Scatterheart

von Lili Wilkinson 
3,8 Sterne bei172 Bewertungen
Scatterheart
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SuddenHorans avatar

Ein verwöhntes Mädchen, dass der Realität ins Auge sehen muss!

Fee14s avatar

Ein fantastisches Buch! Einfach perfekt! Weiterzuempfehlen

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B006M8WEOY
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:450 Seiten
Verlag:Coppenrath Verlag
Erscheinungsdatum:13.12.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    sursulapitschis avatar
    sursulapitschivor 4 Jahren
    Östlich der Sonne und westlich des Mondes...

    "Östlich der Sonne und westlich des Mondes" heißt ein norwegisches Märchen. Dort begegnet einem armen Bauern ein weißer Bär und fragt, ob dieser ihm seine jüngste Tochter gäbe. Im Gegenzug dafür erhielte der Mann Reichtum. Die Tochter geht mit dem Bären, lebt in einem Schloss, hat alles was das Herz begehrt und langweilt sich, ist unzufrieden, ein Scatterheart. Der weiße Bär lässt Scatterheart gehen, als er merkt, wie unglücklich sie ist. Allerdings findet sie den Weg zurück nach Hause nicht mehr und irrt durch die Welt, bis sie letztendlich wieder bei dem weißen Bären landet...

    Eingebettet in dieses Märchen ist die Geschichte der 14jährigen Hannah, die 1814 in London lebt und ein behütetes Leben führt, bis sie feststellt, dass ihr Vater offenbar ein berüchtigter Spieler war, der sie alleine gelassen hat um seinen Schuldnern zu entgehen. Hannah ist mittellos und hilflos. Durch ein Missverständnis landet sie auch noch im Gefängnis und wird nach Australien deportiert. Thomas, ihr ehemaliger Hauslehrer, hatte angeboten, sie zu heiraten. Aber Hannah fand es nicht angemessen, unter ihrem Stand zu heiraten...

    Es ist sehr faszinierend, wie hier eine "reale" Geschichte mit einem Märchen verknüpft wird. Hannah und Scatterheart werden gemeinsam erwachsen, durchleiden Schreckliches und verabschieden sich von Standesdünkel und Vorurteilen.
    Der Schreibstil ist schön und liest sich leicht. Die Seiten fliegen nur so dahin. Vielleicht hat es ein paar Längen im Mittelteil. Hannahs Seereise ist wirklich lang und qualvoll.
    Am Ende findet Hannah sich und auch etwas Glück, sofern man als Sträfling in Australien eben glücklich werden kann. Das Leben ist eben kein Märchen.

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    LeseIgels avatar
    LeseIgelvor 5 Jahren
    Leider Fehlkauf

    Dieses Buch hat sich viel versprechend angehört und auch das Cover war schön gestaltet. Leider war es das auch schon und es liegt nun in meinem Regal als Fehlkauf.
    Auch wenn es nicht schlecht geschrieben ist, so wirkt es an sich dennoch unfertig. Die Spannung, wenn überhaupt welche aufkommt sitzt an den falschen Stellen und verschiedene Storyfäden hörten sich für mich zwischendurch an, als würden sie aus verschiedenen Phasen der Entstehung stammen und dann unglücklich zusammengefügt worden sein.
    War enttäuscht !

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 5 Jahren
    von flatterhaften Mädchen die erwachsen werden

    Gerade war Hannah noch eine behütete Tochter der Oberschicht und im nächsten Moment findet sie sich in einem der schlimmsten Gefängnisse von London wieder. Ihr Vater ein notorischer Spieler hat das Land verlassen und die Heiratsanträge ihres Hauslehrers hat Hannah hochmütig von sich gewiesen. Jetzt lernt sie das Leben von der schmutzigen Seite kennen. Wegen Diebstahls verurteilt erwartet sie nun eine Strafkolonie in Australien, doch die Reise dahin ist beschwerlich und alles andere als ungefährlich. So mancher hat sein Ziel nie erlangt. Die harte Zeit lehrt das Mädchen, dass Hochmut nicht satt macht und schlecht fürs Überleben ist. Auf dem neuen Kontinent angekommen, macht sie sich wagemutig daran, ihr Schicksal nicht mehr passiv hin zu nehmen, sondern sich selbst auf die Suche nach ihrem Glück zu begeben.

