliche leicht konstruiert wirkte, mir dennoch nicht die Unterhaltung nahm. Zudem stolperte ich in der Übersetzung zwei- oder dreimal über unstimmige Bilder, beispielsweise fällt an einer Stelle der Schnee in Sturzbächen. Dennoch erwies sich "Strange Angel: Verflucht" als routiniert erzählter Auftaktroman, der mit dynamischer Ereignisfolge zu fesseln weiß und den Weg für Fortsetzungen ebnet, denen ich gerne eine Chance geben werde. Hierzulande ist allerdings bislang mit "Verraten" erst der zweite Band erschienen. Fazit: Übernatürlicher Auftaktroman, der seinen Protagonisten kaum Zeit zum Durchatmen lässt, aber trotz eigener Mythologie und interessanter paranormaler Wesen TV-Parallelen nicht überspielen kann und zu junge Leser mit detailverliebten Schilderungen gewalttätiger und unappetitlicher Gegebenheiten durchaus verschrecken kann. Empfehlenswert für Urban-Fantasy-Fans. Romanzenfans werden zwangsläufig enttäuscht. Gesamteindruck (eigentlich 3,5 Punkte, aber der Unterhaltungsfaktor überwog gegenüber dem Emanzennervfaktor der Protagonistin, weshalb ich aufrunde): 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    Nynaeve04

    11. October 2012 um 17:20

    Was machst du wenn du ganz alleine bist? Wem kannst du trauen? Dru jagt zusammen mit ihrem Vater übersinnliche Kreaturen. Denn Vampire, Zombies, Geister, Hexen, Werwölfe und andere Wesen gibt es wirklich. Als ihr Vater eines Tages nicht mehr heim kommt weiß sie dass etwas geschehen ist. Und zu allem Überfluss ist der Mörder ihres Vaters auch hinter ihr her. Dru weiß nicht wohin als ihr Graves, ein Klassenkamerad, Unterschlupf gewährt. Zusammen versucht das ungleiche Team zu überleben und das Rätsel um Dru zu Kopf. -------------------------- Strange Angels - verflucht ist ein spannendes, rasantes Buch. Leider fehlte mir anfangs total der Überblick. Was genau tun Dru und ihr Vater, welche Wesen gibt es nun, warum gibt es nur Dru und ihren Vater und was hat es mit der weißen Eule auf sich? Nicht alle dieser Fragen wurden für mich ausreichend geklärt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, es wird aus Drus Sicht geschrieben, die auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Komischerweise ist das Buch sehr spannend, hat aber auch einige Längen. Das widerspricht sich zwar, aber so war es für mich. Es ist brutaler als ich dachte. Die ganzen Waffen hätte ich nicht erwartet. Gefällt mir aber gut, irgendwie musste ich an Resident Evil denken... Dru ist eine wunderbar sympathische Protagonistin, die sagt was sie denkt, ehrlich zugibt dass sie Angst hat und verwirrt ist und nicht aufgibt. Sie ist mir gleich ans Herz gewachsen. Das Selbe gilt für Graves, der sich mit seiner Selbstlosigkeit ganz, ganz schnell in mein Herz gestohlen hat. :-) Mit Christophe bin ich nicht richtig warm geworden obwohl ich glaube dass er gut ist. -------------------------- Das Cover ist theoretisch schön, passt aber nicht zum Buch. Es hat einfach nichts mit dem Buch zu tun, sieht eigentlich mehr nach einem Märchen aus. ---------------------------- Fazit: Mir hats sehr gut gefallen obwohl ich stellenweise etwas verwirrt war und sich das bis zum Schluss nicht gelegt hat. Kann das Buch aber auf jeden Fall weiter empfehlen und freue mich sehr auf den nächsten Teil! Ein Muss für jeden der gerne Spannung, übersinnliche Wesen und Waffen mag. 4,5 Sterne

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    leseratte...

