Lilian Thoma Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

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Inhaltsangabe zu „Wer hat Angst vorm zweiten Mann?“ von Lilian Thoma

Neues von der ReSale-Partnersuche

Phyllis ist mit sechsunddreißig Jahren Recyclingware. Sie, ihre drei Kinder und der Hund. Na und? In Berlin ist jede(r) Dritte Single plus Kind. Ein neuer Mann sollte also kein Problem sein. Von wegen …

Frech, turbulent und mitten aus dem Leben gegriffen erzählt Lilian Thoma inspiriert durch eigene Erlebnisse von den Niederungen der Partnersuche mit drei Kindern im Schlepptau.

Als Phyllis sich von ihrem Mann trennt und ins Berliner Latte-macchiato-Eldorado Prenzlauer Berg zieht, rechnet sie sich beste Chancen auf eine neue Liebe aus. Mit drei kleinen Kindern im Gepäck ist sie auf dem Gebrauchtwarenmarkt für Partnersuchende nämlich in guter Gesellschaft: In Berlin leben rund 32 Prozent der Kinder bei alleinerziehenden Elternteilen. Würden die sich neu zusammenfinden, wäre das Glück doch perfekt. Der gnadenlos durchgetaktete Tagesablauf einer alleinerziehenden Mutter belehrt Phyllis jedoch eines Besseren. Pro Tag hätte sie genau eine Stunde Zeit für den neuen Mann. Und der müsste sich auch noch mit den Kindern verstehen und überhaupt sehr tolerant sein. Solche Männer sind aber Mangelware. So beginnt der pointenreich erzählte Hindernislauf einer Frau auf der Suche nach dem zweiten Mann.

Liebe kommt, Liebe geht und manchmal ist man ein wenig blind! Unterhaltsamer Roman ...

— dieFlo

Frech, turbulent und mitten aus dem Leben

— ChattysBuecherblog

Single, alleinerziehend, mit 3 Kindern und Hund auf der verzweifelten Suche nach der 2. Chance fürs Leben ...

— passionelibro

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  • Meine Meinung zu: Wer hat Angst vorm zweiten Mann? von Lilian Thoma

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    ChattysBuecherblog

    11. September 2014 um 12:58

    Bereits beim Titel musste ich schon schmunzeln, aber nach dem Lesen des Klappentextes war klar, dass ich dieses Buch unbedingt haben möchte. Die Autorin berichtet uns von Phyllis, die sich mit ihren 3 Kindern auf Partnersuche begibt. Denn irgendwo wird doch wohl der "passende Deckel" zu finden sein. Aber die Partnersuche gestaltet sich natürlich nicht so einfach. Denn schließlich müssen die 3 Kinder und der Hund natürlich auch versorgt sein.  Doch sie lässt sich nicht abschrecken und probiert ein paar männliche Kandidaten durch. Neben den Muttersuchenden Typen, den Wir-sind-beste-Freunde- Typen lernt sie noch weitere männliche Verhaltensmuster kennen. Ob wohl am Ende der neue Partner dabei sein wird? Das werde ich jedoch an dieser Stelle nicht verraten. Denn selbstlesen ist die Devise. Für mich war es ein heiter, beschwingtes Buch, das frech und mitten aus dem Leben gegriffen scheint, wenngleich es auch an einigen Stellen etwas hinkt und man mehr Ironie erwarten würde.  

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  • Hat mich nicht so überzeugt

