Lilian Muscutt Die Spiegelsinfonie

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Spiegelsinfonie“ von Lilian Muscutt

Es ist eine Woche vor Halloween. Seltsame Ereignisse lenken Journalistin Mina O’Sullivan (25) vom Redaktionsalltag einer Solinger Lokalzeitung ab. Ob das plötzliche Verschwinden des Frontmanns einer Schülerband und ein unheimliches Erlebnis auf einem Spielplatz zusammenhängen? Außerdem ist da Dr. Jorge von Furcht – ein dubioser Investor, der an unattraktiven Immobilien auffälliges Interesse zeigt. Minas Kollege Frank Fabel (29) geht derweil einer anderen Spur nach: Abgebrannt, kettenrauchend, vereinsamt und seiner großen Liebe, einer trendigen Musikjournalistin nachtrauernd, nimmt Frank einen Rechercheauftrag der parapsychologischen Forschungsstelle der Bergischen Universität Wuppertal an. Er soll herausfinden, warum die Energie so genannter Leylinien, magischer Kraftströme, in Solingen wächst. Die Spur führt ihn in die Katakomben eines alten, geschlossenen Hallenbades, wo er auf Mina trifft. Doch welche dunklen Mächte die beiden in den unterirdischen Gängen des Bades heraufbeschwören, übersteigt ihre Vorstellungskraft – und ist erst der Anfang eines fantastischen, gefährlichen Abenteuers. "Die Spiegelsinfonie" heißt außerdem die gleichnamige Leseshow von Carmen Diktatomowitch, Greg Ozeanston & Lilian Muscutt. In unserer Show präsentieren wir euch Auszüge aus dem Roman. Klavier & E-Gitarre begleiten uns in Katakomben und Parallelwelten. Die Termine 2013 findet ihr auf dieser Facebook-Seite. https://www.facebook.com/diespiegelsinfonie Kontakt: spiegelsinfonie@gmx.de

Märchen und Mythos treffen auf urbane Fantasy - spannend!

— SimoneOlmesdahl
SimoneOlmesdahl
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Lokal Fantasy aus Solingen - Rezension zu "Die Spiegelsinfonie" von Lilian Muscutt

    Die Spiegelsinfonie
    SimoneOlmesdahl

    SimoneOlmesdahl

    18. April 2013 um 10:36

    Zum Inhalt: Klappentext - "Es ist eine Woche vor Halloween. Seltsame Ereignisse lenken Journalistin Mina O´Sullivan vom Redaktionsalltag einer Solinger Lokalzeitung ab. Ob das plötzliche Verschwinden des Frontmanns einer Schülerband und ein unheimliches Erlebnis auf einem Spielplatz zusammenhängen? Außerdem ist da Dr. Jorge von Furcht - ein dubioser Investor, der an unattraktiven Immobilien auffälliges Interesse zeigt. Minas Kollege Frank Fabel geht derweil einer anderen Spur nach: Abgebrannt, kettenrauchend, vereinsamt und seiner großen Liebe, einer trendigen Musikjournalistin, nachtrauernd, nimmt Frank einen Rechercheauftrag der parapsychologischen Forschungsstelle der Bergischen Universität Wuppertal an. Er soll herausfinden, warum die Energie sogenannter Leylinien, magischer Kraftströme, in Solingen wächst. Die Spur führt ihn in die Katakomben eines alten, geschlossenen Hallenbads, wo er auf Mina trifft. Doch welche dunklen Mächte die beiden in den unterirdischen Gängen des Bades heraufbeschwören, übersteigt ihre Vorstellungskraft - und ist erst der Anfang eines fantastischen, gefährlichen Abenteuers. Eigene Meinung : Ein Plot, der zunächst etwas verschachtelt wirkt, aber schlagarig in den Bann zieht. Muscutt reißt zunächst mehrere Handlungsstränge an, die sie aber dann nach und nach perfekt zusammenführt.  Es fiel mir etwas schwer, das Buch einem Genre zuzuordnen. Fast würde ich behaupten Lokalkrimi trifft auf Steampunk, streift die Kategorie Märchen und nimmt auch einen Schuss urbane Fantasy mit, nicht aber, ohne der Highfantasy wenigstens zu winken. Müsste ich es kürzer fassen, würde ich wohl einfach nur "geniale Mischung" sagen :) Ähnlich erging es mir, mit der Einstufung einer Zielgruppe. Also ich fühlte mich angesprochen, allerdings hatte ich zwischendurch den Eindruck, dass das Buch auch wesentlich jüngere Menschen mitnehmen will. Obwohl die Protagonisten des Werks erwachsen sind, glaube ich, dass die Autorin sie absichtlich etwas kindlich-nachvollziehbarer gestaltet hat. Die Figuren sind mit Liebe gezeichent, sei es die schusselige Mina, als auch der verschrobene Frank. Die Namenswahl von z.B. Dr. Furcht finde ich wiederum sehr mit der Nase drauf stoßend. M.E. nach behaupte ich jetzt mal, das Buch eignet sich für Leser ab dem 12. Lebensjahr, aber auch ältere Menschen können beherzt zugreifen, ohne sich zu langweilen. Die Erzählstimme von Muscutt ist fließend und angenehm. Sie erinnerte ein bisschen an den ersten Potterband und ich stieß immer wieder auf besonders schöne Beschreibungen, bei denen glasklare Bilder vor mein Auge traten.  Ein wenig märchenhaft und humorvoll, aber auch eine Spur satirisch. Die Perspektive wechselt zwischendurch, was anfangs etwas verwirrend ist, aber ich fand schnell in den Stil hinein und konnte mich vollends auf den Plot einlassen. Die Recherche nahm ganz offensichtlich viel Zeit in Anspruch, denn Mucutt verwendete teilweise sehr treue Details und scheint viel Arbeit investiert zu haben. Das spiegelt sich sehr in der Geschichte wieder und gibt dem Roman eine besondere Note, auch deshalb, weil sie viel persönliches Wissen einfließen ließ. Fazit: Ein Roman, der mich unterhalten hat, und der wohl nicht nur ortskundige Menschen, mit auf ein wirklich phantastisches Abenteuer nimmt. Empfehle das Buch  gern weiter.

    Mehr