Liliana Bodoc

 3.7 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Die Tage des Hirsches, Die Tage des Feuers und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Liliana Bodoc

Cover des Buches Die Tage des Hirsches (ISBN:9783518459799)

Die Tage des Hirsches

 (12)
Erschienen am 14.05.2008
Cover des Buches Die Tage des Feuers (ISBN:9783518460818)

Die Tage des Feuers

 (6)
Erschienen am 15.04.2009
Cover des Buches Die Tage des Schattens (ISBN:9783518460290)

Die Tage des Schattens

 (6)
Erschienen am 03.12.2008
Cover des Buches Der afrikanische Spiegel (ISBN:9783473368150)

Der afrikanische Spiegel

 (4)
Erschienen am 09.06.2011
Cover des Buches The Days of the Deer (ISBN:9781848870284)

The Days of the Deer

 (0)
Erschienen am 01.03.2014

Neue Rezensionen zu Liliana Bodoc

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Rezension zu "Die Tage des Feuers" von Liliana Bodoc

Sehr ungewöhnliche Fantasy aus Argentinien
Egerlaendervor 5 Jahren

Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Fantasy-Trilogie aus Argentinien. Ungewöhnlich genug. Normalerweise kommen Fantasy-Trilogien aus dem Englischen zu uns.

Was an diesem Buch ist wie üblich? Es geht um den Kampf des Guten gegen das Böse. Und es gibt eine unheilvolle Prophezeiung.

Das wars dann aber auch schon. Keine Zwerge, keine Elfen, keine Drachen, keine Orks, ganz zu schweigen von Vampiren.

Statt dessen hat sich die Verfasserin einen kompletten Kosmos voller seltsamer Völker ausgedacht. Hin und wieder meint man etwas Bekanntes wiederzufinden (die Zitzahay erinnern ganz kurz an Azteken). Dann kommt die Frau gleich mit der nächsten verrückten Idee um die Ecke.

Sehr gewöhnungsbedürftig, aber sehr lesenswert.

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Rezension zu "Der afrikanische Spiegel" von Liliana Bodoc

Rezension zu "Der afrikanische Spiegel" von Liliana Bodoc
DieBertavor 7 Jahren

Der afrikanische Spiegel
Das Buch in gebundener Form hat eine angenehme Größe und ein ansprechendes Titelbild. Man wird in der Zeit weit zurückgeworfen, ein fremdes Land, ein Hafen, ein dunkelhäutiges hübsches Mädchen mit Fesseln an den Füßen und einem kleinen Spiegel in den Händen.
Das Buch hat 124 Seiten mit 9 Kapiteln, die uns in verschiedene Zeiten und an verschiedene Orte führen.
Das Schriftbild ist ansprechend, große Buchstaben, Absätze und zwischen den Kapiteln Illustrationen. Die einzelnen Kapitel werden mit Überschriften zu Orts- und Zeitangaben eingeleitet.
Die Geschichte erzählt von einem afrikanischen Mädchen, das nach Südamerika entführt wird und dort als Sklavin bei einem gleichaltrigen Mädchen auf einer großen Farm lebt. Dort geht es ihr verhältnismäßig gut, bis Atima Imaoma weiter verkauft wird. Das einzige, was ihr aus ihrem früheren Leben geblieben ist, ist ein handgeschnitzter Spiegel, den ihr Vater ihrer Mutter schenkte.
Der Spiegel, der in der Handlung den Besitzer wechselt, spielt noch eine Rolle in dem Buch.
Die Schilderung des weiteren Lebens von Atima und ihrer Tochter ist sehr ansprechend und man ist gespannt, ob Atima ihren Spiegel wieder bekommt.

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Über den Autor
Liliana Bodoc, geb am 21. Juli 1958 in Santa Fe, ist eine argentinische Schriftstellerin. Sie studierte und lehrte moderne Literatur. Für den ersten Band der Grenzländersaga "Die Tage des Hirsches" erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Preis der Buchmesse von Buenos Aires (2000). Sie wurde 2002 in die Ehrenliste (Honour List) von IBBY aufgenommen und bekam eine special mention in The White Ravens, der jährlichen Empfehlungsliste der Internationalen Jugendbibliothek. Liliana Bodoc lebt in Buenos Aires.
Produktinformation
• Gebundene Ausgabe: 123 Seiten
• Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Juni 2011)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3473368156
• ISBN-13: 978-3473368150
• Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
• Originaltitel: El espejo africano
• Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,2 x 1,6 cm
• Preis: 12,99 €

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Rezension zu "Die Tage des Schattens" von Liliana Bodoc

Rezension zu "Die Tage des Schattens" von Liliana Bodoc
lyroholischvor 10 Jahren

Beim ersten Teil der dreiteiligen Grenzländer-Saga von Liliana Bodoc war ich bereits fasziniert: Fantasy ist für mich zwar eigentlich nichts Neues, Fantasy aus Südamerika aber sehr wohl.

Der zweite Teil hat mich dann endgültig in den Bann gezogen: Die vertrauten Charaktere haben hier die Chance, ihre Geschichten weiterzuspinnen oder ihre Rolle im Kampf gegen den Feind aus den "alten Ländern" einzunehmen.

Wie schon beim ersten Band beeindruckt "Die Tage des Schattens" durch die kulturelle Fülle, die sich in der dargestellten Welt der "Fruchtbaren Länder" findet, sowie durch Sprache und Form: fast schon märchenhaft, besonders in der Knappheit und Selbstverständlichkeit der magisch-mythologischen Aspekte. Eine Parabel, deren Aussage leicht zu erfassen, deren Vermittlung aber schlicht Spaß macht.

Ganz klar: Wie die meisten Fantasy-Bücher ist auch hier die Story an sich absehbar und die Positionen von Gut und Böse sind deutlich abgegrenzt. Auch die Message (die ja klar vor dem geschichtlichen Hintergrund von Kolonisierung zu lesen ist, aber auch deutliche aktuelle Bezüge hat - Stichwort Umweltschutz, Globalisierung und "ganzheitliches", ökologisch-spirituelles Leben) ist teils überdeutlich und scheint ein wenig kurz zu greifen. Dennoch konnte mich das Buch immer wieder in Details überraschen und verzaubern - und gegen die Message habe ich schließlich prinzipiell auch nichts einzuwenden!

Ich bin gespannt auf den dritten Teil!

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