Lili Wilkinson Scatterheart

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Inhaltsangabe zu „Scatterheart“ von Lili Wilkinson

Ein verwöhntes Mädchen, dass der Realität ins Auge sehen muss!

— SuddenHoran

Das Buch ist toll,sehr dramatisch und erzählt von einem verwöhnten Mädchen welches herausfindet wie grausam die Welt ist.

— AuroraMetis

Eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen, dass ihr hartes Schicksal meistert und zu einer starken Persönlichkeit heranwächst.

— Nine_im_Wahn
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  • Östlich der Sonne und westlich des Mondes...

    Scatterheart

    sursulapitschi

    21. June 2014 um 12:32

    "Östlich der Sonne und westlich des Mondes" heißt ein norwegisches Märchen. Dort begegnet einem armen Bauern ein weißer Bär und fragt, ob dieser ihm seine jüngste Tochter gäbe. Im Gegenzug dafür erhielte der Mann Reichtum. Die Tochter geht mit dem Bären, lebt in einem Schloss, hat alles was das Herz begehrt und langweilt sich, ist unzufrieden, ein Scatterheart. Der weiße Bär lässt Scatterheart gehen, als er merkt, wie unglücklich sie ist. Allerdings findet sie den Weg zurück nach Hause nicht mehr und irrt durch die Welt, bis sie letztendlich wieder bei dem weißen Bären landet... Eingebettet in dieses Märchen ist die Geschichte der 14jährigen Hannah, die 1814 in London lebt und ein behütetes Leben führt, bis sie feststellt, dass ihr Vater offenbar ein berüchtigter Spieler war, der sie alleine gelassen hat um seinen Schuldnern zu entgehen. Hannah ist mittellos und hilflos. Durch ein Missverständnis landet sie auch noch im Gefängnis und wird nach Australien deportiert. Thomas, ihr ehemaliger Hauslehrer, hatte angeboten, sie zu heiraten. Aber Hannah fand es nicht angemessen, unter ihrem Stand zu heiraten... Es ist sehr faszinierend, wie hier eine "reale" Geschichte mit einem Märchen verknüpft wird. Hannah und Scatterheart werden gemeinsam erwachsen, durchleiden Schreckliches und verabschieden sich von Standesdünkel und Vorurteilen. Der Schreibstil ist schön und liest sich leicht. Die Seiten fliegen nur so dahin. Vielleicht hat es ein paar Längen im Mittelteil. Hannahs Seereise ist wirklich lang und qualvoll. Am Ende findet Hannah sich und auch etwas Glück, sofern man als Sträfling in Australien eben glücklich werden kann. Das Leben ist eben kein Märchen.

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  • Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    Scatterheart

    Nine_im_Wahn

    20. August 2013 um 21:19

    Durch ein Missverständnis verhaftet, wird Hannah Cheshire, Tochter eines Edelmanns, im Jahre 1814 zu 7 Jahren Strafarbeit in der neuen australischen Kolonie verurteilt. Einst von allen bedient, muss sie bald auf einer gefährlichen Seereise erfahren, was Hunger, Leid und Schmerz bedeuten. Nur der Gedanke an ihren ehemaligen Hauslehrer Thomas Behr und ihre Liebe zu ihm lassen sie stark genug bleiben, alles zu überstehen. Eine wunderschöne Romanze wie in „Stolz und Vorurteil“, ein tragisches Schicksal wie das vom „Totenmädchen“ und ein Abenteuer, das den Leser mit sich reißt. Ich musste das Buch einfach binnen kurzer Zeit verschlingen, denn das Leben von Hannah Cheshire hat mich von der ersten Seite an gefesselt, da Hannah gutherzig und stark ist, auch wenn sie manchmal etwas hochnäsig erscheint. Das liegt allerdings an ihrer Unwissenheit, in der ihr Vater sie gelassen hat. Ihre Geschichte von der Zeit im Gefängnis und den Rückblicken zu der Zeit davor, bis über die Schifffahrt schließlich zum Leben in Australien ist fesselnd. Am besten waren da allerdings die Szenen an Bord der Derby Ram, da sie ihren Werdegang vom jungen und bescheidenem Mädchen bis hin zu einer starken Frau perfekt darstellen. Diesmal kann ich gar nicht mehr sagen. Das Buch ist einfach so wunderschön, dass alles, was ich schreiben würde, diesem Buch gar nicht gerecht wäre. Ich sage nur: Lest es einfach! Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über ein Mädchen, dass ihr hartes Schicksal meistert und zu einer starken Persönlichkeit heranwächst.