    Ein nettes Märchen darüber wie ein flatterhafter, verwöhnter Teenager, zu sich selbst findet und ein Fingerzeig, dass man nichts als gegeben hinnehmen soll, denn von einem Tag auf den anderen kann sich das Blatt wenden. Die Story wird verknüpft mit dem Märchen von Scatterheart, von dem jeweils am Anfang eines Kapitels ein Stück erzählt wird. Scatterheart ein Mädchen mit ebenso einem flatterhaften Herzen wie Hannah, dass sich ebenso auf eine beschwerliche Reise begeben muss, um begangene Fehler zu sühnen. Manchmal tat mir die Protagonistin schon fast leid, weil man als Leser das Unheil am Horizont kommen sieht und ihr zurufen möchte: „Tu’s nicht! Wähle deine Worte etwas weiser.“. Aber Hannah ist eben jung und kannte das Leben nicht anders. Ein Leben in London, wo junge Damen nun mal nur Gentleman heiraten und keine armen Akademiker. Der Autorin gelang es mich mitzunehmen, auf eine Reise ans andere Ende der Welt und auf die Selbstfindung der Hauptfigur und mich in eine Märchenwelt zu entführen wo Eisbären sich in junge schöne Prinzen verwandeln. Einfach das richtige Buch für einen kalten Wintertag auf derCouch.

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    Nine_im_Wahns avatar
    Nine_im_Wahnvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen, dass ihr hartes Schicksal meistert und zu einer starken Persönlichkeit heranwächst.
    Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    Durch ein Missverständnis verhaftet, wird Hannah Cheshire, Tochter eines Edelmanns, im Jahre 1814 zu 7 Jahren Strafarbeit in der neuen australischen Kolonie verurteilt. Einst von allen bedient, muss sie bald auf einer gefährlichen Seereise erfahren, was Hunger, Leid und Schmerz bedeuten. Nur der Gedanke an ihren ehemaligen Hauslehrer Thomas Behr und ihre Liebe zu ihm lassen sie stark genug bleiben, alles zu überstehen.

    Eine wunderschöne Romanze wie in „Stolz und Vorurteil“, ein tragisches Schicksal wie das vom „Totenmädchen“ und ein Abenteuer, das den Leser mit sich reißt.

    Ich musste das Buch einfach binnen kurzer Zeit verschlingen, denn das Leben von Hannah Cheshire hat mich von der ersten Seite an gefesselt, da Hannah gutherzig und stark ist, auch wenn sie manchmal etwas hochnäsig erscheint. Das liegt allerdings an ihrer Unwissenheit, in der ihr Vater sie gelassen hat.

    Ihre Geschichte von der Zeit im Gefängnis und den Rückblicken zu der Zeit davor, bis über die Schifffahrt schließlich zum Leben in Australien ist fesselnd. Am besten waren da allerdings die Szenen an Bord der Derby Ram, da sie ihren Werdegang vom jungen und bescheidenem Mädchen bis hin zu einer starken Frau perfekt darstellen.

    Diesmal kann ich gar nicht mehr sagen. Das Buch ist einfach so wunderschön, dass alles, was ich schreiben würde, diesem Buch gar nicht gerecht wäre. Ich sage nur: Lest es einfach!


    Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen, dass ihr hartes Schicksal meistert und zu einer starken Persönlichkeit heranwächst.

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    Naddy111s avatar
    Naddy111vor 5 Jahren
    Die Suche nach sich selber

    Klappentext:

    „ Ich werde Sie oder Ihresgleichen niemals heiraten. Ich bin die Tochter eines Gentlemans und werde einen Gentleman heiraten. Nicht irgendeinen … dahergelaufenen Studenten.“

    Als Hannah Cheshires Vater Hals über Kopf das Haus verlässt, ahnt sie 14-jährige noch nicht, dass damit eine Welt für sie zusammenbricht. Schon bald muss sie erfahren, dass ihr Vater, den sie immer für einen bedeutenden Londoner Geschäftsmann und Gentleman gehalten hat, ein stadtbekannter Betrüger und Spieler ist.
    Mutterseelenalleine bleibt Hannah in dem Großen Haus zurück. Jetzt gibt es nur noch einen Menschen, der zu ihr steht: ihr ehemaliger Hauslehrer Thomas Behr. Thomas weiß um Hannahs ausweglose Situation und möchte sie vor Schlimmeren bewahren. Sogleich schmiedet er Pläne für eine gemeinsame Zukunft und hält um Hannahs Hand an. Doch Hannah weist ihn zurück. Wie könnte sie, die Tochter eines Edelmanns, einen bürgerlichen Studenten heiraten?
    Dann schlägt das Schicksal ein zweites Mal zu und Hannah landet im Newgate-Gefängnis. 
    Das Urteil: sieben Jahre Strafkolonie in Australien, am anderen Ende der Welt. Während der gefahrenvollen Seereise lernt sie nicht nur Hunger und Elend kennen, sondern auch Grausamkeit, Endwürdigung und Gewalt. Aber noch immer gibt sie ihren Traum vom großen Glück nicht auf...