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Heimfinderin

    14. June 2013 um 10:55

    Das Buch begann sehr humorvoll, was besonders der äußerst lustigen Beschreibung der Internetpartnersuche zu verdanken ist. Die Angaben, die dort von den Partnersuchenden einzutragen sind, finden sich hoffentlich so nicht im wirklichen Leben ;) Ich musste anfangs oft lachen und der locker flockige Stil versprach eine amüsante Lektüre. Allerdings reihten sich dann für meinen Geschmack die abwechselnden Dates etwas zu viel aneinander. Ich konnte irgendwann nicht mehr nachvollziehen, dass es so wichtig war, sofort einen neuen Partner fürs Leben oder für Sex zu finden, wenn man gerade nach einer Trennung und mit drei kleinen Kindern doch wohl erst mal ganz andere Probleme hatte, mit denen man sich auseinandersetzen musste. Es wirkte auf mich irgendwann unnatürlich, nur noch einen neuen Mann im Kopf zu haben. Und auch Phyllis’ anfangs humorvolle gedankliche Abschweifungen zu Problemen und Alltag anderer Leute wurden mir irgendwann etwas zu viel, denn ich hatte teilweise das Gefühl, mehr über viele andere Personen zu erfahren, als über Phyllis selbst, auch wenn ihre Erinnerungen (es wirkte ein bisschen wie aneinander gereihte Kurzgeschichten) oft recht lustig waren. Erst zur Mitte des Buches bin ich etwas mit Phyllis warm geworden. Ich weiß nicht, woran es liegt, vielleicht an den häufigeren Szenen mit ihren Kindern und/oder daran, dass man Phyllis mehr in ihrem neuen Alltag erlebt und nicht dauernd nur deren neue Dates verfolgt hat. Der geballte Humor des Anfangs lässt im Laufe der Geschichte etwas nach, was ich aber gut finde, denn es wäre mir sonst zu viel und zu lächerlich geworden. Insgesamt gab es genug lustige Szenen, wie eine Schulfeier, eine exzentrische Mutter und eine Urlaubsreise, die mich oft genug zum Schmunzeln brachten. Und schließlich ist Phyllis’ Situation alles andere als lustig. So gibt es auch durchaus einige ernste und traurige Situationen und Überlegungen in Phyllis Leben. Schlimm finde ich das von ihr beschriebene Ausgrenzen von Kindern gegenüber deren Vätern, wie es einige Mütter im Buch tun. Das ist einfach grausam dem Vater und dem Kind gegenüber. Natürlich gibt es immer Väter, die sich von sich aus zurückziehen, aber wenn ein Vater Kontakt zu seinem Kind haben will, sich auch kümmern will und dies wird ihm nur wegen des Egos der Mutter verwehrt, finde ich das echt schlimm. Was mich in dem Zusammenhang im letzten Abschnitt ein bisschen gestört hat war, dass ich insgesamt mehr das Gefühl bekam, einen Ratgeber zu lesen. Irgendwie mischten sich ziemlich viele "Lebensweisheiten" und Erklärungen unter die Geschichte, was ihr nach meinem Empfinden manchmal einen etwas lehrhaften Touch gab, so als müssten möglichst viele Situationen und Abhandlungen zum Thema untergebracht werden. Auf Phyllis wichtigste Männer, an die sie ihr Herz verschenkt, will ich gar nicht eingehen, denn sonst würde ich zu viel verraten. Erstaunlich fand ich aber, dass wir in der Leserunde, in der ich das Buch gelesen habe, alle die gleichen Sympathien und Abneigungen verteilt hatten, und zwar eher untypisch für die Lektüre eines Liebesromans und wir erstaunlicherweise auch mit dem Ende überwiegend gar nicht so glücklich waren. Das Buch hat mich aber trotz der Kritik ganz gut unterhalten.

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  • Eine Frau, ein Neuanfang

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    kessi

    10. June 2013 um 12:56

    Zum Inhalt: Eine Frau Mitte 30, diese Frau ist Phyllis. Ab nun an alleinstehend mit drei kleinen Kindern. Denn sie hat sich von ihrem Mann getrennt und muss nun alleine zurechtkommen. Man sollte nicht denken, dass sie nun erst einmal die Nase voll hat. Nein sie stürzt sich (dank einer Freundin) gleich mal ins Internet um dort vielleicht jemanden kennenzulernen Aber das ist alles andere als aufbauend, nur zu oft sind es absolute Reinfälle. Sie meistert ihren Alltag, überlegt wie sie sich beruflich weiter entwickeln kann. Denn durch die Ehe und drei Kinder, hat sie als Architektin keinen Fuß mehr gefasst. Davon lässt sie sich nicht beirren und beginnt einen Lehrgang der sie weiterbringen soll. So die Hoffnung. Das Geld hierfür bekommt sie von ihrer Mutter, zu der sie auch ein komisches Verhältnis hat. Sie will niemandem zur Last fallen, was bedeutet, dass sie ihr Leben in den Griff bekommen muss. Wird es ihr gelingen? Meine Meinung: Luftig locker begann der Roman und hinzu kam noch eine große Schippe Humor, die mich so manches Mal zum Lachen brachte. Der Schreibstil ist flüssig, so das es dem Leser nicht schwer fällt, sich sofort an der Seite von Phyllis wieder zu finden. Leider ist der anfängliche Humor im weiterem Verlauf ein wenig verloren gegangen. Mir hätte es gefallen, wenn Phyllis durchweg in dem Roman präsent gewesen wäre. Das war nicht immer der Fall, durch die Schilderungen anderer Familienprobleme. Das Thema ist gut gewählt, denn eigentlich ist es sehr aktuell und präsent. Es ist kein dicker Wälzer und lässt sich somit auch schnell lesen. Mir hat es gefallen, ich hätte mir den Anfänglichen Humor in manchen Abschnitten zurückgewünscht. Eine Frau, die tapfer ihren Alltag meistert und dann doch noch eine neue Liebe findet.