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  • Die Suche nach sich selber

    Scatterheart

    Naddy111

    01. May 2013 um 03:33

    Klappentext: „ Ich werde Sie oder Ihresgleichen niemals heiraten. Ich bin die Tochter eines Gentlemans und werde einen Gentleman heiraten. Nicht irgendeinen … dahergelaufenen Studenten.“ Als Hannah Cheshires Vater Hals über Kopf das Haus verlässt, ahnt sie 14-jährige noch nicht, dass damit eine Welt für sie zusammenbricht. Schon bald muss sie erfahren, dass ihr Vater, den sie immer für einen bedeutenden Londoner Geschäftsmann und Gentleman gehalten hat, ein stadtbekannter Betrüger und Spieler ist. Mutterseelenalleine bleibt Hannah in dem Großen Haus zurück. Jetzt gibt es nur noch einen Menschen, der zu ihr steht: ihr ehemaliger Hauslehrer Thomas Behr. Thomas weiß um Hannahs ausweglose Situation und möchte sie vor Schlimmeren bewahren. Sogleich schmiedet er Pläne für eine gemeinsame Zukunft und hält um Hannahs Hand an. Doch Hannah weist ihn zurück. Wie könnte sie, die Tochter eines Edelmanns, einen bürgerlichen Studenten heiraten? Dann schlägt das Schicksal ein zweites Mal zu und Hannah landet im Newgate-Gefängnis.  Das Urteil: sieben Jahre Strafkolonie in Australien, am anderen Ende der Welt. Während der gefahrenvollen Seereise lernt sie nicht nur Hunger und Elend kennen, sondern auch Grausamkeit, Endwürdigung und Gewalt. Aber noch immer gibt sie ihren Traum vom großen Glück nicht auf... Eine fesselnder Roman über Stolz und Vorurteile, Liebe und Wahrheit und über die Suche nach sich selber. Das Buch spielt in London um 1814 . Schon das Cover hat mich angesprochen. Es sieht aus wie ein Märchenbuch (es glitzert sogar) und ein kleines bisschen ist es auch wie eins. An jeden Kapitel Anfang wird fortführt das Märchen von Scatterheart erzählt, die wie Hannah erst eitel und arrogant ist und sich nach der Zeit immer mehr wandelt.  Die Autorin nimmt kein Blatt vorm Mund sondern schreibt wie es ist, dieses stellt man schon bereits auf der ersten Seite fest, diese ich euch mal aufgeschrieben habe damit ihr wisst was ich meine. Der Wächter Stieß Hannah in die Zelle und schloss klirrend hinter ihr ab. Hannahs Augen brannten und ihr Magen krampfte sich zusammen. Der Geruch von Urin, Erbrochenem und Schweiß nahm ihr beinahe den Atem, und obwohl es an diesem Abend eiskalt war, schwitzt sie so sehr, dass ihre Haut zu jucken begann. Galliger Speichel stieg ihr in den Mund. Sie krümmte sich und erbrach sich auf den schmutzigen Steinfußboden. Zitternd zog sie sie Luft ein, der Gestank war so unerträglich, dass ihr gleich wieder übel wurde. Sie fiel auf alle viere und würgte. „Sieh mal an“, vernahm sie eine trockene Stimme, „diese Schlampe hat wohl ein Vorhängeschloss am Arsch. Warum würde sie sonst durch den Mund scheißen!“ Deswegen weiß ich nicht ob wirklich 12 das angebrachte Alter für diesen Buch ist. Aber grade das hat mich an diesen Buch so gefesselt. Die Geschichte um Hannah hat mich tief berührt, mich mit ihr leiden und hoffen lassen. Auch wenn das Buch schon etwas älter ist, weiß ich, dass es nicht so bekannt ist und das zu unrecht! 

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  • Fabelhaft

    Scatterheart

    Theresi

    27. April 2013 um 15:22

    Ein mehr als gelungener Jugendroman. Die Geschichte der zunächst aus wohlhabendem Hause stammenden Hannah, die durch ihre Vater gefangen genommen wird und alles verliert ist sehr besitzergreifend. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Auch die Beziehung zu ihrem Hauslehrer Thomas, der ihr eigentlich ein gutes Leben bieten möchte, dass sie ablehnt ist richtig gut. Die richtige Handlung beginnt aber erst mit der Verfrachtung auf das Sträglingsschiff,dass sie nach Afrika bringen soll. Auf dem Schiff lernt sie dann James kennen. Ihr anfängliche gute Beziehung die durch ihre Ablehnung und seine Reaktion darauf allerdings zerstört wird gibt dem ganzen einen dramatischen Kick. Auch die Ankunft in Afrika, ihr Zusammenleben mit James und der schließlichen Flucht zur Suche nach Thomas ist packen und einfach toll. Natürlich konnte es dann nur ein Happy End geben.

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  • Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    Scatterheart

    Primrose

    07. January 2013 um 22:41

    An zwei Tagen ausgelesen. Ein sehr beeindruckendes Buch über Stolz, Vorurteile, Freundschaften und Liebe.

    Die Geschichte ist superspannend und fesselnd geschrieben. :)

    Total süß sind die kleinen Textschnipsel am Anfang von jedem Kapitel, die zusammen eine schöne Märchengeschichte ergeben.

