Lilian Nattel Der Fluß Mitternacht

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Inhaltsangabe zu „Der Fluß Mitternacht“ von Lilian Nattel

Ende Dezember 1893: In Blaschka, einem kleinen Städtchen irgendwo in Polen, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Polen, Russen und Juden leben hier seit Ewigkeiten zusammen, beäugen sich mißtrauisch, bleiben unter sich. Auch der Alltag der einstigen Jugendfreundinnen Mischa, Hannah-Leah, Feijgele und Zisa-Sarah, die früher als „wilde hajes“, als wilde Gören, im Schtetl bekannt waren, ist geprägt von den Traditionen der religiösen Gemeinschaft. Hannah-Leah, die frühere Dorfschönheit, heiratete den Metzger, doch sie ist unglücklich, denn ihr Mann begehrt sie nicht. Auch Feijgele, die Leseratte, hadert mit ihrem Schicksal. Als junges Mädchen wollte sie eine höhere Schule besuchen, aber sie wurde mit dem Bäcker verheiratet. Jetzt hängen sechs Kinder an ihrem Rockzipfel. Mischa wurde Hebamme des Städtchens. Groß, stark und unabhängig, fürchtet sie sich vor nichts und niemand und lacht sogar dem Todesengel ins Gesicht, wenn er an das Bett einer Gebärenden tritt.. Dann wird sie schwanger, und niemand weiß, wer der Vater des Kindes ist. Nur Zisa-Sarah wagte den Sprung in die weite Welt. Sie folgte ihrem Bräutigam nach Amerika, starb aber in der Fremde. Ihre beiden Kinder kehren als Waisen nach Blaschka zurück, wo sich die Zeichen der neu anbrechenden Zeit nicht länger übersehen lassen. Mutig nehmen nun auch Mischa und ihre Freundinnen ihr Schicksal in die Hand.

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