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  • Wer hat Angst vorm zweiten MannZum Inhalt: Phyllis hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und steht

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. June 2013 um 15:20

    Zum Inhalt: Phyllis hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und steht plötzlich mit ihren drei Kindern alleine da. Das will sie so schnell wie möglich ändern und sucht im Internet nach einem neuen Mann. Dass das für eine alleinerziehende Mutter nicht einfach ist, merkt sie schnell. Ausserdem muss sie so schnell wie möglich wieder einen Job haben. Denn ihrem Ex-Mann auf der Tasche liegen, das kommt für sie nicht in Frage. Meine Meinung: Der Anfang war sehr vielversprechend. Mit viel Witz und Charme gelingt es der Autorin, dass der Leser sofort in die Geschichte eintauchen kann. Diese wird aber irgendwann nur noch unglaubwürdig, denn bei der momentanen Lebenssituation von Phyllis denke ich nicht, dass in der Realität jemand so schnell einen neuen Mann will und vor allem nur das Eine im Kopf hat. Die familiären Probleme kosten doch so viel Kraft, dass für andere Dinge kaum noch Zeit bleibt. Und dann wird Phyllis ganz in den Hintergrund gedrängt, und dem Leser werden von allen möglichen Verwandten die Eheprobleme geschildert. Da diese mit der eigentlichen Geschichte gar nichts zu tun haben, empfand ich diese Passagen als extrem störend. Doch dann fängt sich die Geschichte wieder, und wir erfahren, ob es Phyllis am Ende doch noch gelingt, eine neue Liebe zu finden. Der Humor aus der Anfangsphase ist zwar nicht mehr vorhanden, aber dennoch lässt sich das Buch hier sehr flüssig lesen. Fazit: Man kann das Buch in 3 Abschnitte unterteilen. Dem ersten gebe ich ein "sehr gut", dem zweiten Viertel ein "mangelhaft" und der letzten Hälfte ein "gut". Alles in Allem erhält die Geschichte von mir 3 von 5 Sternen.

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  • Zweite Chance für die Liebe?

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Sternenstaubfee

    01. June 2013 um 22:03

    Phyllis ist 36 Jahre alt, als sie sich von ihrem Mann Mark trennt. Er hat nur seine Arbeit im Kopf; davon hat Phyllis jetzt genug. Gemeinsam mit ihren drei Kindern, einem Hund und zwei Schildkröten zieht Phyllis aus der gemeinsamen Wohnung aus und sucht sich eine neue Bleibe. Phyllis ist auch offen für eine neue Beziehung, aber sie muss die Erfahrung machen, dass es gar nicht so einfach ist, als alleinerziehende Mutter einen neuen Mann fürs Leben zu finden. Meine Meinung: Leider konnte ich mich kaum in Phyllis hineinversetzen. Ihre Handlungen und Gedanken waren mir fremd, und Phyllis war mir bis zur Hälfte des Buches auch eher unsympathisch. Danach jedoch wurde es besser, und ich konnte langsam mit Phyllis warmwerden. Leider habe ich nicht den Humor der Autorin, so dass ich nicht wirklich über Phyllis Erfahrungen lachen konnte. Auch die überspitzten Darstellungen im Buch haben mir nicht immer gefallen. Der Schreibstil jedoch hat mir sehr gut gefallen! Er ist leicht und die Geschichte somit wunderbar flüssig zu lesen. Der Inhalt war nur leider nicht so nach meinen Erwartungen.

