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vor 6 Monaten

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"Wenn du Superkräfte hättest, würdest du den Helden spielen oder sie nur zu deinem Vorteil nutzen?"

Wer träumt nicht von dem Tag, an dem alle Probleme und Sorgen einfach so verschwinden? Wer wünscht sich nicht, plötzlich das große Los zu ziehen und es allen endlich zu zeigen? Als Victor und Georg sich zum ersten Mal begegnen, ahnen sie nicht, dass dieses zufällige Treffen ihr Leben komplett verändern wird. Es fühlt sich wie ein Lottogewinn an und sie wittern dabei ein Riesengeschäft – Das Leben könnte wirklich großartig sein!
Lilian Loke überrascht mit ihrem zweiten Roman "Auster und Klinge" und macht definitiv süchtig nach mehr! Möchtet ihr erfahren warum? Dann solltet ihr unbedingt bei unserer Leserunde zu "Auster und Klinge" mitmachen!

Zum Inhalt
Victor führt ein Doppelleben, als Hotelfachmann und Einbrecher. Als er wegen eines Bruchs im Gefängnis landet und von Frau und Tochter verstoßen wird, will er nach der Haft nur noch eines: Ein eigenes Restaurant eröffnen, um seine Familie zurückzugewinnen. Auch Georg hat zwei Identitäten, als Künstler einerseits und Erbe eines milliardenschweren Schlachtkonzerns andererseits. Doch Georg rührt seinen Erbteil nicht an, hasst die barbarischen Produktions- und Arbeitsbedingungen nicht nur in der familieneigenen Firma genauso, wie er den Kunstbetrieb verachtet: Er will die Gesellschaft mit radikalen Kunstaktionen aufrütteln – mit Aktionen, die wehtun. Als Victor zufällig bei Georg unterkommt, treffen sie eine Abmachung: Victor bringt Georg das Einbrechen bei. Dafür erhält er von Georg das Kapital für sein ersehntes Restaurant. Der Plan scheint aufzugehen, bis Georgs Aktionen außer Kontrolle geraten … Virtuos und mit bösartiger Komik erzählt Lilian Loke von einem riskanten Deal in einer erbarmungslosen Welt.

Bereit für eine spannende Leseprobe?

Zur Autorin
Lilian Loke, geboren 1985, studierte Englische Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur und lebt in München. Ihr Debütroman "Gold in den Straßen" erschien 2015 und wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie u. a. das Literaturstipendium der Stadt München, das Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Seit 2016 ist sie Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 20 Exemplare von "Auster und Klinge" unter allen, die erfahren möchten, wie Victors und Georgs gewagtes Abenteuer endet.
Habt ihr Lust, euch über diesen aufregenden Roman in Rahmen einer Leserunde auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 21.02., und antwortet auf folgende Frage:

Victor und Georg machen den Deal ihres Lebens.
Mit wem würdet ihr einen ähnlichen Deal eingehen? Und warum gerade mit dieser Person?

Auf eure Antworten bin ich sehr gespannt!
Viel Glück
!


* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

Autor: Lilian Loke
Buch: Auster und Klinge

miau0815

vor 6 Monaten

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Die Frage kann ich kaum beantworten, da ich mir persönlich keine solche Situation ausdenken kann...

Vermutlich kann man so einen Deal nur mit jemandem eingehen, den man nicht kennt, dem man ein gewisses Maß an Misstrauen gegenüber mitbringt?

Wirklich schwierig :-D
Dennoch wäre ich gerne bei der Leserunde dabei, die Story kling witzig und spannend. Und das Cover ist der Knaller <3

Lina_Marie_Arnold

vor 6 Monaten

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Da ich einen großen Gerechtigkeitssinn habe, würde es mir widerstreben, bei anderen Menschen einzubrechen und mir deren Sachen zu eigen zu machen. Wenn ich einen großen Deal eingehen würde, dann nur mit einem Deal, der niemandem Schaden zufügt.
Eine Abmachung würde ich mit jedem treffen, dem ich vertraue. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich denjenigen schon lange kenne, oder erst kurz. Ich muss ein gutes Bauchgefühl haben.

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suppenfee

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 3: II

ErbsenundKarotten schreibt:
Achja und der Anschlag auf das Restaurant hat ja noch mehr bewiesen, dass die Vergangenheit Victor einfach nicht ruhen lässt. Ich muss aber sagen, dass ich das irgendwo auch gerecht fand, dass gerade der Super-Einbrecher Victor mal zu spüren bekommt, wie es ist, wenn jemand Fremdes sein Eigentum beschädigt. Und es macht mir auch mal wieder deutlich, warum ich Victor nicht mag. Anstatt sich mal mit sich selbst auseinanderzusetzen, gibt er an dem Vandalismus natürlich Georg die Schuld und möchte ihn loswerden.