    08. October 2012 um 23:24

    Als Drus Vater eines Abends nicht nach Hause kommt, ahnt sie Schlimmes. Er war losgezogen um etwas Altes, Gefährliches und Böses unschädlich zu machen. Und tatsächlich: Nach einer durchwachten Nacht kehrt er zurück – jedoch tot, als halbverwester Zombie. Für Dru bricht eine Welt zusammen, denn nun hat sie niemanden mehr und ist auf sich allein gestellt. „Verflucht“ ist der erste Teil der Strange-Angels-Trilogie der US-amerikanischen Autorin Lili St. Crow. Etwas skeptisch war ich schon, da der Roman als Zombieroman beworben wurde und ich zuvor noch kein Zombiebuch gelesen hatte. Gleich am Anfang taucht dann auch einer auf, was sehr eklig dargestellt wird. Schlimm genug, dass es sich bei dem Zombie um Drus Vater handelt, doch dann wird sein halb verfaultes Gesicht und der Verwesungsgeruch ausführlich beschrieben. Die ganze Szenerie empfand ich als ziemlich abstoßend, zum Glück war es jedoch fast die einzige und schlimmste der Geschichte. Was mich jedoch wirklich störte, war der Stillstand der Handlung im ersten Drittel des Buches. Alles wirkt hoffnungslos, ziellos und unendlich bedrückend, ohne Aussicht auf Besserung. Sicherlich fühlt sich die Situation für Dru so an, doch auch ich als Leserin fühlte mich so bedrückt und orientierungslos in der Geschichte, dass ich das Buch für eine ganze Weile zur Seite legte. Eine letzte Chance wollte ich der Geschichte doch noch geben, deshalb las ich weiter und es wurde tatsächlich besser. Graves, ein Bekannter aus der Schule, gibt Dru schon ein bisschen Halt und auch eine Aufgabe, doch als Christophe, ein Djamphir (= Halbvampir), auftaucht nimmt die Geschichte nicht nur Fahrt auf, sondern wird in eine Richtung gelenkt, denn er nimmt sich Drus an und hilft ihr. Er ist sehr geheimnisvoll, schwer zu durchschauen und sieht (natürlich ;)) blenden aus. Zusammen mit Graves und Dru bilden die drei ein ungleiches, aber unterhaltsames und schlagkräftiges Team. Des Weiteren werden in der Geschichte Waffen ausführlich beschrieben, genau wie die diversen Verletzungen der Protagonistin. Blaue Flecken und Schmerzen in jeglichen Körperteilen sind beinahe normal, werden aber immer wieder genannt. Mit den Nebenfiguren wird auch nicht zimperlich umgegangen, denn von ihnen sterben einige. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und liest sich gut. Wenn man kein Problem mit einigen ekligen Szenen, Waffen, daraus resultierender Gewalt hat, kann man eine spannende, fantastische Welt entdecken, in der viele Wesen, wie Kakerlaken- und Poltergeister oder Werwölfe, Nosferatu und Djamphire lauern.

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    saloraya

    05. August 2012 um 09:45

    Verflucht ist der erste Band der Reihe um Dru und Graves. Dru zieht mit ihrem Vater von Bundesstaat zu Bundesstaat und hilft ihm, Monster und Dämonen zu jagen. Sie kann mit jeglichen Waffen umgehen und ist eine Meisterin der Recherche. Als ihr Vater nach einem Auftrag nicht nach Hause kommt weiss Dru, sie ist auf sich allein gestellt und muss den Mörder ihres Vaters finden. Sie ist erst mal wie gelähmt und kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Und als sie nicht mehr weiter weiss, ist da auf einmal Graves, der Junge aus ihrer Schule, der ihr in der schlimmsten Zeit zur Seite steht und bald ist es nicht mehr nur Dru die Graves braucht sondern auch er wird auf ihre Hilfe angwiesen sein... Meinung: Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen und fand es wirklich gut. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, das Buch ist meines erachtens für junge Leute ab 16 gedacht. Es gibt schnelle Wendungen und unvorhersehbare Ereignisse, mir persönlich ist das Buch nie langweilig geworden. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    KimyT

    18. July 2012 um 17:59

    Ich glaube das war mein erstes Buch in dem explizit stand, das jemand auf der Toilette saß und sich hinterher den Popo abwischte. :lol: ABER sie hat sich danach nicht die Hände gewaschen :D Nun aber mal zum eigentlichen Teil. Dies hier ist ein Fantasy-Roman mit Nosferatu, D(j)hampiren, Zombies, Loup-garou, Werwölfen, Traumfressern usw. das volle Paket. Djamphire und Werwölfe werden meist zu Jägern der Nosferatu und dadurch schlachten sie sich halt gegenseitig ab (professionel wohl erst im nächsten Teil). Das Buch war flüssig geschrieben, auch wenn ich manchmal nicht ganz hinterherkam. Wir haben bisher auch nur 4 wichtige Charaktere kennengelernt, die uns auch noch in die weiteren Bücher der Reihe begleiten werden. Ich habe leider das Problem, das mit Christophe nicht genau genug beschrieben wurde, man kennt seine Haar- und Augenfarbe und der Rest pustekuchen. Aber die Charakterzüge und dergleichen wurden sehr gut dargelegt. Es war auffällig das dieses Buch nur ein kleiner Teil einer Haupthandlung war, die wohl in den nächsten Teilen fortgesetzt wird, sehen wir diesen Teil als kleine Art "Einleitung", um in die Geschichte die noch folgen mag gut hinein zu finden. Fazit: Leicht zu lesendes Buch, mit Spannung und einer doch leicht verwirrenden Handlung (da alles manchmal so schnell ging). Ein gutes Buch für Zwischendurch, aber ohne wirklichen Anspruch... 4 Sterne

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  • Rezension zu "Strange Angels: Verflucht" von Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