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  • Leserunde zu "Wer hat Angst vorm zweiten Mann?" von Lilian Thoma

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    LilianThoma

    Liebe Bücherfreunde, es gibt eine neue Leserunde, bei der gelacht werden darf! "Wer hat Angst vorm zweiten Mann?" heißt mein Debutroman, der von der Partnersuche in der "zweiten Runde" mit kleinen Kindern im Gepäck handelt. Zusammen mit Random House verlose ich 25 Exemplare an Testleser und bin schon ganz gespannt auf eure Meinung. Zum Inhalt: Phyllis ist mit sechsunddreißig Jahren Recyclingware. Sie, ihre drei Kinder und der Hund. Na und? In Berlin ist jede(r) Dritte Single plus Kind. Ein neuer Mann sollte also kein Problem sein. Von wegen ... der gnadenlos durchgetaktete Tagesablauf einer alleinerziehenden Mutter belehrt Phyllis eines Besseren. Pro Tag hätte sie nämlich genau eine Stunde Zeit für den neuen Mann. Und der müsste sich auch noch mit den Kindern verstehen und überhaupt sehr tolerant sein... Möchtet ihr mitmachen? Dann bewerbt euch bis spätestens Samstag, den 02. März, indem ihr einen ultimativen Dating-Tip abgebt für eine MOM (= Mum ohne Mann).  Und klar - wer das Buch schon hat oder es kaufen möchte, kann natürlich auch gern mit diskutieren. Ich freue mich schon sehr auf die Leserunde mit euch, Herzlich, Lilian

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  • Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    dorli

    09. April 2013 um 17:57

    Die 36-jährige Architektin Phyllis, frisch getrennt von ihrem nur an seine eigene Karriere denkenden Mann Mark, zieht mit ihren drei kleinen Kindern und Hund Clooney von Berlin-Zehlendorf in den Prenzlauer Berg. Gedrängt von ihren Freundinnen macht Phyllis sich umgehend auf die Suche nach einem neuen Mann. Das Finden stellt sich jedoch schnell als schwierig heraus, denn die alleinerziehende Mutter hat für eine neue Liebe wenig Zeit… Der Einstieg in das Buch hat mir recht gut gefallen, Lilian Thoma hat einen lockerleichten, flott zu lesenden Schreibstil. Lachen musste ich über die merkwürdigen Fragen und Antwortmöglichkeiten einer Online-Partnervermittlung. Die dann folgende Handlung ist nicht „frech“ und „turbulent“, wie der Klappentext anpreist, sondern eher eine nette Geschichte, mit zahlreichen Klischees und oft sehr überspitzt dargestellten Ereignissen. Häufig berichtet Phyllis von den Erfahrungen anderer oder sie erzählt Episoden aus ihrer Vergangenheit, mehrfach gibt es Aufzählungen (zum Beispiel einmal fast eine Seite mit Dingen, die für einen Skiurlaub eingepackt werden müssen). Erwartet hatte ich eigentlich eine Geschichte über einen chaotischen Alltag, der mit reichlich lustigen Szenen gespickt ist - hier ist mir das Geschehen vielfach zu oberflächlich und zu schematisch abgelaufen. Das Originelle, das Besondere fehlt einfach.

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  • Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    janaka

    07. April 2013 um 11:25

    Phyllis (36) trennt sich von ihrem Mann Mark und zieht mit ihren drei Kindern Lorenz (6) und den Zwillingen Fanny + Maja (3) und dem Cern Terrier Clooney und 2 Schildkröten von Zehlendorf nach Prenzlauer Berg. Ihre Freundinnen wollen sie sogleich verkuppeln und arrangieren Treffen über ein Dating-Portal und ein Essen zu viert. Phyllis versucht ihr Leben mit drei kleinen Kinder in den Griff zu bekommen und erlebt die verschiedensten Situationen. Die Autorin beschreibt diesen Lebensabschnitt der Protagonistin sehr anschaulich, witzig aber auch mit einer gewissen Prise Selbstironie. Die kurzen Sätze und der schnelle Schlagabtausch habe mir geholfen, schnell in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist locker und lustig. Die Fragen auf der Dating-Seite sind total witzig, aber auch etwas indiskret. ;-) Ich habe schallend gelacht.

