Lilian Faschinger Magdalena Sünderin

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Inhaltsangabe zu „Magdalena Sünderin“ von Lilian Faschinger

Die Beichte einer Mörderin aus Leidenschaft – »luziferisch und spannend« FreitagEine junge Frau mit langen roten Haaren entführt mitten aus der Messe einen katholischen Priester, verschleppt ihn auf ihrem Motorrad irgendwohin in die freie Natur, fesselt ihn an einen Baum und zwingt ihn, ihre Beichte anzuhören. Von sieben Liebhabern und deren traurigem Ende durch ihre Hand erzählt sie. Denn Magdalena ist zwar eine großzügige, liebesfähige Frau, aber sie gerät allzuleicht in die Schlingen männlicher Überheblichkeit und bürgerlicher Zwänge. Wenn sich diese Schlingen dann unentwirrbar verknotet haben (was leider unweigerlich jedesmal passiert), schneidet sie sie eben durch. Dem Priester sträuben sich die Haare beim Zuhören. Anfangs noch fest entschlossen, sein Martyrium mit christlicher Demut und Stärke zu ertragen, wird er bald von gänzlich ungewohnten Regungen durchströmt …

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  • Rezension zu "Magdalena Sünderin" von Lilian Faschinger

    Magdalena Sünderin
    awogfli

    awogfli

    06. March 2012 um 14:02

    Eine siebenfache Männermörderin entführt einen katholischen Priester direkt aus seiner Messe, um dem gefesselten und geknebelten Gottesmann ihre Lebensbeichte abzulegen. Eine herrlich subversive, boshafte, gewaltätige Abrechnung mit der österreichischen Kultur, der Familie, jedem einzelnen der Opfer im speziellen und der Männergesellschaft im allgemeinen. Kurios inzeniert wie ein Road Movie quer durch Europa - erinnert mich ein bisserl an Kill Bill, aber von einer Frau erzählt, denn die Morde sind nicht von Rache getragen, sondern durch persönliche Abgrenzung motiviert. Magdalena kann nicht nein sagen und stolpert, sobald es ihr zuviel wird, fast zwangsläufig von einem Tötungsdelikt zum anderen. Grandios!!!! Könnt aber sein, dass dieser Roman Frauen besser gefällt. Nachtrag: Ich nehme den letzten Satz zurück - mein Mann war total begeistert

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  • Rezension zu "Magdalena Sünderin" von Lilian Faschinger

    Magdalena Sünderin
    LaMargarita

    LaMargarita

    18. September 2010 um 23:43

    Meinung: Bereits nach den ersten Seiten fand ich den Schreibstil witzig und zugleich etwas anstrengend. Die Autorin hat es fast zu überzeugend geschafft den Schreibstil an den Gedankenstil der Hauptperson anzupassen. Die Haupthandlung des Buches ist die Geschichte Magdalenas, ihre "Beichte" beginnt mit dem Auszug der jungen Frau aus ihrem Haus und ihrer darauf folgenden Flucht vor ihrer Familie, die sie nicht gehen lassen will. Mit nichts als einem Motorrad mit Beiwagenmaschine, der Kleidung die sie am Leibe trägt, einem Nonnenhabit und ihrem Geld macht sie sich auf von Österreich nach Italien, wo sie den ersten Mann kennenlernt, mit ihm eine Beziehung eingeht und ihn schließlich, als ihre Beziehung bergab geht tötet. Das gleiche Schema wiederholt sich noch 6 Mal auf ihrer Reise nach Frankreich, England und Deutschland. Allerdings sind die insgesamt sieben Männer die Magdalena kennenlernt und später tötet komplett verschieden und jedes Mal schafft es die Autorin den zuvor nett erscheinenden Mann dem Leser nach und nach so verhasst zu machen, dass man im Endeffekt den Mord jedes Mal nicht zu schwer nimmt. In den Monologpausen allerdings erfährt man immer ein wenig von dem aktuellen Geschehen auf der Lichtung aus der Sichtweise des Pfarrers. In den insgesamt 3 Tagen ändern sich die Gefühle des Pfarrers der Sünderin gegenüber von Angst über Mitgefühl bis hin zur Zuneigung und als die beiden in der dritten Nacht von der Polizei gefunden werden ist der Pfarrer frei von Fesseln und Knebel und die beiden räkeln sich nackt auf einem Schlafsack. Magdalena verschwindet in Windeseile vom Schauplatz und der Pfarrer blickt ihr sehnsüchtig nach. Hier endet das Buch etwas abrupt und ich war enttäuscht, dass sich die Autorin hierzu nichts Besseres hat einfallen lassen. Fazit: Wie viele Bücher hat auch dieses seine Höhen und Tiefen und ich muss eindeutig in richtiger Lesestimmung sein um besonderen Gefallen daran zu finden. Für mich ist der Roman eher eine Abendlektüre aber nichts fesselndes das ich in einem Durch lesen könnte. Die Geschichte Magdalenas ist eigentlich sehr interessant und spannend, allerdings ist sie oft so langwierig geschrieben, dass ich mitten darunter die Leselust verliere.

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