    Sarah_O

    01. May 2012 um 20:38

    "Verflucht" ist der Auftakt der fünfteiligen "Strange Angels"-Reihe von Lili St. Crow. Auch wenn die Geschichte wirklich Potential hat, habe ich nicht das Gefühl, einen eigenständigen ersten Teil gelesen zu haben. Es passiert so wenig, dass ich es eher eine Einleitung als einen Auftakt nennen würde. Dazu aber später mehr, jetzt erstmal zum Inhalt: Die 16-jährige Dru Anderson und ihr alleinerzeihender Vater ziehen oft um, denn Drus Vater jagt Dämonen und andere übernatürliche Wesen. Eines Abends kehrt er nicht von einer Jagd zurück und Dru ist besorgt. Zu recht, wie sich herausstellt, denn ihr Vater kehrt als Zombie zurück. Mit der Unterstützung ihres neuen Mitschüler Graves versucht Dru mit der neuen Situation zurecht zu kommen, doch wer auch immer ihren Vater auf dem Gewissen hat, ist auch hinter ihr her. Nur der junge Halbvampir (Djamphier) Chrsitophe kann ihr helfen zu entkommen und ihr verraten, warum die Monster es auf sie abgesehen haben. Offenbar gibt es Dinge in Drus Vergangenheit, von denen sie selbst keine Ahnung hatte... Eigentlich hat mich das Buch am Anfang wirklich gepackt. Die Idee der Dämonenjäger ist sicher nicht neu, aber spannend war es dennoch - am Anfang. Dann schien es, als hätte jemand gewaltig auf die Bremse getreten und die Handlung zum ordentlichen Auf-der-Stelle-treten verdonnert. Es geht einfach nicht mehr voran: Dru und Graves werden angegriffen, kämpfen, entkommen, erholen sich - und dann beginnt das ganze wieder von vorn. Als der Djamphier Christophe dann endlich auftaucht und ein bisschen Licht ins Dunkle bringt, ist auch eigentlich schon fast alles vorbei. Daher hatte ich, als ich das Buch weggelegt hatte, einfach nur das Gefühl, eine Einleitung, aber keinen ganzen Teil, gelesen zu haben. Es gibt zwar ein Finale, aber das hebt sich kaum vom Rest der Handlung ab, kann auch nicht wirklich als Spannungshöhepunkt dienen, und ist schnell vorbei. Am Ende fehlte einfach etwas. Es ist, um einen anschaulichen Vergleich zu finden, als würde Harry Potter nur zum Gleis 9 3/4 gehen - aber nicht mehr nach Hogwarts fahren... Leider konnten auch die Charaktere nicht so sehr überzeugen, dass ich über den Mangel an Spannung und Fortschritt hinweggesehen hätte. Gerade die Ich-Erzählerin Dru war für mich einfach nur abstoßend. Sie macht einen auf hart, "bibbert" und leidet aber unentwegt, wirkt ekelhaft ungepflegt und drischt Vorurteile, wo sie nur kann. Dabei kommt es neben dem "bibbern" zu sehr vielen weiteren Wiederholungen. Klischees über das Äußere von Halbasiaten eingeschlossen, philosophiert Dru in zweistelliger Anzahl über das zukünftige Aussehen ihres Mitschülers Graves oder schmeckt und riecht immer wieder bestimmte Dinge. Zusammen mit der abwechslungslosen Handlung trugen diese Wiederholungen ordentlich zum zwischenzeitlichen Spannungsverlust und zur Eintönigkeit dieses Romans bei. Die beiden männlichen Protagonisten Graves und Christophe sind da schon interessanter, wenn man auch noch nicht besonders viel über sie erfährt. Bei einer solchen Konstellation erwartet jeder wahrscheilich schnell eine Dreiecksgeschichte - aber hier sollte man nicht zu viel erwarten: Mehr als eine paar Andeutungen gibt es nicht - keine Romantik, keine Liebesgeschichte. Auch hier scheint mir etwas zu fehlen, was stattdessen wohl auf die Folgebände verschoben wurde. Ein wenig enttäuschend. Andererseits sind Graves und Christophe auch durchaus ansprechend beschrieben. Zuviel Interesse zu einem Ekel wie Dru hätte vielleicht unglaubwürdig gewirkt und wenigstens wird dadurch auf das mitunter etwas anstrengende und kitschige "Liebe-auf-den-ersten-Blick"-Prinzip verzichtet. Sprachlich hat mir "Verflucht" allerdings gut gefallen. Es ist locker geschrieben und durch Drus leicht schnoddrige Art und Ausdrucksweise gab es gelegentlich auch mal einen Schmunzler. Durch das offene Ende und die vielen unbeantworteten Fragen in diesem relativ handlungsfreien ersten Teil, hoffe ich außerdem immer noch, dass die Reihe ihr gesamtes Potential in den Folgebänden noch zeigen wird. Mein Fazit: "Verflucht" kann nicht gerade durch eine neuartige Geschichte punkten, war aber am Anfang dennoch sehr spannend. Leider flachte die Handlung dann ab und auch die Charaktere konnten nicht wirklich glänzen. Am Ende fehlte etwas. Es ist eher eine in die länge gezogene Einleitung, die mit Informationen und Fortschritt in der Handlung geizte, als ein wirklicher Auftakt. Dennoch habe ich durch die Art der Geschichte Hoffnung für die Reihe und werde sie weiter verfolgen. 3 von 5 Sternen

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