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  • Anstrengende Partnersuche

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Dreamworx

    04. April 2013 um 12:16

    Den Roman „Wer hat Angst vorm zweiten Mann“ von Lilian Thoma durfte ich im Rahmen einer Leserunde kennenlernen. Es ist der erste Roman der Autorin, die selbst als alleinerziehende Mutter mit ihren drei Kindern in Berlin lebt. Schon nach diesen Informationen hatte ich das Gefühl, dass einiges aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz in den Roman eingeflossen ist. Außerdem nötig mir das auch einiges an Respekt ab. Hauptprotagonistin Phyllis hat sich gerade von ihrem Mann getrennt. Sie ist Ende 30, Mutter von drei Kindern und sucht einen Job als Architektin. Außerdem muss sie sich ihr Leben neu einrichten, denn für sie ist es neu, alles allein stemmen zu müssen, denn der Mann an ihrer Seite fehlt ja nun. Dabei kommen ihr auch Überlegungen in den Sinn, ob es wohl möglich ist, mit derart viel „Ballast“ noch einmal eine neue Liebe, ein neues Glück zu finden. So macht sie sich auf die Suche nach einem neuen Mann und erlebt dabei so allerlei Kurioses. Der Schreibstil ist schön flüssig, lässt sich sehr gut lesen, und man ist sehr schnell mitten im Geschehen. Der Charakter von Phyllis ist gut und sympathisch beschrieben, so dass man sie sich sehr gut vorstellen kann.. Die Autorin hat einen humorigen, teils überzogenen sarkastischen Stil, dadurch gibt es einige sehr schöne Stellen, an denen man sich das Grinsen nicht verkneifen kann. Allerdings wird die Geschichte teilweise überstrapaziert, so dass sich man sich schnell die Frage stellt, warum alles so übertrieben dargestellt wird. Das Ende der Geschichte lässt dem Leser genug Platz für eigene Gedanken. Alles in allem ein gelungenes erstes Buch mit einigen Höhen und Tiefen. Als Urlaubslektüre kann ich es auf jeden Fall empfehlen.

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  • Rezi zu Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Mone80

    04. April 2013 um 10:29

    Inhalt: Phyllis, 36, hat sich von ihrem Mann getrennt und ist mit ihren 3 Kindern, Hund und Schildkröte ausgezogen.  Da in Berlin jeder 3. Single ist, sollte es auch kein Problem sein, einen neuen Mann zu finden.Und dann wäre da noch die Sache mit einem Job, denn sie muss bald wieder arbeiten gehen. Dafür muss sie allerdings erst  eine Fortbildung machen. Alles garnicht so einfach, wenn man alleine mit 3 Kindern dasteht und nur jedes  2. Wochenende für Vergnügungen frei hat. Da hilft nur ein straffer Zeitplan, aber, ob das funktionieren  kann? Meine Meinung: Das Cover ist ganz toll gestaltet. Bunt, frech und witzig. Der Klappentext verspricht auch ein freches,  lustiges Buch und leider hat er damit nur zum Teil recht. Die ersten Seiten haben mir ja noch richtig  gut gefallen. Phyllis lernt Internetportale kennen, die ihr den richtigen Mann versprechen und wo der  Schein oftmals trügt. Die Fragen um die Person sind genial, gibt es sowas wirklich? Ich habe keine  Ahnung, ich fand es auf jeden Fall sehr lustig. Ok,sie waren sehr sexlastig und wie man ein kleines  Schäferstündchen bewältigen könnte, wenn die Kinder in der Nähe sind, aber auf so eine Idee zu  kommen. Aber das lest mal lieber selber. Phyllis ist für ihr Alter sehr naiv, aber auch taff. Sie versucht ihr Leben auf die Reihe zu bekommen,  was garnicht so einfach ist, hat sie die Kinder. Sie muss, um wieder in ihren Beruf als Architektin  zurückzukehren, einen straffen Zeitplan aufstellen und da bleibt für die Suche nach einem neuen Mann, nicht viel Zeit übrig. Trotzdem lernt sie neue Männer kennen und einen auch zu lieben. Sie macht sich Gedanken darüber, wie ihre Kinder den neuen Mann aufnehmen werden usw. Die Zeiten, die im Buch angerissen werden, sind meist die Zeiten, wenn die Kinder bei ihrem  Vater sind und Phyllis somit Zeit für sich hat. Deswegen kommen ihre Kinder auch kaum zur Sprache, aber ich hatte nicht das Gefühl gehabt, dass sie zu kurz kommen, bei Phyllis sehr  schnellem Lebenswandel.   Doch leider schwächelt das Buch an einigen Stellen sehr. Es gibt viel zu viel Hören Sagen und zu wenig von Phyllis Erfahrungen. Ich habe angefangen querzulesen und das fand ich schade, doch  es hat mich eigentlich nicht interessiert, was andere so zu berichten haben. Auch habe ich irgendwann das Witzige und Freche vermisst. In allen Ehren, dass sie sich einen Mann sucht, aber ich hätte mir mehr die Chaoten gewünscht,  mit denen sie Blind Dates hatte. Zu schnell kam ihr Traumprinz zur Sprache. Der Schreibstil gefiehl mir sehr gut. Locker und leicht liest sich das Buch und ist perfekt für  Zwischendurch. Spitzfindigkeiten sind garantiert, leider für mich zu selten. Ich hätte mir mehr von solchen Spitzfindigkeiten gewünscht, da ich sowas eigentlich sehr gerne lese.  Fazit: Ein Buch, welches teilweise sehr überspitzt ist und man auf jeden Fall nicht immer ernst nehmen darf.   