  • Rezension zu "Scatterheart" von Lili Wilkinson

    Scatterheart

    Griinsekatze

    09. August 2012 um 21:48

    Cover: Scatterhearts Cover find ich einfach sehr hübsch. Das Mädchen auf dem Cover ist anscheinend "Scatterheart" und man sieht auch ein Schiff, was die Reise von Hannah symbolisiert. Wenn man über das Cover streicht, sind die Umrisse der Zeichnung und der Titel spürbar, was ich an Büchern eigentlich immer mag. Wenn man genauer hinsieht, entdeckt man auch das in dem Hintergrund mit einem Dunkleren lila Ranken eingearbeitet. Geschichte: Die Geschichte handelt von Hannah Cheshire. Tochter eines Gentlemans, wie sie immer sagt. Sie weiß nur nicht das ihr Vater ein Spieler und Trinker ist und das ganze Vermögen aus dem Fenster wirft. Selbst als er eines Tages abhaut und Hannah alleine zurücklässt wollte sie es nicht wahrhaben. Ihr Hauslehrer Thomas Behr will sie heiraten und sich um sie kümmern. Doch Hannah lehnt ab und muss wegen einiger Zufälle, Missverständnisse und Intrigen ins Gefängnis und auf eine Lange beschwerliche Reise nach New South Wales. "Ich werde Sie oder Ihresgleichen niemals heiraten. Ich bin die Tochter eines Gentlemans und werde einen Gentleman heiraten. Nicht irgendeinen ... dahergelaufenen Studenten." (Seite 52) Hannah ist anfangs eine unglaublich unsympathische Person. Ich hätte mich ständig über sie aufregen können. Sie ist naiv, eingebildet, arrogant und ein Püppchen. Ein richtig verzogenes Ding. Einfach nervig doch ihr Charakter entwickelt sich im Laufe der Handlung durch zahlreiche Personen wie Long Meg, die Frau, die mit Hanna nach New South Wales geschickt wird. Das Weisenkind Molly, die Hannah erst verabscheut aber sich dann langsam mit ihr anfreundet und bis zum Schluss helfen sie sich gegenseitig. Wie sie Molly dann behandelt, und ihr hilft, ist eines der Dinge, die ich an Hannah am Ende auch mag. Nicht nur die kleine Molly verändert Hannah, sondern auch James, der Offizier auf dem Schiff das die Gefangenen nach New South Wales bringt. Er kümmert sich während der Fahrt um Hannah und verliebt sich schließlich in sie. Eigentlich ist er ja ganz niedlich, wenn es um Hannah geht, aber man merkt deutlich das Er ein riesiger Arsch mit Aufgeblasenem Ego ist. Diese ganzen Begegnungen ändern sie und sie versteht, dass es mehr als Geld und Ansehen im Leben gibt. Als sie auf der Reise mit dem Schiff ist, träumt Hannah davon ihren Hauslehrer Thomas Behr wiederzutreffen. Er ist als Offizier nach New South Wales gekommen und so naiv wie sie ist denkt sie die ganze Zeit, dass er am Hafen auf die warten wird und sie zu sich nimmt. Natürlich steht er nicht da und Hannah ihre Hoffnungen zerbrechen. Erst als sie Gerüchte über einen Verrückten in den Bergen hört, hegt sie die Hoffnung, dass dies Thomas ist, und macht sich gemeinsam mit James auf den Weg dorthin. Thomas ist ein Charakter, den ich von Anfang an gleich mochte. Er war irgendwie niedlich. Im Laufe des Buches ist er nicht so oft enthalten erst wieder am Ende ... leider. Schade finde ich es nur, dass ich mir nichts vorstellen konnte. Ich habe keine genaue Vorstellung von den Personen gehabt, weder von Hanna oder Thomas noch von James oder Molly. Fazit: Was ich sehr gut an dem Buch gemacht finde, ist die Aufteilung. Man liest immer abwechselnd. Hannah, wie sie im Gefängnis ist und dann im nächsten Absatz ist es Hannah ihr Leben vor dem Gefängnis, wie sie ins Gefängnis kam. Es ist zwar manchmal verwirrend aber so erfährt man nicht gleich, warum sie dort ist und wie eines zum anderen kam. Es bleibt etwas Spannung erhalten, auch wenn ich das Buch sonst nicht so spannend finde. Teilweise war es auch langatmig. Theoretisch würde ich dem Buch 3 Eulchen geben aber es gibt etwas, was das 4. Eulchen verdient hat. An jedem Keitelanfang steht ein kleiner Teil des Märchens und wenn man sich das Märchen dann mal komplett durchliest, merkt man, wie schön es ist. "Es war einmal ein Mädchen, das hieß Scatterheart, denn sein Hert war so flatterhaft wie der Wind. Eines Tages zerplatzten seine Träume wie Seifenblasen ..." (Cover)

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