    Eine fesselnder Roman über Stolz und Vorurteile, Liebe und Wahrheit und über die Suche nach sich selber.


    Das Buch spielt in London um 1814 . Schon das Cover hat mich angesprochen. Es sieht aus wie ein Märchenbuch (es glitzert sogar) und ein kleines bisschen ist es auch wie eins. An jeden Kapitel Anfang wird fortführt das Märchen von Scatterheart erzählt, die wie Hannah erst eitel und arrogant ist und sich nach der Zeit immer mehr wandelt. 
    Die Autorin nimmt kein Blatt vorm Mund sondern schreibt wie es ist, dieses stellt man schon bereits auf der ersten Seite fest, diese ich euch mal aufgeschrieben habe damit ihr wisst was ich meine.

    Der Wächter Stieß Hannah in die Zelle und schloss klirrend hinter ihr ab. Hannahs Augen brannten und ihr Magen krampfte sich zusammen. Der Geruch von Urin, Erbrochenem und Schweiß nahm ihr beinahe den Atem, und obwohl es an diesem Abend eiskalt war, schwitzt sie so sehr, dass ihre Haut zu jucken begann. Galliger Speichel stieg ihr in den Mund. Sie krümmte sich und erbrach sich auf den schmutzigen Steinfußboden. Zitternd zog sie sie Luft ein, der Gestank war so unerträglich, dass ihr gleich wieder übel wurde. Sie fiel auf alle viere und würgte. „Sieh mal an“, vernahm sie eine trockene Stimme, „diese Schlampe hat wohl ein Vorhängeschloss am Arsch. Warum würde sie sonst durch den Mund scheißen!“

    Deswegen weiß ich nicht ob wirklich 12 das angebrachte Alter für diesen Buch ist. Aber grade das hat mich an diesen Buch so gefesselt. Die Geschichte um Hannah hat mich tief berührt, mich mit ihr leiden und hoffen lassen. Auch wenn das Buch schon etwas älter ist, weiß ich, dass es nicht so bekannt ist und das zu unrecht! 

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    Theresis avatar
    Theresivor 5 Jahren
    Fabelhaft

    Ein mehr als gelungener Jugendroman. Die Geschichte der zunächst aus wohlhabendem Hause stammenden Hannah, die durch ihre Vater gefangen genommen wird und alles verliert ist sehr besitzergreifend. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Auch die Beziehung zu ihrem Hauslehrer Thomas, der ihr eigentlich ein gutes Leben bieten möchte, dass sie ablehnt ist richtig gut.
    Die richtige Handlung beginnt aber erst mit der Verfrachtung auf das Sträglingsschiff,dass sie nach Afrika bringen soll. Auf dem Schiff lernt sie dann James kennen. Ihr anfängliche gute Beziehung die durch ihre Ablehnung und seine Reaktion darauf allerdings zerstört wird gibt dem ganzen einen dramatischen Kick. Auch die Ankunft in Afrika, ihr Zusammenleben mit James und der schließlichen Flucht zur Suche nach Thomas ist packen und einfach toll. Natürlich konnte es dann nur ein Happy End geben.

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    Primroses avatar
    Primrosevor 6 Jahren
    Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    An zwei Tagen ausgelesen. Ein sehr beeindruckendes Buch über Stolz, Vorurteile, Freundschaften und Liebe.

    Die Geschichte ist superspannend und fesselnd geschrieben. :)

    Total süß sind die kleinen Textschnipsel am Anfang von jedem Kapitel, die zusammen eine schöne Märchengeschichte ergeben.

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    Griinsekatzes avatar
    Griinsekatzevor 6 Jahren
    Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    Cover:
    Scatterhearts Cover find ich einfach sehr hübsch. Das Mädchen auf dem Cover ist anscheinend "Scatterheart" und man sieht auch ein Schiff, was die Reise von Hannah symbolisiert. Wenn man über das Cover streicht, sind die Umrisse der Zeichnung und der Titel spürbar, was ich an Büchern eigentlich immer mag. Wenn man genauer hinsieht, entdeckt man auch das in dem Hintergrund mit einem Dunkleren lila Ranken eingearbeitet.