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  • Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    schlumeline

    03. April 2013 um 17:13

    Phyllis ist frisch getrennt und hat mit ihren drei Kindern und dem Hund den Umzug innerhalb Berlins von Zehlenberg nach Prenzlauer Berg gerade hinter sich gebracht, da meint eine ihre Freundinnen auch schon sie verkuppeln zu müssen. Zunächst noch abgeneigt, spielt Phyllis das Spiel dann mit und lernt auf unterschiedlichen Wegen die verschiedensten Typen von Männern kennen. Allerdings scheint keiner von ihnen in irgendeiner Form familientauglich zu sein und so gestalten sich die Beziehungskisten und Kennenlerntreffen recht schwierig, von außen betrachtet aber wirklich interessant und stellenweise zu komisch. Die Autorin Lilian Thoma nimmt in ihrem Buch die zweite Liebe aufs Korn. Wie ist es überhaupt für alleinerziehende Mütter in diesem Land, in dem doch dafür gesorgt ist, dass Kinder in Einrichtungen gehen können um ihren Müttern den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen? So einfach, wie das alles scheint, ist es wohl nicht. Hier gibt es eine Menge Hindernisse in puncto Betreuung zu überwinden. Mit dem Berufseinstieg ist es auch nicht so leicht und die Männer, die sehen eigentlich nur sich selbst. Der Einstieg ins Buch gefällt wirklich und macht Lust auf mehr. Sehr überspitzt wird hier in Fragekatalogen einer Partnervermittlung deutlich was „Frau“ so wünscht und erwartet und was sie hinzunehmen hat und was auf „Mann“ so zukommen könnte in einer Patchworkfamilie. Der zweite Mann oder die zweite Frau, der zweite Versuch also, ist schon mit diversen Hindernissen verbunden. Darüber dürfte sich auch jeder Leser nach dem Abarbeiten dieser Fragen im Klaren sein. Etwas weniger gefallen hat mir persönlich die Protagonistin Phyllis selbst, was aber daran liegen dürfte, dass sie eben nicht mit meinen Einstellungen konform geht. Sie war mir oft etwas zu locker, zu naiv und einfach nicht geradlinig genug, vielleicht auch zu egoistisch, was man als Mutter dreier Kinder zwar manchmal, aber eben nicht nur sein darf. Insgesamt gesehen ist „Wer hat Angst vorm zweiten Mann“ ein lustiges Buch über Frauen und Männer, die einen zweiten Versuch wagen. Dabei wird die Realität ein wenig überspitzt dargestellt. Hier gibt es viel zu lachen und auch manches zu lernen.

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  • Tolles Buch :) Aber leider harpert es ein wenig...

