Lilian Faschinger Stadt der Verlierer

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(4)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Stadt der Verlierer“ von Lilian Faschinger

»Wien ohne Wiener, das wäre ideal ...«»... die Stadt ist ein Fall für die Neutronenbombe. « Matthias Karner hat das Gefühl, im Leben zu kurz gekommen zu sein. Nun rächt er sich an der Welt, indem er seinen Status als Frauenheld schamlos ausnutzt. Bis er auf die rätselhafte Vera trifft, die sich das Leben nehmen wollte und von Matthias gerettet wird. Eine gefährliche Liebschaft nimmt ihren Lauf.»Ein bitterböser Sommerroman gegen Biedersinn, Unterwürfigkeit und Demut im Leben – und wohltuend unkorrekt.« Der Spiegel

Stöbern in Romane

Ein wilder Schwan

Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Humorlos, unspannend, aber mit vielen sexuellen Anspielungen gespickt. Schade um das Geld!

frauendielesen

Die Wilden - Eine französische Hochzeit

So spannend kann Politik sein.

Buecherwurm1973

Alles wird unsichtbar

Tolle Passagen am Anfang

romi89

Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky

Dieser wundervolle Roman ist ein französischer, lebensbejahender Charmebolzen, der zart berührt und gleichzeitig auch sehr lustig ist.

talisha

Kleine große Schritte

Nachdem ich vom letzten Picoult Buch sehr enttäuscht war, finde ich, dass dieses ihr bestes geworden ist. Spannend, ergreifend, bewegend.

troegsi

Die Obstdiebin oder Einfache Fahrt ins Landesinnere

Eine Geschichte wie aus einer untergegangenen Welt und doch gegenwärtig.

jamal_tuschick

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spiel der Doppelgänger

    Stadt der Verlierer

    Ginevra

    22. February 2017 um 21:14

    Emma Novak ist eine frischgebackene Detektivin in Wien. Ihr erster Fall klingt zunächst wenig spektakulär: eine Frau sucht ihren längst erwachsenen Sohn, den sie einst unter dem immensen Druck der unerbittlichen Familie zur Adoption freigab. Sie möchte ihn zu ihrem Teilhaber machen, und hofft, dass er ein angenehmes Leben bei der Adoptivfamilie hatte, die das Jugendamt empfahl. Emmas detektivischer Einsatz wird zum Streifzug durch die skurrilsten Ecken der Wiener Gesellschaft. Parallel dazu lernen wir Matthias kennen, einen jungen Mann ohne Arbeit, dafür mit einer Vorliebe für die Songs von Bruce Springsteen - und für Frauen jeglichen Alters. Eines Tages findet er den leblosen Körper einer Selbstmörderin - und verliebt sich zum ersten Mal... Lilian Faschinger, geb. 1950, ist eine renommierte österreichische Schriftstellerin und Übersetzerin. Für den vorliegenden Roman erhielt sie 2008 den Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman. Mich hat dieser Streifzug durch die menschlichen Abgründe - mit dem entsprechenden Wiener Schmäh gewürzt - sehr gut unterhalten! Besonders freute ich mich, Sissi Fux kennenzulernen, die junge Gerichtsmedizinerin, der Lilian Faschinger einen weiteren Kriminalroman gewidmet hat ("Die Unzertrennlichen"). Einige weitere Figuren haben in beiden Romanen kurze Gastrollen, was mich besonders gefreut hat. Die verwirrende Lebensgeschichte und malade Psyche des Hauptprotagonisten Matthias ging mir ziemlich unter die Haut - dafür braucht man teilweise schon ganz schön starke Nerven... Fazit: ein "urcooler" Kriminalroman, der die menschlichen Untiefen beleuchtet, und der außerdem voller Sarkasmus steckt! 5 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Rezension zu "Stadt der Verlierer" von Lilian Faschinger