    Geschichte:
    Die Geschichte handelt von Hannah Cheshire. Tochter eines Gentlemans, wie sie immer sagt. Sie weiß nur nicht das ihr Vater ein Spieler und Trinker ist und das ganze Vermögen aus dem Fenster wirft. Selbst als er eines Tages abhaut und Hannah alleine zurücklässt wollte sie es nicht wahrhaben. Ihr Hauslehrer Thomas Behr will sie heiraten und sich um sie kümmern. Doch Hannah lehnt ab und muss wegen einiger Zufälle, Missverständnisse und Intrigen ins Gefängnis und auf eine Lange beschwerliche Reise nach New South Wales.

    "Ich werde Sie oder Ihresgleichen niemals heiraten. Ich bin die Tochter eines Gentlemans und werde einen Gentleman heiraten. Nicht irgendeinen ... dahergelaufenen Studenten." (Seite 52)

    Hannah ist anfangs eine unglaublich unsympathische Person. Ich hätte mich ständig über sie aufregen können. Sie ist naiv, eingebildet, arrogant und ein Püppchen. Ein richtig verzogenes Ding. Einfach nervig doch ihr Charakter entwickelt sich im Laufe der Handlung durch zahlreiche Personen wie Long Meg, die Frau, die mit Hanna nach New South Wales geschickt wird. Das Weisenkind Molly, die Hannah erst verabscheut aber sich dann langsam mit ihr anfreundet und bis zum Schluss helfen sie sich gegenseitig. Wie sie Molly dann behandelt, und ihr hilft, ist eines der Dinge, die ich an Hannah am Ende auch mag.

    Nicht nur die kleine Molly verändert Hannah, sondern auch James, der Offizier auf dem Schiff das die Gefangenen nach New South Wales bringt. Er kümmert sich während der Fahrt um Hannah und verliebt sich schließlich in sie. Eigentlich ist er ja ganz niedlich, wenn es um Hannah geht, aber man merkt deutlich das Er ein riesiger Arsch mit Aufgeblasenem Ego ist.
    Diese ganzen Begegnungen ändern sie und sie versteht, dass es mehr als Geld und Ansehen im Leben gibt.

    Als sie auf der Reise mit dem Schiff ist, träumt Hannah davon ihren Hauslehrer Thomas Behr wiederzutreffen. Er ist als Offizier nach New South Wales gekommen und so naiv wie sie ist denkt sie die ganze Zeit, dass er am Hafen auf die warten wird und sie zu sich nimmt.
    Natürlich steht er nicht da und Hannah ihre Hoffnungen zerbrechen. Erst als sie Gerüchte über einen Verrückten in den Bergen hört, hegt sie die Hoffnung, dass dies Thomas ist, und macht sich gemeinsam mit James auf den Weg dorthin.

    Thomas ist ein Charakter, den ich von Anfang an gleich mochte. Er war irgendwie niedlich. Im Laufe des Buches ist er nicht so oft enthalten erst wieder am Ende ... leider.

    Schade finde ich es nur, dass ich mir nichts vorstellen konnte. Ich habe keine genaue Vorstellung von den Personen gehabt, weder von Hanna oder Thomas noch von James oder Molly.

    Fazit:
    Was ich sehr gut an dem Buch gemacht finde, ist die Aufteilung. Man liest immer abwechselnd. Hannah, wie sie im Gefängnis ist und dann im nächsten Absatz ist es Hannah ihr Leben vor dem Gefängnis, wie sie ins Gefängnis kam. Es ist zwar manchmal verwirrend aber so erfährt man nicht gleich, warum sie dort ist und wie eines zum anderen kam. Es bleibt etwas Spannung erhalten, auch wenn ich das Buch sonst nicht so spannend finde. Teilweise war es auch langatmig. Theoretisch würde ich dem Buch 3 Eulchen geben aber es gibt etwas, was das 4. Eulchen verdient hat. An jedem Keitelanfang steht ein kleiner Teil des Märchens und wenn man sich das Märchen dann mal komplett durchliest, merkt man, wie schön es ist.