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    xlady

    03. April 2013 um 09:16

    Meine Meinung: Das Cover ist schön bunt und das Auto mit dem Gepäck auf dem Dach ist wirklich passend zu dem Titel. Mir gefällt diese amüsante Art des Covers sehr.   Die Geschichte ist fesselnd, lustig und spannend geschrieben. Man kann sich wirklich in die Figuren hineinversetzen und es entsteht ein Suchtfaktor, weil man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Teilweise schweift mir die Geschichte ein bisschen zu sehr ab. In kleine nebensächliche Sachen, das ist schade. Sonst wäre es ein tolles Buch.   Die Figuren sind sehr gut beschrieben, aber ich finde Phyllis ist irgendwie nicht so ganz so beschrieben wie ich es mir vorgestellt habe. Ich kann mich irgendwie zu gut im ihr identifizieren. Aber ich habe kein Kind und bin 24 Jahre jung. Sie sollte doch ein wenig mehr Verantwortung zeigen und nicht so naiv sein.   Der Schreibstil ist sehr einfach und locker, dadurch liest es sich sehr flüssig.   Mein Fazit ist, das es ein guter Debütroman ist. Es ist ein gutes Buch und passend für jede Frau die mal zwischendurch eine leichte lockere Lektüre lesen mag. Durch die abschweifungen und den für mich nicht so ganz passenden Charakter von Phyllis und den Preis von knapp 15 Euro gibt es zwei Sternchen weniger.

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  • Wie findet man den idealen 2. Mann?

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    passionelibro

    30. March 2013 um 15:46

    „Wer hat Angst vorm zweiten Mann“ von Lilian Thomas ist im Diana Verlag erschienen und erzählt die Geschichte der Architektin Phyllis. Sie ist 36 Jahre alt, 3 Kinder und frisch von ihrem Mann, einem Anwalt, der sehr auf seine Karriere konzentriert ist, getrennt. So kommt es, dass Phyllis samt Kindern und Hund aus dem Nobelvorort Berlins in eine bezahlbare 3-Zimmerwohnung im Viertel Prenzlauer Berg zieht. Als nun alleinerziehende Mutter von dreijährigen Zwillingen und einem sechsjährigen Schulanfänger, versucht sie den Wiedereinstieg in das Berufsleben. Sie hatte auf ihre Karriere zu Gunsten ihres Mannes und der Kinder verzichtet, will das nun aber, nachdem sie merkt, dass sie als Architektin recht chancenlos ist, mithilfe einer Fortbildung beheben. Das Leben verlangt eine straffe Organisation, denn Kita, Freizeitaktivitäten der Kinder und auch Phyllis Liebesleben muss zeitlich aufeinander abgestimmt werden. Dabei steht auf der Prioritätenliste von Phyllis an erster Stelle die Suche nach einem neuen Mann. Ob über Onlineportale, Freunde von Freunden oder Ex ... Phyllis lässt nichts unversucht und diese Suche erscheint mir einfach zu verkrampft und fehl am Platz. Ansonsten liest sich das Buch flott, der Schreibstil ist flüssig und manch eine Anekdote lädt zum Schmunzeln ein.