    Stadt der Verlierer

    Sarlascht

    06. April 2010 um 20:15

    Die Geschichte wird von zwei Hauptpersonen erzählt: Emma Novak - Altertumsforscherin, die ihren Beruf an der Universität Wien aufgab, um mit ihren ehemaligen Friseur Mick, ein Detektivbüro zu eröffnen. Alleinerziehende Mutter eines pubertären Sohnes, der lieber bei seinen Großeltern wohnt. Beim schrullige Modellbauopa und der Esoterikoma. . Matthias Karner - Musiker, Bruce Springfield Liebhaber und sexsüchtig. Als Kind zur Adoption freigegeben, "flüchtete" er von Kärnten nach Wien um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Lebt sein Leben mehr schlecht als Recht. ---------- Die wohlhabende Restaurantbesitzerin Greta Mautner wendet sich an Emma Novak, mit der Bitte ihren "verschollenen" Sohn zu finden. Minderjährig und mit Zwillingen schwanger, durfte sie damals nur einen der beiden Jungen (Nick) behalten. Enttäuscht von ihren "behaltenen" Sohn, erfolgreicher Architekt mit ungeliebter Schwiegertochter, möchte sie die "verlorene" Möglichkeit kennenlernen. . Und so beginnt eine Reise in die Abnormität der Menschen (Wiener). . Weshalb die Dinge sind, wie sie sind, erfährt man niemals. Matthias Karner's Promiskuität lässt sich auf den sexuellen Missbrauch durch seine Adoptivmutter zurückführen, meiner Interpretation nach, im Buch selbst wird es nicht geklärt, weil alles nur an der Oberfläche berührt wird. . Viele Themen werden aufgegriffen, keines richtig beleuchtet. Fand es mühsellg ein Buch voller Unlogik zu lesen, da es irgendwann einfach uninteressant wird, zudem fehlt mir der (versprochene) Wiener Humor. . Auf den letzten 50 Seiten kommt das Buch in Fahrt, wird interessant - lesenswert, leider reicht dies nicht bei 315 Seiten. . Lilian Faschinger wollte meiner Meinung nach einfach zuviel, und hat sich nicht auf das Wesentliche beschränkt, was möglicherweise viel interessanter gewesen wäre.

    Mehr
  • Rezension zu "Stadt der Verlierer" von Lilian Faschinger

    Stadt der Verlierer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2010 um 16:26

    Vorweg: Ich möchte jetzt nicht extra wegen dieses einen Fehlers Bibliothekarin bei LB werden, aber der Eintrag ist fehlerhaft. Das Cover gehört zu "Stadt der Verlierer" von Daniel Depp, die restlichen Angaben beziehen sich auf den gleichnamigen Titel von Lilian Faschinger, der außer dem Titel keine Verbindung zum Krimi von Daniel Depp hat! Kritik zu "Stadt der Verlierer" von DANIEL DEPP: Daniel Depp ist Drehbuchautor und Produzent. Unter anderem arbeitete er an dem in Cannes nominierten Drehbuch zum Film „The Brave“ von 1997 mit. Dieser – nebenbei bemerkt sehr verstörende Film – war zugleich das Regiedebut von Johnny Depp und der wiederum, kürzlich erst zum zweiten Mal vom People Magazine zum Sexiest man alive gekürt, ist Daniel Depps Halbbruder – die beiden sehen sich übrigens nicht ähnlich. Das ist auch völlig unerheblich, denn hier geht es ja um die Geschichte „Stadt der Verlierer“. Die spielt in L.A., rund um Hollywood also, und das Filmgeschäft spielt auch eine große Rolle der der ganzen Sache. Inhalt: David Spandau ist Privatdetektiv, seit er seine kurze Karriere als Stuntman an den Nagel gehangen hat. Sein neuer Auftrag lautet, Bobby Dye, einen derzeit schwer angesagten jungen Schauspieler zu beschützen, denn dieser hat aus Zeitungsschnipseln zusammengesetzte Morddrohungen erhalten. Spandau bemerkt schnell, dass diese Drohungen gefälscht und nicht der wahre Grund für Bobby Dyes Ängste sind. Der junge Mann wird vom Clubbesitzer und Dealer Richie Stella erpresst und Spandau fragt sich, was Stella gegen Bobby Dye in der Hand hat … Kritik: Im Grunde passt dieser Roman hervorragend zur Schwarzen Serie aus den 30er- und 40er-Jahren. Der klassische Hardboiled-Detective, eine Art Cowboy – in Depps Geschichte durch Spandaus Interesse am Rodeo nochmals unterstrichen, eigene Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit, entsprechend auch Aktionen abseits der Norm, zwielichtige Gestalten und solche am Rande des Abgrunds: eben typisch für diese Form des Krimis. „Stadt der Verlierer“ ist aber nicht einfach ein Roman in einer bestimmten Krimitradition – so reizvoll diese auch sein können -, sondern es ist zugleich eine sehr moderne Geschichte. Der Fall vom Abgrund aus ist hier ein sehr viel tieferer, denn das Ganze spielt am Rande der Welt von Glamour, Stars und Sternchen, und auch die Charaktere sind modern. Spandau beispielsweise arbeitet nicht auf eigene Faust, sondern für eine Agentur, einer seiner Freunde ist absoluter Fan von Tolkien und dessen Herrn der Ringe, und so kommen ein typischer Krimi, moderne Elemente und jede Menge Skurrilitäten zusammen und bilden ein sehr unterhaltsames, tragisches, aber immer wieder auch sehr komisches, Ganzes. Dabei bleibt Depp stets auf dem Teppich. Der Roman und seine Charaktere kippen nicht übermäßig auf die eine oder andere Seite, und so ist die Geschichte zwar voller Klischees, aber dennoch sehr glaubwürdig. Was mich freut ist, dass Daniel Depp derzeit an einem zweiten Roman mit David Spandau arbeitet. Das könnte eine tolle Krimireihe werden, der Start dazu ist sehr vielversprechend!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks