Lilian Jackson Braun

 4,1 Sterne bei 439 Bewertungen

Alle Bücher von Lilian Jackson Braun

Cover des Buches Die Katze, die in den Ohrensessel biss (ISBN: 9783404772582)

Die Katze, die in den Ohrensessel biss

 (30)
Erschienen am 13.05.2008
Cover des Buches Die Katze, die das Licht löschte - Band 3 (ISBN: 9783958248304)

Die Katze, die das Licht löschte - Band 3

 (26)
Erschienen am 29.06.2016
Cover des Buches Die Katze, die rot sah - Band 4 (ISBN: 9783958248328)

Die Katze, die rot sah - Band 4

 (21)
Erschienen am 29.07.2016
Cover des Buches Die Katze, die Brahms spielte - Band 5 (ISBN: 9783958248243)

Die Katze, die Brahms spielte - Band 5

 (20)
Erschienen am 29.07.2016
Cover des Buches Die Katze, die Postbote spielte - Band 6 (ISBN: 9783958248250)

Die Katze, die Postbote spielte - Band 6

 (17)
Erschienen am 29.07.2016
Cover des Buches Die Katze, die Geister beschwor - Band 10 (ISBN: 9783958248342)

Die Katze, die Geister beschwor - Band 10

 (14)
Erschienen am 30.08.2016
Cover des Buches Die Katze, die die Bank ausraubte - Band 22 (ISBN: 9783958249028)

Die Katze, die die Bank ausraubte - Band 22

 (15)
Erschienen am 02.12.2016

Neue Rezensionen zu Lilian Jackson Braun

Cover des Buches Die Katze, die in den Ohrensessel biss (ISBN: 9783404772582)A

Rezension zu "Die Katze, die in den Ohrensessel biss" von Lilian Jackson Braun

Zuckende Schnurrhaare und zuckende Bartspitzen
anchsunamunvor 2 Jahren

Die Katze, die in den Ohrensessel biss“ von Lilian Jackson Braun ist ein Katzenkrimi, der im Mai 2008 im Lübbe Verlag erschienen ist.

Jim Quilleran, Reporter beim Daily Fluxion, bekommt eine neue Aufgabe – er soll die Sonderausgabe über Innenarchitektur übernehmen und dass, obwohl er davon so überhaupt keine Ahnung hat. „Elegante Domizile“, so der Titel, führt Quill in eine Welt, in der ein Vorhang eine Draperie ist und auch einfache Farben klangvollere Namen tragen. Doch schon nach der ersten Ausgabe wird Quillerans polizeilicher Spürsinn gefragt, denn aus der luxuriösen Villa, der seine Titelstory gewidmet war, wird eine kostbare Jadekollektion gestohlen und die Hausherrin ist tot. Doch damit fangen die Schwierigkeiten erst an. Mit Hilfe von Koko, seinem Siamkater beginnt Quill zu ermitteln und als sein Kater gar Geschmack an Designermöbeln entwickelt, sind sie auf einer richtig heißen Spur.

Wer Katzen liebt, wird diesen Krimi lieben und bei einigen Szenen mit Sicherheit an die eigene Katze denken. Die Zusammenarbeit zwischen Quilleran und seinem Siamkater ist wunderbar. Sie verstehen sich auf ihre eigene Weise, liegt wohl daran, dass sie beiden einen Schnurbart haben.  Diese Freundschaft zwischen den beiden wird durch Cookey, eine junge Frau, auf die Probe gestellt, denn Koko scheint sie abzulehnen und beißt. Hier zeigt sich, dass Koko Quilleran sehr viel bedeutet, denn er versucht zu verstehen, warum der Kater das tut und sucht sogar einen Tierpsychologen auf.

Mir hat die Erzählweise sehr gefallen. Es erinnert ein wenig an die Krimis von Agatha Christie. Das Ende ist gelungen und ich bin gespannt auf den dritten Fall, dann mit zwei Katzen, denn YumYum kommt dazu.

Wer leichte Unterhaltung für einen lauen Sommerabend auf der Terrasse oder einen kuscheligen Winterabend mit einer heißen Tasse Tee sucht, für den ist dieses Buch goldrichtig. Für Katzenliebhaber ist er ein Muß.

Und zum Vorlesen gegen Prüfungsangst hilft er auch  - ein bisserl zumindest.

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Cover des Buches Die Katze, die Brahms spielte (ISBN: 9783404772612)A

Rezension zu "Die Katze, die Brahms spielte" von Lilian Jackson Braun

Unterhaltsam, aber doch eine herbe Enttäuschung
Annejavor 3 Jahren

Auch wenn ich erst wenige der vielen Katzenkrimis von Lilian Jackson Braun gelesen habe, möchte ich sie nicht mehr missen. Der Mix aus Krimi, interessanten Einblicken aus der Journalistenwelt von Jim Qwilleran und dem Spürsinn der beiden Kater Yum Yum und Koko, bot mir bisher immer einen außergewöhnlichen Lesespaß. Auch diesmal war es mir wieder einmal ein Vergnügen, wobei ich sagen muss, dass dieser Band, doch um einiges schwächer war, als seine Vorgänger. 