Gerecht? ja vielleicht hat er es verdient mal zu erleben, wie man sich fühlt, wenn das eigene Heim zerstört wird. Allerdings leidet er auch schon genug darunter seine Familie vorerst verloren zu haben. Sympathisch ist er mir auch nicht, aber trotzdem tat er mir mit seiner Hilflosigkeit in dieser Situation leid. Und obwohl er ja offenbar Spaß an den Einbrüchen hatte, frage ich mich, wieviel doch irgendwie von dieser dubiosen Truppe fremdgesteuert und angestachelt wurde.

suppenfee

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 3: II

Betsy schreibt:
Victor verliert hier auch immer mehr die Kontrolle über das Geschehen und steckt nun tiefer drin als er vor hatte. Aber wie dumm kann man auch sein? Er hätte ja wissen müssen, was er da tut und wozu Georg nachher fähig ist, aber das wird ihm erst jetzt klar und er gerät immer mehr unter Druck, da ihn nun Georg in der Hand hat. Ich hatte wirklich Angst, dass er ihn dann umbringt, aber zum Glück hat er es nicht getan.

ich war etwas überrascht, wie weit Victor gehen würde. Offenbar scheint er in dem Moment jede Vernunft über Bord geworfen zu haben. Für ihn steht schließlich alles auf dem Spiel - wenn er wieder im Gefängnis landet, hat er seine Familie auch verloren.

suppenfee

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 3: II

jenvo82 schreibt:
Dennoch sehr drastisch und direkt beschrieben, dadurch aber auch glaubwürdig. Ich finde, man kauft es sowohl Victor als auch Georg ab, was sie hier so durchziehen

stimmt, obwohl sie beide echt zu weit gehen und irgendwie eine miese Ader haben - sie wirken als Charaktere durchdacht und leider auch authentisch.

suppenfee

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 4: III

ErbsenundKarotten schreibt:
Dann erfahren wir auch schon von seinem großen Anschlag auf die Familienfirma. Ich muss zugeben, dass ich etwas schadenfroh gegenüber seinem Bruder war, als er bei dem wichtigen Termin merkt, dass etwas nicht stimmt. Dann tropft da tatsächlich Blut von der Decke. Alleine die Vorstellung ist furchtbar ekelhaft...

ich fands auch ganz gut, dass er nun endlich sein eigentliches Ziel erreicht hat. Wenn er die Firma von Anfang an an den Pranger gestellt hätte, wäre vielleicht viel mehr Aufmerksamkeit in die richtige Richtung gelenkt worden. Auch wenn die Sache mit dem Blut natürlich immernoch die falsche Herangehensweise ist. Aber ich denke er ist ja überhaupt erst so extrem geworden, weil er die Schlachterei in seiner Kindheit miterleben musste.

suppenfee

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 4: III

Betsy schreibt:
Mich hat hier ehrlich fasziniert wie Georg und Victor quasi in die gleiche Situation geraten sind, aber wie ungleich sie dafür behandelt wurde. Ich meine damit den Einbruch bei Oppermann, wie Victor hat auch Georg nun jemanden schwer verletzt und genau wie Victor war seine erste Reaktion die Rettung zu holen, auch wenn der Unterschied darin bestand, dass Georg noch entkommen konnte. Dennoch fast dasselbe Erlebnis und wie lautet die Strafe? Während Victor für seine Einbrüche und die Körperverletzung 13 Monate eingesessen hat, bekommt Georg nur 18 Monate Bewährung und eine hohe Geldstrafe. Das Ende zeigt so ziemlich worauf es immer wieder hinausläuft, auf Geld. Wer es hat kann sich Anwälte leisten und sich rauskaufen, ein anderer der keines hat kann das nicht.

eigentlich eine schöne Ironie des Schicksals. Beide landen in der selben blöden Situation und beide würden den jeweils anderen dafür kritisieren ;)

suppenfee

vor 3 Monaten

Leseabschnitt 4: III
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Diana182 schreibt:
Nun muss ich aber leider auch sagen, dass ich Viktor ganz anders eingeschätzt hätte. Erst bringt er Georg das Einbrechen bei, zeigt ihm alles, damit er im Gegenzug sein Restaurant eröffnen kann- und als dieses dann endlich super läuft und er erfolgreich ist- verpfeift er Georg bei der Polizei, damit er nicht wieder Gefahr läuft, hierfür verantwortlich gemacht zu werden. Nun ja...wer "Freunde" hat, braucht mitunter keine Feinde..

Für mich war Victors Petzerei, der einzig richtige Ausweg um die Sache aufzulösen. Georg war ja so verrannt in seine Aktion, er hätte von alleine nicht mehr aufgehört und wahrscheinlich noch viel größeren Schaden angerichtet. Gut zureden hätte da wohl auch nicht mehr geholfen. Ich weiß nicht wieviel Teil von Victors "Gewissen" nur Angst um seine eigene Haut ist, aber ich denke doch, er weiß auch, dass Georg viel zu weit geht und anderen riesen Schaden zufügt.

suppenfee

vor 3 Monaten

Euer Fazit / Eure Rezension bei LovelyBooks

auch wenn es nun leider so lange gedauert hat, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

https://www.lovelybooks.de/autor/Lilian-Loke/Auster-und-Klinge-1504039602-w/rezension/1565304364/

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