    "Es war einmal ein Mädchen, das hieß Scatterheart, denn sein Hert war so flatterhaft wie der Wind. Eines Tages zerplatzten seine Träume wie Seifenblasen ..." (Cover)

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    Lady_Fires avatar
    Lady_Firevor 7 Jahren
    Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    Ein Buch, das anfangs wahnsinnig toll und viel versprechend klingt, sich aber dann leider als nicht so toll entpuppt... Die Story ist eigentlich gar nicht so übel, jedoch verliert sich das ganze in einem Meer aus Worten. Leider hat die Künstlerin es scheinbar versäumt die Spannung an den Richtigen Stellen aufzubauen.
    Vielleicht liegt es auch nur an mir, es ist kein absoluter Flop, aber es hat mich dennoch enttäuscht...

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    Hanna86s avatar
    Hanna86vor 7 Jahren
    Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    Meine Meinung:

    ... Es war einmal ein armer Mann, der hatte
    eine Tocher, die war sehr schön. Aber sie war
    selbstsüchtig und eitel und ihr Herz war flatterhaft
    wie der Wind. Deshalb hieß sie bei allen
    Scatterheart. ...

    Im Jahr 1814 lebt die 14-jährige Hannah Cheshire in den wohlhabenden viertel der Londoner Gesellschaft mit ihrem Vater. So hochnäsig und verblendet wie sie ist, ahnt sie nicht das ihr Vater sich in Schulden hineingeraten hat und in der ganzen Stadt als Betrüger bekannt ist.

    Eines Tages bevor ihr Vater verschwindet, macht ihr Hauslehrer Thomas einen Heiratsantrag, weil er sich in sie verliebt hatte und auch weil er das verborgene Leben das Hannahs Vater führte kannte, wollte er, sie aus dieser Situation retten. Sie aber lehnte den Antrag ab, weil sie ihm nicht glaubt und zu Stolz ist unter ihrer Würde zu heiraten. So lautete ihre Antwort auf den Antrag:


    ..."Ich werde Sie oder Ihresgleichen niemals heiraten. Ich bin die Tochter eines Gentlemans und werde einen Gentleman heiraten. Nicht irgendeinen ... dahergelaufenen Studenten."

    Traurig verlässt Thomas sie und kommt nicht wieder. An diesem Abend kommt ihr Vater nicht mehr nach Hause und Hannah macht sich allmählich sorgen. Bald darauf taucht die Polizei bei ihr auf und führt sie ab! Mit der Begründung, sie müsse für die Schulden ihres Vaters aufkommen und erfährt auch noch das ihr Vater jemanden abgestochen hat und wegen Mordes gesucht wird. Somit ist das schöne Leben das Hannah bisher hatte zu Ende und trifft auf die harte Realität!

    Da Hannah, die Schulden ihres Vaters nicht bezahlen kann, wird sie dazu verurteilt nach Australien in einer Strafkolonie zu arbeiten. Allmählich bereut sie es, dass sie nicht den Heiratsantrag von Thomas angenommen hat und könnte sich dafür Ohrfeigen. Ihr fällt auch auf, dass sie ihn schrecklich vermisst und gegen ihrer bisherigen Vorurteile, doch noch liebt.

    Hoffnungslos blickt sie auf ihre Zukunft, doch dann lernt sie auf der Seereise den charmanten Schiffsleutnant James kennen, der ihr immer wieder schöne Augen macht und ihr ein schönes Leben in Australien verspricht. Hannah fällt darauf rein und merkt bald das James doch nicht so nett ist. In Wirklichkeit ist er gewalttätig, besitztergreifend und herzlos. Für Hannah beginnt ein Teufelskreis aus dem sie kein entkommen mehr sieht. Doch dann erfährt sie, dass ein Mann Namens Thomas, der ein ehemaliger Lehrer aus London, auch in Australien lebt! Hannah kann es kaum glauben. Ist es ihr Thomas?

    Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die einen berührt und zum nachdenken anregt. Die Hauptperson Hannah ist am Anfang der Geschichte sehr unsympathisch, wegen ihrer narzisstischen Persönlichkeit. Besonders an der Stelle als sie Thomas abweist, hab ich sie gehasst -.- Thomas ist von Anfang an eine tolle Person und dann kommt die blöde Kuh und schmeißt dem armen Thomas einfach raus... Ja ich bin ein Thomas-Fan ♥ Aber im laufe der Geschichte bessert sie sich und wird bodenständiger. Da tat sie mir Leid, weil sie niemanden mehr hatte :'( Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gefallen und man konnte sich sehr schnell in die Geschichte hineinversetzen. Nur ein kleines Kontra war, dass sie am Ende alles so schnell abrupt zusammengefasst hat. Aber alles in einem, ein sehr schöner Roman, mit einem tollen Cover =)

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