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  • Neustart mit Kindern

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    claudia_seidel

    19. March 2013 um 19:12

    Der Titel „Wer hat Angst vorm zweiten Mann“ von Lilian Thomas erstem Roman lässt bereits vermuten, worum es in dem Buch geht. Die in Berlin lebende Verfasserin, die bisher in der Film- und Fernsehbranche als Lektorin und Autorin gearbeitet hat, erzählt die Geschichte einer frisch getrennten Mutter von drei Kindern, die auf der Suche nach einem neuen Partner ist. Frau Thoma hat selbst Erfahrungen damit, wie es ist, sich als dreifache Mutter auf eine neue Liebe einzulassen, gibt aber an, dass es wenig Gemeinsamkeiten zwischen ihr und der Hauptperson Phyllis gibt, was die Art der Partnersuche angeht.   Die studierte Architektin Phyllis ist 36 und hat einen Sohn, der gerade in die Schule kommt und dreijährige Zwillingsmädchen, als sie sich von ihrem Mann, einem sehr karrierebewussten Anwalt, trennt und die gemeinsame Wohnung im Berliner Nobelstadtteil Zehlendorf gegen eine kleinere im noch nicht ganz so hippen und daher noch bezahlbaren Teil vom Prenzlauer Berg eintauscht. Natürlich ist es als alleinerziehende Mutter noch schwerer, den Wiedereinstieg in den Beruf zu finden, zumal es auf dem Arbeitsmarkt für Architekten nicht gerade rosig aussieht. Dieses Problem versucht sie mit einer Weiterbildung zu lösen, die natürlich erfordert, dass ihr Tagesablauf sehr gut durchorganisiert sein muss, um alles unter einen Hut zu bringen. Zudem steht die Suche nach einem neuen Mann ganz oben auf ihrer Liste und so kommt es zu verschiedenen Bekanntschaften. Zum Beispiel durch Online-Partnerbörsen, die Vermittlung von Freunden oder bei der Weiterbildung. Dabei wird manches Klischee bedient und alles läuft natürlich alles andere als konfliktfrei ab, da es eben nicht so einfach ist, mal einfach so spontan den passenden Mann für eine gemeinsame Zukunft zu finden und schon gar nicht als dreifache Mutter.   Der Roman schildert den Alltag einer frisch getrennten Mutter, die ihrem Mann zuliebe erst einmal auf ihre eigene Karriere verzichtet hat und es nun irgendwie schaffen muss, in ihrem Beruf doch wieder Fuß zu fassen, recht realistisch. Mir gefällt auch, dass das Buch in Berlin spielt und verschiedene Klischees, wie die der Latte-Macchiato-Mütter im Prenzlauer Berg und der verwöhnten Hausfrauen in Zehlendorf mit ihren jeweiligen Eigenheiten aufgegriffen und gegenübergestellt werden. Das wiederzugeben ist der Autorin recht gut gelungen. Was mir weniger gut gefallen hat, ist, dass Phyllis so dringend einen neuen Mann finden will und dabei vor allem auch der Sex eine wichtige Rolle spielt. Das erscheint mir etwas übertrieben, da sie so kurz nach der Trennung eigentlich auch noch genug andere Probleme hat. Im Buch gibt es einige recht lustige Anekdoten, für mich hätten aber ruhig noch mehr humorvolle Szenen enthalten sein können, während ich auf die vielen Stellen, in denen Phyllis auf Erlebnisse irgendwelcher mehr oder weniger entfernten Bekannten verweist, gerne verzichten hätte können, da diese auf mich so gekünstelt wirken, als ob das unbedingt noch im Buch erwähnt werden sollte, obwohl Phyllis es nicht selbst erlebt hat. Diese Art etwas wiederzugeben, empfinde ich einfach als unnatürlich und störend beim Lesen. Ansonsten ist der Schreibstil von Lilian Thoma flüssig und gut nachvollziehbar und das Buch ließ sich recht schnell lesen. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Preisgestaltung. Ich hätte es angemessener gefunden, bei der Aufmachung noch kleinere Abstriche zu machen und es als normales Taschenbuch für knapp 10,- Euro herauszubringen.

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  • Liebe auf den zweiten Blick

    Wer hat Angst vorm zweiten Mann?

    Herr_Buecherwurm

    19. March 2013 um 17:42

    Phyllis steht kurz vor der Scheidung, muss sich um ihre drei Kinder kümmern und möchte unbedingt wieder einen Mann im Haus. Dazu meldet sie sich bei einer Partnervermittlung an, die äußerst dubiose Fragen stellt. Als ihre Kinder mit dem Vater in den Urlaub fahren nutzt Phyllis die Zeit um sich zu verabredet. Zuerst trifft sie auf den wilden Jesco mit dem sie sich auf ein aufregendes Abenteuer einlässt. Als der Alltag sie wieder einholt und sie erkennt, dass er nciht der richtige ist, hat sie bereits den nächstem im Auge. Was sie nicht sieht: der Traummann steht direkt vor ihrer Nase. Mir hat "Wer hat Angst vorm zweiten Mann" gut gefallen. Es ist ein netter Roman, den man schnell weglesen und der für ein paar lockere und auch amüsante Stunden Erholung sorgen kann. Nett ist zwar eigentlich ein schlechtes Wort in Buchbesprechungen, hier ist es aber positiv gemeint und mir fällt kein besseres ein. Locker und amüsant trifft es nicht ganz so gut. Es ist nichts Besonderes, das durch ein besonderes Merkmal hervorsticht, kann sich aber gut in die Reihen der Frauenliteratur eingliedern und macht Spaß zu lesen.

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