 

Dies lag vor allem daran, das der Fall nicht so recht an Fahrt aufnehmen wollte. Eigentlich hatte ich gerade anfangs das Gefühl, das es überhaupt keinen Fall gäbe, da alle Aussagen von Jim etwas vage waren. Doch auch später, wollte mir nicht so ganz dämmern, wieso das was passiert war, überhaupt passiert war. Hier brachte auch die Auflösung  und die Überführung des Täters nur wenig Sinn hinein. Schade, denn das Örtchen, in welchem dieser Band spielte, war schon eine Kuriosität für sich. Personen mit etwas wirren Charakteren und Läden in denen es nur schlechtes Essen zu geben schien. Für den verwöhnten Jim, nicht gerade die Hochburg des guten Geschmacks, aber eine interessante Erfahrung, da an jeder Ecke etwas schief zu laufen schien. 

 

Und genau das war auch das Problem. Die Autorin hatte sich bei diesem Band so sehr auf die wirren Charaktere und die schräge Stadtkulisse konzentriert, das die Geschichte dabei leider an Qualität verlor. Unterhaltsam war sie jedoch trotzdem, da wieder einmal ein außergewöhnliches Setting bot. Ebenso blieb man dem Rhythmus treu, Jim, wieder einmal aus seinem Wohnfeld zu bugsieren. Denn wer das Haus Maus aus dem Vorgänger kannte, musste sich nun wieder davon verabschieden. Eigentlich sehr schade. 

 

Ein weiterer Minuspunkt der Geschichte, war die Einbringung der beiden Siamkatzen, welchen diesmal kaum Beachtung geschenkt wurde. Natürlich waren sie da und sie lieferten Hinweise, aber nicht so wie ich es von den beiden cleveren Haustigern gewöhnt war. Es beruhte alles eher auf Zufall, als das die Intelligenz der Beiden zum Vorschein gebracht wurde. Hier wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen. 

 

Ja, was kann dieses Buch denn dann? Ich bekam das Gefühl, das es einmal Jim näher beleuchten sollte, wobei dieser im Buch schon ein wenig überheblich klang, besonders wenn es um die Frauenwelt ging. Der nicht mehr ganz so junge Journalist hatte auch diesmal wieder einen Hang zu jüngeren Frauen. Ich weiß nicht, ob dies an der damaligen Zeit lag, aber mich hätte ein Schnurrbart nur wenig fasziniert, egal wie gut er gepflegt wäre. Trotzdem ist Jim immer noch ein sympathischer Charakter, da er einen festen Willen hat, dabei aber trotzdem immer wieder überrascht. Besonders unterhaltsam ist aber seine Verbindung zu essen. Als Restaurant-Tester hat er einen gehobenen Gaumen. Doch nicht nur er denn auch Koko und Yum Yum mögen nur das Feinste vom Feinsten. Ich würde sagen, da haben sich drei gefunden. 

 

Auch wenn dieser Band, gegenüber seinen Vorgänger, deutlich abfällt, werde ich der Reihe weiterhin treu bleiben. Dafür hatte ich bisher einfach zu interessante Fälle, mit nicht nur außergewöhnlichen Tatorten, sondern auch einprägsamen Charakteren. 


Mein Fazit

 

Die Geschichte war diesmal leider etwas wirr und schaffte es trotz der gewohnt, packenden Schreibweise nicht, an die Vorgänger heranzukommen. Mir fehlte einfach ein wirklicher Fall, denn der, der da war, war nichts ganzes und nichts halbes. Ich hoffe jedoch, dass dies eine Ausnahme blieb und die Nachfolger wieder ein wenig mehr Krimi-Feeling aufbringen.

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Cover des Buches Die Katze, die für Käse schwärmte (ISBN: 9783404138494)K

Rezension zu "Die Katze, die für Käse schwärmte" von Lilian Jackson Braun

Die unbekannte Frau
kointavor 3 Jahren

Wieder einmal ermittelt Journalist Qwilleran mit Hilfe seiner siamkatzen koko und Yum Yum. Leider fand Ich Hatte die Geschichte zu viele Längen und unwichtige Details. Die Katzen versuchen ihm Tipps zu geben, welche er aber meist erst im Nachhinein versteht als der Fall schon gelöst war und das obwohl Qwill immer wieder deren spürsinn lobt. Ein netter Krimi der mit weniger Seiten auskommen würde 

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Zusätzliche Informationen

Lilian Jackson Braun wurde am 01. Januar 1916 in Massachusetts (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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